Mineraliensammeln Österreich
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Österreichische und internationale Mineralien
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Willkommen liebe Freunde am Sammeln von Mineralien💎 in Österreich!🇦🇹

Bis mein erster österreichischer Mineralien-Blog mit den Schwerpunkten Touren | Fundberichte | Micromounts |
Österreichische und internationale Mineralien in Kürze fertig ist, vorsorge ich euch auf meinem telegram-Kanal mit spannenden Infos über das Sammeln von Mineralien!

im Bild ist Belegmaterial von Radiolarit bzw. Hornstein von einer Wiener(!) Fundstelle, die als ältestes Industriedenkmal Österreichs gilt, abgebildet. Mehr Infos gibt´s bald in meinem Blog!
Die po­ly­me­tal­li­sche La­ger­stät­te Leo­gang mit den Berg­bau­en Schwarz­leo, Vo­gel­hal­te, In­schla­gal­pe und Nö­ckel­berg ist eine der besten Mineralfundstellen in Österreich. Die zum Typus der polymetallischen Lagerstätten gerechneten Vererzungen enthalten nicht weniger als 60 verschiedene Mineralarten, nicht weniger als 2 Dutzend chemische Elemente, wovon silber-, quecksilber-, kupfer-, blei-, nickel-, kobalt- und in neuerer Zeit magnesiumhaltige Erze wirtschaftliche Wichtigkeit erlangt haben.
Ich war schon 5 mal selbst in Leogang und habe bis auf Nöckelberg schon alle Lagerstätten besucht. Sehenswert ist auch das Bergbaumuseum in Hütten, von dort stammen die größten Aragonitstufen (siehe Bild), die jemals in Österreich gefunden wurden.
Einen guten Überblick über die Lagerstätte Leogang erhält man über den Mineralienatlas-Beitrag und über das Buch von Pöverlein.
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/%C3%96sterreich/Salzburg/Zell%20am%20See%2C%20Bezirk%20%28Pinzgau%29/Leogang
wer an dem Leogang Buch Interesse hat, kann es bei Lapis bestellen:
https://www.lapis.de/mineralien_buch/?page=product&info=&info=7718
wer sich für die Thematik Mölltal interessiert, dem kann ich folgendes Buch empfehlen. Dort erfährt man alles über die Geschichte des Bergbaus im Oberen Mölltal
https://kaernten.orf.at/stories/3087970/
ab 2023 soll ja auf der Weinebene auf der Koralpe wieder Lithium abgebaut werden. In der Vergangenheit wurden hier Mineralfunde von auch seltenen Li-Mineralien wie Weinebeneit gemacht. Da in der Zukunft das Material untertägig abgebaut werden soll, wird es auch leider keine Halden für die Mineraliensuche geben. Dafür finde ich die Idee mit dem Bahntransport sehr gut, vielleicht tun sich hier ein paar Chancen für uns auf (Stichwort Semmering-Basistunnel) 😉
https://unterkaerntner.at/index.php?id=3092
Zur Abwechslung mal Mineralien aus Laurion/Griechenland
Zum Test meiner neuen Kamera vom Samsung Galaxy S21 Ultra habe ich ein paar hochauflösende Fotos von Baryt-Stufen aus dem Plaka 145er Stollen und einer Gipsstufe aus dem Paleokamariza-Stollen Nr. 18 gemacht. Bildbreite beträgt bei allen Fotos ca. 10 cm. Die Fotos selbst haben eine Auflösung von 2048 Pixel. Gefallen sie euch?
Das Blei- und Molybdänerz Wulfenit ist das Mineral des Jahres 2021. Hier sind ein paar Stufen von der berühmten Fundstelle Bleiberg Stefaniestollen in Kärnten aus meiner Sammlung abgebildet.
https://www.facebook.com/groups/mineraldesjahres
https://www.mineraldesjahres.at/das-mineral/
Bei unbekannten Mineralien ist es oftmals unumgänglich, dass sie einer genaueren Analyse unterzogen werden. Eine der besten Möglichkeiten ist die sog. Energiedispersive Röntgenspektroskopie, auch EDX genannt.
Eine genaue Erklärung zu EDX findet sich im mineralienatlas-Beitrag
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/energiedispersive%20R%C3%B6ntgenspektroskopie

Leider sind die entsprechenden Gerätschaften äußerst teuer und oftmals im höheren 4- 5stelligen Eurobereich zu finden.

Bei Joy Desor von mineralanalytik.de in Bad Homburg ist es möglich, eine EDX Analyse um 15,- EUR zu machen. Ich werde dies sicherlich in der nächsten Zeit tun und werde euch vom Ergebnis berichten.
http://www.mineralanalytik.de/index.php/de/edx-analyse
Heute ein Wild M420 Makroskop für die Mineralienfotografie angesehen, welches zum Verkauf steht. Das Libethenit-Foto vom Typlokalität Fundort Libethen in der Slowakei wurde damit gemacht.