Forwarded from tut-mir-gut
TEIL 2/2
Dass Kinder manchmal mehr sehen als Erwachsene.
Aber Benno kam mir zuvor.
Benno, der sonst eher hinter meinem Bein bleibt, wenn ein fremder Mensch streng klingt, machte etwas Seltsames. Er ging nach vorn. Nicht hektisch, nicht laut. Einfach Schritt für Schritt, als würde er einen Punkt finden, der genau richtig ist.
„Bitte halten Sie ihn zurück“, sagte Frau Schuster, und ich hörte plötzlich Unsicherheit in ihrer Stimme. „Ich… ich bin nicht so… mit Hunden.“
Benno blieb trotzdem. Er setzte sich direkt vor sie. Und dann tat er etwas, das wir zu Hause „das Anlehnen“ nennen: Wenn jemand angespannt ist, legt er sein ganzes Gewicht sanft gegen die Beine. Nicht aufdringlich. Nicht wild. Eher wie: Ich bin da. Du musst nicht alleine stehen.
Er lehnte sich gegen ihre Schienbeine, schaute hoch, blinzelte langsam und atmete einmal tief aus – so ein warmer, zufriedener Hundeseufzer, als würde er die Luft in diesem Raum weicher machen.
Frau Schuster stand still. Ihre Hand zuckte, als wüsste sie nicht, ob sie wegziehen oder berühren soll. Sie starrte auf diese graue Schnauze, auf das eine stehende Ohr, das andere schief, auf diesen Blick, der irgendwie nicht fragt, sondern versteht.
Zehn Sekunden vergingen. Dann noch einmal.
„Er merkt das“, flüsterte Julius. „Er merkt, wenn jemand traurig ist.“
Und genau da riss bei ihr etwas auf. Nicht dramatisch. Nur ganz leise. Wie ein Knoten, der nachgibt.
„Mein Mann…“, sagte sie, und ihre Stimme wurde plötzlich klein. Sie räusperte sich, als hätte sie sich dabei erwischt, etwas zu zeigen, das sonst niemand sehen soll. „Mein Mann ist vor zwei Jahren gestorben. Wir hatten früher einen Schäferhund. Er hat sich auch immer so hingesetzt.“
Der Raum war auf einmal ein anderer. Keine Fronten mehr. Keine Diskussion, die man gewinnen muss. Nur drei Menschen und ein alter Hund, der nicht wusste, was ein Stammbaum ist, aber genau wusste, was es heißt, wenn jemand innerlich wackelt.
„Benno ist kein Fahrrad“, sagte Julius leise.
Frau Schuster sah ihn an, und ihre Augen glänzten. Sie strich Benno zögernd über den Kopf. Erst vorsichtig, dann ein bisschen fester, als hätte sie nach Jahren wieder eine Bewegung gefunden, die vertraut ist. Benno schloss die Augen und schob die Stirn in ihre Hand, als wäre das genau der Platz, den er gesucht hatte.
Sie nahm Julius’ zerknittertes Blatt entgegen. Sie radierte nichts aus. Sie strich auch den roten Satz nicht weg. Aber sie öffnete ihre Schublade, holte einen goldenen Stern heraus – so einen, den Kinder sonst für fehlerfreie Diktate bekommen – und klebte ihn mitten auf Bennos Stirn im Bild.
„Wissenschaftlich“, sagte sie mit einem schiefen, wackeligen Lächeln, „kann man vieles einordnen. Aber… Familie ist manchmal das, was trägt.“
Dann sah sie mich an. „Ich ändere die Rückmeldung, Herr Weber. Und… bitte bringen Sie ihn jetzt nach Hause, bevor jemand von der Hausordnung nervös wird.“
Wir gingen zurück zum Auto. Julius strahlte, als hätte er gerade etwas gewonnen, das nicht in Punkte passt. Benno wedelte mit dem krummen Schwanz und sah aus, als wäre er einfach froh, dass alle wieder atmen konnten.
Auf dem Heimweg dachte ich lange nach. Wir bringen Kindern bei, in Kästchen zu denken. Richtig und falsch. Linien und Regeln. Wir nennen das Bildung.
Aber an diesem Tag hat mein Sohn mir etwas gezeigt, das in keinem Arbeitsblatt steht.
Du kannst alle Begriffe kennen. Du kannst alles „richtig“ erklären. Und trotzdem am Wesentlichen vorbeigehen, wenn du nicht spürst, was ein warmes Lebewesen tut, wenn es sich einfach an dich anlehnt.
Familie ist nicht nur das, was im Stammbaum steht. Familie ist, wer neben dir bleibt, wenn du fiebrig bist. Wer an der Tür wartet. Wer deine Tränen versteht, ohne ein Wort zu brauchen.
Und manchmal ist das menschlichste Mitglied deiner Familie das mit dem krummen Schwanz und dem einen Ohr, das nie richtig mitspielen wollte.
Quelle
🌼🦋@tutmirgut
Dass Kinder manchmal mehr sehen als Erwachsene.
Aber Benno kam mir zuvor.
Benno, der sonst eher hinter meinem Bein bleibt, wenn ein fremder Mensch streng klingt, machte etwas Seltsames. Er ging nach vorn. Nicht hektisch, nicht laut. Einfach Schritt für Schritt, als würde er einen Punkt finden, der genau richtig ist.
„Bitte halten Sie ihn zurück“, sagte Frau Schuster, und ich hörte plötzlich Unsicherheit in ihrer Stimme. „Ich… ich bin nicht so… mit Hunden.“
Benno blieb trotzdem. Er setzte sich direkt vor sie. Und dann tat er etwas, das wir zu Hause „das Anlehnen“ nennen: Wenn jemand angespannt ist, legt er sein ganzes Gewicht sanft gegen die Beine. Nicht aufdringlich. Nicht wild. Eher wie: Ich bin da. Du musst nicht alleine stehen.
Er lehnte sich gegen ihre Schienbeine, schaute hoch, blinzelte langsam und atmete einmal tief aus – so ein warmer, zufriedener Hundeseufzer, als würde er die Luft in diesem Raum weicher machen.
Frau Schuster stand still. Ihre Hand zuckte, als wüsste sie nicht, ob sie wegziehen oder berühren soll. Sie starrte auf diese graue Schnauze, auf das eine stehende Ohr, das andere schief, auf diesen Blick, der irgendwie nicht fragt, sondern versteht.
Zehn Sekunden vergingen. Dann noch einmal.
„Er merkt das“, flüsterte Julius. „Er merkt, wenn jemand traurig ist.“
Und genau da riss bei ihr etwas auf. Nicht dramatisch. Nur ganz leise. Wie ein Knoten, der nachgibt.
„Mein Mann…“, sagte sie, und ihre Stimme wurde plötzlich klein. Sie räusperte sich, als hätte sie sich dabei erwischt, etwas zu zeigen, das sonst niemand sehen soll. „Mein Mann ist vor zwei Jahren gestorben. Wir hatten früher einen Schäferhund. Er hat sich auch immer so hingesetzt.“
Der Raum war auf einmal ein anderer. Keine Fronten mehr. Keine Diskussion, die man gewinnen muss. Nur drei Menschen und ein alter Hund, der nicht wusste, was ein Stammbaum ist, aber genau wusste, was es heißt, wenn jemand innerlich wackelt.
„Benno ist kein Fahrrad“, sagte Julius leise.
Frau Schuster sah ihn an, und ihre Augen glänzten. Sie strich Benno zögernd über den Kopf. Erst vorsichtig, dann ein bisschen fester, als hätte sie nach Jahren wieder eine Bewegung gefunden, die vertraut ist. Benno schloss die Augen und schob die Stirn in ihre Hand, als wäre das genau der Platz, den er gesucht hatte.
Sie nahm Julius’ zerknittertes Blatt entgegen. Sie radierte nichts aus. Sie strich auch den roten Satz nicht weg. Aber sie öffnete ihre Schublade, holte einen goldenen Stern heraus – so einen, den Kinder sonst für fehlerfreie Diktate bekommen – und klebte ihn mitten auf Bennos Stirn im Bild.
„Wissenschaftlich“, sagte sie mit einem schiefen, wackeligen Lächeln, „kann man vieles einordnen. Aber… Familie ist manchmal das, was trägt.“
Dann sah sie mich an. „Ich ändere die Rückmeldung, Herr Weber. Und… bitte bringen Sie ihn jetzt nach Hause, bevor jemand von der Hausordnung nervös wird.“
Wir gingen zurück zum Auto. Julius strahlte, als hätte er gerade etwas gewonnen, das nicht in Punkte passt. Benno wedelte mit dem krummen Schwanz und sah aus, als wäre er einfach froh, dass alle wieder atmen konnten.
Auf dem Heimweg dachte ich lange nach. Wir bringen Kindern bei, in Kästchen zu denken. Richtig und falsch. Linien und Regeln. Wir nennen das Bildung.
Aber an diesem Tag hat mein Sohn mir etwas gezeigt, das in keinem Arbeitsblatt steht.
Du kannst alle Begriffe kennen. Du kannst alles „richtig“ erklären. Und trotzdem am Wesentlichen vorbeigehen, wenn du nicht spürst, was ein warmes Lebewesen tut, wenn es sich einfach an dich anlehnt.
Familie ist nicht nur das, was im Stammbaum steht. Familie ist, wer neben dir bleibt, wenn du fiebrig bist. Wer an der Tür wartet. Wer deine Tränen versteht, ohne ein Wort zu brauchen.
Und manchmal ist das menschlichste Mitglied deiner Familie das mit dem krummen Schwanz und dem einen Ohr, das nie richtig mitspielen wollte.
Quelle
🌼🦋@tutmirgut
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❤35😢2
Ich habe heute eine wichtige Lektion gelernt!
Wenn ein Schüler keine Frakturschrift lesen kann, kann man vermuten, dass nahezu alle Schulkinder keine Frakturschrift lesen können.
Wenn nahezu alle Schulkinder keine Frakturschrift lesen können, bedeutet das, dass sie nur noch gedruckte Bücher in Antiqua lesen können.
Wenn Schulkinder nur noch Bücher in Antiqua gedruckt lesen können, stehen ihnen Bücher ab 1941 zur Verfügung.
Wenn ihnen Bücher ab 1941 zur Verfügung stehen, sind sie von allem was vorher war, abgeschnitten!
@Suetterlinschrift
Wenn ein Schüler keine Frakturschrift lesen kann, kann man vermuten, dass nahezu alle Schulkinder keine Frakturschrift lesen können.
Wenn nahezu alle Schulkinder keine Frakturschrift lesen können, bedeutet das, dass sie nur noch gedruckte Bücher in Antiqua lesen können.
Wenn Schulkinder nur noch Bücher in Antiqua gedruckt lesen können, stehen ihnen Bücher ab 1941 zur Verfügung.
Wenn ihnen Bücher ab 1941 zur Verfügung stehen, sind sie von allem was vorher war, abgeschnitten!
@Suetterlinschrift
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Das ist dann langfristig genau das Gegenteil vom ursprünglichen Konzept "Stammbaum"
@Suetterlinschrift
@Suetterlinschrift
😢9
Forwarded from Lust auf Deutsch
Unter der Schwelle
Ich bin ein Weib, zag, furchtsam, feig wohl gar –
Geschreckt von dem Gewühl auf lautem Markt;
Kleinlaut vor jähem Männerzwist und bar
Der Kampflust, die am Widerstand erstarkt.
Blut macht mich schaudern. Schwach und hilflos bin
Ich vor der Wunde, die im Fleische klafft,
Und fremd und feindlich wendet sich mein Sinn
Von Waffentaten, noch so heldenhaft.
Weich schuf mich die Natur. In Tränen bricht
Mein Unmut sich wohl leicht, nach Frauenart,
Und traumhaft legt sich eine Zuversicht
Mir oft verhüllend um die Gegenwart.
Doch lebt in mir ein Etwas, eine Kraft,
Mir selber kaum bewußt und unbewährt,
Die gegen herrische Gewalt sich strafft
Und eine Glut in ihrem Kerne nährt.
Ich weiß: wenn einst ein kühneres Geschlecht,
Von Machtbegehr und Ruhmsucht nicht verführt,
Allein der Stimme seines Bluts gerecht,
Die Freiheit forderte, die ihm gebührt –
Dies Herz, das jetzt noch zittert vor dem Strahl,
Es hielte stand, so fest und ungebeugt,
Wie, trotz der Übermacht von Erz und Stahl,
Ein Mannesherz für reine Wahrheit zeugt.
Hedwig Lachmann
1865 – 1918
Ehefrau von Gustav Landauer –
siehe Morgenspruch 👈
zuvor eine langjährige Freundin von Richard Dehmel,
deutsche Schriftstellerin,
Dichterin und Übersetzerin
(bekannt für die tadellosen Verdeutschungen der Werke von Oscar Wilde)
#lustaufdeutsch #sprachschätze #lachmann
Telegram FB Instagram Youtube Heimseite
Ich bin ein Weib, zag, furchtsam, feig wohl gar –
Geschreckt von dem Gewühl auf lautem Markt;
Kleinlaut vor jähem Männerzwist und bar
Der Kampflust, die am Widerstand erstarkt.
Blut macht mich schaudern. Schwach und hilflos bin
Ich vor der Wunde, die im Fleische klafft,
Und fremd und feindlich wendet sich mein Sinn
Von Waffentaten, noch so heldenhaft.
Weich schuf mich die Natur. In Tränen bricht
Mein Unmut sich wohl leicht, nach Frauenart,
Und traumhaft legt sich eine Zuversicht
Mir oft verhüllend um die Gegenwart.
Doch lebt in mir ein Etwas, eine Kraft,
Mir selber kaum bewußt und unbewährt,
Die gegen herrische Gewalt sich strafft
Und eine Glut in ihrem Kerne nährt.
Ich weiß: wenn einst ein kühneres Geschlecht,
Von Machtbegehr und Ruhmsucht nicht verführt,
Allein der Stimme seines Bluts gerecht,
Die Freiheit forderte, die ihm gebührt –
Dies Herz, das jetzt noch zittert vor dem Strahl,
Es hielte stand, so fest und ungebeugt,
Wie, trotz der Übermacht von Erz und Stahl,
Ein Mannesherz für reine Wahrheit zeugt.
Hedwig Lachmann
1865 – 1918
Ehefrau von Gustav Landauer –
siehe Morgenspruch 👈
zuvor eine langjährige Freundin von Richard Dehmel,
deutsche Schriftstellerin,
Dichterin und Übersetzerin
(bekannt für die tadellosen Verdeutschungen der Werke von Oscar Wilde)
#lustaufdeutsch #sprachschätze #lachmann
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❤10👍2🔥1
👆Hier sieht man wunderbar die korrekte Anwendung des Endungs-S in der Frakturschrift.
@Suetterlinschrift
@Suetterlinschrift
👍5🙏1
Forwarded from Vom Adel der Seele
★ Eloquent
wenn Gedanken sicher gehen
und Worte tragen
★ Latent
das Verborgene
das dennoch spürbar ist
★ Subtil
das Leise
das Wirkung entfaltet
★ Vehement
die Kraft des Ausdrucks
ohne Zurückweichen
★ Zynisch
der Schutz aus Spott
gegen Verletzlichkeit
★ Implizit
gesagt
ohne ausgesprochen zu werden
★ Fragil
zart
und doch kostbar
★ Paradox
widersprüchlich
und gerade darin wahr
★ Frenetisch
Bewegung
ohne Zügel
★ Diametral
zwei Pole
ohne Berührung
★ Dekadent
das Zuviel
an Genuss
★ Präzise
klar
bis ins Wesentliche
★ Diskret
leise
und vertrauenswürdig
★ Ambivalent
zwei Gefühle
im selben Herz
★ Resilient
standhaft
im Wandel
★ Schöngeist
ein Mensch
der Schönheit erkennt
wo andere vorbeigehen
★ Augenweide
ein Anblick
der das Auge verweilen lässt
★ Sommernachtstraum
ein Schwebezustand
zwischen Wirklichkeit und Zauber
★ Antlitz
ein Gesicht
gesehen mit Würde
★ Sternenklar
wenn Himmel und Gedanken
frei werden
★ Lichtgestalt
jemand der Orientierung schenkt
ohne laut zu sein
★ Sehnsuchtsort
ein innerer Raum
der ruft
★ Herzensruhe
nichts fehlt
nichts drängt
★ Abendfrieden
das sanfte Loslassen
am Ende des Tages
★ Wortzauber
Sprache
die berührt
★ Weltschmerz
Mitgefühl
für die Zerbrechlichkeit der Welt
★ Innigkeit
Nähe
ohne Worte
★ Zartmut
Stärke
ohne Härte
★ Seelenheimat
dort
wo man nicht suchen muss
https://t.me/MdUrWeiblichkeit
wenn Gedanken sicher gehen
und Worte tragen
★ Latent
das Verborgene
das dennoch spürbar ist
★ Subtil
das Leise
das Wirkung entfaltet
★ Vehement
die Kraft des Ausdrucks
ohne Zurückweichen
★ Zynisch
der Schutz aus Spott
gegen Verletzlichkeit
★ Implizit
gesagt
ohne ausgesprochen zu werden
★ Fragil
zart
und doch kostbar
★ Paradox
widersprüchlich
und gerade darin wahr
★ Frenetisch
Bewegung
ohne Zügel
★ Diametral
zwei Pole
ohne Berührung
★ Dekadent
das Zuviel
an Genuss
★ Präzise
klar
bis ins Wesentliche
★ Diskret
leise
und vertrauenswürdig
★ Ambivalent
zwei Gefühle
im selben Herz
★ Resilient
standhaft
im Wandel
★ Schöngeist
ein Mensch
der Schönheit erkennt
wo andere vorbeigehen
★ Augenweide
ein Anblick
der das Auge verweilen lässt
★ Sommernachtstraum
ein Schwebezustand
zwischen Wirklichkeit und Zauber
★ Antlitz
ein Gesicht
gesehen mit Würde
★ Sternenklar
wenn Himmel und Gedanken
frei werden
★ Lichtgestalt
jemand der Orientierung schenkt
ohne laut zu sein
★ Sehnsuchtsort
ein innerer Raum
der ruft
★ Herzensruhe
nichts fehlt
nichts drängt
★ Abendfrieden
das sanfte Loslassen
am Ende des Tages
★ Wortzauber
Sprache
die berührt
★ Weltschmerz
Mitgefühl
für die Zerbrechlichkeit der Welt
★ Innigkeit
Nähe
ohne Worte
★ Zartmut
Stärke
ohne Härte
★ Seelenheimat
dort
wo man nicht suchen muss
https://t.me/MdUrWeiblichkeit
❤33👍5👌2
Das wäre auch mal wieder eine schöne Schreibübung! 📝😉 Damit sich der schöne alte Wortlaut auch gleich viel besser einprägen kann... 💡🤗
@Suetterlinschrift
@Suetterlinschrift
👍16
Forwarded from Simone Voss - EINE LEHRERIN STEHT AUF-
Handschrift macht schlau:
Neue Studien bestätigen, wie Schreiben per Hand das Gehirn trainiert – und warum US-Staaten die Schreibschrift verpflichtend wieder einführen.
„München – Während Kinder heute mit Tablets, Smartphones und Tippsystem aufwachsen, greift New Jersey zu einem ungewöhnlichen Mittel: Der US-Bundesstaat macht Schreibschrift wieder zur Pflicht.
Beim Handschreiben entstehen laut neuen Untersuchungen weitreichende Verbindungen zwischen verschiedenen Gehirnregionen, besonders jenen in Bereichen für Lernen und Gedächtnis. Beim Tippen bleiben diese Regionen weitgehend inaktiv.“
Quelle
ℋ𝑒𝓊𝓉𝑒 𝓈𝒸𝒽𝑜𝓃 𝓅𝑒𝓇 ℋ𝒶𝓃𝒹 𝑔𝑒𝓈𝒸𝒽𝓇𝒾𝑒𝒷𝑒𝓃?
ℰ𝒾𝓃 𝒯𝒶𝑔𝑒𝒷𝓊𝒸𝒽 𝓂𝒾𝓉 𝓂𝒾𝓃𝒾𝓂𝒶𝓁𝑒𝓃 𝒜𝓊𝒻𝓏𝑒𝒾𝒸𝒽𝓃𝓊𝓃𝑔𝑒𝓃 𝓌ä𝓇𝑒 𝑒𝒾𝓃 𝑒𝓇𝓈𝓉𝑒𝓇 𝒮𝒸𝒽𝓇𝒾𝓉𝓉!
𝒜𝓊𝒸𝒽 𝑒𝒾𝓃 𝑒𝒸𝒽𝓉𝑒𝓇 ℒ𝒾𝑒𝒷𝑒𝓈𝒷𝓇𝒾𝑒𝒻 💌 𝒶𝓊𝒻 𝑒𝒾𝓃𝑒𝓇 𝒫𝒶𝓅𝒾𝑒𝓇𝓈𝑒𝑒𝓁𝑒 𝒾𝓈𝓉 𝓌𝑒𝓇𝓉𝓋𝑜𝓁𝓁𝑒𝓇 𝒶𝓁𝓈 𝒿𝑒𝒹𝑒 𝒹𝒾𝑔𝒾𝓉𝒶𝓁𝑒 𝒩𝒶𝒸𝒽𝓇𝒾𝒸𝒽𝓉.
https://t.me/simonevoss
Neue Studien bestätigen, wie Schreiben per Hand das Gehirn trainiert – und warum US-Staaten die Schreibschrift verpflichtend wieder einführen.
„München – Während Kinder heute mit Tablets, Smartphones und Tippsystem aufwachsen, greift New Jersey zu einem ungewöhnlichen Mittel: Der US-Bundesstaat macht Schreibschrift wieder zur Pflicht.
Beim Handschreiben entstehen laut neuen Untersuchungen weitreichende Verbindungen zwischen verschiedenen Gehirnregionen, besonders jenen in Bereichen für Lernen und Gedächtnis. Beim Tippen bleiben diese Regionen weitgehend inaktiv.“
Quelle
ℋ𝑒𝓊𝓉𝑒 𝓈𝒸𝒽𝑜𝓃 𝓅𝑒𝓇 ℋ𝒶𝓃𝒹 𝑔𝑒𝓈𝒸𝒽𝓇𝒾𝑒𝒷𝑒𝓃?
ℰ𝒾𝓃 𝒯𝒶𝑔𝑒𝒷𝓊𝒸𝒽 𝓂𝒾𝓉 𝓂𝒾𝓃𝒾𝓂𝒶𝓁𝑒𝓃 𝒜𝓊𝒻𝓏𝑒𝒾𝒸𝒽𝓃𝓊𝓃𝑔𝑒𝓃 𝓌ä𝓇𝑒 𝑒𝒾𝓃 𝑒𝓇𝓈𝓉𝑒𝓇 𝒮𝒸𝒽𝓇𝒾𝓉𝓉!
𝒜𝓊𝒸𝒽 𝑒𝒾𝓃 𝑒𝒸𝒽𝓉𝑒𝓇 ℒ𝒾𝑒𝒷𝑒𝓈𝒷𝓇𝒾𝑒𝒻 💌 𝒶𝓊𝒻 𝑒𝒾𝓃𝑒𝓇 𝒫𝒶𝓅𝒾𝑒𝓇𝓈𝑒𝑒𝓁𝑒 𝒾𝓈𝓉 𝓌𝑒𝓇𝓉𝓋𝑜𝓁𝓁𝑒𝓇 𝒶𝓁𝓈 𝒿𝑒𝒹𝑒 𝒹𝒾𝑔𝒾𝓉𝒶𝓁𝑒 𝒩𝒶𝒸𝒽𝓇𝒾𝒸𝒽𝓉.
https://t.me/simonevoss
💯15❤8👏5👍2🙏1🏆1🙈1
„Hallo, wie geht’s?“, fragte der Radiergummi freundlich den Bleistift.
„Ich bin nicht dein Freund“, schnauzte der Bleistift. „Ich hasse dich.“
Der Radiergummi fragte überrascht und beleidigt: „Warum?“
„Weil du alles ausradierst, was ich schreibe.“
„Ich korrigiere nur Fehler“, erwiderte der Radiergummi sanft.
„Das macht es nicht besser“, sagte der Bleistift.
„Aber genau deshalb bin ich hier. Das ist mein Ziel.“
„Dann ist deine Arbeit sinnlos“, grummelte der Bleistift. „Schreiben ist wichtiger als Radieren.“
„Das Falsche auszuradieren ist genauso wichtig wie das Richtige zu schreiben“, sagte der Radiergummi.
Der Bleistift hielt inne und sagte dann leise: „Aber ich sehe, dass du jeden Tag kleiner wirst …“
„Weil ich jedes Mal ein bisschen von mir aufgebe, wenn ich dir helfe, einen Fehler zu korrigieren.“
„Ich fühle mich auch kleiner“, gab der Bleistift zu.
„Wir können anderen nur Gutes tun, wenn wir bereit sind, etwas zu opfern“, lächelte der Radiergummi.
Dann sah er sie an und fragte leise: „Hasst du mich immer noch?“
Der Bleistift lächelte zurück: „Wie könnte ich jemanden hassen, der so viel gibt?“
Jeden Tag wachen wir mit einem Tag weniger auf.
Wenn du nicht der Bleistift sein kannst, der anderen Freude schenkt, sei der Radiergummi, der ihren Schmerz tilgt, ihnen Hoffnung gibt und sie daran erinnert:
Die Zukunft kann besser sein als die Vergangenheit.
Schöner Netzfund, Autor unbekannt
@Suetterlinschrift
„Ich bin nicht dein Freund“, schnauzte der Bleistift. „Ich hasse dich.“
Der Radiergummi fragte überrascht und beleidigt: „Warum?“
„Weil du alles ausradierst, was ich schreibe.“
„Ich korrigiere nur Fehler“, erwiderte der Radiergummi sanft.
„Das macht es nicht besser“, sagte der Bleistift.
„Aber genau deshalb bin ich hier. Das ist mein Ziel.“
„Dann ist deine Arbeit sinnlos“, grummelte der Bleistift. „Schreiben ist wichtiger als Radieren.“
„Das Falsche auszuradieren ist genauso wichtig wie das Richtige zu schreiben“, sagte der Radiergummi.
Der Bleistift hielt inne und sagte dann leise: „Aber ich sehe, dass du jeden Tag kleiner wirst …“
„Weil ich jedes Mal ein bisschen von mir aufgebe, wenn ich dir helfe, einen Fehler zu korrigieren.“
„Ich fühle mich auch kleiner“, gab der Bleistift zu.
„Wir können anderen nur Gutes tun, wenn wir bereit sind, etwas zu opfern“, lächelte der Radiergummi.
Dann sah er sie an und fragte leise: „Hasst du mich immer noch?“
Der Bleistift lächelte zurück: „Wie könnte ich jemanden hassen, der so viel gibt?“
Jeden Tag wachen wir mit einem Tag weniger auf.
Wenn du nicht der Bleistift sein kannst, der anderen Freude schenkt, sei der Radiergummi, der ihren Schmerz tilgt, ihnen Hoffnung gibt und sie daran erinnert:
Die Zukunft kann besser sein als die Vergangenheit.
Schöner Netzfund, Autor unbekannt
@Suetterlinschrift
❤37🥰3❤🔥2🔥2🙏1
Guten Morgen, ich musste aufgrund der Vorkommnisse alle Einträge der letzten 14 Tage löschen. Habe den Kanal auf privat gestellt. Und bin mal mit dem Radiergummi durch die Abonenntenliste. Ich hoffe, dass es jetzt wieder etwas besser wird und Ruhe einkehrt!
🙏39👍24❤5👀4🤔2🔥1
Forwarded from Maras Welt 🌷🌷🌷
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VIEW IN TELEGRAM
Alter Bleistiftspitzer ✏️
Wie nostalgisch 🤩
TON AN 🔊
Mehr auf 👉 @maraswelt 🌷🌷🌷
#Technik #Nostalgie
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❤25👏4👍3
An diesem schönen Frakturtext kann man sehr schön die Endungs-S Regeln nachvollziehen.
@Suetterlinschrift
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