𝑊𝑖𝑒𝑑𝑒𝑟 𝐹𝑙𝑢𝑜𝑟𝑖𝑡𝑒, 𝑑𝑖𝑒𝑠𝑚𝑎𝑙 𝑎𝑢𝑠 𝐵𝑎𝑑 𝐺𝑎𝑠𝑡𝑒𝑖𝑛
kommen von hinten beleuchtet💡 natürlich am besten zur Geltung.
Im Bereich Bad Gastein - Böckstein war eine geradezu dicht gedrängte Reihe von Flußspat-Fundstellen zu verzeichnen.
Die wichtigsten Fluorit-Vorkommen dort waren:
Schwarze Wand - Farblose xx
Pyrkerhöhe - Aufgelassener Steinbruch mit Fluorit
Palfnerbach und Palfnersee - grüne Flußspat Oktaeder im Bach
Grenzberg - gelbgrüne (!) Würfel mit 2 cm Kante!
*Hirschau - Alter Steinbruch an der Bundesstraße
**Bucheben - bräunlich-grüne bis kräftig grüne Fluorit xx bis 4 cm Kantenlänge!!!
Altböckstein, Stollen "Maria zum Guten Rat" - Flußspatoktaeder grün bis 5 cm
**die größere Stufe stammt von Bucheben beim gleichnamigen Sessellift - Breite: 9 cm
*die kleinere Stufe mit etwas dunklerem Grün vom alten Steinbruch Hirschau / Stubnerkogel - Breite: 5,5 cm
kommen von hinten beleuchtet💡 natürlich am besten zur Geltung.
Im Bereich Bad Gastein - Böckstein war eine geradezu dicht gedrängte Reihe von Flußspat-Fundstellen zu verzeichnen.
Die wichtigsten Fluorit-Vorkommen dort waren:
Schwarze Wand - Farblose xx
Pyrkerhöhe - Aufgelassener Steinbruch mit Fluorit
Palfnerbach und Palfnersee - grüne Flußspat Oktaeder im Bach
Grenzberg - gelbgrüne (!) Würfel mit 2 cm Kante!
*Hirschau - Alter Steinbruch an der Bundesstraße
**Bucheben - bräunlich-grüne bis kräftig grüne Fluorit xx bis 4 cm Kantenlänge!!!
Altböckstein, Stollen "Maria zum Guten Rat" - Flußspatoktaeder grün bis 5 cm
**die größere Stufe stammt von Bucheben beim gleichnamigen Sessellift - Breite: 9 cm
*die kleinere Stufe mit etwas dunklerem Grün vom alten Steinbruch Hirschau / Stubnerkogel - Breite: 5,5 cm
❤2
Die Seekuh im Weingarten 🍇
Sehr gutes populärwissenschaftliches Video vom Fossilien-Sammlerkollegen Gerhard Wanzenböck.
Im Badenium (Miozän, Neogen) bevölkerten viele große und kleine Meerestiere das warme, tropische Wasser im heutigen Gainfarner Becken bei Bad Vöslau. Strände wie in der Karibik hätten zum Baden eingeladen, wenn nicht der Megalodon 🦈 seine Kreise gezogen hätte.
Die 2006 ausgegrabene Seekuh Linda kann übrigens im Stadtmuseum Bad Vöslau besichtigt werden.
https://www.youtube.com/watch?v=P50PtAODQ8Q
Sehr gutes populärwissenschaftliches Video vom Fossilien-Sammlerkollegen Gerhard Wanzenböck.
Im Badenium (Miozän, Neogen) bevölkerten viele große und kleine Meerestiere das warme, tropische Wasser im heutigen Gainfarner Becken bei Bad Vöslau. Strände wie in der Karibik hätten zum Baden eingeladen, wenn nicht der Megalodon 🦈 seine Kreise gezogen hätte.
Die 2006 ausgegrabene Seekuh Linda kann übrigens im Stadtmuseum Bad Vöslau besichtigt werden.
https://www.youtube.com/watch?v=P50PtAODQ8Q
YouTube
Megalodon und Seekuh im Wiener Becken
Die FUNDSTELLE hat Gerhard Wanzenböck, einen leidenschaftlichen Fossiliensammler und Hobbypaläontologen, in seinem Heimatort Bad Vöslau in Niederösterreich getroffen.
Er erzählt über seinen bekanntesten Fund, den er dort gemacht hat, und über die Lebewesen…
Er erzählt über seinen bekanntesten Fund, den er dort gemacht hat, und über die Lebewesen…
gerade am Sichten von hunderten Klein- und Großstufen aus einer vor 2 Jahren übernommenen Sammlung, wobei mir dieser Habachtal-Altfund von 1974 untergekommen ist.
perfekte Pyritwürfel auf Glimmerschiefer bis 8mm Kantenlänge vom Sedl / Habachtal / Sbg. , Stufengröße: 7 x 5 cm
Einziges Manko: Unterm Mikro sieht man, dass einige Würfel geklebt sind 😉
perfekte Pyritwürfel auf Glimmerschiefer bis 8mm Kantenlänge vom Sedl / Habachtal / Sbg. , Stufengröße: 7 x 5 cm
Einziges Manko: Unterm Mikro sieht man, dass einige Würfel geklebt sind 😉
Mein Sammlerkollege Lois hat mir nun einen Bazzit 💎 von der im Vorjahr neu entdeckten Fundstelle in der Lacheggklamm in Rauris / Salzburg geschickt. (siehe Bilder, auch von der Fundstelle)
Mein Bericht für die im nächsten Jahr erscheinende Carinthia II über unseren Zinkolivenit Neufund für die Steiermark im Kaswassergraben bei Großreifling ist nun auch schon fast fertig.
Durch die großartige Unterstützung von zwei befreundeten Mineralogen wurden noch weitere Mineralien von der (neuen) Fundstelle analysiert:
Weiße bis farblose "Laumontit-ähnliche" Kristalle stellten sich als das Trihydrat vom Magnesiumcarbonat Nesquehonit MgCo3·3H₂O heraus. Fix sind weiters Pyrit, Malachit, Hydrozinkit, Dolomit und Aragonit.
Die Fundstelle ist einfach der Hammer🔨! Ich kanns kaum erwarten wenn wir im Frühjahr 2026 wieder hinschaun.
Glück Auf!
Mein Bericht für die im nächsten Jahr erscheinende Carinthia II über unseren Zinkolivenit Neufund für die Steiermark im Kaswassergraben bei Großreifling ist nun auch schon fast fertig.
Durch die großartige Unterstützung von zwei befreundeten Mineralogen wurden noch weitere Mineralien von der (neuen) Fundstelle analysiert:
Weiße bis farblose "Laumontit-ähnliche" Kristalle stellten sich als das Trihydrat vom Magnesiumcarbonat Nesquehonit MgCo3·3H₂O heraus. Fix sind weiters Pyrit, Malachit, Hydrozinkit, Dolomit und Aragonit.
Die Fundstelle ist einfach der Hammer🔨! Ich kanns kaum erwarten wenn wir im Frühjahr 2026 wieder hinschaun.
Glück Auf!
War eine hervorragende und bestens besuchte MINERALIA Graz💎⚒️ dieses Wochenende.
links:
Dunkelviolette vielfach verzwillingte Fluoritwürfel mit Calcit vom Weißeck / Lungau von der Gipfelkluft, 4,5 x 3,5 cm.
Vom Stefan, stoasuacha.at
rechts von oben nach unten:
Der derzeit noch "umstrittene" Neufund von Minnesotait aus Lichtenau im Waldviertel. Das Eisensilikat ist ein Verwitterungsprodukt vom dort häufigen Pyrit. Ob es nun nicht doch Ferrosaponit oder Nontronit ist, werden weitere Analysen zeigen. 4,5 x 5 cm.
Pyrop mit Chromdiopsid und Enstatit von der Bründlleiten, Wanzenau im Waldviertel. 5 cm
Coelestin vom Steinbruch Aldrian / Oberhaag / Stmk. 3,5 cm Länge
links:
Dunkelviolette vielfach verzwillingte Fluoritwürfel mit Calcit vom Weißeck / Lungau von der Gipfelkluft, 4,5 x 3,5 cm.
Vom Stefan, stoasuacha.at
rechts von oben nach unten:
Der derzeit noch "umstrittene" Neufund von Minnesotait aus Lichtenau im Waldviertel. Das Eisensilikat ist ein Verwitterungsprodukt vom dort häufigen Pyrit. Ob es nun nicht doch Ferrosaponit oder Nontronit ist, werden weitere Analysen zeigen. 4,5 x 5 cm.
Pyrop mit Chromdiopsid und Enstatit von der Bründlleiten, Wanzenau im Waldviertel. 5 cm
Coelestin vom Steinbruch Aldrian / Oberhaag / Stmk. 3,5 cm Länge
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Aus Platzgründen muss ich mich wieder einmal von 150 Top-Stufen aus Laurion/Griechenland trennen. Jetzt bei ebay ab 1 Euro 😉
https://ebay.us/m/2EQcPD
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eBay
Mineraliensammlung Kleinstufen, Laurion ! 150 Stk, 26 verschiedene Mineralien ! | eBay
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Die Steinbrüche Pilgersdorf, Glashütten bei Schlaining, Bernstein und Badersdorf, allesamt im Burgenland gibt es seit sehr langer Zeit und wurden bestens geologisch und mineralogisch dokumentiert.
Serpentinit-Formationen und "Rechnitzer Einheit" sind hier maßgeblich. Es war immer schon klar, dass hier in diesen Gesteinen natürlich vorkommende Asbest-Minerale enthalten sein können und durch das Mahlen und Brechen Fasern freigesetzt werden.
JETZT kommen sie auf einmal drauf, dass dort unter Umständen eine Asbestgefahr sein könnte. Manchmal frag ich mich.
https://www.krone.at/4002767
Serpentinit-Formationen und "Rechnitzer Einheit" sind hier maßgeblich. Es war immer schon klar, dass hier in diesen Gesteinen natürlich vorkommende Asbest-Minerale enthalten sein können und durch das Mahlen und Brechen Fasern freigesetzt werden.
JETZT kommen sie auf einmal drauf, dass dort unter Umständen eine Asbestgefahr sein könnte. Manchmal frag ich mich.
https://www.krone.at/4002767
Kronen Zeitung
Krebsgefahr: Vier Steinbrüche geschlossen
Schrecklicher Verdacht im Mittel- und Südburgenland: In mehreren Steinbrüchen soll asbestbelastetes Material abgebaut und als Schotter für ...
Als Mineral des Jahres 2026 wurde der Epidot gekürt🏆.
Die oben abgebildete Stufe aus meiner Sammlung mit olivbraunem Epidot, hellgrünen Byssolith-Nadeln ganz unten und Apatit (6 x 4 cm) stammt wohl von einer der bekanntesten Mineralfundstellen Österreichs, der Knappenwand im Untersulzbachtal/Salzburg.
Die Geschichte der Mineralienfundstelle Knappenwand beginnt mit Alois Wurnitsch, der 1865 beim Steinsuchen auf eine Amphibolitlinse stieß. Er fand stängelige, lose Epidotkristalle, grub nach und entdeckte einen Hohlraum mit wirr durcheinanderstehenden Epidotkristallen. Etliche dieser Kristalle nahm er mit und verkaufte sie seinem Freund, dem Mineralienhändler und Schneidermeister Andreas Bergmann aus Innsbruck. Der gab das seltsame Mineral an die Universität Prag weiter, welche das Mineral einwandfrei bestimmen konnte.
Ich war selbst ca. 2006/2007 auf dieser Fundstelle und konnte Belegstücke finden.
Verwaltet wird sie seit Sommer 2000 vom Zukunftskollegium Nationalpark Hohe Tauern.
Die oben abgebildete Stufe aus meiner Sammlung mit olivbraunem Epidot, hellgrünen Byssolith-Nadeln ganz unten und Apatit (6 x 4 cm) stammt wohl von einer der bekanntesten Mineralfundstellen Österreichs, der Knappenwand im Untersulzbachtal/Salzburg.
Die Geschichte der Mineralienfundstelle Knappenwand beginnt mit Alois Wurnitsch, der 1865 beim Steinsuchen auf eine Amphibolitlinse stieß. Er fand stängelige, lose Epidotkristalle, grub nach und entdeckte einen Hohlraum mit wirr durcheinanderstehenden Epidotkristallen. Etliche dieser Kristalle nahm er mit und verkaufte sie seinem Freund, dem Mineralienhändler und Schneidermeister Andreas Bergmann aus Innsbruck. Der gab das seltsame Mineral an die Universität Prag weiter, welche das Mineral einwandfrei bestimmen konnte.
Ich war selbst ca. 2006/2007 auf dieser Fundstelle und konnte Belegstücke finden.
Verwaltet wird sie seit Sommer 2000 vom Zukunftskollegium Nationalpark Hohe Tauern.
👏1
Lavrion / Griechenland🏛 - 2003 bis 2007
Da ich letztens wieder den Bericht aus der Zeitschrift LAPIS vom April 1997 ausgegraben habe, erweitere ich meine Sammlung nun mit einigen "Neu"Entdeckungen aus dieser spannenden Zeit.
Oben: Fritz Schreiber † mit Vera Hammer vor sekundären Kupfersintern im Jean-Baptiste Stollen.
Links: Nesquehonit / Sounion No. 19
ein seltenes Magnesium-Karbonat, welches nun auch im Steirischen Kaswassergraben neu entdeckt wurde. Näheres in meinem Bericht in der Carinthia II (Naturwissenschaftl. Verein für Kärnten) - Juli 2026.
Rechts: Attikait / Christiana Mine 139 (Typlokalität). Benannt nach der altgriechischen Region Attika bzw. der Präfektur Attika, in der der Bezirk Lavrion liegt.
Antiquarisch ist das (vergriffene) LAPIS Heft April 2007 beispielsweise hier um 2,- Euro erhältlich: https://www.ebay.com/itm/355230402141
Da ich letztens wieder den Bericht aus der Zeitschrift LAPIS vom April 1997 ausgegraben habe, erweitere ich meine Sammlung nun mit einigen "Neu"Entdeckungen aus dieser spannenden Zeit.
Oben: Fritz Schreiber † mit Vera Hammer vor sekundären Kupfersintern im Jean-Baptiste Stollen.
Links: Nesquehonit / Sounion No. 19
ein seltenes Magnesium-Karbonat, welches nun auch im Steirischen Kaswassergraben neu entdeckt wurde. Näheres in meinem Bericht in der Carinthia II (Naturwissenschaftl. Verein für Kärnten) - Juli 2026.
Rechts: Attikait / Christiana Mine 139 (Typlokalität). Benannt nach der altgriechischen Region Attika bzw. der Präfektur Attika, in der der Bezirk Lavrion liegt.
Antiquarisch ist das (vergriffene) LAPIS Heft April 2007 beispielsweise hier um 2,- Euro erhältlich: https://www.ebay.com/itm/355230402141