Schmuel.net
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Über das Heroische | Wechselwelt

Es ist – aus Sicht des Historikers – kaum lang her, dass es in Europa eine Identität des (nationalen) Heldentums gab. Das belegt beispielsweise die Euphorie zum Beginn des Ersten Weltkrieges: Für das Vaterland in den Krieg zu ziehen und zu sterben galt als ehrenhaft. Heute hingegen gibt es dieses Heldentum nicht mehr. Wo ist es hin und handelt es sich hierbei um einen Verlust? Ein Essay.

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Dezentralisiert euch! – Ein Weckruf des Internets | Datenkrakenkampf Spezial

In
den vergangenen Monaten und Jahren wurde sehr heftig über eine Reform des Urheberrechts diskutiert. Konkret geht es darum, dass Plattformen wie YouTube, Twitch und Vimeo für Urheberrechtsverletzungen verantwortlich gemacht werden können. Der aufschrei ist groß: Ist die Internetkultur in Gefahr?

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Über das Halkyonische – ein Nachtrag

In meinem letzten Beitrag im Aerohabit.at habe ich starke Bezüge zu einem in Vergessenheit geratenen Begriff einfließen lassen. Das Halkyonische, der Halkyon. Was sich dahinter verbirgt und warum ich den Begriff in meine Alltagssprache einbaue soll der folgende Beitrag darstellen.

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Heute ist der 315. Jahrestag der Uraufführung der Oper "Alcione" von Marais - weshalb der Beitrag im doppelten Sinne passend ist!
Streitzeit: Ein Beitrag über geschlechtergerechte Sprache. | Wechselwelt

Ein Dauerbrenner! Ja, sowas muss es auf meinem Blog auch mal geben. Und das nicht, weil ich an der immer wieder laufenden Diskussion über das Gendern teilhaben will, sondern deshalb, weil ich geradezu inspiriert bin, meinen derzeitigen Standpunkt einmal auszuformulieren.

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Die Submeta-Logik

Eine Untersuchung des sprachlichen und logischen Gegenstandes und der Verwendung mathematischer Syntax als Element der alltäglichen Schriftsprache.

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Die letzten Tage und ihre Frühlingsnächte (1)

Einst hab ich drei Weiden besungen,
eine ist nur geblieben.

Ich habe drei Weiden besungen,
so sind auch drei Weiden geblieben.

- Eva Strittmatter (1930 - 2011)
Die letzten Tage und ihre Frühlingsnächte (2)

Auf Schienen scheinen aus Fensterscheiben die Lichter der eilenden Züge. Drinnen sitz ich und draußen die Welt, die mal lacht und mal weint, wenn das Licht dieser Züge auf Schienen scheint.

Wo kommen sie her, wo fahren sie hin, die wenigen reisenden Leute? Glücklich, dass ich hier Zuhause bin, schließ ich die Augen und bleibe
im Heute.
Linux-Smartphones – Eine Liebeserklärung | Datenkrakenkampf Spezial

Besonders im letzten halben Jahr habe ich die Welt des mobilen Linux für mich entdeckt und ich muss mir eingestehen: ich habe mich verliebt in die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten.

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Nummer zu Text: T9 Dekoder

Ich habe aus einer Laune heraus ein kleines Javascript entworfen, anhand dessen sich eine Eselsbrücke zum Merken von Telefonnummern bauen lässt. Leider ist das Tool in meinen Fällen faktisch wirkungslos.

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Faszination QR-Codes lesen: Was das Personal einer Einlasskontrolle wirklich leistet.

Corona (ja ich trau mich, dieses Wort zu schreiben) versetzt uns als Menschheit immer wieder in erstaunliche Situationen und Lebenslagen. Nicht selten liest und hört man heutzutage Berichte über Krankenhaus- und Pflegepersonal, das hart an der Belastungsgrenze arbeitet. Schockierende Bilder, unmenschliche Arbeitszeiten und unzumutbare Zustände sind fast schon allgegenwärtig geworden. Derzeit steuert alles wieder auf einen Lockdown hin. Doch in der kurzen Zeit der Möglichkeiten (als Besuche von Opern und Weihnachtsmärkten zumindest teilweise möglich gewesen sind) ist mir eine Berufsgruppe aufgefallen, die vermutlich vollständig ungeachtet der öffentlichen Wahrnehmung an der Belastungsgrenze arbeitet: Das Personal der Einlasskontrollen, die die Gültigkeit von zertifizierten Test- und Impfnachweisen kontrollieren muss.

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Frühlingsgehversuche und Wochenendsonnenuntergänge

Noch große Anstrengung bereiteten dem Frühling seine ersten Gehversuche. Wärme schickte er, doch blies der Wind des Winters. Einzelne Blüten ließ er sprießen, doch blieben die Kronen der Bäume noch kahl. Nur kündete bereits wacker von der beginnenden Hoheit des Frühlings die starke Kraft der Sonne. Über der Marsch schien die Sonne. Über die Marsch flogen wir. Über der Stadt schien die Sonne. Über die Stadt flogen wir.

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Die letzten Tage und ihre Frühlingsnächte (3)

Blühe, Welt, und schenke
wonach uns allen lüstet!
Blüh nicht nur, auch denke
wie schnell man dich verwüstet.

Schenke, Welt, uns Farben,
auch wollen wir dein Licht!
Was du uns gibst zu haben,
stillt unsern Hunger nicht.

Wechsle, Welt, vergehe!
Wir können nichts mehr nehmen
Auch nicht fern deiner Nähe
erbitten wir vergeben.
Die letzten Tage und ihre Frühlingsnächte (4)

Oh Himmel, bewahr uns vor Regen!
und Wolken, zergeht still in Dunst!
Gebt Frieden den Menschen, die leben
Zu hören: die Stimmen.
Zu fühlen: die Kunst.
Die letzten Tage und ihre Frühlingsnächte (5)

Ich sage es dem Wind,
der sagt es den Blättern, die rauschen:
“Bleib hier, wir wolln’ lauschen
bis das Wasser des Bächleins zerrinnt”

Ich sage es der Welt,
die sagt es den Vögeln, die singen:
“Hör’ zu, wie wir klingen
und das Echo an Mauern zerschellt”

Ich sage es zu dir.
Du schweigst.
Die letzten Tage und ihre Frühlingsnächte (6)

Ich habe, gleich Blumen und Blüten im Herbst
gedorrt, nachdem ich geblüht
und grau bleibt die Welt, grau bleibt auch das Herz
wenn Winter die Farben entzieht.

Ich habe, gleich Spinnen und Käfern im Mai
besungen, den Schatten und Wind
und warm bleibt die Welt, warm ist mir dabei,
wenn Leben und Werden beginnt.
Die letzten Tage und ihre Frühlingsnächte (7)

Als ich auf einer Bank gesessen
und der Wind durch das Laub der Bäume fuhr
hab ich gesinnt und das Sein vergessen
und wurde verzaubert vom Hauch der Natur.
Wie die Zeit vergeht! | Faszinationen der Physik

Als meine Nichte vier Jahre alt geworden ist, fiel mir mal wieder auf, wie viel in dieser kurzen Zeit des letzten Jahres passiert ist. Kinder in diesem Alter entwickeln sich sehr schnell: Sie wachsen, erlernen neue lebenswichtige Fähigkeiten und Formen sozialer Interaktion. Sie altern.

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Erscheinung /1

Ich will an die Nacht glauben und den Tag danach
und an all die Worte, die ich gestern sprach.
Besingend den Regen und greifend nach Glück
und richten mit Hoffnung zur Zukunft den Blick
Erscheinung /2

Daraus wurde ein Schweigen:
Aus Regen und aus Licht.
Und auch das Grün der Weiden:
Es schweigt, obwohl es spricht.
Auf der Suche nach dem Weihnachtsmann

Wir alle kennen den Weihnachtsmann und denken dabei zumindest an eine sehr ähnliche Erscheinung: Ein alter, gutherziger, Mann mit weißen Haaren und weißem Bart im roten Mantel. Auf wen ist dieses Bild zurückzuführen und wer hat es verbreitet? Ein urbaner Mythos besagt, dass die erste Verbreitung des Weihnachtsmannes in den rot-weißen Farben auf Coca-Cola zurückgeht. Ein Irrtum, der unbedingt zu beseitigen ist.

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