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Aktuelle Ausgabe #56 Feministische Kampfansagen (Juli 2020)
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Wir suchen wieder Rezensent_innen! Für unsere Ausgabe #57: Kritisch schwurbeln – Verschwörungstheorien

Geheimgesellschaften, Chemtrails, Coronaverschwörung - nach Ansicht einiger Menschen scheint es Verschwörungen am laufenden Band zu geben. Mächtige Gruppierungen oder gar Einzelpersonen werden für die globalen Missstände verantwortlich gemacht. Es spielt im Prinzip keine Rolle, wie absurd (antisemitisch, rassistisch oder krude menschenverachtend) die jeweilige Vorstellung anmutet: Es genügen einige Schuldige, um zu erklären, warum die Welt so ist, wie sie ist – und die Beteiligten scheinen im Puzzlespiel der Verschwörungen immer ein paar Teile mehr zusammensetzen zu können als alle anderen. [...]

Für unseren kommenden Schwerpunkt fragen wir: Wie sollte man diesen Theorien und ihren Anhänger*innen begegnen? Wie erkennen wir, wann Verschwörungstheorien gefährlich werden? Welchen linken Verschwörungstheorien sitzen wir eigentlich auf? Wie hängen Verschwörungstheorien und rechte Gesinnung zusammen? Und wie können aus dem Unmut über die gesellschaftlichen Zustände auch Potentiale der Emanzipation jenseits kruder Erklärungsansätze wachsen?

Meldet euch bis zum 22.Juni mit Rezensionsvorschlägen!
Hier gehts zu unserem Aufruf:

https://kritisch-lesen.de/ankuendigungen/wir-suchen-wieder-rezensent-innen-ausgabe-57-kritisch-schwurbeln-verschworungstheorien
#56: Feministische Kampfansagen

Unsere neue Ausgabe zum Thema "Feministische Kampfansagen" ist online!

Feministinnen* auf den Straßen weltweit haben recht, wenn sie sagen, die Herrschenden haben Angst vor ihnen: stellen sie doch ihren kraftvollen Demonstrationen Sondereinheiten entgegen – etwa die „Grupo Atenea“ der Polizei in Mexiko – oder beschießen die Teilnehmerinnen* mit Tränengas und Gummigeschossen, wie in der Türkei, im Sudan, in Brasilien oder in Indien. Dass die feministischen Kämpfe dennoch jedes Jahr stärker werden und sich die Akteurinnen* auch weltweit vernetzen und gemeinsame Forderungen stellen, daran konnte die zunehmende Repression nichts ändern. Wir fragen uns: Wie können wir die Kontinuität von feministischen Kämpfen gegen autoritäre Verhältnisse sichtbar machen? Und vor allem: Was können wir aus der Solidarität der prekarisierten Frauen*, insbesondere in der Peripherie, auch für hiesige Kämpfe gegen den zunehmend autoritär agierenden Neoliberalismus lernen?

Mit einem Essay zu feministischen Kämpfen in Indien von Sara Morais dos Santos Bruss und Madhurima Majumder, einem Interview mit Juliana Streva über den Widerstand gegen Antifeminismus und Gewalt in Brasilien sowie zahlreichen Rezensionen zum Thema sowie zu aktuellen Veröffentlichungen.

Viel Spaß beim kritischen Lesen!
--> https://kritisch-lesen.de/ausgabe/feministische-kampfansagen
Wir suchen Rezensent*innen für unsere Ausgabe #58: Knast und Justiz

Wenn Schwarze Menschen in Zellen verbrennen und es keiner gewesen sein soll, wenn von Polizeicomputern Morddrohungen gegen linke und migrantische Frauen* verschickt werden, wenn auf Demonstrationen Polizisten bekannte Rechtsradikale freundschaftlich umarmen: Wie wirksam ist dann die Institution „Strafe“ überhaupt? Sehen wir ein Scheitern der staatlichen Institutionen, oder verweisen diese Vorfälle auf die eigentliche Funktion des strafenden Staates?

Für die Januar 2021-Ausgabe von kritisch-lesen.de suchen wir Menschen, die Bücher, Broschüren, Sammelbände und Literatur zum Thema für Menschen jeden Alters besprechen möchten. Wenn ihr Interesse oder weitere Ideen habt, dann schickt eure Vorschläge bis zum 30.09.2020 an redaktion@kritisch-lesen.de. Einsendeschluss der Rezensionen ist der 16.11.2020.

Hier geht es zum gesamten Aufruf: https://kritisch-lesen.de/ankuendigungen/wir-suchen-wieder-rezensent-innen-ausgabe-58-knast-und-justiz
#57: Richtig schwurbeln! Verschwörungserzählungen und rechte Kontinuitäten

Unsere neue Ausgabe ist online!

Verschwörungstheorien sind ein Versuch, reale politische und gesellschaftliche Konflikte durch Machenschaften einer geheimen Gruppe zu erklären. Es genügen einige Schuldige, um zu erklären, warum die Welt so ist, wie sie ist – und die Beteiligten scheinen im Puzzlespiel der Verschwörungen immer ein paar Teile mehr zusammensetzen zu können als alle anderen.

Gerade in der Corona-Krise fanden sich Linke nun plötzlich Seite an Seite mit liberalen Lockdown-Gegner*innen oder als Verteidiger*innen der autoritären Staatsräson, um eine möglichst große Distanz zum Verschwörungsgeschwurbel herzustellen. Wir müssen also dringend unsere Standpunkte schärfen. Wir fragen uns: Wie sollte man diesen Theorien und ihren Anhänger*innen begegnen? Wie hängen Verschwörungsglauben und rechte Gesinnung zusammen? Und wie können aus dem Unmut über die gesellschaftlichen Zustände auch Potenziale der Emanzipation jenseits kruder Erklärungsansätze wachsen? 

Mit einem Interview mit Andreas Speit über die Überschneidungen von extremen Rechten und Esoterik, einem Essay von Andrea Strübe und Johanna Bröse mit Überlegungen zu einem linken Umgang mit Verschwörungserzählungen sowie zahlreichen Rezensionen.

Viel Spaß beim kritischen Lesen!

https://kritisch-lesen.de/ausgabe/richtig-schwurbeln-verschworungserzahlungen-und-rechte-kontinuitaten