Das vegetative Nervensystem
Das vegetative oder autonome Nervensystem ist willentlich nicht beeinflussbar. Wenn ich den Arm ausstrecke, weil ich nach einem Apfel greifen will, wird das vom willkürlichen Nervensystem gesteuert. Wird der Körper dagegen durch ein bedrohliches Ereignis in den Angriffs- oder Fluchtmodus versetzt, dann geschieht das über das unwillkürliche Nervensystem, genauer gesagt über den Nervus Sympathikus. Dieser sorgt u. a. auch dafür, dass bei Aufregung der Puls ansteigt oder der Mund trocken wird, wenn man an das Rednerpult tritt.
Der Gegenspieler im unwillkürlichen Nervensystem ist der Nervus Parasympathikus, der eher für die Entspannung und Regeneration steht. Ist das Gleichgewicht des autonomen Nervensystems gestört, kann das zu erheblichen chronischen Erkrankungen führen. Früher sagte der Arzt dann gerne: „Sie haben eine vegetative Dystonie,“ was übersetzt nichts anderes heißt als: „Ich weiß auch nicht, was du hast…“
Heute werden die Störungen eher mit dem Etikett Burnout und Depression versehen und viel zu schnell mit Psychopharmaka behandelt. Diverse Studien belegen, dass die Wirkung dieser Medikamente gegen null tendiert, aber trotzdem langfristig eingenommen werden, weil die Absetzerscheinungen so fatal sind.
Durch unseren heutigen Lebensstil mit Sorgen und Stress gewinnt oft der Sympathikus die Überhand. Dem müssen wir durch viel Entspannung, Meditation und leichter Ausdauerbewegung entgegenwirken, um nicht in die Falle der stressbedingten chronischen Erkrankungen zu geraten.
Das vegetative oder autonome Nervensystem ist willentlich nicht beeinflussbar. Wenn ich den Arm ausstrecke, weil ich nach einem Apfel greifen will, wird das vom willkürlichen Nervensystem gesteuert. Wird der Körper dagegen durch ein bedrohliches Ereignis in den Angriffs- oder Fluchtmodus versetzt, dann geschieht das über das unwillkürliche Nervensystem, genauer gesagt über den Nervus Sympathikus. Dieser sorgt u. a. auch dafür, dass bei Aufregung der Puls ansteigt oder der Mund trocken wird, wenn man an das Rednerpult tritt.
Der Gegenspieler im unwillkürlichen Nervensystem ist der Nervus Parasympathikus, der eher für die Entspannung und Regeneration steht. Ist das Gleichgewicht des autonomen Nervensystems gestört, kann das zu erheblichen chronischen Erkrankungen führen. Früher sagte der Arzt dann gerne: „Sie haben eine vegetative Dystonie,“ was übersetzt nichts anderes heißt als: „Ich weiß auch nicht, was du hast…“
Heute werden die Störungen eher mit dem Etikett Burnout und Depression versehen und viel zu schnell mit Psychopharmaka behandelt. Diverse Studien belegen, dass die Wirkung dieser Medikamente gegen null tendiert, aber trotzdem langfristig eingenommen werden, weil die Absetzerscheinungen so fatal sind.
Durch unseren heutigen Lebensstil mit Sorgen und Stress gewinnt oft der Sympathikus die Überhand. Dem müssen wir durch viel Entspannung, Meditation und leichter Ausdauerbewegung entgegenwirken, um nicht in die Falle der stressbedingten chronischen Erkrankungen zu geraten.
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Verfilzte Strukturen
Laut Lobbyregister treffen im deutschen Bundestag 38 Lobbyisten auf einen Abgeordneten. 28 Abgeordnete sind selbst Lobbyisten. Unter dem Strich gehen also deutlich mehr Lobbyisten im Bundestag ein und aus als Abgeordnete. Und jetzt dürfen wir dreimal raten, wer uns eigentlich regiert. Der Vorteil der Lobbyverbände: sie schicken sehr gut ausgebildete und intelligente Strategen ins Rennen, die dann in Sachen Fachkompetenz (und auch sonst) oft auf unbewaffnete Politiker stoßen. Darum finden wir in manchen Gesetzesvorlagen copy-and-paste die Texte der Interessens-Verbände wieder.
Viele Schlüsselpositionen in Politik und Wirtschaft sind zudem besetzt von Absolventen der Akademie des WEF, den Young Global Leaders. Wen wundert es, wenn diese dann praktisch wie eine Stimme sprechen und den Meinungskorridor verengen.
Viele von uns erinnern sich noch an die erstaunlich ehrliche Aussage des damaligen Bundes-Gesundheitsministers Host Seehofers: „Wer in Berlin das Sagen hat, wurde nicht gewählt. Und wer gewählt wurde, hat nichts zu sagen“. Später wurde der Posten dann direkt mit dem Lobbyisten JS besetzt. Die kurzen Wege sind doch die effektivsten.
Laut Lobbyregister treffen im deutschen Bundestag 38 Lobbyisten auf einen Abgeordneten. 28 Abgeordnete sind selbst Lobbyisten. Unter dem Strich gehen also deutlich mehr Lobbyisten im Bundestag ein und aus als Abgeordnete. Und jetzt dürfen wir dreimal raten, wer uns eigentlich regiert. Der Vorteil der Lobbyverbände: sie schicken sehr gut ausgebildete und intelligente Strategen ins Rennen, die dann in Sachen Fachkompetenz (und auch sonst) oft auf unbewaffnete Politiker stoßen. Darum finden wir in manchen Gesetzesvorlagen copy-and-paste die Texte der Interessens-Verbände wieder.
Viele Schlüsselpositionen in Politik und Wirtschaft sind zudem besetzt von Absolventen der Akademie des WEF, den Young Global Leaders. Wen wundert es, wenn diese dann praktisch wie eine Stimme sprechen und den Meinungskorridor verengen.
Viele von uns erinnern sich noch an die erstaunlich ehrliche Aussage des damaligen Bundes-Gesundheitsministers Host Seehofers: „Wer in Berlin das Sagen hat, wurde nicht gewählt. Und wer gewählt wurde, hat nichts zu sagen“. Später wurde der Posten dann direkt mit dem Lobbyisten JS besetzt. Die kurzen Wege sind doch die effektivsten.
Übersäuerung, die schleichende Erkrankung
Eine oft verkannte Ursache chronischer Erkrankungen ist die Übersäuerung des Körpers. Diesen schleichenden Prozess spürt man selbst nicht, sondern erst die Erkrankungen, die daraus entstehen. Viele Naturheilkundler sind davon überzeugt, dass fast alle Krankheiten im sauren Milieu entstehen: Von der Arthrose, chronischen Entzündungen bis hin zu Bluthochdruck und Krebs.
Hauptursache der Übersäuerung ist der Zucker. Merke: Zucker macht sauer. Hier ist aber nicht nur der Haushaltszucker gemeint. Alle Kohlenhydrate werden im Endeffekt als Zucker verstoffwechselt. Und auch Softdrinks, Alkohol, Kaffee etc. tragen zur Übersäuerung bei.
Basenbildend und damit entsäuernd ist die vornehmlich pflanzliche Ernährung. Viel Wasser und Bewegung tragen zur Entsäuerung bei.
Man kann seinen pH Wert mit speziellen Teststäbchen über den Urin messen. Morgens ist der Urin immer sauer, da die Nieren besonders über Nacht aktiv Säure ausscheiden. Darum ist ein sauer Morgenurin nicht zwingend ein Zeichen für chronische Übersäuerung. Im Laufe des Tages sollte der Urin dann zumindest schwach basisch werden - sonst steckt man bereits unbemerkt in der Säure-Falle.
Eine oft verkannte Ursache chronischer Erkrankungen ist die Übersäuerung des Körpers. Diesen schleichenden Prozess spürt man selbst nicht, sondern erst die Erkrankungen, die daraus entstehen. Viele Naturheilkundler sind davon überzeugt, dass fast alle Krankheiten im sauren Milieu entstehen: Von der Arthrose, chronischen Entzündungen bis hin zu Bluthochdruck und Krebs.
Hauptursache der Übersäuerung ist der Zucker. Merke: Zucker macht sauer. Hier ist aber nicht nur der Haushaltszucker gemeint. Alle Kohlenhydrate werden im Endeffekt als Zucker verstoffwechselt. Und auch Softdrinks, Alkohol, Kaffee etc. tragen zur Übersäuerung bei.
Basenbildend und damit entsäuernd ist die vornehmlich pflanzliche Ernährung. Viel Wasser und Bewegung tragen zur Entsäuerung bei.
Man kann seinen pH Wert mit speziellen Teststäbchen über den Urin messen. Morgens ist der Urin immer sauer, da die Nieren besonders über Nacht aktiv Säure ausscheiden. Darum ist ein sauer Morgenurin nicht zwingend ein Zeichen für chronische Übersäuerung. Im Laufe des Tages sollte der Urin dann zumindest schwach basisch werden - sonst steckt man bereits unbemerkt in der Säure-Falle.
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O´zapft is!
So ziemlich genau vor 5 Jahren hatte ich die „Schnapsidee“, keinen Alkohol mehr zu trinken. Nüchtern betrachtet kann es ja nicht wirklich gesund sein, dem Körper ein – wenn auch gesellschaftlich legitimiertes - Zellgift zuzuführen. Auch wenn ich vorher einen guten Wein oder eine Maß auf dem Oktoberfest durchaus genossen habe, ist mir der Verzicht nicht schwergefallen. Ganz im Gegensatz zu meinem Umfeld! Langjährige Freunde schienen richtig ein Problem damit zu haben, dass ich sie alleine trinken ließ. Ich selbst empfand mich auf Feiern ohne Alkohol nicht weniger lustig als sonst. Das Problem hatten eher die anderen damit.
Nach und nach haben dann aber auch andere Freunde umgeschwenkt und führen ebenfalls ein Leben ohne Alkohol. Mit den gleichen Erfahrungen. Das Gehirn ist frischer, die Gedanken klarer und das Wohlbefinden steigt. Doch an den Reaktionen der Mitmenschen spürt man, welche Rolle der Alkohol in vielen Gehirnen spielt.
Alles im Leben hat seine Zeit. Als Student konnte man mir sicher nicht vorwerfen, dass ich zu wenig getrunken hätte. Doch nun ist zumindest für mich eine ganz andere Zeit gekommen. Und das ist ein Genuss einer ganz anderen Art.
Ich will niemanden bekehren. Aber ausprobieren könnte man das ja einmal…;-)
So ziemlich genau vor 5 Jahren hatte ich die „Schnapsidee“, keinen Alkohol mehr zu trinken. Nüchtern betrachtet kann es ja nicht wirklich gesund sein, dem Körper ein – wenn auch gesellschaftlich legitimiertes - Zellgift zuzuführen. Auch wenn ich vorher einen guten Wein oder eine Maß auf dem Oktoberfest durchaus genossen habe, ist mir der Verzicht nicht schwergefallen. Ganz im Gegensatz zu meinem Umfeld! Langjährige Freunde schienen richtig ein Problem damit zu haben, dass ich sie alleine trinken ließ. Ich selbst empfand mich auf Feiern ohne Alkohol nicht weniger lustig als sonst. Das Problem hatten eher die anderen damit.
Nach und nach haben dann aber auch andere Freunde umgeschwenkt und führen ebenfalls ein Leben ohne Alkohol. Mit den gleichen Erfahrungen. Das Gehirn ist frischer, die Gedanken klarer und das Wohlbefinden steigt. Doch an den Reaktionen der Mitmenschen spürt man, welche Rolle der Alkohol in vielen Gehirnen spielt.
Alles im Leben hat seine Zeit. Als Student konnte man mir sicher nicht vorwerfen, dass ich zu wenig getrunken hätte. Doch nun ist zumindest für mich eine ganz andere Zeit gekommen. Und das ist ein Genuss einer ganz anderen Art.
Ich will niemanden bekehren. Aber ausprobieren könnte man das ja einmal…;-)
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Widerstand in der Ärzteschaft
Folgenden Witz, der früher unter uns Studenten kursierte, habe ich schon einmal zum Besten gegeben: Gib einem Physikstudenten die Formelsammlung der Physik mit der Aufforderung: „Lern diese auswendig!“ - So wird er rückfragen: „Warum?" Wenn ich eine Formel brauche, dann weiß ich doch, wo ich nachschlagen kann. - Gib dagegen einem Medizinstudenten das Telefonbuch seiner Heimatstadt mit der Vorgabe: „Lerne dieses auswendig, dann wird er nicht fragen „Warum?" Sondern „bis wann“?
Dieser Witz verdeutlicht, dass Mitdenken und Hinterfragen nicht unbedingt das ist, was im Medizinstudium gefragt oder gefördert wird. Allein durch den Numerus clausus werden die braven, stromlinienförmigen Studenten ausgewählt. Und wer dann besonders viele Telefonbücher auswendig gelernt hat, der kann es dann sogar bis zum Gesundheitsminister schaffen.
Glücklicherweise regt sich immer mehr Widerstand in der Ärzteschaft, auch besonders gegen diese verhaltensauffällige Person an der politischen Spitze. Sogar der Ärztekammer-Präsident Reinhardt sagte öffentlich: KL ist kein Arzt. Er sei zwar de jure Mediziner, habe faktisch aber nie als Arzt gearbeitet. Und wenn KL von „Wir Ärzte“ redet, dann sei das praktisch Amtsanmaßung. Meiner Meinung nach ist die ständige Verbreitung von Angst ohnehin unethisch und sollte niemals ärztliche Eigenschaft sein. Weise Ärzte wissen um die Seele und deren Bedeutung bei der Heilung.
Grundsätzlich bin ich immer stolz auf meine Kollegen, wenn sie das System hinterfragen und vor allem erkennen, wer die ganzen Studien finanziert, deren „Erkenntnisse“ sie tagtäglich umsetzten.
Folgenden Witz, der früher unter uns Studenten kursierte, habe ich schon einmal zum Besten gegeben: Gib einem Physikstudenten die Formelsammlung der Physik mit der Aufforderung: „Lern diese auswendig!“ - So wird er rückfragen: „Warum?" Wenn ich eine Formel brauche, dann weiß ich doch, wo ich nachschlagen kann. - Gib dagegen einem Medizinstudenten das Telefonbuch seiner Heimatstadt mit der Vorgabe: „Lerne dieses auswendig, dann wird er nicht fragen „Warum?" Sondern „bis wann“?
Dieser Witz verdeutlicht, dass Mitdenken und Hinterfragen nicht unbedingt das ist, was im Medizinstudium gefragt oder gefördert wird. Allein durch den Numerus clausus werden die braven, stromlinienförmigen Studenten ausgewählt. Und wer dann besonders viele Telefonbücher auswendig gelernt hat, der kann es dann sogar bis zum Gesundheitsminister schaffen.
Glücklicherweise regt sich immer mehr Widerstand in der Ärzteschaft, auch besonders gegen diese verhaltensauffällige Person an der politischen Spitze. Sogar der Ärztekammer-Präsident Reinhardt sagte öffentlich: KL ist kein Arzt. Er sei zwar de jure Mediziner, habe faktisch aber nie als Arzt gearbeitet. Und wenn KL von „Wir Ärzte“ redet, dann sei das praktisch Amtsanmaßung. Meiner Meinung nach ist die ständige Verbreitung von Angst ohnehin unethisch und sollte niemals ärztliche Eigenschaft sein. Weise Ärzte wissen um die Seele und deren Bedeutung bei der Heilung.
Grundsätzlich bin ich immer stolz auf meine Kollegen, wenn sie das System hinterfragen und vor allem erkennen, wer die ganzen Studien finanziert, deren „Erkenntnisse“ sie tagtäglich umsetzten.
Entschuldigen und Verzeihen
Man kann sich selbst nicht so einfach entschuldigen. Man kann, wenn man es ehrlich meint, höchstens um Verzeihung bitten. Manche sagen lapidar: „Ich habe mich doch entschuldigt“ und meinen, damit wäre der Braten gegessen. Das ist ein Irrtum! Man SELBST kann sich nämlich gar nicht entschuldigen. Das muss derjenige machen, den Sie um Verzeihung bitten. Wenn man merkt, dass diese Bitte um Verzeihung wirklich ernst gemeint und von Herzen kommt, dann sollten wir das eventuell fehlerhafte Verhalten dieses Menschen entschuldigen und damit aus der (Gedanken-) Welt schaffen.
Ich kann nur raten, diesen Bitten eher großzügig nachzukommen, um nicht selbst Groll im Herzen zu tragen. Denn das schadet keinem mehr als uns selbst. Und ein großes Herz verzeiht viel.
Man kann sich selbst nicht so einfach entschuldigen. Man kann, wenn man es ehrlich meint, höchstens um Verzeihung bitten. Manche sagen lapidar: „Ich habe mich doch entschuldigt“ und meinen, damit wäre der Braten gegessen. Das ist ein Irrtum! Man SELBST kann sich nämlich gar nicht entschuldigen. Das muss derjenige machen, den Sie um Verzeihung bitten. Wenn man merkt, dass diese Bitte um Verzeihung wirklich ernst gemeint und von Herzen kommt, dann sollten wir das eventuell fehlerhafte Verhalten dieses Menschen entschuldigen und damit aus der (Gedanken-) Welt schaffen.
Ich kann nur raten, diesen Bitten eher großzügig nachzukommen, um nicht selbst Groll im Herzen zu tragen. Denn das schadet keinem mehr als uns selbst. Und ein großes Herz verzeiht viel.
Politik-Soldaten
Wie wird man Politiker? Nirgendwo kann eine narzisstische Persönlichkeit ohne Ausbildung die Karriereleiter schneller erklimmen als in der Politik. Vor dem Erfolg und der Nominierung für ein Amt muss man nur die politische Kaderschmiede durchlaufen. Das bedeutet, man wird so lange geschliffen, bis man auch ganz ohne Rückgrat aufrecht stehen kann. Offiziell ist jeder Politiker ja nur seinem Gewissen verpflichtet. Doch bei Abstimmungen herrscht fast immer Fraktionszwang. Das bedeutet: Über dem Gewissen steht der Gehorsam bzw. die Karriere. Denn ohne Gehorsam kein Amt. Lukrative Alternativen gibt es für unsere Studienabbrecher kaum. In der freien Wirtschaft würden Sie mangels abgeschlossener Berufsausbildung noch nicht einmal zum Bewerbungsgespräch eingeladen.
Freigeister und Quereinsteiger findet man selten in der Politik. Denn sie scheitern früh an den Seilschaften der eingesessenen Politiker. Ich glaube mich erinnern zu können, dass der Altkanzler Gerhard Schröder bei der ersten rot-grünen Regierungsbildung einen jungen self-made Milliardär zum Wirtschaftsminister machen wollte. Das wäre endlich einmal ein Minister gewesen, der bewiesen hat, dass er weiß, wie Wirtschaft funktioniert. Einer der nicht spricht wie ein Blinder von der Farbe - oder wie ein Kinderbuch-Autor von Insolvenzen. Das ist dann aber schnell am Widerstand der Politik-Soldaten gescheitert. Sonst hätten sie sich ja ganz umsonst jahrelang den Arsch platt gesessen.
Ich bemühe mich immer, das Gute in einer Sache zu erkennen. Augenblicklich tue ich mich bei unseren Politik-Pygmäen sehr schwer…
Wie wird man Politiker? Nirgendwo kann eine narzisstische Persönlichkeit ohne Ausbildung die Karriereleiter schneller erklimmen als in der Politik. Vor dem Erfolg und der Nominierung für ein Amt muss man nur die politische Kaderschmiede durchlaufen. Das bedeutet, man wird so lange geschliffen, bis man auch ganz ohne Rückgrat aufrecht stehen kann. Offiziell ist jeder Politiker ja nur seinem Gewissen verpflichtet. Doch bei Abstimmungen herrscht fast immer Fraktionszwang. Das bedeutet: Über dem Gewissen steht der Gehorsam bzw. die Karriere. Denn ohne Gehorsam kein Amt. Lukrative Alternativen gibt es für unsere Studienabbrecher kaum. In der freien Wirtschaft würden Sie mangels abgeschlossener Berufsausbildung noch nicht einmal zum Bewerbungsgespräch eingeladen.
Freigeister und Quereinsteiger findet man selten in der Politik. Denn sie scheitern früh an den Seilschaften der eingesessenen Politiker. Ich glaube mich erinnern zu können, dass der Altkanzler Gerhard Schröder bei der ersten rot-grünen Regierungsbildung einen jungen self-made Milliardär zum Wirtschaftsminister machen wollte. Das wäre endlich einmal ein Minister gewesen, der bewiesen hat, dass er weiß, wie Wirtschaft funktioniert. Einer der nicht spricht wie ein Blinder von der Farbe - oder wie ein Kinderbuch-Autor von Insolvenzen. Das ist dann aber schnell am Widerstand der Politik-Soldaten gescheitert. Sonst hätten sie sich ja ganz umsonst jahrelang den Arsch platt gesessen.
Ich bemühe mich immer, das Gute in einer Sache zu erkennen. Augenblicklich tue ich mich bei unseren Politik-Pygmäen sehr schwer…
Die Woche abgefrühstückt
Zur Stimmungsaufhellung möchte ich Euch heute außer der Reihe den YouTube Kanal der Kabarettistin Simone Solga empfehlen. Mit erfrischend gesundem Menschverstand und beißender Ironie nimmt sie die aktuellen Vorkommnisse unter die Lupe. Für mich jedes Mal ein Highlight. Wer möchte, gleich abonnieren und lachen…
https://www.youtube.com/watch?v=ldFe7292v2A
Zur Stimmungsaufhellung möchte ich Euch heute außer der Reihe den YouTube Kanal der Kabarettistin Simone Solga empfehlen. Mit erfrischend gesundem Menschverstand und beißender Ironie nimmt sie die aktuellen Vorkommnisse unter die Lupe. Für mich jedes Mal ein Highlight. Wer möchte, gleich abonnieren und lachen…
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YouTube
Simone Solga: Fröhlich in den Abgrund | Folge 55
Deutschland erlebt historische Tage: so gnadenlos ging es mit uns seit Jahrzehnten nicht bergab. In Folge 55 von "Die Woche abgefrühstückt" versucht Simone Solga ihr Bestes, um noch für ein bißchen Heiterkeit zu sorgen, bevor der harte Aufprall kommt - mit…
Heißhunger-Attacken
Die Natur arbeitet mit Belohnungssystemen. Für den Arterhalt gibt es den Orgasmus. Für die Aufnahme selten vorkommender Naturstoffe Glücksgefühle. Süßes und Salziges gab es früher in der Natur selten. Legt man einen Salzstein in den Wald, kommt das Wild und leckt daran, um den Salzbedarf zu decken. Genauso sucht der Bär nach konzentrierter Energie im Bienenstock.
Zucker und Salz sind für uns heute alltäglich geworden. Das Belohnungssystem ist aber gleich geblieben. Zucker und Salz führen zu einem kurzzeitigen Anstieg von den Glückshormonen Dopamin und Serotonin im Gehirn. Wenn diese Hormone wieder abebben, verlangt das Gehirn nach neuer Belohnung und signalisiert Heißhunger.
Wirklichen Hunger haben wir aber bei Heißhunger-Attacken selten. Eigentlich will nur die Seele gestreichelt werden, indem wir den Körper füttern. Das funktioniert oft viel zu gut….
Die Natur arbeitet mit Belohnungssystemen. Für den Arterhalt gibt es den Orgasmus. Für die Aufnahme selten vorkommender Naturstoffe Glücksgefühle. Süßes und Salziges gab es früher in der Natur selten. Legt man einen Salzstein in den Wald, kommt das Wild und leckt daran, um den Salzbedarf zu decken. Genauso sucht der Bär nach konzentrierter Energie im Bienenstock.
Zucker und Salz sind für uns heute alltäglich geworden. Das Belohnungssystem ist aber gleich geblieben. Zucker und Salz führen zu einem kurzzeitigen Anstieg von den Glückshormonen Dopamin und Serotonin im Gehirn. Wenn diese Hormone wieder abebben, verlangt das Gehirn nach neuer Belohnung und signalisiert Heißhunger.
Wirklichen Hunger haben wir aber bei Heißhunger-Attacken selten. Eigentlich will nur die Seele gestreichelt werden, indem wir den Körper füttern. Das funktioniert oft viel zu gut….
Heilen oder Behandeln?
Der Mediziner behandelt, die Natur heilt. In der Medizin hat sich seit vielen Jahren das Verständnis eingebürgert, dass man bei Beschwerden zum Arzt geht und dieser dann ein Medikament gegen das Symptom verordnet. Viele Patienten wurden geradezu zu diesem Denken erzogen. Ich erinnere mich noch an einen meiner (schlechtesten) medizinischen Lehrer, der den Patienten immer Folgendes sagte: „Sie müssen Ihren Lebensstil nicht verändern, dann dafür gibt es ja Medikamente, um diesen zu kompensieren.“ - Da wurde mir schon früh klar, dass ich einen anderen Weg einschlagen werde. Die Ursache behandeln und nicht das Symptom.
Natürlich spielt da nicht jeder Patient mit. Manche schlucken lieber jedes Jahr eine Tablette mehr. Und diese Menschen meiden meine Praxis wie der Teufel das Weihwasser. Eine immer größer werdende Zahl von Menschen hat aber von diesem in meinen Augen fehlerhafte Medizinsystem die Nase voll und setzt 10-mal lieber auf Eigeninitiative und auf natürliche Heilung. Ich habe sogar den Eindruck, dass sich viele Menschen mit Selbst-Heilung besser auskennen als mein früherer Ausbilder.
Für diese Menschen möchte ich als Arzt weiter da sein, obwohl ich letzte Woche Freitag mein berufliches „Verfallsdatum“ erreicht habe. Ab einem bestimmten Alter muss man nicht mehr, aber man darf weiter arbeiten. Ist das nicht ein schönes Gefühl?
Der Mediziner behandelt, die Natur heilt. In der Medizin hat sich seit vielen Jahren das Verständnis eingebürgert, dass man bei Beschwerden zum Arzt geht und dieser dann ein Medikament gegen das Symptom verordnet. Viele Patienten wurden geradezu zu diesem Denken erzogen. Ich erinnere mich noch an einen meiner (schlechtesten) medizinischen Lehrer, der den Patienten immer Folgendes sagte: „Sie müssen Ihren Lebensstil nicht verändern, dann dafür gibt es ja Medikamente, um diesen zu kompensieren.“ - Da wurde mir schon früh klar, dass ich einen anderen Weg einschlagen werde. Die Ursache behandeln und nicht das Symptom.
Natürlich spielt da nicht jeder Patient mit. Manche schlucken lieber jedes Jahr eine Tablette mehr. Und diese Menschen meiden meine Praxis wie der Teufel das Weihwasser. Eine immer größer werdende Zahl von Menschen hat aber von diesem in meinen Augen fehlerhafte Medizinsystem die Nase voll und setzt 10-mal lieber auf Eigeninitiative und auf natürliche Heilung. Ich habe sogar den Eindruck, dass sich viele Menschen mit Selbst-Heilung besser auskennen als mein früherer Ausbilder.
Für diese Menschen möchte ich als Arzt weiter da sein, obwohl ich letzte Woche Freitag mein berufliches „Verfallsdatum“ erreicht habe. Ab einem bestimmten Alter muss man nicht mehr, aber man darf weiter arbeiten. Ist das nicht ein schönes Gefühl?