Isabella Maria Weiss
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Lebens*Stoff für die Neue Zeit
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Ich sah einen Menschen in seinem Lebens*Kleid – umringt von Menschen und Ereignissen, die ihm in ihrem Da*Sein von außen ihr Licht an*tragen.

Licht, das ihn blenden und bedrängen könnte. Das ihn veranlassen könnte, seine Augen abzuwenden und sein Herz zu verschließen, zu fliehen - oder sogar wild um sich zu schlagen, um sich Raum zu verschaffen und diesen Menschen in ihrem Da*Sein das Licht auszumachen.

Ich sah:

Kein Geblendet*Sein. Kein sich Verschließen. Kein sich Abwenden.

Das Licht wurde mit offenen Augen und einladendem Herzen empfangen - und eingelassen. Das Licht durfte im Innen weiterwirken. Konnte in die aktuelle Lebens*Rolle und unter deren Maske und Verkleidung hineinkriechen. Fädelte sich ein in dieses Lebens*Gewebe.

Bewusst angenommen, gespürt und gefühlt, nahm es sich seinen Weg.

Es breitete sich in diesem Menschen aus, brachte Licht ins Innen und Dunkel.

Licht, das ihm aus dem Außen angetragen wurde, konnte Verborgenes beleuchten und nach außen tragen. Konnte Licht und Schatten zum Vor*Schein bringen.

Gemeinsam wuchsen sie aus ihm heraus - ver*stoff*wechselt zu Wirkung.

Eine Wirkung, die den Menschen und sein Lebens*Kleid mit dem Außen verwebte - in tiefere Tiefen, höhere Ebenen und in eine weitere, raum*erfüllende Präsenz.

Licht und Schatten, die das eigene Mensch*Sein zum Strahlen brachten, weil sich Licht und Schatten aus dem Innen ins außen webten – und gemeinsam verwandelten.
Von mir gesehen und erlebt am 22. Mai in der Bayerischen Staatsoper - im Blauen Salon. In der Pause zwischen zwei *alten* musikalischen Dramen, die in einer *neuen* Inszenierung aufzeigen, wie emotional herausfordernd menschliche Verbindungen erlebt und gelöst werden können, indem sie – unreflektiert – weiter im Außen wirken und dabei die Chance auf dieses Licht- und Schatten*Gewebe beenden.

Ein Kristallleuchter auf marmorner Wand - inmitten seiner Licht- und Schattenwirkung – verbunden mit der Chance, das auf den Lebens*Bühnen Gesehene, Gehörte und Erlebte mit offenen Augen und einladendem Herzen zu empfangen und einzulassen – um in uns zu wirken und uns zu verwandeln. Uns selbst und unser Leben - und damit die ganze Welt.

Aus dem Herzen gesponnen – für dich gewebt in die sich wandelnde Zeit

Isabella Maria*
Hallo Schatten – bitte nimm` Platz!

Wieder einmal wurde ich versetzt. Zum dritten Mal in den vergangenen zwei Wochen. Zum fünften Mal in den letzten drei Monaten.

Ich war rechtzeitig am vereinbarten Ort, hatte mich gesetzt und blieb - allein.

Ich wurde ver*setzt!
In mir Wut und Enttäuschung, die ich in all dem, was sie mitbrachten und mir auf dem silbernen Tablett servierten, hier nicht weiter ausführen möchte. Denn das führt ja zu nichts.

Rund um mich gut besetzte Tische. Die Menschen plauderten, diskutierten und lachten - und dazwischen plauderte, diskutierte und *lachte* ich innerlich mit mir.

Ein Stück Rhabarberkuchen mit Streuseln versüßte meine Gedanken und Gefühle, während ich mir ausmalte, welches Ereignis wohl diesmal als Erklärung präsentiert werden würde.

Letztendlich versunken in das Licht- und Schattenspiel der geflochtenen Sitzfläche neben mir, gelang es mir dann doch, wieder bei mir anzukommen - und mir meine Zauber*Frage zu stellen: Wofür geschieht das gerade jetzt?

Wofür darf ich dieses Versetzt*Werden erleben?

Wo ver*setze ich mich selbst und mein Leben?

*

Darf ich mich zu dir setzen?

Ich nickte innerlich und ließ einen Impuls neben mir Platz nehmen, der just in diesem Augenblick aufgetaucht war.

Er nahm Platz. Er war es, der immer wieder dafür gesorgt hatte, dass der Platz neben mir frei blieb. Doch diesmal ging ich über mein cooles „Naja, ich bin halt versetzt worden! Dann genieße ich die Zeit halt allein!“ hinaus. Ich hatte ihn eingeladen, er durfte sich neben mich setzen und bekam endlich meine Aufmerksamkeit.

Da saß er: Ein wohl vertrautes Verhalten, das sich nach und nach einschleicht, mehr und mehr dominiert, mich funktionieren und verbiegen lässt und dafür sorgt, dass ich mich selbst und mein Leben Stunden, Tage, Wochen, sogar Monate lang ver*setze.

Name und Historie dieses Verhaltens wie auch ihr einmal wirklich dienender Sinn und Zweck dürfen hier inkognito bleiben.

Doch die Botschaft an mich in diesem Moment mag hier genannt sein.

Ver*Setzung gefährdet!

Ich habe dieses Verhalten zu ver*setzen.

Ich habe dabei mich zu ver*setzen. Heraus aus diesem alten eingesessenen Stuhl, auf dem ich so häufig schon saß – und wohl immer wieder gerne.

Ich habe mich zu mir zu setzen.

Aufstehen.

Mich ver*setzen.

Auf diesen Stuhl - hier und jetzt neben mir.

Mich ver*setzen – hin zu mir.

*

Ich habe es in diesem Moment wirklich getan.

Was das mit mir gemacht hat?

Das sitzt … ;-o))

Aus dem Herzen gesponnen – für dich gewebt in die sich wandelnde Zeit

Isabella Maria*
WARUMst du noch oder WOFÜRst du schon?

Die Welt scheint im Chaos zu versinken. Unser einst geordnetes und funktionierendes Leben ist durcheinandergeraten. Wir fragen nach dem „Warum“, erhalten keine Antwort, die uns gefällt, machen weiter wie bisher oder verharren gelähmt wie das Kaninchen vor der Schlange.

*

Die Frage nach dem „Warum“ führt uns nicht weiter. Alles bleibt beim Alten - der vertraute Trott oder Stillstand.

Das „Warum“ dreht uns nur im Kreis herum.

Folgst du dabei dem Klang deiner Stimme und Körperhaltung, wirst du spüren: Das „Warum“ lässt dich zusammensinken. Es zieht dich hinab, macht dich mutlos, schwach und klein. Hoffnungslos schaust du von unten auf die Herausforderungen, die sich um dich formiert haben und auftürmen.

Vielleicht bekommst du sogar Antworten. Doch es antwortet das Alte, das Gewohnte - das, was du kennst und dich genau an diesen Punkt deines Lebens geführt hat.

*

Um aus diesem Kreislauf herauszutreten, braucht es also eine neue Fragestellung.
Frage doch einmal: „WoFÜR“?

Die Frage nach dem *WoFÜR* ist seit langem meine Wunder*Frage, die alles dreht.

Am wohl tiefsten Punkt meines Lebens war ich im Englischen Garten unterwegs. Gefangen im „Warum“, in gebeugter Haltung und mit gesenktem Blick, hob ich mit einem Mal den Kopf - und sah die Natur. Ich löste meinen Blick heraus aus meinem Leben. Heraus aus den Verstrickungen und Knoten meines Lebens*Gewebes.

Ich blickte auf und ging in Verbindung mit dem Lebens*Gewebe der Natur. Ich hob meine Wahrnehmung auf diese höhere Ebene – und lauschte ihrer Antwort.

*

Frage ich „Warum“?

Fragen wir Bäume: Warum herrscht Jahr für Jahr Umbruch? Warum verändern sich die Jahreszeiten? Warum geschieht das alles? Nach einem langen Winter haben wir das frostige Frühjahr überlebt, um jetzt als Bäume in dieser seit Wochen anhaltenden Trockenheit zu stehen. Um voll im Laub nicht zu wissen, woher wir das lebenswichtige Wasser nehmen sollen.

Wir brauchen doch ein wohlgesonnenes Lebensumfeld zwischen Erde und Himmel, das uns versorgt mit all dem, was wir brauchen.

Wir brauchen doch ein Wirtschaftsklima, das uns fördert, statt fordert und uns satte Wachstumsraten samt hohem Lebensstandard beschert.

Wir brauchen doch eine Weltlage, die uns stabil und sicher durch den Tag chillen lässt - und einen Lebensrahmen, in dem es Sinn macht, jeden Morgen aufzustehen.

Doch jetzt – wo es schwierig ist und wir nicht wissen, was der nächste Tag so bringt?!

*

Doch wir fragen nicht „WARUM“.

Sonst würden wir den Wechsel der Jahreszeiten einmal und nie wieder erleben.

Wir kennen nur ein „WoFÜR“.
FÜR das Leben.
FÜR das Da*Sein.
Hier und jetzt sind wir da – und genau daFÜR sind wir da.
WoFÜR?
DaFÜR!
Ohne Kompromiss. Ohne „Wenn“ und „Aber“.

*

Frage dich doch jetzt in deinem Leben „WoFÜR“.

Mit dem *WoFÜR* hebt sich der Klang deiner Stimme und dein Kopf. Du löst den Blick heraus aus den Verstrickungen und Knoten deines Lebens*Gewebes und im großen Weltgeschehen. Du richtest dich auf und hebst dich und deine Wahrnehmung auf eine höhere Ebene.

Vielleicht lassen sich die Antworten Zeit. Vielleicht springen sie beim ersten Fragen nicht sofort in dein Auge und Herz.

Dann frag` erneut: WoFÜR?

Es kommt der Lebensmoment, da antwortet dir deine innere FÜ(h)Rung.

Denn auf jedes *WoFÜR* folgt FÜ(h)Rung.

Aus meinem Herzen gesponnen – für dich gewebt in die sich wandelnde Zeit

Isabella Maria*
Schatten – in die PfLICHT genommen

Bestimmt ist es keine Überraschung für dich. Die Pflicht hat oft Tränen in den Augen, einen müden Körper, hängende Schultern und in der Brust ein trauriges verwundetes Herz.

Sie muss tapfer sein und durchhalten. Pflichtbewusst sein - warum auch immer.

Gewiss auch aus Angst vor Veränderung. Vor dem Unbekannten. Dem Ungewissen.

Pflichtbewusst sein - dem Vertrauten, dem Gewohnten gegenüber. Denn es hat ja mal gepasst. Oder noch nie? Dann verbunden mit der Hoffnung: Es wird schon – irgendwann – mal wieder stimmen!

Weiter der allzeit gewohnte Trott, das Funktionieren und Verbiegen. Lieber ein Leben mit wenig oder ohne Perspektive. Kein Sinn. Kaum Licht!
Pflichtbewusste Pflichterfüllung!

Dies erschien mir lange Zeit sinnvoller, als …

* der Pflicht in die Augen zu schauen – und ihrem Blick standzuhalten.
* mich in die Pflicht hineinzufühlen – und ihr dabei tief auf den Grund zu gehen.
* der Pflicht in meinem Körper nachzuspüren – um sie blind und taub, angespannt und verkrampft an so mancher Stelle zu entdecken.

Dies erschien mir lange sinnvoller, als mich dem Wort *Pflicht* in einem Moment der erschöpften Stille zu ergeben, um es langsam, deutlich und bewusst auszusprechen - und wirken zu lassen.

*

Sieben Buchstaben,

die nach einem verächtlichen oder kapitulierenden *Pf* das Licht gebären.

PfLICHT.

*

Für mich war dieses Erleben eine Offenbarung – geboren aus einer dunklen Pflicht.

Von nun an ging ich den PfLICHTen in meinem Leben auf den Grund. Zunächst staunend, in wie vielen gewohnten und selbstverständlichen Handlungen ich ihr – oder Anteilen von ihr – begegnen durfte.

Jetzt schaute ich meinen PfLICHTen in die Augen, fühlte tief in ihr Herz hinein – und erspürte sie in den Schmerzpunkten meines Körpers.

Mutig forschend: Welches Licht lässt sich der PfLICHT entlocken, damit diese Pflicht bewusst Erfüllung wird?

Das Licht forderte mich und fordert mich noch heute – mehr und mehr heraus, aus meinem pflichtbewussten Leben.

Diesem Licht in der Pflicht dann auch noch folgen, war und ist manchmal kein geschmeidiger Weg. Doch es lohnt sich jeder Schritt.

Denn jeder Schatten – in die Pflicht genommen – trägt in sich ein Licht.

Vom Schatten in die *Pf*LICHT genommen, wird

Pflicht * bewusst * Erfüllung.
P.S.
Auf dem Foto stickt sich Licht in den Schatten – Stich für Stich - auf einem prachtvollen Vorhang*Stoff von Pierre Frey.
Wenn schlafende Schatten schmelzen

Seit ein paar Tagen sind seine Sternen*Sträuße erblüht und erfüllen mein Zimmer mit ihrem Duft. Sie duften nachts - immer nur nachts. Im Dunkeln. Dann, wenn auch die Schatten schlafen – zumindest sollen.

Wie diese Pflanze heißt? Ich weiß es nicht. Für mich ist sie mein Zimmer*Jasmin.

Seine geschlossenen Blüten sahen künstlich aus. Fest fühlten sie sich an. Glasiert – mit einer süßen dünnen Zuckerschicht oder zartrosa schokoliert … ;-o))

Doch sie waren echt!
Eines Nachts weckte mich süßer Duft. Verführt, verlor der Schlaf seine Anziehungskraft. Betört, schnupperte ich im Dunkel die Essenz der geöffneten Blüten.

Die Morgensonne brachte dann ihren Sternen*Zauber an den Tag. Kleine fünfzackige Sterne. Im Herzen weitere Fünfsterne - oder der berühmte Vitruvianische Mensch?

Die Glasur schien zu einem glitzernden Tropfen geschmolzen, in dem sich mir – Tropfen für Tropfen - unser menschliches Schatten*Dasein wider*spiegelte.
Die festgefügte Blüten*Form hatte die Kontrolle verloren oder - bewusst aus der Hand gegeben. Weil sich Leben im Innen regte und streckte und die einzelnen Blüten*Wesen sich öffnen ließ.

Die Form - eine An*Sicht, Vor*Stellung, Halt*ung, ein Zu*Stand, die lange Zeit ihre Daseins*Berechtigung und gedient hatten, ihren Sinn erfüllten.

Doch nun waren gesellschaftliche Konditionierungen geschmolzen, erstarrte Lebendigkeit und verbogener Selbstwert erwachten zum Leben und öffneten sich - um ihr Mensch*Sein zu zeigen und sich im Herzen zu einer glitzernden Essenz zu verbinden.

Gemeinsam tropfen sie nun nach unten - ins Verborgene? Erhören ein Klopfen, und folgen diesem Ruf - ins Unbekannte? Oder geben sich einem Ziehen und Sehnen ins Ungewisse hin?

Wofür haben sich die Tropfen gefüllt – mit all dem, was sie beherbergen?

Worauf werden sie fallen und - wohin wird das fü(h)ren?

*

In mir die Gewissheit: Diese Tropfen führt keine Suche. Diese Tropfen führt die Essenz, die Quelle: natürliches Schön*Sein und Selbst*Wert, der tiefe Sinn, das wahre Echt- und Lebendig*Sein.

Diese Tropfen sind geschmolzen, ohne zu wissen, was sie dafür bekommen.

Denn die Frage „Was bekomme ich dafür?“ bedeutet sich weiter zu verkaufen – für einen Tropfen Liebe, Anerkennung und Geld. Süße Werte – glasiert von der Bewertung aus dem Außen. In eine Form schokoliert, in der es sich wahrlich zartrosa glänzen lässt.

Doch um welchen Preis?

*

Sie schmelzen wohl auch für uns.

Für mich, der sie sich offenbart haben. Für dich, die / der du das gerade liest.

Weil es an der Zeit ist, dass unsere schlafenden Schatten schmelzen.
Wenn Schatten schmelzen – das ist All*Chemie. Erst eingewebte Schatten*Fäden bringen dein Lebens*Kleid zum Strahlen – und Schicksals*Fäden machen es so richtig schick. Dabei begleite ich dich.
Netzwerk & Business – auf einen Kaffee

Und wieder laden Andreas Kellermann und ich zu „Netzwerk & Business“. Diesmal „auf einen Kaffee“ bei Palmi in der Franz-Josef-Str. 33 in München-Schwabing.

* Neue Kontakte und Verbindungen
* Das Gefühl des Miteinanders
* Unkompliziert, positiv, herzlich
Das Frühstück - der Klassiker unter den Netzwerkveranstaltungen. Immer wieder gerne genommen, da unkompliziert, es immer was Leckeres zum Essen gibt, und die Zeit einfach wie im Fluge vergeht.

Was zwischen köstlichem italienischen Bio-Kaffee, Cornetti, Fagottini und Focacce entstehen darf, ist das Gefühl der Gemeinschaft, lebendiger Austausch und Unterstützung.

Fühle dich also herzlich eingeladen. Zeig dich und dein Business in einem wunderschönen Ambiente.

Egal ob du beruflich lange allein unterwegs warst, oder schon immer wertvolle Geschäftspartner*innen an deiner Seite hattest - ein Netzwerk*Frühstück ist immer eine wertvolle Gelegenheit, um dein Business nach außen zu tragen und deinen Kontaktkreis zu erweitern.

Wenn du offen bist, neugierig und neue Menschen mit ihren beruflichen Herzens*Angelegenheiten kennenlernen möchtest, bist du bei uns genau richtig.

Wir freuen uns auf dich!

Unser Treffen findet dieses Mal im Café Palmi statt. Dort erwarten uns Rita und Giuseppe und ihre italienischen Köstlichkeiten.

Einziges Handicap: das Café hat keine Toiletten. Doch in der Nachbarschaft gibt es eine Pizzeria. Wir werden dort anfragen, dass wir deren Toilette ab 11:30 Uhr benutzen dürfen.

Frühstück Selbstzahler
Schatten und Licht – uns angetragen

Lichtvolle heiße Tage und ihre kühlen Schatten, die wir suchen.

Daneben heiße Schatten im Lebensgeschehen, die wir meiden. Die uns mit Emotionen verbinden, deren verborgene Botschaften wirken.

Doch ohne Schatten kein Licht.

In ihrer Verbindung wirken sie gemeinsam für das Leben. In sich tragen sie Antworten und Lösungen - der jeweils anderen Seite.

Eine wechselseitige und alles verwandelnde Wirk*Kraft, die auch auf unserer Haut zum Tragen kommt – gesponnen und gewebt in unserer Kleidung.
Pflanzen und Tiere leben im steten Spannungsfeld von Licht und Schatten. Sie prägen dabei die Eigenschaften der Pflanzenfasern und Tierhaare, die wir für Sommerkleid, Wintermantel und Co. zu textilen Stoffen verweben. Licht- und Schattenqualitäten – verbunden und gewachsen durch die Kräfte der Natur.

Über die Kleidung werden sie uns angetragen, wirken auf unseren Körper, Seele und Geist – und lassen uns wohl- oder unwohlfühlen in unserer zweiten Haut.

*

Wenn Schatten spinnen und weben …

Gehen wir mit diesen Lebensqualitäten bewusst auf Tuch*Fühlung, stellen sie sich uns zur Verfügung. Gesponnen und verwebt zu textilen Stoffen, eröffnen sie in uns einen magischen Raum, der uns unsere eigenen Licht- und Schattenseiten spüren und fühlen lässt. Der uns mit unseren Lebensqualitäten verbindet: den bereits gelebten und den noch verborgenen.

Gerade Schattenqualitäten tragen die wertvollen Inspirationen. Auch im Verborgenen ist ihre Wirkung immer präsent und fließt ein in unser Befinden.

Ans Licht gebracht sind es diese Schattenqualitäten, die uns befreien, die uns echt und lebendig machen in unserer ureigenen Anziehungs- und Aussage*Kraft.

Erst eingewebte Schatten*Fäden bringen ein Lebens*Kleid zum Strahlen.

*

Extremen Lebensbedingungen gewachsen, widersteht die unbeugsame Leinenfaser fast jedem Versuch, sie zu formen. Sie knittert. Sie steht mit Rückgrat zu sich selbst - und zu diesen Knittern. Lebens*Kunst – *veredelt* im Atelier der Natur.

Die Baumwollfaser dagegen lässt fast alles mit sich machen – vor allem durch Chemie. Sie ist sich dessen nicht bewusst, verbringt sie doch bereits ihre Jugend in einem hochtoxischen (Um)Feld. Sie nimmt es sportlich und freut sich dennoch ihres Lebens.

Wird es einem Wollhaar zu viel, stellt es seine natürliche Schuppenschicht auf und filzt. Wirkungsvoll und irreparabel setzt es Grenzen. Doch das Wollhaar trägt auch alle Qualitäten in sich, um diesen „Burnout“ zu vermeiden. Eine Meisterin der Resilienz.

Im Seidenfaden verbinden sich Leben und Tod, Stirb und Werde. Gesponnen für eine Textilie trägt er den Hitzetod der sich verpuppenden Seidenraupe. Gesponnen für seine wahre Lebensaufgabe dient er der Auflösung der Raupe in ihrer wundervollen Verwandlung zum Schmetterling.

Schatten und Licht – über die Kleidung uns angetragen.
Du hast Zeit und Freude mit Licht und Schatten in deinem Leben auf Tuch*Fühlung zu gehen? Dann sehen wir uns am 17. Juli live in München-Giesing in der ConceptKitchen.