Dr. Michael Spitzbart
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Medizinjournalist, Arzt, Autor, Speaker
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Jetzt wird es peinlich

Ich schwanke noch zwischen den Adjektiven peinlich, erbärmlich oder billig, wenn ich die neue Impfkampagne der Deutschen Bundesregierung mit David Hasselhoff sehe. Obwohl billig ist es sicher nicht, wenn ein Hollywood-Star verpflichtet werden muss, um den Steuerzahler auf seine eigenen Kosten gedanklich zu manipulieren. Aus ärztlicher Sicht wären mir handfeste medizinische Gründe mit einer seriösen Nutzen- und Risikoabwägung lieber, als so eine Art der Reklame.

In meinen Augen ist diese Werbung ein Affront gegen die Intelligenz jedes selbst denkenden Bürgers. Kann man verbriefte aber dennoch genommene Freiheitsrechte erst durch eine Impfung wieder erlangen?
Kaugummi auf dem Armaturenbrett

Stellen Sie sich vor, im Auto würde ein rotes Warnlämpchen im Armaturenbrett aufleuchten. Käme ein einziger Mensch auf die Idee, den Kaugummi aus dem Mund zu nehmen und diesen über die Warnleuchte zu kleben, um dann munter weiter zu fahren? Beim Auto reagieren wir sofort und suchen nach der Ursache. Fehlen Öl oder Wasser? Wo ist die Ursache?

Unser Körper reagiert auch oft mit einer Warnleuchte. Bei Stress tarnt sich das rote Lämpchen gerne als Tinnitus, Schwindel oder Hörsturz. Auch viele negative Gedanken, Antriebsarmut oder Müdigkeit können Stress als Ursache haben - und gleichzeitig für mehr Stress sorgen. Dann beginnt die Abwärtsspirale des Burnout. In diesen Fällen müssen wir – was auch ein großes Thema im meinen Seminaren ist- effektiv das Stresshormon Cortisol senken. Ich kann natürlich nicht die individuellen Lebensumstände verändern, wohl aber die Belastbarkeit und Resilienz erhöhen.

Auch Schmerzen und Entzündungen können ein Warnsignal sein. Wenn der Organismus beispielsweise durch eine kohlenhydrat- und zuckerlastige Ernährung übersäuert ist, können die entstehenden Säuren Entzündungen und Schmerzen verursachen. Schmerztabletten wären da nur  das Kaugummi auf dem Armaturenbrett.
Selbstbedienungsladen Gesundheitssystem

Wie der Bundesrechnungshof verkündete, hat ein Teil der Kliniken weniger Intensivbetten gemeldet, als wirklich zur Verfügung standen. Durch diese künstliche Verknappung flossen erheblich mehr Gelder an die Krankenhäuser.  Und Medien und Politik konnten weiter über Triage und hoffnungslos überfüllte Intensivstationen berichten. Was wäre, wenn viele der für jeden einzelnen von uns einschneidenden Maßnahmen auf falschen Zahlen beruhen würden?

Für mich war die Nachricht vom Bundesrechnungshof ein Paukenschlag. Doch haben die Qualitätsmedien etwas darüber berichtet? Zumindest ich habe nichts davon gehört. Für mich wäre das eine Sondersendung wert gewesen. Genauso wie am Anfang der Krise, als für jeden SARS-CoV 2 Verdachtsfall schon eine Sondersendung eingeschoben wurde. 

Menschen mit mehr Informationstiefe haben ja ohnehin gewusst, dass gerade in der „schlimmsten Pandemie aller Zeiten“ Krankenhäuser geschlossen wurden, Intensivbetten abgebaut und manche Kliniken Mangels Beschäftigung Kurzarbeit angemeldet hatten.

Überteuerte Tests und Masken, Milliarden Abzocke und ein mehrfaches an selbst erzeugten Kollateralschäden wird aber die verkürzt denkenden Menschen nicht davon abhalten, wieder die zu wählen, die mit harter Hand auf die falschen Zahlen reagiert haben.

Ich war noch nie ein Fan von harten Händen. Eher von klugen Köpfen. Aber die sind selten in der Politik. Dagegen ist die Blaue Mauritius ja fast schon Massenware. 😉

Link:

https://www.welt.de/themen/bundesrechnungshof/
Ein Engel in Afrika
Jeder Mensch hat Sehnsuchtsorte, bei denen sich allein beim Gedanken daran ein Glücksgefühl einstellt. Bei mir ist es Namibia. Mein Großvater hatte eine Farm namens Unguatu  in der Nähe von Karibib, am Fuße des Erongo-Gebirges. Bei meinem Vater stand noch Swakopmund als Geburtsort im Pass. Für mich strahlt Namibia eine besondere Faszination aus, da meine Großmutter uns Kindern oft spannende Geschichten von ihrem Leben in Afrika erzählte. Ihre Schwester -meine Großtante- liegt auf dem Friedhof von Swakopmund begraben. Der Grabstein mit dem Engel ist verwittert, die Inschrift in Teilen aber noch erkennbar.
Ich habe Namibia mehrfach bereist, und die gewonnenen Sinneseindrücke unlöschbar abgespeichert. Manchmal schließe ich die Augen und beame mich an meine Lieblingsorte. Dabei sehe ich vor dem inneren Auge die Abendsonne über dem Gebirge, rieche den typischen Geruch der Buschvegetation, und höre das unverwechselbare gurren der Tauben dort.
Wichtig ist es für uns immer wieder, zwischendurch den Großrechner herunter zu fahren und Glücksgefühle zu erzeugen. Unserem Gehirn ist es dabei egal, ob wir wirklich vor Ort sind, oder uns das nur möglichst plastisch vorstellen. Merke: Allein die Vorstellung führt zu körperliche Reaktionen. Männer können das ganz einfach überprüfen, indem sie jetzt an ihre Traumfrau denken. 😉
Eine Bitte: Falls jemand nach Swakopmund kommt würde mich interessieren, ob der Engel (im hinteren Teil des Friedhofes) noch existiert. Eigentlich steht er unter Denkmalschutz. Doch die Regierung will sich der Erinnerung an die koloniale Vergangenheit entledigen…
 
Was passiert im Herbst?

In den letzten Monaten wurde mein medizinisches Weltbild mehrfach erschüttert. Doch nun habe ich einiges dazu gelernt, was ich zuvor nicht wusste. Ich bin der Politik dankbar, dass sie mich medizinisch auf dem Laufenden hält. Jetzt weiß ich, dass schon der Nachweis geringster Virusfragmente zu einer Infektion führen und auch andere anstecken können. Ich habe gelernt, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt: Man wird entweder geimpft oder infiziert. Medizin kann doch so einfach sein, wenn man doch nur der Politik glaubt. Und Herdenimmunität ist nicht mehr wie wir zuvor glaubten, durch eine (auch unbemerkt durchgemachte) Infektion zu erreichen, sondern ausschließlich durch Impfung.

Selbst regierungsnahe Epidemiologien wie Prof. Kekulé glauben zwar, dass Immunität gegen des SARS-CoV-2 Virus lebenslang bestehen bleibt, selbst wenn keine Antikörper im Blut mehr nachzuweisen sind. Doch das ist veraltete Medizin. Die anschließende Impfung auf die Infektion ist einfach sicherer.

Erfreulich ist auch die Vereinfachung bei der Impfung der Kinder. Störende Warnungen der STIKO oder des Weltärztepräsidenten muss man ja nicht beachten. Die würden lieber die Informationen über mögliche Langzeitfolgen abwarten. Doch der kinderlose Spahn wirbt dafür, dass die Eltern ihre Kinder ja trotzdem impfen lassen können. Ich weiß dabei nicht, mit welchem Teufel er einen Pakt geschlossen hat.

Ganz unabhängig davon macht die Pharmaindustrie Milliardengewinne wie noch nie in ihrer Geschichte. Und im Herbst wird das Eheversprechen von Politik und Pharmaindustrie erneuert. Dann gelten die alten Impfungen als nicht mehr wirksam. Dann wird neu geimpft. Und dann grüßt halbjährlich das Murmeltier.
Insulinresistenz

Diabetes Typ II ist die am häufigsten vererbte Stoffwechselkrankheit. 30 % von uns tragen die Gene dafür in sich. Doch wir selbst bestimmen über unser Verhalten, ob die Gene wirksam werden oder nicht. Früher hieß Diabetes Typ II übrigens Alterszucker. Das wurde dann aber umbenannt, weil heute schon Schulkinder am Alterszucker leiden.

Beim Diabetes Typ I wird gar kein Insulin produziert. Beim Alterszucker produziert der Körper jedoch zunächst mehr Insulin. Dadurch verlieren die Rezeptoren an den Zellen aber ihre Sensibilität für diesen Botenstoff. Sie stumpfen ab und der Blutzuckerspiegel steigt.

Prädestiniert für Insulinresistenz sind natürlich übergewichtige Menschen. Aber auch Schlanke können darunter leiden, wenn zu oft der Blutzucker anflutet. Zum Beispiel nach Pizza, Pasta, Gebäck und natürlich Süßigkeiten. Sogar Fruchtzucker - Obst und Softdrinks - schlagen in dieselbe Kerbe.
Erhöhtes Insulin stoppt die Fettverbrennung, speichert Fette ein, führt über eine verringerte Natriumausscheidung zu Ödemen und lässt das Stresshormon steigen. Auch Impotenz und Osteoporose winken.

Nüchtern sollte unser Insulinspiegel unter 5 µU/ml liegen. Bei Diabetikern messen wir in der Regel 20 – 40 µU/ml. Bei Verzicht auf Kohlenhydrate und Zucker normalisiert sich der Insulinspiegel schnell - nicht aber die Resistenz. Da kann es bis zu Monaten dauern, bis die Rezeptoren hoffentlich wieder anspringen. Ausreichende Mengen Magnesium, Zink und Chrom können das beschleunigen.
Rotzhadern

Rotzhadern ist ein uralter bayerischer Begriff für ein nicht mehr sehr appetitliches Taschentuch. Eigentlich für ein sehr unappetitliches. Diese Assoziation habe ich oft, wenn ich Menschen sehe, die ihre Atemluft durch einen gut abgehangenen Mundnasenschutz ansaugen. Wie viele Bakterien, Viren und Pilze da wohl bis zu siebter Sohle der Lunge gelangen? Meine Nutzen/Risiko Analyse fällt da sehr eindeutig aus.

Die Stimmen derer die realisieren, dass unter dem Strich viel mehr Schaden als Nutzen angerichtet wurde, mehren sich. Trotzdem halten besonders Politik und Medien am alten Narrativ fest. Selbst wenn Wissenschaftler das Gegenteil beweisen.

Im täglichen Leben spürt man den Zweifel immer wieder. Zum Beispiel, wenn man einen Raum betritt, und die Anwesenden dann wie beim heimlichen Rauchen ertappten Schulbuben den Rotzhadern schnell wieder über die Nase ziehen.

Natürlich darf ich hier nicht zu sozialem Ungehorsam aufrufen. Ich darf aber anregen im höchsten Maße lästig zu werden, und sämtliche Maßnahmen immer wieder zu hinterfragen und auf den Prüfstand zu stellen. Auch die Schulbuben müssen jetzt erwachsen werden und dürfen sich nicht ständig für unmündig erklären lassen. Daran kann man sich nämlich gewöhnen - wenn das nicht schon geschehen ist?
Wie viele Eier sind gesund?

Über nichts bestehen in der Medizin so viele Missverständnisse wie über den Zusammenhang von Eiern zum Cholesterinspiegel. Wie viele Eier darf man also essen? Die simple Antwort: Viele!

Manche Patienten berichten stolz, dass sie höchstens ein Ei pro Woche essen, damit Ihr Cholesterin nicht ansteigt. Dabei ist der Einfluss von Ei auf das Cholesterin verschwindend gering. Wenn die Menschen wüssten, wie gesund Eier wirklich sind, würden Sie täglich 5 oder mehr essen. Und meinen Segen hätten sie. Denn Eier enthalten alle essenziellen Aminosäuren, wichtige Fettsäuren, die Mineralstoffe Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium, Zink, Mangan, Kupfer, Eisen und Selen. Dazu die Vitamine E, D, A, K, B2, B6, B12, Folsäure, Nicotinamid, Pantothensäure und Biotin.

Eiweiß bzw. Aminosäuren sind essenziell, die Frühstücks-Semmel dagegen nicht. Ohne Kohlenhydrate können wir leben, ohne Eiweiß nicht. Darum sehe ich lieber Eier statt Brot auf dem Frühstücksteller. Auf eines sollte man aber tunlichst achten: Wer es irgendwie einrichten kann, sollte die Eier von einem echten „Mistkratzer“ vom Bauernhof beziehen. Alle Tiere, die sich ihr Futter selber suchen, sind für uns gesünder als die aus industrieller Haltung. Zusätzlich sollten die Eier nicht ganz durcherhitzt werden, um die B-Vitamine und Folsäure zu erhalten. Eier also wachsweich, Spiegel- und Rühreier nicht ganz durchgebraten.

Die Messung des Gesamt-Eiweißspiegels im Blut sollte zur Routine gehören. Leider muss man sich selbst darum kümmern. Merke: Immer den OBEREN Normbereich anstreben. Nur dann kann man davon ausgehen, dass der Körper ausreichend mit essenziellen Aminosäuren versorgt ist.
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Wenn Politik Medizin macht
Politiker sind es gewohnt, ohne Sachkenntnisse Entscheidungen zu treffen. Egal ob als Verteidigungs- oder als Gesundheitsminister. Oder als Gesundheitspolitiker wie Karl Lauterbach, der noch nie in seinem Leben einen Patienten behandelt hat. Der aber eines gelernt hat: je mehr er den Teufel an die Wand malt, desto öfter sitzt er in den Talkshows. Das gibt ihm das Gefühl, plötzlich auch wichtig zu sein. Böse Zungen behaupten, Lauterbach wäre häufiger bei Markus Lanz gewesen, als Markus Lanz selbst😉
Erfahrene Ärzte wissen, dass es sehr schwer ist, das über Millionen Jahre gewachsene Gefüge der Natur zu verbessern. Im Gegenteil: meist entstehen mehr Probleme, je mehr der Mensch versucht einzugreifen. Zudem wurden Politiker auf einmal mit der Sterblichkeit des Menschen konfrontiert. Dieser ganz normale Vorgang schockiert natürlich jeden, der selten mit der Endlichkeit konfrontiert wird. Da hinterlassen Bilder von Intensivstationen Spuren, obwohl es diese Bilder zuvor genauso gegeben hat.  Nun aber werden angstgetrieben in Panik Lockdowns verhängt, Kontakte beschränkt und Masken verordnet. Doch es  stellt sich immer mehr heraus, dass diese Maßnahmen nicht nur übertrieben, sondern vergeblich waren. Umsonst waren sie nicht, denn hier wurden Milliarden Euro versenkt bei dem Versuch, die Natur zu lenken.
Die neue Delta-Variante scheint sich durch die Impfung nicht besonders beeindrucken zu lassen. Israel verordnet daher Maske und Quarantäne auch für doppelt Geimpfte. Was werden die Gamma- und Lambda-Varianten bringen?
Unsere Politik richtet nun das Brennglas auf ganz natürliche Prozesse wie Mutationsbildung, die bisher schon immer im Hintergrund ganz unbemerkt abgelaufen sind. Diese Prozesse werden sich durch den Aktionismus auch nicht beeinflussen lassen.
 
Lauterbachs Tochter

Manchmal ploppen bei mir im Gehirn politisch unkorrekte Worte auf, die sonst gar nicht zu meinem Vokabular passen. Aber bei der Sendung Talk im Hangar 7 vom letzten Donnerstag auf Servus TV hörte ich meine innere Stimme immer wieder „präpotente Rotzgöre“ sagen, sobald eine der Diskutantinnen den Mund aufmachte. Und zwar handelte sich um eine Schauspielerin, die auch schon 2 Semester Medizin studiert hat. Daher glaubte sie, die pandemische Weltlage beurteilen zu können und zu müssen. „Hätten wir keine Maßnahmen ergriffen, hätten wir bis zu 40 Millionen Tote weltweit gehabt“. Das ist die gleiche Talkshow-Diktion, der sich Karl Lauterbach bedient. Hohe Zahlen in den Raum werfen, Angst schüren, und für den Unsinn nie geradestehen müssen.

Was diese studienverliebten Medizin-Theoretiker nicht wissen: Die Modellrechnungen lagen immer dramatisch daneben. Denn wenn nur eine kleine Nebengröße nicht stimmt, rechnet das ganze Modell nur Unsinn aus. Und dann muss man schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein, diese Zahlen zu glauben und sogar noch als „Fakt“ in den Talkshows zu verbreiten.

Und weil die junge Dame so viel von Medizin versteht - und sogar schon einmal bei einer Herzoperation zugeschaut hat - empfahl sie die Impfung für alle. Auch aus Solidarität.

Ich habe meinem Gehirn natürlich gesagt, es solle die Rotzgöre sofort zurücknehmen. Aber das klappte nur so lange, bis die präpotente Dame den anderen wieder respektlos ins Wort viel. Schweigen kann manchmal auch ein Zeichen von Intelligenz sein.

Merke: Die höchste aller Wissenschaften ist die Medizin. Die anderen Wissenschaften dienen ihr nur. Zurzeit wird die Medizin aber von Mathematik, Epidemiologie, Virologie und auch der Politik rechts und links überholt.
Anabol oder Katabol?

Unser Körper wird prinzipiell von 2 möglichen Stoffwechsellagen beherrscht. Anabol oder katabol. Aufbauend oder abbauend. In der Jugend haben die anabolen Hormone das Sagen. Allen voran das Wachstumshormon (HGH) und das Testosteron, welches bei beiden Geschlechtern den Muskelaufbau triggert. Je älter man wird, umso mehr übernehmen die katabolen Hormone das Kommando. Erkennbar durch Muskel- und Knochenabbau, ein schlechteres Immunsystem und (verfrühte) Alterungsprozesse.

Die natürliche Produktion der anabolen Hormone können wir jedoch beeinflussen. Merke: Je länger wir diese begehrten Botenstoffe produzieren, desto langsamer altern wir. Manche Forscher sagen sogar, wir altern nur, weil die Hormonproduktion nachlässt.

Bei meinen Patienten will ich darum immer die anabole Stoffwechsellage fördern. Der größte Feind das HGH´s ist das Insulin. Mit hohen Insulinspiegeln wird das wichtigste Anti-Aging Hormon HGH nicht mehr ausgeschüttet. Ebenso unterdrückt das Stresshormon Cortisol als stärkstes abbauendes Hormon die Produktion sämtlicher anabolen Hormone. Gas geben und bremsen funktioniert nicht gleichzeitig.

Weil die Wirkung der anabolen Hormone so mächtig ist, versuchen viele Hollywood-Schauspieler mit entsprechenden Hormon-Cocktails dem Alter ein Schnippchen zu schlagen. Das wollen wir auch, aber bitte ohne Hormone zu spritzen. Wichtig ist das Insulin im Zaum zu halten, indem wir wenig Kohlenhydrate essen. Das gilt besonders abends, weil in den ersten Nachtstunden das meiste HGH ausgeschüttet wird. Abends ist daher viel Eiweiß gefragt, weil die Eiweißbausteine Lysin und Arginin die Schlüssel-Aminosäuren zur Produktion des Wachstumshormons darstellen. Arginin baut wiederum das Stresshormon Cortisol ab. So lässt der anabole Jungbrunnen grüßen!
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