Das Milgram-Experiment
Vielen ist es bekannt, das Experiment des amerikanischen Psychologen Stanley Milgram. Ganz grob gesagt wurde untersucht, inwieweit der Einzelne - aber auch die ausführenden Organe - dazu bereit sind, gegen eigene Prinzipien und Moral zu handeln, wenn es eine Autorität befiehlt. Leuchtendes Gegenbeispiel dazu ist der Tennisspieler Novak Djokovic. Er wollte lieber nie mehr bei den Australien Open spielen, als sich von einer scheinbaren Autorität zu einer genetischen Manipulation seines Körpers zwingen zu lassen. Im Nachhinein war das sicherlich eine weise Entscheidung. Besonders wenn man sieht, wie es vielen jungen, durchtrainierten Menschen gegangen ist, die sich nicht so konsequent dagegen gewehrt haben. Noch schöner ist zu sehen, dass er nach erzwungener Abstinenz die Australien Open wieder gewonnen hat, als ob nichts gewesen wäre.
Schätzungsweise 60 Prozent der Menschen unterwerfen sich der Autorität und verraten ihre Prinzipien. Das waren dann diejenigen, die entgegen ihrer Überzeugung und vielleicht auch gegen das eigene Baugefühl eingeknickt sind, nur um reisen zu können, ins Kino oder Restaurant zu dürfen. - Also nicht einmal, um an den Australien Open teilzunehmen.
Wenn jemand zu den angesagten Themen dieser Zeit eine differenzierte Meinung hat und auch dazu steht, ist er deswegen nicht gleich ein Leugner, egal ob es das C -Thema, das Klima oder die Ukraine ist. Ich persönlich vermute, dass uns unsere Autoritäten in näherer Zukunft erneut auf einige weitere Proben stellen werden, nachdem es dieses Mal so gut geklappt hat.
Im verlinkten Video ist das Milgram-Experiment anschaulich erklärt. https://www.youtube.com/watch?v=0MzkVP2N9rw
Vielen ist es bekannt, das Experiment des amerikanischen Psychologen Stanley Milgram. Ganz grob gesagt wurde untersucht, inwieweit der Einzelne - aber auch die ausführenden Organe - dazu bereit sind, gegen eigene Prinzipien und Moral zu handeln, wenn es eine Autorität befiehlt. Leuchtendes Gegenbeispiel dazu ist der Tennisspieler Novak Djokovic. Er wollte lieber nie mehr bei den Australien Open spielen, als sich von einer scheinbaren Autorität zu einer genetischen Manipulation seines Körpers zwingen zu lassen. Im Nachhinein war das sicherlich eine weise Entscheidung. Besonders wenn man sieht, wie es vielen jungen, durchtrainierten Menschen gegangen ist, die sich nicht so konsequent dagegen gewehrt haben. Noch schöner ist zu sehen, dass er nach erzwungener Abstinenz die Australien Open wieder gewonnen hat, als ob nichts gewesen wäre.
Schätzungsweise 60 Prozent der Menschen unterwerfen sich der Autorität und verraten ihre Prinzipien. Das waren dann diejenigen, die entgegen ihrer Überzeugung und vielleicht auch gegen das eigene Baugefühl eingeknickt sind, nur um reisen zu können, ins Kino oder Restaurant zu dürfen. - Also nicht einmal, um an den Australien Open teilzunehmen.
Wenn jemand zu den angesagten Themen dieser Zeit eine differenzierte Meinung hat und auch dazu steht, ist er deswegen nicht gleich ein Leugner, egal ob es das C -Thema, das Klima oder die Ukraine ist. Ich persönlich vermute, dass uns unsere Autoritäten in näherer Zukunft erneut auf einige weitere Proben stellen werden, nachdem es dieses Mal so gut geklappt hat.
Im verlinkten Video ist das Milgram-Experiment anschaulich erklärt. https://www.youtube.com/watch?v=0MzkVP2N9rw
YouTube
Das Milgram Experiment
Ausschnitt aus dem Film "I wie Ikarus" verfilmt im Jahr 1979
Das Milgram-Experiment ist ein erstmals 1961 in New Haven durchgeführtes psychologisches Experiment, das von dem Psychologen Stanley Milgram entwickelt wurde, um die Bereitschaft durchschnittlicher…
Das Milgram-Experiment ist ein erstmals 1961 in New Haven durchgeführtes psychologisches Experiment, das von dem Psychologen Stanley Milgram entwickelt wurde, um die Bereitschaft durchschnittlicher…
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Hämoglobin – Taxi für den Sauerstoff
Das Hämoglobin ist im Sport der Leistungsparameter schlechthin. Bei der Tour de France kommt es eigentlich nur darauf an: Wer hat beim Start den höchsten Hämoglobinspiegel und ist vorher nicht beim Dopen erwischt worden. Viel Hämoglobin bedeutet viel Sauerstoff und damit Leistung im Zielorgan Muskel. Für alle, die ihr Geld nicht durch Sport, sondern mit dem Gehirn verdienen, wäre Hämoglobin genauso wichtig. Denn auch die grauen Zellen arbeiten deutlich besser mit viel Sauerstoff. Der Fehler: Abseits vom Sport interessiert sich kaum einer für diesen wichtigen Leistungsparameter. Dabei steht Hämoglobin für Leistungsbereitschaft nicht nur im Muskel, sondern auch im Gehirn. Darum strebe ich bei meinen Patienten immer den oberen Normbereich an.
Doch Vorsicht: Das Hämoglobin muss man immer gemeinsam mit dem Blutwert Hämatokrit beurteilen. Dieser Wert zeigt an, wie flüssig das Blut ist. Liegt der Hämatokrit unter 45 %, sprudelt das Blut fast wie Quellwasser. Bei höheren Werten um die 50 % wird das Blut dagegen zäh wie Sirup. Das bedeutet, die Taxis stehen im Stau, und am Zielorgan kommt trotz hohen Hämoglobins wenig Sauerstoff an. Zusätzlich kann das zähe Blut bei verkalkten Arterien eher verklumpen und schneller zum Infarkt führen. Wenn das Blut durch viel trinken wieder flüssiger wird und der Hämatokrit sinkt, wird im Verhältnis auch das Hämoglobin sinken.
Quintessenz in der Sportmedizin: Hohes Hämoglobin bei niedrigem Hämatokrit! Bei einem hohen Hämatokrit darf man sich also auf ein hohes Hämoglobin nichts einbilden.
Bei meinen Seminaren messen wir über ein örtliches Labor nicht nur diese wichtigen Leistungsparameter bei allen Teilnehmern. Nachmittags, wenn alle Teilnehmer ihren persönlichen Laborbogen in der Hand haben, wird jeder zum Spezialisten seiner eigenen Blutwerte ausgebildet.
Alle Informationen zu meinen anstehenden Seminaren findet ihr hier: https://seminare.spitzbart.com/seminare/.
Das Hämoglobin ist im Sport der Leistungsparameter schlechthin. Bei der Tour de France kommt es eigentlich nur darauf an: Wer hat beim Start den höchsten Hämoglobinspiegel und ist vorher nicht beim Dopen erwischt worden. Viel Hämoglobin bedeutet viel Sauerstoff und damit Leistung im Zielorgan Muskel. Für alle, die ihr Geld nicht durch Sport, sondern mit dem Gehirn verdienen, wäre Hämoglobin genauso wichtig. Denn auch die grauen Zellen arbeiten deutlich besser mit viel Sauerstoff. Der Fehler: Abseits vom Sport interessiert sich kaum einer für diesen wichtigen Leistungsparameter. Dabei steht Hämoglobin für Leistungsbereitschaft nicht nur im Muskel, sondern auch im Gehirn. Darum strebe ich bei meinen Patienten immer den oberen Normbereich an.
Doch Vorsicht: Das Hämoglobin muss man immer gemeinsam mit dem Blutwert Hämatokrit beurteilen. Dieser Wert zeigt an, wie flüssig das Blut ist. Liegt der Hämatokrit unter 45 %, sprudelt das Blut fast wie Quellwasser. Bei höheren Werten um die 50 % wird das Blut dagegen zäh wie Sirup. Das bedeutet, die Taxis stehen im Stau, und am Zielorgan kommt trotz hohen Hämoglobins wenig Sauerstoff an. Zusätzlich kann das zähe Blut bei verkalkten Arterien eher verklumpen und schneller zum Infarkt führen. Wenn das Blut durch viel trinken wieder flüssiger wird und der Hämatokrit sinkt, wird im Verhältnis auch das Hämoglobin sinken.
Quintessenz in der Sportmedizin: Hohes Hämoglobin bei niedrigem Hämatokrit! Bei einem hohen Hämatokrit darf man sich also auf ein hohes Hämoglobin nichts einbilden.
Bei meinen Seminaren messen wir über ein örtliches Labor nicht nur diese wichtigen Leistungsparameter bei allen Teilnehmern. Nachmittags, wenn alle Teilnehmer ihren persönlichen Laborbogen in der Hand haben, wird jeder zum Spezialisten seiner eigenen Blutwerte ausgebildet.
Alle Informationen zu meinen anstehenden Seminaren findet ihr hier: https://seminare.spitzbart.com/seminare/.
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Schutz vor Krebs
Kürzlich erklärte mir eine ambitionierte Krankenschwester, dass sie ihren Beruf auf diese Art und Weise nicht weiter ausführen wolle. Denn bei ihr auf der Onkologie passiere immer wieder das Gleiche: Die Patienten kämen zur Chemo und werden danach entlassen. Kurze Zeit später kommen sie wieder wegen irgendwelcher Infektionen, z. B. einer Lungenentzündung. Nach der Antibiose werden sie wieder entlassen. Dann kommen sie wieder, weil sie nichts mehr essen können. Und dann ist das Ende ohnehin abzusehen.
Diese Art der Medizin ist nicht erfreulich, besonders wenn man Tag für Tag damit konfrontiert wird. Unter dem Strich hat die Krankenschwester ein Zitat des amerikanischen Onkologen Allen Greenberg in eigenen Worten wieder gegeben:
“Fast alle Medikamente sind giftig und nur dafür entwickelt worden, Symptome zu behandeln und nicht um irgendjemanden zu heilen. Die meisten chirurgischen Eingriffe sind unnötig. Kurz gesagt, unser offizielles medizinisches System ist hoffnungslos unpassend und/oder korrupt. Die Behandlung von Krebs und degenerativen Erkrankungen ist ein nationaler Skandal. Je eher Sie das lernen, desto besser wird es Ihnen gehen.”
Greenberg plädiert für Prävention und für eine vorwiegend pflanzliche Ernährung. Ich darf noch Bewegung sowie eine zuckerfreie und kohlenhydratarme Kost hinzufügen.
Kürzlich erklärte mir eine ambitionierte Krankenschwester, dass sie ihren Beruf auf diese Art und Weise nicht weiter ausführen wolle. Denn bei ihr auf der Onkologie passiere immer wieder das Gleiche: Die Patienten kämen zur Chemo und werden danach entlassen. Kurze Zeit später kommen sie wieder wegen irgendwelcher Infektionen, z. B. einer Lungenentzündung. Nach der Antibiose werden sie wieder entlassen. Dann kommen sie wieder, weil sie nichts mehr essen können. Und dann ist das Ende ohnehin abzusehen.
Diese Art der Medizin ist nicht erfreulich, besonders wenn man Tag für Tag damit konfrontiert wird. Unter dem Strich hat die Krankenschwester ein Zitat des amerikanischen Onkologen Allen Greenberg in eigenen Worten wieder gegeben:
“Fast alle Medikamente sind giftig und nur dafür entwickelt worden, Symptome zu behandeln und nicht um irgendjemanden zu heilen. Die meisten chirurgischen Eingriffe sind unnötig. Kurz gesagt, unser offizielles medizinisches System ist hoffnungslos unpassend und/oder korrupt. Die Behandlung von Krebs und degenerativen Erkrankungen ist ein nationaler Skandal. Je eher Sie das lernen, desto besser wird es Ihnen gehen.”
Greenberg plädiert für Prävention und für eine vorwiegend pflanzliche Ernährung. Ich darf noch Bewegung sowie eine zuckerfreie und kohlenhydratarme Kost hinzufügen.
Vom Nutzen der Bewegung
Prof. Dr Wildor Hollmann gilt als der Nestor der deutschen Sportmedizin. Er lehrte bis ins hohe Alter und hielt mit 90 Jahren noch Vorlesungen. Ich selbst habe ihn mehrfach bei meinen Seminaren als Gastredner engagiert. Ich erinnere mich noch gut, wie die Teilnehmer lieber die Mittagspause sausen ließen, als bei der nicht enden wollenden Fragerunde nach seinem Vortrag auch nur ein Wort zu verpassen.
Eines seiner Zitate: „Gäbe es ein Medikament, das unser Herz stärkt, den Blutdruck senkt, den Blutfettspiegel günstig beeinflusst, die geistige Wachheit fördert, peripher entspannend wirkt, die Belastbarkeit der Knochen und Sehnen verbessert, unsere Muskeln wachsen lässt und die Durchblutung fördert und nicht zu vergessen, unser Leben verlängert, dabei ohne Nebenwirkungen ist – was würden wir dafür bezahlen? Es gibt dieses Medikament. - Es ist die Bewegung.“
Zusätzlich legte er großen Wert auf die Koordination, die Flexibilität, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Wenn man auf eines verzichten wolle, dann seiner Meinung nach höchstens auf die Schnelligkeit. Als ambitionierter Tennisspieler ließ er das für sich aber nicht gelten.
Selten trifft man auf fundierte Wissenschaft und gelebte Menschlichkeit in einer Person. Wildor Hollmann, der Mitbegründer der Sportmedizin, war einer davon. Für mich ein leuchtendes Vorbild!
Prof. Dr Wildor Hollmann gilt als der Nestor der deutschen Sportmedizin. Er lehrte bis ins hohe Alter und hielt mit 90 Jahren noch Vorlesungen. Ich selbst habe ihn mehrfach bei meinen Seminaren als Gastredner engagiert. Ich erinnere mich noch gut, wie die Teilnehmer lieber die Mittagspause sausen ließen, als bei der nicht enden wollenden Fragerunde nach seinem Vortrag auch nur ein Wort zu verpassen.
Eines seiner Zitate: „Gäbe es ein Medikament, das unser Herz stärkt, den Blutdruck senkt, den Blutfettspiegel günstig beeinflusst, die geistige Wachheit fördert, peripher entspannend wirkt, die Belastbarkeit der Knochen und Sehnen verbessert, unsere Muskeln wachsen lässt und die Durchblutung fördert und nicht zu vergessen, unser Leben verlängert, dabei ohne Nebenwirkungen ist – was würden wir dafür bezahlen? Es gibt dieses Medikament. - Es ist die Bewegung.“
Zusätzlich legte er großen Wert auf die Koordination, die Flexibilität, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Wenn man auf eines verzichten wolle, dann seiner Meinung nach höchstens auf die Schnelligkeit. Als ambitionierter Tennisspieler ließ er das für sich aber nicht gelten.
Selten trifft man auf fundierte Wissenschaft und gelebte Menschlichkeit in einer Person. Wildor Hollmann, der Mitbegründer der Sportmedizin, war einer davon. Für mich ein leuchtendes Vorbild!
„Ich will natürlich leben!“
Manche Patienten reagieren konsterniert, wenn ich ihnen angesichts vieler nachgemessener Mängel an essentiellen Substanzen anfangs auch viele Nahrungsergänzungsmittel (NEM´s) verordne. Bei den vielen Kapseln sagen dann manche: „Das möchte ich nicht alles schlucken. Denn ich will natürlich leben.“ Dabei beweisen die Defizite ja nur, dass sie vorher NICHT natürlich gelebt haben. Sonst wären die Defizite ja gar nicht vorhanden. Wir erinnern uns an Hippokrates von Kos, der sagte: „Unsere Nahrung soll unsere Medizin sein.“ Nur bei falscher Ernährung und/oder erhöhtem Verbrauch kommt es überhaupt zu Defiziten.
Wer natürlich leben möchte, braucht nur Folgendes zu tun: Das Auto verkaufen, die Zentralheizung abstellen, Holz hacken, den Acker bestellen und dadurch täglich 5000 kcal verbrennen. Das bekommen wir am Schreibtisch nicht hin. Früher haben die Menschen allein über die hohe Quantität genügend von der Qualität der Ernährung abbekommen. Wenn durch einen geringeren Kalorienbedarf die Quantität sinkt, muss man umso mehr auf die Qualität achten. Und da sind NEM´s manchmal eben unverzichtbar.
Merke: Das Minimumgesetz lehrt, dass der tiefste gemessene Wert über unser Wohlbefinden entscheidet. Es geht uns genauso gut oder schlecht, wie es der tiefste Wert erlaubt. Und einen Mangel an Zink kann ich nicht durch mehr Jod ausgleichen. Einen Mangel an essentiellen Aminosäuren nicht durch mehr Fettsäuren beheben. Darum strebe ich für meine Patienten jeweils die optimierten Werte an, um den Stoffwechsel wie bei einem guten Orchester zu dirigieren.
Manche Patienten reagieren konsterniert, wenn ich ihnen angesichts vieler nachgemessener Mängel an essentiellen Substanzen anfangs auch viele Nahrungsergänzungsmittel (NEM´s) verordne. Bei den vielen Kapseln sagen dann manche: „Das möchte ich nicht alles schlucken. Denn ich will natürlich leben.“ Dabei beweisen die Defizite ja nur, dass sie vorher NICHT natürlich gelebt haben. Sonst wären die Defizite ja gar nicht vorhanden. Wir erinnern uns an Hippokrates von Kos, der sagte: „Unsere Nahrung soll unsere Medizin sein.“ Nur bei falscher Ernährung und/oder erhöhtem Verbrauch kommt es überhaupt zu Defiziten.
Wer natürlich leben möchte, braucht nur Folgendes zu tun: Das Auto verkaufen, die Zentralheizung abstellen, Holz hacken, den Acker bestellen und dadurch täglich 5000 kcal verbrennen. Das bekommen wir am Schreibtisch nicht hin. Früher haben die Menschen allein über die hohe Quantität genügend von der Qualität der Ernährung abbekommen. Wenn durch einen geringeren Kalorienbedarf die Quantität sinkt, muss man umso mehr auf die Qualität achten. Und da sind NEM´s manchmal eben unverzichtbar.
Merke: Das Minimumgesetz lehrt, dass der tiefste gemessene Wert über unser Wohlbefinden entscheidet. Es geht uns genauso gut oder schlecht, wie es der tiefste Wert erlaubt. Und einen Mangel an Zink kann ich nicht durch mehr Jod ausgleichen. Einen Mangel an essentiellen Aminosäuren nicht durch mehr Fettsäuren beheben. Darum strebe ich für meine Patienten jeweils die optimierten Werte an, um den Stoffwechsel wie bei einem guten Orchester zu dirigieren.
Auf Phuket wird es eng
Das Urlaubsparadies Phuket ist voll wie nie. Der Grund: Vor allem wehrfähige Männer aus dem aktuellen europäischen Krisengebiet – ausreichend Kleingeld vorausgesetzt – verlassen in Scharen das Land. Nicht nur aus Russland, sondern auch aus der Ukraine. Man stellt sich auf einen längeren Aufenthalt ein. Sämtliche Villen sind langfristig vermietet, und die Kinder besuchen lokale Privatschulen. Nach Angaben der Tourismusbehörde von Phuket sind diese Flüchtlinge zum wichtigsten Markt geworden.
Als Arzt und Kriegsdienstverweigerer verurteile ich niemanden, der sich dem Kriegsgeschehen entzieht. Auffällig ist nur, dass niemals diejenigen, die über den Krieg entscheiden, darin sterben werden. Opfer sind oft diejenigen, die entweder nicht gefragt wurden oder die sich nicht freikaufen können.
Mein Vorschlag: Man sollte alle unsere glühenden Befürworter und Lieferanten schwerer Geräte gleich mit an die Front schicken. Anton Hofreiter, Strack-Zimmermann, von der Leyen und Annalena Baerbock. Letztere könnte dann nicht nur die Außenpolitik, sondern auch das Kampfgeschehen an der Front feministischer gestalten. Oder hört der Feminismus da dann doch auf?
Zu guter Letzt dürfen natürlich auch Herr Biden und Putin in der ersten Reihe nicht fehlen. Mittendrin statt nur dabei.
Das Urlaubsparadies Phuket ist voll wie nie. Der Grund: Vor allem wehrfähige Männer aus dem aktuellen europäischen Krisengebiet – ausreichend Kleingeld vorausgesetzt – verlassen in Scharen das Land. Nicht nur aus Russland, sondern auch aus der Ukraine. Man stellt sich auf einen längeren Aufenthalt ein. Sämtliche Villen sind langfristig vermietet, und die Kinder besuchen lokale Privatschulen. Nach Angaben der Tourismusbehörde von Phuket sind diese Flüchtlinge zum wichtigsten Markt geworden.
Als Arzt und Kriegsdienstverweigerer verurteile ich niemanden, der sich dem Kriegsgeschehen entzieht. Auffällig ist nur, dass niemals diejenigen, die über den Krieg entscheiden, darin sterben werden. Opfer sind oft diejenigen, die entweder nicht gefragt wurden oder die sich nicht freikaufen können.
Mein Vorschlag: Man sollte alle unsere glühenden Befürworter und Lieferanten schwerer Geräte gleich mit an die Front schicken. Anton Hofreiter, Strack-Zimmermann, von der Leyen und Annalena Baerbock. Letztere könnte dann nicht nur die Außenpolitik, sondern auch das Kampfgeschehen an der Front feministischer gestalten. Oder hört der Feminismus da dann doch auf?
Zu guter Letzt dürfen natürlich auch Herr Biden und Putin in der ersten Reihe nicht fehlen. Mittendrin statt nur dabei.
Wenn Ärzte streiken
Wenn Ärzte streiken – so sollte man annehmen – steigt die Sterberate. Dem ist aber nicht so. Das zeigt eine im British Medical Journal veröffentlichte Studie der Harvard Medical School. Die Sterblichkeit steigt nicht an, in einigen Fällen sinkt sie sogar ab. Wie zum Beispiel bei einem 5-wöchigen Streik in Los Angelos, an dem sich 50 % der Ärzte beteiligten.
Während eines 14-tägigen Ärztestreiks im Jahre 1986 in einem Krankenhaus in Italien starb in diesem Zeitraum kein Patient, sonst durchschnittlich 43 pro Tag.
Während eines Ärztestreiks 2000 in Israel sank die Sterblichkeit um 40 %.
Könnte es sein, dass viele Patienten übertherapiert werden? Dass lieber drei Medikamente zu viel als eines zu wenig verordnet werden? In meinem Beitrag vom 3. Februar habe ich ja schon über die „defensive Medizin“ berichtet. Viele Medikamente werden verordnet, um nur ja allen Leitlinien zu entsprechen. Weil sich der Arzt selbst absichern möchte, und nicht um dem Patienten damit zu helfen.
Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten sind und bleiben die Ursache für viele Todesfälle. In Deutschland sterben mit knapp 60 000 Menschen jährlich deutlich mehr an Nebenwirkungen als im Straßenverkehr. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher sein. Der Grund: Viele Mediziner nehmen Nebenwirkungen nicht ernst. Zweitens kostet es den Arzt jeweils 30 Minuten, um den Vorfall ordnungsgemäß zu melden und in die Statistik aufzunehmen. Bei vollem Wartezimmer passiert das kaum.
Besonders perfide ist, dass Patienten, die z. B. Nebenwirkungen nach dem „Spiken“ erlitten haben, beweisen müssen, dass sie diese ohne den Eingriff nicht bekommen hätten.
Wenn Ärzte streiken – so sollte man annehmen – steigt die Sterberate. Dem ist aber nicht so. Das zeigt eine im British Medical Journal veröffentlichte Studie der Harvard Medical School. Die Sterblichkeit steigt nicht an, in einigen Fällen sinkt sie sogar ab. Wie zum Beispiel bei einem 5-wöchigen Streik in Los Angelos, an dem sich 50 % der Ärzte beteiligten.
Während eines 14-tägigen Ärztestreiks im Jahre 1986 in einem Krankenhaus in Italien starb in diesem Zeitraum kein Patient, sonst durchschnittlich 43 pro Tag.
Während eines Ärztestreiks 2000 in Israel sank die Sterblichkeit um 40 %.
Könnte es sein, dass viele Patienten übertherapiert werden? Dass lieber drei Medikamente zu viel als eines zu wenig verordnet werden? In meinem Beitrag vom 3. Februar habe ich ja schon über die „defensive Medizin“ berichtet. Viele Medikamente werden verordnet, um nur ja allen Leitlinien zu entsprechen. Weil sich der Arzt selbst absichern möchte, und nicht um dem Patienten damit zu helfen.
Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten sind und bleiben die Ursache für viele Todesfälle. In Deutschland sterben mit knapp 60 000 Menschen jährlich deutlich mehr an Nebenwirkungen als im Straßenverkehr. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher sein. Der Grund: Viele Mediziner nehmen Nebenwirkungen nicht ernst. Zweitens kostet es den Arzt jeweils 30 Minuten, um den Vorfall ordnungsgemäß zu melden und in die Statistik aufzunehmen. Bei vollem Wartezimmer passiert das kaum.
Besonders perfide ist, dass Patienten, die z. B. Nebenwirkungen nach dem „Spiken“ erlitten haben, beweisen müssen, dass sie diese ohne den Eingriff nicht bekommen hätten.
Homöopathie 2.0
Kürzlich habe ich darüber berichtet, dass homöopathische Präparate meiner Erfahrung nach nicht dazu in der Lage sind, gemessene Defizite bei essentiellen Substanzen auszugleichen. Da sie eben nur die „Information“, nicht aber die Substanz selbst liefern. Mittlerweile hat sich folgendes ereignet: Kurz vorm Urlaub habe ich mir meine Weisheitszähne ziehen lassen. Mein Zahnarzt, bei dem ich bei jedem Handgriff spüre, dass er weiß, was er tut, hatte mir empfohlen, schon Tage vor der Extraktion das homöopathische Präparat Arnica C 200 einzunehmen. Das sollte der Schwellung vorbeugen. Da ich den Zahnarzt sehr schätze und weniger beratungsresistent bin als manche glauben, habe ich mich an seinen Rat gehalten. Das Ergebnis hat mich dann überrascht: Null Schwellung, und das, obwohl der Kollege ganz schön hebeln musste, um die Kameraden heraus zu bekommen.
Leider kann ich mir jetzt nicht noch einmal die Weisheitszähne ohne die vorherige Arnika-Einnahme ziehen lassen, um die Wirkung zu untermauern. Sicher ist aber, dass ich bei diesem relativ geringen Aufwand in einem ähnlich gelagerten Fall wieder dazu greifen würde.
Kürzlich habe ich darüber berichtet, dass homöopathische Präparate meiner Erfahrung nach nicht dazu in der Lage sind, gemessene Defizite bei essentiellen Substanzen auszugleichen. Da sie eben nur die „Information“, nicht aber die Substanz selbst liefern. Mittlerweile hat sich folgendes ereignet: Kurz vorm Urlaub habe ich mir meine Weisheitszähne ziehen lassen. Mein Zahnarzt, bei dem ich bei jedem Handgriff spüre, dass er weiß, was er tut, hatte mir empfohlen, schon Tage vor der Extraktion das homöopathische Präparat Arnica C 200 einzunehmen. Das sollte der Schwellung vorbeugen. Da ich den Zahnarzt sehr schätze und weniger beratungsresistent bin als manche glauben, habe ich mich an seinen Rat gehalten. Das Ergebnis hat mich dann überrascht: Null Schwellung, und das, obwohl der Kollege ganz schön hebeln musste, um die Kameraden heraus zu bekommen.
Leider kann ich mir jetzt nicht noch einmal die Weisheitszähne ohne die vorherige Arnika-Einnahme ziehen lassen, um die Wirkung zu untermauern. Sicher ist aber, dass ich bei diesem relativ geringen Aufwand in einem ähnlich gelagerten Fall wieder dazu greifen würde.
Die vierte Gewalt
Früher wurden die Medien nach der Legislative, Exekutive und Judikative als die vierte Gewalt im Staate bezeichnet. Aufgabe der Medien war es - neben der umfassenden Berichterstattung - den Mächtigen auf die Finger zu schauen, und bei Bedarf auch heftige Kritik zu üben. Davon ist nicht viel übrig geblieben. Statt die Wahrheit aufzudecken, wo sie sonst nicht erkannt wird, wird die Wahrheit, die vielen kritischen Menschen mittlerweile dämmert, vertuscht und verbogen.
Der Grund: Die neuen Medien haben den Alt-Medien den Rang abgelaufen. Daher werden vormals kritische Magazine wie der SPIEGEL für die Werbung immer uninteressanter. Also begannen die Regierungen, die Alt-Medien zu sponsern – und dadurch handzahm zu machen. Niemand beißt die Hand, die sie füttert. Zusätzlich haben Stiftungen wie die von Bill & Melinda Redaktionen mit Millionen überhäuft – ohne eine direkte Gegenleistung zu erwarten. Deep Lobbying ist der Fachbegriff dafür. Und wieder kommt die fütternde Hand ins Spiel.
Wikipedia und die „Faktenchecker“ sind nichts als der verlängerte Arm der Regierung, NGO's und der Medien. Auch diese werden aus den gleichen Quellen gesponsert. Wenn man Kritikern fachlich nicht beikommen kann, werden sie diffamiert und persönlich diskreditiert. Einer der wenigen noch aufrechten Journalisten, der amerikanische Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh, hat in der Vergangenheit bereits viele Skandale aufgedeckt. Dass es seinen Recherchen nach nun die USA waren, die Nord-Stream sprengten, passt nicht ins Narrativ. Unserer Presse ist das Thema zu heiß. Also wird es totgeschwiegen. Aber Hersh ist nun nicht mehr der preisgekrönte, sondern der „umstrittene“ Journalist.
Besonders traurig ist der Selbstmord des kritischen Biologen Clemens Arvey, der von der ersten Sekunde an das Geschehen der letzten 3 Jahre kritisiert hat. Fachlich konnte ihm die Faktenchecker nicht das Wasser reichen. Nur den sensiblen Wissenschaftler menschlich diskreditieren. In meinen Augen verhält sich so nur ein käufliches, feiges, unmoralisches Pack.
Früher wurden die Medien nach der Legislative, Exekutive und Judikative als die vierte Gewalt im Staate bezeichnet. Aufgabe der Medien war es - neben der umfassenden Berichterstattung - den Mächtigen auf die Finger zu schauen, und bei Bedarf auch heftige Kritik zu üben. Davon ist nicht viel übrig geblieben. Statt die Wahrheit aufzudecken, wo sie sonst nicht erkannt wird, wird die Wahrheit, die vielen kritischen Menschen mittlerweile dämmert, vertuscht und verbogen.
Der Grund: Die neuen Medien haben den Alt-Medien den Rang abgelaufen. Daher werden vormals kritische Magazine wie der SPIEGEL für die Werbung immer uninteressanter. Also begannen die Regierungen, die Alt-Medien zu sponsern – und dadurch handzahm zu machen. Niemand beißt die Hand, die sie füttert. Zusätzlich haben Stiftungen wie die von Bill & Melinda Redaktionen mit Millionen überhäuft – ohne eine direkte Gegenleistung zu erwarten. Deep Lobbying ist der Fachbegriff dafür. Und wieder kommt die fütternde Hand ins Spiel.
Wikipedia und die „Faktenchecker“ sind nichts als der verlängerte Arm der Regierung, NGO's und der Medien. Auch diese werden aus den gleichen Quellen gesponsert. Wenn man Kritikern fachlich nicht beikommen kann, werden sie diffamiert und persönlich diskreditiert. Einer der wenigen noch aufrechten Journalisten, der amerikanische Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh, hat in der Vergangenheit bereits viele Skandale aufgedeckt. Dass es seinen Recherchen nach nun die USA waren, die Nord-Stream sprengten, passt nicht ins Narrativ. Unserer Presse ist das Thema zu heiß. Also wird es totgeschwiegen. Aber Hersh ist nun nicht mehr der preisgekrönte, sondern der „umstrittene“ Journalist.
Besonders traurig ist der Selbstmord des kritischen Biologen Clemens Arvey, der von der ersten Sekunde an das Geschehen der letzten 3 Jahre kritisiert hat. Fachlich konnte ihm die Faktenchecker nicht das Wasser reichen. Nur den sensiblen Wissenschaftler menschlich diskreditieren. In meinen Augen verhält sich so nur ein käufliches, feiges, unmoralisches Pack.
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Gesunde Langlebigkeit
Ein Drittel ist Genetik, und zu zwei Dritteln bestimmt die Lebensweise über unser potentielles Lebensalter. Es existieren aber einige Völker, die deutlich älter werden als der Durchschnitt.
Das Dorf Ogimi beispielsweise liegt im ländlichen Norden der japanischen Insel Okinawa Hontou. Dort gibt es ein Sprichwort: „Mit 80 Jahren bist du nur ein Jugendlicher. Wenn dich deine Vorfahren mit 90 Jahren in den Himmel rufen, bitte sie, zu warten, bis du 100 Jahre alt bist – dann kannst du darüber nachdenken.“
Im Karakorum lebt das Volk der Hunza. Deren Urahnen hat Alexander der Große einst auf seinen Feldzügen in weiser Voraussicht zurückgelassen, damit sie später den Bergsteigern die Lasten auf den Nanga Parbat (8125 m) tragen können. 😉 Die Hunza gelten als das gesündeste Volk der Welt, ebenfalls mit einem großen Anteil von Hundertjährigen. Angeblich gebären dort Frauen noch mit über 60 Jahren Kinder. Krebs ist weitgehend unbekannt, ebenso Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck und Allergien.
Gemeinsam freuen sich beide Völker über einen hohen Anteil naturbelassener Nahrung. In Japan traditionell mit viel Fisch und 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Die Hunza verfügen über einen weiteren „Vorteil“ – nämlich Lebensmittelknappheit. Sie essen nur 2-mal am Tag. Vom Tierversuch wissen wir, dass Kalorienreduktion die Lebensdauer fördert. Ein großer Bestandteil der Nahrung der Hunza sind zudem Aprikosensamen, reich an Vitamin B17. Von der Naturmedizin wissen wir, dass B17 vor Krebs schützt.
Geistige Entspannung gehört ebenfalls dazu. In ganz Japan spricht man von der „Okinawa-Time“. Was bedeutet, dass es die Bewohner dort mit der Zeit nicht ganz so genau nehmen.
Das Credo der Hunza, die viel Yoga und Meditation praktizieren, lautet: Gestern ist bereits vorbei, morgen ist noch nicht da. Das nenne ich Leben in der Gegenwart.
Ein Drittel ist Genetik, und zu zwei Dritteln bestimmt die Lebensweise über unser potentielles Lebensalter. Es existieren aber einige Völker, die deutlich älter werden als der Durchschnitt.
Das Dorf Ogimi beispielsweise liegt im ländlichen Norden der japanischen Insel Okinawa Hontou. Dort gibt es ein Sprichwort: „Mit 80 Jahren bist du nur ein Jugendlicher. Wenn dich deine Vorfahren mit 90 Jahren in den Himmel rufen, bitte sie, zu warten, bis du 100 Jahre alt bist – dann kannst du darüber nachdenken.“
Im Karakorum lebt das Volk der Hunza. Deren Urahnen hat Alexander der Große einst auf seinen Feldzügen in weiser Voraussicht zurückgelassen, damit sie später den Bergsteigern die Lasten auf den Nanga Parbat (8125 m) tragen können. 😉 Die Hunza gelten als das gesündeste Volk der Welt, ebenfalls mit einem großen Anteil von Hundertjährigen. Angeblich gebären dort Frauen noch mit über 60 Jahren Kinder. Krebs ist weitgehend unbekannt, ebenso Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck und Allergien.
Gemeinsam freuen sich beide Völker über einen hohen Anteil naturbelassener Nahrung. In Japan traditionell mit viel Fisch und 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Die Hunza verfügen über einen weiteren „Vorteil“ – nämlich Lebensmittelknappheit. Sie essen nur 2-mal am Tag. Vom Tierversuch wissen wir, dass Kalorienreduktion die Lebensdauer fördert. Ein großer Bestandteil der Nahrung der Hunza sind zudem Aprikosensamen, reich an Vitamin B17. Von der Naturmedizin wissen wir, dass B17 vor Krebs schützt.
Geistige Entspannung gehört ebenfalls dazu. In ganz Japan spricht man von der „Okinawa-Time“. Was bedeutet, dass es die Bewohner dort mit der Zeit nicht ganz so genau nehmen.
Das Credo der Hunza, die viel Yoga und Meditation praktizieren, lautet: Gestern ist bereits vorbei, morgen ist noch nicht da. Das nenne ich Leben in der Gegenwart.
Vom Nutzen der Mammographie
Gehen 1000 Frauen 10 Jahre regelmäßig zur Mammographie, sterben trotzdem 3 an Brustkrebs. Gehen 1000 Frauen NICHT zur Mammographie, sterben 4 an Brustkrebs. In absoluten Zahlen hat also nur eine Frau von 1000 wirklich einen Nutzen. In relativen Zahlen ausgedrückt heißt es dann, die Sterblichkeit durch Mammographie würde um 25 % reduziert. Will man Screening-Programme verkaufen, wird man nicht mit absoluten Zahlen (eine von tausend) werben. Man wirbt mit dem relativen Nutzen von 25 %, der gerne noch auf 30 % aufgerundet wird. Das ist in meinen Augen irreführende Werbung, auf die sogar manche Ärzte hereinfallen. Auf einem Gynäkologen-Kongress in Berlin konnten immerhin 66 % der Frauenärzte die Zahlen richtig deuten - 34 % aber leider nicht. Für Laien ist das noch bedeutend schwerer.
Grundsätzlich gilt: Je häufiger für die Mammographie geworben wird, umso mehr wird deren Nutzen überschätzt. Ebenfalls besteht bei häufigen Früherkennungsuntersuchungen das Risiko der „Überversorgung“. Es werden Brustkrebsfälle diagnostiziert und behandelt, die zu Lebzeiten der Frau wohl nie auffällig geworden wären. Entweder weil sie sehr langsam wachsen, oder sich sogar spontan zurückbilden.
Ich stehe der oft schmerzhaften Mammographie sehr ablehnend gegenüber. Erstens wegen der Strahlenbelastung, und zweitens wegen der häufigen falsch positiven Befunde. Ich setzte auf regelmäßiges Abtasten der Brust, auf Ultraschall und im Zweifelsfall auf eine Kernspinn-Untersuchung (MRT). Letztere hat eine deutlich geringere Fehlerquote, bei gleichzeitig NULL Strahlenbelastung.
Gehen 1000 Frauen 10 Jahre regelmäßig zur Mammographie, sterben trotzdem 3 an Brustkrebs. Gehen 1000 Frauen NICHT zur Mammographie, sterben 4 an Brustkrebs. In absoluten Zahlen hat also nur eine Frau von 1000 wirklich einen Nutzen. In relativen Zahlen ausgedrückt heißt es dann, die Sterblichkeit durch Mammographie würde um 25 % reduziert. Will man Screening-Programme verkaufen, wird man nicht mit absoluten Zahlen (eine von tausend) werben. Man wirbt mit dem relativen Nutzen von 25 %, der gerne noch auf 30 % aufgerundet wird. Das ist in meinen Augen irreführende Werbung, auf die sogar manche Ärzte hereinfallen. Auf einem Gynäkologen-Kongress in Berlin konnten immerhin 66 % der Frauenärzte die Zahlen richtig deuten - 34 % aber leider nicht. Für Laien ist das noch bedeutend schwerer.
Grundsätzlich gilt: Je häufiger für die Mammographie geworben wird, umso mehr wird deren Nutzen überschätzt. Ebenfalls besteht bei häufigen Früherkennungsuntersuchungen das Risiko der „Überversorgung“. Es werden Brustkrebsfälle diagnostiziert und behandelt, die zu Lebzeiten der Frau wohl nie auffällig geworden wären. Entweder weil sie sehr langsam wachsen, oder sich sogar spontan zurückbilden.
Ich stehe der oft schmerzhaften Mammographie sehr ablehnend gegenüber. Erstens wegen der Strahlenbelastung, und zweitens wegen der häufigen falsch positiven Befunde. Ich setzte auf regelmäßiges Abtasten der Brust, auf Ultraschall und im Zweifelsfall auf eine Kernspinn-Untersuchung (MRT). Letztere hat eine deutlich geringere Fehlerquote, bei gleichzeitig NULL Strahlenbelastung.
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