Dr. Michael Spitzbart
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Medizinjournalist, Arzt, Autor, Speaker
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Wenn Ärzte streiken

Wenn Ärzte streiken – so sollte man annehmen – steigt die Sterberate. Dem ist aber nicht so. Das zeigt eine im British Medical Journal veröffentlichte Studie der Harvard Medical School. Die Sterblichkeit steigt nicht an, in einigen Fällen sinkt sie sogar ab. Wie zum Beispiel bei einem 5-wöchigen Streik in Los Angelos, an dem sich 50 % der Ärzte beteiligten.

Während eines 14-tägigen Ärztestreiks im Jahre 1986 in einem Krankenhaus in Italien starb in diesem Zeitraum kein Patient, sonst durchschnittlich 43 pro Tag.

Während eines Ärztestreiks 2000 in Israel sank die Sterblichkeit um 40 %.

Könnte es sein, dass viele Patienten übertherapiert werden? Dass lieber drei Medikamente zu viel als eines zu wenig verordnet werden? In meinem Beitrag vom 3. Februar habe ich ja schon über die „defensive Medizin“ berichtet. Viele Medikamente werden verordnet, um nur ja allen Leitlinien zu entsprechen. Weil sich der Arzt selbst absichern möchte, und nicht um dem Patienten damit zu helfen.

Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten sind und bleiben die Ursache für viele Todesfälle. In Deutschland sterben mit knapp 60 000 Menschen jährlich deutlich mehr an Nebenwirkungen als im Straßenverkehr. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher sein. Der Grund: Viele Mediziner nehmen Nebenwirkungen nicht ernst. Zweitens kostet es den Arzt jeweils 30 Minuten, um den Vorfall ordnungsgemäß zu melden und in die Statistik aufzunehmen. Bei vollem Wartezimmer passiert das kaum.

Besonders perfide ist, dass Patienten, die z. B. Nebenwirkungen nach dem „Spiken“ erlitten haben, beweisen müssen, dass sie diese ohne den Eingriff nicht bekommen hätten.
Homöopathie 2.0

Kürzlich habe ich darüber berichtet, dass homöopathische Präparate meiner Erfahrung nach nicht dazu in der Lage sind, gemessene Defizite bei essentiellen Substanzen auszugleichen. Da sie eben nur die „Information“, nicht aber die Substanz selbst liefern. Mittlerweile hat sich folgendes ereignet: Kurz vorm Urlaub habe ich mir meine Weisheitszähne ziehen lassen. Mein Zahnarzt, bei dem ich bei jedem Handgriff spüre, dass er weiß, was er tut, hatte mir empfohlen, schon Tage vor der Extraktion das homöopathische Präparat Arnica C 200 einzunehmen. Das sollte der Schwellung vorbeugen. Da ich den Zahnarzt sehr schätze und weniger beratungsresistent bin als manche glauben, habe ich mich an seinen Rat gehalten. Das Ergebnis hat mich dann überrascht: Null Schwellung, und das, obwohl der Kollege ganz schön hebeln musste, um die Kameraden heraus zu bekommen.

Leider kann ich mir jetzt nicht noch einmal die Weisheitszähne ohne die vorherige Arnika-Einnahme ziehen lassen, um die Wirkung zu untermauern. Sicher ist aber, dass ich bei diesem relativ geringen Aufwand in einem ähnlich gelagerten Fall wieder dazu greifen würde.
Die vierte Gewalt

Früher wurden die Medien nach der Legislative, Exekutive und Judikative als die vierte Gewalt im Staate bezeichnet. Aufgabe der Medien war es - neben der umfassenden Berichterstattung - den Mächtigen auf die Finger zu schauen, und bei Bedarf auch heftige Kritik zu üben. Davon ist nicht viel übrig geblieben. Statt die Wahrheit aufzudecken, wo sie sonst nicht erkannt wird, wird die Wahrheit, die vielen kritischen Menschen mittlerweile dämmert, vertuscht und verbogen.

Der Grund: Die neuen Medien haben den Alt-Medien den Rang abgelaufen. Daher werden vormals kritische Magazine wie der SPIEGEL für die Werbung immer uninteressanter. Also begannen die Regierungen, die Alt-Medien zu sponsern – und dadurch handzahm zu machen. Niemand beißt die Hand, die sie füttert. Zusätzlich haben Stiftungen wie die von Bill & Melinda Redaktionen mit Millionen überhäuft – ohne eine direkte Gegenleistung zu erwarten. Deep Lobbying ist der Fachbegriff dafür. Und wieder kommt die fütternde Hand ins Spiel.

Wikipedia und die „Faktenchecker“ sind nichts als der verlängerte Arm der Regierung, NGO's und der Medien. Auch diese werden aus den gleichen Quellen gesponsert. Wenn man Kritikern fachlich nicht beikommen kann, werden sie diffamiert und persönlich diskreditiert. Einer der wenigen noch aufrechten Journalisten, der amerikanische Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh, hat in der Vergangenheit bereits viele Skandale aufgedeckt. Dass es seinen Recherchen nach nun die USA waren, die Nord-Stream sprengten, passt nicht ins Narrativ. Unserer Presse ist das Thema zu heiß. Also wird es totgeschwiegen. Aber Hersh ist nun nicht mehr der preisgekrönte, sondern der „umstrittene“ Journalist.

Besonders traurig ist der Selbstmord des kritischen Biologen Clemens Arvey, der von der ersten Sekunde an das Geschehen der letzten 3 Jahre kritisiert hat. Fachlich konnte ihm die Faktenchecker nicht das Wasser reichen. Nur den sensiblen Wissenschaftler menschlich diskreditieren. In meinen Augen verhält sich so nur ein käufliches, feiges, unmoralisches Pack.
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Gesunde Langlebigkeit

Ein Drittel ist Genetik, und zu zwei Dritteln bestimmt die Lebensweise über unser potentielles Lebensalter. Es existieren aber einige Völker, die deutlich älter werden als der Durchschnitt.

Das Dorf Ogimi beispielsweise liegt im ländlichen Norden der japanischen Insel Okinawa Hontou. Dort gibt es ein Sprichwort: „Mit 80 Jahren bist du nur ein Jugendlicher. Wenn dich deine Vorfahren mit 90 Jahren in den Himmel rufen, bitte sie, zu warten, bis du 100 Jahre alt bist – dann kannst du darüber nachdenken.“

Im Karakorum lebt das Volk der Hunza. Deren Urahnen hat Alexander der Große einst auf seinen Feldzügen in weiser Voraussicht zurückgelassen, damit sie später den Bergsteigern die Lasten auf den Nanga Parbat (8125 m) tragen können. 😉 Die Hunza gelten als das gesündeste Volk der Welt, ebenfalls mit einem großen Anteil von Hundertjährigen. Angeblich gebären dort Frauen noch mit über 60 Jahren Kinder. Krebs ist weitgehend unbekannt, ebenso Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck und Allergien.

Gemeinsam freuen sich beide Völker über einen hohen Anteil naturbelassener Nahrung. In Japan traditionell mit viel Fisch und 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Die Hunza verfügen über einen weiteren „Vorteil“ – nämlich Lebensmittelknappheit. Sie essen nur 2-mal am Tag. Vom Tierversuch wissen wir, dass Kalorienreduktion die Lebensdauer fördert. Ein großer Bestandteil der Nahrung der Hunza sind zudem Aprikosensamen, reich an Vitamin B17. Von der Naturmedizin wissen wir, dass B17 vor Krebs schützt.

Geistige Entspannung gehört ebenfalls dazu. In ganz Japan spricht man von der „Okinawa-Time“. Was bedeutet, dass es die Bewohner dort mit der Zeit nicht ganz so genau nehmen.

Das Credo der Hunza, die viel Yoga und Meditation praktizieren, lautet: Gestern ist bereits vorbei, morgen ist noch nicht da. Das nenne ich Leben in der Gegenwart.
Vom Nutzen der Mammographie

Gehen 1000 Frauen 10 Jahre regelmäßig zur Mammographie, sterben trotzdem 3 an Brustkrebs. Gehen 1000 Frauen NICHT zur Mammographie, sterben 4 an Brustkrebs. In absoluten Zahlen hat also nur eine Frau von 1000 wirklich einen Nutzen. In relativen Zahlen ausgedrückt heißt es dann, die Sterblichkeit durch Mammographie würde um 25 % reduziert. Will man Screening-Programme verkaufen, wird man nicht mit absoluten Zahlen (eine von tausend) werben. Man wirbt mit dem relativen Nutzen von 25 %, der gerne noch auf 30 % aufgerundet wird. Das ist in meinen Augen irreführende Werbung, auf die sogar manche Ärzte hereinfallen. Auf einem Gynäkologen-Kongress in Berlin konnten immerhin 66 % der Frauenärzte die Zahlen richtig deuten - 34 % aber leider nicht. Für Laien ist das noch bedeutend schwerer.

Grundsätzlich gilt: Je häufiger für die Mammographie geworben wird, umso mehr wird deren Nutzen überschätzt. Ebenfalls besteht bei häufigen Früherkennungsuntersuchungen das Risiko der „Überversorgung“. Es werden Brustkrebsfälle diagnostiziert und behandelt, die zu Lebzeiten der Frau wohl nie auffällig geworden wären. Entweder weil sie sehr langsam wachsen, oder sich sogar spontan zurückbilden.

Ich stehe der oft schmerzhaften Mammographie sehr ablehnend gegenüber. Erstens wegen der Strahlenbelastung, und zweitens wegen der häufigen falsch positiven Befunde. Ich setzte auf regelmäßiges Abtasten der Brust, auf Ultraschall und im Zweifelsfall auf eine Kernspinn-Untersuchung (MRT). Letztere hat eine deutlich geringere Fehlerquote, bei gleichzeitig NULL Strahlenbelastung.
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Die Plastizität des Gehirns

Unser Gehirn passt sich immer an das an, was wir tun. Und natürlich umgekehrt. Früher dachte man, dass die Anzahl der grauen Zellen über unsere Intelligenz entscheidet. Heute wissen wir: Es ist nicht die Anzahl der Zellen, sondern der Grad der Vernetzung der Gehirnzellen. Über wie viele Datenautobahnen (Synapsen und Dendriten) können die grauen Zellen kommunizieren? Das ist das Entscheidende. Die frohe Botschaft: Die Zahl der Dendriten lässt sich durch Training erhöhen, egal wie alt man ist. Früher hatten wir die Telefonnummern unserer Lieblingsmenschen im Kopf. Heute drücken wir nur auf eine Taste. Heller auf der Platte werden wir dadurch nicht, denn das Gehirn will benutzt und gefordert werden. Schlüsselreiz zur Bildung neuer Synapsen wäre also ganz banal, nicht den Taschenrechner oder das Navi bemühen. Oder einmal die nicht dominante Hand z. B. beim Zähneputzen zu benutzen.

Etwas anstrengender, aber höchst effektiv ist es, wenn man ein neue Sprache lernt. Mich persönlich reizt Thailändisch. Dieses völlige Neuland trainiert nicht nur das Gehirn, sondern zaubert auch ein Lächeln in die Gesichter, wenn man das Gastland besucht. Generell will ich jedem Land die Basics wie „Bitte, Danke, guten Tag, auf Wiedersehen etc.“ beherrschen.

Last but not least bildet die Bewegung der Beine einen oft unterschätzten Schlüsselreiz zur Bildung neuer Synapsen und Dendriten im Gehirn. Also, auf geht’s… beim Joggen Vokabeln lernen! 😉
Bargeld ist Freiheit

Mit Sorge beobachte ich, dass gerade die jüngere Generation sehr häufig die Plastikkarte zückt, selbst wenn es nur um eine Packung Kaugummi oder einen Coffee to go geht. Ich mache das nicht! Denn ich möchte, dass das Bargeld möglichst lange erhalten bleibt. Bargeld bedeutet Freiheit. Wir erinnern uns an den Aufstand der Trucker gegen die C-Maßnahmen in Ottawa. Über die Nummernschilder wurden die Demonstranten identifiziert und kurzer Hand deren Konten gesperrt. In China durften bestimmte Menschen nicht mit der Bahn fahren, da vermutet wurde, dass sie sich an Demonstrationen beteiligen. Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck hat öffentlich mit solchen totalitären Systemen geliebäugelt, „weil man da sehr viel mehr durchsetzen könne“.

Wenn das Bargeld abgeschafft wird und jeder nur noch über ein Zentralbank-Konto verfügt, bestimmen andere, ob und wo man hinfährt. Ob zu einer Demonstration, in den Urlaub oder wie viel man tankt. Ich persönlich möchte mir das von niemandem vorschreiben lassen. Aber gerade die Generation, die das mehr betreffen wird als mich, gibt freiwillig die Kontrolle ab. Ich befürchte, dass die Politik schneller ein Social Credit System installieren will, als es die schlafende Mehrheit checkt.

In meinen Augen wird der Bürger immer gläserner und der Staat immer übergriffiger. Die Politik mischt sich viel zu sehr in das Privatleben der Menschen ein. Darum mein Appell: Meidet die elektronische Zahlweise, wo es nur geht. Und steckt Euch einen großen Geldschein in die Tasche. Nicht zum Verprassen - sondern um das Wohlstandsbewusstsein zu fördern. Denn Gleiches zieht Gleiches an. Und wer will schon Plastik anziehen?
Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

Serotonin ist das Glückshormon schlechthin. Hohe Spiegel stehen für gute Laune, Abstand von den Sorgen und ein positives Lebensgefühl. Im Umkehrschluss bewirken niedrige Serotoninspiegel Stimmungstiefs, verringerten Antrieb bis hin zur Depression. Der Anteil der Menschen, die Antidepressiva schlucken (die sogenannten Serotoninwiederaufnahmehemmer SSRI) haben sich in den letzten 15 Jahren fast verdreifacht. Schon bei kleineren Stimmungstiefs, Belastung bei der Arbeit oder Verlust einer geliebten Person werden heutzutage bereitwillig SSRI verschrieben. Was viele, die diese Medikamente leichtfertig verordnen, nicht wissen: Durch die Einnahme verringert sich die körpereigene Serotoninproduktion, und zwar mehr, als das bei einer Depression zu erwarten wäre. Dadurch ist es auch so unheimlich schwer, die SSRI wieder auszuschleichen, wenn man diese über einen längeren Zeitraum eingenommen hat. Oft werden die Medikamente nur deshalb weiter genommen - nicht weil sie die Stimmung heben - sondern um den starken, selbst erzeugten Nebenwirkungen beim Absetzen zu entgehen.

Diese Medikamente erhöhen für kurze Zeit die Serotoninkonzentration am synaptischen Spalt im Gehirn. Aber nicht durch die Erhöhung der Eigenproduktion, sondern durch eine Verzögerung des Abbaus. Das habe ich in meinem Buch „Erschöpfung und Depression - wenn die Hormone verrücktspielen“ ausführlich beschrieben. Richtig wäre in meinen Augen die essentielle Aminosäure Tryptophan zuzuführen. Das ist der limitierende Eiweißbaustein zur EIGEN-Produktion von Serotonin. Das bedeutet: Das Gehirn kann genau sie viel – oder wenig – Serotonin produzieren, wie Tryptophan zur Verfügung steht. Das habe nicht ich erfunden. Das lehrt die Biochemie.
Glück verläuft in Wellenbewegungen. Ständiges Glück würden wir als solches gar nicht mehr wertschätzen. Wir müssen die Tiefen kennen, um die Höhen genießen zu können. Und wenn eine geliebte Person stirbt, darf man auch ruhig einmal traurig sein. Das gehört zum Leben dazu - die Pillen nicht.

Hilfreich ist es also immer, das Gehirn mit genügend Tryptophan und B-Vitaminen für die Hormoneigenproduktion zu versorgen. Das hebt die Stimmung und lässt uns Tiefen besser zu überwinden.
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Buddha is not for Decoration

Wenn man vom Flughafen Bangkok Suvarnabhumi in die Stadt fährt, sieht man am Straßenrand riesige Plakatwände mit der Aufschrift: Buddha is not for Decoration. In Europa sieht man viele buddhistische Dekorationsstücke, welche mit der fernöstlichen Religion nichts zu tun haben und diese nicht respektieren. Das heutige Bild habe ich in einem hiesigen Baumarkt aufgenommen. Genau solchen Auswüchsen will man bei den Touristen mit dieser Aufklärungsaktion entgegenwirken.

Sympathisch finde ich an der buddhistischen Religion, dass die Gläubigen nicht gleich Fahnen verbrennen und andere in die Luft sprengen, wenn man ihre religiösen Gefühle verletzt. Genau dafür liebe ich den Buddhismus. Denn das Ziel dieser unaufdringlichen Religion ist die Entwicklung des eigenen Geistes und nicht die Bekehrung anderer.
Patienten, die schon einmal in meiner Praxis waren, wissen, dass ich einige dieser religiösen Symbole in meiner Praxis habe. Aber eben nicht als Dekoration, sondern als Zeichen der Wertschätzung.

Einen Buddhisten sollte man nie am Kopf berühren, weil dort nach deren Glauben die Seele sitzt. Der Kopf einer Buddha-Statue sollte immer der höchste Punkt im Raum sein bzw. andere Köpfe überragen. Richte nie deine Fußspitze auf einen Thai. Denn das wird als sehr beleidigend empfunden. Doch wie gesagt: selbst wenn wir diese Regeln brechen, wird uns ein Buddhist das nie spüren lassen. Trotzdem finde ich es wichtig, solche Regeln zu kennen und zu respektieren. (Folgt mir für mehr Reisetipps…😉)
Die Pf*zer Files

In den USA ist es einem Team von kritischen Ärzten und Journalisten gelungen, die Freigabe der den Cov*d *mpfstoffen zugrunde liegen Zulassungsstudien heraus zu klagen. Pf*zer und die FDA wollte diese Daten 75 Jahre unter Verschluss halten. Wohl in der Hoffnung, dass da keiner der Verantwortlichen mehr am Leben sein wird. Ein Texanisches Gericht hat die Akten nun frei gegeben, und ein Team um die angesehenen Persönlichkeiten Naomi Wolf und Steve Bannon wertete die Daten aus. Das Ergebnis ist erschütternd. Man spricht von einem „Verbrechen gegen die Menschheit“.

Angeblich war den Verantwortlichen von vornherein bekannt, dass die injizierte Substanz kaum Wirkung - dafür aber erhebliche Nebenwirkungen - hatte. Trotzdem wurde die flächendeckende Anwendung - mit der willfährigen Unterstützung der Medien, Politiker und „Faktenchecker“ - mit aller Härte bis zum Zwang für bestimmte Berufsgruppen durchgesetzt.

Ich habe am gleichen Tag, als die Meldung über die angebliche Wirkung von 94 Prozent heraus posaunt wurde gepostet, dass diese eine Lüge sei. Aus 2 Gründen: Erstens vertraute ich diesen eigenen Hersteller-Angaben genau so wenig wie den Autoherstellern, die im Katalog mit einem unrealistisch niedrigen Verbrauch werben. Hier wissen wir alle, dass wir angelogen werden. Zweitens ist gerade Pf*zer zu den höchsten Strafzahlungen überhaupt verklagt worden, wegen Falschaussagen und Irreführung. Dass unsere weichgespülten Medien das nie hinterfragt haben, war für mich von Anfang an ein Rätsel. Stattdessen wurde ich wegen meiner Kritik auf meinen Kanälen in der Reichweite gedrosselt und sogar gesperrt.

Opportunist Karl Lauterbauch hatte in Dauerschleife für die „nebenwirkungsfreie“ *mpfung geworben. Jetzt dreht er sein Fähnlein im Winde. Er habe angeblich immer schon auf mögliche Nebenwirkungen hingewiesen. Was ist eigentlich die Steigerung von Verachtung?
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Ineptokratie 2.0

Ich habe schon einmal über die Ineptokratie geschrieben. Das ist die Herrschaftsform, wobei die Unfähigsten von den Unproduktivsten gewählt werden. In der Antike sollten die Politiker ein Vorbild für das Volk sein. Davon sind wir weit entfernt. Ich hoffe sogar, das die Politiker – wie heute oft beschrieben – nicht das Abbild vom Volk sind. Denn ich möchte mir nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Bevölkerung so korrupt, verlogen und narzisstisch ist wie manche unserer Politiker. Karl Lauterbach ist nur ein weiteres Beispiel für die vielen gefälschten Lebensläufe und Falschaussagen. Seltsamerweise haben ihm die Medien den Epidemiologen immer durchgehen lassen, der er nicht ist. Jetzt berichtet aber nicht nur die Zeitung „Welt“ über Lügen in seiner Bewerbung als Professor. Angeblich habe er laut Lebenslauf als Leiter einer Brustkrebsstudie 2 Millionen Fördergeld bekommen, 100 000 $ Drittmittel beschafft oder 20.000 DM Fördergeld für ein Buchprojekt erhalten. Bei dieser besagten Brustkrebsstudie wird der „Leiter“ aber mit keinem Wort erwähnt, und auch die anderen Aussagen sind gelogen.

Es gibt Lügner und Verlogene. Lügner wissen, dass sie lügen. Verlogene sind so durch und durch von ihren Lügen durchdrungen, dass sie glauben, diese wären wahr. Für Außenstehende ist es schwer zu ertragen. Besonders wenn Karl Lauterbach nun versucht, seine Angstschürerei und seine vielen Aussagen zur angeblich nebenwirkungsfreien *mpfung (Video ab 0:53: https://www.youtube.com/watch?v=liJawtN4jvE) zu relativieren. Selbst wenn er vor laufender Kamera damit konfrontiert wird, will er das so nie gesagt haben. Das Schlimme ist, dass er das wirklich glaubt. Verlogen eben. In meinen Augen fast schon pathologisch, wie die gesamte Persönlichkeitsstruktur.

Zu den Angaben in seiner früheren Bewerbung kann er sich vorsichtshalber nicht mehr erinnern. Zum Lügen kommt das „scholzen“. Selektives Vergessen. Ebenfalls sehr beliebt bei unseren „Vorbildern“.