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No-Go´s: Beleidigungen, Gewaltaufrufe, NS und Kommunismus

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Wirklich alle Plattformen, die sich selbst dem "bürgerlich-konservativen" Lager zuschreiben, einfach außenpolitisch komplett falsch abgebogen

Es ist übrigens umgekehrt. Die größten medialen Maga-Galionsfiguren haben sich von Trump distanziert, weil er alles verraten hat, wofür sie in seinem Wahlkampf gekämpft haben.

Aber das passt halt nicht ins Bild der konservativen US und Israel Vasallen.
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Orban hat verloren.
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Für viele Menschen außerhalb Ungarns ist es schwer nachvollziehbar, wieso es jetzt dazu gekommen ist. Aber am Ende haben innenpolitische Themen gewonnen. Orban hat keine starke Wirtschaftswende geschafft, die Inflation war in den letzten Jahren dauerhaft hoch und da Magyar ebenfalls migrationskritisch aufgetreten ist, konnte Orban diesen Punkt nicht als großen Gegenpol tragend machen.

Auch schlägt die offensichtliche Korruptheit des System Orbans vielen Ungarn auf den Magen. Denn ja, trotz all seiner positiven Taten hat Orban ein großes System der Vetternwirtschaft aufgebaut. Das wollen natürlich vor allem viele Nicht-Ungarn nicht sehen, weil sie in ihrem Schwarz-Weiß-Denken keinerlei Makel an ihren "Helden" erkennen wollen (wie schon bei Trump). Fakt ist aber, dass das auch ein großer Motivator für einen gewünschten Systemwechsel war.

Wird es diesen Systemwechsel ins Positive durch Magyar geben? Vermutlich nicht. Die Zeit wird es allerdings zeigen. Ich bin trotz all der Kontroversen rund um Orban davon überzeugt, dass er die bessere Wahl gewesen wäre, vor allem für den Rest Europas.
Aber die Ungarn haben gewählt und nachvollziehbarerweise Alltagspolitik über Metapolitik gestellt und das ist zu akzeptieren.

In vier Jahren ist die nächste Wahl und ich bin mir sicher, dass Orban wieder antreten wird und die Ungarn bis dahin sich live selbst davon überzeugen können, welches der beiden Systeme mehr Benefits mit sich bringt.
"Verloren" wie viele jetzt meinen ist gar nichts. Schon gar nicht europaweit. Eine echte kollektive Wende löst nämlich sowieso nicht nur ein Staat aus und schon gar kein EU-Nettoempfänger.

Eine Niederlage, die nur darauf wartet, von einem nächsten Sieg übermalen zu werden.
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Via dem genialen Politstrategen Benedikt Kaiser auf X, dem ich nur zustimmen kann und der meine Analyse von gestern in ihren Grundsätzen teilt:

Noch ein notwendiger kleiner Ungarn-Nachtrag:

Wir sehen heute, dass das Scheitern von Wilders und Orbán u.a. auch belegen dürfte, dass der selbst gewählte Vorrang außenpolitischen Glamours – internationale Shows, MAGA-Nachahmung, Eventisierung der Politik – innerhalb des europäischen Rechtspopulismus an sein Ende gelangt ist.

In Krisenzeiten sind konservative und rechte Wähler (neben der Migrationsproblematik) an materiellen Fragen, an Brot-und-Butter-Themen also, interessiert. Ob Netanjahu ein Grußwort spricht, Trump einen Tweet absetzt oder Milei sich fanatisch-ekstatisch für einen Kandidaten ausspricht …

… wen juckt das, mit Verlaub, wenn die Inflation das bescheidene Eigentum auffrisst, die Korruption den Leistungswillen senkt, die Kriege, deren Urheber man selbst als „Partner“ feiert, die Lebenshaltungskosten explodieren lassen?

Auch Meloni droht dieses Schicksal nach Wilders und Orban. Natürlich: Sie sorgt für bella figura auf internationalem Parkett, sie hat Italien in Nah- und Mittelost wieder auf die Bühne gehoben, sie präsentiert Rom ganz ausgezeichnet international. Aber zuhause? Da bröckelt ihr Fundament, da wenden sich klassische Rechtswähler anderen Rechtsparteien oder gar der Sozialdemokratie zu.

Wenn nach Wilders und Orbán auch Meloni wackelt, erleben wir es endgültig auch für Deutschland aufgezeigt: Mitte-Rechts ist überholt, der klassische westorientierte Rechtskonservatismus als Trumpismus-Populismus findet zunehmend sein organisches Ende.

Zurückhaltender formuliert ist zumindest klar: Daraus entsteht nichts Großes (mehr) für die Völker in Europa.
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Der Aktien mit Kopf Dude feiert gerade wie ein Wilder, dass Magyar Ankündigungen nach Orban-Politik gemacht hat.
Wie naiv kann man sein.
Wenn Magyar die EU-Milliarden bekommen will und das will er, wird er sich Brüssel beugen müssen.

Als ob verbale Versprechen gerade von Konservativen noch irgendwas zu bedeuten hätten. Hat der Gute nicht aus Merz und der CDU gelernt?

Abwarten und Tee trinken.
Die Zeichen stehen realpolitisch auf eine Trendwende hin zu EU-Hörigkeit. EU-Politik und rechte Politik stehen im Gegensatz zueinander.
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wie spricht man "Magyar" überhaupt aus? In jedem Video oder Bericht hört sich das komplett anders an
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Egal von welchem Institut das kommt, die Zahlen sind so überwältigend und sehen auch immer ähnlich aus.

In Europa hat einfach so gut wie niemand der Normalbevölkerung Lust auf Krieg. Egal um welchen es sich dreht.

Einmal abgesehen davon, dass es auch weltanschaulich die patriotische Position ist, Einmischung in fremde Kriege zu unterbinden, ist es auch die strategisch einzig richtige.
Diejenigen, die behaupten, die FPÖ und AfD würden einen Fehler bei ihrer Anti-Kriegs-Haltung begehen, liegen falsch. Realpolitisch, strategisch und ideologisch.
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Ich lese unter meinem letzten Video vermehrt die Forderung nach einer Volksabstimmung über einen EU-Austritt Österreichs.

Aktuell wäre das aber völlige Zeitverschwendung. Die Mehrheit würde (noch) für einen Verbleib stimmen, und es wäre nicht einmal knapp.
Dass die EU ein Netto-Gewinn für uns ist, ist sehr stark in den Köpfen der Mehrheitsbevölkerung verankert.
Zudem wäre (und das gehört auch zur Wahrheit dazu) ein reiner Austritt durchaus mit vielen Hürden und negativen Auswirkungen für uns verbunden.

Der Goldstandard und das Ziel sollten sein und bleiben:
Zurück zu einem (durchaus modernisierten und adaptierten) EWG-Modell.
Eine komplette Isolation und Abspaltung von einem europäischen Bündnismodell liegt genauso wenig in unserem Interesse wie der EU-Zentralismus.

Wie so oft im Leben liegt der Idealweg irgendwo in der berühmten goldenen Mitte.

(Repost von vorher wegen stilistischer Überarbeitung meinerseits)
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"Strait of Iran" - ich könnte diese Niederlage Trumps noch auf so vielen Ebenen weiter beleuchten.. aber ich denke, diese drei Worte sagen alles.
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Ohne ein anderes Land angegriffen zu haben😂 auch eine Leistung

Gut, man könnte sagen, dass er das eigene Land unter Dauerbeschuss gestellt hat
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