Ich merke immer mehr, wie taub die Informations Industrie unsere Sinne macht. Auch das ist ein Merkmal des Zerfalls. Produktivität auf Kosten des Inhalts. Masse statt Klasse. Kopie statt Original. Verflachung statt Erhebung. Dumpfheit statt lebendiger Impuls.
Kommentar statt Erkenntnis.
Unterhaltung statt bewusstes Sein.
Kommentar statt Erkenntnis.
Unterhaltung statt bewusstes Sein.
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VERÄNDERUNGEN
Wie winzige Samen ruhen sie in den Tiefen unseres Selbst, dort wo es ganz still ist.
Vielleicht weil der Frühling gekommen ist oder weil die Zeit sie gerufen hat, fangen sie an sich empor zu drängen. Niemand weiß, woher sie kamen oder was sie geweckt hat.
Erst sind es nur Ahnungen. So wie kleine grüne Lichtschimmer huschen sie aus der noch verschlossenen Knospe. Schon wenn man zweimal hinsieht, verbergen sie sich wieder.
Solange sie noch im Innern reifen, scheuen sie das Licht. Ich glaube, Veränderungen brauchen Zeit. Wenn man sie in Worten hervorzieht, zerfallen sie zu Staub.
Wenn man ihnen Gestalten und Namen gibt, fallen sie zurück ins Formlose.
Vielleicht nur für ein Weilchen. Vielleicht auch für immer.
Den Boden bereiten und das Leben gewähren lassen, ist alles was wir tun können.
Und dann mit staunendem Herzen zusehen, was geschieht.
Mag sein das macht uns zu guten Gärtnern.
Für was auch immer Gott will, das durch uns wächst.
Wie winzige Samen ruhen sie in den Tiefen unseres Selbst, dort wo es ganz still ist.
Vielleicht weil der Frühling gekommen ist oder weil die Zeit sie gerufen hat, fangen sie an sich empor zu drängen. Niemand weiß, woher sie kamen oder was sie geweckt hat.
Erst sind es nur Ahnungen. So wie kleine grüne Lichtschimmer huschen sie aus der noch verschlossenen Knospe. Schon wenn man zweimal hinsieht, verbergen sie sich wieder.
Solange sie noch im Innern reifen, scheuen sie das Licht. Ich glaube, Veränderungen brauchen Zeit. Wenn man sie in Worten hervorzieht, zerfallen sie zu Staub.
Wenn man ihnen Gestalten und Namen gibt, fallen sie zurück ins Formlose.
Vielleicht nur für ein Weilchen. Vielleicht auch für immer.
Den Boden bereiten und das Leben gewähren lassen, ist alles was wir tun können.
Und dann mit staunendem Herzen zusehen, was geschieht.
Mag sein das macht uns zu guten Gärtnern.
Für was auch immer Gott will, das durch uns wächst.
❤1
Ich mochte es noch nie, wenn Menschen in Abwesenheit anderer über sie reden.
Ich bin selbst nicht frei davon, aber war dennoch immer bemüht, solche Situationen klein zu halten.
Es wird dem anderen nie gerecht.
Und am Ende ist es Schmerz, der vermehrt wird. Nicht etwa Freude oder Liebe.
Wann immer wir Überlegungen anstellen und Vermutungen und Annahmen hegen, was ein anderer tut, denkt oder fühlt - oder gar welche Gründe das hat, liegen wir falsch.
Das gleiche gilt für all die Annahmen, die andere über uns und unsere Beweggründe anstellen.
Wir wissen es nicht.
Wir wissen nicht, was im Innern eines anderen geschieht. Wir wissen nur, was in uns geschieht. WENN wir es wissen...
Im besten und heilsamsten Falle, betrachten wir den anderen doch wie ein Wunder, das wir nicht kennen!
Mit der Kerze des Mitgefühls in der Hand, wird alles heller.
Und dann MITeinander sprechen, statt ÜBEReinander.
Dann hören und sehen wir vielleicht ein kleines bisschen mehr.
Am Ende aber weiß nur Gott allein um das menschliche Herz und sein Leuchten ohne Schleier.
Ich bin selbst nicht frei davon, aber war dennoch immer bemüht, solche Situationen klein zu halten.
Es wird dem anderen nie gerecht.
Und am Ende ist es Schmerz, der vermehrt wird. Nicht etwa Freude oder Liebe.
Wann immer wir Überlegungen anstellen und Vermutungen und Annahmen hegen, was ein anderer tut, denkt oder fühlt - oder gar welche Gründe das hat, liegen wir falsch.
Das gleiche gilt für all die Annahmen, die andere über uns und unsere Beweggründe anstellen.
Wir wissen es nicht.
Wir wissen nicht, was im Innern eines anderen geschieht. Wir wissen nur, was in uns geschieht. WENN wir es wissen...
Im besten und heilsamsten Falle, betrachten wir den anderen doch wie ein Wunder, das wir nicht kennen!
Mit der Kerze des Mitgefühls in der Hand, wird alles heller.
Und dann MITeinander sprechen, statt ÜBEReinander.
Dann hören und sehen wir vielleicht ein kleines bisschen mehr.
Am Ende aber weiß nur Gott allein um das menschliche Herz und sein Leuchten ohne Schleier.
❤6
DIESER EINE TAG
Heute ist Freitag. Gestern war Donnerstag. Morgen ist Samstag.
Das zu wissen, bringt Ordnung in mein Leben. Ein Tag folgt dem anderen. Eine Konstante, auf die ich mich verlassen kann. Nächste Woche wird es genauso sein.
Doch als ich heute in den Tag fiel … und irgendwie heraus aus der Zeit..., stellte ich fest, dass ihn meine Ordnung nicht schert. Er ist einfach Tag. Immer nur dieser eine.
Er ist fein. Und du kriegst ihn nicht zu fassen.
Er ist kein Augenblick, keine Sekunde und keine Stunde.
Und richtig! Er ist auch kein Tag.
Er ist nicht sichtbar und nicht berührbar.
Immer ist er zur selben Zeit in der Unendlichkeit aller Dinge.
Jetzt.
Der Tag ist nicht Tag
und kein Ding ist Gott.
Und dennoch erscheint alles in ihm,
nimmt Form an und vergeht.
Zum Beispiel der Mensch.
Und die Zeit.
(Auszug aus meinem Buch "Zwischen Himmel und Zeit ")
Heute ist Freitag. Gestern war Donnerstag. Morgen ist Samstag.
Das zu wissen, bringt Ordnung in mein Leben. Ein Tag folgt dem anderen. Eine Konstante, auf die ich mich verlassen kann. Nächste Woche wird es genauso sein.
Doch als ich heute in den Tag fiel … und irgendwie heraus aus der Zeit..., stellte ich fest, dass ihn meine Ordnung nicht schert. Er ist einfach Tag. Immer nur dieser eine.
Er ist fein. Und du kriegst ihn nicht zu fassen.
Er ist kein Augenblick, keine Sekunde und keine Stunde.
Und richtig! Er ist auch kein Tag.
Er ist nicht sichtbar und nicht berührbar.
Immer ist er zur selben Zeit in der Unendlichkeit aller Dinge.
Jetzt.
Der Tag ist nicht Tag
und kein Ding ist Gott.
Und dennoch erscheint alles in ihm,
nimmt Form an und vergeht.
Zum Beispiel der Mensch.
Und die Zeit.
(Auszug aus meinem Buch "Zwischen Himmel und Zeit ")
❤3
Mein neuer Blogbeitrag.
Viel Freude beim Lesen! 🌸
https://www.frauke-banz.de/2026/03/28/mein-innerer-garten/
Viel Freude beim Lesen! 🌸
https://www.frauke-banz.de/2026/03/28/mein-innerer-garten/
Frauke Banz Heilpraktikerin
Mein innerer Garten
Die Morgen ziehen kühl übers Land. Eben noch versank die Erde in Kälte und Schlaf. Doch nun liegen die Felder in hellem Braun und warten. Himmel und Samen erwachen zugleich, wie mir scheint. Nicht mit einem Mal, sondern leise. Die Nebel heben sich aus den…
❤3
In den inneren Ebenen zeigte mir Eva Maria während einer Meditation den blauen Lotos. Lady Eva von Shambalah gilt als die Hüterin des blauen Strahls. Von welcher Strahlkraft der Lotos war, lässt sich kaum ausdrücken.
Dennoch hatte ich das Bedürfnis, ihn zu malen. Gestern ist das Bild fertig geworden.
Acryl auf Leinwand
50 x 50
Wer mehr über die Arbeit der Meister erfahren will:
www.bewusstseinsentwicklung.eu
Dennoch hatte ich das Bedürfnis, ihn zu malen. Gestern ist das Bild fertig geworden.
Acryl auf Leinwand
50 x 50
Wer mehr über die Arbeit der Meister erfahren will:
www.bewusstseinsentwicklung.eu
❤1
Mein neuer Blogbeitrag ist da! Viel Freude beim Lesen und einen glücklichen Tanz in den Mai wünsche ich Euch!🌸🔥🧚🏻♀️💫
https://www.frauke-banz.de/2026/04/30/tanz-in-den-mai-beltane-und-walpurgis/
https://www.frauke-banz.de/2026/04/30/tanz-in-den-mai-beltane-und-walpurgis/
Frauke Banz Heilpraktikerin
Tanz in den Mai - Beltane und Walpurgis
In der Nacht zum ersten Maientag feiern viele Menschen, besonders die Frauen, die Walpurgisnacht. Doch woher stammt dieser Ritus und was feiern wir in dieser Nacht? Lasst uns das doch einmal etwas genauer betrachten. Der Ursprung des Maifestes geht zurück…
❤2
Man greift sich aus der Unendlichkeit aller Bewegungen etwas heraus und sagt dann: " Das bin ich." Wenn ich meine Schuhe zubinde, Essen zubereite oder mit jemandem spreche. Die Art, wie ich etwas tue, der Reflex, mit dem ich etwas verhindere. Die Gedanken, die in mir aufsteigen, die Empfindungen die ich spüre. Doch in wem steigen all die Impulse auf? Wer ist diese "Person"? Was ist ihr Zentrum, woraus steigt sie hervor?
Ich sitze am Meer und schaue in die Weite. Das Wasser scheint sich in Wellen zu bewegen. Wind fährt darüber. Jede Form löst sich wieder, manche strandet. Sie verschwinden. Alle.
Als sich mein Blick von den Details hebt, sehe ich, das Meer ist ein Ganzes. Es ist ein einziger Organismus. Er atmet ein und aus. Er ist nicht einzelne Wellen und nicht ihre Bewegungen. Doch alles findet in ihm statt. Jede Form ist in ihm enthalten. Nimmt Gestalt an und vergeht.
Kehrt nicht mehr wieder und gebiert sich unentwegt neu.
Ich schaue auf das Meer.
Für einen Moment taucht es auf:
In wem finde ich statt?
Dann ist die Person, die das fragt verschwunden.
Für einen winzigen Augenblick.
Zwischen zwei Wellen.
Ich sitze am Meer und schaue in die Weite. Das Wasser scheint sich in Wellen zu bewegen. Wind fährt darüber. Jede Form löst sich wieder, manche strandet. Sie verschwinden. Alle.
Als sich mein Blick von den Details hebt, sehe ich, das Meer ist ein Ganzes. Es ist ein einziger Organismus. Er atmet ein und aus. Er ist nicht einzelne Wellen und nicht ihre Bewegungen. Doch alles findet in ihm statt. Jede Form ist in ihm enthalten. Nimmt Gestalt an und vergeht.
Kehrt nicht mehr wieder und gebiert sich unentwegt neu.
Ich schaue auf das Meer.
Für einen Moment taucht es auf:
In wem finde ich statt?
Dann ist die Person, die das fragt verschwunden.
Für einen winzigen Augenblick.
Zwischen zwei Wellen.
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Ich frage mich, wieviel Informationen wir eigentlich brauchen.
Ist unser Leben wirklich reicher geworden, durch das was wir alles wissen? Oder zu wissen glauben...oder sogar glauben wissen zu müssen.
Ich sinne darüber nach, ob mich eine Information je glücklich gemacht hat oder sicherer oder friedlicher oder freundlicher. Waren Worte jemals die Veränderer des Spiels oder waren sie vielmehr die Girlanden, die man um alles hängte? Wozu benennen und bezeichnen, wozu be-deuten, was ist?! Was ohnehin ist. Auch ohne ein Wort...
Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich mag Worte. Sie können Schönheit transportieren. Sie können die Seele berühren, wie ein Klang, ein Musikstück oder ein Hauch aus anderen Räumen. Sie sind Träger und Verbindung...wenn wir ihnen lauschen und wenn unser Herz offen ist.
Aber brauche ich Nachrichten zum Beispiel? Muss ich wissen, wodurch sich andernorts die Menschen das Leben zur Hölle machen? Ist es nützlich für mein Leben, wer was zu wem gesagt hat und was ein Dritter darüber denkt?
Ist es hilfreich für mein Sein, zu erfahren, was ein anderer Mensch für einen Kommentar zum Leben hat? Ich gehe noch weiter: Ist es wahrhaft nützlich, was ich selbst zu einem Geschehen zu sagen habe? Für wen? Ein Kommentar...und noch einer...und noch einer.
Man glaubt, man sollte etwas nicht unerwähnt lassen. Zuweilen höre ich auch, wir hätten ein Recht auf Information. Echt? Wozu? Wozu soll das dienen?
Reicht es nicht, der direkt Erlebende zu sein?! Reicht es nicht, zu erfassen, was in diesem Augenblick mit allen Sinnen wahrzunehmen ist? Um die Schönheit einer Blume zu erleben, muss ich nicht wissen, wie sie heißt und zu welcher Gattung sie gehört. Die Weisheit eines Menschen lässt sich nicht an der Zahl der Philosophen messen, die er gelesen hat. Ich brauche kein biochemisches Wissen, um zu spüren, wie gut eine Umarmung tut.
Ich war ein paar Tage in der Natur. Eine kleine Auszeit vom Wahnsinn der Großstadt. Und da habe ich mich sogar gefragt, ob ich die vielbeschworene Vernetzung wirklich brauche. Brauche ich sie, um zu atmen und den Duft des Waldes in mich einzulassen? Um in die Weite zu schauen, in den Himmel zu sehen oder Regen auf der Haut zu spüren? Oder meinen Herzschlag zu spüren oder den Gesang eines Vogels zu hören? Brauche ich Informationen, um meine Füße auf dem Waldboden zu spüren und vollständig anwesend zu sein? Wieviel Information brauche ich, um bewusst in die Augen eines lieben Menschen zu schauen?
Karl Valentin sagte einmal so schön: „ Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.“
Nun, im Augenblick weiß ich gar nicht mehr, ob ich noch so lange warten möchte, bis die alle fertig geredet haben.
Mir hat es ohne Information recht gut gefallen. Vor allem meinem Herzen.
Ist unser Leben wirklich reicher geworden, durch das was wir alles wissen? Oder zu wissen glauben...oder sogar glauben wissen zu müssen.
Ich sinne darüber nach, ob mich eine Information je glücklich gemacht hat oder sicherer oder friedlicher oder freundlicher. Waren Worte jemals die Veränderer des Spiels oder waren sie vielmehr die Girlanden, die man um alles hängte? Wozu benennen und bezeichnen, wozu be-deuten, was ist?! Was ohnehin ist. Auch ohne ein Wort...
Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich mag Worte. Sie können Schönheit transportieren. Sie können die Seele berühren, wie ein Klang, ein Musikstück oder ein Hauch aus anderen Räumen. Sie sind Träger und Verbindung...wenn wir ihnen lauschen und wenn unser Herz offen ist.
Aber brauche ich Nachrichten zum Beispiel? Muss ich wissen, wodurch sich andernorts die Menschen das Leben zur Hölle machen? Ist es nützlich für mein Leben, wer was zu wem gesagt hat und was ein Dritter darüber denkt?
Ist es hilfreich für mein Sein, zu erfahren, was ein anderer Mensch für einen Kommentar zum Leben hat? Ich gehe noch weiter: Ist es wahrhaft nützlich, was ich selbst zu einem Geschehen zu sagen habe? Für wen? Ein Kommentar...und noch einer...und noch einer.
Man glaubt, man sollte etwas nicht unerwähnt lassen. Zuweilen höre ich auch, wir hätten ein Recht auf Information. Echt? Wozu? Wozu soll das dienen?
Reicht es nicht, der direkt Erlebende zu sein?! Reicht es nicht, zu erfassen, was in diesem Augenblick mit allen Sinnen wahrzunehmen ist? Um die Schönheit einer Blume zu erleben, muss ich nicht wissen, wie sie heißt und zu welcher Gattung sie gehört. Die Weisheit eines Menschen lässt sich nicht an der Zahl der Philosophen messen, die er gelesen hat. Ich brauche kein biochemisches Wissen, um zu spüren, wie gut eine Umarmung tut.
Ich war ein paar Tage in der Natur. Eine kleine Auszeit vom Wahnsinn der Großstadt. Und da habe ich mich sogar gefragt, ob ich die vielbeschworene Vernetzung wirklich brauche. Brauche ich sie, um zu atmen und den Duft des Waldes in mich einzulassen? Um in die Weite zu schauen, in den Himmel zu sehen oder Regen auf der Haut zu spüren? Oder meinen Herzschlag zu spüren oder den Gesang eines Vogels zu hören? Brauche ich Informationen, um meine Füße auf dem Waldboden zu spüren und vollständig anwesend zu sein? Wieviel Information brauche ich, um bewusst in die Augen eines lieben Menschen zu schauen?
Karl Valentin sagte einmal so schön: „ Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.“
Nun, im Augenblick weiß ich gar nicht mehr, ob ich noch so lange warten möchte, bis die alle fertig geredet haben.
Mir hat es ohne Information recht gut gefallen. Vor allem meinem Herzen.
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