Vom Nutzen der Bewegung
Prof. Dr Wildor Hollmann gilt als der Nestor der deutschen Sportmedizin. Er lehrte bis ins hohe Alter und hielt mit 90 Jahren noch Vorlesungen. Ich selbst habe ihn mehrfach bei meinen Seminaren als Gastredner engagiert. Ich erinnere mich noch gut, wie die Teilnehmer lieber die Mittagspause sausen ließen, als bei der nicht enden wollenden Fragerunde nach seinem Vortrag auch nur ein Wort zu verpassen.
Eines seiner Zitate: „Gäbe es ein Medikament, das unser Herz stärkt, den Blutdruck senkt, den Blutfettspiegel günstig beeinflusst, die geistige Wachheit fördert, peripher entspannend wirkt, die Belastbarkeit der Knochen und Sehnen verbessert, unsere Muskeln wachsen lässt und die Durchblutung fördert und nicht zu vergessen, unser Leben verlängert, dabei ohne Nebenwirkungen ist – was würden wir dafür bezahlen? Es gibt dieses Medikament. - Es ist die Bewegung.“
Zusätzlich legte er großen Wert auf die Koordination, die Flexibilität, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Wenn man auf eines verzichten wolle, dann seiner Meinung nach höchstens auf die Schnelligkeit. Als ambitionierter Tennisspieler ließ er das für sich aber nicht gelten.
Selten trifft man auf fundierte Wissenschaft und gelebte Menschlichkeit in einer Person. Wildor Hollmann, der Mitbegründer der Sportmedizin, war einer davon. Für mich ein leuchtendes Vorbild!
Prof. Dr Wildor Hollmann gilt als der Nestor der deutschen Sportmedizin. Er lehrte bis ins hohe Alter und hielt mit 90 Jahren noch Vorlesungen. Ich selbst habe ihn mehrfach bei meinen Seminaren als Gastredner engagiert. Ich erinnere mich noch gut, wie die Teilnehmer lieber die Mittagspause sausen ließen, als bei der nicht enden wollenden Fragerunde nach seinem Vortrag auch nur ein Wort zu verpassen.
Eines seiner Zitate: „Gäbe es ein Medikament, das unser Herz stärkt, den Blutdruck senkt, den Blutfettspiegel günstig beeinflusst, die geistige Wachheit fördert, peripher entspannend wirkt, die Belastbarkeit der Knochen und Sehnen verbessert, unsere Muskeln wachsen lässt und die Durchblutung fördert und nicht zu vergessen, unser Leben verlängert, dabei ohne Nebenwirkungen ist – was würden wir dafür bezahlen? Es gibt dieses Medikament. - Es ist die Bewegung.“
Zusätzlich legte er großen Wert auf die Koordination, die Flexibilität, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Wenn man auf eines verzichten wolle, dann seiner Meinung nach höchstens auf die Schnelligkeit. Als ambitionierter Tennisspieler ließ er das für sich aber nicht gelten.
Selten trifft man auf fundierte Wissenschaft und gelebte Menschlichkeit in einer Person. Wildor Hollmann, der Mitbegründer der Sportmedizin, war einer davon. Für mich ein leuchtendes Vorbild!
„Ich will natürlich leben!“
Manche Patienten reagieren konsterniert, wenn ich ihnen angesichts vieler nachgemessener Mängel an essentiellen Substanzen anfangs auch viele Nahrungsergänzungsmittel (NEM´s) verordne. Bei den vielen Kapseln sagen dann manche: „Das möchte ich nicht alles schlucken. Denn ich will natürlich leben.“ Dabei beweisen die Defizite ja nur, dass sie vorher NICHT natürlich gelebt haben. Sonst wären die Defizite ja gar nicht vorhanden. Wir erinnern uns an Hippokrates von Kos, der sagte: „Unsere Nahrung soll unsere Medizin sein.“ Nur bei falscher Ernährung und/oder erhöhtem Verbrauch kommt es überhaupt zu Defiziten.
Wer natürlich leben möchte, braucht nur Folgendes zu tun: Das Auto verkaufen, die Zentralheizung abstellen, Holz hacken, den Acker bestellen und dadurch täglich 5000 kcal verbrennen. Das bekommen wir am Schreibtisch nicht hin. Früher haben die Menschen allein über die hohe Quantität genügend von der Qualität der Ernährung abbekommen. Wenn durch einen geringeren Kalorienbedarf die Quantität sinkt, muss man umso mehr auf die Qualität achten. Und da sind NEM´s manchmal eben unverzichtbar.
Merke: Das Minimumgesetz lehrt, dass der tiefste gemessene Wert über unser Wohlbefinden entscheidet. Es geht uns genauso gut oder schlecht, wie es der tiefste Wert erlaubt. Und einen Mangel an Zink kann ich nicht durch mehr Jod ausgleichen. Einen Mangel an essentiellen Aminosäuren nicht durch mehr Fettsäuren beheben. Darum strebe ich für meine Patienten jeweils die optimierten Werte an, um den Stoffwechsel wie bei einem guten Orchester zu dirigieren.
Manche Patienten reagieren konsterniert, wenn ich ihnen angesichts vieler nachgemessener Mängel an essentiellen Substanzen anfangs auch viele Nahrungsergänzungsmittel (NEM´s) verordne. Bei den vielen Kapseln sagen dann manche: „Das möchte ich nicht alles schlucken. Denn ich will natürlich leben.“ Dabei beweisen die Defizite ja nur, dass sie vorher NICHT natürlich gelebt haben. Sonst wären die Defizite ja gar nicht vorhanden. Wir erinnern uns an Hippokrates von Kos, der sagte: „Unsere Nahrung soll unsere Medizin sein.“ Nur bei falscher Ernährung und/oder erhöhtem Verbrauch kommt es überhaupt zu Defiziten.
Wer natürlich leben möchte, braucht nur Folgendes zu tun: Das Auto verkaufen, die Zentralheizung abstellen, Holz hacken, den Acker bestellen und dadurch täglich 5000 kcal verbrennen. Das bekommen wir am Schreibtisch nicht hin. Früher haben die Menschen allein über die hohe Quantität genügend von der Qualität der Ernährung abbekommen. Wenn durch einen geringeren Kalorienbedarf die Quantität sinkt, muss man umso mehr auf die Qualität achten. Und da sind NEM´s manchmal eben unverzichtbar.
Merke: Das Minimumgesetz lehrt, dass der tiefste gemessene Wert über unser Wohlbefinden entscheidet. Es geht uns genauso gut oder schlecht, wie es der tiefste Wert erlaubt. Und einen Mangel an Zink kann ich nicht durch mehr Jod ausgleichen. Einen Mangel an essentiellen Aminosäuren nicht durch mehr Fettsäuren beheben. Darum strebe ich für meine Patienten jeweils die optimierten Werte an, um den Stoffwechsel wie bei einem guten Orchester zu dirigieren.
Auf Phuket wird es eng
Das Urlaubsparadies Phuket ist voll wie nie. Der Grund: Vor allem wehrfähige Männer aus dem aktuellen europäischen Krisengebiet – ausreichend Kleingeld vorausgesetzt – verlassen in Scharen das Land. Nicht nur aus Russland, sondern auch aus der Ukraine. Man stellt sich auf einen längeren Aufenthalt ein. Sämtliche Villen sind langfristig vermietet, und die Kinder besuchen lokale Privatschulen. Nach Angaben der Tourismusbehörde von Phuket sind diese Flüchtlinge zum wichtigsten Markt geworden.
Als Arzt und Kriegsdienstverweigerer verurteile ich niemanden, der sich dem Kriegsgeschehen entzieht. Auffällig ist nur, dass niemals diejenigen, die über den Krieg entscheiden, darin sterben werden. Opfer sind oft diejenigen, die entweder nicht gefragt wurden oder die sich nicht freikaufen können.
Mein Vorschlag: Man sollte alle unsere glühenden Befürworter und Lieferanten schwerer Geräte gleich mit an die Front schicken. Anton Hofreiter, Strack-Zimmermann, von der Leyen und Annalena Baerbock. Letztere könnte dann nicht nur die Außenpolitik, sondern auch das Kampfgeschehen an der Front feministischer gestalten. Oder hört der Feminismus da dann doch auf?
Zu guter Letzt dürfen natürlich auch Herr Biden und Putin in der ersten Reihe nicht fehlen. Mittendrin statt nur dabei.
Das Urlaubsparadies Phuket ist voll wie nie. Der Grund: Vor allem wehrfähige Männer aus dem aktuellen europäischen Krisengebiet – ausreichend Kleingeld vorausgesetzt – verlassen in Scharen das Land. Nicht nur aus Russland, sondern auch aus der Ukraine. Man stellt sich auf einen längeren Aufenthalt ein. Sämtliche Villen sind langfristig vermietet, und die Kinder besuchen lokale Privatschulen. Nach Angaben der Tourismusbehörde von Phuket sind diese Flüchtlinge zum wichtigsten Markt geworden.
Als Arzt und Kriegsdienstverweigerer verurteile ich niemanden, der sich dem Kriegsgeschehen entzieht. Auffällig ist nur, dass niemals diejenigen, die über den Krieg entscheiden, darin sterben werden. Opfer sind oft diejenigen, die entweder nicht gefragt wurden oder die sich nicht freikaufen können.
Mein Vorschlag: Man sollte alle unsere glühenden Befürworter und Lieferanten schwerer Geräte gleich mit an die Front schicken. Anton Hofreiter, Strack-Zimmermann, von der Leyen und Annalena Baerbock. Letztere könnte dann nicht nur die Außenpolitik, sondern auch das Kampfgeschehen an der Front feministischer gestalten. Oder hört der Feminismus da dann doch auf?
Zu guter Letzt dürfen natürlich auch Herr Biden und Putin in der ersten Reihe nicht fehlen. Mittendrin statt nur dabei.
Wenn Ärzte streiken
Wenn Ärzte streiken – so sollte man annehmen – steigt die Sterberate. Dem ist aber nicht so. Das zeigt eine im British Medical Journal veröffentlichte Studie der Harvard Medical School. Die Sterblichkeit steigt nicht an, in einigen Fällen sinkt sie sogar ab. Wie zum Beispiel bei einem 5-wöchigen Streik in Los Angelos, an dem sich 50 % der Ärzte beteiligten.
Während eines 14-tägigen Ärztestreiks im Jahre 1986 in einem Krankenhaus in Italien starb in diesem Zeitraum kein Patient, sonst durchschnittlich 43 pro Tag.
Während eines Ärztestreiks 2000 in Israel sank die Sterblichkeit um 40 %.
Könnte es sein, dass viele Patienten übertherapiert werden? Dass lieber drei Medikamente zu viel als eines zu wenig verordnet werden? In meinem Beitrag vom 3. Februar habe ich ja schon über die „defensive Medizin“ berichtet. Viele Medikamente werden verordnet, um nur ja allen Leitlinien zu entsprechen. Weil sich der Arzt selbst absichern möchte, und nicht um dem Patienten damit zu helfen.
Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten sind und bleiben die Ursache für viele Todesfälle. In Deutschland sterben mit knapp 60 000 Menschen jährlich deutlich mehr an Nebenwirkungen als im Straßenverkehr. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher sein. Der Grund: Viele Mediziner nehmen Nebenwirkungen nicht ernst. Zweitens kostet es den Arzt jeweils 30 Minuten, um den Vorfall ordnungsgemäß zu melden und in die Statistik aufzunehmen. Bei vollem Wartezimmer passiert das kaum.
Besonders perfide ist, dass Patienten, die z. B. Nebenwirkungen nach dem „Spiken“ erlitten haben, beweisen müssen, dass sie diese ohne den Eingriff nicht bekommen hätten.
Wenn Ärzte streiken – so sollte man annehmen – steigt die Sterberate. Dem ist aber nicht so. Das zeigt eine im British Medical Journal veröffentlichte Studie der Harvard Medical School. Die Sterblichkeit steigt nicht an, in einigen Fällen sinkt sie sogar ab. Wie zum Beispiel bei einem 5-wöchigen Streik in Los Angelos, an dem sich 50 % der Ärzte beteiligten.
Während eines 14-tägigen Ärztestreiks im Jahre 1986 in einem Krankenhaus in Italien starb in diesem Zeitraum kein Patient, sonst durchschnittlich 43 pro Tag.
Während eines Ärztestreiks 2000 in Israel sank die Sterblichkeit um 40 %.
Könnte es sein, dass viele Patienten übertherapiert werden? Dass lieber drei Medikamente zu viel als eines zu wenig verordnet werden? In meinem Beitrag vom 3. Februar habe ich ja schon über die „defensive Medizin“ berichtet. Viele Medikamente werden verordnet, um nur ja allen Leitlinien zu entsprechen. Weil sich der Arzt selbst absichern möchte, und nicht um dem Patienten damit zu helfen.
Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten sind und bleiben die Ursache für viele Todesfälle. In Deutschland sterben mit knapp 60 000 Menschen jährlich deutlich mehr an Nebenwirkungen als im Straßenverkehr. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher sein. Der Grund: Viele Mediziner nehmen Nebenwirkungen nicht ernst. Zweitens kostet es den Arzt jeweils 30 Minuten, um den Vorfall ordnungsgemäß zu melden und in die Statistik aufzunehmen. Bei vollem Wartezimmer passiert das kaum.
Besonders perfide ist, dass Patienten, die z. B. Nebenwirkungen nach dem „Spiken“ erlitten haben, beweisen müssen, dass sie diese ohne den Eingriff nicht bekommen hätten.
Homöopathie 2.0
Kürzlich habe ich darüber berichtet, dass homöopathische Präparate meiner Erfahrung nach nicht dazu in der Lage sind, gemessene Defizite bei essentiellen Substanzen auszugleichen. Da sie eben nur die „Information“, nicht aber die Substanz selbst liefern. Mittlerweile hat sich folgendes ereignet: Kurz vorm Urlaub habe ich mir meine Weisheitszähne ziehen lassen. Mein Zahnarzt, bei dem ich bei jedem Handgriff spüre, dass er weiß, was er tut, hatte mir empfohlen, schon Tage vor der Extraktion das homöopathische Präparat Arnica C 200 einzunehmen. Das sollte der Schwellung vorbeugen. Da ich den Zahnarzt sehr schätze und weniger beratungsresistent bin als manche glauben, habe ich mich an seinen Rat gehalten. Das Ergebnis hat mich dann überrascht: Null Schwellung, und das, obwohl der Kollege ganz schön hebeln musste, um die Kameraden heraus zu bekommen.
Leider kann ich mir jetzt nicht noch einmal die Weisheitszähne ohne die vorherige Arnika-Einnahme ziehen lassen, um die Wirkung zu untermauern. Sicher ist aber, dass ich bei diesem relativ geringen Aufwand in einem ähnlich gelagerten Fall wieder dazu greifen würde.
Kürzlich habe ich darüber berichtet, dass homöopathische Präparate meiner Erfahrung nach nicht dazu in der Lage sind, gemessene Defizite bei essentiellen Substanzen auszugleichen. Da sie eben nur die „Information“, nicht aber die Substanz selbst liefern. Mittlerweile hat sich folgendes ereignet: Kurz vorm Urlaub habe ich mir meine Weisheitszähne ziehen lassen. Mein Zahnarzt, bei dem ich bei jedem Handgriff spüre, dass er weiß, was er tut, hatte mir empfohlen, schon Tage vor der Extraktion das homöopathische Präparat Arnica C 200 einzunehmen. Das sollte der Schwellung vorbeugen. Da ich den Zahnarzt sehr schätze und weniger beratungsresistent bin als manche glauben, habe ich mich an seinen Rat gehalten. Das Ergebnis hat mich dann überrascht: Null Schwellung, und das, obwohl der Kollege ganz schön hebeln musste, um die Kameraden heraus zu bekommen.
Leider kann ich mir jetzt nicht noch einmal die Weisheitszähne ohne die vorherige Arnika-Einnahme ziehen lassen, um die Wirkung zu untermauern. Sicher ist aber, dass ich bei diesem relativ geringen Aufwand in einem ähnlich gelagerten Fall wieder dazu greifen würde.
Die vierte Gewalt
Früher wurden die Medien nach der Legislative, Exekutive und Judikative als die vierte Gewalt im Staate bezeichnet. Aufgabe der Medien war es - neben der umfassenden Berichterstattung - den Mächtigen auf die Finger zu schauen, und bei Bedarf auch heftige Kritik zu üben. Davon ist nicht viel übrig geblieben. Statt die Wahrheit aufzudecken, wo sie sonst nicht erkannt wird, wird die Wahrheit, die vielen kritischen Menschen mittlerweile dämmert, vertuscht und verbogen.
Der Grund: Die neuen Medien haben den Alt-Medien den Rang abgelaufen. Daher werden vormals kritische Magazine wie der SPIEGEL für die Werbung immer uninteressanter. Also begannen die Regierungen, die Alt-Medien zu sponsern – und dadurch handzahm zu machen. Niemand beißt die Hand, die sie füttert. Zusätzlich haben Stiftungen wie die von Bill & Melinda Redaktionen mit Millionen überhäuft – ohne eine direkte Gegenleistung zu erwarten. Deep Lobbying ist der Fachbegriff dafür. Und wieder kommt die fütternde Hand ins Spiel.
Wikipedia und die „Faktenchecker“ sind nichts als der verlängerte Arm der Regierung, NGO's und der Medien. Auch diese werden aus den gleichen Quellen gesponsert. Wenn man Kritikern fachlich nicht beikommen kann, werden sie diffamiert und persönlich diskreditiert. Einer der wenigen noch aufrechten Journalisten, der amerikanische Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh, hat in der Vergangenheit bereits viele Skandale aufgedeckt. Dass es seinen Recherchen nach nun die USA waren, die Nord-Stream sprengten, passt nicht ins Narrativ. Unserer Presse ist das Thema zu heiß. Also wird es totgeschwiegen. Aber Hersh ist nun nicht mehr der preisgekrönte, sondern der „umstrittene“ Journalist.
Besonders traurig ist der Selbstmord des kritischen Biologen Clemens Arvey, der von der ersten Sekunde an das Geschehen der letzten 3 Jahre kritisiert hat. Fachlich konnte ihm die Faktenchecker nicht das Wasser reichen. Nur den sensiblen Wissenschaftler menschlich diskreditieren. In meinen Augen verhält sich so nur ein käufliches, feiges, unmoralisches Pack.
Früher wurden die Medien nach der Legislative, Exekutive und Judikative als die vierte Gewalt im Staate bezeichnet. Aufgabe der Medien war es - neben der umfassenden Berichterstattung - den Mächtigen auf die Finger zu schauen, und bei Bedarf auch heftige Kritik zu üben. Davon ist nicht viel übrig geblieben. Statt die Wahrheit aufzudecken, wo sie sonst nicht erkannt wird, wird die Wahrheit, die vielen kritischen Menschen mittlerweile dämmert, vertuscht und verbogen.
Der Grund: Die neuen Medien haben den Alt-Medien den Rang abgelaufen. Daher werden vormals kritische Magazine wie der SPIEGEL für die Werbung immer uninteressanter. Also begannen die Regierungen, die Alt-Medien zu sponsern – und dadurch handzahm zu machen. Niemand beißt die Hand, die sie füttert. Zusätzlich haben Stiftungen wie die von Bill & Melinda Redaktionen mit Millionen überhäuft – ohne eine direkte Gegenleistung zu erwarten. Deep Lobbying ist der Fachbegriff dafür. Und wieder kommt die fütternde Hand ins Spiel.
Wikipedia und die „Faktenchecker“ sind nichts als der verlängerte Arm der Regierung, NGO's und der Medien. Auch diese werden aus den gleichen Quellen gesponsert. Wenn man Kritikern fachlich nicht beikommen kann, werden sie diffamiert und persönlich diskreditiert. Einer der wenigen noch aufrechten Journalisten, der amerikanische Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh, hat in der Vergangenheit bereits viele Skandale aufgedeckt. Dass es seinen Recherchen nach nun die USA waren, die Nord-Stream sprengten, passt nicht ins Narrativ. Unserer Presse ist das Thema zu heiß. Also wird es totgeschwiegen. Aber Hersh ist nun nicht mehr der preisgekrönte, sondern der „umstrittene“ Journalist.
Besonders traurig ist der Selbstmord des kritischen Biologen Clemens Arvey, der von der ersten Sekunde an das Geschehen der letzten 3 Jahre kritisiert hat. Fachlich konnte ihm die Faktenchecker nicht das Wasser reichen. Nur den sensiblen Wissenschaftler menschlich diskreditieren. In meinen Augen verhält sich so nur ein käufliches, feiges, unmoralisches Pack.
❤1
Gesunde Langlebigkeit
Ein Drittel ist Genetik, und zu zwei Dritteln bestimmt die Lebensweise über unser potentielles Lebensalter. Es existieren aber einige Völker, die deutlich älter werden als der Durchschnitt.
Das Dorf Ogimi beispielsweise liegt im ländlichen Norden der japanischen Insel Okinawa Hontou. Dort gibt es ein Sprichwort: „Mit 80 Jahren bist du nur ein Jugendlicher. Wenn dich deine Vorfahren mit 90 Jahren in den Himmel rufen, bitte sie, zu warten, bis du 100 Jahre alt bist – dann kannst du darüber nachdenken.“
Im Karakorum lebt das Volk der Hunza. Deren Urahnen hat Alexander der Große einst auf seinen Feldzügen in weiser Voraussicht zurückgelassen, damit sie später den Bergsteigern die Lasten auf den Nanga Parbat (8125 m) tragen können. 😉 Die Hunza gelten als das gesündeste Volk der Welt, ebenfalls mit einem großen Anteil von Hundertjährigen. Angeblich gebären dort Frauen noch mit über 60 Jahren Kinder. Krebs ist weitgehend unbekannt, ebenso Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck und Allergien.
Gemeinsam freuen sich beide Völker über einen hohen Anteil naturbelassener Nahrung. In Japan traditionell mit viel Fisch und 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Die Hunza verfügen über einen weiteren „Vorteil“ – nämlich Lebensmittelknappheit. Sie essen nur 2-mal am Tag. Vom Tierversuch wissen wir, dass Kalorienreduktion die Lebensdauer fördert. Ein großer Bestandteil der Nahrung der Hunza sind zudem Aprikosensamen, reich an Vitamin B17. Von der Naturmedizin wissen wir, dass B17 vor Krebs schützt.
Geistige Entspannung gehört ebenfalls dazu. In ganz Japan spricht man von der „Okinawa-Time“. Was bedeutet, dass es die Bewohner dort mit der Zeit nicht ganz so genau nehmen.
Das Credo der Hunza, die viel Yoga und Meditation praktizieren, lautet: Gestern ist bereits vorbei, morgen ist noch nicht da. Das nenne ich Leben in der Gegenwart.
Ein Drittel ist Genetik, und zu zwei Dritteln bestimmt die Lebensweise über unser potentielles Lebensalter. Es existieren aber einige Völker, die deutlich älter werden als der Durchschnitt.
Das Dorf Ogimi beispielsweise liegt im ländlichen Norden der japanischen Insel Okinawa Hontou. Dort gibt es ein Sprichwort: „Mit 80 Jahren bist du nur ein Jugendlicher. Wenn dich deine Vorfahren mit 90 Jahren in den Himmel rufen, bitte sie, zu warten, bis du 100 Jahre alt bist – dann kannst du darüber nachdenken.“
Im Karakorum lebt das Volk der Hunza. Deren Urahnen hat Alexander der Große einst auf seinen Feldzügen in weiser Voraussicht zurückgelassen, damit sie später den Bergsteigern die Lasten auf den Nanga Parbat (8125 m) tragen können. 😉 Die Hunza gelten als das gesündeste Volk der Welt, ebenfalls mit einem großen Anteil von Hundertjährigen. Angeblich gebären dort Frauen noch mit über 60 Jahren Kinder. Krebs ist weitgehend unbekannt, ebenso Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck und Allergien.
Gemeinsam freuen sich beide Völker über einen hohen Anteil naturbelassener Nahrung. In Japan traditionell mit viel Fisch und 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Die Hunza verfügen über einen weiteren „Vorteil“ – nämlich Lebensmittelknappheit. Sie essen nur 2-mal am Tag. Vom Tierversuch wissen wir, dass Kalorienreduktion die Lebensdauer fördert. Ein großer Bestandteil der Nahrung der Hunza sind zudem Aprikosensamen, reich an Vitamin B17. Von der Naturmedizin wissen wir, dass B17 vor Krebs schützt.
Geistige Entspannung gehört ebenfalls dazu. In ganz Japan spricht man von der „Okinawa-Time“. Was bedeutet, dass es die Bewohner dort mit der Zeit nicht ganz so genau nehmen.
Das Credo der Hunza, die viel Yoga und Meditation praktizieren, lautet: Gestern ist bereits vorbei, morgen ist noch nicht da. Das nenne ich Leben in der Gegenwart.
Vom Nutzen der Mammographie
Gehen 1000 Frauen 10 Jahre regelmäßig zur Mammographie, sterben trotzdem 3 an Brustkrebs. Gehen 1000 Frauen NICHT zur Mammographie, sterben 4 an Brustkrebs. In absoluten Zahlen hat also nur eine Frau von 1000 wirklich einen Nutzen. In relativen Zahlen ausgedrückt heißt es dann, die Sterblichkeit durch Mammographie würde um 25 % reduziert. Will man Screening-Programme verkaufen, wird man nicht mit absoluten Zahlen (eine von tausend) werben. Man wirbt mit dem relativen Nutzen von 25 %, der gerne noch auf 30 % aufgerundet wird. Das ist in meinen Augen irreführende Werbung, auf die sogar manche Ärzte hereinfallen. Auf einem Gynäkologen-Kongress in Berlin konnten immerhin 66 % der Frauenärzte die Zahlen richtig deuten - 34 % aber leider nicht. Für Laien ist das noch bedeutend schwerer.
Grundsätzlich gilt: Je häufiger für die Mammographie geworben wird, umso mehr wird deren Nutzen überschätzt. Ebenfalls besteht bei häufigen Früherkennungsuntersuchungen das Risiko der „Überversorgung“. Es werden Brustkrebsfälle diagnostiziert und behandelt, die zu Lebzeiten der Frau wohl nie auffällig geworden wären. Entweder weil sie sehr langsam wachsen, oder sich sogar spontan zurückbilden.
Ich stehe der oft schmerzhaften Mammographie sehr ablehnend gegenüber. Erstens wegen der Strahlenbelastung, und zweitens wegen der häufigen falsch positiven Befunde. Ich setzte auf regelmäßiges Abtasten der Brust, auf Ultraschall und im Zweifelsfall auf eine Kernspinn-Untersuchung (MRT). Letztere hat eine deutlich geringere Fehlerquote, bei gleichzeitig NULL Strahlenbelastung.
Gehen 1000 Frauen 10 Jahre regelmäßig zur Mammographie, sterben trotzdem 3 an Brustkrebs. Gehen 1000 Frauen NICHT zur Mammographie, sterben 4 an Brustkrebs. In absoluten Zahlen hat also nur eine Frau von 1000 wirklich einen Nutzen. In relativen Zahlen ausgedrückt heißt es dann, die Sterblichkeit durch Mammographie würde um 25 % reduziert. Will man Screening-Programme verkaufen, wird man nicht mit absoluten Zahlen (eine von tausend) werben. Man wirbt mit dem relativen Nutzen von 25 %, der gerne noch auf 30 % aufgerundet wird. Das ist in meinen Augen irreführende Werbung, auf die sogar manche Ärzte hereinfallen. Auf einem Gynäkologen-Kongress in Berlin konnten immerhin 66 % der Frauenärzte die Zahlen richtig deuten - 34 % aber leider nicht. Für Laien ist das noch bedeutend schwerer.
Grundsätzlich gilt: Je häufiger für die Mammographie geworben wird, umso mehr wird deren Nutzen überschätzt. Ebenfalls besteht bei häufigen Früherkennungsuntersuchungen das Risiko der „Überversorgung“. Es werden Brustkrebsfälle diagnostiziert und behandelt, die zu Lebzeiten der Frau wohl nie auffällig geworden wären. Entweder weil sie sehr langsam wachsen, oder sich sogar spontan zurückbilden.
Ich stehe der oft schmerzhaften Mammographie sehr ablehnend gegenüber. Erstens wegen der Strahlenbelastung, und zweitens wegen der häufigen falsch positiven Befunde. Ich setzte auf regelmäßiges Abtasten der Brust, auf Ultraschall und im Zweifelsfall auf eine Kernspinn-Untersuchung (MRT). Letztere hat eine deutlich geringere Fehlerquote, bei gleichzeitig NULL Strahlenbelastung.
❤2
Die Plastizität des Gehirns
Unser Gehirn passt sich immer an das an, was wir tun. Und natürlich umgekehrt. Früher dachte man, dass die Anzahl der grauen Zellen über unsere Intelligenz entscheidet. Heute wissen wir: Es ist nicht die Anzahl der Zellen, sondern der Grad der Vernetzung der Gehirnzellen. Über wie viele Datenautobahnen (Synapsen und Dendriten) können die grauen Zellen kommunizieren? Das ist das Entscheidende. Die frohe Botschaft: Die Zahl der Dendriten lässt sich durch Training erhöhen, egal wie alt man ist. Früher hatten wir die Telefonnummern unserer Lieblingsmenschen im Kopf. Heute drücken wir nur auf eine Taste. Heller auf der Platte werden wir dadurch nicht, denn das Gehirn will benutzt und gefordert werden. Schlüsselreiz zur Bildung neuer Synapsen wäre also ganz banal, nicht den Taschenrechner oder das Navi bemühen. Oder einmal die nicht dominante Hand z. B. beim Zähneputzen zu benutzen.
Etwas anstrengender, aber höchst effektiv ist es, wenn man ein neue Sprache lernt. Mich persönlich reizt Thailändisch. Dieses völlige Neuland trainiert nicht nur das Gehirn, sondern zaubert auch ein Lächeln in die Gesichter, wenn man das Gastland besucht. Generell will ich jedem Land die Basics wie „Bitte, Danke, guten Tag, auf Wiedersehen etc.“ beherrschen.
Last but not least bildet die Bewegung der Beine einen oft unterschätzten Schlüsselreiz zur Bildung neuer Synapsen und Dendriten im Gehirn. Also, auf geht’s… beim Joggen Vokabeln lernen! 😉
Unser Gehirn passt sich immer an das an, was wir tun. Und natürlich umgekehrt. Früher dachte man, dass die Anzahl der grauen Zellen über unsere Intelligenz entscheidet. Heute wissen wir: Es ist nicht die Anzahl der Zellen, sondern der Grad der Vernetzung der Gehirnzellen. Über wie viele Datenautobahnen (Synapsen und Dendriten) können die grauen Zellen kommunizieren? Das ist das Entscheidende. Die frohe Botschaft: Die Zahl der Dendriten lässt sich durch Training erhöhen, egal wie alt man ist. Früher hatten wir die Telefonnummern unserer Lieblingsmenschen im Kopf. Heute drücken wir nur auf eine Taste. Heller auf der Platte werden wir dadurch nicht, denn das Gehirn will benutzt und gefordert werden. Schlüsselreiz zur Bildung neuer Synapsen wäre also ganz banal, nicht den Taschenrechner oder das Navi bemühen. Oder einmal die nicht dominante Hand z. B. beim Zähneputzen zu benutzen.
Etwas anstrengender, aber höchst effektiv ist es, wenn man ein neue Sprache lernt. Mich persönlich reizt Thailändisch. Dieses völlige Neuland trainiert nicht nur das Gehirn, sondern zaubert auch ein Lächeln in die Gesichter, wenn man das Gastland besucht. Generell will ich jedem Land die Basics wie „Bitte, Danke, guten Tag, auf Wiedersehen etc.“ beherrschen.
Last but not least bildet die Bewegung der Beine einen oft unterschätzten Schlüsselreiz zur Bildung neuer Synapsen und Dendriten im Gehirn. Also, auf geht’s… beim Joggen Vokabeln lernen! 😉
Bargeld ist Freiheit
Mit Sorge beobachte ich, dass gerade die jüngere Generation sehr häufig die Plastikkarte zückt, selbst wenn es nur um eine Packung Kaugummi oder einen Coffee to go geht. Ich mache das nicht! Denn ich möchte, dass das Bargeld möglichst lange erhalten bleibt. Bargeld bedeutet Freiheit. Wir erinnern uns an den Aufstand der Trucker gegen die C-Maßnahmen in Ottawa. Über die Nummernschilder wurden die Demonstranten identifiziert und kurzer Hand deren Konten gesperrt. In China durften bestimmte Menschen nicht mit der Bahn fahren, da vermutet wurde, dass sie sich an Demonstrationen beteiligen. Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck hat öffentlich mit solchen totalitären Systemen geliebäugelt, „weil man da sehr viel mehr durchsetzen könne“.
Wenn das Bargeld abgeschafft wird und jeder nur noch über ein Zentralbank-Konto verfügt, bestimmen andere, ob und wo man hinfährt. Ob zu einer Demonstration, in den Urlaub oder wie viel man tankt. Ich persönlich möchte mir das von niemandem vorschreiben lassen. Aber gerade die Generation, die das mehr betreffen wird als mich, gibt freiwillig die Kontrolle ab. Ich befürchte, dass die Politik schneller ein Social Credit System installieren will, als es die schlafende Mehrheit checkt.
In meinen Augen wird der Bürger immer gläserner und der Staat immer übergriffiger. Die Politik mischt sich viel zu sehr in das Privatleben der Menschen ein. Darum mein Appell: Meidet die elektronische Zahlweise, wo es nur geht. Und steckt Euch einen großen Geldschein in die Tasche. Nicht zum Verprassen - sondern um das Wohlstandsbewusstsein zu fördern. Denn Gleiches zieht Gleiches an. Und wer will schon Plastik anziehen?
Mit Sorge beobachte ich, dass gerade die jüngere Generation sehr häufig die Plastikkarte zückt, selbst wenn es nur um eine Packung Kaugummi oder einen Coffee to go geht. Ich mache das nicht! Denn ich möchte, dass das Bargeld möglichst lange erhalten bleibt. Bargeld bedeutet Freiheit. Wir erinnern uns an den Aufstand der Trucker gegen die C-Maßnahmen in Ottawa. Über die Nummernschilder wurden die Demonstranten identifiziert und kurzer Hand deren Konten gesperrt. In China durften bestimmte Menschen nicht mit der Bahn fahren, da vermutet wurde, dass sie sich an Demonstrationen beteiligen. Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck hat öffentlich mit solchen totalitären Systemen geliebäugelt, „weil man da sehr viel mehr durchsetzen könne“.
Wenn das Bargeld abgeschafft wird und jeder nur noch über ein Zentralbank-Konto verfügt, bestimmen andere, ob und wo man hinfährt. Ob zu einer Demonstration, in den Urlaub oder wie viel man tankt. Ich persönlich möchte mir das von niemandem vorschreiben lassen. Aber gerade die Generation, die das mehr betreffen wird als mich, gibt freiwillig die Kontrolle ab. Ich befürchte, dass die Politik schneller ein Social Credit System installieren will, als es die schlafende Mehrheit checkt.
In meinen Augen wird der Bürger immer gläserner und der Staat immer übergriffiger. Die Politik mischt sich viel zu sehr in das Privatleben der Menschen ein. Darum mein Appell: Meidet die elektronische Zahlweise, wo es nur geht. Und steckt Euch einen großen Geldschein in die Tasche. Nicht zum Verprassen - sondern um das Wohlstandsbewusstsein zu fördern. Denn Gleiches zieht Gleiches an. Und wer will schon Plastik anziehen?