Verein Eibenheim
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Wir, Christoph und Yella vom Verein Eibenheim - Raum der Liebe für Selbstbestimmung & Bewusstseinsentwicklung, beleben seit 2008 unseren Familienlandsitz. Die Essenz unserer Erfahrungen möchten wir dir nun zur Verfügung stellen – mehr auf www.eibenheim.eu
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Beim Heraussuchen der Fotos für den nächsten Hausbau-Schritt fiel mir folgendes lustiges Throwback-Bild in die Hände:
...wenn man versucht, ein "Gruppenfoto" mit Hahn und Hunden zu machen und immer irgendwer woanders hinguckt - außer dem Hahn! 😝
Schenkt das Leben dir Zitronen, mach Limonade draus! – so heißt ein allseits bekanntes Sprichwort und in Bezug auf die „Unkräuter“ Brennnessel und Giersch könnte das durchaus passend sein. Denn vielen Gärtnern sind diese zwei Grünen verhasst – die Nessel piekst und brennt, sobald man ihr zu nah kommt und der Giersch ist quasi die Nacktschnecke unter den Beikräutern – er erobert „konsequent“ alle Grünflächen, wo er mal Fuß gefasst hat. „Anstatt sich über das Unkraut im Garten aufzuregen, sollte man es lieber aufessen“ is(s)t ein anderer beliebter Spruch, der durchaus Sinn macht, aber vielleicht möchte man ja auch nochmal etwas anderes essen, als jeden Tag Brennnesselsuppe und Giersch-Salat. In diesem Fall habe ich hier ein Rezept, welches die guten Eigenschaften „der Grünen“ auf eine Weise haltbar macht, dass du auch noch im Winter etwas davon hast. Außerdem kannst du so recht große Mengen Grün sinnvoll aus dem Garten eliminieren: Es handelt sich um ein ganz einfaches Brennnessel-Giersch-Pesto! Zusammen mit Knoblauch und Olivenöl liegt es geschmacklich irgendwo zwischen Bärlauch- und Basilikum-Peso – also durchaus lecker!!! @eibenheim
Brennnessel-Giersch-Pesto á la @eibenheim Supereinfach, superlecker und "unkrautvernichtend" 😉 Nimm: Beliebig viele Brennnesselblätter (am besten die zarten Spitzen) und Giersch (nur die Blätter!), wasche sie ggf., schneide sie in Streifen und mixe sie mit so viel Olivenöl, dass es „flutscht“ ordentlich durch. Am besten arbeitest du dabei in Etappen, denn die Blätter des Gierschs sind vergleichsweise zäh. Dazu gibst du dann noch Knoblauchzehen und Salz – ebenfalls ganz nach deinem Geschmack dosiert. Als Tipp: Diese Art von Pesto verträgt einiges an Knoblauch! Du kannst auch weiteres Grünzeug wie Rucola oder – ganz klassisch – Basilikum dazugeben. Wenn du alles ordentlich klein gemixt hast, füllst du das Pesto in Gläser ab und bedeckst die Oberfläche zur Konservierung mit Öl. Wenn du genug Salz dazugegeben hast, sollte das Pesto- kühl und dunkel gelagert - nun mehrere Monate lang halten. Es eignet sich gut als Nudelsauce, zum Salatsaucen verfeinern, als Brotaufstrich und sicher noch für vieles mehr. 😀
...und weiter im Text (und Bild) - der nächste Schritt beim Hausbau: Heute wird es wärmer... 😊
Bislang hatten wir unsere 120 Quadratmeter mit zwei kleinen gusseisernen Öfen geheizt, die Christoph noch aus der Schweiz mitgebracht hatte. Für ganz kalte Tage hatten wir zusätzlich noch einen Gasofen.
Die beiden Öfen wurden dank des Gusseisens schnell warm - allerdings kühlten sie auch schnell wieder aus, denn Eisen speichert die Wärme ja nicht. Dementsprechend oft mussten wir einheizen. Sowieso war diese Konstruktion ja nur als Überganglösung gedacht, bis ein richtiger Speicherofen für wohlige Wärme sorgt.
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Um es im 1. Stock schneller warm zu bekommen und auch als Vorübung für den richtigen Ofen baute Christoph oben erstmal einen kleinen Abwärmeofen. Durch diesen wird der noch sehr heiße Rauch aus dem kleinen gusseisernen Ofen geleitet, die Backsteinziegel erhitzen sich dadurch, speichern die Wärme und geben sie langsam wieder ab.
Hier die Konstruktion zu einem späteren Zeitpunkt, als schon Zwischenwände eingezogen waren. Allerdings haben wir den Ofen da schon nicht mehr benutzt, da der große Grundofen im Erdgeschoss sich als kraftvoll genug erwies, das ganze Haus zu heizen. Im ersten Winter allerdings, waren wir sehr froh um diese Zwischenlösung.
Der Ofenbau wird nach Beendigung der Hausbau-Story ein eigenes Kapitel bekommen, deswegen reiße ich dessen Bau hier nur an - später dann mehr dazu!
Nach dem kleinen Abwärmeofen machten wir uns an den Bau des Kochofens. Dieser entstand in erster Linie aus Backsteinziegeln und Lehm.
Dabei mussten jede Menge Ziegel geschnitten werden, die Christoph eine "gesunde braune Farbe" verliehen. 😝
Hier entstehen schon die Brennräume. Rechts ist die Brennkammer zum Einfeuern für die Kochplatten, links wird später der Backofen sein. Den Metallrahmen ließen wir uns damals noch anfertigen.
Ein großer Moment: Wir entfernen das Holzgerüst, das die Wölbung beim Mauern gestützt hat. Wird es halten? 😳
Ja! 😅 Der Ofen steht und funktioniert! 🙏💪 Die Kochplatten und die Ofentür kauften wir neu, die Backröhre und die kleine Einfeuertür unter der Backröhre konnten wir von einem alten sogenannten "Sparherd" nehmen, von denen es hier in Ungarn noch einige gibt.
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Ich, noch skeptisch, wie das alles so funktioniert... 😜
Christoph, schon weniger skeptisch. 😊
Hier sieht man beide Öfen zusammen ❤️ So gerüstet sind wir gut über den ersten Winter gekommen. Im Sommer darauf entstand dann der große Grundofen - auch dieser wird eine eigene Geschichte bekommen.
Die sogenannten „schwarzen“ Schafe der Familie sind eigentlich auf der Suche nach Wegen der Befreiung für den Stammbaum. Sie passen sich nicht an die Regeln oder Traditionen des Familiensystems an, streben ständig danach, den Glauben zu revolutionieren, gehen entgegengesetzt der von den Familientraditionen geprägten Wege, sie werden im Generellen kritisiert, geprüft und sogar abgelehnt. Sie sind aufgerufen, den Stammbaum von den sich wiederholenden Geschichten zu erlösen, die ganze Generationen frustrieren. Dieser wird durch Trägheit weiterhin den Kastrations- und Giftverlauf seines Stammes aufrecht erhalten wollen, was die Aufgabe des schwarzen Schafes schwierig und widersprüchlich macht… 👉 kümmere dich um deine Seltenheit als die wertvollste Blume deines Baumes. Du bist der Traum aller deiner Vorfahren! (Text frei nach Bert Hellinger) …deswegen sage ich immer, dass die sogenannten „schwarzen“ Schafe eigentlich „weiße Schafe“ genannt werden müssten, denn sie bringen Licht ins familiäre Dunkel! ❤️ @eibenheim
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