Dr. Michael Spitzbart
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Medizinjournalist, Arzt, Autor, Speaker
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Zeckenbisse

Zu dieser Jahreszeit sind die Zecken wieder besonders aktiv. Der in unseren Breiten vorkommende gemeine Holzbock kann 2 Krankheiten übertragen. Erstens die durch Viren verursachte Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME). Das ist eine Infektion, die zu grippeähnlichen Symptomen, Gliederschmerzen, Fieber, Nackensteifigkeit bis hin zu Gehirnhautentzündung führen kann. Aber längst nicht jede Zecke ist infiziert, und selbst bei Infektionen bleibt die Infektion bei 70-90 % der Menschen symptomlos. In wenigen Fällen kann es aber zu bleibenden Schäden mit Lähmungen kommen.

Die Borreliose ist eine durch Bakterien verursachte Erkrankung und kann zu Nerven- und Gelenkschmerzen, Taubheitsgefühlen und ebenfalls zu Lähmungen führen. Auch hier gilt: Nicht jede Zecke ist infiziert, und selbst nach Infektion verläuft diese für die meisten Menschen symptomlos.

In beiden Fällen kann es aber zu ernst zu nehmenden Erkrankungen kommen. Der beste Schutz besteht darin, sich bei und nach dem Aufenthalt im Freien immer wieder nach Zecken abzusuchen. Zecken stechen nicht wie Mücken möglichst schnell zu, sondern benötigen oft Stunden, bis sie ein passendes Plätzchen gefunden haben. Borrelien werden erst 10-15 Stunden nach dem Biss übertragen, die Viren schon nach 15 Minuten. In jedem sollte man die Zecken schnell entfernen, um die Viren- bzw. Bakterienlast zu mindern.

Manche Menschen rufen nach Zeckenbissen Beratungsstellen an, um die entfernte Zecke auf Krankheitserreger untersuchen zu lassen. Das wird aber nicht gemacht. Denn selbst wenn die Zecke infiziert war, erfolgt in den meisten Fällen keine Krankheit. Da reagiert man also sehr viel cooler als zuvor bei einem positiven C.-PCR Test. Dort stand der positive Test ja sofort zwingend für eine Infektion. Das waren noch Zeiten…

Bemerkung am Rande: Meine Hunde tragen ein Halsband mit (esoterischen) Keramik-Steinen. Damit gab es im letzten Jahr keinen einzigen Zeckenbiss. Das erinnert mich an die Anekdote mit dem Physiker Nils Bohr, in dessen Labor ein Hufeisen als Glücksbringer hing. Darauf angesprochen sagte er, er hätte gehört, dass es trotzdem wirkt - auch wenn man nicht daran glaubt. 😉
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Multikulti ist gescheitert

Schon im Jahre 2002 sprach sich Angela Merkel im Deutschen Bundestag dafür aus, zunächst einmal die Migranten aus kulturfremden Ländern besser zu integrieren, bevor man neuen Zuzug zulässt. In meinen Augen eine sehr weise Entscheidung. Ich weiß nicht, was sie dann im Jahre 2015 geritten hat, wider besseren Wissens die unkontrollierte Zuwanderung zuzulassen. Bis heute wird Asyl konsequent mit Einwanderung verwechselt. Selbst mehrfach straffällig gewordene Einwanderer ohne Bleiberecht werden geduldet und nicht abgeschoben. Es ist sehr gefährlich, sich dagegen zu äußern, weil man dann sofort in die rechte Ecke gerückt wird. Es äußern sich nur Personen, denen es egal ist, was andere über sie denken.

Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass wir uns genau dahin bewegen, wo Frankreich heute steht. Und alle Politiker und Medien sind bei dem mehrfach vorbestraften 17-jährigen Algerier, der sich einer Polizeikontrolle entziehen wollte. So tragisch sein Tod ist, so wenig kann ich persönlich die Brandschatzung, Zerstörung und Plünderung rechtfertigen. In meinen Augen ist das eine überdeutliche Demonstration dafür, dass die kulturfremden Einwanderer in großen Teilen der Städte schon längst die Macht übernommen haben. Auch in Deutschland gibt es rechtsfreie Räume, in denen die Polizei nichts zu sagen hat.

Es ist die Frage: Wollen wir das? Ich persönlich glaube nein, doch meisten Menschen wollen sich wegen Angst vor Ressentiments nicht dagegen äußern.

Ich habe schon einmal Peter Scholl-Latour dem Satz: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta“ zitiert. Das rief die „unabhängigen“ Faktenchecker auf den Plan. Der Beitrag wurde mit dem Hinweis „fehlender Kontext“ gelabelt. Immer wenn der verlängerte Arm der Politik und Altpapiermedien mit so fadenscheinigen Argumenten anspringt, kann man sicher sein, einen wunden Punkt getroffen zu haben.
Das Leben ist endlich

So traurig es auch ist, aber das Leben ist endlich. Einen Tod werden wir alle sterben. Wenn man jung ist, macht man sich naturgemäß wenig Gedanken darüber und genießt sein Leben in vollen Zügen. Bei vielen Menschen tritt der eigene Lebensgenuss im mittleren Lebensabschnitt durch übernommene Verantwortung wie Familie, Kinder, Arbeit etc. etwas zurück. Der letzte Lebensabschnitt sollte von tiefer Zufriedenheit geprägt sein und man genießt das, was man geschaffen hat. Umfragen haben ergeben, dass 80-jährige zufriedener sind als 40-jährige, die eigentlich noch im vollen Saft stehen, aber viel Verantwortung tragen müssen. Viele alte Menschen genießen jeden Tag den sie noch erleben dürfen, da sie wissen, dass irgendwann der Deckel zuklappt.

Ganz am Ende wird die Gesundheit aber immer verwundbarer und es reichen kleine Auslöser, um endgültig über den Jordan zu wandern. Das kann häufig ein Atemwegsinfekt (egal ob Influenza oder C.) sein, eine sonstige Infektion, und was viele nicht wissen - Einsamkeit. Einsamkeit ist mit die häufigste Todesursache, steht aber nie auf dem Totenschein.

Natürlich sterben auch Menschen an Hitze, viel mehr aber noch an Kälte. Der stets angstschürende deutsche Gesundheitsminister stilisiert nun die warmen Sommertage zur lebensbedrohlichen Gefahr. Deutschland steht auf Platz 188 der wärmsten Länder der Welt. Da besteht natürlich Handlungsbedarf durch weise Regierungsvertreter. Durch diese hektische Betriebsamkeit kann Lauterbach von eigenem Versagen wie Pflegenotstand, *mpfschäden, Klinikabbau und weniger Krankenhausbetten ablenken.
Querdenken

Die Fähigkeit, quer zu denken, war früher eine wertvolle Eigenschaft. Viele Firmen wollten in ihren Reihen mindestens ein oder zwei kreative Querdenker haben, um eingetretene Denkpfade zu verlassen. Denn nur damit kommt man auf ganz neue Lösungen. Wir kennen alle den Satz: Wenn wir weiterhin das tun, was wir vorher getan haben, werden wir weiterhin das bekommen, was wir vorher bekommen haben. Mit Innovation hat das nichts zu tun. Seit wir alle das Gleiche denken müssen, sind Querdenker verpönt und werden in Ecken gestellt, in die sie gar nicht gehören. Wie sagte schon Karl Valentin treffend: Wenn alle das gleiche denken, wird nicht viel gedacht.

In den letzten 3 Jahren wurde nicht viel nachgedacht, dafür aber sehr viel nachgeplappert. Wenn man sich heute noch einmal die Reden der Politiker und gekauften Mitmäuler zum Thema *mpfplicht anhört, merkt man erst wirklich, wie Sachverstand durch Vehemenz und Lautstärke ersetzt wurde. Darauf angesprochen reagieren die meisten Protagonisten heute sehr reserviert.

Auch auf meine medizinischen Kollegen bin ich nicht stolz. Mitdenken - das ist zumindest meine Erfahrung - war noch nie deren Stärke. Ich erinnere mich an meine Studienzeit, die hauptsächlich vom auswendig lernen geprägt war. Zum Selbstdenken blieb bei diesem immensen Stoff kaum Zeit. Und nach dem Studium wurde dann das auswendig Gelernte angewandt. Daran merkt man, dass Bildung und Intelligenz nicht zwingend blutsverwandt sind. Bei vielen ist das selbst denken bis heute nicht erwacht, und das angepasstsein funktioniert sehr gut. Sogar die Ärztekammern verpflichteten sich, aktiv gegen andersdenkende Ärzte vorzugehen. Dabei ging es nie um wissenschaftlichen Diskurs, sondern nur um nackten Gehorsam. Von wegen „Follow the Science“.

Bei mir haben sie es nicht geschafft, dass Wort Querdenken umzuframen. Für mich bleibt es positiv besetzt. Und bitte immer daran denken: Wer nie vom Weg abkommt, der bleibt auf der Strecke. 😉
Hauptsache die Quote stimmt

Man stelle sich vor, man wird mit Schmerzen zur Blinddarmoperation in den Operationssaal gefahren und erfährt, dass Chirurgen heute keine anwesend sind. Die Operation würde daher von einem Psychiater durchgeführt, der glücklicherweise über das richtige Parteibuch verfügt und von der Klinikleitung protegiert wird. Oder auf dem Flug in den Urlaub hören die bereits angeschnallten Passagiere die Durchsage, dass heute kein Pilot an Bord ist, aber ein wahnsinnig sympathischer Kinderbuchautor, der sich als Pilot identifiziert.

Wenn es um etwas geht, wollen wir bitte immer von den Besten ihres Faches versorgt werden. Da tolerieren wir keinen Schnickschnack. Wenn es aber darum geht, ein Land zu regieren, geht es nicht um Qualifikation, sondern allein um Parteibuch und Quote. Nur so lassen sich die ständigen Fehlbesetzungen in der Politik erklären. Die deutsche Außenministerin würde im Auswärtigen Amt doch höchstens die Post austragen, würde Sie nicht über eine Gebärmutter und ein grünes Parteibuch verfügen. Glücklicherweise wird sie im Ausland nicht sonderlich ernst genommen, es sei denn, sie verteilt deutsche Steuermillionen im besuchten Land.

Wenn es um die gefühlte Geschlechter-Identifikation geht, kann es gar nicht queer genug zugehen. Im Kriegsfall – das hat der deutsche Verteidigungsminister aber bereits angekündigt – zählt nur das biologische Geschlecht. Bis dahin dürfen Männer aber die Frauensauna besuchen, sooft es ihnen beliebt.

Wenn so ein schleichender Prozess der allmählichen Verblödung eintritt, fällt das vielen Menschen gar nicht mehr auf. Als externer Beobachter mit gesundem Hausverstand betrachtet man das Irrenhaus lieber mit Abstand und bemüht sich nicht daran teilzunehmen. Möge es uns gelingen!
Anstieg der Totgeburten

In Deutschland nahm die Zahl der Totgeburten in der ersten Jahreshälfte 2021 um 9,4 Prozent und in der zweiten Jahreshälfte um 19,4 Prozent zu. Medien und Politik rätseln über die mögliche Ursache - nur ein offensichtlicher Zusammenhang wird dabei nicht hergestellt. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Ich erspare mir hier das spezielle Wort, an das wir dabei alle denken, was aber sämtliche Meinungskontrolleure und Kettenhunde alarmieren würde. Bei den Erwachsenen wurde „aus nicht erklärbaren Gründen“ im Oktober 2022 eine Übersterblichkeit von 19 Prozent ermittelt.

Kausale Zusammenhänge dürfen in beiden Fällen nicht hergestellt werden. Logisch wäre es natürlich, wenn die Sterblichkeit nach der segensreichen experimentellen genetischen Manipulation gesunken wäre. Doch das Gegenteil ist der Fall. Wenn man hier als Ursache das vermutet, an was wir alle denken, wird das von Lauterbach als „gefährliche Räuberpistole“ dargestellt. Verdächtig ist zudem, dass sämtliche Faktenchecker krampfhaft versuchen, den offensichtlichen Zusammenhang NICHT darzustellen.

Medien und Politik haben verlernt, Ross und Reiter zu nennen, und verkaufen damit das Volk für blöd. Stattdessen erfinden Sie neue Worte wie „Long-Hot-Summer-Syndrom“ für sexuelle Übergriffe und Gewalt in Schwimmbädern. Wer auf solche Erklärungen hereinfällt, dessen IQ kann nicht sehr viel über der Körpertemperatur liegen.
Suchmaschine Gehirn

Unser Gehirn arbeitet wie eine Suchmaschine im Internet: Je öfter ein Begriff eingegeben wird, umso höher steigt er in seiner scheinbaren Wertigkeit. Vor gut 3 Jahren gab es nichts Wichtigeres als das C-Wort. Nun ist es das Klima. Ich habe oft schon das Gefühl, dass Moderatoren im Fernsehen Prämien erhalten, je öfter sie den „menschengemachten“ Klimawandel erwähnen. Niemand bestreitet den Klimawandel. Nur den Zusammenhang zwischen Mensch und CO2 können nicht alle nachvollziehen. Von diesen Wissenschaftlern hört man aber nichts. Zum einen, weil sie vom Mainstream platt gemacht werden. Zum anderen, weil sie Angst haben, Forschungsaufträge zu verlieren.

Ich erinnere in punkco C-Frage an Prof. John Ioannidis, der die Gefährlichkeit von C. mit einer mittelschweren Grippe verglich. Oder an den Virologen und Nobelpreisträger Luc Montagnier, der nach entsprechender Analyse schon früh darauf hinwies, dass das C.-Virus aus einem Labor stammen muss. Drosten und Konsorten haben ihn darauf so hingestellt, als ob er behauptet hätte, die Erde sei eine Scheibe. Heute wissen wir, dass Montagnier richtig lag.

In der Klimafrage sind sich längst nicht alle Wissenschaftler einig, auch wenn man öffentlich-rechtlich nichts anderes hört. Andere Wissenschaftler glauben herausgefunden zu haben, dass CO2 und Klima einen reziproken Effekt haben. Erst steigt die Temperatur wie schon unzählige Male in der Erdgeschichte, und erst daraufhin steigt das CO2 an.

In der Debatte ist aber jeweils nur eine Einheitsmeinung erlaubt. Der Deutsche (Nicht-) Impfarzt Heinrich Habig wurde zu knapp 3 Jahren Haft verurteilt, weil - wie die Richterin sagte – die Impfung nebenwirkungsfrei wäre. Holt sie sich ihre wissenschaftliche Expertise abends bei Lanz und Lauterbach ab? Für Klimakleber bleibt es nach dem gefährlichen Eingriff in den Flugverkehr bei einer Ermahnung, was in anderen Ländern mit seriöser Rechtsprechung zu empfindlichen Haftstrafen geführt hätte.

Ich persönlich genieße das, was man früher Hundstage - und nicht Klimakatastrophe - genannt hätte. Mein Gehirn bleibt ungewaschen.
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Innere Begeisterung

Die innere Begeisterung ist der schönste Motor des Lebens. Goethe sagte: „Ohne Begeisterung schlafen die besten Kräfte des Gemütes. Es ist ein Zunder in uns, der funken will.“

Wenn ich manche Zeitgenossen anschaue, frage ich mich unwillkürlich: Wo ist der Zunder? Wo sprüht der Funken der Begeisterung? Häufiger verspüre ich den Zunder noch bei meinen Altersgenossen, die im Leben sehr erfolgreich sind bzw. waren. Für manche jüngere Menschen würde ich mir dagegen oft mehr Begeisterung wünschen. Natürlich gibt es immer rühmliche Ausnahmen. Aber wenn ich manche Jugendliche frage, was sie einmal werden wollen, kommt selten ein Bild. Meistens fehlt eine konkrete Vorstellung der Zukunft. Oft lassen sie sich treiben. Doch wer sich treiben lässt, strandet eventuell dort, wo er eigentlich gar nicht hin wollte.

In meinen Augen ist es auch der Wohlstand, der das eigene Streben nach Erfolg ausbremst. Früher war die existentielle Frage: Wie bekomme ich meine nächste Mahlzeit, und wie ein Dach über den Kopf. Heute ist alles da, auch ohne große Anstrengung. Das war nicht zuletzt der Verdienst der früheren Generationen, die für diesen Wohlstand gesorgt haben. In einem alten Blues Song heißt es: "You don't miss the water until the well runs dry." - Du vermisst das Wasser erst, wenn der Brunnen versiegt.

Ebenso hinderlich nach eigenem Streben ist das ständige Fördern der Helikopter-Eltern, die dabei das Fordern vergessen. Manchmal kommt es vor, dass Kinder nicht grüßen wollen, was von den Eltern dann toleriert wird mit den Worten: „Heute will mein Kind nicht…“. Wenn man so etwas durchgehen lässt, erzieht man damit genau jene Kinder, die im späteren Leben schnell das Handtuch werfen, wenn es ihnen einmal gegen den Strich geht. Menschen ohne Frustrationstoleranz gibt es heute schon viel zu viele. Das beklagen Selbstständige, die händeringend nach Lehrlingen suchen, die in der Lage sind, die steigenden Herausforderungen der Berufswelt anzunehmen und auch zu bewältigen. Wer aber für sein (Berufs-) Ziel brennt, wartet bestimmt nicht auf den Puderzucker, der ihm zur Motivation in den Hintern geblasen wird.

Unglücklicherweise tut die Politik derzeit sehr viel dafür, den Brunnen versiegen zu lassen. Menschen mit innerem Feuer werden es aber immer schaffen, diese Widerstände zu überwinden.
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Magie in der Medizin

Im Mittelalter wurden heilende Gedanken und Affirmationen vom Arzt auf einen Zettel geschrieben, den der Patient dann gegessen hat. Damit hat er sich das Rezept zur Genesung quasi einverleibt, ziemlich frei von Risiken und Nebenwirkungen. Heute wäre es bei manchen Medikamenten sicherlich gesünder, den Beipackzettel zu essen, anstatt das Medikament zu schlucken. Zumindest schmeißen viele Menschen das Medikament weg, nachdem sie den Beipackzettel gelesen haben. Das ist in manchen Fällen sicherlich die bessere Lösung.

Der Schweizer Arzt und Naturphilosoph Paracelsus (1493 bis 1541) hat in seiner Zeit die Heilkunde revolutioniert und war im 16. Jahrhundert einer der berühmtesten Ärzte Europas. Er kam auf die damals so vermessene Idee, seine Vorlesungen und Bücher auf Deutsch statt Latein zu verfassen, damit ihn auch das gemeine Volk verstehen konnte.

Laut Paracelsus können falsche Gedanken mit übertriebener Angst und Sorge krankheitsauslösende Faktoren sein. Hier kann ich aus meiner Erfahrung jedes Wort unterstreichen. Zurzeit sorgen die öffentlich-rechtlichen Medien für eine verantwortungslose Dauerpanik, die bei dafür empfänglichen Menschen mit Sicherheit zu Schäden an Körper und Geist führen wird. In den Augen der Medien ist anscheinend nur ein Mensch in Angst ein guter Mensch. Das ist schwarze Magie vom Feinsten, deren Wirkung man nie unterschätzen darf.

Ich zumindest glaube an die Kraft der (weißen) Magie in der Medizin, und würde die Seelen meiner Mitmenschen nur zu gerne gegen dieses verantwortungslose Angstschüren imprägnieren. Auch würde ich mich nie an Spekulationen über die noch verbleibende Lebenszeit bei Patienten beteiligen. Denn das unterschätzt und begrenzt die Kraft des Geistes, welcher oft ungeahnte Selbstheilungskräfte mobilisieren kann. Hier zitiere ich gern Keith Richards von den Rolling Stones: „Ein Mediziner sagte mir einmal, ich hätte nur noch 6 Monate zu leben. Ich habe ihm das aber nicht übel genommen. Ich war sogar bei seiner Beerdigung“.

Darum bleibt heiter und gelassen. Und genießt das Wochenende - selbst wenn es heiß wird. Früher nannte man das Sommer! 😉
Epstein Barr und Herpes-Infektionen

Auf besonderen Wunsch darf ich heute noch einmal zu Epstein Barr und Herpes-Viren Stellung nehmen. Beide Virusinfektionen sind weit verbreitet, sprich 95 % der Bevölkerung ist durchseucht. Das durch das Epstein Barr Virus (EBV) ausgelöste Pfeiffersche Drüsenfieber wird auch Kissing Disease genannt. Das Virus vermehrt sich in weißen Blutkörperchen hauptsächlich in der Mundschleimhaut und wird meist durch die ersten intensiven Küsse übertragen. Darum sind Jugendliche sehr häufig betroffen – aber längst nicht alle. Je besser das Immunsystem ist, desto weniger spürt man die Infektion. Für manche ist es nur ein Kratzen im Hals oder eine kurze Infektion, die gerne mit einer Erkältung verwechselt wird. Manche spüren gar nichts. Das ist der Idealfall und wird „Stille Feiung“ genannt. Andere wiederum leiden lange an den Folgen, was natürlich auch auf das Immunsystem rückschließen lässt. Auch bei älteren Menschen kann das EBV reaktiviert werden und z. B. die Leberwerte ansteigen lassen. Das wiederum macht müde, denn Müdigkeit ist der Schmerz der Leber.

In beiden Fällen muss man sich also um das Immunsystem und nicht um das Virus kümmern. Die „Zutaten“ für ein kompetentes Immunsystem sind zunächst einmal ein hoher Eiweißspiegel im Blut. Denn alle Immunzellen bestehen aus Eiweiß. Und eben nicht aus Kohlenhydraten, an denen sich die meisten Menschen satt essen. Zweitens muss der Zinkspiegel im Blut passen. Denn Zink verwandelt gegessenes Eiweiß in Funktions-Eiweiß - also auch in ein kompetentes Immunsystem. Drittens muss das Immunsystem trainiert werden. Isolation und Masken beispielsweise sind genau das Falsche. Viertens muss die Psyche entspannt und stressfrei sein. Merke: Der Mensch ist definiert als Individuum. Übersetzt heißt die unteilbare Zweiheit von Körper und Geist. Die Medizin behandelt meist nur den Körper. Dabei sind gerade Herpes-Viren eine untrügliche Antenne für den Zustand des Geistes. Denn sehr oft bricht der Herpes aus, wenn es der Psyche nicht gut geht.
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