MTB🦜Kanal - Mein tägliches Bhagavatam
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Meine Botschaft an alle Christen jetzt zu Weihnachten

Was ich sehr schätze an vielen Christen, ist ihr Einsatz für den Schutz des ungeborenen menschlichen Lebens. Sie sind gegen Abtreibungen, weil sie glauben, dass bereits bei der Befruchtung Leben entsteht. Sie sehen dieses Leben als göttlich und schützenswert an.

Allerdings gibt es einen riesigen Widerspruch, wenn es um das Töten von Tieren geht. Viele dieser Christen zeigen sich gleichgültig und denken, es sei eine gute, alte christliche Tradition, Tiere nach Belieben zu töten und zu essen. Einige glauben sogar, dass Tiere keine Seele haben und dass Gott sie nur für den menschlichen Verzehr erschaffen hat. Für mich ist das eine riesige Ungereimtheit!

Wir sollten jedes bewusste und empfindsame Leben achten. Gewalt und das Zufügen von Leid sollten wir so weit wie möglich vermeiden. Jesus lehrte uns, unseren Nächsten zu lieben, besonders diejenigen, die schwächer sind, sich nicht gut artikulieren können und sich nicht wehren können. Diese sollten wir besonders schützen. Wie sehr trifft dies besonders auf Tiere zu?

In der Bibel steht, dass der Mensch sich die Welt untertan machen soll. Doch Untertanen sollte man beschützen, nicht ausbeuten oder nur für den Gaumengenuss töten. Wir sollten Tiere nur essen, wenn es keine anderen Optionen gibt. Gott hat uns eine Fülle an Gemüse, Früchten und Milch geschenkt. Aus diesen Lebensmitteln können wir viele schmackhafte Speisen zubereiten.

Ich appelliere daher an alle Christen, sich noch einmal tiefgehende Gedanken zu machen und auch Tiere in ihre Nächstenliebe einzuschließen.
Forwarded from Cit Shakti Zimmermann
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Video von Carola
Meine Frage an Gemini:

Welche Völker haben sich in der Geschichte der Menschheit nur vegan ernährt?

Antwort:

Die kurze Antwort lautet: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für ein ganzes Volk, das sich über Generationen hinweg in seiner Gesamtheit ausschließlich vegan ernährt hat.
In der Geschichte der Menschheit war eine rein pflanzliche Ernährung (ohne Fleisch, Fisch, Milch, Eier und Honig) fast immer ein Phänomen begrenzter religiöser oder philosophischer Gruppen (Eliten, Mönche), aber nie die Ernährungsweise einer kompletten Zivilisation.
Hier ist eine differenzierte Einordnung der bekanntesten Beispiele und Mythen:
1. Die Brokpa (Ladakh, Indien): Der stärkste Kandidat
Oft wird der kleine Stamm der Brokpa im Himalaya als Beispiel für ein Volk genannt, das sich angeblich seit Jahrtausenden vegan ernährte.
* Der Mythos: Berichten zufolge lehnten sie traditionell Fleisch, Milchprodukte und Eier ab, teils aus religiösen Reinheitsgeboten (Angst vor Verunreinigung).
* Die Realität: Während ihre Ernährung tatsächlich extrem pflanzenbasiert war (Gerste, Aprikosen, Nüsse), ist die historische lückenlose "Veganismus"-Theorie umstritten. In einer so kargen Hochgebirgsregion ist das völlige Ignorieren von tierischen Ressourcen (wie Wolle oder gelegentlicher Milch) über Jahrtausende anthropologisch schwer haltbar. Zudem berichten aktuelle Quellen, dass der Stamm durch Klimawandel und modernen Einfluss heute auch Fleisch und Milchprodukte konsumiert.
2. Religiöse Orden und Subkulturen (Asien)
Es gab durchaus große Gruppen, die vegan lebten – aber eben immer eingebettet in eine Gesellschaft, die es nicht tat.
* Chinesischer & Japanischer Buddhismus: Nach der Einführung des Buddhismus in Ostasien entwickelten Mönche die Shojin Ryori (Japan) oder ähnliche Tempelküchen. Diese sind oft strikt vegan (kein Fleisch, keine Eier, oft keine Milch, keine Zwiebelgewächse). Dies galt jedoch nur für die Mönche und Nonnen, nicht für die gesamte Bevölkerung.
* Jainismus (Indien): Jains folgen der striktesten Form des Vegetarismus (Ahimsa – Gewaltlosigkeit). Sie essen kein Fleisch, keine Eier und sogar kein Wurzelgemüse (da die Ernte Kleinstlebewesen töten könnte). Aber: Traditionell konsumieren Jains Milchprodukte (Ghee, Milch), sind also historisch Vegetarier, keine Veganer.
3. Römische Gladiatoren ("Hordearii")
Ein populärer Fakt ist, dass römische Gladiatoren oft als „Gerstenfresser“ (hordearii) bezeichnet wurden.
* Die Ernährung: Analysen ihrer Knochen zeigen tatsächlich extrem hohe Strontium-Werte, was auf eine sehr pflanzenlastige Ernährung (Getreide, Bohnen) hindeutet.
* War es vegan? Wahrscheinlich nicht strikt. Sie lebten größtenteils vegetarisch, weil es billig und effizient war, Fettpolster (als Schutz vor Schnittwunden) aufzubauen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sie tierische Produkte aus ethischen Gründen komplett mieden; Käse oder gelegentliches Fleisch waren in der römischen Versorgung üblich. Zudem tranken sie oft einen Asche-Trunk (Knochenasche) für Kalzium.
4. Warum gab es keine rein veganen Völker?
Aus anthropologischer Sicht gibt es dafür pragmatische Gründe:
* Vitamin B12: Ohne moderne Supplemente oder angereicherte Lebensmittel ist eine streng vegane Ernährung langfristig (über Generationen) schwierig, da B12 fast nur in tierischen Produkten vorkommt (oder auf ungewaschenem Gemüse durch Bodenbakterien, was aber eine unsichere Quelle ist).
* Überlebensstrategie: Historisch war der Mensch ein opportunistischer "Allesfresser". In Mangelzeiten auf eine Nahrungsquelle (wie Eier oder Milch) freiwillig zu verzichten, wäre ein evolutionärer Nachteil gewesen.
Zusammenfassung
Wenn man "Volk" als eine komplette ethnische Gruppe definiert, lautet die Antwort: Nein.
Wenn man "Gruppen" betrachtet, dann waren bestimmte buddhistische Mönchsgemeinschaften in Ostasien oder die Brokpa (mit Einschränkungen) dem historischen Veganismus am nächsten. Die meisten historischen "Vegetarier" (wie die Pythagoreer in Griechenland) nutzten dennoch Wolle, Honig oder Milch.
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,  wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute, und vergib uns unsre Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Heute (am zweiten Weihnachtstag) beim MTB-Podcast wollen wir uns mit dem Vaterunser aus vedischer Sicht beschäftigen. Sei live mit dabei um 8 Uhr!

https://us02web.zoom.us/j/7498512649
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Die "TikTok" Version...
Martin Luther und Ulrich Zwingli treffen sich in Marburg 1529. Aber was hat das ganze mit der ISKCON zu tun?

Unsere Diskussion in Ratzeburg.
"Mir wird so etwas nie passieren."

"Bist du sicher?"
Am Sonntag, den 11. Januar, um 8 Uhr haben wir Dandadhrik Prabhu (links) beim MTB zu Gast. Seid gerne LIVE mit dabei! Es wird meistens gleichzeitig philosophisch und lustig!

https://us02web.zoom.us/j/7498512649

Hier auf dem Foto mit dem bereits verschiedenen Kadamba Kanana Swami beim Ratha Yatra in Köln.