highMweg
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gelebte Spiritualität, Achtsamkeit und bewusstes Sein, Wachsen & Heilen
...mein Weg zurück zu mir SELBST.. ich poste was mir hilft, was mich beschäftigt, was mich interessiert....
ich freue mich über Dich 🧡
🙏
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Hallo,

habe einen sehr schönen Text, durch einen Freund entdeckt und möchte ihn gerne mit Dir teilen.
Er berührt etwas in mir. Ist das bei dir vielleicht auch so?

Ich hoffe, Du hast das Herbstequinox gut überstanden und verträgst die zunehmende Dunkelheit gut.
Ich merke richtig, wie sich mein Focus nach Innen wendet. Ich bekomme Lust auf Kerzen, kuschelige Abende im warmen... aber auch auf die Veränderungen draußen. Der Herbst hat etwas "reinigendes", so wie der Winter dann etwas "reines" hat.
Es ist ja nicht umsonst schon immer eine Zeit der Besinnung, der Einkehr, Reflektion, Integration und letzten Endes oder Anfangs 😉 eine Zeit der Ideenfindung, Planung und Vorbereitung.
Nächstes Jahr geht es weg aus dieser Region, rein ins Abenteuer.
Mal sehen, als nächstes "Zielgebiet" haben wir uns mal Mittelhessen ausgeguckt und suchen nun nach Wohnungen, Häuschen, Lebens- u. Hofgemeinschaften, WG's...
Ich freue mich über jeden Tipp 🙏🏼

Nun aber zu diesem wunderschönen Text über Heiler ♡
highMweg
Hallo, habe einen sehr schönen Text, durch einen Freund entdeckt und möchte ihn gerne mit Dir teilen. Er berührt etwas in mir. Ist das bei dir vielleicht auch so? Ich hoffe, Du hast das Herbstequinox gut überstanden und verträgst die zunehmende Dunkelheit…
Wenn Du einem Heiler begegnest,
denke daran, dass er die Stille liebt, genauso wie er die Nacht und ihre unendlichen Sterne liebt.

Wenn Du einer Heilerin begegnest,
hab keine Angst;
Ihre Gefühle sind intensiv, unvorhersehbar und verändern sich genau wie der Mond, den sie verehrt.

Wenn Du einem Heiler begegnest, versuche nicht ihn zu verstehen, liebe ihn einfach.
Er kann vielleicht die Geheimnisse des Universums verstehen, aber es gibt Zeiten, in denen er sich selbst nicht verstehen kann.

Wenn Du einer Heilerin begegnest,
mach Dich bereit, Deine Tage werden magisch und der Alltag zu einem Abenteuer.

Wenn Du einem Heiler begegnest,
mach Dir keine Sorgen, wenn er über Dramen lacht und mit den Blumen weint.

Wenn Du einer Heilerin begegnest, wisse, dass sie in Deinen Augen all die Schönheit sehen wird, vor der Du Dich gefürchtet hast.
Sie wird deine Kraft, deine Leiden und jeden deiner Träume sehen.

Wenn Du einem Heiler begegnest,
bleibe an seiner Seite und genieße die Reise.
Wenn Du aufwachst, wirst Du nicht mehr derselbe sein.

Unbekannter Autor

💚🙏🏼💚

☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆

(Quelle: https://t.ly/originalBeitrag )

If you come across a healer, keep in mind that he loves #silence, just as he loves the night and its infinite stars.

If you run into a healer, don't be scared; His #emotions are intense, unpredictable and changing just like that moon to which he reveres.

If you come across a healer, don't understand him, just love him. He can understand the #mysteries of the Universe, but there are times when he cannot understand himself.

If you come across a healer, get ready, your days will become #magical and everyday life an adventure.

If you come across a healer, don't worry, he laughs at dramas and cries with flowers.

If you encounter a healer, know that he will see in your eyes the beauty you have feared. He will see your #power, your sufferings and each of your #dreams.

If you come across a #healer, stay by their side and enjoy the journey, when you wake up you will no longer be the same.

Author Unknown

Love and Light,
Michelle Price
1
Interessanter (langer) Artikel über die morgige Sonnenfinsternis, die eclipse season, die bis zum 28.10. an dem eine Mondfinsternis auftritt, anhält.
https://blumoon.de/sonnenfinsternis-in-waage-14-10-2023/
Ich finde es lohnt sich, ihn bis zu Ende zu lesen. Sind ein paar gute Anregungen zur Reflektion/Selbstreflektion dabei und insgesamt einiges an Infos.

Ich glaube ja nicht an Zufälle 😊 Und tatsächlich beschäftigen mich die Punkte Beziehung, Freundschaft, Miteinander und ihre Feinheiten - in den letzten Tagen immer mehr.
Was bedeutet eigentlich "Freund" für mich? Wen bezeichne ich denn als Freund? Welche Erwartungen habe ich (vielleicht ohne es bisher wirklich gewusst zu haben) an Freundschaft? Und inwieweit verhindern diese Erwartungen die Entstehung o. das Bestehen bleiben einer Freundschaft? Wo hindern mich meine Erfahrungen und Prägungen offen für Freunde zu sein? Was möchte ich überhaupt?

Es hat sich ja so viel bei mir (uns) geändert...
Durch den Umzug natürlich und wir haben schon so viele tolle Menschen kennengelernt 💚🙏🏼💚 und wieder getroffen ♡

Ich bin soo gespannt, wie es weitergeht. Wo es uns hinzieht. Ob wir in einer WG, auf einen Hof, einer anderen Lebensgemeinschaft oder doch (erstmal) in einer eigenen Wohnung "landen". Wann wir mit dem "Reisen" beginnen können und wo es uns dann hinzieht.
Klar, ein Ziel steht fest! Brasilien, nächstes Jahr ❤️ Und da wartet ein Freund! Das weiß ich, ohne dass ich denken muss und ohne das ich ihn je persönlich getroffen habe. Kennst Du sowas? Eine Verbindung zu spüren, die tiefer geht, als das was Du hier mit Worten und Verstand erklären kannst.

Ich freue mich 🌞 Ich freue mich riesig über all die tollen Menschen, denen ich in den letzten Monaten begegnen und die ich, wenn auch manchmal nur kurz kennen lernen durfte. Ich freue mich Euch wieder zu sehen 🍀

Hab eine gute "eclipse season".
Das ist die Zeit zwischen den zwei Finsternissen, der morgigen Sonnenfinsternis 14.10. und der Mondfinsternis am 28.10.
Achte auf Dich, Deine Energie und was, welche Aktivitäten, welche Nahrung, welche Gedanken und welche Menschen Dir gut tun und verstärke & vermehre alles was Dir gut tut ♡

Namasté 🙏🏼
Am 16.10. beginnt Deepak Chopras neuer, kostenloser 21-tägiger Meditationskurs "Aktiviere das göttlich, weibliche in Dir"
Die Kurse an denen ich bisher teilgenommen habe, waren immer gut.
Gerade jetzt, ist so ein bisschen Unterstützung, in Form eines Kurses und damit auch einer Gruppe von Menschen, die "gleichzeitig", zu den selben Mantren und Intentionen meditieren und der Energie die durch so etwas erzeugt wird, vielleicht nicht schlecht.

Hier also der Link:

https://www.deepakchoprameditation.de/aktiviere-das-gottlich-weibliche-in-dir-optin

Namasté
🙏🏻
Huhuu 🪬
Hat das jemand gelesen oder liest es gerade?
Meine Bücher sind gestern angekommen und ich würde mich sehr freuen, wenn ich mich mit jemandem drüber austauschen könnte.
Meinem Mann geh' ich schon auf die Nerven 🙈

Ich wünsche einen schönen Sonntag 🙏🏼
👍1
Forwarded from Angewandte Psychonautik 🍃 (L)
Der moderne Mensch versteht nicht, wie sehr sein Rationalismus (der seine Fähigkeit zerstört hat, auf numinose Symbole und Ideen zu reagieren) ihn der psychischen 'Unterwelt' preisgegeben hat. Er hat sich selbst vom Aberglauben befreit, wenigstens glaubt er das. Durch diesen Rationalismus hat der Mensch seine geistigen Werte in einem erschreckend hohen Maß verloren. Seine moralische und geistig-seelische Tradition ist zerfallen. Den Preis für diese Auflösung zahlt der Einzelne mit dem Zerfall der sozialen Ordnung und dem Untergang seiner moralischen Werte: 'Uns ist nichts mehr heilig, wir haben alle Dinge ihres Geheimnisses beraubt.'

C.G. Jung/Der Mensch und seine Symbole

ℙ𝕤𝕪𝕔𝕙𝕠𝕟𝕒𝕦𝕥𝕚𝕜 | 𝔸𝕦𝕤𝕥𝕒𝕦𝕤𝕔𝕙 | 𝔸𝕟𝕤𝕥𝕒𝕝𝕥
👍1
Hi 🫶

ich möchte mal wieder etwas persönliches schreiben.
Es hat sich natürlich sehr viel verändert, seit meinem letzten "mit-teilen".
Wir sind hier in der neuen Wohnung ganz gut angekommen, auch wenn klar ist, dass wir bald weiter müssen. Zum einen ist die Wohnung zu teuer, zum anderen möchten wir gerne noch weiter von Trier weg.

Auch was die Substitution angeht läuft alles super und wir sind wahrscheinlich Ende des Jahres so weit, dass wir das Medikament ganz absetzen können.

Jetzt kommt aber irgendwie schon die nächste Herausforderung, bevor die alte ganz abgeschlossen scheint.

Ende September wurde zufällig ein Schatten auf meiner Lunge entdeckt und im anschließenden CT hat sich der Verdacht bestätigt. In meinem rechten Lungenflügel befindet sich ein Tumor.
Nächste Woche Donnerstag eine Bronchoskopie und ggf. andere Untersuchungen durchgeführt, um raus zu finden, um welche Art von Tumor es sich handelt.

Ich bin ein bisschen orientierungslos und deswegen auch verunsichert. Dieses "nicht wissen" wie es weitergeht, ist schon ein wenig belastend.
Ich habe nicht besonders viel Angst. Zu behaupten, ich hätte keine, wäre vielleicht etwas übertrieben. Aber es hält sich wirklich in Grenzen.
Generell versuche ich weiter fest daran zu glauben, dass es keine größere Sache wird und vor allem das ich alles was kommt auch bewältigen kann.
Ist ja nicht so, als hätte ich noch keine Schwierigkeiten durch gestanden.
Hmmm... da fällt mir auf, ich glaube ich habe kurz bevor der Schatten entdeckt wurde, zu jemandem gesagt, dass es, durch den ganzen Mist den ich so durch gestanden habe, jetzt nicht mehr so viel gibt was mir Angst macht. Dabei hatte ich echt nicht im Kopf, dass da körperliche Erkrankungen in näherer Zukunft überhaupt wahrscheinlich oder möglich wären....

Und da ist vielleicht auch schon der "Grund" zu finden.
Es gibt etwas zu lernen für mich hier, jetzt und in dieser Situation.
Was genau (ich glaube nicht, dass es sich da nur um eine einzige "Lektion" handelt) wird sich wohl noch heraus kristallisieren.
Ich empfinde das Ganze aber jetzt schon als Katalysator... (sagt man das so?)
Es beschleunigt, verdichtet und macht damit irgendwie alles deutlicher.
Bei manchen Dingen ist es fast, als wäre ich immernoch mit geschlossenen Augen durch diese Welt gelaufen.
Es fällt mir leichter mich auf Ideen einzulassen, die zuvor noch auf Wiederstand in mir stießen. Eine gewisse Sicherheit und Vertrauen stellt sich ein, welches ich nicht mal begründen kann.
Andererseits bemerke ich natürlich meine Nervosität und Unsicherheit. Seit 2 Wochen zuckt mein linkes Augenlid immer wieder und es fällt mir teilweise total schwer auch nur die kleinste Entscheidung, z.b. was ich essen möchte, zu treffen.

Ich spreche oder schreibe gerne über die Dinge,die mich beschäftigen. Ich kann sie einfach besser einordnen, verstehen und überhaupt damit umgehen, wenn ich darüber gesprochen habe.
Ich lerne auch so. Ich spreche so lange darüber, erkläre und frage, bis ich es wirklich verstanden habe.
Das finden viele schon bei "normalen" Lerninhalten seltsam und befremdlich.
Jetzt lerne ich gerade mit diesem Tumor umgehen.
Und natürlich möchte ich mich darüber mitteilen.

Aber wie kommt das denn rüber? Darf ich denn einfach so darüber sprechen oder schreiben? Ich meine, die Menschen sind ja dann auch verunsichert, erschüttert, traurig, besorgt... und das möchte ich ja gar nicht.
Ich kann nur irgendwie, wenn mich das doch gerade so beschäftigt, auch nicht so tun, als hätte ich nur Friede, Freude, Eierkuchen im Kopf, oder?
Auch auf die Gefahr hin, dass die Leute mich für bescheuert halten?
Weil ich zu offen bin.
Sowas behält man doch für sich.
Vielleicht wirkt das, als sei ich auf der Suche nach MitLeid(enden)?

Hmmm.... so viel erstmal..

Danke für Deine Aufmerksamkeit ♡
1
Hallo 🌞

Ich bin wirklich still hier in letzter Zeit.
Mein Leben ist dafür aber um so "lauter".
Nächste Woche Donnerstag werde ich im Krankenhaus aufgenommen und Freitag operiert.
Sie werden erst nur den Tumor mit einer atypitischen Keilresektion mittels "Schlüsseloch - OP" - drei kleine Schnitte durch die Instrumente und Kameras eingeführt werden- entnehmen.
Ich bleibe dann in Narkose und der Tumor wird untersucht. Da bei der Bronchoskopie keine Gewebeproben entnommen werden konnte, ist immer noch nicht sicher, welche Art von Lungenkrebs ich habe.
Sollte der Tumor bösartig sein, die Chancen stehen auf Grund der Ergebnisse der Voruntersuchungen 4:1 für Krebs. Das würde bedeuten, dass sie mich, nachdem sie die Ergebnisse erhalten (30 Minuten etwa) haben, weiter operieren.
Es wird ein Schnitt zwischen den Rippen unterhalb der rechten Brust gemacht, die Rippen werden etwas gespreizt und dann wird mir über diesen Weg der obere, rechte Lungenlappen und die Lymphknoten in Brustbereich komplett entfernt....
Das ist schon ne Hausnummer und macht mir auch ein bisschen Angst.
Ja, ich habe inzwischen schon einige kennengelernt und von noch mehr Menschen erzählt bekommen, die diese OP hinter sich haben und denen es gut geht.
Dem Großvater meines Arztes musste im 2. Weltkrieg auch der obere, rechte Lungenlappen entfernt werden und weil sie damals anscheinend verunsichert waren, wie sie den entstandenen Hohlraum füllen sollen, um den Unterdruck besser aufrecht erhalten zu können, haben sie - und das ist echt wahr - Motoröl in seine Brusthöhle gefüllt. Der Mann hat das überlebt, eine Familie gegründet.... mir werden sie sicher kein Öl in den Brustraum füllen 😁
Ich bin jung, gesund...
Und trotzdem machte es ein bisschen Angst.
Auch die Tatsache, vor der OP nicht zu wissen, was letztendlich alles gemacht wird. Ob ich nach einer oder 2 ½ Stunden aus dem OP komme, ob es ein paar kleine Schnitte oder ein richtig großer wird...
Ich habe aber inzwischen wirklich ein Vertrauen in ... die "Sinnhaftigkeit" der Ereignisse, die uns "widerfahren" entwickelt.
Ich bin überzeugt, dass nichts umsonst, zum falschen Zeitpunkt oder gar um uns zu schaden geschieht.
Im Gegenteil, alles was wir erleben kann uns weiter bringen. Wachsen und lernen lassen.
Ich habe schon so einiges gelernt in den 2 Monaten, seit ich von dem Krebs weiß.
Und ehrlich gesagt, hab ich wirklich aus jeder "Scheisse" in der ich gesteckt habe, etwas gutes lernen und mitnehmen dürfen.
Natürlich war mir das nicht immer direkt klar.
Je tiefer ich "verstrickt" war, in meinem "Elend", je emotionaler ich wurde, desto unreflektierter und damit unfähiger wurde ich, für mich Wege da raus zu finden.
Mit etwas Abstand kann ich inzwischen aber auch dort Schätze entdecken, die mir ohne den Schmerz und die vermeintliche "Scheisse", vielleicht lange Zeit nicht bewusst geworden wären.

Und so lerne ich dieses Mal das Gefühl "Krebs und Glück" unter einen Hut zu bringen.
Mir die guten Dinge "raus zu picken" und stärker, gesünder, erfahrener zu werden.
1
Ich möchte Euch den Kanal von einem guten Freund, großartigem Menschen, Reisenden, Coach & Mentor, Tarek vorstellen und empfehlen 🪬
https://t.me/lassdichtragen
Tarek ist vor 7 Jahren nach Südamerika ausgewandert und lebt inzwischen in Brasilien.
Gerade verändert sich alles bei ihm, es ist nicht klar wo es hin geht, wie es weitergeht...
Das was er dabei erlebt, fühlt, wahrnimmt und denkt, teilt er in seinem Kanal.
Ich habe viel von Tarek gelernt ♡
Ich würde mich freuen, wenn Du bei ihm rein schaust... es tut (mir) tatsächlich gut, zu wissen das da Menschen sind, die lesen was ich zu sagen habe, meine Gedanken dann quasi mit mir teilen. Es erzeugt ein Gefühl der Verbindung, finde ich 😊
Und wie gesagt, ich bin überzeugt, dass seine Erfahrungen und die Gedanken dazu, auch für andere Menschen hilfreich und interessant sind!

Liebe Grüße
Zum Bild ....
...ganz ohne Piercings (nicht ohne Filter 😇😉🫠)
..weil ich beim raus nehmen fast alle kaputt gemacht habe 🙈
...ein bisschen zerknautscht..
Aber ganz meine Körperin 🙏🏻 und anscheinend ja auch meine Beschützerin 🪬 und Verbündete ☺️
highMweg
Zum Bild .... ...ganz ohne Piercings (nicht ohne Filter 😇😉🫠) ..weil ich beim raus nehmen fast alle kaputt gemacht habe 🙈 ...ein bisschen zerknautscht.. Aber ganz meine Körperin 🙏🏻 und anscheinend ja auch meine Beschützerin 🪬 und Verbündete ☺️
Ich bin zu Hause. Ich warte auf einen Anruf. Der, der mir sagt wann ich wieder zurück ins Krankenhaus gehen und mich erneut operieren lasse.
Die Frage ob ich nochmal operiert werde, hat - und ich bin ihm so dankbar dafür - mein Substitutions- und jaaaa Hausarzt für mich am Dienstag klären können.
Ohne ihn wäre ich immernoch im Ungewissen.
Viel haben sie ihm aber auch nicht sagen können.
Es wird noch deutlicher was ich für ein "Glück" hatte, diesen Krampfanfall bekommen zu haben.
Wenn ich mich richtig erinnere - und ich neige gerade etwas zur Vergesslichkeit - haben die Ärzte gesagt, es sei ein kleinzelliges Bronchialkarzinom.
Wobei es sich wohl um die seltenere, aggressivere Form des Lungenkrebs handelt.
Das ändert nichts daran, dass ich die besten Heilungschancen habe. Vielleicht ein bisschen an der Intensität, Dauer und Ausrichtung des Heilungsweges, aber ich habe eh irgendwie das Gefühl beschützt zu sein bei der ganzen Sache.
Ich habe natürlich trotzdem ein bisschen Angst, manchmal 😊
Vor Schmerzen, vor Chemotherapie, vor der Veränderung meiner Körperin, vor dem Loslassen-Hingeben-Vertrauen..
Ich komme nicht so gut damit klar in meiner Bewegungsfreiheit und Selbstbestimmtheit eingeschränkt zu werden - Da darf ich noch einen Weg finden, zu akzeptieren, dass es unterschiedliche Gründe für solche Einschränkungen gibt und manche mir eben doch nützen.
Die Rebellin in mir ist begeistert.
Ich dachte, ich wäre schon gut im "um Hilfe bitten & Hilfe annehmen"... Auch hier, es ist ja so viel einfacher wenn ich die Wahl habe um Hilfe zu bitten, als wenn ich definitiv Hilfe benötige...
Was mir noch in meiner Probewoche im KH aufgefallen ist...ich darf noch besser darin werden, mich nicht von meiner Umgebung, den Menschen, der Atmosphäre... aus meiner Mitte reißen zu lassen.
Ich war echt überrascht, wie sehr mich das alles mitgenommen hat im Krankenhaus.
Ich war stabil, bis ich nach der OP erfuhr, dass das Glatteis verhindert hat, dass alles wie geplant abgeschlossen werden konnte.
Auf einmal wirkte das Krankenhaus wie ein anderer Ort.
Ich fand keine Ruhe mehr, keine Erdung, keinen Boden unter den Füßen.
Und auf einmal stellte ich fest, dass ich die ganze Zeit gar nicht so stabil war wie ich dachte.
Ich habe ja schon mal viel Zeit in Krankenhäusern verbracht. Damals waren es nur wenige Aufenthalte wegen rein physischer Beschwerden, dafür um so mehr wegen psychischer.
Bei diesem Aufenthalt wusste ich manchmal nicht mehr, ob ich 2024 im BBT oder 2000 im (damals noch) Herz-Jesu / Mutterhaus...
Ich war mal 42, mal Anfang 20, manchmal auch erst 3 oder 5...

Ich wusste ja, da ist viel zum loslassen, viel zu lernen und viel zu heilen...
Dann mach ich mal weiter damit 🌱

Ich weiß, meine Texte sind oft lang, manchmal verworren.
Ich kläre meine Gedanken dadurch und gebe das, tatsächlich unzensiert und unkorrigiert an Dich ... Euch ALLe weiter.
Ich danke Dir also erneut für Deine Aufmerksamkeit, Deine Zeit, Deine Anteilnahme und Dein MitFühlen 💚

Namasté 🧿
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Ich fühle mich 10kg leichter heute. Endlich wieder wirklich hier zu Hause angekommen, ohne das ständige Gefühl schon wieder weg zu müssen.
Vertrauen und Akzeptanz...
Das Vertrauen, dass alles richtig ist, seine Gründe hat und nichts von dem was uns wiederfährt, versehentlich geschieht oder uns nichts zu geben hat.
Klar... ist es nicht das, was ich mir ausgesucht hätte... oder hab ich das? Man bekommt das was man braucht, nicht das was man denkt zu wollen.
Und Akzeptanz...die Frage "Warum... Ich... warum .... Jetzt.... Warum... schon wieder"
Lässt einen im Kreis drehen. Es gibt keine befriedigende Antwort, denn es geschieht weil es "richtig" ist...für mich, für Dich... für jeden von uns.
Das fühlt sich natürlich meistens nicht so an. Wir können das alles prima annehmen wenn alles glatt läuft. Jaaa, das fühlt sich dann immer gleich so richtig an, dass es eher normal ist und wir schnell wieder vergessen.
Wie bei Ampeln..ja, genau...die Dinger auf der Straße.
Wenn wir eine Straße, wie zum Beispiel das Moselufer in Trier entlang fahren, auf der in regelmäßigen Abständen Ampeln aufgestellt sind und 3 von 5 sind grün und 2 sind rot, erinnern wir uns rückblickend nur an die roten...haben das Gefühl an jeder einzelnen gestanden zu haben.
Das ist unserem Erbe geschuldet... negative Erfahrungen werden stärker erinnert, um sie nicht ständig zu wiederholen.
Leider hat sich das heute, wo wir in der Aussenwelt selten Bedrohungen ausgesetzt sind, irgendwie verselbstständigt. Wir suchen unbewusst immernoch den "Waldrand nach dem Säbelzahntiger" ab... Doch wir laufen in der Regel nicht mehr vor ihm davon und so bauen wir den Stress körperlich nicht wirklich ab. Tiere zittern, gähnen, schütteln und bewegen sich und bauen so die Energien wieder ab.
Wir haben im Laufe unserer Zivilisierung gelernt still zu sitzen, Gefühlen & Emotionen möglichst nicht zu viel Ausdruck verleihen und am besten gar nicht fühlen...

Heute kam der Anruf und ich werde in 12 Tagen, am 07. Februar erneut operiert.
Im ersten Moment hat sich alles in mir gewehrt. Ich will doch einfach nur, dass es vorbei ist 🙈
Aber auch das hat ja seinen Grund und nur weil es nicht so läuft, wie ich mir das dachte und gerne gehabt hätte.. Bedeutet das ja nicht, dass ich es besser weiß...
Also wieder Akzeptanz.
Und schon tauchen die Möglichkeiten auf. Dadurch, dass ich nicht direkt Montag operiert werde, kann ich die Reha schon mal beantragen. Ausserdem habe ich ausreichend Zeit, mich von der letzten OP & dem Krankenhaus Aufenthalt selbst zu erholen und mich für's nächste Mal vorzubereiten.
Ich kann außerdem auch noch einfach die Zeit hier zu Hause genießen 🙏🏻
Ich habe mich übrigens wirklich geirrt/verhört 😁
Es ist "nicht-kleinzelliger Krebs" und so wie es bisher aussieht, brauche ich dann auch keine Chemo zu machen.
Bei der 2. OP entfernen sie ja auch die Lymphknoten im Brustbereich. Diese werden wohl nochmal eingeschickt und untersucht und erst mit diesem Ergebnis wird dann wirklich fest stehen, ob ich noch etwas an Therapie brauche oder nicht.

🪬🌱🕊💚🙏🏻🌈🫶
Gebet zur Eröffnung eines heiligen Raumes, einer Zeremonie, Heilung 🪬
Erst im original, weiter unten dann auch auf deutsch übersetzt 😁

Invocation - Poranguî

A Los Vientos del súr
To the winds of the south
Great serpent wrap your coils of light around us
Teach us to shed the past the way you shed your skin
Allow us to create sacred space for this young man
For his healing and healing if all his lineage
Shedding his old skin so he as all of
Us may become more whole in every way

Gently upon pachamama,
Mother Earth

A Los vientos del weste
To the winds of the west
Mother jáguar, Jaguar
Protect our medicine space as we conduct this sacred work now
Teach us the way of peace
Of stillness and how to live impeccably!
As you walk gracefully and silently through the dark
Forest walk with all of us so we many know the way beyond death

A Los vientos del Norte
To the winds of the north
That carry the courageous colebri
The hummingbird
Along its epic journey of migration
Teach us and our young warrior who has traveled so far
To stay the course
Facing fear with courage and resilience
And always remembering to pause along the way
And enjoy the sweet nectar of life
Help us to listen to your whispering winds
Carrying your wisdom and guidance of our abuelitas y abuelitos
Our grandmothers and grandfathers
Along with all the ancestArs
Who watch over us and illuminate our darkest nights
So we may know the way
We heal and release the ancestral patterns that no longer serve us
Honoring you who have come before us
And you
Who will come long after we are gone

A Los vientos del este
To the winds of the east
Great agela
Eagle & condor
Come to us from the place of the rising sun
And keep us under your wing
As you teach us to fly wing tip to wing tip with the great spirit
Soaring high above the mountains
Help us to see beyond the manush of life
So we may behold the infinite possibilities available to us
In each moment
And within each breathe
Padre sol
Father son
Grandmother moon
And all the star nations
Tai ta înti
Tun cōnshé la
Werra Kocha
Wa kûn
Great spirit you who are known by 1,000 names
And you who are the unable one!
Thank you for bringing us together
And allowing us to sing the song of life
And create space for the healing of this family

Pachamama
Beloved Mother Earth
Blue jewel amidst the vast universe
Who gives sustains and nourishes all life
Though we often take more than we need
And return only our trash and toxicity
You continue to love us unconditionally
Teaching us patiently
With your abundant generosity
Receive our love and gratitude now
As we gather here for the honoring
And healing of all your children
The stone people
The plant people
The four legged
The two legged
The creepy crawlers
The finned
The furd
And the winged ones
We ask forgiveness
And forgive
Cleansing the waters of our bodies
And all bodies of water
Help us to know balance
Living in i-knee
Sacred reseprocity
With all our relations

Corazon Amado
Beloved heart
Center of this being
Magical spiral muscle
Human bodies the very architecture of the cosmos
Beating faithfully
So I May remember
How to be a better relative
How to recognize the beauty in each moment
And how to steward this precious gift of life
For my good and the greatest good of all beings
We welcome this family to the fire
That healing may happen here
To all my relations
Aho mé taku yasi
Ashay
Amen
Omi te yōt
And so it is.
Shhhhheww whhtt whhtt

💚🌱🪬🍄🌞🎶🧿🙏🏻🕊🌒🌻

A Los Vientos del súr
Zu den Winden des Südens

Große Schlange, wickel deine Lichtspulen um uns

Lehre uns, die Vergangenheit abzustreifen, so wie du deine Haut abstreifst

Erlaube uns, für diese jungen Menschen einen heiligen Raum zu schaffen

Für ihre Heilung und Heilung ihrer gesamten Abstammung

Die alte Haut abwerfen, damit wir neu sind
Wir können in jeder Hinsicht ganzheitlicher werden

Sanft auf Pachamama,
Mutter Erde

A Los vientos del weste
Zu den Winden des Westens

Mutter Jaguar, Jaguar

Schütze unseren Medizinbereich, während wir jetzt diese heilige Arbeit durchführen
Lehre uns den Weg des Friedens
Von Stille und davon, wie man makellos lebt!
Während du anmutig und lautlos durch die Dunkelheit gehst
Gehe mit uns allen durch den Wald, damit wir viele den Weg über den Tod hinaus kennen

En Los vientos del Norte
Zu den Winden des Nordens

Sie tragen den mutigen Kolibri
Auf seiner epischen Migrationsreise

Lehre es uns und unsere jungen KriegerInnen, die bisher gereist sind
Um auf Kurs zu bleiben

Der Angst mit Mut und Belastbarkeit begegnen
Und immer daran denken, unterwegs eine Pause einzulegen
Und den süßen Nektar des Lebens genießen

Hilf uns, auf Deine flüsternden Winde zu hören

Trage die Weisheit und Führung unserer Abuelitas und Abuelitos
Unsere Großmütter und Großväter
Zusammen mit allen Vorfahren
Die über uns wachen und unsere dunkelsten Nächte erhellen

Vielleicht kennen wir also den Weg

Wir heilen und lösen die Muster der Vorfahren, die uns nicht mehr dienen
Wir ehren Die, die vor uns gekommen sind
Und Dich

Wer wird noch lange nach unserem Tod kommen?

A Los vientos del este
Zu den Winden des Ostens

Great Agela
Adler und Kondor

Komm zu uns vom Ort der aufgehenden Sonne
Und halte uns unter Deinen Fittichen

Während Du uns beibringst, mit großartigem Geist von Flügelspitze zu Flügelspitze zu fliegen

Hoch über den Bergen schweben
Hilf uns, über den Tellerrand des Lebens hinauszuschauen

So können wir die unendlichen Möglichkeiten erkennen, die uns zur Verfügung stehen

In jedem Moment
Und in jedem Atemzug


Pater Sol
Vater Sonne
Großmutter Mond
Und alle Sternennationen

Tai ta înti

Tun cōnshé la

Werra Kocha

Wa kûn

Großartiger Geist, der du unter 1.000 Namen bekannt bist
Und du, der Unfähige!
Vielen Dank, dass Du uns zusammengebracht hast

Und uns erlaubst, das Lied des Lebens zu singen

Und schaffe Raum für die Heilung dieser Familie

Pachamama
Geliebte Mutter Erde

Blaues Juwel inmitten des riesigen Universums

Wer gibt, erhält und nährt alles Leben
Allerdings nehmen wir oft mehr zu uns, als wir brauchen
Und geben Sie nur unseren Müll und unsere Giftstoffe zurück
Du liebst uns weiterhin bedingungslos

Lehre uns geduldig
Mit Deiner großzügigen Großzügigkeit
Empfange jetzt unsere Liebe und Dankbarkeit

Während wir uns hier zu Deiner Ehrung versammeln und zur Heilung all deiner Kinder

Die Steinmenschen
Die Pflanzenmenschen
Die Vierbeiner
Die Zweibeiner
Die gruseligen Krabbler
Die Flossenträger
Die Pelzigen
Und die Geflügelten

Wir bitten um Vergebung

Und vergib

Reinige die Wassers unseres Körpers
Und alle Gewässer
Hilf uns, das Gleichgewicht zu erkennen
Leben im I-Knie
Heilige Gegenseitigkeit
Mit all unseren Verwandten

Corazon Amado
Geliebtes Herz
Zentrum dieses Wesens
Magischer Spiralmuskel
Der menschliche Körper ist die eigentliche Architektur des Kosmos
Sie schlagen angstvoll

Also kann ich mich erinnern
Wie ich ein besserer Nachkomme werde
Wie ich die Schönheit in jedem Moment erkenne
Und wie ich mit diesem kostbaren Geschenk des Lebens umgehe

Zu meinem Wohl und dem größten Wohl aller Wesen

Wir begrüßen diese Familie am Feuer
Diese Heilung kann hier geschehen

An alle meine Verwandten
Aho mé taku yasi

Ashay
Amen

Omi te yōt
Und so ist es.

Shhhhheww whtt whtt

https://youtu.be/OziExVfil5w?si=OqL4kyO9OSk0QJaF

https://open.spotify.com/track/6dvBd4rRDHuKb0dtN4AyR7?si=AaY0EnSOTiS6buZsl5tbiQ
Verlustängste sind schon hart. Gerade weil ich dadurch anfange die Menschen von mir weg zu stoßen. Hmmm... ich glaube das machen viele Leute.
Gestern habe ich noch mit Steph drüber gesprochen, dass es wirklich wichtig ist, dass wir uns erlauben auch mal traurig, wütend, verletzt... sein zu dürfen und später drüber zu reden.
Ich glaube, so gehen viele Beziehungen kaputt, wenn eine/r schwer krank wird, ein Kind o. ein anderer Mensch der einem nahesteht.

Wir können ja alle nicht so superduper mit Schmerzen, egal ob emotional oder körperlich umgehen.
Gerade bei den Emotionen haben wir so viel verdrängt und irgendwelche Abwehrmechanismen entwickelt, um sie nicht fühlen zu müssen.
In unserem Schmerz fühlen wir uns oft alleine. Man möchte den anderen nicht belasten. Zieht sich zurück, zeigt nicht was da wirklich ist.
Und so können sich zwei Menschen, die dachten sie schaffen das schon, unmerklich voneinander entfernen. Die Kluft, die Hemmung zu Sprechen wird immer größer und unser Schmerzkörper immer stärker.
Sind wir in der Lage zu sehen.
Dann erkennen wir, dass der Andere uns nicht verletzen würde, wenn es ihr/ihm nicht so schlecht ginge. Und Gelassenheit & Vergebung wird auf einmal viel leichter.

Keine Sorge ☺️ es läuft alles gut bei uns 💚

Das waren, wie so oft ..."just my two cents"🤓

Wünsche Dir ein liebevolles und gelassenes Wochenende 🙏🏻

Namasté
🪬
Ich wache (fast) jeden Morgen zwischen 4:00-5:30 auf.
Eigentlich hatte ich mich schon damit "angefreundet".
Ist halt so, dafür schlafe ich Abends echt früh ein.
Bin in der Regel gegen 22 Uhr im Bett und schlafe auch fast immer direkt ein.
Das war lange Zeit anders.
Ich habe im dann Bett noch stundenlang mit meinen Gedanken "gerungen", m7ch richtig gequält.

Ich bleibe auch nicht mehr im Bett liegen, wenn ich merke, dass es nichts bringt.
Das macht mir dann tatsächlich noch mehr schlechte Laune und wenn ich den Tag so beginne... dauert es eine Weile, bis ich mich wieder "gefangen" habe.
Deswegen stehe ich auf...ich gehe ins Bad, dusche (wirklich lange - hab keine Wanne) und dann in die Küche. Tee, kiffen und schreiben 😇
Und bald wars das erstmal mit dem kiffen.
Zum Glück rauche ich schon länger keine Zigaretten mehr, sonst gäb es da noch mehr zum abgewöhnen 🙈
Dennoch ist (medizinischer) Cannabis ein Teil meines Lebens geworden und ich kann mir schwer vorstellen, es sein zu lassen.
Wobei mir ja schon bei vielen Angewohnheiten gelungen ist, sie sein zu lassen.
Gelassenheit 🌞
Nicht, dass es nicht noch andere Möglichkeiten gäbe, THC zu mir zu nehmen. Ich kann es essen, es gibt Tinkturen und die Möglichkeit es zu vaporizieren.
Nur empfinde ich "die Kifferin" schon als Teil meiner selbst 🙈
Auch da hab ich aber schon ganz andere Muster hinter mir gelassen.
Deswegen möchte ich auch in eine Reha ☺️
Mir selbst mal wieder zeigen, dass ich es (alles) schaffen kann.
Mensch, mein Leben hat mich bisher eigentlich perfekt vorbereitet... anders als bei den meisten, anders als geplant und definitiv vom System nicht als Ausbildung anerkannt. Und trotzdem schlummert ein ungewöhnlicher & großer Erfahrungsschatz, ein Wissen in mir und dadurch auch die Fähigkeit mich in so vieles einfühlen zu können.
Da ich das alles bisher ziemlich gut "überlebt" habe, würde ich sagen..
Ja, ich bin eine Künstlerin - eine Lebenskünstlerin 🌱
Je mehr ich mit mir und all dem was in mir ist, was ich erfahren & erlebt habe, in Frieden - ja sogar in Liebe bin, desto leichter wird jeder weitere Schritt.

Ich überlege etwas zu lernen. Heilpraktikerin für Psychtherapie und Phytotherapie.

Ich habe aber auch etwas Angst 😊
Ich wurde ja 2007 berentet, da war ich 25 und irgendwie hat das eine Angst vorm Versagen und ein Gefühl von "ich schaff doch eh nichts - zu krank, zu kaputt" hinterlassen. Das führt oft dazu, dass ich mich an Dinge gar nicht erst ran traue.

Dabei bin ich gar nicht so dumm, ungeschickt, unbegabt... in der Regel kann ich alles, an das ich mich ran traue.
Wenn ich anfange, geht's auch.
Andererseits habe ich in meinem Leben schon so viel angefangen und nicht zu Ende gebracht.
Hmmm.... und wenn?
Klar, kostet so eine Ausbildung einiges. Aber wenn ich es gar nicht erst versuche...ich bin irgendwie nicht alt genug, um gar nix mehr zu machen.
Und ich bin ja auch anders als früher. Es ist mir wichtig.
Vielleicht kann ich dann damit arbeiten....
Ich weiß nicht...
Ich fühle mich sehr alleine gerade. Irgendwie auch nicht, weil ich es generell IN MIR nicht mehr so einsam ist. Aber was das "Aussen" angeht, fühle ich mich gerade echt allein.
Und das ist so ein Blödsinn, weil - ich bin vielleicht physisch alleine, aber eben nicht wirklich.
Abgesehen davon, dass ich heute schon mit echt vielen Menschen geschrieben habe, weiß ich, dass in Gedanken sogar noch mehr Menschen bei mir sind. Und irgendwie weiß ich auch, dass da noch mehr ist.
Ich wäre auch auf einem Berggipfel ohne jegliche Kontakte niemals alleine..
Da ist ja etwas, jemand... bei mir ♡
Wo kommt das also her, dieses Gefühl?
#soulnote
Wow, es ist genau ein Jahr her, seit ich das letzte Mal hier geschrieben habe.
Seltsam, dass ich gerade heute den Impuls verspürte, hier etwas zu schreiben. Aber was wundere ich mich ... das Leben ist voller Wunder.

Das letzte Jahr war so intensiv, dass es im Nachhinein, wie im Flug vergangen wirkt.
Aus einer geplanten OP wurden erst 2 und dann im Endeffekt 4 Operationen im Verlauf von 5 Monaten.
Viele Schmerzen, viele lange Nächte, viele Emotionen, viele Ängste die auftauchten. Zeitweise hatte ich das Gefühl den Boden unter den Füßen oder gar mich selbst zu verlieren.
Das neue Jahr hat mehr Ruhe rein gebracht.
Ich konnte vieles "abarbeiten", was mich lange beschäftigt hat und komme wieder in meine Kraft.
Der Krebs hat mir einiges geschenkt. Ich bin viel verbundener mit meiner Körperin, achte mehr auf sie, ernähre much gesünder, rauche viel weniger Cannabis, bin fast mit der Opiatsubstitution fertig 🥳 und lerne gesunde Grenzen ziehen und nehme meine Bedürfnisse klarer war.
Er hat mir auch ein bisschen was genommen; ich habe täglich Schmerzen und bin nicht mehr so fit und stark wie vorher.
Trotzdem bin ich irgendwie dankbar, ich habe es geschafft, ich war und bin stark.
Während einer Pilzzeremonie sah ich mich in Freiburg im Park der Uniklinik, mit einem Schmerzkatheter im Rücken und der dazu gehörigen Schmerzpumpe durch den Park laufen und Mantren chanten. Ich sah mich und fühlte auf einmal überwältigendes Mitgefühl und auch Stolz auf diese Frau, auf mich, die den Kopf nicht hängen lässt und ins Licht blickt.
Das war sehr heilsam und ich bin dankbar für diese Einsicht.

Ich habe oft starke Zweifel an mir, an dem was bzw. ob ich der Welt etwas zurück zu geben habe.
Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, mich mehr auf das zu verlassen, was ich von anderen Menschen gespiegelt bekomme, statt auf meine Gedanken und Relativierungen.
Die sind nämlich meist ziemlich kritisch und finden mich eher als Belastung. Achte ich hingegen darauf, wie ich auf andere wirke, stelle ich fest, dass sich i.d.R. alle mit mir wohl fühlen & sicher, sich mir öffnen und mir vertrauen. Ich scheine einen Raum zu öffnen, indem sich Menschen so zeigen können, wie sie sind.
Vielleicht liegt es daran, dass ich so offen bin, mich zeige - mit allem was ich bin. Vielleicht weil ich nicht urteile, ich kenne das Gefühl mich selbst zu verurteilen und ich weiß, wie gut es sich anfühlt einfach angenommen zu werden.
Für dieses Jahr möchte ich lernen, so mit mir umzugehen, wie ich es mit anderen tue.

Ich sende Euch Liebe und Kraft 🕊🪬💚
3👍2
Ich bin 43 Jahre alt.
Ich trage Narben, Diagnosen, Erinnerungen – und doch bin ich hier.

Ich habe gelernt, dass Stille laut sein kann.
Dass mein Inneres voller Stimmen, Gefühle und Körperempfindungen ist.
Ich nehme sie wahr – sie erschrecken mich nicht mehr.
Ich lerne, Frieden zu finden, mitten im Lärm.

Mein Körper reagiert, manchmal mit Schmerzen, selten mit Atemnot.
Doch ich atme weiter. Ich finde Wege, Raum für mich zu schaffen.

Mein Körper kann nämlich auch kribbeln, Gänsehaut bekommen und tanzen ♡

Ich habe viel überlebt:
18 Jahre Rente.
Krebs – und jetzt frei davon.
20 Jahre Methadon.
6 Monate clean.
Jeder Tag ist ein Schritt, ein Sieg, ein neuer Anfang.

Ich bin mehr als meine Diagnosen.
Ich bin Wachstum.
Ich bin Heilung.
Ich bin Liebe, Lachen und Tränen.
Ich bin Wut und Versöhnung.
Ich Bin.
Auf meinem Weg – und ich gehe ihn weiter
4🙏1
"Meine Welt" oder "ich bin anders" ☺️

Mein Gehirn ist anders vernetzt, meine Art zu denken und die Welt zu erfahren, ist anders als bei neuronormativen Menschen.

Ich nehme die Welt nicht in Einzelteilen wahr, sondern als Zusammenhängendes Bedeutungsfeld in den Stimmungen, Zwischentöne, Abweichungen, Kontexte, Beziehungen sofort mitgelesen und interpretiert werden.

Zum Beispiel betrete ich einen Supermarkt:

Ich nehme die Menschen nicht als einzelne Körper wahr, sondern als Stimmungsfelder - wer ist genervt, gehetzt, traurig, krank, hilfsbedürftig.

Geräusche sind nicht Hintergrund, sondern Bedeutung - piepende Kassen, schreiende Kinder, Einkaufswägen, Stimmengemurmel = Daueranspannung.

Das Licht ist grell, oft flackernd - für mein Nervensystem bedeutet das Alarm (ich habe zu Hause auch nur wenige weisse Glühbirnen)

Die ganzen Farben & Formen erfahre ich als Unordnung und Reizüberflutung.

Gerüche gehen ungefiltert rein und erzeugen Stress, Erinnerungen, Ekal (werden eben auch sofort in Beziehung zu früheren Gelegenheiten mit gleichen Gerüchen gesetzt - wie alles davon)

Das alles wird gleichzeitig verarbeitet und verknüpft.
Mein Gehirn fragt also nicht; "Was möchte ich einkaufen?" - es checkt erstmal ab: „Wie sicher ist dieser Raum?“ „Wie ist die Stimmung hier?“„Was macht das gerade mit mir?“

Mein Körper reagiert mit den typischen Stressanzeichen, Atmung, Anspannung... Dadurch kann ein einfacher Einkauf für mich zum energetischen Marathon werden.

In einem Satz:
Während andere Menschen Reize automatisch ausblenden, bei sich bleiben, nur das Nötigste wahrnehmen und einen Laden höchstens als voll wahrnehmen - ist er für mich energetisch dicht, bedeutungsgeladen, körperlich anstrengend.

Es gibt Tage, da kann ich nichtmal die kleinsten Besorgungen machen.

Für die anderen Tage habe ich gute noise cancelling Kopfhörer, große Kapuzen, ich trage mit Absicht meine Brille nicht, atme durch den Mund (unbewusst, sobald ich ausser Haus bin)...

Ähnlich läuft es im Kontakt mit Menschen:

Wenn ich ein Wohnzimmer betrete, sehe ich nicht nur wer da ist, ich habe direkt eine Art Gefühl dazu wie es jedem im Raum geht, wo ist Nähe möglich, wer braucht Halt und beginne (ohne es zu bemerken) mich einzuschwingen und zu regulieren.

Ich erlebe Menschen nicht als fremd, sondern sofort als verbunden. Alles ist schon in Beziehung, es gibt kein neutrales Beobachten.
Ich bin verantwortlich dafür die Stimmung im Raum zu ... harmonisieren.

Das fühlt sich erstmal auch nicht anstrengend an.

Sondern lebendig, sinnvoll, verbunden... ja berauschend.

Mein Körper meldet irgendwann "he, mach ma langsam" aber mein Beziehungssystem sagt "noch ein bisschen, ich brauch das doch".

Zieht sich nun jemand aus der Verbindung zurück, weil er zb Handy in die Hand nimmt und sich darin vergisst, emotional zu macht, nicht zuhört.
Dann ist das für mich nicht einfach nur ein kleiner Wechsel, im Sinne von "der andere braucht Pause" oder so, sondern Abbruch von Resonanz, Verbindung, Beziehung und das ist echt schmerzhaft.

Das verunsichert mich extrem und ich ziehe mich dann anschließend zurück und schaffe es dann oft nicht, den Kontakt zu halten...

In einem Satz:
Wenn ich in Beziehung trete, bin ich nicht einfach anwesend –
mein ganzes Nervensystem geht in Kontakt, liest, verbindet und hält, bevor geprüft ist, ob der andere das tragen kann.

Just my ....

#neurodivergenz #cptbs #auadhs #kohärenz #beziehung #icherkennemich