Forwarded from Anja Reiche (Anja Reiche)
Du bist nicht anstrengend. Du stößt auf Ungereimtheiten und sprichst das an.
Du bist nicht nervig. Du willst Klarheit und Stringenz.
Du bist nicht schwer von Begriff. Der andere ist nicht verstehbar. Du willst verstehen und fragst nach.
Du bist nicht zu viel. Du willst nicht zu viel. Der andere ist nicht da. Du forderst zu recht Präsenz, willst den anderen greifen, begreifen und fühlen.
Du bist nicht komisch oder kompliziert. Du stolperst über den Müll der anderen, den sie in euren gemeinsamen Raum stellen.
Du kannst es nicht einfach mal gut sein lassen, weil es verdammt noch mal nicht gut ist.
Du bist nicht falsch. Du reagierst gesund auf die innere Abwesenheit des anderen, auf Widersprüchlichkeiten, auf Verdrehungen, auf unklare Räume, auf Unwesentliches, Abgetrenntes. Wehrst dich gegen Schuldzuweisungen, falsche Schlussfolgerungen, Projektionen, verbale Gewalt und Ungerechtigkeiten.
Du bist nicht das Problem. Du zeigst nur an, dass da was nicht stimmt, nicht in der Ordnung ist, das Gesagte nicht zu dem passt, was wahrnehmbar im Raum ist.
Du reagierst, wenn deine Würde verletzt wird, deine Grenzen überschritten werden, du übergangen wirst oder dir nicht die Wahrheit gesagt wird, etwas verschwiegen wird, unausgesprochene Absichten im Raum sind, Manipulation stattfindet.
Das Meiste, was in meinem Leben zu meinem Problem erklärt wurde, für das ich falsch gemacht wurde, waren in Wahrheit die Baustellen der anderen, mit denen ich schon zu kämpfen hatte, lange bevor ich auch nur einen Mucks gesagt habe.
Meine Wahrnehmung und meine körperlichen Reaktionen darauf waren immer richtig. Nichts davon hab ich mir eingebildet. Ich werde wieder und wieder darin bestätigt und das geht nur, wenn jeder radikal ehrlich da ist und reflektiert.
Du bist auf die Ehrlichkeit und die Reflexionsfähigkeit der anderen angewiesen, wenn eine Situation wirklich geklärt und aufgeklärt werden soll. Du spürst, wenn Wahrheit gesprochen wird, wenn es stimmt, was der andere sagt, wenn es übereinstimmt, wenn das, was schwingt, zu dem passt, was gesagt und getan wird.
Ganz, ganz oft bist nicht du das Problem, du stößt lediglich auf das unaufgeräumte Zeug der anderen.
Du bist nicht nervig. Du willst Klarheit und Stringenz.
Du bist nicht schwer von Begriff. Der andere ist nicht verstehbar. Du willst verstehen und fragst nach.
Du bist nicht zu viel. Du willst nicht zu viel. Der andere ist nicht da. Du forderst zu recht Präsenz, willst den anderen greifen, begreifen und fühlen.
Du bist nicht komisch oder kompliziert. Du stolperst über den Müll der anderen, den sie in euren gemeinsamen Raum stellen.
Du kannst es nicht einfach mal gut sein lassen, weil es verdammt noch mal nicht gut ist.
Du bist nicht falsch. Du reagierst gesund auf die innere Abwesenheit des anderen, auf Widersprüchlichkeiten, auf Verdrehungen, auf unklare Räume, auf Unwesentliches, Abgetrenntes. Wehrst dich gegen Schuldzuweisungen, falsche Schlussfolgerungen, Projektionen, verbale Gewalt und Ungerechtigkeiten.
Du bist nicht das Problem. Du zeigst nur an, dass da was nicht stimmt, nicht in der Ordnung ist, das Gesagte nicht zu dem passt, was wahrnehmbar im Raum ist.
Du reagierst, wenn deine Würde verletzt wird, deine Grenzen überschritten werden, du übergangen wirst oder dir nicht die Wahrheit gesagt wird, etwas verschwiegen wird, unausgesprochene Absichten im Raum sind, Manipulation stattfindet.
Das Meiste, was in meinem Leben zu meinem Problem erklärt wurde, für das ich falsch gemacht wurde, waren in Wahrheit die Baustellen der anderen, mit denen ich schon zu kämpfen hatte, lange bevor ich auch nur einen Mucks gesagt habe.
Meine Wahrnehmung und meine körperlichen Reaktionen darauf waren immer richtig. Nichts davon hab ich mir eingebildet. Ich werde wieder und wieder darin bestätigt und das geht nur, wenn jeder radikal ehrlich da ist und reflektiert.
Du bist auf die Ehrlichkeit und die Reflexionsfähigkeit der anderen angewiesen, wenn eine Situation wirklich geklärt und aufgeklärt werden soll. Du spürst, wenn Wahrheit gesprochen wird, wenn es stimmt, was der andere sagt, wenn es übereinstimmt, wenn das, was schwingt, zu dem passt, was gesagt und getan wird.
Ganz, ganz oft bist nicht du das Problem, du stößt lediglich auf das unaufgeräumte Zeug der anderen.
🙏1
Forwarded from Heilen & Ent-wickeln 🌸 (Claudia)
Meine Ergänzung: Und manchmal bist du es doch selbst - die Kunst ist, das (m)eine vom Anderen zu unterscheiden. 🌸
🙏1
Wie macht man Liebe?
Er: "Magst Du noch mit reinkommen?"
Sie, etwas zögerlich: "Warum?"
Er, leise: "Lass uns Liebe machen!"
Sie: "Nur, wenn Du Dir sicher bist, dass Du wirklich mich willst."
Er: "Ja."
Nachdem er die Wohnungstür geschlossen hat, fragt sie: "Machst Du uns noch einen Drink? - Ich zieh' mich schon mal aus."
Er: "Warum ziehst Du Deine Kleidung aus?"
Sie, erstaunt: "Na, ich dachte, wir machen jetzt Liebe?"
Er, schmunzelnd: "Wie kommst Du dann auf die Idee, Dich auszuziehen, um 'Liebe zu machen'?"
Sie: "Na, das macht man doch so. Zumindest war es immer so!"
Er: "Nein, das ist nicht das, was ich unter 'Liebe machen' verstehe! Lass Deine Kleidung an. Wir setzen uns hier auf's Sofa und dann lass uns einfach miteinander reden, bis die Vögel anfangen zu singen und die Sonne aufgeht. Hier habe ich eine weiche Decke für Dich.
Ich möchte all Deine Geschichten hören. Und bin bereit, Dir aus meinem Leben zu erzählen. So lange, bis wir keine Worte mehr brauchen. Bis die Stille uns trägt und Du Dich in meinen Augen findest und ich mich in Dir erkenne.
Bis Du Dich in meiner Nähe wohl und geborgen fühlst und ich bei Dir angekommen bin.
Bis es die Nähe ist, die uns verbindet.
Aus dieser - inneren - Nähe kann wahrhaftige Liebe wachsen.
Und wenn du heute noch zu jung bist, so werde ich warten. Dich reifen lassen. Dir helfen zu wachsen. Immer da.
So macht man Liebe.Die Art von Liebe, die erfüllt, nährt, bereichert, voller Lust und entfesselter Leidenschaft gelebt werden kann."
Um "Liebe zu machen", brauchst Du nicht (nur) Deinen Körper, sondern vor allem Deine Seele.
Lyrics~ gelesen auf Wassermannzeitalter
Er: "Magst Du noch mit reinkommen?"
Sie, etwas zögerlich: "Warum?"
Er, leise: "Lass uns Liebe machen!"
Sie: "Nur, wenn Du Dir sicher bist, dass Du wirklich mich willst."
Er: "Ja."
Nachdem er die Wohnungstür geschlossen hat, fragt sie: "Machst Du uns noch einen Drink? - Ich zieh' mich schon mal aus."
Er: "Warum ziehst Du Deine Kleidung aus?"
Sie, erstaunt: "Na, ich dachte, wir machen jetzt Liebe?"
Er, schmunzelnd: "Wie kommst Du dann auf die Idee, Dich auszuziehen, um 'Liebe zu machen'?"
Sie: "Na, das macht man doch so. Zumindest war es immer so!"
Er: "Nein, das ist nicht das, was ich unter 'Liebe machen' verstehe! Lass Deine Kleidung an. Wir setzen uns hier auf's Sofa und dann lass uns einfach miteinander reden, bis die Vögel anfangen zu singen und die Sonne aufgeht. Hier habe ich eine weiche Decke für Dich.
Ich möchte all Deine Geschichten hören. Und bin bereit, Dir aus meinem Leben zu erzählen. So lange, bis wir keine Worte mehr brauchen. Bis die Stille uns trägt und Du Dich in meinen Augen findest und ich mich in Dir erkenne.
Bis Du Dich in meiner Nähe wohl und geborgen fühlst und ich bei Dir angekommen bin.
Bis es die Nähe ist, die uns verbindet.
Aus dieser - inneren - Nähe kann wahrhaftige Liebe wachsen.
Und wenn du heute noch zu jung bist, so werde ich warten. Dich reifen lassen. Dir helfen zu wachsen. Immer da.
So macht man Liebe.Die Art von Liebe, die erfüllt, nährt, bereichert, voller Lust und entfesselter Leidenschaft gelebt werden kann."
Um "Liebe zu machen", brauchst Du nicht (nur) Deinen Körper, sondern vor allem Deine Seele.
Lyrics~ gelesen auf Wassermannzeitalter
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Forwarded from Heilen & Ent-wickeln 🌸 (Claudia)
Herbst – was erntest du?
„…Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein…“
~ Rainer Maria Rilke
Der Herbst lädt uns ein, innezuhalten:
Welche Früchte meiner Saat nähren mich?
Was will ich mir ‚ein-ver-leib-en‘ – was nährt mich wirklich und was sollte ich mir besser ‚vom Leibe halten‘?
Was will ich aufnehmen, verdauen, verwandeln oder ent-wickeln ?
Was ist ungenießbar und will losgelassen werden?
Wir laden dich ein, diese Fragen gemeinsam zu bewegen:
Fr, 3. Oktober – Kurz-Aufstellungstag „Einheit in dir – deine innere Ernte würdigen“
Sa, 4. & So, 5. Oktober – Offene Aufstellungstage
Jeweils von 12 -18 Uhr in Claudias Heilpraxis Laubegaster Ufer 39
Jede:r kann ein aktuelles Anliegen mitbringen – wir arbeiten mit Kurzaufstellungen, Wunde(R)Aufstellungen und IoPT.
Wir freuen uns, diesen Raum gemeinsam für dich zu halten.
HerzLichT
Claudia & Robert
„…Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein…“
~ Rainer Maria Rilke
Der Herbst lädt uns ein, innezuhalten:
Welche Früchte meiner Saat nähren mich?
Was will ich mir ‚ein-ver-leib-en‘ – was nährt mich wirklich und was sollte ich mir besser ‚vom Leibe halten‘?
Was will ich aufnehmen, verdauen, verwandeln oder ent-wickeln ?
Was ist ungenießbar und will losgelassen werden?
Wir laden dich ein, diese Fragen gemeinsam zu bewegen:
Fr, 3. Oktober – Kurz-Aufstellungstag „Einheit in dir – deine innere Ernte würdigen“
Sa, 4. & So, 5. Oktober – Offene Aufstellungstage
Jeweils von 12 -18 Uhr in Claudias Heilpraxis Laubegaster Ufer 39
Jede:r kann ein aktuelles Anliegen mitbringen – wir arbeiten mit Kurzaufstellungen, Wunde(R)Aufstellungen und IoPT.
Wir freuen uns, diesen Raum gemeinsam für dich zu halten.
HerzLichT
Claudia & Robert
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Forwarded from Heilen & Ent-wickeln 🌸 (Claudia)
Wir laden herzlich ein zum letzten offenen Aufstellungstag/ Selbstbegegnung am Freitag, den 31.10.
Die Anliegenplätze sind vergeben, als Resonanzgeber/ Zuschauer kannst du gerne teilnehmen.
Bitte mit Anmeldung hier.
Ankommen ab 12, Beginn 12:15 bis ca.18 Uhr.
Die Anliegenplätze sind vergeben, als Resonanzgeber/ Zuschauer kannst du gerne teilnehmen.
Bitte mit Anmeldung hier.
Ankommen ab 12, Beginn 12:15 bis ca.18 Uhr.
Forwarded from Heilen & Ent-wickeln 🌸 (Claudia)
Und alle Vertiefer sind wieder herzlich willkommen zum Wunde(r)- Wochenende am 1. und 2. November.
Herzlich
Claudia & Robert
Herzlich
Claudia & Robert
Forwarded from Heilen & Ent-wickeln 🌸 (Claudia)
Als Kind habe ich versucht aus einem schwachen Vater einen starken Vater
zu machen. Ich habe versucht aus
einem Mann, der sich selbst nicht liebt, einen Menschen zu machen, der mich liebt. Später habe ich mein halbes Leben damit verbracht, aus schwachen Männern starke Männer machen zu wollen. Ich
habe mein halbes Leben damit verbracht, Menschen, die sich selbst nicht achten und lieben, dazu zu bringen, sich zu achten und zu lieben, um von ihnen geliebt zu werden. Ich habe mein halbes Leben damit verbracht andere glücklich machen zu wollen, um selbst glücklich werden zu dürfen.
Ich bin mein halbes Leben in Bäckereien gegangen um Rosen zu bekommen.
Bis ich begriff: Beim Bäcker gibt es keine Rosen.
Ich bin nicht die Einzige, die das versucht hat.
Viele von uns gehen über Jahrzehnte in Bäckereien um dort Rosen zu bekommen, immer wieder. Sie hören nicht auf, auf ein Wunder zu hoffen, immer wieder. Sie würden die Hoffnung, die sie für andere haben, die Fähigkeit für andere zu sorgen, die Kraft, die sie haben um andere zu retten und sie aus dem Sumpf zu ziehen, niemals anzweifeln. Aber sie bezweifeln ihre Kraft und ihre Fähigkeit für sich
selbst sorgen zu können.
Unsere unheilsamen Erfahrungen in der Kindheit haben dazu geführt, dass wir glauben uns um andere kümmern und für sie sorgen zu müssen, für andere da sein zu müssen, für andere Probleme lösen zu müssen, andere stark machen zu müssen, andere retten zu müssen, die Erwartungen anderer zu erfüllen, um Liebe zu bekommen.
Viele von uns haben ein halbes Leben lang ihre Kraft in die Vergeblichkeit investiert um am Ende festzustellen: Wir haben uns selbst die Kraft geraubt, die wir für unsere eigene Lebendigkeit brauchen und die anderen sind das geblieben was sie sind und waren. Wir mussten erkennen - wir sind nur noch ein Schatten unserer Selbst. Wir haben uns um endlich geliebt zu werden, selbst verraten.
Wir sind an unserer Grenze angelangt.
Diese Grenze ist die Rettung.
Sie ist der Nullpunkt um da zu beginnen, wo wir als Kind aufgehört haben wir
selbst zu sein.
Sie ist der Nullpunkt um das verlorene Selbst suchen zu gehen, in uns selbst.
Sie ist der Punkt, an dem wir begreifen:
Es ist nicht nur in Ordnung zuerst gut
für uns selbst zu sorgen, es ist lebensnotwendig.
(c) Angelika Wende
zu machen. Ich habe versucht aus
einem Mann, der sich selbst nicht liebt, einen Menschen zu machen, der mich liebt. Später habe ich mein halbes Leben damit verbracht, aus schwachen Männern starke Männer machen zu wollen. Ich
habe mein halbes Leben damit verbracht, Menschen, die sich selbst nicht achten und lieben, dazu zu bringen, sich zu achten und zu lieben, um von ihnen geliebt zu werden. Ich habe mein halbes Leben damit verbracht andere glücklich machen zu wollen, um selbst glücklich werden zu dürfen.
Ich bin mein halbes Leben in Bäckereien gegangen um Rosen zu bekommen.
Bis ich begriff: Beim Bäcker gibt es keine Rosen.
Ich bin nicht die Einzige, die das versucht hat.
Viele von uns gehen über Jahrzehnte in Bäckereien um dort Rosen zu bekommen, immer wieder. Sie hören nicht auf, auf ein Wunder zu hoffen, immer wieder. Sie würden die Hoffnung, die sie für andere haben, die Fähigkeit für andere zu sorgen, die Kraft, die sie haben um andere zu retten und sie aus dem Sumpf zu ziehen, niemals anzweifeln. Aber sie bezweifeln ihre Kraft und ihre Fähigkeit für sich
selbst sorgen zu können.
Unsere unheilsamen Erfahrungen in der Kindheit haben dazu geführt, dass wir glauben uns um andere kümmern und für sie sorgen zu müssen, für andere da sein zu müssen, für andere Probleme lösen zu müssen, andere stark machen zu müssen, andere retten zu müssen, die Erwartungen anderer zu erfüllen, um Liebe zu bekommen.
Viele von uns haben ein halbes Leben lang ihre Kraft in die Vergeblichkeit investiert um am Ende festzustellen: Wir haben uns selbst die Kraft geraubt, die wir für unsere eigene Lebendigkeit brauchen und die anderen sind das geblieben was sie sind und waren. Wir mussten erkennen - wir sind nur noch ein Schatten unserer Selbst. Wir haben uns um endlich geliebt zu werden, selbst verraten.
Wir sind an unserer Grenze angelangt.
Diese Grenze ist die Rettung.
Sie ist der Nullpunkt um da zu beginnen, wo wir als Kind aufgehört haben wir
selbst zu sein.
Sie ist der Nullpunkt um das verlorene Selbst suchen zu gehen, in uns selbst.
Sie ist der Punkt, an dem wir begreifen:
Es ist nicht nur in Ordnung zuerst gut
für uns selbst zu sorgen, es ist lebensnotwendig.
(c) Angelika Wende
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Das Wesen von Anziehung basiert auf der Polarität. Je femininer eine Frau ist, umso mehr wird sie einen maskulinen Mann anziehen – oder auch die maskuline Seite im Mann stärken.
Je intensiver eine Frau ihren Pol auslebt, umso stärker werden auch die sexuelle Spannung, die Leidenschaft und das Feuer der Erotik sein.
Jede Frau in unserer Gesellschaft hat auch maskuline Qualitäten entwickelt, denn sie ist zur Schule gegangen, hat ihren analytischen Verstand entwickelt, hat gelernt, sich zu behaupten und Ziele zu entwickeln. Sind ihre maskulinen Qualitäten zu schwach ausgebildet, kommt sie nicht weit in diesem Leben. Sie ist ziellos, lässt sich gehen und ist abhängig von anderen. Auch die Fähigkeit „Nein“ zu sagen und sich abzugrenzen, um ihre Integrität zu wahren, gehören zu den maskulinen Fähigkeiten, die eine Frau entwickelt haben sollte.
In einer Unisex-Gesellschaft, in der Männlichkeit und Weiblichkeit abgelehnt werden, halten beide – Mann und Frau – das Geschenk der eigenen Essenz für den anderen zurück. Beide lehnen oftmals ihre geschlechtliche Zugehörigkeit auf einer tiefen Ebene ab und unterdrücken die eigene Energie.
Der Mann hat sich von seiner maskulinen Essenz abgespalten, weil er befürchtet, die Frau kann damit nicht umgehen und würde ihn zurückweisen. Das weibliche kollektive Bewusstsein hat ihn als Verräter und Täter verurteilt und er hat Schuldgefühle. Er schämt sich abgrundtief seiner maskulinen, kraftvollen Energie, die immer auch ein gewisses Maß an Aggressionspotenzial in sich trägt. Er versucht seine phallisch-männliche Sexualität zu verstecken, weil er sich dafür schuldig fühlt. Wenn er sich klein macht, so glaubt er, kann er die Schuld seiner Väter-Männer an den Frauen abtragen und von der eigenen Mutter weiter geliebt werden.
Die Frau hat sich aufgrund ihrer kollektiven Geschichte spätestens seit der Frauenbewegung geschworen, nie mehr Opfer zu sein. Sie hat das männliche Wesen mit seinen Qualitäten so verinnerlicht, dass sie es für ihr eigenes hält. Sie hat dies in dem Glauben getan, dass sie sich nur so an der Seite des Mannes behaupten kann, um niemals mehr unterzugehen im Niemandsland der Vergessenen ihrer weiblichen Vorfahren.
So halten beide ihre essentielle Energie zurück und spielen eine verkehrte Rolle: Während Männer immer mehr zu netten, weichgespülten nice guys werden, haben verhärtete und besserwisserische Frauen die Kontrolle in der Beziehung.
Frau und Mann ziehen sich enttäuscht voneinander zurück oder bekämpfen sich. Sie sind aufeinander wütend, da sie sich vom anderen betrogen fühlen, der das Geschenk der ihm eigenen sexuellen Energie zurückhält.
Die Wut drückt sich dann in gegenseitigen Beschimpfungen als „Mannsweib“ für die Frauen und „Weichei“ für die Männer aus.
In der Suche der Frau nach dem starken, maskulinen Mann drückt sich die Sehnsucht aus, die eigene feminine Seite zu leben. Frauen stehen heute im Leben ihren Mann, viele davon allein in der Aufgabenbewältigung von Beruf, Kind, Haushalt und Alltagsorganisation. Einerseits wollen sich gerade junge Frauen beweisen, dass sie unabhängig von einem Mann sind, andererseits sehnen sie sich nach jemanden, der ihr den Rücken stärkt, an den sie sich anlehnen können, bei dem sie sich fallen lassen können.
Frau und Mann wünschen sich unbewusst den anderen in der ihr/ihm eigenen Energie und Wesensart. Die Frau liebt den Mann, der stark und maskulin im Sinne von aufrecht, integer, klar und entschieden seinen Weg geht. Der Mann liebt die Frau, die sich ihm hingibt mit Körper und Herz, harmonisieren kann und die ihm vertraut.
~ Leila Bust, Weiblichkeit leben
Je intensiver eine Frau ihren Pol auslebt, umso stärker werden auch die sexuelle Spannung, die Leidenschaft und das Feuer der Erotik sein.
Jede Frau in unserer Gesellschaft hat auch maskuline Qualitäten entwickelt, denn sie ist zur Schule gegangen, hat ihren analytischen Verstand entwickelt, hat gelernt, sich zu behaupten und Ziele zu entwickeln. Sind ihre maskulinen Qualitäten zu schwach ausgebildet, kommt sie nicht weit in diesem Leben. Sie ist ziellos, lässt sich gehen und ist abhängig von anderen. Auch die Fähigkeit „Nein“ zu sagen und sich abzugrenzen, um ihre Integrität zu wahren, gehören zu den maskulinen Fähigkeiten, die eine Frau entwickelt haben sollte.
In einer Unisex-Gesellschaft, in der Männlichkeit und Weiblichkeit abgelehnt werden, halten beide – Mann und Frau – das Geschenk der eigenen Essenz für den anderen zurück. Beide lehnen oftmals ihre geschlechtliche Zugehörigkeit auf einer tiefen Ebene ab und unterdrücken die eigene Energie.
Der Mann hat sich von seiner maskulinen Essenz abgespalten, weil er befürchtet, die Frau kann damit nicht umgehen und würde ihn zurückweisen. Das weibliche kollektive Bewusstsein hat ihn als Verräter und Täter verurteilt und er hat Schuldgefühle. Er schämt sich abgrundtief seiner maskulinen, kraftvollen Energie, die immer auch ein gewisses Maß an Aggressionspotenzial in sich trägt. Er versucht seine phallisch-männliche Sexualität zu verstecken, weil er sich dafür schuldig fühlt. Wenn er sich klein macht, so glaubt er, kann er die Schuld seiner Väter-Männer an den Frauen abtragen und von der eigenen Mutter weiter geliebt werden.
Die Frau hat sich aufgrund ihrer kollektiven Geschichte spätestens seit der Frauenbewegung geschworen, nie mehr Opfer zu sein. Sie hat das männliche Wesen mit seinen Qualitäten so verinnerlicht, dass sie es für ihr eigenes hält. Sie hat dies in dem Glauben getan, dass sie sich nur so an der Seite des Mannes behaupten kann, um niemals mehr unterzugehen im Niemandsland der Vergessenen ihrer weiblichen Vorfahren.
So halten beide ihre essentielle Energie zurück und spielen eine verkehrte Rolle: Während Männer immer mehr zu netten, weichgespülten nice guys werden, haben verhärtete und besserwisserische Frauen die Kontrolle in der Beziehung.
Frau und Mann ziehen sich enttäuscht voneinander zurück oder bekämpfen sich. Sie sind aufeinander wütend, da sie sich vom anderen betrogen fühlen, der das Geschenk der ihm eigenen sexuellen Energie zurückhält.
Die Wut drückt sich dann in gegenseitigen Beschimpfungen als „Mannsweib“ für die Frauen und „Weichei“ für die Männer aus.
In der Suche der Frau nach dem starken, maskulinen Mann drückt sich die Sehnsucht aus, die eigene feminine Seite zu leben. Frauen stehen heute im Leben ihren Mann, viele davon allein in der Aufgabenbewältigung von Beruf, Kind, Haushalt und Alltagsorganisation. Einerseits wollen sich gerade junge Frauen beweisen, dass sie unabhängig von einem Mann sind, andererseits sehnen sie sich nach jemanden, der ihr den Rücken stärkt, an den sie sich anlehnen können, bei dem sie sich fallen lassen können.
Frau und Mann wünschen sich unbewusst den anderen in der ihr/ihm eigenen Energie und Wesensart. Die Frau liebt den Mann, der stark und maskulin im Sinne von aufrecht, integer, klar und entschieden seinen Weg geht. Der Mann liebt die Frau, die sich ihm hingibt mit Körper und Herz, harmonisieren kann und die ihm vertraut.
~ Leila Bust, Weiblichkeit leben
❤8
Höre auf das Bedürfnis – nicht auf die Worte
Wenn zwei Menschen streiten, begegnen sich verletzte Herzen und unerhörte Bedürfnisse.
Hinter jedem Vorwurf, hinter jeder Anklage, hinter jedem „Du machst nie …“ verbirgt sich etwas viel Zarteres: ein Wunsch gesehen, geliebt, verstanden zu werden.
Doch im Streit hören wir meist nur die harten Worte.
Wir fühlen uns angegriffen, gehen in Verteidigung, bauen Mauern. Dann kämpfen zwei Schutzmechanismen gegeneinander – nicht zwei Menschen, die sich eigentlich nahe sein wollen.
Aus einem Gespräch wird ein Schlagabtausch. Aus Sehnsucht wird Rechthaberei.
Was wäre, wenn wir einen Moment innehalten?
Wenn wir nicht auf den Vorwurf reagieren, sondern auf das, was darunter liegt?
Vielleicht ist hinter der Wut ein Bedürfnis nach Nähe.
Hinter der Kritik ein Wunsch nach Wertschätzung.
Hinter dem Rückzug die Angst, nicht wichtig zu sein.
... Fortsetzung folgt ...
Wenn zwei Menschen streiten, begegnen sich verletzte Herzen und unerhörte Bedürfnisse.
Hinter jedem Vorwurf, hinter jeder Anklage, hinter jedem „Du machst nie …“ verbirgt sich etwas viel Zarteres: ein Wunsch gesehen, geliebt, verstanden zu werden.
Doch im Streit hören wir meist nur die harten Worte.
Wir fühlen uns angegriffen, gehen in Verteidigung, bauen Mauern. Dann kämpfen zwei Schutzmechanismen gegeneinander – nicht zwei Menschen, die sich eigentlich nahe sein wollen.
Aus einem Gespräch wird ein Schlagabtausch. Aus Sehnsucht wird Rechthaberei.
Was wäre, wenn wir einen Moment innehalten?
Wenn wir nicht auf den Vorwurf reagieren, sondern auf das, was darunter liegt?
Vielleicht ist hinter der Wut ein Bedürfnis nach Nähe.
Hinter der Kritik ein Wunsch nach Wertschätzung.
Hinter dem Rückzug die Angst, nicht wichtig zu sein.
... Fortsetzung folgt ...
... Fortsetzung ...
Bedürfnisse sind verletzlich.
Sie zeigen sich selten direkt.
Sie verstecken sich hinter lauten Worten, weil sie Angst haben, abgelehnt zu werden.
Jemandem zuzuhören bedeutet deshalb mehr, als seine Worte zu verstehen. Es bedeutet, sein Herz zu hören. Zu sagen:
„Ich sehe dich. Ich verstehe, was dir fehlt.“
Das heißt nicht, dass ich alles erfüllen muss. Es heißt nur, dass ich dich ernst nehme. Und oft geschieht genau in diesem Moment etwas Wunderschönes: Die Spannung löst sich. Die Mauern werden weicher. Die Tür zum gegenseitigen Verstehen öffnet sich.
Echte Kommunikation beginnt dort, wo wir den Mut haben, Bedürfnisse auszusprechen – und die Größe, sie im anderen zu erkennen.
Und vielleicht geht es im Streit nie darum zu gewinnen.
Vielleicht geht es darum, einander wiederzufinden.
kerstin patzig
Bedürfnisse sind verletzlich.
Sie zeigen sich selten direkt.
Sie verstecken sich hinter lauten Worten, weil sie Angst haben, abgelehnt zu werden.
Jemandem zuzuhören bedeutet deshalb mehr, als seine Worte zu verstehen. Es bedeutet, sein Herz zu hören. Zu sagen:
„Ich sehe dich. Ich verstehe, was dir fehlt.“
Das heißt nicht, dass ich alles erfüllen muss. Es heißt nur, dass ich dich ernst nehme. Und oft geschieht genau in diesem Moment etwas Wunderschönes: Die Spannung löst sich. Die Mauern werden weicher. Die Tür zum gegenseitigen Verstehen öffnet sich.
Echte Kommunikation beginnt dort, wo wir den Mut haben, Bedürfnisse auszusprechen – und die Größe, sie im anderen zu erkennen.
Und vielleicht geht es im Streit nie darum zu gewinnen.
Vielleicht geht es darum, einander wiederzufinden.
kerstin patzig
❤6
Vielleicht besteht das wichtigste Grundprinzip der Liebe in der Bereitschaft, in die Haut des Anderen zu schlüpfen und zu versuchen, die Welt mit seinen Augen zu sehen.
Warum verhält er sich so, wie er sich verhält?
Wieso ist er so geworden, wie er ist?
Was sind seine Ängste, seine Träume, seine Sehnsüchte?
Fragen, wie diese, müssten wir uns ständig stellen und zwar nicht nur gegenüber Menschen, die uns sympathisch sind, sondern auch und gerade gegenüber solchen, mit denen wir uns schwertun.
❤️
Livdhyana Kaur
Warum verhält er sich so, wie er sich verhält?
Wieso ist er so geworden, wie er ist?
Was sind seine Ängste, seine Träume, seine Sehnsüchte?
Fragen, wie diese, müssten wir uns ständig stellen und zwar nicht nur gegenüber Menschen, die uns sympathisch sind, sondern auch und gerade gegenüber solchen, mit denen wir uns schwertun.
❤️
Livdhyana Kaur
❤6
Forwarded from Heilen & Ent-wickeln 🌸 (Claudia)
Herzliche Einladung zur Himmelfahrt:)
Am 14.Mai findet der nächste offene Aufstellungs - bzw. Selbstbegegnungs-
Tag in meiner Heilpraxis Laubegaster Ufer statt. Ein Platz für ein eigenes Anliegen ist noch frei. Beginn 12:15, Ankommen ab 12 Uhr.
Am darauf folgenden WE 16. & 17.Mai 26 beginnt unsere neue Intensivgruppe „ Wie aus Wunden Wunder werden“ Melde dich gerne für mehr Infos.
Wir freuen uns auf dich!
Mit Herz
Claudia & Robert
Am 14.Mai findet der nächste offene Aufstellungs - bzw. Selbstbegegnungs-
Tag in meiner Heilpraxis Laubegaster Ufer statt. Ein Platz für ein eigenes Anliegen ist noch frei. Beginn 12:15, Ankommen ab 12 Uhr.
Am darauf folgenden WE 16. & 17.Mai 26 beginnt unsere neue Intensivgruppe „ Wie aus Wunden Wunder werden“ Melde dich gerne für mehr Infos.
Wir freuen uns auf dich!
Mit Herz
Claudia & Robert