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📅 27. April 1906: Der Beginn des russischen Parlamentarismus

Am 27. April 1906 wurde in Sankt Petersburg die Erste Staatsduma in der Geschichte des Russischen Reiches eröffnet.

„Seit der Befreiung der Bauern hat es in der russischen Geschichte kein größeres freiheitliches nationales Fest gegeben als die Eröffnung der Staatsduma“

— schrieb damals der Historiker und Abgeordnete Maxim Kowalewski ✍️

Unter dem Druck der Revolution von 1905 sah sich Zar Nikolaus II. gezwungen, dem Volk politische Freiheiten zuzusichern und die baldige Einberufung der Staatsduma aus frei gewählten Vertretern des gesamten Volkes zu versprechen, die an der Gesetzgebung und an der Regierung des Landes mitwirken sollten.

📃 Bereits am 6. August 1905 erließ Zar Nikolaus II. ein Manifest über die Einrichtung und das Verfahren zur Bildung einer der Parlamentskammern – der Staatsduma. Die zweite Kammer war der Staatsrat des Russischen Reiches. Zunächst sollte die Duma ausschließlich beratende Funktionen im Gesetzgebungsprozess ausüben.

Später jedoch unterzeichnete der Kaiser am 17. Oktober 1905 ein weiteres Manifest, in dem festgelegt wurde, dass „kein Gesetz ohne Zustimmung der Staatsduma in Kraft treten konnte“. Damit wurden die Befugnisse der Duma erheblich erweitert, und sie entwickelte sich zu einem gesetzgebenden Organ. Russland wurde zu einer konstitutionellen Monarchie.

🏛 Am 27. April hielt Zar Nikolaus II. bei der Eröffnung der Staatsduma im Georgssaal des Winterpalasts eine festliche Rede. Sie wurde von allen Schichten mit Begeisterung aufgenommen. Da trafen Welten aufeinander: „goldene Uniformen vermischten sich mit den bäuerlichen Kaftanen – das alte Russland verschmolz mit dem neuen zu einem einzigen Strom“. Die eigentliche Arbeit der Duma fand anschließend im Taurischen Palast in St. Petersburg statt.

Im Mittelpunkt der Arbeit der Ersten Staatsduma des Russischen Reiches stand die Agrarfrage. Darüber hinaus unternahm die Duma aktive, jedoch erfolglose Versuche, politische Reformen durchzusetzen, und trat mit Initiativen zur Beendigung der Repressionen gegen die Teilnehmer der Revolution von 1905–1907 auf.

Insgesamt wurde während ihrer Tätigkeit nur ein Gesetzentwurf verabschiedet – ein von der Regierung eingebrachter Gesetzesentwurf über die Bereitstellung von 15 Millionen Rubel zur Unterstützung der von Missernten Betroffenen.

Bis zur Revolution von 1917 bestanden insgesamt vier Dumas. Ihrer Zusammensetzung gehörten Grundbesitzer, Vertreter der industriellen Bourgeoisie, des Kaufmannsstandes, der städtischen Intelligenz sowie der Bauernschaft an. Die Gesamtzahl der gewählten Abgeordneten lag je nach Wahlperiode zwischen 478 und 525 Personen.

👉 Obwohl die Erste Duma von Nikolaus II. bald als „zu radikal“ aufgelöst wurde, markierte ihre Eröffnung einen historischen Wendepunkt. Zum ersten Mal erhielt die Gesellschaft eine politische Stimme, und Russland machte seinen ersten Schritt in Richtung Parlamentarismus.

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#Geschichte
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📑 Aus dem Bericht des Internationalen Öffentlichen Tribunals für die Verbrechen ukrainischer Neonazis „Doktoren Mengele des Kiewer Regimes“

Das Internationale Öffentliche Tribunal für die Verbrechen ukrainischer Neonazis unter dem Vorsitz von Maxim Grigorjew dokumentiert weiterhin Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes. In diesem Bericht sind die Zeugenaussagen der russischen Militärangehörigen gesammelt, die in der ukrainischen Kriegsgefangenschaft waren und dort gefoltert und misshandelt wurden.

Alexander Zhlobow berichtet:

Man brachte uns nach Kiew. Ein ukrainischer Chirurg kam, konnte noch etwas zusätzlich brechen, konnte uns dort misshandeln, etwas in die Wunde stecken und darin herumstochern. Zum Beispiel kam jemand mit einem gebrochenen Finger an, und er bog ihn in die entgegengesetzte Richtung. Meine eigene Hand war zerfetzt. Splitter wurden nicht entfernt. Man verband mich und ging weg. Ich habe gesehen, wie erfrorene Finger mit einer Zange ohne Betäubung abgetrennt wurden. Man biss sie buchstäblich mit der Zange ab, und der ukrainische Arzt sagte: „Abends kannst du dir eine Brühe kochen.“

• Das Internationale Öffentliche Tribunal für die Verbrechen ukrainischer Neonazis wurde im Laufe der internationalen Konferenz auf Initiative der russischen und ausländischen Menschenrechtler, Juristen und Journalisten gegründet. Dessen Vorsitzender ist Maxim Grigorjew, Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer der Russischen Föderation. Momentan gehören dem Tribunal Vertreter der Zivilgesellschaft der 35 Länder der Welt an. Die Hauptaufgabe des Internationalen Öffentlichen Tribunals besteht darin, Beweise für die Verbrechen des Kiewer Neonazi-Regimes zu sammeln, sie an die nationalen Rechtsschutzorgane zu übermitteln und die Informationen auf russischen und internationalen Plattformen vorzustellen.
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⚡️ Am 27. April wurde der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation Alexander Graf Lambsdorff in das Außenministerium der Russischen Föderation einbestellt

Dem Botschafter wurde ein entschiedener Protest im Zusammenhang mit einem kürzlich in Kiew unter Mitwirkung des Regimes von Wladimir Selenskij abgehaltenen Treffen zwischen dem Bundestagsabgeordneten, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses (CDU) Roderich Kiesewetter, und dem Anführer der in Russland verbotenen terroristischen Organisation „Tschetschenische Republik Itschkerien“ Achmed Sakajew übermittelt. Sakajew ist international zur Fahndung ausgeschrieben.

Der deutsche Abgeordnete begrüßte die antirussischen Aktivitäten von Angehörigen dieser Organisation, die aktiv an Sabotageakten in den Regionen Belgorod und Kursk beteiligt waren. Er rief zu einer engeren Zusammenarbeit mit Deutschland auf, unter anderem zur Anwerbung von in Deutschland lebenden russischen Ausgewanderten mit dem Ziel, Operationen zur Destabilisierung der innenpolitischen Lage in Russland durchzuführen.

In Moskau wird dieses Treffen eines Bundestagsabgeordneten mit als besonders gefährlich eingestuften Straftätern als eindeutiger Beleg dafür gewertet, dass deutsche Behörden auf eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Russlands abzielen und Bedrohungen für dessen nationale Sicherheit zu schaffen versuchen, was auch durch die Zusammenarbeit mit terroristischen Strukturen unter der Schirmherrschaft des Kiewer Regimes erfolgt.

❗️ Die deutsche Seite wurde vor den möglichen negativen Folgen eines solchen Vorgehens gewarnt. Gegen Russland gerichtete feindliche Schritte werden unweigerlich eine angemessene Antwort nach sich ziehen.

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🎙 Aus dem Interview des stellvertretenden Außenministers Russlands Alexander Gruschko für die Internationale Nachrichtenagentur Rossija Segodnja (23. April 2026)

💬 Die Pläne von Paris, die Initiative der sogenannten „fortgeschrittenen Abschreckung“ umzusetzen, die einen Ausbau des nationalen Nukleararsenals und die Stationierung von Teilen der französischen Nuklearstreitkräfte auf dem Staatsgebiet seiner Verbündeten vorsieht, haben wir mit aller Ernsthaftigkeit zur Kenntnis genommen. Der destabilisierende Charakter dieser erklärten Absichten liegt auf der Hand. Für uns bedeutet dies in erster Linie eine Steigerung des gesamten nuklearen Potenzials der NATO.

💬 Bemerkenswert ist, dass derartige Pläne vor dem Hintergrund einer massiven Militarisierung des europäischen Kontinents geschmiedet werden. Bei der Vorstellung seiner aktualisierten Nuklearstrategie erklärte Emmanuel Macron schon wieder, dass Russland die „Hauptrisiken für Europa“ schaffe. In der 2025 erneuerten Sicherheitsstrategie wird unser Land als eine „existenzielle Bedrohung“ für Frankreich und Europa bezeichnet. Zuvor hatte Großbritannien ebenfalls unter antirussischen Parolen den Ausbau seines eigenen Atomwaffenpotenzials angekündigt.

💬 Die französischen Behörden stellen die Sache so dar, als würde ihre Doktrin der „fortgeschrittenen nuklearen Abschreckung“, die unter anderem den Verzicht auf Transparenz hinsichtlich der Anzahl der Atomsprengköpfe und die Möglichkeit der Stationierung von Atomwaffen auf dem Territorium anderer EU- und NATO-Staaten vorsieht, zur Stärkung der Sicherheit Frankreichs und seiner Verbündeten beitragen. Tatsächlich aber fügen sie der regionalen und globalen Sicherheit einen weiteren Schaden zu, indem sie zusätzliche strategische Risiken und Anreize für ein neues nukleares Wettrüsten erzeugen.

💬 Die unkontrollierte nukleare Aufrüstung der NATO wird unsererseits eine sorgfältige Berücksichtigung in unserer eigenen militärischen Aufrüstung und Planung erfordern. Die Vorbereitungen der westlichen Staaten stellen für uns eine direkte strategische Bedrohung dar. Alle damit verbundenen potenziellen Gefahren für unser Land werden im Rahmen der Strategie zur Entwicklung der russischen nuklearen Abschreckungskräfte berücksichtigt.

💬 Dabei muss ich unbedingt auf den Aspekt hinweisen, der mit der angekündigten Möglichkeit verbunden ist, dass die französischen Nuklearstreitkräfte auf Einrichtungen in den Gebieten der Nichtkernwaffenstaaten Europas verteilt werden, von wo aus sie ihre operative Tätigkeit fortsetzen könnten. Es ist offensichtlich, dass unser Militär gezwungen sein wird, diesem Umstand im Rahmen der Aktualisierung der Liste vorrangiger Ziele für den Fall eines ernsthaften Konflikts größte Aufmerksamkeit zu widmen. Infolgedessen kommt es, anstatt der von den Franzosen deklarierten Stärkung des Schutzes ihrer Verbündeten, de facto zu einer Schwächung der Sicherheit dieser Länder.

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#EU #NATO
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📌 Erklärung des Außenministeriums Russlands zu Gegenmaßnahmen auf das zwanzigste „Sanktionspaket“ der Europäischen Union gegen Russland

💬 Die Europäische Union setzt ihre Versuche fort, durch die Ausweitung einseitiger restriktiver Maßnahmen Druck auf unser Land auszuüben. Das mittlerweile zwanzigste „Sanktionspaket“ wurde am 23. April vom Rat der EU verabschiedet. Derartige Handlungen Brüssels unter Umgehung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen stellen einen groben Verstoß gegen die Normen des Völkerrechts dar.

💬 Als Reaktion auf die unrechtmäßigen Beschlüsse der EU hat die russische Seite die Liste der Personen, denen die Einreise in das Staatsgebiet der Russischen Föderation untersagt ist, erheblich erweitert. Darin sind Vertreter europäischer Institutionen, der EU-Mitgliedstaaten sowie einer Reihe weiterer europäischer Staaten aufgeführt. Zu ihnen gehören Personen, die an Entscheidungen über die Gewährung militärischer Hilfe für die Ukraine beteiligt sind. Sie entfalten Aktivitäten, die auf die Untergrabung der territorialen Integrität der Russischen Föderation abzielen, sind für die Verhängung antirussischer Sanktionen verantwortlich, wirken an der Verfolgung russischer Amtsträger unter vorgeschobenen Vorwänden mit oder beteiligen sich an Initiativen zur Einrichtung eines sogenannten „Tribunals“ gegen die russische Führung.

💬 Die destruktive Politik Brüssels ist nicht in der Lage, den außenpolitischen Kurs unseres Landes in irgendeiner Weise zu beeinflussen. Russland war und bleibt dem Schutz seiner nationalen Interessen, der Gewährleistung der Rechte und Freiheiten seiner Bürger sowie der konsequenten Mitwirkung an der Gestaltung einer gerechten, multipolaren Weltordnung verpflichtet.

🔗 Quelle

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#EU #Sanktionen
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FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 20. bis 26. April 2026

▪️ 22. April. Drohnenangriff (UAV) auf ein privates Wohnhaus in Belgorod.

▪️ 22. April. Angriff einer flugzeugartigen Drohne auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Donezk, DVR.

▪️ 22. April. Drohnenangriff auf den Parkplatz eines Geschäfts im Dorf Nikolskoje. Zwei Zivilisten wurden verletzt, darunter ein 15-jähriger Jugendlicher.

▪️ 22. April. Angriff einer flugzeugartigen Drohne auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Sysran, Oblast Samara. 2 Zivilisten wurden getötet, 12 verletzt.

▪️ 23. April. Artilleriebeschuss von Wohngebieten in der Stadt Wassiljewka, Oblast Saporoschschje.

▪️ 23. April. Angriff einer Kamikaze-Drohne auf ein Fahrzeug einer humanitären Organisation, die Lebensmittel an Zivilisten in frontnahen Ortschaften der DVR lieferte. 2 Personen wurden verletzt.

▪️ 23. April. Angriff einer flugzeugartigen Drohne auf ein Mehrfamilienhaus in Samara.

▪️ 25. April. Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in Alexejewka, Oblast Belgorod.

▪️ 25. April. Angriff einer flugzeugartigen Drohne auf einen Wohnkomplex in der Stadt Jekaterinburg, Oblast Swerdlowsk. 9 Zivilisten wurden verletzt.

▪️ 25. April. Angriff einer Kamikaze-Drohne auf ein Spezialfahrzeug des Ministeriums für Notfälle (MChS) in der Stadt Rubeschnoje, LVR. Zweiter Angriff auf eine Gruppe von Rettungskräften, die am Ort des vorherigen Drohnenangriffs eingetroffen war.

🔗 Quelle: t.me/miroshnik_r
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🎙 Aus dem Grußwort des Außenministers Russlands Sergej Lawrow während eines Treffens mit Leitern russischer Nichtregierungsorganisationen, 24. April 2026

💬 Der russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt betont, dass sich die Welt aktuell in einer Epoche beispielloser Umbrüche befindet. Aus unserer heutigen Sicht ist es die Politik des „kollektiven“ Westens, die die größte Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit darstellt. Ihr strategisches Ziel besteht darin, mit allen Mitteln ihre Dominanz zu sichern, ihre Hegemonie aufrechtzuerhalten und die Entwicklung neuer globaler Zentren zu behindern, die in den Staaten der globalen Mehrheit entstehen.

💬 Ein weiterer bedeutender destabilisierender Faktor ist die seit Jahrzehnten anhaltende Expansion des Westens auf dem eurasischen Kontinent, insbesondere in Regionen, in denen Russland traditionell starken Einfluss hatte und legitime Interessen besitzt. Gegen Russland wird de facto ein offener Krieg geführt, wobei das Kiewer Regime als „Speerspitze“ fungiert. Zugleich ist allgemein bekannt, dass diese „Speerspitze“ ohne die materielle Unterstützung des Westens, etwa in Form von Waffenlieferungen, Aufklärungsdaten, Satellitensystemen, militärischer Ausbildung und weiterer Hilfe, nicht handlungsfähig wäre. Das Kiewer Regime und der ukrainische Staat werden dabei offen als geopolitisches Instrument eingesetzt.

💬 Um diese Politik zu rechtfertigen, bemüht sich der Westen darum, alles Russische zu dämonisieren, und spricht offen von der Vorbereitung eines Krieges gegen uns in absehbarer Zukunft. Der Generalstabschef der belgischen Streitkräfte, Frederik Vansina, erklärte, man habe noch einige Jahre Zeit und die Ukrainer würden diese Zeit „erkaufen“. In der Ukraine ist ein Krieg gegen alles Russische und systematische Ausrottung von allem, was mit Russland verbunden ist, entfacht: von der russischen Sprache im Bildungswesen, in den Medien und in der Kultur sowie von der kanonischen orthodoxen Kirche. Auch dies ist Teil einer zivilisatorischen Aggression des Westens gegen die Russische Föderation. Der Westen hat offen erklärt, Sicherheitsgarantien für ein Regime auszuarbeiten, das als langfristige Bedrohung für unser Land betrachtet wird und künftig auch für neue militärische Unterfangen genutzt werden soll.

💬 Trotz dieser schwierigen Lage werden wir unseren außenpolitischen Kurs fortsetzen, und zwar den, der auf den Schutz unserer vitalen nationalen Interessen, die Schaffung möglichst günstiger externer Bedingungen für eine nachhaltige Entwicklung unseres Landes als multinationaler, souveräner Staat sowie auf die Stärkung unserer Souveränität in allen Bereichen abzielt. Unsere Prioritäten liegen in der Förderung einer gleichberechtigten und für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit mit allen, die zu einer Kooperation auf Augenhöhe bereit sind, was auf der Grundlage der allgemein anerkannten Prinzipien der UN-Charta und des Völkerrechts insgesamt sowie im Streben nach einem fairen Interessenausgleich im Sinne der inneren Entwicklung unseres Landes und der Festigung unserer Souveränität erfolgen muss.

Quelle

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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zu US-amerikanischen Unterstellungen über angebliche Pläne Russlands, nukleare Satelliten-Abwehrsysteme zu entwickeln

💬 Hochrangige US-amerikanische Vertreter, einschließlich des Militärs, verbreiten erneut Gerüchte, Russland habe angeblich Absichten, Anti-Satelliten-Nuklearwaffen zu entwickeln. Die absurden Vermutungen Washingtons haben mit der Realität nichts zu tun und sind ein Teil der propagandistischen Kampagne der Diskreditierung der Tätigkeit der Russischen Föderation im Weltraum sowie ihrer Initiativen zur Verhinderung des Rüstungswettlaufs im All.

💬 Unser Land erschließt den Weltraum streng im Einklang mit den internationalen Verpflichtungen, ausschließlich mit friedlichen Zielen und gefährdet keineswegs die Aktivitäten von anderen Staaten im Kosmos. Russland hält den Weltraumvertrag von 1967 strikt ein. Artikel 4 des Vertrags verbietet direkt, jegliche Objekte in die Erdumlaufbahn zu bringen, die Nuklearwaffen oder andere Massenvernichtungswaffen tragen, sowie diese Objekte im Weltraum auf anderem Wege zu stationieren.

💬 Die Politik der USA im Bereich Weltraum wird immer aggressiver und provokatorischer. Spitzenpolitiker in Washington erklären offen ihre Ambitionen, im erdnahen Raum vollständig zu dominieren. Unter dem Vorwand der erdachten „russischen Drohung“ aktivieren die US-Amerikaner mit aktiver Unterstützung seitens ihrer Satelliten Schritte, die auf Stationierung der Waffensysteme im Weltall und Aufstockung des Machtpotenzials dort abzielen. Wie immer: Die westlichen Staaten werfen Russland etwas vor mit dem Ziel, es selbst zu machen, und dann ihre rechtswidrigen Handlungen irgendwie zu rechtfertigen.

💬 Indem der Westen diese Unterfangen umsetzt, ignoriert er die Tatsache, dass jeder bewaffnete Konflikt im Orbit verhängnisvolle Folgen für die langfristige Stabilität der Weltraumtätigkeit und die Perspektiven der Erschließung des Weltraums für ausnahmslos alle Staaten haben wird.

🔗 Quelle

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#Russland #Westen #Weltall
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🗣 Kommentar der offiziellen Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa im Zusammenhang mit dem Tod eines Mitarbeiters des Kernkraftwerks Saporoschschje

Das Kiewer Regime setzt weiterhin alles daran, sein blutiges und verbrecherisches Wesen zu demonstrieren. Am 27. April 2026 wurde ein weiterer rücksichtsloser und krimineller Angriff auf ein russisches Objekt der friedlichen Kernenergie, und zwar das Kernkraftwerk Saporoschschje (KKW Saporoschschje), verübt, infolge dessen tragischerweise ein Mitarbeiter der Anlage ums Leben kam.

Wir verurteilen diese Gräueltat entschieden. Den Angehörigen und Hinterbliebenen des Verstorbenen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Zugleich würdigen wir den Mut und die Standhaftigkeit des Personals des KKW Saporoschschje, das trotz tödlicher Bedrohungen und Provokationen seitens der ukrainischen Streitkräfte weiterhin seine Pflicht erfüllt und den sicheren Betrieb der Anlage gewährleistet, wobei es ein Höchstmaß an Professionalität unter Beweis stellt.

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🎬 Am 28. April 1968 erschien eine der bekanntesten Filmkomödien in der Sowjetunion: „Der Brillantenarm“

Die legendäre Komödie des Regisseurs Leonid Gaidai gehört bis heute zu den beliebtesten Klassikern des sowjetischen Kinos und begeistert Generationen von Zuschauern mit ihrem unverwechselbaren Humor.

Im Zentrum der Handlung steht ein ganz gewöhnlicher Mensch – Semjon Gorbunkow, brillant gespielt von Juri Nikulin. Freundlich, bodenständig und familienorientiert gerät er völlig unverschuldet in eine absurde und gefährliche Situation: Durch eine Verwechslung halten ihn Schmuggler für ihren Komplizen und verstecken Diamanten in seinem Gipsarm. Was folgt, ist eine Reihe urkomischer Ereignisse, in denen Gorbunkow gemeinsam mit der sowjetischen Miliz versucht, eine Schmugglerbande zu überführen.

Parallel dazu entfaltet sich eine zweite Ebene der Geschichte: Während die Kriminellen alles daransetzen, an die versteckten Juwelen zu gelangen, gerät auch Gorbunkows Privatleben ins Wanken. Seine Frau beginnt zu vermuten, dass ihr Mann ein Doppelleben führt – sei es als Agent eines ausländischen Geheimdienstes oder als untreuer Ehemann. Diese Mischung aus Kriminalkomödie, Satire und Alltagsbeobachtung macht den besonderen Reiz des Films aus.

🎥 Gedreht wurde der Film im Studio Mosfilm, das für zahlreiche Meisterwerke des sowjetischen Kinos verantwortlich ist. Neben Nikulin standen auch weitere große Namen vor der Kamera, darunter Andrei Mironow, Anatoli Papanow, Nonna Mordjukowa und Swetlana Swetlitschnaja.

„Der Brillantenarm“ wurde zu einem echten Publikumserfolg: Über 76,7 Millionen Kinobesuche machten ihn zu einem der erfolgreichsten Filme der sowjetischen Filmgeschichte. Viele Szenen und Zitate sind längst zu festen Bestandteilen der Popkultur geworden.

Interessant ist auch der Hintergrund der Geschichte: Die Handlung basiert lose auf einem realen Fall, bei dem Schmuggler tatsächlich versuchten, Wertgegenstände in einem Gipsverband über die Grenze zu transportieren.

🍿 Den Film mit englischen Untertiteln können Sie sich hier anschauen

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#Film
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🎙 Der stellvertretende Außenminister Russlands Ewgenij Iwanow:

💬 In den internationalen Beziehungen finden tiefgreifende Veränderungen statt, die den Übergangscharakter der gegenwärtigen Epoche widerspiegeln. Es bildet sich eine neue Weltordnung auf multipolarer Grundlage heraus. Immer mehr Staaten und Völker entscheiden sich für einen Weg der eigenständigen Entwicklung, der auf nationalen Traditionen und Werten, gegenseitigem Respekt und souveräner Gleichheit beruht.

💬 Russland setzt sich ebenso wie viele Länder der globalen Mehrheit für eine gerechte internationale Ordnung ein, die auf einem ausgewogenen Interessenausgleich basiert. Dies prägt auch unseren Ansatz zur Entwicklung der Beziehungen mit den Staaten Eurasiens, des größten, ressourcenreichsten und zugleich dynamisch wachsenden Kontinents. Zugleich ist es gerade in Eurasien, wo sich derzeit schwerwiegende sicherheitspolitische Krisen entfalten, die eine nachhaltige Entwicklung des Kontinents erschweren und die Risiken erhöhen.

💬 Vor diesem Hintergrund hat der Präsident Russlands Wladimir Putin die Initiative zur Schaffung einer eurasischen Sicherheitsarchitektur vorgeschlagen. Ihr Kern besteht darin, dass die Staaten des Kontinents selbst Verantwortung für die Gewährleistung ihrer Sicherheit übernehmen und destruktive Einmischung von außen nicht zulassen. Eine solche Architektur sollte aus unserer Sicht auf gegenseitigem Verständnis und Vereinbarungen zwischen den Nachbarstaaten des Kontinents beruhen und sich am Prinzip der Gleichheit und Unteilbarkeit der Sicherheit orientieren, das gegenseitig angewendet wird.

💬 Wir sind überzeugt, dass die Stärkung des gegenseitigen Vertrauens im militärisch-politischen Bereich ein zentraler Bestandteil beim Aufbau einer Großen Eurasischen Partnerschaft sein wird. Dabei geht es um die Schaffung eines umfassenden Kooperationsraums, der die Verknüpfung der Potenziale der verschiedenen auf dem Kontinent bestehenden Integrationsinitiativen vorsieht. Wir halten es für wichtig, alle konstruktiven Vorschläge zu berücksichtigen und bemühen uns, die Vielfalt der Meinungen angemessen einzubeziehen.

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