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Forwarded from sozialismus.ch
🏕🕺❤️‍🔥Internationales antikapitalistisches Sommerlager in Deutschland❤️‍🔥🕺🏕
Die Bewegung für den Sozialismus organisiert diesen Sommer in Deutschland ein internationales antikapitalistisches Sommerlager mit. Es findet vom 18. bis 25. Juli 2026 in Deutschland statt. Mehr Informationen und anmelden könnt ihr euch über das Anmeldeformular.
Wir freuen uns schon auf eine Woche voller internationalistischen Austausch, feiern und politische Bildung. Du musst noch nicht schon politisch aktiv sein, um teilnehmen zu können. Hoch die internationale Solidarität!
https://sozialismus.ch/veranstaltung/internationales-antikapitalistisches-sommerlager-in-deutschland/
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Antimilitarismus, der die Angegriffenen vergisst, ist keiner.

Das neue Netzwerk Gerechter Frieden (NGF), in dem ukrainesolidarische Linke mit und ohne eigene biografische Bindung an die Ukraine, Russland und Osteuropa sowie die Ukrainische Linke Initiative (ULI) und die BAG Russischsprachige Linke (RL) zusammenarbeiten, hat ein vorzügliches Manifest verfasst und lädt zur Unterzeichnung ein.

Das Manifest greift in die Debatte im Vorfeld des kommenden Parteitags der Partei Die Linke ein (19. bis 21. Juni in Potsdam) und wendet sich gegen einen schematischen einseitigen Pseudo-Antimilitarismus, der die Opfer und Angegriffen vergisst.

Wir verbreiten das Manifest gerne weiter.
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Unser Antwort auf Antrag G.26 «Wir zahlen nicht für eure Kriege!». Lies, unterzeichne und verbreite jetzt!🚩

https://gerechter-frieden.net/manifest

#Highlight
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Vergangenheit, die nicht vergeht – Stalinismus und Antistalinismus gestern und heute

Der Stalinismus war mehr als nur die sowjetrussische Zeit unter Stalin. Als spezifisches System politischen Denkens und Handelns ging er nicht nur weit darüber hinaus, sondern ist auch weiterhin virulent – sagt der Historiker Christoph Jünke.


Gegen Ende seines Artikels geht Christoph Jünke mit den jüngsten Spielarten des Stalinismus in Deutschland hart ins Gericht.

"Und so wie der historische Stalinismus gleichzeitig Ursache wie Folge linker Niederlagen gewesen ist, erweist sich auch die neue autoritäre Linke als gleichermaßen Folge vorangegangener wie Ursache ihr folgender Niederlagen. Einmal mehr geboren aus historischen Niederlagen und Ohnmachtserfahrungen greifen nicht wenige Linke erneut zum gesellschaftspolitischen Substitutionismus und bedienen sich eines autoritären und erziehungsdiktatorischen Kurzschlusses ihrer politischen Theorie und Praxis. Sie propagieren diverse Spielarten eines Marxismus-Leninismus, gründen „Rote Gruppen“ und tragen ihren vulgärmarxistischen Pseudosozialismus und ihre Abscheu vor (radikal-)demokratischen Werten und Bedürfnissen in größere Kreise. Doch so wie man in den 1930ern nicht die faschistischen Lager erfolgreich bekämpfen konnte, solange man die stalinistischen Lager im Rücken hatte, so kann man auch heute nicht sozialistisch neu beginnen, wenn man sich nicht auch dem anhaltenden Schatten des Stalinismus glaubhaft stellt."

Hier geht es zum vollständigen Artikel: 👉
https://emanzipation.org/2026/05/vergangenheit-die-nicht-vergeht-stalinismus-und-antistalinismus-gestern-und-heute/
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Antimilitarismus, der die Angegriffenen vergisst, ist keiner.

Das Manifest des Netzwerks Gerechter Frieden stößt auf überraschend gutes Echo. Bereits haben mehrere Dutzend Mitglieder der Partei Die Linke aus unterschiedlichen Regionen und Spektren unterzeichnet. Die Genoss:innen des European Networks for Solidarity with Ukraine (ENSU / RESU) haben Unterstützung angeboten und das Manifest in mehrere Sprachen übersetzt. Das Manifest ermuntert sogar dazu, in anderen Linksparteien ähnliche Initiativen zu starten.

Wir laden die Mitglieder der Partei Die Linke, die uns hier folgen, dazu ein, das Manifest zu unterzeichnen. Eine erste Liste der Unterzeichnenden wird in Kürze veröffentlicht. Dann geht die Sammlung von Unterzeichnungen weiter.

Im Netzwerk Gerechter Frieden arbeiten ukrainesolidarische Linke mit und ohne eigene biografische Bindung an die Ukraine, Russland und Osteuropa sowie die Ukrainische Linke Initiative (ULI) und die BAG Russischsprachige Linke (RL) zusammen.

https://gerechter-frieden.net/
Internationales antikapitalistisches Sommerlager

Vom 18. bis 25. Juli organisiert die Bewegung für den Sozialismus (BFS) in Deutschland das 41. Sommerlager der Vierten Internationale.

Emil Höllein lädt zum internationalen antikapitalistischen Sommerlager ein.

"Mit dem Sommerlager verfolgen wir das Ziel, Organisationen aus der revolutionär-marxistischen Tradition und interessierte Sympathisant:innen miteinander zu vernetzen. Wir wollen gemeinsam lernen und gestalten das Programm entsprechend."


"Das internationale, antikapitalistischer Sommerlager ist ein Ort für Austausch und Vernetzung, der langfristige Verbindungen schafft, die die wichtige Grundlage für internationale Vernetzung schafft."


Nähere Informationen und den Link zur Anmeldung gibt es hier:
https://emanzipation.org/2026/05/internationales-antikapitalistisches-sommerlager/
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Sozialist:innen und die Armee:
Die militärische Herausforderung

von Christian Zeller

Das gesamte linke Spektrum steht gegenüber der Herausforderung, wie sich die demokratischen und sozialen Errungenschaften in Europa gegen äußere und innere ­Bedrohung durch autoritäre Staaten und Kräfte verteidigen lassen, unvorbereitet da. Die Frage nach dem Charakter der Armeen und der Dienstpflicht steht zunehmend im Zentrum der Debatten. Damit ­haben sich Sozialist:innen in den letzten rund dreißig Jahren kaum mehr beschäftigt.

"Die Ablehnung der Wehrpflicht läuft auf die Akzeptanz einer Berufsarmee hinaus. Aus der Geschichte der Arbeiter:innenbewegung haben wir gelernt, dass diese Position problematisch ist. Die Armee bleibt auch nach der Abschaffung der Wehrpflicht ein Instrument der Herrschaft des Kapitals. Mit der Rekrutierung von Vertrags- und Berufssoldat:innen sowie der Professionalisierung haben die Armeen ihren autoritären Herrschaftscharakter sogar verstärkt.

Eine Armee, die von einer Offizierskaste professionell ausgebildet und geführt wird, ist weniger vom gesellschaftlichen Leben und seinen Widersprüchen durchdrungen. Sie ist darum viel willfähriger als Ordnungs- und Repressionsmacht gegen soziale Bewegungen und als Instrument imperialistischer Abenteuer in anderen Teilen der Welt einsetzbar."

...
"Wenn sozialistische Organisationen die Wehrpflicht ablehnen und eine Berufsarmee als kleineres Übel akzeptieren, verzichten sie de facto auf die Perspektive auf die umfassende Demokratisierung der Gesellschaft und Umwälzung der Machtverhältnisse, die auch die Wirtschaft und die Armee umfasst. Sie würden damit auch die Perspektive einer Machtübernahme durch die arbeitenden Klassen aufgeben. Schliesslich werden sich Kapital und Bourgeoisie in letzter Konsequenz auf das Machtinstrument der Berufsarmee stützen und alles tun, es nicht aus der Hand zu geben."

Mit dieser Position befinde ich mich in der deutschen Linken möglicherweise in einer kleinen Minderheit. Ich hoffe dennoch, dass meine Überlegungen zu einer kritischen Reflexion darüber anregen, was heute antimilitaristische Politik konkret heißt.

Hier geht es zu meinen Überlegungen, die ich in der Zeitschrift Anticap der Bewegung für den Sozialismus - BFS geäußert habe.
👉 https://sozialismus.ch/theorie/2026/sozialistinnen-und-armee-militaerische-herausforderung/ 👈

In emanzipation 10.1 findet sich eine ausführliche dreiteilige Artikelserie zur Aufrüstung, Sicherheit in Europa und zur Militärfrage aus ökosozialistischer Perspektive.

Das Bild entspricht dem Cover einer Broschüre des Soldatenkomitees in Schweiz in den frühen 1980er Jahren. Ist es möglich an diese Tradition wieder anzuknüpfen?
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Zwei Stimmen aus dem Osten Europas wollen in den Parteivorstand
der LINKEN — und sie brauchen dich.

Olha, eine ukrainische Linke, darf in Deutschland nicht einmal wählen.
Artyom, russischsprachig, steht kompromisslos an der Seite der Ukraine.
Genau solche Stimmen fehlen im Vorstand — dort entscheidet sich, ob die
Linke Sicherheit links denkt oder dem rechten Militarismus überlässt.

Am 20.06. entscheidet der Parteitag in Potsdam. Sei dabei: sprich mit
Delegierten, verbreite unser Manifest oder komm an unseren Infostand.

👉 Mach mit: gerechter-frieden.net/team (Link in Bio)

#Highlight
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Solidarität mit dem ukrainischen Widerstand
Widerstand gegen Aufrüstung
Die Quadratur des Kreises?

Internationale Diskussion im Vorfeld des Parteitags von Die Linke

Mittwoch, 17. Juni, 19-21 Uhr
über Zoom
https://us02web.zoom.us/j/86320912471?pwd=pAUHIsq9wMYXVBFyhoj4mH1PdoI62N.1

Olha Lushankina studiert Soziologie in Berlin, ist aktiv
in der Ukrainischen Linken Initiative und kandidiert für den Parteivorstand von Die Linke.

Mikael Hertoft ist Redakteur der Zeitschrift Solidaritet.dk, war Mitglied der Leitung der dänischen rotgrünen Einheitsliste und studierte Russistik und Orientalistik.

Catherine Samary ist aktiv in der NPA-A (Neue Antikapitalistische Partei), Vierten Internationale und in attac Frankreich.

Thomas Weyts ist aktiv im Europäischen Netzwerk für Solidarität mit der Ukraine und antikapitalistischer Aktivist in Belgien.

Sacha Ismail ist aktiv in der Green Ukraine Solidarity group in der Grünen Partei von England & Wales und in der Ukraine Solidarity Campaign.

David Acosta ist Sprecher für die breite linke Partei En Comú in einem Distrikt in Barcelona.

Begrüßung durch Christian Zeller, Redaktion emanzipation, Professor für Wirtschaftsgeographie.

Es laden ein:
Ukrainische Linke Initiative und emanzipation - Zeitschrift für ökosozialistische Strategie
Unterstützt von:
European Network for Solidarity with Ukraine
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Gibt es unter unseren Telegram-Abonnent:innen eine Person, die die Veranstaltung übermorgen Mittwoch von Englisch auf Deutsch und Diskussionsbeiträge von Deutsch auf Englisch übersetzen kann?

Kann mir jemand eine mögliche Dolmetscher:in nennen?

Es wäre deutlich besser, wenn wir uns den Zuhörer:innen auf Deutsch besser verständlich machen könnten.

Vorschläge bitte an: redaktion@emanzipation.org
Ukraine-Krieg in seiner Komplexität verstehen?
1pt.co/watch_artyom

Endlich ist die Aufzeichnung unserer Podiumsdiskussion im April auf YouTube verfügbar. Ich bin richtig damit zufrieden, weil ich, genauso wie Christian Zeller von der Zeitschrift @emanzipation und Dmitrii Kovalev von der BAG @RussischsprachigeLinke, vieles wichtiges sagen konnte, und ich halte das, was wir da sagen, für einen wichtigen Beitrag zur linken Debatte über Krieg und Frieden.

Also wer noch vor der Parteivorstandswahl nachvollziehen will, warum meine Position so und nicht anders ist, findet die Antworten in diesem Video (Zeitstempel vorhanden).