Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🌊Am weißesten aller Meere - Drama in russischer Sprache

🎬Der Film präsentiert die Geschichte des Jungen Sascha, dessen Vater im Weißen Meer ertrunken ist. Das Streben nach Gerechtigkeit und sein standhafter Charakter treiben ihn auf eine kleine, abgelegene Insel. Dort begegnet er einem einsamen Einsiedler, der Polizei, die hinter Sascha her ist und vor allem der Mächtigkeit der Natur.

Die Handlung spiegelt den Konflikt zwischen Mensch, Gesellschaft und den Naturgewalten und lässt über den Preis der Freiheit und die Verantwortung, die damit kommt, nachdenken.

Interessiert zu sehen, wie die Geschichte ihren Lauf nimmt?
Kommt vorbei! 👀

🗓️ 26. März
🕖 19:00
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#Meinung der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa

🗣 Obwohl sich die Lage der deutschen Wirtschaft immer weiter verschlechtert, scheint das offizielle Berlin das Offensichtliche weiterhin zu ignorieren: Der Verzicht auf russische Energieträger kommt vor allem die deutschen Bürger am teuersten zu stehen.

Dabei war Deutschland einst der größte Importeur günstiger russischer Energieressourcen. Das verlieh nicht nur der Industrie der Bundesrepublik einen erheblichen Entwicklungsschub, sondern machte deutsche Produkte auch deutlich wettbewerbsfähiger. Der Verzicht auf zuverlässige Lieferungen aus Russland aus ideologischen und geopolitischen Gründen führte nicht nur zu steigenden Betriebskosten, sondern löste letztlich auch eine Welle von Insolvenzen aus, die sowohl Unternehmer als auch Bürger erfasste.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes meldeten im Jahr 2025 mehr als 20.000 Unternehmen Insolvenz an – ein Anstieg um 10,3 % gegenüber 2024. Laut Berechnungen der Deutschen Industrie- und Handelskammer geht im Durchschnitt alle 20 Minuten ein weiteres Unternehmen bankrott.

Doch selbst angesichts dieser schwerwiegenden Folgen hat kein heutiger politischer Führer Deutschlands auch nur angedeutet, die naheliegendste Lösung in Betracht zu ziehen, und zwar die Rückkehr zur Zusammenarbeit mit Russland im Energiebereich. Der einst berühmte Pragmatismus scheint den Deutschen offenbar nicht mehr in dem Maße eigen zu sein wie früher.

Deutschland und sein Volk werden buchstäblich an den Rand des Abgrunds geführt.

@RusBotschaft

#Russland #Deutschland #Energieträger
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🔎 EAEU-Wochenüberblick

🇨🇳 EAEU – China: Zusammenarbeit im Bereich Verkehr und Logistik

Das 1. russisch-chinesische Logistik-Wirtschaftsforum unter dem Titel „Strategische Partner beim Aufbau eurasischer Verkehrswege“ hat stattgefunden.

💬 „Die EAEU ist aufgrund ihrer geografischen Lage und ihres einzigartigen Transitpotenzials in der Lage, zu einem zentralen Element der entstehenden Verkehrsinfrastruktur zu werden. Die Anwendung dieses Potenzials ist jedoch ohne eine enge Kooperation mit externen Partnern, unter denen China eine Schlüsselrolle einnimmt, nicht möglich“, betonte das Mitglied des Kollegiums der EWK für Energie und Infrastruktur, Arzybek Koschoschew.

Er hob hervor, dass die Verzahnung der EAEU mit der chinesischen „Belt and Road Initiative“ einen neuen Pol wirtschaftlichen Wachstums schaffen könne und dass die Wettbewerbsfähigkeit der eurasischen Logistik von einem abgestimmten partnerschaftlichen Vorgehen abhänge.

🇷🇸 EAEU – Serbien: Entwicklung des Handels

🤝 Es fand ein Treffen des Mitglieds des Kollegiums der EWK für Handel, Andrej Slepnew, mit dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der 🇷🇸 Republik Serbien in der 🇷🇺 Russischen Föderation, Momčilo Babić, statt.

Die Seiten erörterten den Stand der Umsetzung des Freihandelsabkommens zwischen der EAEU und Serbien und legten weitere Schritte zur Entwicklung der handels- und wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit fest.

💬 „Der Handel zwischen unseren Ländern hat im Jahr 2025 bei einer Reihe wichtiger Produktgruppen eine positive Dynamik gezeigt. Wir erwarten, dass die für dieses Jahr geplante Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses unserer Zusammenarbeit zusätzlichen Impuls verleihen wird“, betonte Andrej Slepnew.

🇨🇺 EAEU – Kuba: Perspektiven der Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit


🤝 Es fand ein Treffen des Mitglieds des Kollegiums der EWK für Integration und Makroökonomie, Danijar Imanalijew, mit dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Republik Kuba in der Russischen Föderation und ständigen Vertreter bei der EWK, Enrique Orta González, statt.

Erörtert wurden die Perspektiven der sektoralen Zusammenarbeit, darunter der Agrar- und Industriesektor, SPS-Maßnahmen, Verkehr und Infrastruktur.

Hervorgehoben wurde die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftskreisen, auch mit dem Ziel, diese in die Umsetzung gemeinsamer Projekte einzubinden.

Die kubanische Seite bestätigte ihr Interesse daran, die Infrastruktur der Sonderentwicklungszone Mariel als Logistikdrehscheibe zu nutzen, was es ermöglichen würde, den Handel der EAEU-Mitgliedstaaten mit den Ländern Lateinamerikas und der Karibik auszubauen.

Der Vertreter der EWK bekräftigte die Bereitschaft, den Dialog zwischen den Wirtschaftskreisen der EAEU-Staaten und Kubas zu unterstützen.

@RusBotschaft

#EAEU
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📑 Auszüge aus den Zeugenaussagen russischer Militärangehöriger, die sich in ukrainischer Kriegsgefangenschaft befanden.

Aus dem zweiten Teil des Berichts des russischen Außenministeriums „Die Verletzung des humanitären Völkerrechts in Bezug auf Kriegsgefangene durch das Kiewer Regime“, erstellt von dem Sonderbeauftragten des Außenministeriums Russlands für die Verbrechen des Kiewer Regimes Rodion Miroschnik.

Artjom Samojlow, Jahrgang 1991, Soldat, berichtet:

„Man ließ den Hund von der Kette. Der Hund war dort an einer Kette gehalten worden. Dann hetzte man ihn auf uns. Er begann, uns anzuspringen und überall zu beißen. Er sprang auch mich an. Es war ein großer Mischling. Die ukrainischen Kämpfer lachten und filmten alles mit der Kamera. Für sie war das ein „Scherz“.“

Ukrainische Kämpfer schlugen in alkoholisiertem Zustand die Gefangenen und riefen anschließend Bekannte an, denen sie per Video ihre „Erfolge“ vorführten:

„Sie zwangen uns, Videos aufzunehmen. Wenn sie sich betrunken hatten, kamen sie und begannen, ihre Bekannten per Videoanruf anzurufen und uns dabei zu schlagen. Sie zwangen uns, Grüße zu übermitteln. Er zeigte allen unsere Rücken und sagte: Schaut, was ihnen herausgeschnitten wurde. Du sagst, dass du Grüße ausrichtest, und bekommst sofort einen Schlag ins Gesicht. Auch auf die Brust schlugen sie. Zigarettenkippen drückten sie auf uns aus.“

❗️ Die angeführten Angaben veranschaulichen eindrücklich, dass die Führung des Kiewer Regimes die zentralen Normen und Grundsätze des humanitären Völkerrechts, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Schutz der Rechte von Kriegsgefangenen stehen, missachtet. Von diesen Praktiken wissen sowohl die politische Führung der Ukraine als auch ihre westlichen Schirmherren sehr genau; dennoch verschließen sie die Augen vor der Existenz verbrecherischer Praktiken und blockieren umfassende Ermittlungen zu den Verbrechen, die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte gegenüber Kriegsgefangenen begehen.

Alle dem Bericht beigefügten Daten liegen dem Sonderbeauftragten des Außenministeriums Russlands für die Verbrechen des Kiewer Regimes Rodion Miroschnik in Form von Audio- und Videoaufzeichnungen vor, die mit Zustimmung der Betroffenen angefertigt wurden.
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🕯 Gedenktag der Opfer der NATO-Luftangriffe auf Serbien 1999

▪️ Am 24. März ist es 27 Jahre her, seit die Luftwaffe der NATO der ganzen Welt gezeigt hat, was „humanitäre Intervention“ und „amerikanische Demokratie“ in Wirklichkeit bedeuten. Gerade diese Wortschöpfung bemühten die US-amerikanische Führung und die NATO, als sie militärische und zivile Ziele der Bundesrepublik Jugoslawien angriffen, deren Führung, um die Einheit des Landes zu erhalten, gegen Separatisten militärisch vorgehen musste.

▪️ In den 11 Wochen, beginnend ab 24. März 1999, wurden auf eine souveräne europäische Republik dreitausend Marschflugkörper abgefeuert, 80.000 Tonnen Bomben abgeworfen, einschließlich Streugeschosse und Uranmunition, die indessen in unserer Region zum Einsatz kommen. Nach Schätzung der serbischen Behörden kamen bei den barbarischen Bombenangriffen ca. 2500 Menschen, unter ihnen 89 Kinder, ums Leben. Verletzt wurden 12500 Menschen. Es wurden ganze 1500 Ortschaften zerstört. Der Sachschaden, der dadurch entstand, wurde nach unterschiedlichen Schätzungen auf 30 bis 100 Milliarden US-Dollar beziffert.

▪️ Die Militäreinsatz der USA und der NATO gegen Belgrad erfolgte ohne Zustimmung des Weltsicherheitsrats und unter dem haltlosen Vorwand, die dortige Regierung führe im Autonomiegebiet Kosovo „ethnische Säuberungen“ durch, die in der Region eine humanitäre Katastrophe ausgelöst hätten.

▪️ Russland hat von Anfang an die militärische Operation des NATO-Bündnisses gegen Jugoslawien verurteilt und diesen Akt als eklatanten Völkerrechtsverstoß bezeichnet. Der damalige Regierungsvorsitzende der Russischen Föderation Ewgenij Primakow sagte dazu, es habe sich dabei nicht nur um einen Angriff gegen ein Land gehandelt, sondern um einen Angriff gegen die gesamte Weltordnung, die nach dem Zweiten Weltkrieg zustande gekommen sei.

🔗 Wir empfehlen Ihnen die Broschüre "War Crimes of NATO in the Territory of The Former Yugoslavia", die von der Stiftung für die Forschung der Demokratie erstellt wurde.
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🎙 Aus dem Interview des Beraters des Präsidenten Russlands Nikolai Patruschew mit der Zeitung Kommersant (19. März 2026)

💬 Die Straße von Hormus war über Jahre hinweg ein zentrales Bindeglied globaler Lieferketten, die inzwischen weitgehend zerstört sind. Nun entwickelt sie sich zunehmend zu einem Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen, der die Schifffahrt gefährdet. Der aktuelle Konflikt dürfte das aufgebaute System der weltweiten Handels- und Wirtschaftsbeziehungen erheblich um Jahre zurückwerfen. Öl- und Gasanlagen werden beschädigt, das Ökosystem im Persischen Golf wird schwer beeinträchtigt, Hafeninfrastruktur wird zerstört, die Zivilbevölkerung sowie kulturelle und historische Werte leiden massiv. Durch die Kampfhandlungen wurden Handelsschiffe zahlreicher Länder beschädigt oder zerstört. Gleichzeitig steigen die Preise für Energieträger, die Frachtraten großer Reedereien sowie die Versicherungskosten deutlich an. Der weltweite Export von Düngemitteln geht zurück, was sich negativ auf die Agrarwirtschaft in Asien, Afrika und Europa auswirkt.

💬 Der Konflikt liegt in niemandes Interesse. Er entbehrt jeder Rechtfertigung und objektiver Grundlage. Letztlich schadet dieser Konflikt auch den USA selbst, da sie mit eigenen Händen ihren Status als globaler Sicherheitsgarant für ihre Verbündeten untergraben. Blitzschnell schwindet das Vertrauen in die Fähigkeit westlicher Militärstützpunkte, die Sicherheit der Länder zu gewährleisten, in denen sie sich befinden. Ebenso nimmt der Glaube ab, dass Bündnisse mit den USA vor wirtschaftlichen Krisen schützen können. Einschränkungen bei Energielieferungen werden zwangsläufig zur Stilllegung energieintensiver Industrien in Japan, der Republik Korea, Australien und den EU-Mitgliedstaaten führen.

💬 Mit den derzeit vom Konflikt betroffenen Ländern hat Russland über Jahrzehnte hinweg enge handelswirtschaftliche sowie wissenschaftlich-technische Beziehungen aufgebaut, auch im maritimen Bereich. Vor diesem Hintergrund verfolgen wir die Entwicklungen in der Region mit großer Besorgnis. Und selbstverständlich gilt unser aufrichtiges Mitgefühl den zahlreichen, ungerechtfertigten Opfern – darunter auch der iranischen obersten Führung sowie den getöteten Zivilisten im Iran und in den uns freundlich gesinnten Golfstaaten. Auch der getöteten Seeleute aus verschiedenen Ländern wird gedacht. Alle diese Opfer hätten vermieden werden können.

🔗 Quelle auf Russisch

@RusBotschaft

#USA #Iran
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Krasnojarsk: Der großartige Jenissei, moderne Dynamik und reiche Geschichte

Sibirien ist nicht unbedingt nur Taiga und Frost. Es gibt Städte und Regionen, die die Wahrnehmung dieser riesigen Welt verändern. Eine von ihnen ist Krasnojarsk.

📍Der Name „Krasnojarsk“ bedeutet „die Stadt am roten Felsen“.

📍Die Region Krasnojarsk ist eine der größten Regionen Russlands und nimmt rund 14 Prozent der Fläche des Landes ein. Sie gilt als „Sibirien im Miniaturformat“, weil sich hier nahezu alle für Sibirien typischen Naturräume finden: von arktischer Tundra im Norden über endlose Taiga bis hin zu Gebirgslandschaften im Süden.

🌊 Der Jenissei ist einer der größten Flüsse Russlands, der von Süden nach Norden durch die Region Krasnojarsk fließt. Sein Einzugsgebiet umfasst rund 2,58 Millionen Quadratkilometer. In Krasnojarsk erreicht seine Breite etwa 800 Meter.

In der Nähe von Krasnojarsk befindet sich der Nationalpark „Krasnojarsker Säulen“ mit seinen eindrucksvollen Syenitfelsen magmatischen Ursprungs. Ihr Alter wird auf mehrere hundert Millionen Jahre geschätzt.

🚂 Die Krasnojarsker Eisenbahnbrücke über den Jenissei war die erste Brücke Russlands, die internationale Anerkennung erhielt. Auf der Weltausstellung 1900 in Paris wurde sie mit dem Grand Prix ausgezeichnet.

🌄 Ein wahres Naturwunder der Region ist das Putorana-Plateau im Norden des Krasnojarsker Gebiets. Es liegt etwa 100 Kilometer nördlich des Polarkreises und gehört zum UNESCO-Welterbe. Das Plateau ist ein einzigartiger, weitgehend unberührter Gebirgskomplex mit tiefen Canyons, tausenden Seen, Wasserfällen sowie arktischen und subarktischen Ökosystemen.

@RusBotschaft

#RegionenRusslands
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FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 16. bis 22. März 2026

▪️ 16. März. Massiver Drohnenangriff auf ein Krankenhaus in der Stadt Wassyljiwka, Saporoschschje.

▪️ 16. März. Angriff von zwei UAVs (flugzeugähnlichen Typs) auf eine Filiale der „Post des Donbass“ in Manhusch, DVR.

▪️ 16. März. Drohnenangriff auf ein privates Wohnhaus im Dorf Otradnoje, Belgorod.

▪️ 17. März. Drohnenangriff auf einen Krankenwagen in der Stadt Nowaja Kachowka, Cherson. Drei medizinische Mitarbeiter und eine Patientin wurden verletzt.

▪️ 17. März. Drohnenangriff auf ein ziviles Fahrzeug im Dorf Nowaja Tawolschanka, Belgorod.

▪️ 18. März. Drohnenangriff auf ein ziviles Fahrzeug in der Stadt Graiworon, Belgorod.

▪️ 18. März. Massiver Angriff von UAVs (flugzeugähnlichen Typs) auf die Stadt Krasnodar. Ein Zivilist kam ums Leben.

▪️ 21. März. Angriff mit zwei gelenkten Fliegerbomben auf eine Postfiliale im Dorf Smorodino, Belgorod. Vier Frauen kamen ums Leben, eine weitere wurde verletzt.

▪️ 22. März. Angriff mit einem Mehrfachraketenwerfer „HIMARS“ auf eine Feldscher-Geburtsstation in Byzenkow, Belgorod.

▪️ 22. März. Drohnenangriff auf ein ziviles Fahrzeug in der Stadt Graiworon, Belgorod. Ein Zivilist wurde verletzt.

🔗 Quelle: t.me/miroshnik_r
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🎙 Erklärung des Außenministeriums Russlands im Zusammenhang mit den rechtswidrigen Handlungen westlicher Staaten im Weltozean

💬 Die Lage, die sich im Weltozean in letzter Zeit herausgebildet hat, wird zunehmend völlig inakzeptabel. Europäische Staaten wie Frankreich, Schweden und Finnland halten ihnen missliebige Schiffe ungestraft an und geleiten sie in ihre Häfen, wobei sie ihnen Verstöße gegen gewisse „internationalen“ Sanktionen vorwerfen. Unter konstruierten und weit hergeholten Vorwänden werden Schiffe kontrolliert und festgehalten, die sämtliche Kriterien der freien und ungehinderten Schifffahrt erfüllen. Um Russland Einnahmen aus dem internationalen Handel zu entziehen, hat die Europäische Union den Begriff „Schattenflotte“ erfunden, den es im internationalen Seerecht gar nicht gibt und unter dessen Deckmantel auf den Seewegen faktisch Seeräuberei betrieben wird.

💬 Wir erinnern die europäischen Entscheidungsträger daran, dass nur jene Sanktionen international sind, die vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gebilligt wurden. Einseitige rechtswidrige restriktive Maßnahmen, die von einzelnen Staaten oder ihren Zusammenschlüssen in begrenzter Zusammensetzung beschlossen werden, sind weder international noch legitim.

💬 Der Westen versucht, sein Vorgehen damit zu erklären, dass Schiffe ohne Flagge angeblich keinen Anspruch auf die Freiheit der Schifffahrt hätten und daher festzuhalten seien. Bemerkenswert ist, dass Schiffe unter falscher Flagge, die im Interesse eben jener europäischen Staaten handeln, aus irgendeinem Grund nicht unter solche Restriktionen fallen. Ist das Öl für europäische Abnehmer bestimmt, so werden die europäischen Behörden keinen Anlass finden, ein solches Schiff festzuhalten, unabhängig davon, wie es transportiert wird.

💬 Die russische Seite betrachtet diese Praktiken der EU-Staaten als inakzeptabel und unzulässig, als groben Verstoß gegen Wortlaut und Geist des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen von 1982, und wird alle ihr zur Verfügung stehenden politischen, rechtlichen und sonstigen Instrumente nutzen, um die Achtung des Grundsatzes der Freiheit der Schifffahrt sicherzustellen. Diejenigen, die darauf abzielen, die Ostsee sowie andere Seegebiete in „Binnengewässer“ der NATO und der EU zu verwandeln, sollten verstehen, dass Fälle von Seeräuberei und Willkür nicht ohne Reaktion unsererseits bleiben werden und dass dabei alle notwendigen Mittel eingesetzt werden.

💬 Wir rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, eine prinzipienfeste Position zur Unterstützung des Regimes des Übereinkommens von 1982 einzunehmen, und appellieren an die Flaggenstaaten, sich dem neokolonialen Diktat nicht zu beugen, sich zum Schutz ihrer legitimen Interessen und ihrer redlichen Seefrachtführer zusammenzuschließen.

💬 Wir sind überzeugt, dass die Weltmehrheit sich aller Bedrohungen und Risiken bewusst ist, die mit den Versuchen westlicher Staaten verbunden sind, die Meere in eine Zone der Konfrontation zu verwandeln, die alleinige Kontrolle über die Seewege zu erlangen und den Ländern weltweit Entwicklungsquellen zu entziehen.

🔗 Quelle

@RusBotschaft

#EU #Russland #Seerecht
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