Endorphine
Der britische Afrikaforscher Sir David Livingstone wurde einmal auf Reise von einem Löwen angegriffen. Er konnte nur in letzter Sekunde durch das beherzte Eingreifen seiner Reisebegleiter gerettet werden. Danach wurde er gefragt, wie er diese Nahtoderfahrung empfunden habe. Zu aller Überraschung antworte er, dass er die Situation „wie ein neutraler Beobachter von außen“ wahrgenommen habe, völlig emotionslos und ganz ohne Angst.
Die Natur hält für uns ein spezielles Hormon bereit, welches uns die schlimmsten Situationen erträglicher macht. Dieses Schutzhormon überschwemmt uns in den schwersten Augenblicken, vorausgesetzt wir verfügen über genug Eiweiß- genauer gesagt von der essenziellen Aminosäure Phenylalanin - in unserem Blut. Das ist nämlich der limitierende Eiweißbaustein zur körpereigenen Bildung von Endorphin.
Aber nicht nur bei Todesangst werden Endorphine freigesetzt. Auch körperliche Anstrengung kann zu deren Ausschüttung führen. So berichten manche Langstreckenläufer über das „Runner's High“, unbeschreibliche Glücksgefühle und Leichtigkeit des Seins trotz Anstrengung. Das wäre so ziemlich die gesündeste „Sucht“, die ich mir vorstellen kann.
Der britische Afrikaforscher Sir David Livingstone wurde einmal auf Reise von einem Löwen angegriffen. Er konnte nur in letzter Sekunde durch das beherzte Eingreifen seiner Reisebegleiter gerettet werden. Danach wurde er gefragt, wie er diese Nahtoderfahrung empfunden habe. Zu aller Überraschung antworte er, dass er die Situation „wie ein neutraler Beobachter von außen“ wahrgenommen habe, völlig emotionslos und ganz ohne Angst.
Die Natur hält für uns ein spezielles Hormon bereit, welches uns die schlimmsten Situationen erträglicher macht. Dieses Schutzhormon überschwemmt uns in den schwersten Augenblicken, vorausgesetzt wir verfügen über genug Eiweiß- genauer gesagt von der essenziellen Aminosäure Phenylalanin - in unserem Blut. Das ist nämlich der limitierende Eiweißbaustein zur körpereigenen Bildung von Endorphin.
Aber nicht nur bei Todesangst werden Endorphine freigesetzt. Auch körperliche Anstrengung kann zu deren Ausschüttung führen. So berichten manche Langstreckenläufer über das „Runner's High“, unbeschreibliche Glücksgefühle und Leichtigkeit des Seins trotz Anstrengung. Das wäre so ziemlich die gesündeste „Sucht“, die ich mir vorstellen kann.
Verschlimmbessern
Mir persönlich ist kein Beispiel bekannt, wie der Mensch Millionen Jahre gewachsene Strukturen durch sein Eingreifen nachhaltig verbessert hätte. Als aktuelles Beispiel können wir das Immunsystem betrachten, das sich insbesondere bei Kindern - aber auch bei vielen Erwachsenen - merklich verschlechtert hat. Der Grund: Das Immunsystem muss sich ständig „auffrischen“, um aktiv und wachsam zu bleiben. Das gelingt nur durch den täglichen Kontakt mit vielen Viren und Bakterien und nicht durch Kontaktbeschränkungen, ständige Desinfektion und Masken.
Die Kinderkliniken sind nun überfüllt mit Kindern, die dem RS-Virus wenig entgegen zu setzten haben und daher schwer erkranken. RS-Viren sind nicht neu aufgetreten, nur das Immunsystem ist durch das Eingreifen des Menschen schlechter geworden. Haben wir den Teufel durch den Beelzebub ausgetrieben?
Was lernen wir daraus? Erstens ist es ganz egal, wie ein Krankheitserreger mit Vornamen heißt. Die Kliniken sind im Winter immer überfüllt. Dieses strukturelle Problem will die Politik aber anscheinend nicht beheben. Zeit genug dafür wäre mittlerweile gewesen. Zweitens braucht unser Immunsystem ständig Konfrontation mit der Umwelt, um aktiv und wachsam zu sein.
Ich habe schon lange auf diesen Zusammenhang von Kontaktbeschränkung und schlechterem Immunsystem hingewiesen. Jeder, der ein tiefes Verständnis für die Natur hat, kann das nachvollziehen. Die Politik wohl eher nicht.
Mir persönlich ist kein Beispiel bekannt, wie der Mensch Millionen Jahre gewachsene Strukturen durch sein Eingreifen nachhaltig verbessert hätte. Als aktuelles Beispiel können wir das Immunsystem betrachten, das sich insbesondere bei Kindern - aber auch bei vielen Erwachsenen - merklich verschlechtert hat. Der Grund: Das Immunsystem muss sich ständig „auffrischen“, um aktiv und wachsam zu bleiben. Das gelingt nur durch den täglichen Kontakt mit vielen Viren und Bakterien und nicht durch Kontaktbeschränkungen, ständige Desinfektion und Masken.
Die Kinderkliniken sind nun überfüllt mit Kindern, die dem RS-Virus wenig entgegen zu setzten haben und daher schwer erkranken. RS-Viren sind nicht neu aufgetreten, nur das Immunsystem ist durch das Eingreifen des Menschen schlechter geworden. Haben wir den Teufel durch den Beelzebub ausgetrieben?
Was lernen wir daraus? Erstens ist es ganz egal, wie ein Krankheitserreger mit Vornamen heißt. Die Kliniken sind im Winter immer überfüllt. Dieses strukturelle Problem will die Politik aber anscheinend nicht beheben. Zeit genug dafür wäre mittlerweile gewesen. Zweitens braucht unser Immunsystem ständig Konfrontation mit der Umwelt, um aktiv und wachsam zu sein.
Ich habe schon lange auf diesen Zusammenhang von Kontaktbeschränkung und schlechterem Immunsystem hingewiesen. Jeder, der ein tiefes Verständnis für die Natur hat, kann das nachvollziehen. Die Politik wohl eher nicht.
Magnesium
Das am meisten unterschätze Mineral ist das Magnesium. Anders als Kalzium, Kalium und Natrium gehört es erstens nicht zur Routinemessung. Zweitens messe ich beim Magnesium viel häufiger Defizite als bei den 3 routinemäßig gemessenen Mineralstoffen. Kalzium beispielsweise ist höchst selten defizitär und steigt bei Osteoporose sogar an, wenn es aus dem Knochen frei gesetzt wird. Von daher habe ich den Sinn von Kalzium-Substitution bei Osteoporose noch nie verstanden. Besonders ungünstig ist die gemeinsame Substitution von Kalzium und Magnesium. Denn beides sind zweiwertige Salze, die sich bei der Aufnahme gegenseitig behindern.
Magnesium in HOHER Konzentration erhöht die Anzahl der Mitochondrien (Kraftwerke) in den Zellen. Außerdem werden bei hohen Blutspiegeln Muskelkrämpfe, Migräne oder Tinnitus immer unwahrscheinlicher. Unter Stress oder beim Sport wird immer viel Magnesium verbraucht. Im grünen Blattgemüse als natürliche Magnesiumquelle finden wie heutzutage oft nur unzureichenden Ersatz.
Magnesium füllt man nicht über Nacht auf! Es bedarf langfristiger Substitution, bis alle Zellen wirklich aufgefüllt sind. Bei meinen Infusionen laufen immer 2 Ampullen Magnesium mit, da so viele Menschen einen Mangel haben.
Fazit: Bei allen künftigen Blutuntersuchungen explizit Magnesium mitmessen lassen und Werte im oberen Normbereich anstreben!
Das am meisten unterschätze Mineral ist das Magnesium. Anders als Kalzium, Kalium und Natrium gehört es erstens nicht zur Routinemessung. Zweitens messe ich beim Magnesium viel häufiger Defizite als bei den 3 routinemäßig gemessenen Mineralstoffen. Kalzium beispielsweise ist höchst selten defizitär und steigt bei Osteoporose sogar an, wenn es aus dem Knochen frei gesetzt wird. Von daher habe ich den Sinn von Kalzium-Substitution bei Osteoporose noch nie verstanden. Besonders ungünstig ist die gemeinsame Substitution von Kalzium und Magnesium. Denn beides sind zweiwertige Salze, die sich bei der Aufnahme gegenseitig behindern.
Magnesium in HOHER Konzentration erhöht die Anzahl der Mitochondrien (Kraftwerke) in den Zellen. Außerdem werden bei hohen Blutspiegeln Muskelkrämpfe, Migräne oder Tinnitus immer unwahrscheinlicher. Unter Stress oder beim Sport wird immer viel Magnesium verbraucht. Im grünen Blattgemüse als natürliche Magnesiumquelle finden wie heutzutage oft nur unzureichenden Ersatz.
Magnesium füllt man nicht über Nacht auf! Es bedarf langfristiger Substitution, bis alle Zellen wirklich aufgefüllt sind. Bei meinen Infusionen laufen immer 2 Ampullen Magnesium mit, da so viele Menschen einen Mangel haben.
Fazit: Bei allen künftigen Blutuntersuchungen explizit Magnesium mitmessen lassen und Werte im oberen Normbereich anstreben!
Ehrliche Politiker
Ehrliche Politiker findet man am ehesten auf kommunaler Ebene. Dort bekommen sie jeden Tag Feedback vom Wähler und müssen ihnen immer wieder in die Augen schauen. Wenn aber ein Politiker die Karriereleiter hinauf klettert, passieren zwei Dinge. Erstens wird man im Politikgeschäft geschliffen. Und dabei kommt nicht immer ein Brillant zum Vorschein. Zweitens entfernen sich die Politiker immer weiter weg vom Volk, das sie eigentlich vertreten sollten.
Besonders weit weg ist man anscheinend in Brüssel. Wenn wir ehrlich sind, weiß doch niemand von uns wirklich, was unsere hoch dotierten Volksvertreter in dieser Blase dort treiben. Ich persönlich glaube, dass diese jetzt ins Visier geratene griechische Vizepräsidentin der EU mit Taschen voller Geld nur die Spitze des Eisberges ist.
Überall, wo es um Macht und Geld geht, werden charakterlich fragwürdige Menschen angezogen wie die Schmeißfliegen vom Aas. Nicht nur in der Politik. Selbst unsere Medien sprechen mittlerweile öffentlich von einer korrupten FIFA.
Anekdote am Rande: Kürzlich wurde ich unfreiwilliger Zeuge eines Gesprächs am Nebentisch eines Restaurants. Eine Dame, wohl Mitte 40, sprach darüber, sich beruflich verändern zu wollen. Entweder wollte sie etwas mit Lobbyismus machen oder aber in die Politik gehen. Anscheinend ist für viele der Unterschied fließend. Wenn ich menschlich integre Persönlichkeiten finden müsste, würde ich zuletzt in der Politik suchen. Unter dem Strich ist es schade, dass prinzipiell gute Ideen immer wieder von Geschäftemachern korrumpiert werden.
Ehrliche Politiker findet man am ehesten auf kommunaler Ebene. Dort bekommen sie jeden Tag Feedback vom Wähler und müssen ihnen immer wieder in die Augen schauen. Wenn aber ein Politiker die Karriereleiter hinauf klettert, passieren zwei Dinge. Erstens wird man im Politikgeschäft geschliffen. Und dabei kommt nicht immer ein Brillant zum Vorschein. Zweitens entfernen sich die Politiker immer weiter weg vom Volk, das sie eigentlich vertreten sollten.
Besonders weit weg ist man anscheinend in Brüssel. Wenn wir ehrlich sind, weiß doch niemand von uns wirklich, was unsere hoch dotierten Volksvertreter in dieser Blase dort treiben. Ich persönlich glaube, dass diese jetzt ins Visier geratene griechische Vizepräsidentin der EU mit Taschen voller Geld nur die Spitze des Eisberges ist.
Überall, wo es um Macht und Geld geht, werden charakterlich fragwürdige Menschen angezogen wie die Schmeißfliegen vom Aas. Nicht nur in der Politik. Selbst unsere Medien sprechen mittlerweile öffentlich von einer korrupten FIFA.
Anekdote am Rande: Kürzlich wurde ich unfreiwilliger Zeuge eines Gesprächs am Nebentisch eines Restaurants. Eine Dame, wohl Mitte 40, sprach darüber, sich beruflich verändern zu wollen. Entweder wollte sie etwas mit Lobbyismus machen oder aber in die Politik gehen. Anscheinend ist für viele der Unterschied fließend. Wenn ich menschlich integre Persönlichkeiten finden müsste, würde ich zuletzt in der Politik suchen. Unter dem Strich ist es schade, dass prinzipiell gute Ideen immer wieder von Geschäftemachern korrumpiert werden.
Medikamente teilen
Das Missmanagement im Gesundheitswesen treibt immer seltsamere Blüten. Es sind nun so wenige der gängigen Medikamente verfügbar, dass der deutsche Gesundheitsminister dazu aufruft, Nachbarn sollten sich gegenseitig aushelfen, wenn es knapp wird.
Apotheken haben weder Fieber- noch Hustensäfte für Kinder. Freie Betten in den Kinderkliniken sind weiterhin so selten wie die blaue Mauritius. Der Grund: In den letzten Jahren ist so stark an der Kostenschraube gedreht worden, dass besonders an den Medikamenten mit abgelaufenem Patent-Schutz (Generika) nur noch Centbeträge verdient werden. Da ist dann die „Musik“ draußen. (Könnte das auch eine Erklärung dafür sein, dass die Pharmaunternehmen immer mehr auf I*pfungen jeder Art schwenken, weil da nie der Patentschutz abläuft? Zudem haftet meist der Staat für deren Nebenwirkungen.) Grund Nummer zwei ist der Shareholder-Value. Investoren wollen am Gesundheitssystem verdienen und pressen es aus wie eine Zitrone.
Lauterbach durfte laut Gerichtsbeschluss vor Millionenpublikum straffrei behaupten, dass die Letzte – Ihr wisst schon was - nebenwirkungsfrei war. Das sei seine „persönliche Meinung“. Zum Verständnis: Als Gesundheitsminister darf man offenkundig Falsches in die Welt hinaus posaunen? Und als kleiner Arzt am Rande der Stadt wird man für seine persönliche Meinung zensiert?
Das Missmanagement im Gesundheitswesen treibt immer seltsamere Blüten. Es sind nun so wenige der gängigen Medikamente verfügbar, dass der deutsche Gesundheitsminister dazu aufruft, Nachbarn sollten sich gegenseitig aushelfen, wenn es knapp wird.
Apotheken haben weder Fieber- noch Hustensäfte für Kinder. Freie Betten in den Kinderkliniken sind weiterhin so selten wie die blaue Mauritius. Der Grund: In den letzten Jahren ist so stark an der Kostenschraube gedreht worden, dass besonders an den Medikamenten mit abgelaufenem Patent-Schutz (Generika) nur noch Centbeträge verdient werden. Da ist dann die „Musik“ draußen. (Könnte das auch eine Erklärung dafür sein, dass die Pharmaunternehmen immer mehr auf I*pfungen jeder Art schwenken, weil da nie der Patentschutz abläuft? Zudem haftet meist der Staat für deren Nebenwirkungen.) Grund Nummer zwei ist der Shareholder-Value. Investoren wollen am Gesundheitssystem verdienen und pressen es aus wie eine Zitrone.
Lauterbach durfte laut Gerichtsbeschluss vor Millionenpublikum straffrei behaupten, dass die Letzte – Ihr wisst schon was - nebenwirkungsfrei war. Das sei seine „persönliche Meinung“. Zum Verständnis: Als Gesundheitsminister darf man offenkundig Falsches in die Welt hinaus posaunen? Und als kleiner Arzt am Rande der Stadt wird man für seine persönliche Meinung zensiert?
Ich wünsche all meinen Lesern frohe Weihnachten im Kreis Eurer Lieben. Ich bedanke mich bei Euch allen für das Interesse, die konstruktive Kritik und das Teilen meiner Beträge. Frohe Festtage! 🎄
Risiko Vorsorge
Gesundheitsbewusste Menschen nehmen gerne an Vorsorgeuntersuchungen teil. Schließlich wird sogar offiziell berichtet, dass sich „durch das Mammografie-Screening die Brustkrebssterblichkeit um bis zu 30 % senken lässt.“ Das hört sich gut an. Der Laie vermutet dann, dass von 100 Frauen 30 weniger an Brustkrebs sterben. - Weit gefehlt!
Studien haben ergeben, dass von 1000 Frauen, die regelmäßig am Screening teilnehmen, drei an Brustkrebs starben. Bei einer Kontrollgruppe von 1000 Frauen, die NICHT am Screening teilnahmen, starben vier. Drei statt vier – das ist eine relative Risikoreduktion von 25 %. Aufgerundet für die Werbung auf bis zu 30 %. Das sollte man der Fairness halber dazu sagen.
In Asien wurde vor einiger Zeit eine Vorsorge-Untersuchung auf Schilddrüsen-Krebs angeboten. Eine reine Selbstzahler-Leistung. Man muss wissen, dass die Wahrscheinlichkeit, an einem Schilddrüsen-Karzinom zu sterben, extrem gering ist. Trotzdem wurden dank entsprechender Werbung viele dieser Untersuchungen durchgeführt - und dementsprechend viele Krebsfälle entdeckt. Die Patienten ließen sich operieren und die Schilddrüse entfernen. Wie wir wissen, ist man danach lebenslang auf die Einnahme von Schilddrüsenhormonen angewiesen. Trotzdem waren die Patienten heilfroh, dass der Krebs früh erkannt und die Schilddrüse rechtzeitig entfernt wurde. Der springende Punkt ist: Trotz der stark gestiegenen Operationen hat sich die ohnehin schon geringe Sterblichkeit beim Schilddrüsen-Krebs nicht weiter verringert. Die Zahlen vor der Einführung des Screenings zeigten keinen signifikanten Unterschied gegenüber jenen danach.
Prävention findet nicht am Röntgengerät statt, sondern jeden Tag durch eine gesunde Lebensweise!
Gesundheitsbewusste Menschen nehmen gerne an Vorsorgeuntersuchungen teil. Schließlich wird sogar offiziell berichtet, dass sich „durch das Mammografie-Screening die Brustkrebssterblichkeit um bis zu 30 % senken lässt.“ Das hört sich gut an. Der Laie vermutet dann, dass von 100 Frauen 30 weniger an Brustkrebs sterben. - Weit gefehlt!
Studien haben ergeben, dass von 1000 Frauen, die regelmäßig am Screening teilnehmen, drei an Brustkrebs starben. Bei einer Kontrollgruppe von 1000 Frauen, die NICHT am Screening teilnahmen, starben vier. Drei statt vier – das ist eine relative Risikoreduktion von 25 %. Aufgerundet für die Werbung auf bis zu 30 %. Das sollte man der Fairness halber dazu sagen.
In Asien wurde vor einiger Zeit eine Vorsorge-Untersuchung auf Schilddrüsen-Krebs angeboten. Eine reine Selbstzahler-Leistung. Man muss wissen, dass die Wahrscheinlichkeit, an einem Schilddrüsen-Karzinom zu sterben, extrem gering ist. Trotzdem wurden dank entsprechender Werbung viele dieser Untersuchungen durchgeführt - und dementsprechend viele Krebsfälle entdeckt. Die Patienten ließen sich operieren und die Schilddrüse entfernen. Wie wir wissen, ist man danach lebenslang auf die Einnahme von Schilddrüsenhormonen angewiesen. Trotzdem waren die Patienten heilfroh, dass der Krebs früh erkannt und die Schilddrüse rechtzeitig entfernt wurde. Der springende Punkt ist: Trotz der stark gestiegenen Operationen hat sich die ohnehin schon geringe Sterblichkeit beim Schilddrüsen-Krebs nicht weiter verringert. Die Zahlen vor der Einführung des Screenings zeigten keinen signifikanten Unterschied gegenüber jenen danach.
Prävention findet nicht am Röntgengerät statt, sondern jeden Tag durch eine gesunde Lebensweise!
❤2
Ernährung & Medizin
„Wer sich richtig ernährt, der braucht keine Medizin. Wer sich falsch ernährt, dem hilft keine Medizin! (Ein Zitat von Hippokrates)
Leider hat sich das Ernährungsverhalten in den letzten 100 Jahren enorm verändert. Ich helfe dir, dich im Dschungel der oft widersprüchlichen Empfehlungen zurechtzufinden. Und das erfolgt am besten durch eine Messung im Blut und die daraufhin erfolgende individualisierte Empfehlung.
Merke: Nur wer misst, weiß Bescheid.
„Wer sich richtig ernährt, der braucht keine Medizin. Wer sich falsch ernährt, dem hilft keine Medizin! (Ein Zitat von Hippokrates)
Leider hat sich das Ernährungsverhalten in den letzten 100 Jahren enorm verändert. Ich helfe dir, dich im Dschungel der oft widersprüchlichen Empfehlungen zurechtzufinden. Und das erfolgt am besten durch eine Messung im Blut und die daraufhin erfolgende individualisierte Empfehlung.
Merke: Nur wer misst, weiß Bescheid.
Liebe Community, ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich freue mich schon auf zukünftig anstehende Projekte und auf viele interessante Beiträge zum Thema Gesundheit und Co.
Essenziell heißt lebensnotwendig
Der Mensch besteht aus 47 zwingend lebensnotwendigen Substanzen: Das sind Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine und Spurenelemente. Würde nur eine einzige davon ganz fehlen, wäre man tot. Darum nennt man diese natürlichen Substanzen essenziell. Stell dir vor, du hättest von nur einem dieser Naturstoffe die Hälfte der optimalen Dosis im Blut und in der Zelle. Dann bist du zwar nicht tot, lebst aber auch nur halb. Wenn so ein Mangel schleichend entsteht, spürt man die Veränderung kaum. Doch irgendwann realisierst du, dass irgendwo die Handbremse angezogen sein muss.
Du bekommst deine PS nicht mehr auf die Straße. Dabei steckt oft nur ein banaler Mangel dahinter. Ein Nadelöhr. In meiner Praxis beschäftige ich mich fast ausschließlich mit der Optimierung dieser Substanzen - Messen und gezielt auffüllen. Zur Not sogar intravenös.
Merke: Nicht der Arzt heilt - die Natur heilt. Darum müssen wir die Natur unterstützen. Im Idealfall mit gesunder Ernährung. Und wenn das nicht ausreicht, mit Nahrungsergänzungsmitteln (NEMs).
Der Mensch besteht aus 47 zwingend lebensnotwendigen Substanzen: Das sind Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine und Spurenelemente. Würde nur eine einzige davon ganz fehlen, wäre man tot. Darum nennt man diese natürlichen Substanzen essenziell. Stell dir vor, du hättest von nur einem dieser Naturstoffe die Hälfte der optimalen Dosis im Blut und in der Zelle. Dann bist du zwar nicht tot, lebst aber auch nur halb. Wenn so ein Mangel schleichend entsteht, spürt man die Veränderung kaum. Doch irgendwann realisierst du, dass irgendwo die Handbremse angezogen sein muss.
Du bekommst deine PS nicht mehr auf die Straße. Dabei steckt oft nur ein banaler Mangel dahinter. Ein Nadelöhr. In meiner Praxis beschäftige ich mich fast ausschließlich mit der Optimierung dieser Substanzen - Messen und gezielt auffüllen. Zur Not sogar intravenös.
Merke: Nicht der Arzt heilt - die Natur heilt. Darum müssen wir die Natur unterstützen. Im Idealfall mit gesunder Ernährung. Und wenn das nicht ausreicht, mit Nahrungsergänzungsmitteln (NEMs).