Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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✍️ Heute teilen wir ein weiteres russisches Sprichwort mit Ihnen

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#Russland #Kultur #Sprache
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Auszüge aus dem Gespräch des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, Moskau, 2026

Die russisch-palästinensischen Beziehungen haben tiefe Wurzeln und zeichnen sich durch einen qualitativ besonderen Charakter aus. Schon im Jahre 1988 hat die UdSSR den Staat Palästina anerkannt, und auch heute halten wir an unserer Position fest.

Unsere Haltung gegenüber Palästina und gegenüber der Beilegung des Nahostkonflikts ist prinzipiell und nicht zeitbedingt. Wir gehen davon aus, dass eine endgültige Beilegung des Konflikts erst dann möglich ist, wenn ein vollwertiger Staat Palästina entsteht.

In den schwierigsten Zeiten der Gaza-Krise leisteten wir humanitäre Hilfe: Über 800 Tonnen humanitärer Fracht wurden in den Gazastreifen geschickt, etwa 32 humanitäre Operationen fanden statt, und wir haben Weizen sowohl direkt als auch mithilfe internationaler Organisationen geliefert.

Wir sind bereit, eine Milliarde US-Dollar aus den Mitteln, die noch unter der früheren US-Regierung eingefroren wurden, an die neue Struktur – den Friedensrat – zu überweisen, vor allem mit dem Ziel, das Volk Palästinas zu unterstützen sowie die Mittel auf den Wiederaufbau des Gazastreifens und generell auf die Lösung der Probleme Palästinas zu richten.

🔗 Quelle

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#Russland #Palästina
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Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

in einer kompakten Übersicht können Sie hier die wichtigsten Nachrichten aus unserem Telegram-Kanal durchblättern.

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🌍 Politik:

Aus der Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Sitzung mit ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates Russlands, 21. Januar 2026

Aus der Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin während der Zeremonie der Überreichung von Beglaubigungsschreiben der ausländischen Botschafter

Aus den Erklärungen des russischen Außenministers Sergej Lawrow während der Pressekonferenz zu den außenpolitischen Ergebnissen Russlands 2025 (Moskau, 20. Januar 2026)

Teil 2

Teil 3

Fotobeweise für Verbrechen der Streitkräfte der Ukraine gegen die Zivilbevölkerung vom 12. bis 18. Januar 2026

Ständiger Vertreter der Russischen Föderation bei den internationalen Organisationen in Wien Michail Uljanow

Am 20. Januar wird der Tag der Republik Krim begangen

⚡️ Kommentar der russischen Botschaft in Deutschland

📆 Kalenderblatt der Geschichte:

Erinnerung an die Belagerung von Leningrad

Operation Iskra

Die Blockade von Leningrad in Zahlen

🖋 Diplomatentag:

Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Berufstag

🖼 Kultur:

Kommentar der russischen Botschaft in Deutschland

Am 19. Januar 2025 jährt sich zum 161. Mal der Geburtstag von Walentin Alexandrowitsch Serow

Am 22. Januar jährt sich der Geburtstag von Sergej Michailowitsch Eisenstein

🔜 Filmvorführungen im Russischen Haus im Rahmen des Filmfestivals „ARCTIC OPEN“

🔜 Erlebt die Magie des vierhändigen Klavierspiels mit dem renommierten Klavierduo Duo Eleganza!

📣 Buchverlosung

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#Russland #Politik #Forschung #Kultur #Reisen
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🌍 Ein Blick in die Geschichte der russischen Diplomatie

Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Ehrentag. Passend dazu möchten wir Ihnen einige beeindruckende Persönlichkeiten vorstellen, die die diplomatischen Beziehungen Russlands geprägt haben.

👤 Heute im Fokus: Juli Kwizinski, ein außergewöhnlicher sowjetischer Diplomat und Politiker, dessen Karriere entscheidende Kapitel in der Geschichte geschrieben hat:

1959 begann Kwizinski seine Laufbahn als Diplomat in der sowjetischen Botschaft in der DDR. Bereits 1962 übernahm er die Position des Kulturattachés in West-Berlin.

🏠 Ein besonderes Kapitel seiner Arbeit:

Zwischen 1970 und 1971 war er maßgeblich an den Verhandlungen über den Viermächtestatus Berlins beteiligt. Kwizinski setzte sich persönlich für die Eröffnung eines sowjetischen Generalkonsulats in West-Berlin ein – eine Einrichtung, die fast zwei Jahrzehnte Bestand hatte.

🤝 Internationale Abrüstung & Diplomatie:

1973 markierte er mit einem Vieraugengespräch in Wien den Beginn der MBFR-Verhandlungen. Später, am 16. Juli 1982, fand ein symbolträchtiges Gespräch mit Paul Nitze bei einem Waldspaziergang in Saint-Cergue statt. Diese sogenannte „Waldvariante“ für ein nukleares Gleichgewicht sorgte weltweit für Schlagzeilen und legte den Grundstein für weitere Abrüstungsversuche.

Ein Beitrag zur deutschen Wiedervereinigung:

1986 kehrte Kwizinski als Botschafter in die Bundesrepublik zurück. Mit großem Engagement spielte er eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der deutschen Wiedervereinigung.

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#DiplomatenTag
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🪶 Am 24. Januar erinnert man sich an den 250. Geburtstag des Klassikers der Weltliteratur E. T. A. Hoffmann

📚 Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (1776–1822), einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der deutschen Romantik, wurde am 24. Januar 1776 in Königsberg geboren. Als Dichter, Komponist, Zeichner und Jurist verband Hoffmann Kunst, Amt und Leben auf einzigartige Weise.

📚 Seine Erzählungen eröffnen bis heute den Blick auf das Fantastische im Alltäglichen, auf die Abgründe der menschlichen Seele und auf die Macht der Einbildungskraft. Werke wie Der Sandmann, Die Elixiere des Teufels oder Nussknacker und Mausekönig gehören fest zum literarischen Erbe Europas.

📚 In seiner Heimat wurde E. T. A. Hoffmann jedoch zunächst nicht uneingeschränkt anerkannt: Goethe äußerte sich geringschätzig über ihn, und sein Ruhm schien flüchtig. Doch in Russland erfuhr Hoffmann früh und dauerhaft große Wertschätzung. Fjodor Dostojewski verschlang seine Schriften bereits in der Jugend, Pjotr Iljitsch Tschaikowski schuf auf ihrer Grundlage das Ballett Der Nussknacker, und die literarische Gruppe der „Serapion-Brüder“ entlehnte ihren Namen Hoffmanns Novellen.

📚 Der Einfluss Hoffmanns auf die russische Literatur jener Zeit war umfassend und tiefgreifend. Er äußerte sich nicht in vereinzelten Nachwirkungen, sondern in einem bedeutenden literarhistorischen Prozess – in der Ausbildung einer ganzen Traditionslinie. Im Geiste Hoffmanns schrieben unter anderem Pogorelskij und Polewoi, Kirejewskij und Herzen, Odojewskij und Puschkin.

📚 1836 schrieb der russische Schriftsteller Wassili Botkin über Hoffmann: „… wie viele Dinge hat er in seinem Leben getrieben; was war er alles nicht: Jurist, Dekorateur, Journalist, Wandmaler. Warum sollte er also kein russischer Schriftsteller sein?“

📚 Eineinhalb Jahrhunderte später plante der berühmte Filmregisseur Andrej Tarkowski eine Hoffmanniana – ein Drehbuch mit E. T. A. Hoffmann als Hauptfigur, das der Autor jedoch nicht verwirklichen konnte.

📚 Eine besondere Rezeption erfuhr in Russland Hoffmanns Werk Nussknacker und Mausekönig. Seit Tschaikowskis Vertonung gehört das Ballett Der Nussknacker zum festen Repertoire der Theater in ganz Russland und ist untrennbar mit den Traditionen zur Neujahrszeit verbunden.

📚 Im heutigen Kaliningrad erinnert man sich auch an das Erbe des deutschen Klassikers: Ungefähr an der Stelle, an der sich einst sein Haus befand, wurde zum Gedenken an den Schriftsteller ein Gedenkstein errichtet.

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#Deutschland #Russland #Kultur
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🎥 Never to Be Forgotten. The History of Colonialism

Heute veröffentlichen wir eine weitere Folge der Videoreihe über Kolonialismus. Die Serie beleuchtet die Geschichte des Kolonialismus und den Kampf der Völker um nationale Befreiung.

Am 3. Oktober 1935 begann das faschistische Italien unter der Führung von Benito Mussolini den Angriff auf das Kaiserreich Äthiopien. Dieser Krieg, auch als Zweiter Italienisch-Äthiopischer Krieg bekannt, war ein zentraler Schritt in Mussolinis imperialistischen Ambitionen und stellte einen eklatanten Bruch des Völkerrechts dar.

➡️ Erfahren Sie mehr im Video.

#Kolonialismus #Geschichte
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👩‍🎓Am 25. Januar wird in Russland der Studententag gefeiert

An diesem Tag 1755 (dem Tag der Heiligen Märtyrerin Tatjana) unterzeichnete Kaiserin Jelisaweta Petrowna Romanowa ein Dekret „Über die Gründung der Moskauer Universität“. Deshalb ist der Feiertag auch als der Tatjana-Tag bekannt.

🔍 Erfahren Sie 7 Fakten über die Staatliche Lomonossow-Universität Moskau, eine der ältesten Universitäten Russlands.

📸 Natalia Garnelis / TASS

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Ds bevorstehende Treffen des Sprachklubs widmet sich Michail Saltykow-Schtschedrin, einem bedeutenden Schriftsteller und bekannten Satiriker des 19. Jahrhunderts.

📚 Seine Werke zeichnen sich durch scharfsinnige Gesellschaftskritik und tiefgründigen Humor aus, der auch heute noch relevant ist. Die Diskussion wird die literarische Bedeutung Saltykow-Schtschedrins sowie seinen Einfluss auf die russische Satire beleuchten.

📚 Besonderes Augenmerk liegt auf seinen charakteristischen Stilmitteln und den sozialen Themen, die in seinen Texten behandelt werden. Das Treffen bietet die Gelegenheit, seine Werke im historischen Kontext zu verstehen und die satirische Perspektive auf die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts näher zu erkunden.

Seid am 28. Januar um 19:00 Uhr dabei!
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#sprachklub #russisch #russischlernen #russischesprache #schriftsteller
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🎙 Auszüge aus der Pressekonferenz des russischen Außenministers Sergej Lawrow zu den Ergebnissen der russischen Diplomatie im Jahr 2025 (Moskau, 20. Januar 2026)

💬 Russland wird seine Interessen konsequent verteidigen, ohne Ansprüche auf die legitimen Rechte anderer zu erheben, jedoch auch nicht hinnehmen, dass mit unseren legitimen Rechten nach Belieben umgegangen wird. Unser außenpolitischer Kurs, der im Konzept der Außenpolitik der Russischen Föderation festgehalten ist, das vom russischen Präsidenten Wladimir Putin im März 2023 genehmigt wurde, sieht einen entschlossenen Schutz der lebenswichtigen Interessen unseres Landes und unseres Volkes sowie die Schaffung günstiger Außenverhältnisse für nachhaltige Entwicklung in der Russischen Föderation vor. Von entscheidender Bedeutung sind prinzipielle Handlungen mit dem Ziel, die nationale Souveränität weiterhin zu stärken. Wir sind bereit, nach außen mit allen zusammenzuarbeiten, die dazu ebenfalls bereit sind und darauf eingestellt sind, ehrlich, auf Augenhöhe, ohne Erpressung und Druck zu verhandeln.

💬 Wir treiben nach wie vor die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeschlagenen wichtigsten Leitinitiativen voran, vor allem die Schaffung der Großen Eurasischen Partnerschaft auf der Grundlage der gesamtkontinentalen Architektur der gleichen und unteilbaren Sicherheit. Bemerkenswert ist, dass es in Eurasien, dem größten Kontinent der Welt, im Gegensatz zu Afrika und Lateinamerika keine gesamtkontinentale Organisation gibt. Es gibt eine Menge von subregionalen Strukturen, einschließlich der OSZE; ASEAN, Strukturen auf dem postsowjetischen Raum – OVKS, GUS, EAEU, SOZ – sowie GKR und SAARC. Es gibt aber keine gesamtkontinentale Struktur.

💬 Wir sind überzeugt, wir sollten keine Muster anstreben und keine formelle bürokratische Struktur schaffen. Als erster Schritt ist es genug, einen gesamtkontinentalen Dialog aufzunehmen, damit die Staaten, die auf einem riesengroßen Kontinent leben, geopolitische und geowirtschaftliche Vorteile aus ihrer Lage ziehen können.

💬 Dies benötigt eines Dialogs auf Augenhöhe zwischen allen Staaten. Gerade darauf zielt die russisch-belarussische Initiative über Ausarbeitung einer Eurasischen Charta der Vielfalt und Multipolarität im 21. Jahrhundert ab, die wir für die Teilnahme aller Staaten des eurasischen Kontinents ohne Ausnahme freigegeben haben.

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#Lawrow #Russland

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📖 Vom Außenministerium Russlands wurde ein Material ausgearbeitet, in dem die lügnerischen Behauptungen von Vertretern der EU-Führung widerlegt werden, die versuchen, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs zu verfälschen und den entscheidenden Beitrag des sowjetischen Volkes zum Sieg über den Nazismus in Zweifel zu ziehen.

Behauptung:


„In dieser Woche begehen wir den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs. … Für die Hälfte unseres Kontinents begannen Wiederaufbau und Versöhnung. Für die andere Hälfte jedoch brachte die Befreiung vom Nazismus nicht die Freiheit. Auf diese Befreiung folgten Besatzung und Unterdrückung.“

Quelle: Rede der Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen auf der Plenartagung des Europäischen Parlaments „Zur Unterstützung der EU für einen gerechten, nachhaltigen und umfassenden Frieden in der Ukraine“, 7. Mai 2025

Behauptung:

„Für Millionen in Europa brachte das Jahr 1945 nicht die Befreiung, sondern neue Unterdrückung. Als Stalins Griff stärker wurde, senkte sich der „Eiserne Vorhang“ über Europa, der Länder, Familien und Leben trennte. Für die Menschen in Warschau und Riga, Bratislava und Ost-Berlin markierte das Ende des einen Kampfes den Beginn eines anderen, und es sollten Jahrzehnte vergehen, bis sie sich endgültig befreien konnten.“

Quelle: Rede der Präsidentin des EU-Parlaments Roberta Metsola am 7. Mai 2025 bei der Gedenkzeremonie anlässlich des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs

In der Wirklichkeit:

Die Aussagen von Ursula von der Leyen und Roberta Metsola sind anschauliche Beispiele für die Verzerrung und Vereinfachung historischer Realitäten sowie für die Verfälschung von Fakten.

In der Europäischen Union ist man stolz auf die Taktik „Versöhnung statt Rache“ und auf das „Prinzip der Partnerschaft mit ehemaligen Feinden“. Das Ergebnis einer solchen Politik sind jedoch, wie wir heute sehen, eine in der EU gefestigte Kultur der Toleranz gegenüber Erscheinungsformen des Neonazismus, ein Kurs auf die Verfälschung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs sowie die massenhafte Zerstörung des Gedenkerbes zu Ehren der Kämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Der Wiederaufbau nach dem Krieg erfolgte nicht nur im westlichen Teil Europas, sondern auf dem gesamten vom Krieg betroffenen Kontinent. Trotz der äußerst schweren Lage innerhalb der Sowjetunion leistete unser Land den Staaten Osteuropas seit 1945 einseitig und unentgeltlich erhebliche materielle und wirtschaftliche Hilfe – und das noch vor der Gründung des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe im Jahr 1949. Die Sowjetunion spielte eine außergewöhnliche Rolle beim raschen Wiederaufbau und der erfolgreichen Entwicklung der osteuropäischen Länder.

Die von der Europäischen Union propagierten pseudo-historischen Narrative blenden den sprunghaften Anstieg der Popularität kommunistischer Parteien in ganz Europa – von Portugal und den Niederlanden bis hin zu Griechenland – aus, der in vielerlei Hinsicht mit dem Sieg der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg, dem industriellen „Boom“ und der Emanzipation der Arbeiterklasse zusammenhing; ebenso den darauf folgenden erbitterten Kampf gegen die Verbreitung kommunistischer Ideen im Westen, den vom Westen gezielt eingeschlagenen Kurs auf die Eindämmung der Sowjetunion, der unter anderem bereits 1949 zur Gründung des militärisch-politischen Bündnisses NATO führte (zum Vergleich: Die Warschauer Vertragsorganisation entstand erst 1955), die vom Westen zurückgewiesenen Versuche Moskaus, Deutschland zu vereinigen, die reale innenpolitische Lage in den europäischen Ländern, die sich dem sozialistischen Lager anschlossen, und vieles andere.

Anstatt dieses äußerst komplexe Entwicklungsstadium des europäischen Kontinents umfassend und objektiv zu analysieren, setzt Brüssel eine vereinfachte „schwarz-weiße“ Sicht auf die Vergangenheit durch und zeigt eine absolute Intoleranz gegenüber Erfahrungen, die nicht in sein ideologisches Paradigma passen – sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart.

🔗 Im Wortlaut lesen
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zur Lage im Iran, 22. Januar 2026

💬 Wir bewerten positiv die anhaltende Normalisierung der Lage im Iran nach den von außen angestifteten Unruhen und Akten des Ungehorsams, die man in den ersten Tagen des Jahres feststellen konnte. Die Bemühungen der staatlichen Behörden, um Recht und Ordnung zu gewährleisten, sowie die Zehntausende von iranischen Staatsbürgern, die in Unterstützung der verfassungsmäßigen Ordnung, der Souveränität und der Unabhängigkeit des Landes auf die Straße gegangen sind, haben die destruktiven Pläne zur Destabilisierung vereitelt. Diesen Umstand mussten auch jene feindlich gesinnten ausländischen Kräfte nicht ohne Bedauern anerkennen, die versucht hatten, in der Islamischen Republik ein Szenario einer „Farbrevolution“ umzusetzen. Sie tragen die Verantwortung für das auf den Straßen Irans vergossene Blut. Erneut bekunden wir unsere Solidarität mit dem iranischen Volk, sprechen den Angehörigen der Opfer unser aufrichtiges Beileid aus und wünschen den Verletzten eine baldige Genesung.

💬 Wir treten konsequent für eine Deeskalation im Iran und in der ganzen Region ein. Nachdrücklich rufen wir alle beteiligten Seiten dazu auf, von unbedachten und leichtfertigen Schritten abzusehen, die die Aussicht auf eine nachhaltige Regelung der Situation im Interesse des internationalen und regionalen Friedens und der Sicherheit weiter entfernen würden. Wir sind fest davon überzeugt, dass der Verzicht auf konfrontative Ansätze und die Demonstration der Bereitschaft zu einem auf gegenseitigem Respekt und Gleichberechtigung beruhenden Dialog es ermöglichen würden, an eine für alle interessierten Seiten akzeptable Lösung zu gelangen. Wir sind bereit, hierzu umfassend beizutragen.

🔗 Quelle

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#Iran
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🇷🇺 Kathedrale der Auferstehung Christi in Berlin

Eine der Hauptkirchen der Berliner und Deutschen Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche. Sie befindet sich im Berliner Stadtteil Wedding und ist die älteste orthodoxe Kirche der Stadt.

▫️Geschichte

Die Kathedrale wurde 1938 im Rahmen eines geistlichen Aufschwungs innerhalb der russischen Emigration in Deutschland gegründet. Ihr Aufbau wurde durch das Engagement der russischen Diaspora sowie durch die Unterstützung der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland ermöglicht. Das ursprünglich evangelische Kirchengebäude wurde umgebaut und der Orthodoxie geweiht – unter dem Patrozinium der Auferstehung Christi.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche teilweise zerstört, jedoch in den Nachkriegsjahren durch die Gemeinde wiederaufgebaut. In der sowjetischen Zeit blieb sie eines der wenigen geistlichen Zentren der russischsprachigen Emigration in West-Berlin. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands und der kirchlichen Einheit in den 2000er Jahren trat die Kathedrale unter die Jurisdiktion des Moskauer Patriarchats.

▫️Architektur und Innenraum

Die Architektur der Kirche verbindet neugotische Elemente mit orthodoxer Ausstattung. Der Innenraum ist feierlich und schlicht gestaltet: ein geschnitzter hölzerner Ikonostas, antike Ikonen, die von russischen Emigranten mitgebracht wurden, sowie Wandmalereien und Glasfenster nach orthodoxen Kanons.

Die Auferstehungskathedrale ist nicht nur ein Ort des Gottesdienstes, sondern auch ein Zentrum für Wallfahrten, Bildungsarbeit und kulturelle Veranstaltungen. Zur Kathedrale gehören eine Sonntagsschule, Vortragsabende, Konzerte geistlicher Musik und gemeinschaftliche Feiern.

📍 Hohenzollerndamm 166, 10713 Berlin

🔗 Webseite: https://soborberlin.com/

Fotos: soborberlin

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Science-Fiction-Drama „Neues Berlin“ wird im Rahmen des Internationalen Filmfestivals ARCTIC OPEN am 27. Januar um 19:00 Uhr gezeigt.🎬

🎞️ "Neues Berlin" ist die Fortsetzung der avantgardistischen Filmreihe von Aleksey Fedorchenko, zu der auch die Filme „Die Ersten auf dem Mond“ und „Die großen Schlangen von Ulli-Kale“ gehören. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Gruppe von Menschen, die sich auf die Suche nach Berta begeben, die vor vielen Jahren verschwunden ist. Die Reise von Moskau ins ferne Kolumbien wird zum Anlass, über Erinnerung, Geschichte und persönliche Motive nachzudenken, die die Figuren durch rätselhafte Ereignisse und die Aufklärung von Geheimnissen führen. Der Film ist im Stil eines Pseudodokumentarfilms gehalten, was ein Gefühl der unmittelbaren Präsenz erzeugt und die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen lässt.

📽️ In russischer Sprache mit englischen Untertiteln
FSK: 18+
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#film #drama #kino #berlin #filmfestival
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa bezüglich des Terroranschlags des Kiewer Regimes in der Oblast Cherson

💬 Vor dem Hintergrund der am 23.–24. Januar in Abu Dhabi stattgefundenen Verhandlungen unter Beteiligung von Vertretern Russlands, der USA und der Ukraine, die sich der Regelung des Konflikts widmeten, beging das Kiewer Regime zusammen mit seinen bewaffneten Gruppierungen ein weiteres barbarisches Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung unseres Landes.

💬 In den frühen Morgenstunden des 24. Januar wurde an der Einfahrt in die Ortschaft Golaja Pristan in der Oblast Cherson ein Rettungswagen angegriffen, mit dem eine medizinische Brigade des zentralen Bezirkskrankenhauses Aljoschkinskaja auf dem Weg zu einem schwerkranken Patienten war. Das Fahrzeug war mit sämtlichen vorgeschriebenen medizinischen Kennzeichnungen versehen, wurde jedoch gezielt von einer ukrainischen Drohne angegriffen. Alle drei medizinischen Mitarbeiter, die im Fahrzeug waren, kamen dabei ums Leben.

💬 Damit hat das Kiewer Regime nicht nur einen weiteren Schritt zur Eskalation des Konflikts unternommen, sondern erneut sein wahres, nämlich vollkommen verantwortungsloses Verhältnis zu den Bemühungen um eine Regelung demonstriert, die in diesen Tagen und Wochen unternommen werden.

💬 Wir verurteilen den gezielten Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten aufs Schärfste. Den Angehörigen der Opfer sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus. Die russischen Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden werden alles daransetzen, dass die Organisatoren und Täter dieses besonders schweren Verbrechens einer unausweichlichen und harten Bestrafung zugeführt werden.

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#Russland #Ukraine
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zum Tag der vollständigen Befreiung Leningrads von der faschistischen Blockade (1944)

💬 Jedes Jahr am 27. Januar wird in unserem Land ein Tag des militärischen Ruhms Russlands begangen – der Tag der vollständigen Befreiung Leningrads von der faschistischen Blockade. Dies ist eines der schwierigsten Kapitel unserer Geschichte, eines von denen, die am tragischsten sind. Es muss niemals abgeschlossen und vergessen werden.

💬 Der russische Präsident Wladimir Putin betonte in seiner Rede anlässlich des 80. Jahrestages des Großen Sieges: „Es ist absolut klar, dass die Leningrader Blockade eines von solchen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist, wie der Holocaust, die Vernichtungslager, die Strafaktionen von Helfershelfern der Nazis gegen die Zivilbevölkerung.“

💬 Die in ihrer Dauer und ihren schwersten Folgen beispiellose Blockade der Stadt Leningrad während des Großen Vaterländischen Kriegs 1941-1945 dauerte 872 Tage lang – vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944. Die Blockade war für das Dritte Reich von einer wichtigen strategischen Bedeutung. Der Befehl der Nazi-Militärführung war eindeutig: die Stadt unter Belagerung halten, auf eine totale Vernichtung der Menschen abzielen. Wohnviertel, Krankenhäuser, Entbindungskliniken, Kindergärten, Schulen, Museen und Kulturobjekte wurden barbarischen Bombardierungen und regelmäßigen Artillerieangriffen ausgesetzt. 900 Tage wurde die Verbindung zur Stadt ausschließlich durch den Ladogasee und Luft aufrechterhielten. Nach unterschiedlichen Angaben starben mehr als eine Million Menschen einschließlich der Bewohner der benachbarten eingekesselten Städte in dieser Zeit an Hunger, Krankheiten, Erschöpfung und Beschießungen.

💬 Die heldenhafte Verteidigung der Stadt wurde zum Symbol des Mutes des sowjetischen Volkes. Um den Preis unermesslicher Entbehrungen, Heldentums und Selbstaufopferung verteidigten die Soldaten und Bewohner Leningrads die Stadt. Sie verteidigten nicht nur Wände, Gebäude, ihre Häuser, Werke, industrielle Unternehmen als Teil ihres Landes und ihrer Geschichte. Sie verteidigten die Stadt als die Würde des Menschen.

💬 Im Jahr 2022 stufte das Stadtgericht St. Petersburg auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation die Handlungen der deutschen Besatzungsbehörden und -truppen sowie ihrer Helfershelfer als „Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord an nationalen und ethnischen Gruppen, die die Bevölkerung der UdSSR – die Völker der Sowjetunion – bildeten“, ein. Dies ist eine rechtliche Bewertung, die keiner Revision unterliegt.

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📃 Vor 135 Jahren, am 26. Januar 1891, wurde der russische und sowjetische Dichter Ilja Ehrenburg geboren

🖋 Ilja Ehrenburg ist als Schriftsteller, Dichter, Journalist, Kriegsreporter, Fotograf in die russische und sowjetische Geschichte eingegangen. Sein Wort wurde zu einer der mächtigsten Waffen im Kampf gegen den Nazismus. Sein Beitrag zum Sieg gilt zu Recht als untrennbarer Bestandteil des heroischen Erbes unseres Volkes.

🖋 Ehrenburg wurde 1891 in Kiew geboren und verbrachte einen Teil seiner Jugend zwischen Russland und Europa. Er lebte unter anderem in Paris und Berlin, wo er sich mit Künstlern und Schriftstellern der europäischen Moderne austauschte.

🖋 Als Schriftsteller schuf Ehrenburg Romane, Essays und Erinnerungen, die zu wichtigen Zeitzeugnissen ihrer Epoche wurden. Werke wie „Die ungewöhnlichen Abenteuer des Julio Jurenito“, in dem ein vielschichtiges, mosaikartiges Bild des Lebens in Europa und Russland zur Zeit des Ersten Weltkriegs und der Revolution entworfen wird, oder seine autobiografischen Memoiren „Menschen, Jahre, Leben“ verbinden literarische Form mit politischer Analyse und persönlicher Erfahrung.

🖋 Besonders prägend war Ehrenburgs Rolle während des Zweiten Weltkriegs. Als Kriegsberichterstatter und Publizist wurde sein Wort zu einer der mächtigsten geistigen Waffen im Kampf gegen den Nazismus. Seine Texte stärkten den Widerstandswillen, gaben Hoffnung und prägten das moralische Selbstverständnis der Zeit. Sein Beitrag zum Sieg gilt bis heute als unverzichtbarer Teil des historischen und kulturellen Erbes.

🖋 Nach dem Krieg setzte sich Ehrenburg für Verständigung, Frieden und kulturellen Dialog ein. Er war eine Stimme gegen Antisemitismus, gegen neue Feindbilder und für das Recht auf Erinnerung. Besondere Bedeutung hatte das von ihm gemeinsam mit Wassili Grossman herausgegebene „Schwarzbuch“ über den Völkermord an den sowjetischen Juden, die erste große Dokumentation der Shoah.

🖋 1954 verfasste Ehrenburg auch die Erzählung „Tauwetter“, die in der Zeitschrift „Snamja“ veröffentlicht wurde und einer ganzen Epoche der sowjetischen Geschichte ihren Namen gab.

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#Russland #Kultur #Geschichte
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🗓 Heute vor 82. Jahren, am 27. Januar 1944, wurde die Blockade von Leningrad endgültig aufgebrochen.

◾️ Die Schlacht um Leningrad gehört zu den schwersten, längsten, erbittertsten und blutigsten Kämpfen des Großen Vaterländischen Krieges. Die Leningrader Blockade, die beispiellos lange aufrechterhalten wurde, mit nie dagewesenen verheerenden Entwicklungen einherging und das Ziel hatte, die Menschen in Leningrad zu eliminieren, dauerte 872 Tage — vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944. In dieser Zeit starben nach verschiedenen Angaben mehr als eine Million Menschen durch Hunger, Krankheiten und Beschuss.

◾️ Die Analyse der deutschen Kriegsdokumente hat ergeben, dass die Nazis und ihre Helfershelfer Leningrad von der Erdoberfläche zu tilgen und seine Bevölkerung vollständig zu vernichten planten, indem bspw. Versorgungswege abgeschnitten, Lebensmittelvorräte vernichtet und Bedingungen für den Ausbruch einer Hungersnot geschürt werden sollten. Der Befehl des Nazi-Führer war mehr als eindeutig: Die Stadt war zu belagern und lückenlos zu blockieren, eine Kapitulation durfte nicht entgegengenommen werden, wer die Frontlinie passierte war zu erschließen, die Bevölkerung sollte schließlich komplett eliminiert werden.

◾️ Am 12. Januar 1943 starteten die Truppen der Leningrader und der Wolchow-Front bei Leningrad eine groß angelegte Offensive unter dem Decknamen Operation Iskra (deutsch „Funke“). Am 18. Januar 1943, am sechsten Tag des Vormarsches, wurde die Belagerung der Stadt aufgebrochen. Am Südufer des Ladoga-Sees konnte somit ein elf Kilometer schmaler «Korridor» zur Versorgung und Evakuierung der Bevölkerung geschaffen werden.

◾️ Eine vollständige Befreiung der Stadt wurde ein Jahr später durch die strategische Leningrad-Nowgoroder-Operation ermöglicht. Der 27. Januar 1944 markiert in der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges das endgültige Ende der Blockade und die vollständige Befreiung Leningrads.

◾️ 2022 hat das Amtsgericht St. Petersburg auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Russlands die Handlungen der deutschen Besatzungsbehörden und Truppen sowie deren Handlanger — der bewaffneten Einheiten, die auf dem Territorium Belgiens, Italiens, Spanien, der Niederlande, Norwegens und Finnlands gebildet worden waren, und einzelne freiwillige Österreicher, Letten, Polen, Franzosen und Tschechen umfasst hatten — als Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid an den nationalen und ethnischen Gruppen anerkannt, die die Bevölkerung der UdSSR, also die Völker der Sowjetunion darstellten.
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🕯 Kommentar der russischen Botschaft in Deutschland anlässlich des Tages der vollständigen Befreiung Leningrads von der faschistischen Blockade

▫️ Am 27. Januar begeht man in unserem Land einen Tag des militärischen Ruhms Russlands — den Tag der vollständigen Befreiung Leningrads von der faschistischen Blockade. Die Blockade ist ein beispielloses Verbrechen, dessen Ausmaß an Brutalität und Unmenschlichkeit in der Geschichte einmalig ist. Fast 900 Tage und Nächte lang versuchten Nazis und ihre Handlanger, die Stadt vom Erdboden zu tilgen und alle ihre Bewohner zu vernichten, darunter Alte, Frauen und Kinder.

▫️ Die Stadt hielt jedoch stand. Die Leningrader haben sich nicht ergeben und haben damit ein Beispiel wahrer Willenskraft und Selbstlosigkeit gegeben. Die heroische Verteidigung Leningrads ging in die Geschichte ein und wurde zu einem Sinnbild von Mut und Standhaftigkeit des sowjetischen Volkes. Für die Freiheit musste aber ein unheimlicher Preis gezahlt werden: Während der Blockade forderten Hunger, Kälte und Bombenangriffe über eine Million Menschenleben. Heute gedenken wir jedes einzelnen von ihnen. Die Heldentat der Bewohner des belagerten Leningrads wird niemals in Vergessenheit geraten.

▫️ Im Vorfeld dieses tragischen Datums fordern wir die deutsche Seite erneut dazu auf, in Anbetracht der immerwährenden historischen Verantwortung für die Gräueltaten des Nazi-Regimes die Leningrader Blockade und andere Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Handlanger auf dem Territorium der UdSSR offiziell als Völkermord anzuerkennen. Darüber hinaus rufen wir wiederholt dazu auf, individuelle Entschädigungen auf alle noch lebenden Blockade-Opfer ungeachtet ihrer Nationalität auszudehnen. Die Zeit, um die historische Gerechtigkeit wiederherzustellen, läuft ab.

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#GroßerSieg
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🕯 Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts

▪️ Heute vor 81 Jahren, am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrationslager Auschwitz.

▪️ Das Konzentrationslager Auschwitz, das rund 60 Kilometer südwestlich von Krakau in Polen lag, entstand im Frühjahr 1940. Seit 1942 deportierte die SS Juden aus ganz Europa nach Auschwitz. Ab 1943 wurden dort Juden, Sinti, Roma und andere NS-Verfolgte "industriell" ermordet: Die Häftlinge wurden in vier Gaskammern getötet und anschließend in riesigen Krematorien verbrannt. Während der NS-Zeit ermordeten die Nazis in Auschwitz über anderthalb Millionen Männer, Frauen und Kinder.

▪️ Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die 322. Infanteriedivision der 60. Armee der I. Ukrainischen Front unter dem Kommando von Generaloberst Pawel Kurotschkin befreit. Etwa 7000 Menschen befanden sich bei der Befreiung durch die Rote Armee in Auschwitz, unter ihnen viele Kinder. Obwohl die Überlebenden von sowjetischen Militärärzten versorgt wurden, waren etwa 220 Menschen so entkräftet, dass sie trotz aller Bemühungen nicht mehr zu retten waren.

▪️ Die Vereinten Nationen erklärten im Jahr 2005 den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts.
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