In der Stadt Esslingen hat man offensichtlich in eine Teufelsstatue investiert und war darüber empört, dass innerhalb weniger Tage, die Statue von Unbekannten aus Protest beschmiert wurde. Unter anderem mit der Wunjo Rune in Kombination mit der Gebo Rune. Die jeweiligen Bedeutungen der Runen hänge ich euch dran. Ich persönlich finde, super Aktion 👍 und die Verursacher haben sich auch was dabei gedacht.
Es gibt eine Sage zur Stadt Esslingen, welche besagt, dass einst der Teufel nach Esslingen auf den Markt kam. Er wollte einen Apfel und bekam von einer Marktfrau, die ihn erkannte eine Zwiebel. Man hätte dann wohl eher zu Ehren der Marktfrau als "Heldin" eine Statue erstellen sollen und nicht von dem Teufel, aber das spiegelt mal wieder diese Gesellschaft.
Es gibt eine Sage zur Stadt Esslingen, welche besagt, dass einst der Teufel nach Esslingen auf den Markt kam. Er wollte einen Apfel und bekam von einer Marktfrau, die ihn erkannte eine Zwiebel. Man hätte dann wohl eher zu Ehren der Marktfrau als "Heldin" eine Statue erstellen sollen und nicht von dem Teufel, aber das spiegelt mal wieder diese Gesellschaft.
Zwanzig Apfelsorten, zwanzig Landschaften, eine Frucht.
Der Apfel begleitet die deutsche Küche und Landwirtschaft seit dem Mittelalter. Was als klösterliche Veredelung begann, wurde über Jahrhunderte zur Grundlage der ländlichen Selbstversorgung – jede Region entwickelte ihre eigenen Sorten, angepasst an Boden, Klima und Verwendung. Über 2 000 alte Apfelsorten sind in Deutschland dokumentiert. Im Supermarkt findet man davon fünf. Der Rest verschwindet still von den Streuobstwiesen.
In dieser Übersicht: zwanzig alte Sorten, die es noch gibt – und die es verdienen, wieder gepflanzt zu werden.
Weißer Klarapfel – Herkunft: Baltikum
Die früheste aller Apfelsorten, reif schon Anfang Juli. Hellgrün-weiße, dünne Schale, saftiges, säuerliches Fleisch, das innerhalb weniger Tage mehlig wird. Ein Apfel, den man vom Baum essen muss – er lässt sich nicht lagern. War in jedem Dorf Ostpreußens und der Ostseeküste der erste Apfel des Sommers.
Gravensteiner – Schleswig-Holstein / Dänemark
Das Aromawunder unter den Äpfeln. Intensiver, komplexer Duft, saftig, süß-säuerlich mit einem unverwechselbaren würzigen Unterton. Empfindlich, krankheitsanfällig, ertragsschwach – aber geschmacklich unerreicht. Wer ihn einmal gegessen hat, versteht, warum kein Supermarktapfel an ihn herankommt.
Finkenwerder Herbstprinz – Hamburg / Altes Land
Die Leitsorte des Alten Landes, des größten zusammenhängenden Obstanbaugebiets Nordeuropas. Robust, windfest, an das feuchte Marschklima angepasst. Rotgestreifte Frucht mit festem, säuerlichem Fleisch. Lagert bis in den Februar.
Altländer Pfannkuchenapfel – Altes Land
Die flachste Apfelform, die es gibt – breit und platt wie ein Pfannkuchen. Saftiger Kochapfel, der beim Backen zerfällt und Apfelpfannkuchen eine seidige Konsistenz gibt. Eine Sorte, die nur noch auf wenigen alten Bäumen zu finden ist.
Rote Sternrenette – Rheinland
Der Weihnachtsapfel der Großeltern: tief dunkelrot, mit hellen Lentizellen, die wie Sterne auf der Schale leuchten. Aromatisch, mürbe, nicht mehr zeitgemäß für den Supermarkt – aber optisch und kulinarisch eine Klasse für sich. Traditionell auf den Weihnachtsteller gelegt.
Rheinischer Bohnapfel – Rheinland / Mosel
Die unansehnlichste und eine der wertvollsten Sorten: grünbraun, fleckig, steinhart, fast ungenießbar vom Baum. Aber nach Monaten der Lagerung im Keller wird er weich, süß und butterig. Und vor allem: Der Bohnapfel ist die klassische Sorte für Apfelwein und Viez. Lagerfähig bis Mai.
Goldparmäne – Herkunft: mittelalterlich
Eine der ältesten noch existierenden Tafelapfelsorten Europas, dokumentiert seit dem 16. Jahrhundert. Goldgelbe, sonnenseitig gerötete Frucht mit feinem, nussigem Aroma. Der Inbegriff eines Dessertapfels. Verträgt magere Böden und Höhenlagen.
Freiherr von Berlepsch – Niederrhein
Benannt nach einem rheinischen Pomologen, gezüchtet Ende des 19. Jahrhunderts. Höchster Vitamin-C-Gehalt aller klassischen deutschen Apfelsorten. Mittelgroße, rotgestreifte Frucht mit festem, saftigem, aromatischem Fleisch. Lagerfähig bis in den April.
Jakob Lebel – Rheinland
Der Riesenapfel für die Küche. Einzelne Früchte können über 300 Gramm wiegen. Saftiges, säuerliches Fleisch, das zu Apfelmus, Kompott und Kuchen verarbeitet wird. Der Baum wächst kräftig und eignet sich hervorragend als Hochstamm auf der Streuobstwiese.
Danziger Kantapfel – Ostpreußen
Dunkelrote Schale, die im Durchschnitt fast schwarz wirkt – und darunter ein blassrosa bis rötlich durchzogenes Fruchtfleisch, das in keiner anderen Sorte so intensiv gefärbt ist. Süß, parfümiert, am besten roh. Eine der wenigen rotfleischigen historischen Sorten.
Kaiser Wilhelm – Westfalen
Gezüchtet in der Kaiserzeit und nach dem Kaiser benannt. Großer, breitrunder Apfel mit leuchtend roter Deckfarbe. Kräftiges, leicht säuerliches Aroma. Robust, gesund und ertragreich – einer der besten Hochstammbäume für den Hausgarten.
Der Apfel begleitet die deutsche Küche und Landwirtschaft seit dem Mittelalter. Was als klösterliche Veredelung begann, wurde über Jahrhunderte zur Grundlage der ländlichen Selbstversorgung – jede Region entwickelte ihre eigenen Sorten, angepasst an Boden, Klima und Verwendung. Über 2 000 alte Apfelsorten sind in Deutschland dokumentiert. Im Supermarkt findet man davon fünf. Der Rest verschwindet still von den Streuobstwiesen.
In dieser Übersicht: zwanzig alte Sorten, die es noch gibt – und die es verdienen, wieder gepflanzt zu werden.
Weißer Klarapfel – Herkunft: Baltikum
Die früheste aller Apfelsorten, reif schon Anfang Juli. Hellgrün-weiße, dünne Schale, saftiges, säuerliches Fleisch, das innerhalb weniger Tage mehlig wird. Ein Apfel, den man vom Baum essen muss – er lässt sich nicht lagern. War in jedem Dorf Ostpreußens und der Ostseeküste der erste Apfel des Sommers.
Gravensteiner – Schleswig-Holstein / Dänemark
Das Aromawunder unter den Äpfeln. Intensiver, komplexer Duft, saftig, süß-säuerlich mit einem unverwechselbaren würzigen Unterton. Empfindlich, krankheitsanfällig, ertragsschwach – aber geschmacklich unerreicht. Wer ihn einmal gegessen hat, versteht, warum kein Supermarktapfel an ihn herankommt.
Finkenwerder Herbstprinz – Hamburg / Altes Land
Die Leitsorte des Alten Landes, des größten zusammenhängenden Obstanbaugebiets Nordeuropas. Robust, windfest, an das feuchte Marschklima angepasst. Rotgestreifte Frucht mit festem, säuerlichem Fleisch. Lagert bis in den Februar.
Altländer Pfannkuchenapfel – Altes Land
Die flachste Apfelform, die es gibt – breit und platt wie ein Pfannkuchen. Saftiger Kochapfel, der beim Backen zerfällt und Apfelpfannkuchen eine seidige Konsistenz gibt. Eine Sorte, die nur noch auf wenigen alten Bäumen zu finden ist.
Rote Sternrenette – Rheinland
Der Weihnachtsapfel der Großeltern: tief dunkelrot, mit hellen Lentizellen, die wie Sterne auf der Schale leuchten. Aromatisch, mürbe, nicht mehr zeitgemäß für den Supermarkt – aber optisch und kulinarisch eine Klasse für sich. Traditionell auf den Weihnachtsteller gelegt.
Rheinischer Bohnapfel – Rheinland / Mosel
Die unansehnlichste und eine der wertvollsten Sorten: grünbraun, fleckig, steinhart, fast ungenießbar vom Baum. Aber nach Monaten der Lagerung im Keller wird er weich, süß und butterig. Und vor allem: Der Bohnapfel ist die klassische Sorte für Apfelwein und Viez. Lagerfähig bis Mai.
Goldparmäne – Herkunft: mittelalterlich
Eine der ältesten noch existierenden Tafelapfelsorten Europas, dokumentiert seit dem 16. Jahrhundert. Goldgelbe, sonnenseitig gerötete Frucht mit feinem, nussigem Aroma. Der Inbegriff eines Dessertapfels. Verträgt magere Böden und Höhenlagen.
Freiherr von Berlepsch – Niederrhein
Benannt nach einem rheinischen Pomologen, gezüchtet Ende des 19. Jahrhunderts. Höchster Vitamin-C-Gehalt aller klassischen deutschen Apfelsorten. Mittelgroße, rotgestreifte Frucht mit festem, saftigem, aromatischem Fleisch. Lagerfähig bis in den April.
Jakob Lebel – Rheinland
Der Riesenapfel für die Küche. Einzelne Früchte können über 300 Gramm wiegen. Saftiges, säuerliches Fleisch, das zu Apfelmus, Kompott und Kuchen verarbeitet wird. Der Baum wächst kräftig und eignet sich hervorragend als Hochstamm auf der Streuobstwiese.
Danziger Kantapfel – Ostpreußen
Dunkelrote Schale, die im Durchschnitt fast schwarz wirkt – und darunter ein blassrosa bis rötlich durchzogenes Fruchtfleisch, das in keiner anderen Sorte so intensiv gefärbt ist. Süß, parfümiert, am besten roh. Eine der wenigen rotfleischigen historischen Sorten.
Kaiser Wilhelm – Westfalen
Gezüchtet in der Kaiserzeit und nach dem Kaiser benannt. Großer, breitrunder Apfel mit leuchtend roter Deckfarbe. Kräftiges, leicht säuerliches Aroma. Robust, gesund und ertragreich – einer der besten Hochstammbäume für den Hausgarten.
Gewürzluiken – Schwaben
Der Apfel, der nach Gewürznelken duftet. Mittelgroße, rotbraune Frucht mit einem charakteristisch würzigen Aroma, das tatsächlich an Nelken und Zimt erinnert. In Schwaben die traditionelle Sorte für Apfelsaft und Apfelmost.
Brettacher – Schwaben
Ein Lagerapfel, den man im November erntet und im März isst. Große, gelbgrüne Frucht mit roter Backe, fest und säuerlich bei der Ernte, mild und süß nach der Lagerung. Der Brettacher ist die Sorte, die das schwäbische Prinzip „Nichts umkommen lassen" verkörpert.
Roter Eiserapfel – Schwäbische Alb
Der Apfel, der am längsten lagert: bis Juni, manchmal bis zur nächsten Ernte. Klein, rundlich, dunkelrot, steinhart – erst nach Monaten im Keller wird er genießbar. Eine Sorte aus einer Zeit, als der Wintervorrat über Leben und Tod entschied.
Schafsnase – Hessen / Franken
Benannt nach seiner länglichen, an eine Schafsnase erinnernden Form – eine der ältesten Apfelformen in Deutschland. Grüngelb mit roten Streifen, säuerlich, fest, ein hervorragender Koch- und Backapfel. Auf alten Streuobstwiesen in Hessen noch zu finden.
Schöner von Boskoop – Niederrhein / Niederlande
Der Bratapfel schlechthin. Große, rauschalige, grünbraune bis rötliche Frucht mit kräftigem, säuerlichem Geschmack. Zerfällt im Ofen zu einer aromatischen Masse, die mit Zimt, Zucker und Rosinen gefüllt zum Inbegriff des Winterabends wird. Braucht einen Befruchter, da selbststeril.
Prinz Albrecht von Preußen – Brandenburg
Gezüchtet 1865 in Schlesien. Mittelgroße, karminrot überzogene Frucht mit saftigem, mildsäuerlichem Fleisch. Extrem frosthart, gedeiht auf den sandigen Böden Brandenburgs, wo viele andere Sorten versagen. Eine der besten Sorten für den Osten Deutschlands.
Champagner Renette – Sachsen / Rheinland
Feinschalig, zartgelb, mit einem prickelnden, spritzigen Geschmack, der an Champagner erinnern soll – daher der Name. Kleiner, eleganter Tafelapfel, der in der Nachkriegszeit fast verschwand und heute von Pomologen-Vereinen wieder vermehrt wird.
Harberts Renette – Niedersachsen
Eine typische norddeutsche Regionalsorte, die nur Kenner noch finden. Gelbgrüne Frucht mit feinem, süßlichem Aroma. Robust gegen die feuchten Winter der Norddeutschen Tiefebene. Auf den meisten Sortenlisten nicht mehr aufgeführt – ein Kandidat für die Rote Liste.
Winterrambur – Rheinland / Pfalz
Ein mächtiger Baum, der Jahrhunderte alt werden kann, mit großen, plattrunden, grüngelben Äpfeln. Klassische Wirtschaftssorte für Saft, Kraut und Dörrobst. Auf alten Streuobstwiesen am Mittelrhein noch als Altbaum zu finden, Neupflanzungen gibt es kaum noch.
Jede dieser Sorten erzählt die Geschichte einer Landschaft. Der Eiserapfel aus der kargen Schwäbischen Alb, wo der Wintervorrat überlebenswichtig war. Der Gravensteiner aus dem windreichen Norden, wo Aroma wichtiger war als Lagerfähigkeit. Der Bohnapfel von der Mosel, wo Apfelwein zum Alltag gehörte. Der Kantapfel aus Danzig, den Vertriebene als Erinnerung an die verlorene Heimat mitbrachten.
Wer einen alten Apfel pflanzen will, findet Bäume bei spezialisierten Baumschulen, beim Pomologen-Verein oder auf regionalen Sortenbörsen im Herbst. Oktober und November sind die beste Pflanzzeit für Hochstämme als wurzelnackte Ware. Ein Hochstamm-Apfelbaum auf einer Wiese ist gleichzeitig Obstlieferant, Schattenspender, Bienenweide, Vogelhabitat und Kulturerbe – alles in einem Baum.
Zwanzig Sorten. Zwanzig Landschaften. Und die Frage, wie viele davon es in zwanzig Jahren noch gibt.
Der Apfel, der nach Gewürznelken duftet. Mittelgroße, rotbraune Frucht mit einem charakteristisch würzigen Aroma, das tatsächlich an Nelken und Zimt erinnert. In Schwaben die traditionelle Sorte für Apfelsaft und Apfelmost.
Brettacher – Schwaben
Ein Lagerapfel, den man im November erntet und im März isst. Große, gelbgrüne Frucht mit roter Backe, fest und säuerlich bei der Ernte, mild und süß nach der Lagerung. Der Brettacher ist die Sorte, die das schwäbische Prinzip „Nichts umkommen lassen" verkörpert.
Roter Eiserapfel – Schwäbische Alb
Der Apfel, der am längsten lagert: bis Juni, manchmal bis zur nächsten Ernte. Klein, rundlich, dunkelrot, steinhart – erst nach Monaten im Keller wird er genießbar. Eine Sorte aus einer Zeit, als der Wintervorrat über Leben und Tod entschied.
Schafsnase – Hessen / Franken
Benannt nach seiner länglichen, an eine Schafsnase erinnernden Form – eine der ältesten Apfelformen in Deutschland. Grüngelb mit roten Streifen, säuerlich, fest, ein hervorragender Koch- und Backapfel. Auf alten Streuobstwiesen in Hessen noch zu finden.
Schöner von Boskoop – Niederrhein / Niederlande
Der Bratapfel schlechthin. Große, rauschalige, grünbraune bis rötliche Frucht mit kräftigem, säuerlichem Geschmack. Zerfällt im Ofen zu einer aromatischen Masse, die mit Zimt, Zucker und Rosinen gefüllt zum Inbegriff des Winterabends wird. Braucht einen Befruchter, da selbststeril.
Prinz Albrecht von Preußen – Brandenburg
Gezüchtet 1865 in Schlesien. Mittelgroße, karminrot überzogene Frucht mit saftigem, mildsäuerlichem Fleisch. Extrem frosthart, gedeiht auf den sandigen Böden Brandenburgs, wo viele andere Sorten versagen. Eine der besten Sorten für den Osten Deutschlands.
Champagner Renette – Sachsen / Rheinland
Feinschalig, zartgelb, mit einem prickelnden, spritzigen Geschmack, der an Champagner erinnern soll – daher der Name. Kleiner, eleganter Tafelapfel, der in der Nachkriegszeit fast verschwand und heute von Pomologen-Vereinen wieder vermehrt wird.
Harberts Renette – Niedersachsen
Eine typische norddeutsche Regionalsorte, die nur Kenner noch finden. Gelbgrüne Frucht mit feinem, süßlichem Aroma. Robust gegen die feuchten Winter der Norddeutschen Tiefebene. Auf den meisten Sortenlisten nicht mehr aufgeführt – ein Kandidat für die Rote Liste.
Winterrambur – Rheinland / Pfalz
Ein mächtiger Baum, der Jahrhunderte alt werden kann, mit großen, plattrunden, grüngelben Äpfeln. Klassische Wirtschaftssorte für Saft, Kraut und Dörrobst. Auf alten Streuobstwiesen am Mittelrhein noch als Altbaum zu finden, Neupflanzungen gibt es kaum noch.
Jede dieser Sorten erzählt die Geschichte einer Landschaft. Der Eiserapfel aus der kargen Schwäbischen Alb, wo der Wintervorrat überlebenswichtig war. Der Gravensteiner aus dem windreichen Norden, wo Aroma wichtiger war als Lagerfähigkeit. Der Bohnapfel von der Mosel, wo Apfelwein zum Alltag gehörte. Der Kantapfel aus Danzig, den Vertriebene als Erinnerung an die verlorene Heimat mitbrachten.
Wer einen alten Apfel pflanzen will, findet Bäume bei spezialisierten Baumschulen, beim Pomologen-Verein oder auf regionalen Sortenbörsen im Herbst. Oktober und November sind die beste Pflanzzeit für Hochstämme als wurzelnackte Ware. Ein Hochstamm-Apfelbaum auf einer Wiese ist gleichzeitig Obstlieferant, Schattenspender, Bienenweide, Vogelhabitat und Kulturerbe – alles in einem Baum.
Zwanzig Sorten. Zwanzig Landschaften. Und die Frage, wie viele davon es in zwanzig Jahren noch gibt.
Jeder Garten hat bereits eine Schädlingsbekämpfung. Hier arbeitet sie.
Die Erdkröte frisst Nacktschnecken, Käfer und Raupen am Boden. Ein einzelnes Tier vertilgt in einer Saison Hunderte — leise, nachts, ohne dass man es bemerkt.
Die Fledermaus fängt pro Nacht bis zu 2.000 Fluginsekten: Motten, Fliegen, Mücken, Schnaken.
Die Spinne im Fensterrahmen fängt, was hereinkommt. Ein einzelnes Netz zieht in einer Saison Hunderte Insekten aus dem Verkehr.
Die Libelle jagt MĂĽcken und Fliegen in der Luft. Ihre Larve frisst unter Wasser MĂĽckenlarven, bevor die schlĂĽpfen.
Die Kohlmeise fängt bis zu 18.000 Raupen pro Brutpaar — darunter Eichenprozessionsspinnerraupen, die sie mit einem chirurgischen Griff köpft, um die Brennhaare zu umgehen.
Der Igel frisst Hunderte Nacktschnecken pro Saison. Die Blindschleiche tut dasselbe, leiser und unsichtbarer.
Das Netz funktioniert — wenn man es lässt.
Wenn Pestizide im Garten mehr treffen als die Schädlinge, die sie treffen sollen, schwächen sie genau die Tiere, die den Garten im Gleichgewicht halten. Metaldehyd im Schneckenkorn tötet die Nacktschnecke — und die Erdkröte, die sie gefressen hätte. Breitband-Insektizide töten die Blattlaus — und die Marienkäferlarve, die sie reguliert hätte. Am Ende ersetzt man ein funktionierendes Netz durch einen Kreislauf, der jede Saison neu bezahlt werden muss.
Was jeder einzelne Post dieser Reihe gezeigt hat — zusammengefasst in Gesten, die nichts kosten:
Ein Loch im Zaun (13 mal 13 cm) fĂĽr den Igel.
Ein Teich ohne Fische fĂĽr die Libelle.
Ein Nistkasten (32 mm) fĂĽr die Kohlmeise.
Eine Brennnesselecke fĂĽr das Tagpfauenauge.
Ein Laubhaufen für die Erdkröte.
Ein Reisighaufen für den Zaunkönig.
Ein Komposthaufen fĂĽr die Ringelnatter.
Eine Steinplatte auf dem Boden fĂĽr die Blindschleiche.
Kein Mähroboter nach Sonnenuntergang.
Kein Schneckenkorn.
Kein Insektizid.
Jede einzelne Maßnahme kostet nichts oder fast nichts. Zusammen ergeben sie ein Ökosystem, das seine eigene Schädlingsbekämpfung betreibt.
Die Natur hat bereits ein Netz. Das Beste, was man tun kann, ist den Lebensraum zu schützen, der dieses Netz am Laufen hält.
Die Erdkröte frisst Nacktschnecken, Käfer und Raupen am Boden. Ein einzelnes Tier vertilgt in einer Saison Hunderte — leise, nachts, ohne dass man es bemerkt.
Die Fledermaus fängt pro Nacht bis zu 2.000 Fluginsekten: Motten, Fliegen, Mücken, Schnaken.
Die Spinne im Fensterrahmen fängt, was hereinkommt. Ein einzelnes Netz zieht in einer Saison Hunderte Insekten aus dem Verkehr.
Die Libelle jagt MĂĽcken und Fliegen in der Luft. Ihre Larve frisst unter Wasser MĂĽckenlarven, bevor die schlĂĽpfen.
Die Kohlmeise fängt bis zu 18.000 Raupen pro Brutpaar — darunter Eichenprozessionsspinnerraupen, die sie mit einem chirurgischen Griff köpft, um die Brennhaare zu umgehen.
Der Igel frisst Hunderte Nacktschnecken pro Saison. Die Blindschleiche tut dasselbe, leiser und unsichtbarer.
Das Netz funktioniert — wenn man es lässt.
Wenn Pestizide im Garten mehr treffen als die Schädlinge, die sie treffen sollen, schwächen sie genau die Tiere, die den Garten im Gleichgewicht halten. Metaldehyd im Schneckenkorn tötet die Nacktschnecke — und die Erdkröte, die sie gefressen hätte. Breitband-Insektizide töten die Blattlaus — und die Marienkäferlarve, die sie reguliert hätte. Am Ende ersetzt man ein funktionierendes Netz durch einen Kreislauf, der jede Saison neu bezahlt werden muss.
Was jeder einzelne Post dieser Reihe gezeigt hat — zusammengefasst in Gesten, die nichts kosten:
Ein Loch im Zaun (13 mal 13 cm) fĂĽr den Igel.
Ein Teich ohne Fische fĂĽr die Libelle.
Ein Nistkasten (32 mm) fĂĽr die Kohlmeise.
Eine Brennnesselecke fĂĽr das Tagpfauenauge.
Ein Laubhaufen für die Erdkröte.
Ein Reisighaufen für den Zaunkönig.
Ein Komposthaufen fĂĽr die Ringelnatter.
Eine Steinplatte auf dem Boden fĂĽr die Blindschleiche.
Kein Mähroboter nach Sonnenuntergang.
Kein Schneckenkorn.
Kein Insektizid.
Jede einzelne Maßnahme kostet nichts oder fast nichts. Zusammen ergeben sie ein Ökosystem, das seine eigene Schädlingsbekämpfung betreibt.
Die Natur hat bereits ein Netz. Das Beste, was man tun kann, ist den Lebensraum zu schützen, der dieses Netz am Laufen hält.
🍎 Je kälter es wird, desto mehr Rot auf den Teller! ❤️
Die Natur hat einiges zu bieten – und gerade im Herbst und Winter dürfen rote Lebensmittel gerne öfter auf unserem Speiseplan stehen. 🍂
Ob Granatapfel, Hagebutten, Rote Bete, Rotkohl oder Cranberries – viele rote Lebensmittel stecken voller wertvoller Pflanzenstoffe, Vitamine und Antioxidantien.
❤️ Was macht rote Lebensmittel so besonders?
Viele enthalten Anthocyane, Lycopin oder andere sekundäre Pflanzenstoffe. Diese können antioxidativ wirken und helfen, unsere Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Besonders spannend: Hagebutten sind reich an Vitamin C, Rote Bete liefert wertvolle Nitrate und fetter Wildlachs enthält wichtige Omega-3-Fettsäuren.
Die Natur hat einiges zu bieten – und gerade im Herbst und Winter dürfen rote Lebensmittel gerne öfter auf unserem Speiseplan stehen. 🍂
Ob Granatapfel, Hagebutten, Rote Bete, Rotkohl oder Cranberries – viele rote Lebensmittel stecken voller wertvoller Pflanzenstoffe, Vitamine und Antioxidantien.
❤️ Was macht rote Lebensmittel so besonders?
Viele enthalten Anthocyane, Lycopin oder andere sekundäre Pflanzenstoffe. Diese können antioxidativ wirken und helfen, unsere Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Besonders spannend: Hagebutten sind reich an Vitamin C, Rote Bete liefert wertvolle Nitrate und fetter Wildlachs enthält wichtige Omega-3-Fettsäuren.
NORMOPATHIE
Wenn eine kranke Gesellschaft bestimmt,
was gesund und normal zu sein hat.
Was, wenn nicht die Menschen krank sind,
die nicht mehr in dieses System passen,
sondern eine Gesellschaft, die uns dazu erzieht,
uns selbst zu verleugnen, nur um dazuzugehören❓
Was, wenn das, was wir täglich als normal bezeichnen, in Wahrheit längst nichts mehr mit einem gesunden, bewussten und menschlichen Leben zu tun hat❓
Wir leben in einer Welt, in der es als völlig normal gilt, sich selbst zu überfordern, seine Gefühle zu unterdrücken, gegen die eigene innere Stimme zu handeln und ein Leben zu führen, das mehr von Erwartungen als von wirklicher Lebensfreude bestimmt wird.
Und das VerrĂĽckte daran ist:
Wer dabei brav mitmacht, gilt als gesund und angepasst. Wer hingegen beginnt, dieses vermeintlich Normale zu hinterfragen, wird schnell als schwierig, unbequem oder sogar als krank abgestempelt.
Ist das nicht erschreckendâť“
Wie weit haben wir uns eigentlich von unserer eigenen Menschlichkeit entfernt, wenn blinder Gehorsam mehr Anerkennung bekommt als selbstständiges Denken und Anpassung wichtiger geworden ist als die eigene seelische Gesundheit❓
Genau hier beginnt fĂĽr mich das, was man Normopathie nennt.
Die übermäßige Anpassung an gesellschaftliche Normen, selbst dann, wenn diese dem eigenen Wohlbefinden, der inneren Freiheit und dem Herzen widersprechen.
Das Erschreckende daran ist nicht, dass Menschen unterschiedlich denken oder leben.
Das Erschreckende ist, wie selbstverständlich wir Dinge akzeptieren, die uns innerlich erschöpfen, entfremden und manchmal sogar krank machen.
Wer ständig unter Druck steht, gilt als fleißig. Wer seine Gefühle unterdrückt, als stark. Wer alles hinterfragt, als schwierig. Und wer seinen eigenen Weg geht, wird schnell zum Außenseiter.
Doch seit wann ist Anpassung ein Zeichen von Gesundheit und Anderssein ein Zeichen von Krankheitâť“
Vielleicht sind gerade diejenigen, die nicht mehr mitmachen möchten, die sich Fragen stellen, die ihre Gefühle ernst nehmen und ihrem Herzen folgen, gar nicht das Problem.
Vielleicht haben sie einfach begonnen, wieder selbst zu denken, zu fĂĽhlen und zu leben.
Ich habe in meinem Leben eines gelernt:
Nur weil Millionen Menschen denselben Weg gehen, muss es noch lange nicht der richtige sein.
FĂĽr mich bedeutet wirkliche Freiheit, den Mut zu haben, auch einmal gegen den Strom zu schwimmen. Nicht aus Trotz oder Rebellion, sondern aus Liebe zu mir selbst und aus Verantwortung fĂĽr mein eigenes Leben.
Du musst nicht in eine Welt passen, die dich dazu zwingt, dich selbst zu verlieren.
Du darfst anders sein, du darfst Nein sagen,
du darfst hinterfragen, fĂĽhlen, zweifeln und neue Wege gehen.
Und vor allem darfst du aufhören, dich dafür zu rechtfertigen, dass du dein Leben nach deinem eigenen Herzkompass ausrichten möchtest.
Denn die größte Gefahr ist vielleicht nicht, anders zu sein, sondern sich so sehr an das vermeintlich Normale zu gewöhnen, dass man irgendwann vergisst, wer man wirklich ist.
Eine Frage zum Nachdenken hab ich noch:
Lebst du wirklich dein eigenes Leben, oder erfĂĽllst du noch immer die Erwartungen einer Gesellschaft, die dir beigebracht hat, was normal zu sein hatâť“
LOVEWRITE ❣️
Werner Schrägle
Wenn eine kranke Gesellschaft bestimmt,
was gesund und normal zu sein hat.
Was, wenn nicht die Menschen krank sind,
die nicht mehr in dieses System passen,
sondern eine Gesellschaft, die uns dazu erzieht,
uns selbst zu verleugnen, nur um dazuzugehören❓
Was, wenn das, was wir täglich als normal bezeichnen, in Wahrheit längst nichts mehr mit einem gesunden, bewussten und menschlichen Leben zu tun hat❓
Wir leben in einer Welt, in der es als völlig normal gilt, sich selbst zu überfordern, seine Gefühle zu unterdrücken, gegen die eigene innere Stimme zu handeln und ein Leben zu führen, das mehr von Erwartungen als von wirklicher Lebensfreude bestimmt wird.
Und das VerrĂĽckte daran ist:
Wer dabei brav mitmacht, gilt als gesund und angepasst. Wer hingegen beginnt, dieses vermeintlich Normale zu hinterfragen, wird schnell als schwierig, unbequem oder sogar als krank abgestempelt.
Ist das nicht erschreckendâť“
Wie weit haben wir uns eigentlich von unserer eigenen Menschlichkeit entfernt, wenn blinder Gehorsam mehr Anerkennung bekommt als selbstständiges Denken und Anpassung wichtiger geworden ist als die eigene seelische Gesundheit❓
Genau hier beginnt fĂĽr mich das, was man Normopathie nennt.
Die übermäßige Anpassung an gesellschaftliche Normen, selbst dann, wenn diese dem eigenen Wohlbefinden, der inneren Freiheit und dem Herzen widersprechen.
Das Erschreckende daran ist nicht, dass Menschen unterschiedlich denken oder leben.
Das Erschreckende ist, wie selbstverständlich wir Dinge akzeptieren, die uns innerlich erschöpfen, entfremden und manchmal sogar krank machen.
Wer ständig unter Druck steht, gilt als fleißig. Wer seine Gefühle unterdrückt, als stark. Wer alles hinterfragt, als schwierig. Und wer seinen eigenen Weg geht, wird schnell zum Außenseiter.
Doch seit wann ist Anpassung ein Zeichen von Gesundheit und Anderssein ein Zeichen von Krankheitâť“
Vielleicht sind gerade diejenigen, die nicht mehr mitmachen möchten, die sich Fragen stellen, die ihre Gefühle ernst nehmen und ihrem Herzen folgen, gar nicht das Problem.
Vielleicht haben sie einfach begonnen, wieder selbst zu denken, zu fĂĽhlen und zu leben.
Ich habe in meinem Leben eines gelernt:
Nur weil Millionen Menschen denselben Weg gehen, muss es noch lange nicht der richtige sein.
FĂĽr mich bedeutet wirkliche Freiheit, den Mut zu haben, auch einmal gegen den Strom zu schwimmen. Nicht aus Trotz oder Rebellion, sondern aus Liebe zu mir selbst und aus Verantwortung fĂĽr mein eigenes Leben.
Du musst nicht in eine Welt passen, die dich dazu zwingt, dich selbst zu verlieren.
Du darfst anders sein, du darfst Nein sagen,
du darfst hinterfragen, fĂĽhlen, zweifeln und neue Wege gehen.
Und vor allem darfst du aufhören, dich dafür zu rechtfertigen, dass du dein Leben nach deinem eigenen Herzkompass ausrichten möchtest.
Denn die größte Gefahr ist vielleicht nicht, anders zu sein, sondern sich so sehr an das vermeintlich Normale zu gewöhnen, dass man irgendwann vergisst, wer man wirklich ist.
Eine Frage zum Nachdenken hab ich noch:
Lebst du wirklich dein eigenes Leben, oder erfĂĽllst du noch immer die Erwartungen einer Gesellschaft, die dir beigebracht hat, was normal zu sein hatâť“
LOVEWRITE ❣️
Werner Schrägle
Du bist kein Kundenservice fĂĽr die Meinung anderer.
„Arrogant“, weil du dich nicht mehr rechtfertigst.
„Egoistisch“, weil du auch an dich denkst.
„Verändert“, weil dein Ja inzwischen Grenzen hat.
Solche Etiketten können treffen. Besonders dann, wenn du viel Energie darauf verwendest, bloß nicht falsch verstanden zu werden.
Doch du kannst dich erklären, Rückfragen beantworten und ehrlich bleiben – und jemand sieht dich trotzdem anders, als du dich selbst erlebst.
Bevor du die nächste Verteidigungsrede hältst, frag dich:
Wird hier ein konkretes Verhalten angesprochen oder einfach ĂĽber meinen Charakter geurteilt?
„Du hast mich gestern nicht ausreden lassen“ gibt dir etwas, das du prüfen und ändern kannst. „Du bist einfach arrogant“ braucht erst einmal eine Nachfrage: „Was genau meinst du damit?“
Du darfst berechtigte Kritik annehmen. Und du darfst ein Gespräch beenden, wenn es nur noch aus Abwertungen besteht.
Du musst nicht fehlerfrei sein, um respektvoll behandelt zu werden. Und du musst nicht jedes Urteil widerlegen, um deinen Weg weiterzugehen.
„Arrogant“, weil du dich nicht mehr rechtfertigst.
„Egoistisch“, weil du auch an dich denkst.
„Verändert“, weil dein Ja inzwischen Grenzen hat.
Solche Etiketten können treffen. Besonders dann, wenn du viel Energie darauf verwendest, bloß nicht falsch verstanden zu werden.
Doch du kannst dich erklären, Rückfragen beantworten und ehrlich bleiben – und jemand sieht dich trotzdem anders, als du dich selbst erlebst.
Bevor du die nächste Verteidigungsrede hältst, frag dich:
Wird hier ein konkretes Verhalten angesprochen oder einfach ĂĽber meinen Charakter geurteilt?
„Du hast mich gestern nicht ausreden lassen“ gibt dir etwas, das du prüfen und ändern kannst. „Du bist einfach arrogant“ braucht erst einmal eine Nachfrage: „Was genau meinst du damit?“
Du darfst berechtigte Kritik annehmen. Und du darfst ein Gespräch beenden, wenn es nur noch aus Abwertungen besteht.
Du musst nicht fehlerfrei sein, um respektvoll behandelt zu werden. Und du musst nicht jedes Urteil widerlegen, um deinen Weg weiterzugehen.