Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🌲 Der 8. November markiert den Tag Sibiriens

🌿 Seinen Ursprung hat der Feiertag im späten 19. Jahrhundert, als im Jahr 1882 der 300. Jahrestag des Beitritts Sibiriens zu Russland gefeiert wurde. Zu diesem Anlass wandte sich Kaiser Alexander III. mit einer Botschaft an die Bewohner Sibiriens, in der er die große Bedeutung dieser Region für das Schicksal Russlands hervorhob und ihrem Volk Wohlstand wünschte.

🍆Das Fest wurde fortan in großem Stil begangen: Es gab die köstlichsten Speisen, in den Adelshäusern fanden festliche Abendessen statt, und die Theater zeigten thematische Aufführungen. Bei besonderen Regierungsempfängen wurden die Entwicklungsperspektiven der Region erörtert und Auszeichnungen an jene verliehen, die sich im vergangenen Jahr besonders verdient gemacht hatten. Wohltäter und Mäzene nutzten diesen Tag traditionell, um Spenden für Bedürftige zu leisten.

🌹Historisch geht der Feiertag auf den 8. November 1582 zurück, als die Kosaken des Atamans Jermak in die Hauptstadt des Sibirischen Khanats, die Stadt Kaschlyk (Isker), einzogen. Jermaks Feldzug markierte den Beginn der Herausbildung des modernen politisch-geografischen Erscheinungsbildes Russlands, das sich mit der Eingliederung Sibiriens zu einem gewaltigen Staat entwickelte, der sich über die europäischen und asiatischen Teile des Kontinents erstreckt.

Zu diesem Anlass teilen wir einige eindrucksvolle Aufnahmen sibirischer Landschaften mit Ihnen.

📸 Fotos: Андрей Васильченко, Ольга Ульрих, Владимир Латынников, Павел Художников, sib100, baikalterra

@RusBotschaft

#Russland #Reisen #Geschichte
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🗺 Fünf erstaunliche prähistorische Denkmäler in Russland

1️⃣ Petroglyphen, verschiedene Regionen Russlands, ungefähr 12000 v. Chr.

Petroglyphen, die prähistorischen Steinschnitzereien mit Tieren oder heiligen Symbolen, sind in vielen Teilen Russlands zu finden: in der Region Altai, in verschiedenen Teilen Kareliens, in der Argun-Schlucht in Tschetschenien und an anderen Orten.

2️⃣ Steinlabyrinthe, Region Archangelsk, 1000-500 v. Chr.

Steinlabyrinthe sind Kultgegenstände des Nordens. Sie kommen hauptsächlich in Schweden (etwa 300), Finnland (etwa 150) und Norwegen (20) vor sowie in Russland (etwa 50) - auf der Kola-Halbinsel und auf verschiedenen Inseln im Weißen Meer.

3️⃣ Piktogramme des Urals, um 10000 v. Chr.

An den Ufern des Flusses Tagil, des Flusses Neiwa und des Flusses Resch im Ural wurden zahlreiche prähistorische Piktogramme gefunden: Enten, Gänse, Schwäne, Hirsche, Elche, anthropomorphe Figuren, geometrische Formen - solche Zeichnungen sind an über 90 Standorten zu sehen.

📸 Ilya Timin/Sputnik

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🍽 Zu Tisch: Neun russische Essregeln aus dem 19. Jahrhundert

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren die Bräuche bei einem gehobenen russischen Mittagessen eine Wissenschaft für sich. Russia Beyond stellt Ihnen im Folgenden die neun wichtigsten Tischregeln aus dieser Zeit vor.

🕛 Die Essenszeit

Meist wurde um zwölf oder ein Uhr zu Mittag gegessen. Einer Legende zufolge schickte der russische Zar Paul der Erste einen Offizier zum Haus der Gräfin Golowina, nachdem ihm zu Ohren gekommen war, dass diese erst um drei Uhr nachmittags zu speisen beginnt, um ihr zu befehlen, das Mittagessen um ein Uhr einzunehmen – so, wie es alle anderen und er selbst taten.

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🌍 Über die 11. internationale Bildungsaktion „Geographisches Diktat“

Am 30. November 2025 findet in Russland und in mehreren anderen Ländern die 11. internationale Bildungsaktion „Geographisches Diktat“ statt.

Um teilzunehmen, muss man sich auf einer der Veranstaltungsstätten registrieren, die in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde organisiert werden.

2025 wird „Geographisches Diktat“ am 30. November um 12:00 Uhr Ortszeit durchgeführt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Diktat online zu schreiben. Dies können Sie auf der offiziellen Website vom 30. November um 12:00 Uhr bis zum 14. Dezember 2025 um 12:00 Uhr Moskauer Zeit machen. So können Sie Ihre geografischen Kenntnisse zu jeder passenden Zeit überprüfen – eine vorherige Registrierung ist nicht erforderlich.

Das „Geographische Diktat“ findet seit 2015 jährlich statt. Ziel der Aktion ist es nicht in erster Linie, das Niveau der geografischen Kenntnisse zu bewerten, sondern die russische Geographie populär zu machen und die Vielfalt der Völker und Regionen Russlands zu zeigen.

Die Popularität der Aktion wächst von Jahr zu Jahr. 2024, beim 10. Jubiläum der Aktion, nahmen über 635.000 Personen an 10.025 Veranstaltungsorten teil. In den vergangenen zehn Jahren hat dieses internationale Projekt mehr als 4 Millionen Teilnehmer aus Russland und 136 Ländern der Welt vereint.

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#GeographischesDiktat2025
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🗣 Aus dem Interview des stellvertretenden Außenministers Russlands Alexander Gruschko mit der Zeitung „Iswestija“, 5. November 2025

💬 In der NATO träumt man davon, die Ostsee in ein Binnenmeer zu verwandeln, indem man Russland völlig isoliert. Aus diesen Plänen macht man keinen Hehl. Doch sie sind zum Scheitern verurteilt: Russland war stets und bleibt ein vollwertiges Mitglied der baltischen Gemeinschaft.

💬 Das Baltikum stellte lange einen Raum der multidimensionalen effektiven Zusammenarbeit dar, in dem die in der Region entstehenden Probleme ausschließlich friedlich gelöst wurden. Durch das Vorgehen der NATO-Staaten hat sich dieser Teil Europas in eine Zone der Konfrontation verwandelt, wo sich die Lage mit dem NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens deutlich angespannt hat. In diesem Jahr startete das Bündnis die Operation Baltic Sentry, durch die es versucht, eigene Regeln für die Schifffahrt in diesen Gewässern durchzusetzen. In erster Linie wollen die NATO-Staaten den maritimen Güterverkehr im Interesse Russlands zunächst unter eigene Kontrolle bringen und anschließend weitgehend einschränken.

💬 Doch das ist noch nicht alles. Im Laufe der Manöver des Bündnisses werden auch Szenarien wie die Blockade des Kaliningrader Gebiets geübt. Die Militarisierung der Region schreitet voran, sie wird zunehmend mit Koalitionskräften und militärischen Mitteln aufgepumpt.

💬 Vor diesem Hintergrund ist es schwierig, Potenzial für einen Dialog zur Verringerung der Spannungen zu erkennen. Im Vergleich zu uns zeigen die NATO-Staaten keine Bereitschaft zu einem ehrlichen Gespräch auf Augenhöhe über die Deeskalation in der Region. In diesem Zusammenhang werden wir alle völkerrechtlichen und sonstigen Mittel benutzen, um die nationale Sicherheit und die Interessen unseres Landes zu gewährleisten.

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#Russland #Ostsee #Baltikum #NATO
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🗣 Antwort des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf eine Medienfrage, 8. November 2025

Am 5. November 2025 hat der russische Präsident Wladimir Putin auf einer Sitzung des Sicherheitsrates das Außenministerium, das Verteidigungsministerium und Geheimdienste damit beauftragt, dass sie „abgestimmte Vorschläge zur Zweckmäßigkeit der Aufnahme von Arbeit zur Vorbereitung auf Nuklearversuche ausarbeiten“.

Hat das russische Außenministerium diese Arbeit bereits aufgenommen? Hat Moskau auf diplomatischem Wege Erläuterungen aus Washington zu den Worten des US-Präsidenten Donald Trump über eine Wiederaufnahme von Atomwaffentests erhalten? Gibt es ein Verständnis darüber, was genau die USA zu testen beabsichtigen und mit welchen möglichen Schritten Russland reagieren kann, falls solche Tests tatsächlich beginnen sollten?


💬 Nein, bislang haben wir auf diplomatischem Wege keinerlei Erklärungen darüber erhalten, was Präsident Donald Trump meinte, als er von einer Wiederaufnahme der Atomwaffentests sprach. Es ist unklar, ob er sich dabei auf Tests von Trägersystemen für Kernwaffen oder auf sogenannte unterkritische Tests bezog. Darunter versteht man Versuche, bei denen keine nukleare Kettenreaktion stattfindet. Solche Tests werden von allen Atommächten durchgeführt, um die Sicherheit und Einsatzbereitschaft ihrer Nukleararsenale zu gewährleisten, und sie verstoßen dabei weder gegen die von diesen Staaten freiwillig eingegangenen Verpflichtungen noch gegen den noch nicht in Kraft getretenen umfassenden Atomteststoppvertrag.

Es mag sein, dass Donald Trump meinte, Washington beabsichtige tatsächlich, wieder Atomwaffentests unter realen Bedingungen aufzunehmen. Die öffentlichen Äußerungen von Vertretern der US-Regierung deuten vielmehr darauf hin, dass es in Washington kein einheitliches Verständnis darüber gibt, was genau der Präsident sagen wollte.

Was den Auftrag von Präsident Wladimir Putin auf der Sitzung des Sicherheitsrates am 5. November betrifft, so wird daran derzeit gearbeitet. Über die Ergebnisse wird die Öffentlichkeit zu gegebener Zeit informiert.

🔗 Im Wortlaut lesen

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#Russland #USA
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„Auf dieser Erde“ - Drama in russischer Sprache mit englischen Untertiteln🍿

🎞️ Ein entlaufener Bauer baut Flügel aus Schilf und träumt davon, über die Welt hinauszufliegen. Adlige besuchen das Dorf ohne echtes Interesse und finden auf den Feldern eine tote Aristokratin. Familien zweier Schwestern behaupten, die eine habe die andere „gegessen“. Die Ereignisse des Filmes folgen keiner klaren Logik, tauchen plötzlich auf und verschwinden wieder wie ein düsteres Märchen, das mitten im Satz endet. Das Drama zieht langsam in eine Welt, in der Hunger, Aberglaube, Angst und Hilflosigkeit untrennbar miteinander verschmolzen sind…

📺 Wer auf außergewöhnliche Filme steht, kommt am 11. November um 19:00 Uhr vorbei, um diese mysteriöse Geschichte zu genießen!

📲 Anmeldung ist erforderlich.

#kino #filmabend #filme #drama #eventsberlin
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Anlässlich des Welttages der Wissenschaft, der am 10. November gefeiert wird, wurde im Russischen Haus in Berlin eine neue Ausstellung „Mach dir ein Bild von Wissenschaft!“ eröffnet!😍

🖼️ In dieser Ausstellung werden die Aufnahmen ausgestellt, die die Schönheit und Geheimnisse der Welt um uns herum enthüllen:

🧑🏻‍🔬Wissenschaftler am Arbeiten;
🌍Einzigartige Momente aus der Natur;
🔬Atemberaubende Ausblicke, die mit Hilfe der mächtigsten Mikroskope und Teleskope aufgenommen wurden!


Diese Bilder tragen dazu bei, die Wissenschaft zugänglicher zu machen, indem sie komplexe Studien in einer verständlichen Sprache der Fotografie und Videografie vermittelt.❤️

🗓️ Die Ausstellung findet vom 11. November 2025 bis zum 31. Juli 2026 statt und befindet sich auf der 3. Etage des Hauses.

👀 Kommt vorbei und werft einen Blick in die wunderbare Welt der Wissenschaft durch die Augen der besten Fotografen und Videographen!📸

#ausstellung #wissenschaft #foto #bilder #natur #welt
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📅 Am 11. November jährt sich die Eröffnung des Sowjetischen Ehrenmals im Tiergarten zum 80. Mal

🎖 Das Sowjetische Ehrenmal an der Straße des 17. Juni gilt als die erste Gedenkstätte für die im Großen Vaterländischen Krieg gefallenen sowjetischen Soldaten, die in Berlin errichtet wurde. Am 11. November 1945 wurde das Ehrenmal mit einer Parade der alliierten Truppen feierlich eingeweiht. An der Zeremonie nahm auch der Marschall der Sowjetunion Georgi Schukow teil.

🎖 Das Ehrenmal wurde nach einem Beschluss des Kriegsrats der 1. Weißrussischen Front von den Bildhauern Lew Kerbel und Wladimir Zigal in Zusammenarbeit mit dem Architekten Nikolai Sergijewski entworfen und innerhalb von nur drei Monaten errichtet. Als Baumaterial diente Granit aus der zerstörten Reichskanzlei Hitlers.

🎖 Von zwei T-34-Panzern flankiert, besteht das Denkmal aus sechs hohen Säulen, von denen jede die Erinnerung an Soldaten verschiedener Waffengattungen symbolisiert. Die zentrale, siebte Säule trägt die Bronzestatue eines sowjetischen Soldaten, der seine Hand über die Ruhestätte seiner Kameraden erstreckt.

🎖 Darunter befindet sich eine russischsprachige Inschrift, die links außen auf Englisch und rechts außen auf Deutsch wiedergegeben ist:
„Ewiger Ruhm den Helden, die für die Freiheit und Unabhängigkeit der Sowjetunion im Kampf gegen die faschistischen deutschen Eindringlinge gefallen sind.“


🎖 Auf dem Gelände des Ehrenmals sind rund 2500 sowjetische Soldaten bestattet. Insgesamt sind an dem Denkmal die Namen der 185 Soldaten der Roten Armee angebracht, darunter neun Helden der Sowjetunion, deren Namen auf den Granitgrabsteinen im vorderen Teil des Ehrenmals eingraviert sind.

🎖 Während des Kalten Krieges war das Ehrenmal im Tiergarten de facto eine sowjetische Enklave auf dem Gebiet des britischen Besatzungssektors. Bis 1994 wurde dort eine Ehrenwache aufgestellt und die Anlage wurde von der sowjetischen Armee patrouilliert. Im selben Jahr wurde das Denkmal vollständig unter den Schutz des deutschen Staates gestellt.

🎖 Heute ist das Ehrenmal ein bedeutender Ort des Gedenkens. Es dient regelmäßig als Gelände für Zeremonien und Gedenkveranstaltungen und zieht sowohl Touristen als auch Einheimische an, die der Geschichte und den Opfern des Krieges gedenken möchten.

🎖 Das Ehrenmal im Tiergarten ist somit nicht nur ein architektonisches Denkmal, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Berliner Erinnerungskultur und der Auseinandersetzung mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts.

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#Geschichte #Russland #Sowjetunion #Ehrenmal
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🕯 Zur feierlichen Gedenkzeremonie anlässlich des 80. Jahrestags des Sowjetischen Ehrenmals im Tiergarten

Am 11. November 2025 fand eine feierliche Blumen- und Kranzniederlegung anlässlich des 80. Jahrestags des Sowjetischen Ehrenmals im Tiergarten statt.

An der Gedenkveranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Mitarbeiter der russischen Botschaft in Deutschland, Vertreter der diplomatischen Missionen der GUS-Staaten sowie Mitglieder des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR.

Das Monument wurde 1945 aufgrund eines Beschlusses des Kriegsrats der 1. Weißrussischen Front von den Bildhauern Lew Kerbel und Wladimir Zigal gemeinsam mit dem Architekten Nikolai Sergijewski errichtet. Als Baumaterial diente Granit aus der zerstörten Reichskanzlei Hitlers. Das Denkmal wurde in nur drei Monaten erbaut. Die feierliche Einweihung fand am 11. November 1945 statt und wurde von einer Parade der alliierten Truppen begleitet.

Nach den vorliegenden Informationen sind im Tiergarten etwa 2500 sowjetische Soldaten und Offiziere beigesetzt. 186 Namen sind festgestellt. Die Botschaft setzt die Suche nach den übrigen Namen fort.

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