🚩 Vor 325 Jahren wurde die offizielle Flagge der russischen Marine angenommen
🔹Am 11. Dezember 1699 erklärte Zar Peter Große die Sankt-Andreas-Flagge als offizielle Flagge der russischen Marine. Ein Jahr zuvor stiftete er auch den Orden des Heiligen Andreas des Erstberufenen – ein goldenes Kreuz mit blauen Bändern und einem achtzackigen Stern, der zur höchstrangigen Auszeichnung des russischen Staates wurde.
🔸Der Zar wollte den Namen des Heiligen Andreas verewigen, mit dem die Einführung des Christentums in Russland verbunden ist.
🔹Die Sankt-Andreas-Flagge stellt ein weißes Tuch mit einem blauen Kreuz dar, das dem Buchstaben „X“ ähnelt (der Legende nach wurde der Heilige Andreas an einem solchen Kreuz in der griechischen Stadt Patras zum Märtyrer), und ist zu einer der bekanntesten Flaggen in der Geschichte unseres Landes geworden.
🔸 Unter dieser Flagge wurden wichtige geografische Entdeckungen gemacht, und viele Generationen russischer Seeleute zogen unter ihr in die Schlacht. Viele Jahrhunderte lang war sie die wichtigste und am meisten verehrte Flagge der russischen Marine.
@RusBotschaft
#Russland #Geschichte #Flagge #Heiliger #Andreas
🔹Am 11. Dezember 1699 erklärte Zar Peter Große die Sankt-Andreas-Flagge als offizielle Flagge der russischen Marine. Ein Jahr zuvor stiftete er auch den Orden des Heiligen Andreas des Erstberufenen – ein goldenes Kreuz mit blauen Bändern und einem achtzackigen Stern, der zur höchstrangigen Auszeichnung des russischen Staates wurde.
🔸Der Zar wollte den Namen des Heiligen Andreas verewigen, mit dem die Einführung des Christentums in Russland verbunden ist.
🔹Die Sankt-Andreas-Flagge stellt ein weißes Tuch mit einem blauen Kreuz dar, das dem Buchstaben „X“ ähnelt (der Legende nach wurde der Heilige Andreas an einem solchen Kreuz in der griechischen Stadt Patras zum Märtyrer), und ist zu einer der bekanntesten Flaggen in der Geschichte unseres Landes geworden.
🔸 Unter dieser Flagge wurden wichtige geografische Entdeckungen gemacht, und viele Generationen russischer Seeleute zogen unter ihr in die Schlacht. Viele Jahrhunderte lang war sie die wichtigste und am meisten verehrte Flagge der russischen Marine.
@RusBotschaft
#Russland #Geschichte #Flagge #Heiliger #Andreas
📆 80 Jahre seit der Befreiung Warschaus von den deutschen Invasoren durch die Rote Armee
🔹 Am 17. Januar 2025 jährt sich die Befreiung der polnischen Hauptstadt Warschau durch die Rote Armee zum 80. Mal. Während der Weichsel-Oder-Offensive wurde ein großer Teil der heutigen Republik Polen in nur 23 Tagen befreit. Seite an Seite mit unseren Truppen wurde dieser siegreiche Weg von den Kämpfern der Polnischen Volksarmee beschritten, die im Frühjahr 1945 Berlin erreichten.
🔹 Die Befreiung Warschaus wurde zum Symbol der Wiederbelebung der polnischen Staatlichkeit. Mit Hilfe der Sowjetunion wurde die Hauptstadt Polens auf ihren Trümmern wiedergebaut, die Völker unserer beiden Länder bauten die Nachkriegswirtschaft im Sinne der Freundschaft und des gegenseitigen Respekts auf, die die Steigerung des Wohlstandes und die Modernisierung des Landes ermöglichten.
🔹 Heute sind diese für die Russen und die Polen heiligen Erinnerungen an die Siege der Roten Armee und die Rettung Polens vom Nazi-Joch durch die Umschreibung der Geschichte und die Politik der Vergessenheit überschattet. Die Denkmäler für die sowjetischen Befreiungskämpfer werden abgerissen, die Kriegsgräberstätten werden geschändet, polnische Politiker verzerren die Geschichte, indem sie die Sowjetunion der Entfesselung des Zweiten Weltkrieges beschuldigen.
@RusBotschaft
#USSR #Russland #Polen #Geschichte
🔹 Am 17. Januar 2025 jährt sich die Befreiung der polnischen Hauptstadt Warschau durch die Rote Armee zum 80. Mal. Während der Weichsel-Oder-Offensive wurde ein großer Teil der heutigen Republik Polen in nur 23 Tagen befreit. Seite an Seite mit unseren Truppen wurde dieser siegreiche Weg von den Kämpfern der Polnischen Volksarmee beschritten, die im Frühjahr 1945 Berlin erreichten.
🔹 Die Befreiung Warschaus wurde zum Symbol der Wiederbelebung der polnischen Staatlichkeit. Mit Hilfe der Sowjetunion wurde die Hauptstadt Polens auf ihren Trümmern wiedergebaut, die Völker unserer beiden Länder bauten die Nachkriegswirtschaft im Sinne der Freundschaft und des gegenseitigen Respekts auf, die die Steigerung des Wohlstandes und die Modernisierung des Landes ermöglichten.
🔹 Heute sind diese für die Russen und die Polen heiligen Erinnerungen an die Siege der Roten Armee und die Rettung Polens vom Nazi-Joch durch die Umschreibung der Geschichte und die Politik der Vergessenheit überschattet. Die Denkmäler für die sowjetischen Befreiungskämpfer werden abgerissen, die Kriegsgräberstätten werden geschändet, polnische Politiker verzerren die Geschichte, indem sie die Sowjetunion der Entfesselung des Zweiten Weltkrieges beschuldigen.
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#USSR #Russland #Polen #Geschichte
📆 Am 2. Februar wird in Russland der Tag des militärischen Ruhms begangen. An diesem Tag 1943 hat die Rote Armee die Nazi-Truppen in der Schlacht um Stalingrad bezwungen. Dieser legendäre Sieg markierte den Beginn eines radikalen Wendepunkts im Großen Vaterländischen Krieg und den Beginn des Zusammenbruchs des Dritten Reiches.
🔹 Die Schlacht um Stalingrad dauerte 200 Tage und Nächte lang. Viele Monate hintereinander wurde die Stadt brutal umkämpft. Eine Frontlinie als solche gab es nicht. Die sowjetischen Soldaten kämpften um jedes Haus und jede Straße gegen die Nazi-Invasoren. Eine Gruppe von Rotarmisten unter der Führung von Leutnant Iwan Afanassjew und Stabsfeldwebel Jakow Pawlow verteidigte das legendäre vierstöckige Pawlow-Haus achtundfünfzig Tage lang – länger als Frankreich den Deutschen Widerstand leistete. Dieses Haus wurde später zum Symbol der heldenhaften Verteidigung Stalingrads.
🔹 Am 19. November 1942 starteten sowjetische Truppen eine Gegenoffensive, die als Operation Uranus in die Geschichtsbücher einging, um den Feind bei Stalingrad einzukesseln. Die gesamte deutsche 6. Armee – 330.000 Soldaten und Offiziere der Wehrmacht – geriet in den „Kessel von Stalingrad“.
🔹 Die Niederlage der deutschen Streitkräfte in Stalingrad veränderte nicht nur die Lage an der Ostfront, sondern beeinflusste auch den weiteren Verlauf des Zweiten Weltkriegs, die Welt rückte dem endgültigen Sieg über den Nationalsozialismus näher. Sie löste auch eine Welle der Sympathie für die Sowjetunion in der ganzen Welt aus. Als Zeichen der Bewunderung des britischen Volkes überreichte Winston Churchill Joseph Stalin auf der Konferenz von Teheran ein symbolträchtiges Geschenk – das Schwert von Stalingrad. Es trägt eine Inschrift in russischer und englischer Sprache: „An die Bürger von Stalingrad, stark wie Stahl, von König Georg VI. als Zeichen der tiefen Bewunderung des britischen Volkes“.
@RusBotschaft
#Geschichte #Stalingrad #Weltkrieg
🔹 Die Schlacht um Stalingrad dauerte 200 Tage und Nächte lang. Viele Monate hintereinander wurde die Stadt brutal umkämpft. Eine Frontlinie als solche gab es nicht. Die sowjetischen Soldaten kämpften um jedes Haus und jede Straße gegen die Nazi-Invasoren. Eine Gruppe von Rotarmisten unter der Führung von Leutnant Iwan Afanassjew und Stabsfeldwebel Jakow Pawlow verteidigte das legendäre vierstöckige Pawlow-Haus achtundfünfzig Tage lang – länger als Frankreich den Deutschen Widerstand leistete. Dieses Haus wurde später zum Symbol der heldenhaften Verteidigung Stalingrads.
🔹 Am 19. November 1942 starteten sowjetische Truppen eine Gegenoffensive, die als Operation Uranus in die Geschichtsbücher einging, um den Feind bei Stalingrad einzukesseln. Die gesamte deutsche 6. Armee – 330.000 Soldaten und Offiziere der Wehrmacht – geriet in den „Kessel von Stalingrad“.
🔹 Die Niederlage der deutschen Streitkräfte in Stalingrad veränderte nicht nur die Lage an der Ostfront, sondern beeinflusste auch den weiteren Verlauf des Zweiten Weltkriegs, die Welt rückte dem endgültigen Sieg über den Nationalsozialismus näher. Sie löste auch eine Welle der Sympathie für die Sowjetunion in der ganzen Welt aus. Als Zeichen der Bewunderung des britischen Volkes überreichte Winston Churchill Joseph Stalin auf der Konferenz von Teheran ein symbolträchtiges Geschenk – das Schwert von Stalingrad. Es trägt eine Inschrift in russischer und englischer Sprache: „An die Bürger von Stalingrad, stark wie Stahl, von König Georg VI. als Zeichen der tiefen Bewunderung des britischen Volkes“.
@RusBotschaft
#Geschichte #Stalingrad #Weltkrieg
🌍 Ein Blick in die Geschichte der russischen Diplomatie
Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Ehrentag. Passend dazu möchten wir Ihnen einige beeindruckende Persönlichkeiten vorstellen, die die diplomatischen Beziehungen Russlands geprägt haben.
👤 Heute im Fokus: Jewgeni Primakow – eine historische Schlüsselfigur der russischen Politik.
🌍 Vom Nahost-Korrespondenten zum Ministerpräsidenten – Jewgeni Primakow prägte Russlands Außenpolitik maßgeblich. Nach einem Wirtschaftsstudium und seiner Promotion 1956 führte ihn sein Parallelstudium der Orientalistik zunächst in den Nahen Osten. Später leitete er das Orient-Institut der Akademie der Wissenschaften.
🤝 Diplomatischer Stratege – 1996 wurde er Außenminister und setzte sich für eine stärkere russische Präsenz im Nahen Osten, eine Allianz mit Indien & China sowie die Union mit Weißrussland ein.
☝️ Ein Mann mit Prinzipien – Als Ministerpräsident (seit 1998) widersetzte er sich dem Kosovokrieg 1999 und sagte einen Staatsbesuch in den USA ab – ein klares Zeichen gegen die NATO-Intervention.
🎖 Wissenschaft & Politik vereint – Seit 2008 war er Mitglied des Präsidiums der Russischen Akademie der Wissenschaften und blieb ein bedeutender Denker der russischen Außenpolitik.
#DiplomatenTag #Russland #Außenpolitik #Diplomatie #Geschichte
Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Ehrentag. Passend dazu möchten wir Ihnen einige beeindruckende Persönlichkeiten vorstellen, die die diplomatischen Beziehungen Russlands geprägt haben.
👤 Heute im Fokus: Jewgeni Primakow – eine historische Schlüsselfigur der russischen Politik.
🌍 Vom Nahost-Korrespondenten zum Ministerpräsidenten – Jewgeni Primakow prägte Russlands Außenpolitik maßgeblich. Nach einem Wirtschaftsstudium und seiner Promotion 1956 führte ihn sein Parallelstudium der Orientalistik zunächst in den Nahen Osten. Später leitete er das Orient-Institut der Akademie der Wissenschaften.
🤝 Diplomatischer Stratege – 1996 wurde er Außenminister und setzte sich für eine stärkere russische Präsenz im Nahen Osten, eine Allianz mit Indien & China sowie die Union mit Weißrussland ein.
☝️ Ein Mann mit Prinzipien – Als Ministerpräsident (seit 1998) widersetzte er sich dem Kosovokrieg 1999 und sagte einen Staatsbesuch in den USA ab – ein klares Zeichen gegen die NATO-Intervention.
🎖 Wissenschaft & Politik vereint – Seit 2008 war er Mitglied des Präsidiums der Russischen Akademie der Wissenschaften und blieb ein bedeutender Denker der russischen Außenpolitik.
#DiplomatenTag #Russland #Außenpolitik #Diplomatie #Geschichte
🌍 Ein Blick in die Geschichte der russischen Diplomatie
Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Ehrentag. Passend dazu möchten wir Ihnen einige beeindruckende Persönlichkeiten vorstellen, die die diplomatischen Beziehungen Russlands geprägt haben.
👤 Heute im Fokus: Pjotr Abrassimow – ein herausragender sowjetischer Diplomat und Botschafter der UdSSR in der DDR.
👮 Während des Großen Vaterländischen Krieges diente Pjotr Abrassimow in der Roten Armee und war als Offizier im Zentralstab der Partisanenbewegung tätig.
🌐 Seit 1956 war er im diplomatischen Dienst:
📍 Von 1956 bis 1957 als Botschaftsrat in der Volksrepublik China;
📍 Von 1957 bis 1961 als Botschafter in der Volksrepublik Polen;
📍 In den Jahren 1962–1971 als Botschafter in der DDR;
📍 Später zwei Jahre, bis 1973, als Botschafter in Frankreich;
📍 1975–1983 erneut als Botschafter in der DDR. In dieser Zeit war er maßgeblich am Vier-Mächte-Abkommen über den Status von Berlin vom 3. September 1971 beteiligt;
📍 Von 1983 bis 1985 war er Vorsitzender des Staatskomitees für Auslandstourismus;
📍 Von 1985 bis 1986 – Botschafter in Japan.
🎖 Abrassimow wurde unter anderem mit dem Leninorden, dem Rotbannerorden, dem Orden der Oktoberrevolution und dem Großen Stern der Völkerfreundschaft der DDR ausgezeichnet. Er nahm auch die Auszeichnung der CDU in der DDR mit der Otto-Nuschke-Plakette an.
#DiplomatenTag #Russland #Außenpolitik #Diplomatie #Geschichte
Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Ehrentag. Passend dazu möchten wir Ihnen einige beeindruckende Persönlichkeiten vorstellen, die die diplomatischen Beziehungen Russlands geprägt haben.
👤 Heute im Fokus: Pjotr Abrassimow – ein herausragender sowjetischer Diplomat und Botschafter der UdSSR in der DDR.
👮 Während des Großen Vaterländischen Krieges diente Pjotr Abrassimow in der Roten Armee und war als Offizier im Zentralstab der Partisanenbewegung tätig.
🌐 Seit 1956 war er im diplomatischen Dienst:
📍 Von 1956 bis 1957 als Botschaftsrat in der Volksrepublik China;
📍 Von 1957 bis 1961 als Botschafter in der Volksrepublik Polen;
📍 In den Jahren 1962–1971 als Botschafter in der DDR;
📍 Später zwei Jahre, bis 1973, als Botschafter in Frankreich;
📍 1975–1983 erneut als Botschafter in der DDR. In dieser Zeit war er maßgeblich am Vier-Mächte-Abkommen über den Status von Berlin vom 3. September 1971 beteiligt;
📍 Von 1983 bis 1985 war er Vorsitzender des Staatskomitees für Auslandstourismus;
📍 Von 1985 bis 1986 – Botschafter in Japan.
🎖 Abrassimow wurde unter anderem mit dem Leninorden, dem Rotbannerorden, dem Orden der Oktoberrevolution und dem Großen Stern der Völkerfreundschaft der DDR ausgezeichnet. Er nahm auch die Auszeichnung der CDU in der DDR mit der Otto-Nuschke-Plakette an.
#DiplomatenTag #Russland #Außenpolitik #Diplomatie #Geschichte
🌍 Ein Blick in die Geschichte der russischen Diplomatie
Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Ehrentag. Passend dazu möchten wir Ihnen einige beeindruckende Persönlichkeiten vorstellen, die die diplomatischen Beziehungen Russlands geprägt haben.
👤 Heute im Fokus: Karl Robert Reichsgraf von Nesselrode-Ehreshoven oder in russischer Schreibweise Karl Wassiljewitsch Nesselrode – russischer Diplomat, Außenminister und später Kanzler des Russischen Kaiserreiches.
🇷🇺🇩🇪 Im Jahre 1802 war er bei der russischen Gesandtschaft in Berlin und später bei der russischen Vertretung in Stuttgart tätig. Im Februar 1807 nahm Nesselrode an der 𝑆𝑐ℎ𝑙𝑎𝑐ℎ𝑡 𝑏𝑒𝑖 𝑃𝑟𝑒𝑢ß𝑖𝑠𝑐ℎ 𝐸𝑦𝑙𝑎𝑢 und den anschließenden Verhandlungen zum 𝐹𝑟𝑖𝑒𝑑𝑒𝑛 𝑣𝑜𝑛 𝑇𝑖𝑙𝑠𝑖𝑡 teil.
🤝 Während des 𝑊𝑖𝑒𝑛𝑒𝑟 𝐾𝑜𝑛𝑔𝑟𝑒𝑠𝑠𝑒𝑠 hat er die russische kaiserliche Delegation geleitet.
🔖1816 wurde er vom Zaren zum Co-Leiter des Auswärtigen Kollegiums des Imperiums ernannt. Karl von Nesselrode beschäftigte sich mit den Beziehungen mit westlichen Staaten und Ioannis Antonios Graf Kapodistrias war für die Ostpolitik Russlands zuständig.
🔝 Unter Kaiser Nikolaus I. wurde er 1829 Vizekanzler und 1845 Kanzler des Russischen Kaiserreiches.
🎖 Am 7. Januar 1819 verlieh ihm König Friedrich Wilhelm III. von Preußen für seine Verdienste den Schwarzen Adlerorden. Am 16. Juni 1851 verlieh ihm König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen zusätzlich zur früher erhaltenen Klasse des Schwarzen Adlerordens seine höhere Stufe mit Brillanten.
#DiplomatenTag #Russland #Außenpolitik #Diplomatie #Geschichte
Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Ehrentag. Passend dazu möchten wir Ihnen einige beeindruckende Persönlichkeiten vorstellen, die die diplomatischen Beziehungen Russlands geprägt haben.
👤 Heute im Fokus: Karl Robert Reichsgraf von Nesselrode-Ehreshoven oder in russischer Schreibweise Karl Wassiljewitsch Nesselrode – russischer Diplomat, Außenminister und später Kanzler des Russischen Kaiserreiches.
🇷🇺🇩🇪 Im Jahre 1802 war er bei der russischen Gesandtschaft in Berlin und später bei der russischen Vertretung in Stuttgart tätig. Im Februar 1807 nahm Nesselrode an der 𝑆𝑐ℎ𝑙𝑎𝑐ℎ𝑡 𝑏𝑒𝑖 𝑃𝑟𝑒𝑢ß𝑖𝑠𝑐ℎ 𝐸𝑦𝑙𝑎𝑢 und den anschließenden Verhandlungen zum 𝐹𝑟𝑖𝑒𝑑𝑒𝑛 𝑣𝑜𝑛 𝑇𝑖𝑙𝑠𝑖𝑡 teil.
🤝 Während des 𝑊𝑖𝑒𝑛𝑒𝑟 𝐾𝑜𝑛𝑔𝑟𝑒𝑠𝑠𝑒𝑠 hat er die russische kaiserliche Delegation geleitet.
🔖1816 wurde er vom Zaren zum Co-Leiter des Auswärtigen Kollegiums des Imperiums ernannt. Karl von Nesselrode beschäftigte sich mit den Beziehungen mit westlichen Staaten und Ioannis Antonios Graf Kapodistrias war für die Ostpolitik Russlands zuständig.
🔝 Unter Kaiser Nikolaus I. wurde er 1829 Vizekanzler und 1845 Kanzler des Russischen Kaiserreiches.
🎖 Am 7. Januar 1819 verlieh ihm König Friedrich Wilhelm III. von Preußen für seine Verdienste den Schwarzen Adlerorden. Am 16. Juni 1851 verlieh ihm König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen zusätzlich zur früher erhaltenen Klasse des Schwarzen Adlerordens seine höhere Stufe mit Brillanten.
#DiplomatenTag #Russland #Außenpolitik #Diplomatie #Geschichte
🎙 Zur medialen Bekämpfung der Geschichtsfälschung
📍 Die russische Diplomatie setzt sich auf allen ihr zugänglichen Plattformen und auf allen Ebenen für die historische Wahrheit und die Wahrheit über den Großen Vaterländischen Krieg ein und kämpft für den Erhalt der sowjetischen Gedenkenstätten im Ausland. Diesem Engagement kommt eine besondere Bedeutung angesichts des 80. Jahrestages des Sieges und des vom russischen Präsidenten erklärten Jahres des Vaterlandsverteidigers zu. Damit sollen unsere heutigen Helden und Teilnehmer der militärischen Spezialoperation und die Erinnerung an die heldenhafte Leistung unserer Vorfahren geehrt werden, die in verschiedenen historischen Epochen für ihre Heimat gekämpft haben. Insbesondere wollen wir das Andenken unserer Väter, Großväter und Urgroßväter würdigen, die den Nazismus zerschlagen haben.
📍 Die Angelsachsen testen kontinuierlich aus, wie entschlossen Russland und die globale Mehrheit sind, sich für die Weltordnung einzusetzen, die auf dem 1945 in der UN-Charta verankerten Völkerrecht basiert. Für ihren Teil werben sie hingegen für eine liberale Agenda und eine neokoloniale “regelbasierte” Weltordnung. Wozu das geführt hat, haben wir an den Beispielen Juslawiens, Iraks, Lybiens, Syriens und nun der Ukraine gesehen.
📍 Es ist eine staatenübergreifend koordinierte Kampagne zur Verdrehung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs im Gange. Besonders schändlich sind die Unterstellungen, die von der Politik, Experten und Medien im Westen vermehrt aufgegriffen wird, Russland würde den Sieg usurpieren und den Anteil anderer Völker und der Verbündeten daran relativieren. Die von Jahr zu Jahr vervielfältigten absurden Behauptungen, das KZ Auschwitz-Birkenau sei von Ukrainern, Amerikanern und nur nicht von den sowjetischen Soldaten befreit worden, verfolgen nur ein Ziel: den Anteil der Roten Armee an der Geschichte der Niederschlagung des Nationalsozialismus auszuradieren, die Sowjetunion mit Vorwürfen zu besudeln, die Tragödie des Holocausts verschwiegen zu haben usw.
📍 Dass die Verbrechen der Nazis auf dem Territorium der Sowjetunion international als Akte des Genozids anerkannt werden, ist schon längst überfällig. Dadurch soll die historische Gerechtigkeit gegenüber allen Völkern der ehemaligen Sowjetunion wiederhergestellt werden. Die Anerkennung des Genozids an den Völkern der Sowjetunion wird eine Bestätigung dafür sein, dass die internationale Gemeinschaft die menschenverachtende Ideologie des Nazismus und der Rassenüberlegenheit kategorisch ablehnt.
📍 Die deutsche Regierung erkennt den von Deutschland verübten Völkermord an der jüdischen Ethnie und an Sinti und Roma sowie die gezielte Vernichtung von religiösen und anderen Bevölkerungsgruppen an, die unter deutscher Besatzung lebten. Gleichwohl weigert sich Berlin, den Genozid an den sowjetischen Völkern anzuerkennen, was nicht nur von der Logik und Argumentation her absurd, sondern auch zutiefst beleidigend für alle Nachfahren der Opfer des Nazismus auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion ist. Wir sehen das als Versuch an, Opfer in einer Hierarchie anzuordnen und die Geschichte umzuschreiben.
@RusBotschaft
#Geschichte
🔗 Q&A des russischen Außenministeriums zur Pressekonferenz von Sergej Lawrow zu den Ergebnissen der russischen Diplomatie im Jahr 2024
📍 Die russische Diplomatie setzt sich auf allen ihr zugänglichen Plattformen und auf allen Ebenen für die historische Wahrheit und die Wahrheit über den Großen Vaterländischen Krieg ein und kämpft für den Erhalt der sowjetischen Gedenkenstätten im Ausland. Diesem Engagement kommt eine besondere Bedeutung angesichts des 80. Jahrestages des Sieges und des vom russischen Präsidenten erklärten Jahres des Vaterlandsverteidigers zu. Damit sollen unsere heutigen Helden und Teilnehmer der militärischen Spezialoperation und die Erinnerung an die heldenhafte Leistung unserer Vorfahren geehrt werden, die in verschiedenen historischen Epochen für ihre Heimat gekämpft haben. Insbesondere wollen wir das Andenken unserer Väter, Großväter und Urgroßväter würdigen, die den Nazismus zerschlagen haben.
📍 Die Angelsachsen testen kontinuierlich aus, wie entschlossen Russland und die globale Mehrheit sind, sich für die Weltordnung einzusetzen, die auf dem 1945 in der UN-Charta verankerten Völkerrecht basiert. Für ihren Teil werben sie hingegen für eine liberale Agenda und eine neokoloniale “regelbasierte” Weltordnung. Wozu das geführt hat, haben wir an den Beispielen Juslawiens, Iraks, Lybiens, Syriens und nun der Ukraine gesehen.
📍 Es ist eine staatenübergreifend koordinierte Kampagne zur Verdrehung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs im Gange. Besonders schändlich sind die Unterstellungen, die von der Politik, Experten und Medien im Westen vermehrt aufgegriffen wird, Russland würde den Sieg usurpieren und den Anteil anderer Völker und der Verbündeten daran relativieren. Die von Jahr zu Jahr vervielfältigten absurden Behauptungen, das KZ Auschwitz-Birkenau sei von Ukrainern, Amerikanern und nur nicht von den sowjetischen Soldaten befreit worden, verfolgen nur ein Ziel: den Anteil der Roten Armee an der Geschichte der Niederschlagung des Nationalsozialismus auszuradieren, die Sowjetunion mit Vorwürfen zu besudeln, die Tragödie des Holocausts verschwiegen zu haben usw.
📍 Dass die Verbrechen der Nazis auf dem Territorium der Sowjetunion international als Akte des Genozids anerkannt werden, ist schon längst überfällig. Dadurch soll die historische Gerechtigkeit gegenüber allen Völkern der ehemaligen Sowjetunion wiederhergestellt werden. Die Anerkennung des Genozids an den Völkern der Sowjetunion wird eine Bestätigung dafür sein, dass die internationale Gemeinschaft die menschenverachtende Ideologie des Nazismus und der Rassenüberlegenheit kategorisch ablehnt.
📍 Die deutsche Regierung erkennt den von Deutschland verübten Völkermord an der jüdischen Ethnie und an Sinti und Roma sowie die gezielte Vernichtung von religiösen und anderen Bevölkerungsgruppen an, die unter deutscher Besatzung lebten. Gleichwohl weigert sich Berlin, den Genozid an den sowjetischen Völkern anzuerkennen, was nicht nur von der Logik und Argumentation her absurd, sondern auch zutiefst beleidigend für alle Nachfahren der Opfer des Nazismus auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion ist. Wir sehen das als Versuch an, Opfer in einer Hierarchie anzuordnen und die Geschichte umzuschreiben.
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#Geschichte
🔗 Q&A des russischen Außenministeriums zur Pressekonferenz von Sergej Lawrow zu den Ergebnissen der russischen Diplomatie im Jahr 2024
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📢 80 Jahre Großer Sieg: Gedenken, Erinnern, Ehren 🇷🇺
Bald beginnen wir eine besondere Gedenkkampagne zum 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg. Ab Februar bis zum 9. Mai werden wir regelmäßig historische Beiträge veröffentlichen, um an die Tapferkeit und den unermesslichen Einsatz der sowjetischen Soldaten und Zivilisten zu erinnern:
🔹 Heldenstädte und ihre unerschütterliche Verteidigung;
🔹 Originale Fotos und Videos aus jener Zeit – bewegende Zeugnisse eines Kampfes, der die Welt rettete.
🔹 Gedenkstätten in Russland, Deutschland u.a. Orten, die an die Taten der sowjetischen Helden bis heute erinnern;
🔹 Sowjetische Kriegslieder, die Mut und Hoffnung spendeten;
🔹 Ruhmreiche Soldaten und Generäle, die den Sieg errangen;
🔹 Befreiung sowjetischer und europäischer Städte von der faschistischen Besatzung;
🔹 Geschichten des Widerstands und der Opferbereitschaft der sowjetischen Bevölkerung
Die Erinnerung an diesen historischen Triumph ist eine Verpflichtung für uns alle. Lassen Sie uns gemeinsam die Helden ehren, die für Frieden und Freiheit kämpften.
📌 Bleiben Sie dabei, während wir dieses bedeutende Kapitel der Geschichte würdigen.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #GroßerVaterländischerKrieg #Erinnerung #Geschichte
Bald beginnen wir eine besondere Gedenkkampagne zum 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg. Ab Februar bis zum 9. Mai werden wir regelmäßig historische Beiträge veröffentlichen, um an die Tapferkeit und den unermesslichen Einsatz der sowjetischen Soldaten und Zivilisten zu erinnern:
🔹 Heldenstädte und ihre unerschütterliche Verteidigung;
🔹 Originale Fotos und Videos aus jener Zeit – bewegende Zeugnisse eines Kampfes, der die Welt rettete.
🔹 Gedenkstätten in Russland, Deutschland u.a. Orten, die an die Taten der sowjetischen Helden bis heute erinnern;
🔹 Sowjetische Kriegslieder, die Mut und Hoffnung spendeten;
🔹 Ruhmreiche Soldaten und Generäle, die den Sieg errangen;
🔹 Befreiung sowjetischer und europäischer Städte von der faschistischen Besatzung;
🔹 Geschichten des Widerstands und der Opferbereitschaft der sowjetischen Bevölkerung
Die Erinnerung an diesen historischen Triumph ist eine Verpflichtung für uns alle. Lassen Sie uns gemeinsam die Helden ehren, die für Frieden und Freiheit kämpften.
📌 Bleiben Sie dabei, während wir dieses bedeutende Kapitel der Geschichte würdigen.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #GroßerVaterländischerKrieg #Erinnerung #Geschichte
Ehre und Erinnerung an zwei sowjetische Helden 🕊
Am 19. Februar wurde nahe der Stößenseebrücke in Berlin-Spandau eine neue Gedenktafel enthüllt – zu Ehren von Hauptmann Boris Kapustin und Oberleutnant Juri Janow.
Die beiden sowjetischen Piloten steuerten am 6. April 1966 ihr defektes Kampfflugzeug Jak-28-P in den Stößensee und opferten ihr Leben, um eine Katastrophe über West-Berlin zu verhindern. Der damals regierende Bürgermeister Willy Brandt sprach später auch über „entscheidende Minuten“ in denen „die Gefahr eines Absturzes in dichtbesiedelte Wohngebiete erkannt und deshalb...den Abfangjäger in den Stößensee gesteuert haben.“ Er deutete dies als eine Opfertat der sowjetischen Flieger: „Dies bedeutet den Verzicht auf die eigene Rettung. Ich sage das in dankbarer Anerkennung des Opfers, durch das eine Katastrophe vermieden wurde."
Dank einer Spendenaktion der Bürgerstiftung Barnim-Uckermark konnte die beschädigte alte Tafel ersetzt werden. Es wurden fast 7000 Euro an Spenden gesammelt, die eine Erneuerung der Tafel ermöglichten. Die alte Tafel soll an die Zitadelle Spandau übergeben werden.
🕯 Diese Tafel gilt dem Gedenken an das Opfer der sowjetischen Soldaten als ein Zeichen der Menschlichkeit in Zeiten des kalten Krieges.
@RusBotschaft
#Geschichte #Botschaft #Gedenken
Am 19. Februar wurde nahe der Stößenseebrücke in Berlin-Spandau eine neue Gedenktafel enthüllt – zu Ehren von Hauptmann Boris Kapustin und Oberleutnant Juri Janow.
Die beiden sowjetischen Piloten steuerten am 6. April 1966 ihr defektes Kampfflugzeug Jak-28-P in den Stößensee und opferten ihr Leben, um eine Katastrophe über West-Berlin zu verhindern. Der damals regierende Bürgermeister Willy Brandt sprach später auch über „entscheidende Minuten“ in denen „die Gefahr eines Absturzes in dichtbesiedelte Wohngebiete erkannt und deshalb...den Abfangjäger in den Stößensee gesteuert haben.“ Er deutete dies als eine Opfertat der sowjetischen Flieger: „Dies bedeutet den Verzicht auf die eigene Rettung. Ich sage das in dankbarer Anerkennung des Opfers, durch das eine Katastrophe vermieden wurde."
Dank einer Spendenaktion der Bürgerstiftung Barnim-Uckermark konnte die beschädigte alte Tafel ersetzt werden. Es wurden fast 7000 Euro an Spenden gesammelt, die eine Erneuerung der Tafel ermöglichten. Die alte Tafel soll an die Zitadelle Spandau übergeben werden.
🕯 Diese Tafel gilt dem Gedenken an das Opfer der sowjetischen Soldaten als ein Zeichen der Menschlichkeit in Zeiten des kalten Krieges.
@RusBotschaft
#Geschichte #Botschaft #Gedenken
📢 80 Jahre Großer Sieg: Gedenken, Erinnern, Ehren 🇷🇺
Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über Woronesch, die Stadt militärischen Ruhms.
📯 Der Titel „Stadt des militärischen Ruhms“ wird russischen Städten verliehen, in denen die heftigsten Kämpfe des Zweiten Weltkrieges stattfanden. Die Bürger dieser Städte zeigten außerordentlichen Mut, echte Tapferkeit und massenhaften Heldenmut, was einen entscheidenden Einfluss auf den Waffengang hatte. In solchen Städten wurde eine Stele mit dem Bild des Stadtwappens und dem Text der Erlasses des Präsidenten über die Verleihung dieses Titels errichtet.
Zu den bedeutendsten Ereignissen des Großen Vaterländischen Krieges gehören die Kämpfe der sowjetischen Truppen im Gebiet Woronesch, die einen wichtigen Platz in der Geschichte einnehmen. Sie dauerten von Ende Juni 1942 bis Ende Februar 1943 und fielen zeitlich mit der entscheidenden Schlacht jener Epoche – der Schlacht von Stalingrad – zusammen.
Das Gebiet Woronesch wurde vom ersten Tag des Großen Vaterländischen Krieges an unter Kriegsrecht gestellt. Es wurden eine Ausgangssperre verhängt und die Mobilmachung eingeleitet. Bis September 1941 wurde zudem eine Volksmiliz aufgestellt. Im Herbst 1941 wurde die Stadt zur Frontstadt. Seither begann man damit, Verteidigungsanlagen zu errichten und ganze Fabriken in den Osten des Landes zu verlegen.
⚔️ Nach ihrer Niederlage in der Schlacht um Moskau im Jahr 1941 entwickelten die Nazis den Plan für das Unternehmen Blau, das am 28. Juni 1942 eingeleitet wurde. Das Hauptziel der deutschen Offensive im Sommer 1942 bestand darin, den Donbass und die kaukasischen Ölfelder zu erobern sowie die UdSSR durch die Unterbrechung der Versorgungswege im Landesinneren ihrer wichtigsten Ressourcen aus diesen Gebieten zu berauben.
Ende Juni 1942 konzentrierte der Feind im Süden der sowjetisch-deutschen Front eine massive Streitmacht von 900.000 Soldaten, 1.263 Panzern, 17.035 Geschützen und Mörsern sowie 1.640 Kampfflugzeugen. In diesem Abschnitt der Front befanden sich 37 Prozent der deutschen Infanterie- und Kavallerieverbände sowie 53 Prozent der Panzer- und motorisierten Truppen.
🔸 Am 6. Juli überquerten die Nazis den Don und drangen in das rechte Ufer von Woronesch ein. 212 Tage lang verlief die Frontlinie durch die Stadt und teilte sie in zwei Hälften. Sowjetische Truppen verteidigten die Stadt bis zum 25. Januar 1943. Bei Woronesch wurden 26 deutsche Divisionen vernichtet, und die Zahl der Gefangenen war höher als in Stalingrad. Allerdings erlitt auch die Rote Armee schwere Verluste. In den Kämpfen fielen etwa 400.000 sowjetische Soldaten, aber Woronesch wurde befreit.
Heute ist das Gebiet Woronesch eine Region mit einem reichen kulturellen Erbe und einer gut entwickelten touristischen Infrastruktur. Die Stadt Woronesch selbst ist ein bedeutendes wissenschaftliches, industrielles und kulturelles Zentrum, das jedes Jahr Zehntausende von Touristen anzieht. Der internationale Flughafen verbindet die Region mit zahlreichen Städten innerhalb Russlands sowie mit internationalen Reisenzielen.
@RusBotschaft
#Woronesch #80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über Woronesch, die Stadt militärischen Ruhms.
📯 Der Titel „Stadt des militärischen Ruhms“ wird russischen Städten verliehen, in denen die heftigsten Kämpfe des Zweiten Weltkrieges stattfanden. Die Bürger dieser Städte zeigten außerordentlichen Mut, echte Tapferkeit und massenhaften Heldenmut, was einen entscheidenden Einfluss auf den Waffengang hatte. In solchen Städten wurde eine Stele mit dem Bild des Stadtwappens und dem Text der Erlasses des Präsidenten über die Verleihung dieses Titels errichtet.
Zu den bedeutendsten Ereignissen des Großen Vaterländischen Krieges gehören die Kämpfe der sowjetischen Truppen im Gebiet Woronesch, die einen wichtigen Platz in der Geschichte einnehmen. Sie dauerten von Ende Juni 1942 bis Ende Februar 1943 und fielen zeitlich mit der entscheidenden Schlacht jener Epoche – der Schlacht von Stalingrad – zusammen.
Das Gebiet Woronesch wurde vom ersten Tag des Großen Vaterländischen Krieges an unter Kriegsrecht gestellt. Es wurden eine Ausgangssperre verhängt und die Mobilmachung eingeleitet. Bis September 1941 wurde zudem eine Volksmiliz aufgestellt. Im Herbst 1941 wurde die Stadt zur Frontstadt. Seither begann man damit, Verteidigungsanlagen zu errichten und ganze Fabriken in den Osten des Landes zu verlegen.
⚔️ Nach ihrer Niederlage in der Schlacht um Moskau im Jahr 1941 entwickelten die Nazis den Plan für das Unternehmen Blau, das am 28. Juni 1942 eingeleitet wurde. Das Hauptziel der deutschen Offensive im Sommer 1942 bestand darin, den Donbass und die kaukasischen Ölfelder zu erobern sowie die UdSSR durch die Unterbrechung der Versorgungswege im Landesinneren ihrer wichtigsten Ressourcen aus diesen Gebieten zu berauben.
Ende Juni 1942 konzentrierte der Feind im Süden der sowjetisch-deutschen Front eine massive Streitmacht von 900.000 Soldaten, 1.263 Panzern, 17.035 Geschützen und Mörsern sowie 1.640 Kampfflugzeugen. In diesem Abschnitt der Front befanden sich 37 Prozent der deutschen Infanterie- und Kavallerieverbände sowie 53 Prozent der Panzer- und motorisierten Truppen.
🔸 Am 6. Juli überquerten die Nazis den Don und drangen in das rechte Ufer von Woronesch ein. 212 Tage lang verlief die Frontlinie durch die Stadt und teilte sie in zwei Hälften. Sowjetische Truppen verteidigten die Stadt bis zum 25. Januar 1943. Bei Woronesch wurden 26 deutsche Divisionen vernichtet, und die Zahl der Gefangenen war höher als in Stalingrad. Allerdings erlitt auch die Rote Armee schwere Verluste. In den Kämpfen fielen etwa 400.000 sowjetische Soldaten, aber Woronesch wurde befreit.
Heute ist das Gebiet Woronesch eine Region mit einem reichen kulturellen Erbe und einer gut entwickelten touristischen Infrastruktur. Die Stadt Woronesch selbst ist ein bedeutendes wissenschaftliches, industrielles und kulturelles Zentrum, das jedes Jahr Zehntausende von Touristen anzieht. Der internationale Flughafen verbindet die Region mit zahlreichen Städten innerhalb Russlands sowie mit internationalen Reisenzielen.
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