Dr. Michael Spitzbart
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Medizinjournalist, Arzt, Autor, Speaker
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Die Evolution der Angst

In der Evolution des Menschen haben sich die Angsthasen durchgesetzt. Denn Angst kann durchaus sinnvoll sein. Wer früher von der Schönheit des Sonnenuntergangs fasziniert war und dabei nicht auf den Säbelzahntiger geachtet hat, der konnte sich abends in der Höhle nicht mehr fortpflanzen. Von denen stammen wir also nicht ab. Nach der Darwin’schen Vererbungslehre wurden also die Ängstlichen selektioniert.

Der Säbelzahntiger ist längst ausgestorben. Doch die Angst steckt uns noch tief in den Genen und möchte bespielt werden. Das nutzen die Medien. Sie wissen genau: Gute Nachrichten verkaufen sich nicht. Eine Zeitung in England mit dem Titel „Good News“ ging pleite, weil das wohl niemand lesen wollte. Doch wenn eine Zeitung titeln würde „Weltuntergang morgen um 7.32 Uhr“ wäre diese Ausgabe wohl ratzfatz ausverkauft.

Seit ich denken kann hätte ich - wenn es nach den Medien ginge - schon viele Tode sterben müssen. In den siebziger Jahren wurde auf mehreren Titelblättern des Time Magazins eine neue Eiszeit proklamiert. Jetzt schießen sich alle auf die Erderwärmung ein und machen das an einem aberwitzig kleinen CO2-Anteil fest. Namhafte Wissenschaftler, die es wagen, diesen Zusammenhang in Frage zu stellen, werden als Leugner tituliert und kaltgestellt. Hauptsache, die Angst wird geschürt und damit ein Urbedürfnis des Menschen befriedigt.

Man ist aber nicht verpflichtet, daran teilzunehmen. Ich habe mich schon lange ausgeklinkt. Getreu Martin Luthers Satz: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“, habe ich in den letzten Tagen 10 große und 75 kleine Bäumchen gepflanzt. Und die freuen sich alle über das lebenswichtige CO2.
Glück und Gesundheit

„Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein“. Das sagte der französische Philosoph Voltaire, der von 1694 bis 1778 lebte und somit 84 Jahr alt wurde. Für diese Zeit war das ein mehr als biblisches Alter. Es scheint also etwas dran zu sein an seinem Grundsatz.

Man kann übrigens niemals glücklich werden. Man kann nur glücklich sein. Es gibt so viele Menschen, die praktisch Weltmeister sind, im glücklich werden wollen, aber ihr Ziel trotzdem nie erreichen. Verräterisch ist, wenn sie ihr potentielles Glück mit „wenn – dann“ Aussagen verknüpfen. „Wenn ich im Lotto gewinne, dann werde ich glücklich sein“.

Glücklich ist nicht der, der viel hat - sondern wer wenig braucht. Wahres Glück kommt von innen. Ein Lottomillionär ist in der Regel nach 6 Monaten wieder genauso glücklich oder unglücklich, wie er vor dem Gewinn war. Das Gleiche gilt übrigens für Menschen, die durch einen Unfall plötzlich querschnittgelähmt sind. Nach sechs Monaten sind diese Menschen meistens trotz Handicap wieder so glücklich oder unglücklich wie zuvor.

In der Medizin spielen Glück und Liebe keine Rolle. Eigentlich müsste man umso glücklicher sein, je kränker man ist. Denn nur dann können die Selbstheilungskräfte Wunder vollbringen.

Weder im Ultraschall noch auf dem Röntgenbild kann man Glück erkennen. Darum tappen auch so viele Mediziner im Dunkeln, weil sie als Spezialisten mit ihrem Tunnelblick niemals das Gesamt-Kunstwerk Mensch erfassen und Hilfestellung leisten können. Daher gilt der alte Grundsatz: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied …
Mycelium

Als Mycel oder Mycelium bezeichnet man das unterirdische Geflecht von Pilzen. Wenn wir einen Pilz im Wald sehen, so ist das nur der Kopf eines riesengroßen unterirdischen Geflechts, das sich über mehr als einen Quadratkilometer erstrecken kann.

Ich finde, das Mycel ist eine sehr anschauliche Analogie für die „Pilze“, die wir zurzeit auf der Welt sehen. Ein Pilzkopf heißt vielleicht WHO, ein anderer WEF oder EZB. Tief darunter wirken aber ganz andere Strukturen, die sicherlich nicht nur zu unserem Nutzen wirken. Pilze in der Natur wirken zersetzend, teilweise schmarotzend und füttern vom sichtbaren Kopf her immer wieder das unsichtbare Mycel.

Wenn wie zurzeit immense Geldsummen verschoben werden, meist weg vom Bürger hin zu Unternehmen, könnte ein unvorstellbares, profitierendes, schmarotzendes Geflecht dahinter stecken. Denn das ganze Geld ist ja nicht weg - es hat nur ein anderer. Die Investoren von BlackRock und Vanguard bleiben dezent im Hintergrund. Der Mittelstand verschwindet, die Armen werden immer ärmer und installiert sind Regierungen, die jeden Tag aufs Neue beweisen, dass sie der Aufgabe nicht gewachsen sind. Eines dürfen wir nicht vergessen: Die Mehrheit der Bürger steht NICHT hinter der schwachen Truppe, die angeblich unsere Volksinteressen vertritt.

Ich habe mich oft gefragt, warum es gerade so viele gesellschaftliche Versager ohne abgeschlossene Berufsausbildung oder zumindest anderen herausragenden Qualifikationen in die Schlüsselpositionen geschafft haben. Bei den meisten ist ein Casting bei dem Bilderberger- oder WEF-Myzelium-Treffen voraus gegangen. Dabei wurden mit Sicherheit nicht die Stärksten selektioniert - sondern die Schwachen, Einfältigen und Steuerbaren. Einmal in der Position installiert, beginnen einige ihre eigenes Mycel zu bilden, wie der deutsche Wirtschaftsminister mit seiner Trauzeugen-Affäre. Glücklicherweise hat das Mycel gleichzeitig eine schwache Presse installiert, der über staatliche Zuwendungen das Wort „investigativ“ abgekauft wurde.
Verdoppelung der Augenthrombosen

Wie die Zeitung die WELT (leider hinter einer Bezahlschranke) berichtet, erleiden die Ge*mpften doppelt so häufig Augenthrombosen wie die Unge*mpften. Das hat ein Team von US-Forschern der Stanford Universität herausgefunden. Am häufigsten trat diese Nebenwirkung in den ersten 12 Wochen nach der Injektion auf, kann aber noch 2 Jahre später beobachtet werden. Meine Anmerkung dazu: Die Augenthrombosen stehen hier nur beispielhaft für alle anderen Thrombosen, die laut meiner Wahrnehmung gehäuft auftreten.

Wenn man die Studien der Hersteller und die späteren Verträge z. B. mit der EU liest, wimmelt es dort nur vor Warnhinweisen in Bezug auf Nebenwirkungen, auch und besonders wegen mangelnden Studienergebnissen bei verkürzter Zulassung. Genau deswegen haben sich die Hersteller von jeglicher Haftung freisprechen lassen, und unsere Politiker haben die Verträge genauso unterschrieben. 100 % des Gewinns bei den Herstellern, 100 % der Kosten und Risiken bei der Allgemeinheit. Ein genialer Schachzug auf der einen Seite, ein Verrat der Volksinteressen auf der anderen Seite.

Was mich besonders ärgert, ist, dass sich diese gleichen Politiker wider besseres Wissen vor das Volk stellten und von quasi nebenwirkungsfrei, gut erprobt und gewissenhaft überwacht sprachen.

Eine meiner langjährigen Patientinnen wollte sich dieser genetischen Veränderung nicht unterziehen, wurde aber von ihrem (wohlmeinenden) Umfeld vehement dazu gedrängt. Das Ergebnis: Augenthrombose nicht nur bei ihr, sondern auch bei einer Person im Umfeld. Im Umfeld wird das als Zufall gedeutet. Wer gibt schon gerne zu, dass er sich hat täuschen lassen.
Eiweiß ist der King

Was ist der am häufigsten unterrepräsentierte Wert im Blutbild? – Richtig, der Gesamt-Eiweißspiegel. Dieser Wert sollte bei keiner Blutuntersuchung fehlen, wird aber höchstens „aus Versehen“ oder auf expliziten Wunsch des Patienten gemessen. Dabei ist der Eiweiß-Spiegel ein „Spiegel“ des Menschen, den ich untersuche. Die Biochemie lehrt, dass alle relevanten Strukturen des Körpers aus Eiweiß bestehen. Von der Muskelmasse, der Knochenmasse, den Hormonen, dem Blut bis hin zum Immunsystem - alles besteht aus Eiweiß. Wenn ich einen Eiweisspiegel in der oberen Norm messe, kann ich davon ausgehen, dass alle zuvor beschrieben Funktionen reichlich mit Eiweiß versorgt werden. Bei tiefnormalen Eiweißspiegeln ist leider das Gegenteil der Fall.

Ein tiefer Eiweißwert macht anfangs nicht zwingend krank. Wenig Eiweiß lähmt aber unsere Leistungsfähigkeit und beschleunigt die Alterungsprozesse wie Osteoporose und Muskelabbau. Da das sauerstoffspendende Hämoglobin zu 99 % aus Eiweiß besteht, sind große Sprünge bei tiefem Eiweiß weder sportlich noch beruflich zu erwarten.

Selbstverständlich messen wir so wichtige Leistungsparameter wie das Eiweiß in unseren Seminaren bei allen Teilnehmen. Dabei wollen wir nicht nur Krankheiten abwenden, sondern die Gesundheit und Leistungsfähigkeit optimieren. Die nächsten freien Plätze für Kurzentschlossene hätten wir noch am 20. Mai in Fulda anzubieten. Ein ganzer Tag voll inspirierender Information. Dazu gibt es die wichtigen Blutwerte.
Umwelt- und Heimatliebe

Im Gegensatz zum deutschen Wirtschaftsminister Robert Habeck fand ich Heimatliebe noch nie „stets zum Kotzen“. Als Naturfreund hege ich auch ein sehr verantwortungsvolles Verhältnis zur Umwelt. In meinem Hinterkopf ist das indianische Sprichwort „Wer auf den Boden spuckt, spuckt Mutter Erde ins Gesicht“ fest verankert.
Trotzdem gehe ich beim derzeit veranstalteten Klimahype nicht mit. Selbst wenn es einen Zusammenhang zwischen CO2 und Klimaerwärmung gäbe, was nicht nur ich als Kausalität bezweifle, wird am deutschen Wesen nicht die Welt genesen. Wenn Ideologen an der Macht sind, denen alles andere egal ist, können diese viel Schaden und das ganz ohne Nutzen anrichten.

In einem Land, in dem man sich täglich aufs Neue sein Geschlecht – aber nicht seine Heizung - aussuchen darf, wurde vieles nicht zu Ende gedacht. Wenn die Luftwärmepumpe wirklich in größerem Ausmaß eingebaut wird, sind die Stromnetze nicht dazu ausgelegt. Selbst wenn genügend grüner Strom da wäre. Wenn zusätzlich wie gefordert immer mehr Autos elektrisch fahren, wird das den Notstand verstärken.

Ergebnis der kurzsichtigen Klimapolitik ist, dass immer mehr Produktionen und Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden, wo die Energie um ein Vielfaches billiger ist. Dabei können wir sicher sein, dass in China und den USA geringere Umweltstandards gelten. Damit ist also gar nichts gewonnen. Im Gegenteil werden die Menschen hier immer ärmer, der Staat aber dank der stabil hohen Mehrwertsteuer bei inflationsbedingt höheren Preisen immer reicher. Wenn ich mir vorstelle, wofür das Geld dann weltweit ausgegeben wird, könnte mir schlecht werden.

Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht. An der Gehirnwäsche, bei der öffentlich rechtlich freundlicherweise alle 30 Minuten an die Erderwärmung erinnert wird, nehmen viele Menschen nicht teil. Die Bayerische Kabarettistin Monika Gruber ruft daher am 10. Juni zu einer Demonstration in Erding gegen den grünen Wahnsinn auf. Und es könnte sehr gut sein, dass man mich dort entdecken kann. Die Gruberin wohnt zwar wie ich in Österreich, findet Heimatliebe aber sicherlich auch nicht zum Kotzen.
Energie-Kannibalismus

Cortisol ist das stärkste abbauende (katabole) Hormon. Von der Natur her sollte es uns helfen, Hungersnöte wie bei der Völkerwanderung zu überbrücken. Der Nachteil dieses Hormons: wenn es vermehrt ausgeschüttet wird, beginnt der Körper Eiweiß als Energie zu verbrennen. Das bedeutet, dass Muskelmasse, Knochenmasse, anabole Hormone und das Immunsystem geopfert werden, um dieses Funktions-Eiweiß in Energie zu verwandeln. Darum wird dieser katabole Stoffwechsel auch Energie-Kannibalismus genannt. Das hält man je nach Ausgangslage und Stressbelastung länger oder kürzer aus.

Lachse sterben alle am Cortisol. Wenn Lachse ihre letzte Reise zum Ablaichen antreten, schwimmen sie stromaufwärts, überwinden dabei Stromschnellen und Wasserfälle. Das Cortisol stellt die notwendige Energie zur Verfügung. Sobald der biologische Sinn mit dem Ablaichen erfüllt ist, stirbt der Lachs. Auf der Reise hat er dann ca. 1,5 kg Gewicht (Eiweiß) verloren. Völlig ausgelaugt und mit einem zusammengebrochenen Immunsystem verendet der Lachs.

Ein bisschen Lachs steckt auch in uns, wenn wir im täglichen Leben Schwierigkeiten überwinden müssen und der negative Stress zu groß wird. Wichtig: Immer wenn das abbauende Stresshormon ansteigt, unterdrückt das die Produktion der aufbauenden Hormone. Dopamin, Serotonin und Noradrenalin – allesamt „Rückenwind-Hormone“, die uns das Leben leichter machen - werden unterdrückt. Dadurch steigt die gefühlte Arbeitsbelastung, wodurch noch mehr Cortisol ausgeschüttet wird. Am Ende dieser Abwärtsspirale steht dann das Burnout-Syndrom. Ausführlich habe ich diese Zusammenhänge in meinem Buch „Erschöpfung und Depression“ ausgeführt.

Stresshormon, welches jeden Tag ein bisschen mehr ansteigt, spüren wir lange Zeit nicht. Wer unter beruflichem oder emotionalem Stress leidet, kann unbemerkt in diesen Stressstoffwechsel abrutschen. Aber auch hohe innere Ansprüche (Perfektionismus) setzen uns unter Stress. Merke: Selbstausbeutung ist sogar noch effektiver als Fremdausbeutung.

Also nutzt das Wochenende zur Entspannung. Leichte Ausdauerbewegung und Mediationen bauen Cortisol ab!
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Gleich und gleich gesellt sich gern

Heute möchte ich mich bei all den interessierten Teilnehmern des Seminars am vergangenen Samstag in Fulda bedanken. Ohne den Teilnehmern Honig ums Maul schmieren zu wollen: diese sind wohl aus einem etwas anderen Holz geschnitzt. Menschen, die hinterfragen, nicht alles glauben, die auch alternative Medien wie meine Beiträge anzapfen, um sich dann ihre eigene Meinung zu bilden. Öffentlich-rechtlich kommt ja die Meinung - die man zu haben hat - mit der Information gleich mit.

Folglich kamen die meisten Teilnehmer genetisch unverändert und mit wachem Geist. Menschen, die sich in den letzten drei Jahren nicht dem Diktat der Politik gebeugt haben. Einige haben mir gedankt und gesagt, dass ich in dieser Zeit ihr Anker gewesen wäre. Sie haben gesehen, dass es auch andere Menschen und sogar Ärzte gibt, die bemerken, dass irgendetwas faul ist im Staate.

Das Seminar ist praktisch ein „Klassentreffen“ Gleichgesinnter, bei dem man alle Fragen offen ansprechen kann. Ich empfinde die Atmosphäre immer wieder als ganz besonders und freundschaftlich. Und ich glaube, den meisten Teilnehmern geht es genauso. Auffallend ist jedes Mal, dass am Ende niemand heimgehen möchte und alle „wie verzaubert“ sitzen bleiben.

Das Seminar am kommenden Samstag in Salzburg ist leider schon ausgebucht, und auch bei den nächsten Terminen wird es schon eng. Wegen der großen Nachfrage werden wir uns bemühen, noch einige Zusatztermine zu realisieren. Informationen wie immer unter: https://seminare.spitzbart.com/seminare/
Prof. Bhakdi freigesprochen!

Für mich und unzählige andere Menschen ist Sucharit Bhakdi eine Ikone. Wie kein Zweiter hat er mit medizinischem Sachverstand die Probleme der falschen Gesundheitspolitik erkannt und davor gewarnt. Einmal habe ich gemeinsam mit ihm auf der Bühne gestanden und sein sanftes Wesen wahrnehmen können. Bei jedem Wort spürte man, dass es ihm stets nur um die Sache, und nicht um das Ego ging. Er wollte nicht mit aller Macht Recht haben, sondern die Menschen vor großen gesundheitlichen Schäden warnen. Leider hat er viel zu oft Recht behalten.

Bei vielen politischen Akteuren war das Ego meines Erachtens sehr viel größer als der Sachverstand. Es wurde Macht demonstriert und Angst verbreitet. Für Hinterbänkler wie Lauterbach war das die Chance ihres Lebens. Endlich konnte Lauterbach sein in meinen Augen pathologisches Ego auf der ständig von ihm selbst erzeugten Angstwelle durch alle Talkshows surfen lassen. Damit hatte er sein persönliches Perpetuum Mobile erfunden. Heute setzt er zusätzlich auf die Angst vor dem Klimawandel, um nicht wieder in die Bedeutungslosigkeit zurückzusinken, die ihm eigentlich zusteht.

Die zuständige Staatsanwaltschaft hatte das Verfahren gegen Bhakdi nach gründlicher Prüfung bereits eingestellt. Die Generalstaatsanwaltschaft hat dann das Verfahren doch noch einmal an sich gerissen, um den Abweichler nicht ungeschoren davon kommen zu lassen. Nach dem Motto: Bestrafe einen und „erziehe“ Hunderte. Nach der Niederlage haben die Generalstaatsanwälte Revision angekündigt.

Ich habe die Disziplinarverfahren, welche die Ärztekammer gegen mich angestrebt hat, erst in der Revision gewonnen. Sucharit und ich haben wohl etwas gemeinsam: in unserem Alter wollen wir uns nicht mehr erziehen lassen. Sondern angstfrei sagen dürfen, was wir denken.
Von der Ineptokratie zum Mount Stupid

Als Ineptokratie bezeichnet man die Gesellschaftsform, bei der die Unfähigsten von den Unproduktivsten gewählt werden. Der Begriff Mount Stupid bezeichnet aus psychologischer Sicht Menschen, die glauben, etwas verstanden zu haben, obwohl doch nur maximal Halbwissen vorhanden ist. Beides zusammen beschreibt in meinen Augen treffend die Gesellschaftsform, in der wir gerade leben.

Am letzten Mittwoch durfte ich den Auftritt meiner Lieblings-Philosophin Monika Gruber in München genießen. Als Mädchen vom Lande ist ihr Denken vom gesunden Menschenverstand geprägt. Immer wenn Sie auf das Thema der z. B. verfehlten Energiepolitik zu sprechen kam, gab es donnernden Applaus im Publikum. Das zeigt zum Einen, dass man nicht der Einzige ist, der nicht vom Mount Stupid herab regiert werden möchte. Auf der anderen Seite können die Ineptokraten sehr viel Unheil anrichten, bis sie endlich abgewählt werden. Vor allem stoßen andere Mächte, die nicht unbedingt das Beste für uns wollen, auf wenig Gegenwehr bei unseren intellektuell unbewaffneten Volksvertretern. Durch das Programm der „Young Global Leaders“, welches viele der uns weltweit Regierenden durchlaufen haben, wurden sicherlich nicht die hellsten Kerzen auf der Torte ausgewählt.

Unsere Spezialisten haben nämlich ziemlich unbemerkt von der Öffentlichkeit sämtliche Verantwortung für zukünftige Gesundheitsfragen an die nicht gewählte WHO abgegeben. Die einzelnen Parlamente haben dann nichts mehr zu entscheiden. Die WHO ist schon längst von finanziellen Interessen gekapert. Pharmalobbyisten gehen dort ein und aus. Dort wird nun entschieden, wann wir zuhause bleiben und wann wir alle ge*mpft werden müssen. Das ist so, als wenn 10 Füchse und ein Hase entscheiden, was es zum Mittagessen geben wird.

Vom Mount Stupid herab sieht das alles toll aus. Karl Lauterbach plädiert sogar dafür, noch mehr Kompetenzen an die WHO zu übertragen. Warum leisten wir uns eigentlich noch so viele hoch dotierte Marionetten?