Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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⚡️ Erklärung des Außenministeriums Russlands bezüglich der bewaffneten Aggression der USA und Israels gegen den Iran

Am Morgen des 28. Februar begannen die Streitkräfte der USA und Israels die Luftangriffe auf das Staatsgebiet Irans.

👉 Diesem unbesonnenen Schritt gingen militärisch-politische und propagandistische Maßnahmen voraus, darunter die Verlegung einer umfangreichen Gruppierung der US-Truppen in die Region. Deren Ausmaß und Charakter lassen keinen Zweifel daran, dass es sich um einen im Voraus geplanten und unprovozierten Akt bewaffneter Aggression gegen einen souveränen und unabhängigen Mitgliedstaat der Vereinten Nationen unter Verletzung der grundlegenden Prinzipien und Normen des Völkerrechts handelt.

Zu verurteilen ist auch die Tatsache, dass die Angriffe erneut unter dem Deckmantel eines wieder aufgenommenen Verhandlungsprozesses erfolgen, der angeblich eine langfristige Normalisierung der Lage rund um die Islamische Republik herbeiführen soll. Dies widerspricht den der russischen Seite übermittelten Signalen, wonach seitens Israels kein Interesse an einer militärischen Konfrontation mit dem Iran bestehe.

Die internationale Gemeinschaft, einschließlich der Führung der UNO und der IAEO, ist dazu verpflichtet, die verantwortungslosen Handlungen, die Frieden, Stabilität und Sicherheit im Nahen Osten untergraben, unverzüglich objektiv und kompromisslos zu beurteilen.

Washington und Tel Aviv haben erneut ein riskantes Unterfangen begonnen, das die Region rasant an den Rand einer humanitären, wirtschaftlichen und möglicherweise sogar radiologischen Katastrophe bringt.

👉 Die Absichten der Aggressoren liegen auf der Hand und werden von ihnen nicht verborgen: Sie zielen darauf ab, die verfassungsmäßige Ordnung zu zerstören und die Führung eines ihnen missliebigen Staates zu beseitigen, die sich geweigert hat, sich einem machtpolitischen Diktat und Hegemonialstreben zu unterwerfen. Die Verantwortung für die negativen Folgen dieser künstlich hervorgebrachten Krise, einschließlich einer unvorhersehbaren Kettenreaktion und einer weiteren Eskalation der Gewalt, liegt voll und ganz bei den Aggressoren.

Die schwerwiegenden Folgen dieser leichtfertigen Schritte für das globale Nichtverbreitungsregime, dessen Eckpfeiler der Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV) ist, werden offen ignoriert. Zugleich beruft sich das amerikanisch-israelische Duo auf eine angebliche Sorge darüber, dass der Iran in den Besitz von Kernwaffen gelangen könnte. Bombardierungen von Nuklearanlagen, die unter den Sicherungsmaßnahmen der IAEO stehen, sind inakzeptabel. In der Wirklichkeit verfolgen Washington und Tel Aviv Motive, die mit dem Nichtverbreitungsregime nichts zu tun haben. Ihnen kann nicht verborgen bleiben, dass sie, indem sie im Nahen Osten eine Spirale unkontrollierbarer Eskalation in Gang setzen, faktisch Staaten weltweit – vor allem in der Region – dazu veranlassen, sich immer wirksamere Mittel zur Abwehr entstehender Bedrohungen zuzulegen.

Besondere Besorgnis ruft die systematische Art und Weise, in der die US-Administration in den vergangenen Monaten mit destabilisierenden Handlungen die völkerrechtlichen Grundpfeiler der Weltordnung untergraben hat, darunter die Prinzipien der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten, des Verzichts auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt sowie der friedlichen Beilegung internationaler Streitigkeiten.

❗️ Wir rufen nachdrücklich dazu auf, die Situation unverzüglich wieder auf den Weg einer politisch-diplomatischen Lösung zu bringen. Russland ist wie bisher bereit, zur Suche nach friedlichen Lösungen auf der Grundlage des Völkerrechts, des gegenseitigen Respekts und eines ausgewogenen Interessenausgleichs beizutragen.

🔗 Quelle

@RusBotschaft

#Iran #USA #Israel
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🌟Faszinierende Frauen aus Russland: Alexandra Kollontai

Aus Russland stammen viele begabte und weltberühmte Frauen, die Politik, Wirtschaft, Kunst oder Gesellschaft bereichert haben. Im Vorfeld des Frauentages bereiten wir traditionell eine Reihe von Beiträgen über bedeutende Frauen in der Geschichte Russlands vor.

Heute erinnern wir uns an eine russische und sowjetische Frauenrechtlerin, Revolutionärin, Politikerin, Diplomatin und Schriftstellerin, eine der ersten Ministerin und Botschafterin weltweit, Alexandra Michailowna Kollontai (geboren am 31. März 1872, gestorben am 9. März 1952).
 
Sie wurde in einer adeligen Familie geboren. Als Tochter eines reichen russischen Generals erhielt sie umfassende Schulbildung von zu Hause und legte das Abitur an einem Gymnasium ab. 1898 ging in der Schweiz und studierte dort an der Universität Zürich.
 
Die überzeugte Feministin und Sozialistin Kollontai forderte von Anfang an die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, engagierte sich für die sozialistische Bewegung, darunter auch für autonome Frauenabteilungen innerhalb der Kommunistischen Partei. Im Großen und Ganzen bemühte sie sich darum, Lebenssituation von Frauen zu verbessern.
 
Im Jahre 1917 wurde Kollontai in den Rat der Volkskommissare der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik aufgenommen und zur Volkskommissarin für soziale Fürsorge ernannt. Sie war also die erste Ministerin beziehungsweise Sozialministerin weltweit. Diesen Posten bekleidend setzte sich Kollontai, eine der einflussreichsten Vorkämpferinnen für Frauenrechte, für sozialreformerische Ideen ein. Sie plädierte für eine stärkere Bedeutung von Frauen in der sowjetischen Gesellschaft. Auf ihrem Vorschlag wurden in der Sowjetunion das Eherecht gelockert und der Mutterschutz verbessert. Die Politikerin erkämpfte auch das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und trat für die Einrichtung von Volksküchen und kollektive Kindererziehung ein. Sie setzte unter anderem Aufklärungskampagnen über Säuglingspflege und Hygiene, gynäkologische Untersuchungs- und Beratungsstellen, Schwangerschaftsurlaub bei voller Bezahlung und Arbeitsplatzgarantie durch.
 
📝 Als Politikerin beschäftigte sich Kollontai nicht nur mit Frauenrechten, sondern sie spielte auch eine beispiellos wesentliche Rolle als Diplomatin.
 
💼 1923 wurde sie Gesandte der Sowjetunion in Norwegen. Kollontai war dadurch die erste akkreditierte Diplomatin weltweit. Ihr Verdienst bestand unter anderem darin, dass Norwegen die Sowjetunion anerkannte und im Jahre 1925 ein wichtiges Wirtschaftsabkommen mit der Sowjetunion verabschiedete. Dann arbeitete sie 1926-1927 als Gesandte in Mexiko und 1930-1945 als Gesandte und außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin in Schweden.
 
Einen großen Beitrag leistete Kollontai auch zur Aufnahme von der UdSSR in den Völkerbund sowie zum Ausstieg von Finnland aus dem Krieg im Jahre 1944 nach langen Verhandlungen.

#InternationalerFrauentag
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🇷🇺🇮🇷📞 Am 28. Februar fand auf Initiative der iranischen Seite ein Telefonat zwischen dem Außenminister der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, und dem Außenminister der Islamischen Republik Iran, Abbas Araghtschi statt.

Der iranische Außenminister informierte über die Schritte der iranischen Führung zur Abwehr der Aggression der Vereinigten Staaten und Israels, die erneut die Verhandlungen über eine friedliche Lösung des Konflikts rund um das iranische Atomprogramm sabotiert haben.

Zudem kündigte er die Absicht an, eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zu beantragen.

Sergej Lawrow verurteilte den unprovozierten bewaffneten Angriff der Vereinigten Staaten und Israels auf den Iran, der gegen die Grundsätze und Normen des Völkerrechts verstößt und die schweren Folgen für die regionale und globale Stabilität und Sicherheit völlig außer Acht lässt.

Der russische Außenminister betonte, dass es notwendig ist, die Angriffe auf die Islamische Republik unverzüglich zu beenden und die Situation auf den Weg einer politischen und diplomatischen Lösung zurückzubringen.

Abschließend unterstrich Sergej Lawrow die Bereitschaft Russlands, unter anderem im UN-Sicherheitsrat nach friedlichen Lösungen auf der Grundlage des Völkerrechts, gegenseitigen Respekts und des Interessenausgleichs zu suchen.

#Russland #Iran
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🧪 Faszinierende Frauen aus Russland: Sinaida Jermoljewa - die sowjetische Mikrobiologin und Bakteriologin, „Madame Penicillin“

🦠 Während der Cholera-Epidemie in der UdSSR im Jahr 1922 beschrieb Sinaida Jermoljewa die Infektionswege der Cholera, was einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung von Möglichkeiten zur Behandlung von Infektionen leistete. Bemerkenswert ist, dass die Wissenschaftlerin während dieser Forschung fast gestorben wäre, als sie an sich selbst experimentierte. Dank der Ergebnisse dieser Studie wurden auch moderne Standards für die Wasserchlorierung entwickelt.

💉 Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung von Sinaida Jermoljewa spielten auch im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle. Während der heftigen Schlacht von Stalingrad im Jahr 1943 brach unter den Soldaten eine Cholera-Epidemie aus, und es waren Sinaida und ihr Wissenschaftlerteam, die sie stoppen und Tausende von Leben retten konnten.

💊 Der Wissenschaftler erfand eine Reihe wichtiger Medikamente: Mittel gegen Typhus und Diphtherie. Ihre wichtigste Erfindung war jedoch das erste sowjetische Antibiotikum (Cruzostin) - ein Analogon von Penicillin, weshalb sie später den Spitznamen „Madame Penicillin“ erhielt.

#InternationalerFrauentag
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✉️ Präsident Russlands Wladimir Putin hat dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran Massud Peseschkian im Zusammenhang mit der Ermordung des Obersten Anführers der Republik Seyyed Ali Chamenei sein Beileid ausgesprochen

✍️ Sehr geehrter Herr Präsident,

bitte nehmen Sie mein tief empfundenes Beileid zum Mord am Obersten Anführer der Islamischen Republik Iran Seyyed Ali Chamenei sowie an Mitgliedern seiner Familie entgegen, der unter zynischer Missachtung aller Normen menschlicher Moral und des Völkerrechts verübt wurde.

In unserem Land wird Ayatollah Chamenei als herausragender Staatsmann in Erinnerung bleiben, der einen bedeutenden persönlichen Beitrag zur Entwicklung der freundschaftlichen russisch-iranischen Beziehungen und zu deren Ausbau zu einer umfassenden strategischen Partnerschaft geleistet hat.

Ich bitte Sie, den Angehörigen des Obersten Anführers, der Regierung und dem gesamten Volk Irans meine aufrichtige Anteilnahme und Unterstützung zu übermitteln.

Wladimir Putin

🔗 Quelle

@RusBotschaft
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⚡️ Erklärung des Außenministeriums der Russischen Föderation zur Lage rund um Iran

▪️ Die Nachricht vom Tod des Obersten Anführers und geistlichen Oberhaupts der Islamischen Republik Iran, Ajatollah Ali Chamenei, mehrerer Mitglieder seiner Familie sowie iranischer hochrangiger Amtsträger infolge von Raketen- und Bombenangriffen der USA und Israels wurde in Moskau mit Empörung und tiefem Bedauern aufgenommen.

▪️ Die Russische Föderation verurteilt entschieden und konsequent die Praxis politischer Morde und der „Jagd“ auf die Anführer souveräner Staaten, die den grundlegenden Prinzipien zivilisierter zwischenstaatlicher Beziehungen widerspricht und das Völkerrecht grob verletzt.

▪️ Infolge der anhaltenden Kampfhandlungen steigt die Zahl der Opfer unter der Zivilbevölkerung kontinuierlich an; zudem wird der zivilen Infrastruktur erheblicher Schaden zugefügt. Berichten zufolge wurden im Zuge iranischer Vergeltungsschläge gegen US-Militärstützpunkte in den arabischen Staaten des Persischen Golfs sowie infolge der Tätigkeit der Luftabwehr internationale Flughäfen in Dubai und Kuwait, Seehäfen, Hochhäuser und Hotels in Bahrain, Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien beschädigt.

▪️ Nach vorliegenden Informationen wurde die Schifffahrt in der Straße von Hormus eingestellt. Dies könnte zu einem Stopp der Kohlenwasserstoffexporte aus der Region führen und ein erhebliches Ungleichgewicht auf den globalen Öl- und Gasmärkten verursachen.

❗️ Wir rufen zu einer unverzüglichen Deeskalation, zur Einstellung der Kampfhandlungen und zur Rückkehr zu einem politisch-diplomatischen Prozess auf, um die bestehenden Probleme auf der Grundlage der Charta der Vereinten Nationen und des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen zu lösen.

‼️ Dabei müssen die legitimen Interessen aller Staaten des Persischen Golfs berücksichtigt werden.
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa

💬 Wie das französische Online-Medium „Streetpress“ berichtet, ist in der Ukraine eine französische Einheit unter der Bezeichnung „Legion Pirates“ tätig, die dem ukrainischen Bataillon „Rewansch“ zugeordnet sein soll. Dieses Bataillon sei aus Aktivisten der ukrainischen neonazistischen Organisation „Tradition und Ordnung“ gebildet worden und unterstehe dem ukrainischen Militärnachrichtendienst HUR. Zu dieser Einheit gehörten demnach ehemalige französische Soldaten aus dem 13. Bataillon der Gebirgsjäger sowie aus verschiedenen Einheiten der Fremdenlegion. Sie würden ihre neonazistischen Überzeugungen nicht verbergen, auf Fotografien Tätowierungen und Abzeichen mit Hakenkreuzen sowie anderen Symbolen des Dritten Reiches und der SS zeigen und sich mit den Henkern der Einsatzgruppen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs vergleichen.

💬 Man möchte darauf hinweisen, dass diese Untersuchung von französischen Journalisten durchgeführt wurde. Im Gegensatz zur europäischen Öffentlichkeit, die seit Jahren von den Mainstream-Medien mit Fake News und russenfeindlicher Propaganda bombardiert wird, war dies für uns jedoch keine Sensation. Die massive Beteiligung europäischer Rechtsextremisten und Neonazis an den Kampfhandlungen auf Seiten der ukrainischen Streitkräfte ist eines der charakteristischen Merkmale des Ukraine-Konflikts.

💬 Wie „Streetpress“ berichtet, messen das französische Verteidigungsministerium und das Innenministerium der Beteiligung von Söldnern an den Kampfhandlungen in der Ukraine keine besondere Bedeutung bei und rechtfertigen dies damit, dass diese angeblich aus persönlichen und nicht aus ideologischen Gründen dorthin gereist seien. Nur was wird Paris mit den Radikalen tun, die Kampferfahrung und neonazistische Erfahrungen gesammelt haben, wenn sie nach Frankreich zurückkehren?

🔗 Pressekonferenz im Wortlaut

@RusBotschaft

#Sacharowa #Ukraine
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Forwarded from Russian MFA 🇷🇺
🇷🇺🇦🇪 📞 On March 2, President of Russia Vladimir Putin and President of the UAE Mohammed bin Zayed Al Nahyan spoke over the phone.

The Leaders discussed the unprecedented tragic developments in the Middle East in the context of US-Israeli aggression against Iran and Tehran’s firm retaliatory actions.

Both Sides emphasized the need for an immediate ceasefire and a return to the political and diplomatic track.

Vladimir Putin noted that the Russian Side had made substantial efforts to facilitate a peaceful settlement around the Iranian nuclear programme and to seek mutually acceptable compromises. The Emirati Side also played an active role in this process.

❗️ However, the progress achieved was undermined by an unprovoked act of armed aggression against a sovereign UN member state, in violation of the fundamental principles of international law.


The President of Russia thanked Mohammed bin Zayed Al Nahyan for the efforts undertaken to assist Russian citizens in the UAE, including a large number of tourists, amid the current force majeure circumstances.

The UAE President particularly stressed that Iran’s retaliatory strikes directly affected the Emirates, causing damage and posing risks to civilians. According to him, such strikes are being carried out despite the fact that UAE territory is not being used as a launchpad for attacks against Iran and are therefore unjustified.

For his part, Vladimir Putin expressed readiness to convey these messages to Tehran and, more broadly, to provide possible assistance in stabilizing the overall situation in the region.

🤝 The leaders agreed to remain in close contact.

#RussiaUAE
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🎙 Aus der Rede des ständigen Vertreters der Russischen Föderation bei der UNO Wassilij Nebensja auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrats anlässlich der bewaffneten Aggression der USA und Israels gegen den Iran

💬 Die massiven militärischen Schläge gegen das Hoheitsgebiet des Iran, die von Washington und Westjerusalem unternommen wurden, stellen nichts anderes dar als einen weiteren unprovozierten Akt bewaffneter Aggression gegen ein souveränes und unabhängiges Mitglied der Vereinten Nationen, unter Verletzung der UN-Charta und der grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts. Sie zielen unverhohlen auf eine weitere Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Iran und die Vernichtung eines für den Westen „missliebigen“ Staates ab.

💬 Die heute geäußerten Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump, dass diese Operation darauf abziele, den Erwerb von Atomwaffen durch den Iran zu verhindern, entbehren jeglicher Grundlage. Teheran hat wiederholt erklärt, keine derartigen Pläne zu verfolgen und seine Verpflichtungen aus dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen einzuhalten. Die einzige verlässliche Informationsquelle hierzu - die einschlägigen Berichte des Generaldirektors der IAEO - haben zu keinem Zeitpunkt darauf hingewiesen, dass der Iran an der Entwicklung von Atomwaffen gearbeitet haben könnte. Darüber hinaus hat der Iran wiederholt seine Bereitschaft betont, die Beibehaltung seines Status als Staat ohne Atomwaffen zur Grundlage neuer Abmachungen mit den USA zu machen, unter der Bedingung der Einhaltung und Achtung des legitimen Rechts der Islamischen Republik Iran als eines Vertragsstaates des NVV auf die Entwicklung der friedlichen Nutzung der Kernenergie.

💬 Vor diesem Hintergrund sind die Versuche westlicher Länder, die amerikanisch-israelische Aggression mit angeblichen, von Irans Atomprogramm ausgehenden Bedrohungen des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit zu rechtfertigen, völlig unbegründet. Die Heuchelei unserer europäischen Kollegen kennt keine Grenzen. Es entsteht der Eindruck, dass London, Paris und Berlin in irgendwelchen von ihnen selbst geschaffenen Illusionen leben und diese der Welt vermitteln. Die Versuche jedoch, die internationale Gemeinschaft in die Irre zu führen, sind zum Scheitern verurteilt - jedem vernünftigen Menschen ist es äußerst klar, wer genau die Verantwortung für diese erneute unkontrollierte Eskalation trägt.

💬 Wir fordern die USA und Israel auf, ihre aggressiven Handlungen unverzüglich einzustellen. Es hat nie eine Alternative zur friedlichen und diplomatischen Beilegung der Fragen im Zusammenhang mit dem Iran, einschließlich der nuklearen Komponente, gegeben – und es wird auch künftig keine geben. Wir bestehen auf der sofortigen Wiederaufnahme einer politisch-diplomatischen Regelung und der Suche nach Lösungen auf der Grundlage des Völkerrechts, gegenseitigen Respekts und eines Interessenausgleichs. Russland ist unverändert bereit, einer solchen Arbeit jede notwendige Unterstützung zu gewähren.

🔗 Quelle

@RusBotschaft
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Forwarded from Russian MFA 🇷🇺
🇷🇺🇧🇭 📞 On March 2, President of Russia Vladimir Putin and King of Bahrain Hamad bin Isa Al Khalifa, who currently chairs the Gulf Cooperation Council, held a telephone conversation.

The Leaders exchanged views on the unprecedented escalation around Iran resulting from the US-Israeli aggression, which is driving the entire region to the brink of a full-scale war with unpredictable consequences.

Both Sides stressed the urgent need for an immediate ceasefire in order to prevent the situation from spiraling out of control and to return it to a political and diplomatic framework.

The current developments, in particular, pose risks to the security of many Arab states with which Russia maintains friendly relations.

In this context, Vladimir Putin reaffirmed Russia’s readiness to use all available means to actively facilitate the stabilization of the situation in the region.

🤝 The Leaders agreed to remain in contact.

#RussiaBahrain
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⚡️ Erklärung des Außenministeriums der Russischen Föderation zur Entwicklung der Lage rund um den Iran

Wir sind besorgt über die eskalierende bewaffnete Konfrontation infolge der Aggression der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran, die die gesamte Region des Nahen Ostens erfasst.

Es ist offensichtlich, dass Washington und Tel Aviv nicht nur versuchen, durch den Einsatz äußerst skrupelloser Mittel – darunter die gezielte Tötung der Führung eines souveränen Staates – einen Regimewechsel in der Islamischen Republik Iran herbeizuführen, sondern auch den Prozess der Normalisierung der Beziehungen zwischen dem Iran und seinen arabischen Nachbarstaaten zu untergraben.

Unsererseits plädieren wir dafür, dass alle beteiligten Parteien die Kampfhandlungen sofort einstellen und umfassende Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung und den Schutz ziviler Infrastruktur in sämtlichen Ländern der Region zu gewährleisten. Dies muss höchste Priorität haben.

Der Angriff auf eine Mädchenschule in der iranischen Stadt Minab, bei dem Dutzende unschuldiger Kinder ums Leben kamen, ist aufs Schärfste zu verurteilen.

❗️ Jegliche Angriffe auf zivile Objekte – ob im Iran oder in arabischen Staaten – sind inakzeptabel und müssen vollständig ausgeschlossen werden.

Wir fordern alle beteiligten Parteien erneut mit Nachdruck auf, auf Gewalt zur Beilegung bestehender Differenzen zu verzichten und zu einer politischen und diplomatischen Lösung sämtlicher Fragen überzugehen, bei der die legitimen Sicherheitsinteressen aller Staaten der Region gewahrt werden.

@RusBotschaft

#Iran #USA #Israel
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Forwarded from Russian MFA 🇷🇺
🇷🇺🇶🇦 📞 On March 2, President of Russia Vladimir Putin and Emir of Qatar Sheikh Tamim bin Hamad Al Thani held a telephone conversation.

The discussion focused primarily on the acute crisis in the Middle East triggered by the US-Israeli aggression against Iran.

This flagrant breach of international law has resulted in severe and tragic consequences for the Iranian people.

Both Leaders expressed concern about the risks of further escalation and the possibility of third countries being drawn into the conflict.

At the same time, they voiced hope that Iran’s retaliatory actions would not harm civilians or damage civilian infrastructure in neighbouring states, including facilities in the tourism and transport sectors.

The Emir of Qatar expressed appreciation for the support extended to regional states in the current difficult circumstances and reaffirmed that cooperation with Russia across various fields remains a priority.

Both Sides underscored the importance of a swift de-escalation and a return to political and diplomatic means of resolving differences on the basis of mutual respect and equality.

🤝 The Leaders agreed to maintain contacts through various bilateral channels.

#RussiaQatar
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📣 XXVI. Internationaler Puschkin-Wettbewerb für Lehrer der russischen Sprache

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert unterstützt der Wettbewerb die engagiertesten und talentiertesten Russischlehrer im Ausland. Die Teilnehmenden sind eingeladen, einen Essay mit einem Umfang von bis zu 10.000 Zeichen zu verfassen und ihn per E-Mail an pushkonkurs@rg.ru zu senden (bitte unter Angabe der persönlichen Daten).

Thema des Essays 2026: „Russische Sprache in der Straße der Wahrheit. Wie lebt es sich für sie in Ihrem Land und an Ihrer Schule?“

Einsendeschluss: bis einschließlich 15. April 2026.

Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten ein Geldpreis und eine kostenlose Reise nach Moskau.

👉 Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen

📷 Ilja Pitalev / Sputnik
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📑 Zum Bericht des russischen Außenministeriums „Die Verletzung des humanitären Völkerrechts in Bezug auf Kriegsgefangene durch das Kiewer Regime“

Der Sonderbeauftragte des Außenministeriums Russlands für die Verbrechen des Kiewer Regimes Rodion Miroschnik hat den zweiten Sonderbericht erstellt – „Die Verletzung des humanitären Völkerrechts in Bezug auf Kriegsgefangene durch das Kiewer Regime. Geheime Gefängnisse. Teil 2“. Das Dokument dient als Beleg für kriminelle Handlungen des Kiewer Regimes. Es enthält zentrale verifizierte Daten über die Verstöße gegen die Normen des humanitären Völkerrechts und die gegen russische Militärangehörige verübten Verbrechen. Es handelt sich um diejenigen, die sich in Gefangenschaft der ukrainischen Streitkräfte befanden und nach dem Gefangenenaustausch im Oktober 2025 nach Russland zurückgekehrt sind.

Im Rahmen der vom Sonderbeauftragten durchgeführten Umfrage der aus der Gefangenschaft heimgekehrten russischen Militärangehörigen wurden Zeugenaussagen der Betroffenen gesammelt. Es wurden die Folgen der konkreten Verbrechen festgestellt, die von den Kämpfern des Kiewer Regimes gegen Kriegsgefangene begangen wurden. Sie beweisen den massenhaften Charakter der Praktiken der Misshandlungen, Foltern, Drohungen, Gewalt und Morde, die in Dutzenden der „geheimen Gefängnisse“ auf den vom Kiewer Regime kontrollierten Territorien verbreitet sind, wo die Normen des Dritten Genfer Abkommens völlig ignoriert sind und Foltern und Misshandlungen zur absoluten Normalität gehören.

❗️ Aus den gesammelten Daten lassen sich die Folgerungen ziehen, dass es ein systematisches Vorgehen bei der Anwendung von Foltern in den „geheimen“ Gefängnissen in der Ukraine erkennbar ist.

🔗 Den vollständigen Bericht lesen
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Faszinierende Frauen aus Russland - Alexandra Trusowa

🥇 Alexandra Trusowa
ist eine russische Eiskunstläuferin im Einzellauf, Silbermedaillengewinnerin der XXIV. Olympischen Winterspiele und die erste Frau in der Geschichte des Eiskunstlaufs, die vierfache Sprünge – Lutz, Toeloop und Flip – gestanden hat.

🚀 Nicht ohne Grund nennen ihre Fans sie die "russische Rakete“ oder die „Königin der Quads“. Schon in jungen Jahren fiel sie durch ihre außergewöhnliche Sprungtechnik und ihren Mut auf, ihre Programme immer weiter zu steigern. Ihr unbedingter Siegeswille und ihre mentale Stärke ermöglichten es ihr, Weltrekorde aufzustellen und Millionen Zuschauer mit ihrem Talent zu begeistern.

Trusowas sportliche Laufbahn begann 2008 in Rjasan. Nach dem Umzug mit ihrer Familie nach Moskau wurde sie Mitglied der russischen Juniorennationalmannschaft. Bei zahlreichen internationalen Wettbewerben zeigte sie erfolgreich vierfache Sprünge und stellte dabei neue Maßstäbe im Frauen-Eiskunstlauf auf. 2019 debütierte sie im Seniorenbereich – mit großem Erfolg. Erneut bewies sie ihr enormes technisches Niveau und leitete damit eine neue Ära im internationalen Eiskunstlauf ein.

🏆 Einen entscheidenden Moment ihrer Karriere bildeten die XXIV. Olympischen Winterspiele. In Bestform und bereits als erfahrene Athletin mit zahlreichen Auszeichnungen trat sie mit dem Anspruch an, das Publikum durch die Schwierigkeit ihres Programms zu beeindrucken und einmal mehr zu zeigen, dass im Sport scheinbar Unmögliches möglich werden kann. In ihrer Kür präsentierte sie fünf vierfache Sprünge – ein Meilenstein für den russischen Frauen-Einzellauf.

🕊 Heute ist Alexandra Trusowa verheiratet und Mutter eines Sohnes namens Michail. 2026 kündigte sie ihre Rückkehr in den Profisport an. Mit ihrem Beispiel inspiriert sie junge Athletinnen und Athleten weltweit und beeindruckt durch ihre Leidenschaft und Hingabe zum Eiskunstlauf.

Bild: Annice Lyn / Getty Images

#InternationalerFrauentag
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🎙 Aus der Rede des Präsidenten Russlands Wladimir Putin auf der Sitzung des Obersten Staatsrates des Unionsstaates, Moskau, 26. Februar 2026

💬 Die Vertiefung der Integration zwischen Russland und Belarus verläuft auf eine folgerichtige, organische Weise und bringt den beiderseitigen Nutzen. Sie beruht auf den Banden brüderlicher Freundschaft, guter Nachbarschaft und gegenseitiger Unterstützung sowie auf den gemeinsamen kulturellen, geistigen und moralischen Werten der russischen und belarussischen Völker.

💬 Am 2. April 2026 jährt sich zum 30. Mal die Unterzeichnung des Vertrags über die Gründung der Union unserer Staaten, der den Startschuss für die gemeinsame Integrationsarbeit gegeben hat. In den vergangenen Jahrzehnten konnte durch abgestimmte Bemühungen viel erreicht werden. Es wurde ein gemeinsamer Raum geschaffen, der die Bereiche Soziales und Wirtschaft, Verteidigung, Migration und Information sowie Wissenschaft, Bildung und Kultur umfasst. Die Bürgerinnen und Bürger Russlands und Belarus genießen in allen Lebensbereichen die gleichen Rechte.

💬 Es sei hervorgehoben, dass Russland und Belarus im Bereich der Außenpolitik und Verteidigung eng und bündnispartnerschaftlich zusammenarbeiten. Unsere Positionen zu aktuellen Fragen der internationalen Agenda sind stets ähnlich oder gleich. Wir streben kontinuierlich eine konstruktive Mitwirkung an der Lösung globaler und regionaler Probleme an und arbeiten Schulter an Schulter in der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit, der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit sowie auf anderen multilateralen Plattformen, einschließlich der Vereinte Nationen. Gemeinsam treten wir dem Sanktionsdruck entgegen und setzen uns für die Gestaltung einer wahrhaft gerechten multipolaren Weltordnung ein.

💬 Eine verlässliche Grundlage der Bündnisbeziehungen zwischen Russland und Belarus bildet der im Jahr 2025 in Kraft getretene zwischenstaatliche Vertrag über Sicherheitsgarantien im Rahmen des Unionsstaates. Dieses umfassende Dokument dient dem Schutz der Souveränität, Unabhängigkeit und verfassungsmäßigen Ordnung Russlands und Belarus, der Integrität und Unverletzlichkeit unseres Territoriums sowie unserer Außengrenzen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit unseren belarussischen Freunden auch weiterhin alles tun werden, um die militärische Sicherheit des Unionsstaates mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu gewährleisten.

@RusBotschaft

#Russland #Belarus #Unionsstaat
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🎙 Pressesprecherin des Außenministeriums Russlands Maria Sacharowa

💬 Am 23. Februar 2026 fand im Berliner Kino Colosseum eine demonstrative Veranstaltung unter dem griffigen Titel „Café Kyiv“ statt, an der auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz teilnahm. In seiner Rede zitierte er den französischen russophoben Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, Astolphe de Custine, und erklärte, Russland befinde sich derzeit „in einem Zustand der tiefsten Barbarei“.

💬 De Custine verfasste viele boshafte Märchen über Russland. Vor hundert Jahren haben seine Werke Joseph Goebbels inspiriert, der persönlich befohlen hat, das Buch von de Custine neu herauszugeben. Heute dienen diese Texte offensichtlich nun auch dem Bundeskanzler Friedrich Merz als Inspiration.

💬 Dies wirkt erschreckend, vor allem für die Deutschen selbst.

💬 Es sei daran erinnert, dass die Römer mit dem Begriff „Barbaren“ jene germanischen Stämme bezeichneten, die sie als wild und kulturfern betrachteten. Auch die heutige Bundesrepublik mit ihrer aggressiven und allen Bevölkerungsschichten aufgezwungenen Russophobie sowie dem Raub fremden Eigentums – von Erdölraffinerien bis hin zu Armbanduhren und Damenschmuck beim deutschen Zoll – ist ein fragwürdiges Beispiel für Zivilisiertheit.

🔗 Quelle

@RusBotschaft

#Deutschland
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🎙Ständiger Vertreter der Russischen Föderation bei den internationalen Organisationen in Wien Michail Uljanow:

💬 Die Russische Föderation verurteilt entschieden und aufs Schärfste die am 28. Februar 2026 von den USA und Israel begonnene bewaffnete Aggression gegen den Iran, deren verheerende Folgen bereits andere Länder der Region erfasst haben. Erneut wurde der Verhandlungsprozess über das iranische Atomprogramm als Vorwand für den Angriff genutzt. Die Erklärungen aus Washington und Tel Aviv lassen jedoch keinen Zweifel daran, dass ihr einziges Ziel darin besteht, die legitime Regierung des Iran zu stürzen und seine Staatlichkeit vollständig zu zerstören.

Wir stellen fest, dass die in den vergangenen 25 Jahren im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm vorgebrachten Bedenken offenbar lediglich als Vorwand dienten, um dieses Ziel zu verfolgen. Dies zeigt, dass die Nichtverbreitung von Kernwaffen in Washington vornehmlich als Instrument betrachtet wird, um Druck auf Staaten auszuüben, deren unabhängige Politik und souveräne Entscheidungen den Vereinigten Staaten missfallen. Dabei hatte sich der Iran bereit erklärt, über sämtliche Aspekte seines Atomprogramms zu verhandeln, die im Westen angeblich Besorgnis hervorriefen, unter der Voraussetzung, dass seine legitimen Rechte aus dem Atomwaffensperrvertrag auf die friedliche Nutzung der Kernenergie gewahrt bleiben.

Die westlichen Staaten haben die Lage in einer Weise zugespitzt, dass die IAEO- Sicherungsmaßnahmen den Staaten, die im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags auf militärische Nuklearprogramme verzichtet haben, keinen angemessenen Schutz ihrer Rechte mehr gewährleisten. Dies stellt einen schweren Schlag für das Nichtverbreitungsregime dar und birgt die Gefahr einer weiteren Verbreitung von Kernwaffen.

Wir beobachten die Lage aufmerksam und betonen nachdrücklich, dass nukleare Anlagen unter keinen Umständen Ziel militärischer Angriffe werden dürfen. Wir erinnern daran, dass Angriffe auf nukleare Einrichtungen sowie entsprechende Drohungen einen Verstoß gegen das Völkerrecht, die Charta der Vereinten Nationen, die Satzung der Internationalen Atomenergie-Organisation sowie gegen einschlägige Resolutionen des UN-Sicherheitsrats darstellen.

Wir fordern die USA und Israel auf, ihren Kurs zur Zerstörung des globalen Nichtverbreitungsregimes für Kernwaffen aufzugeben. Im Interesse der Wahrung des internationalen Friedens und der Sicherheit bekräftigt die Russische Föderation erneut ihre Bereitschaft, eine konstruktive Rolle zu übernehmen und als Vermittler bei der Suche nach politischen und diplomatischen Wegen zur Bewältigung der Krise zu fungieren, die sich trotz ihrer langjährigen Bemühungen entstanden ist.

🔗Quelle.
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✍️ Aus dem Artikel des stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrates der Russischen Föderation Dmitri Medwedew „Wie die Angelsachsen nach dem Zweiten Weltkrieg den ukrainischen Nationalismus förderten“

Teil 3.

• Im öffentlichen angelsächsischen Diskurs begann sich seit Anfang der 1980er Jahre ein besonderer Mythos über den „Golodomor“ zu verbreiten, der angeblich von der sowjetischen Staatsmacht künstlich herbeigeführt worden sei, um einen Genozid an ethnischen Ukrainern zu verüben. In der postsowjetischen Ukraine wurde über diesen Mythos versucht, jede Sympathie für die UdSSR auszumerzen und konstruktive Beziehungen zu Russland zu unterminieren.

• Unter Bezugnahme auf eine solide archivalische Quellenbasis sind unsere Historiker längst zu dem gut begründeten Schluss gelangt, dass die Massenhungersnot, die in den Jahren 1932–1933 weite Gebiete der UdSSR erfasste (das Zentrale Schwarzerdegebiet, die Krim, den Nordkaukasus, den Ural, das Wolgagebiet, West- und Südsibirien, Belarus, Kasachstan und die Ukraine), eine Katastrophe war, die die gesamte Union betraf, und infolge eines ganzen Komplexes von Faktoren eintrat. Vor allem war die Hungersnot das Ergebnis gravierender Fehlkalkulationen der stalinistischen Politik im agrarindustriellen Bereich. Die sowjetischen Behörden wollten das Exportvolumen landwirtschaftlicher Erzeugnisse in kurzer Zeit deutlich steigern und berücksichtigten dabei die tatsächliche Lage nicht: Von der Bevölkerung wurde Getreide eingefordert, das ins Ausland verkauft werden konnte, um mit den Erlösen Erzeugnisse des Maschinenbaus zu erwerben.

Historiker halten das Konzept eines „Genozids durch den Golodomor“ auch aus Sicht der demografischen Statistik für nicht überzeugend. Sie verweist auf proportionale Opferzahlen in den Epizentren der Hungersnot – als solche galten alle Getreidegebiete des Landes. Eine vergleichende Analyse der Daten der Volkszählungen von 1926 und 1937 zeigt einen Rückgang der ländlichen Bevölkerung in den Regionen der UdSSR, die von der Hungersnot 1932–1933 betroffen waren: in Kasachstan um 30,9 Prozent, im Wolgagebiet um 23 Prozent, in der Ukraine um 20,5 Prozent und im Nordkaukasus um 20,4 Prozent. Somit waren mindestens vier Regionen der damaligen RSFSR – das Gebiet Saratow, die Wolgadeutsche Republik, das Asow-Schwarzmeer-Gebiet sowie das Gebiet Tscheljabinsk – stärker betroffen als die Ukraine in den damaligen Grenzen. Dennoch sprechen seriöse Fachleute keineswegs von einem „Ethnozid an den Russen durch Hunger“.

• Wir haben lange versucht, unsere Position der Führung der früheren Ukraine zu vermitteln. In unserem Land hat man sich niemals von der Notwendigkeit einer nüchternen, emotionsfreien fachwissenschaftlichen Debatte distanziert – im Interesse der Wiederherstellung historischer Gerechtigkeit und der Bekämpfung absurder Interpretationen einer tragischen Phase unserer gemeinsamen Vergangenheit. In einem allgemein menschlichen Sinne trat man in Russland stets nicht nur für die Aufarbeitung der Tragödie ein, sondern auch für Vergebung, für den Verzicht auf Abrechnungen und auf das Erheben erdachten Vorwürfe. Wir haben uns ohne Zögern dafür ausgesprochen, das Andenken an die Opfer unpolitisch zu bewahren. Dabei wurde bereits damals der Besuch von „Golodomor-Denkmälern“ in der Ukraine zu einem Bestandteil staatlicher protokollarischer Veranstaltungen für die innenpolitische Elite und ausländische Gäste gemacht.

Teil 1

Teil 2

🔗 Im Wortlaut lesen

📸 Олег Молчанов/POOL/РИА Новости

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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa

💬 Die Schaffung eines Feindbildes unseres Landes ist zu einem integralen Bestandteil der Innenpolitik einer ganzen Reihe von politischen Kräften der Europäischen Union geworden. Der Narrativ der “russischen Bedrohung” wird aufgebauscht, um die Aufmerksamkeit der gewöhnlichen Europäer von ihren eigenen tiefen sozialen, wirtschaftlichen, humanitären Problemen abzulenken, um innenpolitische Gegner zu bekämpfen, Andersdenken zu unterdrücken, Informationslandschaft zu säubern, eine tolerante Haltung gegenüber der Einschränkung von Freiheiten zu festigen und den derzeitigen Eliten den Machterhalt zu sichern.

💬 Alle verstehen bereits, dass dadurch versucht wird, die Zweckmäßigkeit der enormen Kosten für die Versorgung des Kiewer Regimes zu rechtfertigen. Wie sonst lassen sich die riesigen Verteidigungsausgaben erklären, die durch langfristige Kreditaufnahme finanziert werden und deren Last die zukünftigen Generationen der Europäer tragen müssen?

💬 Die EU-Abgeordnete und Westeuropäer schüchtern die eigene Bevölkerung ein. Die Ergebnisse davon sind offensichtlich. Laut jüngsten Umfragen glauben bereits über zwei Drittel der Europäer, dass ihre Länder gefährdet sind. 74 Prozent unterstützen das derzeitige Niveau der Verteidigungsausgaben und glauben sogar, dass es erhöht werden sollte.

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