📚 Zum 200. Geburtstag von Michail Jewgrafowitsch Saltykow-Schtschedrin
📍Am 27. Januar 1826 wurde der russische Schriftsteller, Satiriker und Publizist Michail Saltykow-Schtschedrin geboren. Er entstammte einer alten Adelsfamilie und kam im Dorf nicht weit von Twer zur Welt.
📍Bereits im Alter von zehn Jahren wurde Saltykow in das Moskauer Adelsinstitut aufgenommen, eine geschlossene Bildungseinrichtung zur Vorbereitung auf das Universitätsstudium. Zwei Jahre später wechselte er als einer der besten Schüler an das Lyzeum Zarskoje Selo, wo auch Alexander Puschkin einst studiert hatte. Dort begann Saltykow seine literarische Tätigkeit.
📍Neben üblichen schulischen Vergehen wie Unpünktlichkeit oder Nachlässigkeit fiel er vor allem durch das Verfassen „missbilligender“ Gedichte auf. Unter dem Einfluss der noch lebendigen Puschkin-Tradition hatte jeder Jahrgang seinen eigenen Dichter — zu jener Zeit war es Saltykow. Bald jedoch erkannte er, dass seine eigentliche Berufung nicht in der Lyrik lag.
📍1845 trat Saltykow in den Staatsdienst ein und arbeitete in der Kanzlei des Kriegsministers. Die Literatur interessierte ihn jedoch weit mehr als die Beamtenlaufbahn. Er las viel — insbesondere George Sand und französische Autoren — und begann selbst zu schreiben.
📍1848 wurde Saltykow wegen freigeistiger Ansichten in die Verbannung nach Wjatka geschickt, wo er acht Jahre lebte. Dort war er als Kanzleibeamter tätig. Auf zahlreichen Dienstreisen sammelte er Eindrücke aus dem provinziellen Leben, die später in seine literarischen Werke einflossen.
📍Ab 1856 erschienen seine berühmten „Skizzen aus dem Gouvernement“, in denen sich — ähnlich wie bei Gogol — Humor und Lyrik vereinbaren. Erzählt wurde aus der Perspektive des pensionierten Staatsrates N. Schtschedrin. Mit der Zeit verschmolzen Autor und Erzählername zu dem heute bekannten Doppelnamen Saltykow-Schtschedrin.
📍Saltykow-Schtschedrin war eine einzigartige Persönlichkeit: Tagsüber bekämpfte er als Beamter Korruption und Willkür — wofür man ihn den „Vize-Robespierre“ nannte —, abends verwandelte er seine Beobachtungen in scharfe Satire. Da er das System von innen kannte, traf seine Kritik präzise den Punkt. Bittere Wahrheiten verbarg er hinter Märchen, Fabeln und Grotesken, trieb die Realität ins Absurde und entlarvte so ihre inneren Widersprüche.
@RusBotschaft
#Russland #Kultur #Literatur
📍Am 27. Januar 1826 wurde der russische Schriftsteller, Satiriker und Publizist Michail Saltykow-Schtschedrin geboren. Er entstammte einer alten Adelsfamilie und kam im Dorf nicht weit von Twer zur Welt.
📍Bereits im Alter von zehn Jahren wurde Saltykow in das Moskauer Adelsinstitut aufgenommen, eine geschlossene Bildungseinrichtung zur Vorbereitung auf das Universitätsstudium. Zwei Jahre später wechselte er als einer der besten Schüler an das Lyzeum Zarskoje Selo, wo auch Alexander Puschkin einst studiert hatte. Dort begann Saltykow seine literarische Tätigkeit.
📍Neben üblichen schulischen Vergehen wie Unpünktlichkeit oder Nachlässigkeit fiel er vor allem durch das Verfassen „missbilligender“ Gedichte auf. Unter dem Einfluss der noch lebendigen Puschkin-Tradition hatte jeder Jahrgang seinen eigenen Dichter — zu jener Zeit war es Saltykow. Bald jedoch erkannte er, dass seine eigentliche Berufung nicht in der Lyrik lag.
📍1845 trat Saltykow in den Staatsdienst ein und arbeitete in der Kanzlei des Kriegsministers. Die Literatur interessierte ihn jedoch weit mehr als die Beamtenlaufbahn. Er las viel — insbesondere George Sand und französische Autoren — und begann selbst zu schreiben.
📍1848 wurde Saltykow wegen freigeistiger Ansichten in die Verbannung nach Wjatka geschickt, wo er acht Jahre lebte. Dort war er als Kanzleibeamter tätig. Auf zahlreichen Dienstreisen sammelte er Eindrücke aus dem provinziellen Leben, die später in seine literarischen Werke einflossen.
📍Ab 1856 erschienen seine berühmten „Skizzen aus dem Gouvernement“, in denen sich — ähnlich wie bei Gogol — Humor und Lyrik vereinbaren. Erzählt wurde aus der Perspektive des pensionierten Staatsrates N. Schtschedrin. Mit der Zeit verschmolzen Autor und Erzählername zu dem heute bekannten Doppelnamen Saltykow-Schtschedrin.
📍Saltykow-Schtschedrin war eine einzigartige Persönlichkeit: Tagsüber bekämpfte er als Beamter Korruption und Willkür — wofür man ihn den „Vize-Robespierre“ nannte —, abends verwandelte er seine Beobachtungen in scharfe Satire. Da er das System von innen kannte, traf seine Kritik präzise den Punkt. Bittere Wahrheiten verbarg er hinter Märchen, Fabeln und Grotesken, trieb die Realität ins Absurde und entlarvte so ihre inneren Widersprüche.
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🕯 Zum 82. Jahrestag der vollständigen Befreiung Leningrads von der faschistischen Blockade legte der Präsident Russlands Wladimir Putin am Denkmal der "Mutter Heimat" auf dem Piskariow-Gedenkfriedhof in Sankt Petersburg einen Kranz nieder.
In den Massengräbern ruhen rund eine halbe Million Menschen. In die Gedenkwand hinter der „Mutter Heimat“ sind die Worte der Dichterin Olga Bergholz eingemeißelt: „Niemand ist vergessen und nichts ist vergessen.“
Leningrad ist die einzige Millionenstadt der Weltgeschichte, die eine fast 900 Tage dauernde Einkesselung aushalten konnte. Die Blockade durch die Truppen Nazi-Deutschlands dauerte 872 Tage – vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944.
🔗 Video auf RUTUBE
In den Massengräbern ruhen rund eine halbe Million Menschen. In die Gedenkwand hinter der „Mutter Heimat“ sind die Worte der Dichterin Olga Bergholz eingemeißelt: „Niemand ist vergessen und nichts ist vergessen.“
Leningrad ist die einzige Millionenstadt der Weltgeschichte, die eine fast 900 Tage dauernde Einkesselung aushalten konnte. Die Blockade durch die Truppen Nazi-Deutschlands dauerte 872 Tage – vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944.
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🎵 Am 16. Januar fand in der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland ein Konzert statt, bei dem Musik großer musikalischer Traditionen erklang, die durch den gemeinsamen europäischen Kulturraum und die Sprache der klassischen Kunst verbunden sind.
Bei dem Konzert traten Studierende des Staatlichen Moskauer Konservatoriums – die Geigerin Amira Korali – sowie der Russischen Gnessin-Musikakademie – die Pianistin Anais Korali auf. Beide Musikerinnen leben und studieren seit 2018 in Moskau. Ihre persönlichen und professionellen Biografien sind dabei eng mit Russland, Deutschland und anderen europäischen Ländern verbunden, was ihrem gemeinsamen Auftritt eine besondere symbolische Bedeutung verleiht.
Auf dem Programm standen Werke von Tschaikowski, Debussy und Beethoven – als Erinnerung an die festen historischen Verbindungen und daran, dass gerade die Kultur das gegenseitige Verständnis zwischen den Völkern bewahrt und fördert.
🎻 Amira Korali, eine junge Geigerin aus Deutschland, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenspiel. Seit 2018 ist ihr professioneller Werdegang eng mit Moskau verbunden: Sie schloss das Akademische Musikcollege am Moskauer Konservatorium mit Auszeichnung ab und ist seit September 2025 Studentin des Konservatoriums. Amira ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und jüngste Gewinnerin des Internationalen Kunstwettbewerbs Kulturelles Erbe Russlands in Moskau.
🎹 Anais Korali machte bereits in sehr jungem Alter auf sich aufmerksam, als sie im Alter von sechs Jahren Preisträgerin des Wettbewerbs Jugend musiziert wurde. Schon früh gewann sie Preise bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben. Seit 2018 lebt und studiert sie in Moskau und ist derzeit Studentin im zweiten Studienjahr der Gnessin-Spezialmusikschule (College). Regelmäßig wird sie mit Wettbewerbs- und akademischen Auszeichnungen geehrt.
Das Konzert wurde zu einem anschaulichen Beispiel dafür, wie durch Musik bilaterale kulturelle Brücken zwischen Russland und Deutschland bewahrt und gestärkt werden und wie das Erbe großer Komponisten dank einer neuen Generation von Interpreten weiterlebt und Menschen miteinander verbindet.
@RusBotschaft
Bei dem Konzert traten Studierende des Staatlichen Moskauer Konservatoriums – die Geigerin Amira Korali – sowie der Russischen Gnessin-Musikakademie – die Pianistin Anais Korali auf. Beide Musikerinnen leben und studieren seit 2018 in Moskau. Ihre persönlichen und professionellen Biografien sind dabei eng mit Russland, Deutschland und anderen europäischen Ländern verbunden, was ihrem gemeinsamen Auftritt eine besondere symbolische Bedeutung verleiht.
Auf dem Programm standen Werke von Tschaikowski, Debussy und Beethoven – als Erinnerung an die festen historischen Verbindungen und daran, dass gerade die Kultur das gegenseitige Verständnis zwischen den Völkern bewahrt und fördert.
🎻 Amira Korali, eine junge Geigerin aus Deutschland, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenspiel. Seit 2018 ist ihr professioneller Werdegang eng mit Moskau verbunden: Sie schloss das Akademische Musikcollege am Moskauer Konservatorium mit Auszeichnung ab und ist seit September 2025 Studentin des Konservatoriums. Amira ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und jüngste Gewinnerin des Internationalen Kunstwettbewerbs Kulturelles Erbe Russlands in Moskau.
🎹 Anais Korali machte bereits in sehr jungem Alter auf sich aufmerksam, als sie im Alter von sechs Jahren Preisträgerin des Wettbewerbs Jugend musiziert wurde. Schon früh gewann sie Preise bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben. Seit 2018 lebt und studiert sie in Moskau und ist derzeit Studentin im zweiten Studienjahr der Gnessin-Spezialmusikschule (College). Regelmäßig wird sie mit Wettbewerbs- und akademischen Auszeichnungen geehrt.
Das Konzert wurde zu einem anschaulichen Beispiel dafür, wie durch Musik bilaterale kulturelle Brücken zwischen Russland und Deutschland bewahrt und gestärkt werden und wie das Erbe großer Komponisten dank einer neuen Generation von Interpreten weiterlebt und Menschen miteinander verbindet.
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🕯 Anlässlich des Tages der vollständigen Befreiung Leningrads von der faschistischen Blockade laden wir Sie ein, diesen kurzen Dokumentarfilm über die Belagerung der Stadt und das beispiellose Heldentum ihrer Verteidiger anzusehen.
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🎙Aus dem Interview des Direktors des Zweiten Departements für GUS-Staaten des Außenministeriums der Russischen Föderation Alexei Polischjuk mit der Medienagentur Rossija Segodnja, 25. Januar 2026
💬 Wir haben die Verhandlungen mit Kiew nie abgelehnt, und wir sind aufrichtig an einer politisch-diplomatischen Lösung der Ukraine-Krise interessiert. Unsere Haltung zu einer wirklich umfassenden, gerechten und langfristigen Regelung ist gut bekannt. Sie beruht auf den von Präsident Wladimir Putin im Juni 2024 dargelegten Prinzipien, die nach wie vor relevant sind.
💬 Jetzt ist es am wichtigsten, die territoriale Frage auf der Grundlage der Formel von Anchorage zu lösen. Ohne dies ist keine Regelung zu erreichen. Es ist notwendig, die Selbstbestimmung der Bewohner der Regionen zu respektieren, die sich mit Russland wiedervereinigt haben.
💬 Außerdem ist es erforderlich, die Ursachen der unter Beteiligung des Westens angestifteten Krise zu beseitigen und die von ihm geschaffenen Bedrohungen für unsere Sicherheit zu eliminieren. Die Ukraine muss zu den Grundlagen ihrer Staatlichkeit sowie zu einem blockfreien, neutralen und kernwaffenfreien Status zurückkehren, die Achtung der sprachlichen und religiösen Rechte und Freiheiten wiederherstellen – darunter die Rechte der ethnischen Russen, der russischsprachigen Bevölkerung und der nationalen Minderheiten – und die neonazistische Ideologie aufgeben.
💬 Wir sprechen unseren Dank allen aus, die eine Plattform und Vermittlung in unterschiedlichen Aspekten der Regelung anbieten, von militärischen und politischen bis hin zu humanitären Fragen. Dazu gehören Belarus, die Türkei, Saudi-Arabien, die VAE, Katar, der Vatikan und andere. Wir wissen die Friedensinitiativen Chinas, Brasiliens sowie der afrikanischen und arabischen Staaten zu schätzen. Großen Wert legen wir zudem auf die Bemühungen der US-Administration und der New Yorker „Gruppe der Freunde des Friedens in der Ukraine“. Dabei halten wir für unakzeptabel die Vermittlungsangebote der westlichen Länder, die das Kiewer Regime unterstützen und Öl ins Feuer des Konflikts gießen. Wir sehen, dass Kiew gemeinsam mit den europäischen Staaten aktuell versucht, die zentralen Fragen im Zusammenhang mit den territorialen Realitäten und den eigentlichen Ursachen der Krise durch die Erörterung verschiedener Aspekte der Post-Konflikt-Ordnung zu ersetzen, einschließlich Sicherheitsgarantien und wirtschaftlicher Wiederherstellung.
💬 Die Stationierung westlicher militärischer Einheiten, Lagerstätten und sonstiger Infrastruktur auf dem Staatsgebiet der Ukraine ist inakzeptabel und wird als ausländische Intervention eingestuft. Alle westlichen militärischen Objekte, die in der Ukraine stationiert sind, werden als legitime militärische Ziele der Streitkräfte der Russischen Föderation betrachtet. Dies gilt in vollem Umfang auch für die sogenannten multinationalen Kräfte, die die sogenannte Koalition der Willigen, angeführt von London und Paris, zu schaffen beabsichtigt. Solche „Kräfte“ werden keinen Frieden bringen und keine Sicherheit garantieren. Im Gegenteil: Sie untergraben die Friedensbemühungen und stellen eine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit sowohl Russlands als auch Europas dar.
🔗 Quelle
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#Russland #Ukraine
💬 Wir haben die Verhandlungen mit Kiew nie abgelehnt, und wir sind aufrichtig an einer politisch-diplomatischen Lösung der Ukraine-Krise interessiert. Unsere Haltung zu einer wirklich umfassenden, gerechten und langfristigen Regelung ist gut bekannt. Sie beruht auf den von Präsident Wladimir Putin im Juni 2024 dargelegten Prinzipien, die nach wie vor relevant sind.
💬 Jetzt ist es am wichtigsten, die territoriale Frage auf der Grundlage der Formel von Anchorage zu lösen. Ohne dies ist keine Regelung zu erreichen. Es ist notwendig, die Selbstbestimmung der Bewohner der Regionen zu respektieren, die sich mit Russland wiedervereinigt haben.
💬 Außerdem ist es erforderlich, die Ursachen der unter Beteiligung des Westens angestifteten Krise zu beseitigen und die von ihm geschaffenen Bedrohungen für unsere Sicherheit zu eliminieren. Die Ukraine muss zu den Grundlagen ihrer Staatlichkeit sowie zu einem blockfreien, neutralen und kernwaffenfreien Status zurückkehren, die Achtung der sprachlichen und religiösen Rechte und Freiheiten wiederherstellen – darunter die Rechte der ethnischen Russen, der russischsprachigen Bevölkerung und der nationalen Minderheiten – und die neonazistische Ideologie aufgeben.
💬 Wir sprechen unseren Dank allen aus, die eine Plattform und Vermittlung in unterschiedlichen Aspekten der Regelung anbieten, von militärischen und politischen bis hin zu humanitären Fragen. Dazu gehören Belarus, die Türkei, Saudi-Arabien, die VAE, Katar, der Vatikan und andere. Wir wissen die Friedensinitiativen Chinas, Brasiliens sowie der afrikanischen und arabischen Staaten zu schätzen. Großen Wert legen wir zudem auf die Bemühungen der US-Administration und der New Yorker „Gruppe der Freunde des Friedens in der Ukraine“. Dabei halten wir für unakzeptabel die Vermittlungsangebote der westlichen Länder, die das Kiewer Regime unterstützen und Öl ins Feuer des Konflikts gießen. Wir sehen, dass Kiew gemeinsam mit den europäischen Staaten aktuell versucht, die zentralen Fragen im Zusammenhang mit den territorialen Realitäten und den eigentlichen Ursachen der Krise durch die Erörterung verschiedener Aspekte der Post-Konflikt-Ordnung zu ersetzen, einschließlich Sicherheitsgarantien und wirtschaftlicher Wiederherstellung.
💬 Die Stationierung westlicher militärischer Einheiten, Lagerstätten und sonstiger Infrastruktur auf dem Staatsgebiet der Ukraine ist inakzeptabel und wird als ausländische Intervention eingestuft. Alle westlichen militärischen Objekte, die in der Ukraine stationiert sind, werden als legitime militärische Ziele der Streitkräfte der Russischen Föderation betrachtet. Dies gilt in vollem Umfang auch für die sogenannten multinationalen Kräfte, die die sogenannte Koalition der Willigen, angeführt von London und Paris, zu schaffen beabsichtigt. Solche „Kräfte“ werden keinen Frieden bringen und keine Sicherheit garantieren. Im Gegenteil: Sie untergraben die Friedensbemühungen und stellen eine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit sowohl Russlands als auch Europas dar.
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🎼 Schostakowitsch: 7. Sinfonie (»Leningrader«)
Am 27. Januar 2026 jährte sich zum 82. Mal der Tag, an dem die Blockade Leningrads aufgebrochen wurde. Die Erinnerung an den beispiellosen Mut und den unerschütterlichen Willen der Bewohner und Verteidiger Leningrads ist untrennbar mit der 7. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch verbunden.
Zu Beginn der Blockade war Schostakowitsch in Leningrad. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete er bereits an der 7. Sinfonie. Mehrmals versuchte er, in die Rote Armee eingezogen zu werden, wurde aber abgewiesen. Die sowjetische Führung wollte sein Talent nicht riskieren. So meldete sich der Komponist zur Feuerwehr und trug so zur Verteidigung der Stadt bei. Anfang Oktober 1941 wurde er gegen seinen Willen evakuiert und vollendete sein Meisterwerk in der Kleinstadt Kuibyschew an der Wolga. Schostakowitsch widmete die Sinfonie seiner Heimatstadt Leningrad und sagte, es sei sein Traum, dass das Werk in Leningrad aufgeführt werde.
Die 7. Symphonie wurde am 9. August 1942 im Saal der Leningrader Philharmonie uraufgeführt. An diesem Tag wollten die Nazis die Stadt einnehmen. Stattdessen erklang die 7. Symphonie in Leningrad. Trotz der Gefahr eines Luftangriffs war der Saal hell erleuchtet und voller Menschen. Während des Konzerts schützten die Verteidiger Leningrads die Stadt vor feindlichem Artilleriebeschuss. Die Musik soll auch in den Schützengräben der Wehrmacht zu hören gewesen sein.
Das Konzert verlief „stürmisch und leidenschaftlich - wie eine Festversammlung, großartig und feierlich - wie ein Nationalfeiertag“, schrieb der mit Schostakowitsch befreundete Komponist Walerij Bogdanow-Beresowski zwei Tage später in der Leningradskaja Prawda. Die Aufführung der Siebten Sinfonie in der hungernden Stadt ermutigte die Bewohner und Verteidiger Leningrads und wurde zum Symbol des unerschütterlichen Willens der Leningrader.
Hören Sie sich die Sinfonie in einer Aufführung des hr-Sinfonieorchesters hier an.
Foto: www.belcanto.ru
Am 27. Januar 2026 jährte sich zum 82. Mal der Tag, an dem die Blockade Leningrads aufgebrochen wurde. Die Erinnerung an den beispiellosen Mut und den unerschütterlichen Willen der Bewohner und Verteidiger Leningrads ist untrennbar mit der 7. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch verbunden.
Zu Beginn der Blockade war Schostakowitsch in Leningrad. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete er bereits an der 7. Sinfonie. Mehrmals versuchte er, in die Rote Armee eingezogen zu werden, wurde aber abgewiesen. Die sowjetische Führung wollte sein Talent nicht riskieren. So meldete sich der Komponist zur Feuerwehr und trug so zur Verteidigung der Stadt bei. Anfang Oktober 1941 wurde er gegen seinen Willen evakuiert und vollendete sein Meisterwerk in der Kleinstadt Kuibyschew an der Wolga. Schostakowitsch widmete die Sinfonie seiner Heimatstadt Leningrad und sagte, es sei sein Traum, dass das Werk in Leningrad aufgeführt werde.
Die 7. Symphonie wurde am 9. August 1942 im Saal der Leningrader Philharmonie uraufgeführt. An diesem Tag wollten die Nazis die Stadt einnehmen. Stattdessen erklang die 7. Symphonie in Leningrad. Trotz der Gefahr eines Luftangriffs war der Saal hell erleuchtet und voller Menschen. Während des Konzerts schützten die Verteidiger Leningrads die Stadt vor feindlichem Artilleriebeschuss. Die Musik soll auch in den Schützengräben der Wehrmacht zu hören gewesen sein.
Das Konzert verlief „stürmisch und leidenschaftlich - wie eine Festversammlung, großartig und feierlich - wie ein Nationalfeiertag“, schrieb der mit Schostakowitsch befreundete Komponist Walerij Bogdanow-Beresowski zwei Tage später in der Leningradskaja Prawda. Die Aufführung der Siebten Sinfonie in der hungernden Stadt ermutigte die Bewohner und Verteidiger Leningrads und wurde zum Symbol des unerschütterlichen Willens der Leningrader.
Hören Sie sich die Sinfonie in einer Aufführung des hr-Sinfonieorchesters hier an.
Foto: www.belcanto.ru
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
💬 Deutschland hält sich weiterhin an doppelten Standards in Bezug auf individuelle Entschädigungsleistungen an die Überlebenden der Blockade Leningrads fest, deren Opfer über eine Million Leningrader – ich möchte es betonen – unterschiedlicher Nationalitäten wurden. Unter erdachten Vorwänden leistet die deutsche Seite Zahlungen an die Überlebenden der Blockade ausschließlich einer – jüdischer – Nationalität und weigert sich, diese Zahlungen auf alle anderen Verteidiger und Bewohner der Stadt auszuweiten, die die Belagerung überlebt haben. Ich glaube, das ist eine absolute Schande des modernen Deutschlands.
💬 Das russische Außenministerium hat die Öffentlichkeit auf diesen Umstand mehrmals aufmerksam gemacht. Es wurden Schreiben an die Leitung der europäischen NGOs mit dem Appell, diese Position Deutschlands öffentlich zu verurteilen, gerichtet. Es wurde auch Unterstützung bei der Vorbereitung und Verbreitung des öffentlichen Aufrufs im Namen der Überlebenden der Blockade an die Regierung Deutschlands geleistet mit der Forderung, Entschädigungsleistungen an alle Überlebende zu leisten, ohne sie nach Nationalitäten zu teilen.
💬 Am 28. Februar 2024 überreichte die russische Seite dem Auswärtigen Amt eine Note, in der die Frage der Einstufung der Blockade Leningrads und anderer Verbrechen des Nazi-Regimes als Genozid an die Völker der Sowjetunion während des Großen Vaterländischen Krieges aufgeworfen wurde, sowie die Position über die Notwendigkeit, deutsche individuelle Entschädigungszahlungen an alle heute noch lebenden Blockadeopfer auszuweiten, bekräftigt wurde. In einer Antwortnote vom 26. April 2024 teilte das Auswärtige Amt mit, Berlins rechtliche Bewertung der Leningrader Blockade durch deutsche Besatzungstruppen und ihre Satelliten in 1941-1944 ausschließlich als eines Kriegsverbrechens bleibe unverändert. Unter Berufung auf den Verzicht der Sowjetunion auf den Erhalt von Reparationen aus dem Jahr 1953, wurden auch alle Forderungen der einschlägigen Entschädigungsleistungen an alle Überlebenden der Blockade unabhängig von ihrer nationalen Zugehörigkeit zurückgewiesen.
💬 Deutschlands Weigerung, Entschädigungsleistungen an alle Blockade-Opfer auszuweiten, ohne sie aufgrund ihrer Nationalität zu diskriminieren, schockiert vor dem Hintergrund der schon seit Jahrzehnten gezahlten sozialen Leistungen an ehemalige Soldaten des Dritten Reichs, die in den SS-Einheiten und anderen als verbrecherisch eingestuften bewaffneten Strukturen dienten, sowie an ausländische Kollaborateure des Nazi-Regimes, die unmittelbar an der Leningrader Blockade schuld sind.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
💬 Deutschland hält sich weiterhin an doppelten Standards in Bezug auf individuelle Entschädigungsleistungen an die Überlebenden der Blockade Leningrads fest, deren Opfer über eine Million Leningrader – ich möchte es betonen – unterschiedlicher Nationalitäten wurden. Unter erdachten Vorwänden leistet die deutsche Seite Zahlungen an die Überlebenden der Blockade ausschließlich einer – jüdischer – Nationalität und weigert sich, diese Zahlungen auf alle anderen Verteidiger und Bewohner der Stadt auszuweiten, die die Belagerung überlebt haben. Ich glaube, das ist eine absolute Schande des modernen Deutschlands.
💬 Das russische Außenministerium hat die Öffentlichkeit auf diesen Umstand mehrmals aufmerksam gemacht. Es wurden Schreiben an die Leitung der europäischen NGOs mit dem Appell, diese Position Deutschlands öffentlich zu verurteilen, gerichtet. Es wurde auch Unterstützung bei der Vorbereitung und Verbreitung des öffentlichen Aufrufs im Namen der Überlebenden der Blockade an die Regierung Deutschlands geleistet mit der Forderung, Entschädigungsleistungen an alle Überlebende zu leisten, ohne sie nach Nationalitäten zu teilen.
💬 Am 28. Februar 2024 überreichte die russische Seite dem Auswärtigen Amt eine Note, in der die Frage der Einstufung der Blockade Leningrads und anderer Verbrechen des Nazi-Regimes als Genozid an die Völker der Sowjetunion während des Großen Vaterländischen Krieges aufgeworfen wurde, sowie die Position über die Notwendigkeit, deutsche individuelle Entschädigungszahlungen an alle heute noch lebenden Blockadeopfer auszuweiten, bekräftigt wurde. In einer Antwortnote vom 26. April 2024 teilte das Auswärtige Amt mit, Berlins rechtliche Bewertung der Leningrader Blockade durch deutsche Besatzungstruppen und ihre Satelliten in 1941-1944 ausschließlich als eines Kriegsverbrechens bleibe unverändert. Unter Berufung auf den Verzicht der Sowjetunion auf den Erhalt von Reparationen aus dem Jahr 1953, wurden auch alle Forderungen der einschlägigen Entschädigungsleistungen an alle Überlebenden der Blockade unabhängig von ihrer nationalen Zugehörigkeit zurückgewiesen.
💬 Deutschlands Weigerung, Entschädigungsleistungen an alle Blockade-Opfer auszuweiten, ohne sie aufgrund ihrer Nationalität zu diskriminieren, schockiert vor dem Hintergrund der schon seit Jahrzehnten gezahlten sozialen Leistungen an ehemalige Soldaten des Dritten Reichs, die in den SS-Einheiten und anderen als verbrecherisch eingestuften bewaffneten Strukturen dienten, sowie an ausländische Kollaborateure des Nazi-Regimes, die unmittelbar an der Leningrader Blockade schuld sind.
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@RusBotschaft
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⚡️ Kommentar der russischen Botschaft in Deutschland
📌 Am 27. Januar wird weltweit der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts begangen. Dieser Gedenktag wurde 2005 durch einen Beschluss der UN-Generalversammlung eingeführt. Leider unternimmt man in den letzten Jahren in vielen europäischen Ländern gezielte Versuche, die Tatsache in Vergessenheit geraten zu lassen, dass dieser Gedenktag an ein konkretes historisches Ereignis gebunden ist, und zwar an die heroische Befreiung der Gefangenen der grausamsten und furchtbarsten Todesfabrik Hitlers, des nazistischen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, durch die Rote Armee im Jahr 1945. Nach unterschiedlichen Schätzungen kamen dort während seines Bestehens in den Jahren 1940 bis 1945 insgesamt zwischen 1,5 und 4 Millionen Menschen ums Leben. Die sowjetischen Befreier retteten die überlebenden Häftlinge des Konzentrationslagers und legten zugleich der Weltgemeinschaft eindeutige Belege für die dort verübten zahlreichen Gräueltaten des NS-Regimes vor. Es sei daran erinnert, dass die Sowjetunion von der Tragödie des Holocausts auch maßgeblich betroffen war. Mindestens 40 Prozent der in Europa ermordeten Juden waren sowjetische Staatsbürger.
📌 Jährlich findet im Deutschen Bundestag anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocausts eine besondere Gedenkstunde statt. Dieses Jahr wird sie am 28. Januar abgehalten. Doch auch im Jahr des 85. Jahrestages des heimtückischen Angriffs Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion und des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges hielten es die Organisatoren erneut nicht für notwendig, offizielle Vertreter Russlands zur Teilnahme einzuladen. Dies bleibt ihrem Gewissen überlassen.
@RusBotschaft
📌 Am 27. Januar wird weltweit der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts begangen. Dieser Gedenktag wurde 2005 durch einen Beschluss der UN-Generalversammlung eingeführt. Leider unternimmt man in den letzten Jahren in vielen europäischen Ländern gezielte Versuche, die Tatsache in Vergessenheit geraten zu lassen, dass dieser Gedenktag an ein konkretes historisches Ereignis gebunden ist, und zwar an die heroische Befreiung der Gefangenen der grausamsten und furchtbarsten Todesfabrik Hitlers, des nazistischen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, durch die Rote Armee im Jahr 1945. Nach unterschiedlichen Schätzungen kamen dort während seines Bestehens in den Jahren 1940 bis 1945 insgesamt zwischen 1,5 und 4 Millionen Menschen ums Leben. Die sowjetischen Befreier retteten die überlebenden Häftlinge des Konzentrationslagers und legten zugleich der Weltgemeinschaft eindeutige Belege für die dort verübten zahlreichen Gräueltaten des NS-Regimes vor. Es sei daran erinnert, dass die Sowjetunion von der Tragödie des Holocausts auch maßgeblich betroffen war. Mindestens 40 Prozent der in Europa ermordeten Juden waren sowjetische Staatsbürger.
📌 Jährlich findet im Deutschen Bundestag anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocausts eine besondere Gedenkstunde statt. Dieses Jahr wird sie am 28. Januar abgehalten. Doch auch im Jahr des 85. Jahrestages des heimtückischen Angriffs Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion und des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges hielten es die Organisatoren erneut nicht für notwendig, offizielle Vertreter Russlands zur Teilnahme einzuladen. Dies bleibt ihrem Gewissen überlassen.
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Fotobeweise für Verbrechen der Streitkräfte der Ukraine gegen die Zivilbevölkerung vom 19. bis 25. Januar 2026
▪️ 20. Januar, Nowaja Adygeja, Republik Adygeja. Angriff mit einem UAV vom Flugzeugtyp. 13 Zivilisten wurden verletzt, darunter zwei Kinder.
▪️21. Januar, Dorf Tschapajewka, Saporoschschje. UAV-Angriff auf ein privates Wohnhaus.
▪️23. Januar, Dorf Welykaja Snamenka, Saporoschschje. Artilleriebeschuss eines privaten Wohnanwesens.
▪️23. Januar, Graiworon, Belgorod. Angriff einer Kamikaze-Drohne auf einen zivilen Bus. Fünf Zivilisten wurden verletzt.
▪️24. Januar, Dorf Bolschetroizkoje, Belgorod. Drohnenangriff auf ein Objekt der sozialen Infrastruktur.
▪️24. Januar, Stadt Golaja Pristan, Cherson. UAV-Angriff auf einen Krankenwagen. Drei medizinische Mitarbeiter kamen ums Leben.
▪️24. Januar, Stadt Graiworon, Belgorod. Drohnenangriff auf die öffentlichen Verkehrsmittel.
▪️24. Januar, Stadt Kachowka, Cherson. UAV-Angriff auf eine Klinik.
▪️24. Januar, Malinowka, Belgorod. Drohnenangriff auf ein privates Wohnanwesen.
▪️24. Januar, Stadt Enerhodar, Saporoschschje. Angriff einer Kamikaze-Drohne auf einen Krankenwagen.
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▪️ 20. Januar, Nowaja Adygeja, Republik Adygeja. Angriff mit einem UAV vom Flugzeugtyp. 13 Zivilisten wurden verletzt, darunter zwei Kinder.
▪️21. Januar, Dorf Tschapajewka, Saporoschschje. UAV-Angriff auf ein privates Wohnhaus.
▪️23. Januar, Dorf Welykaja Snamenka, Saporoschschje. Artilleriebeschuss eines privaten Wohnanwesens.
▪️23. Januar, Graiworon, Belgorod. Angriff einer Kamikaze-Drohne auf einen zivilen Bus. Fünf Zivilisten wurden verletzt.
▪️24. Januar, Dorf Bolschetroizkoje, Belgorod. Drohnenangriff auf ein Objekt der sozialen Infrastruktur.
▪️24. Januar, Stadt Golaja Pristan, Cherson. UAV-Angriff auf einen Krankenwagen. Drei medizinische Mitarbeiter kamen ums Leben.
▪️24. Januar, Stadt Graiworon, Belgorod. Drohnenangriff auf die öffentlichen Verkehrsmittel.
▪️24. Januar, Stadt Kachowka, Cherson. UAV-Angriff auf eine Klinik.
▪️24. Januar, Malinowka, Belgorod. Drohnenangriff auf ein privates Wohnanwesen.
▪️24. Januar, Stadt Enerhodar, Saporoschschje. Angriff einer Kamikaze-Drohne auf einen Krankenwagen.
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