Freie Bürger in freiem Land?
Kann man das noch Impfpflicht durch die Hintertür nennen, wenn der Staat Arbeitergeber ermächtigt, den Impfstatus der Mitarbeiter abzufragen? In einigen Staaten der USA ist das ganz im Gegensatz zu uns bei Strafe verboten. Noch vor einigen Monate nannten Politiker wie Jens Spahn oder Michael Kretschmer (Ministerpräsident Sachsen) die vermutete Impfpflicht als eine bösartige Unterstellung - diese Pflicht würde es nie geben. Man kann die Pflicht natürlich geschickt delegieren. Jetzt spüren wir, dass die Daumenschrauben gewaltig angezogen werden. Liebend gerne würde der macht- und kontrollbesessene Staat die Pflicht aussprechen. Die Politiker wissen aber, dass sie bei Klagen der Bürger spätestens vor dem Bundesgerichtshof unterliegen würden. Denn eine Pflicht gibt die epidemische Notlage einfach nicht her.
Eine Zensur gibt es natürlich ebenfalls nicht? Und das Recht auf freie Meinungsäußerung hat auch weiterhin Bestand? Seltsamerweise hat sich meine Facebook-Verbreitung wie von Geisterhand in Windeseile um 1,1 Millionen Leser reduziert.
Laut Erhebung des Brüsseler Politikinstituts European Council on Foreign Relations (ECFR) vom 1. September fühlten sich lediglich elf Prozent der Deutschen in der Gestaltung ihres Alltags „frei“. In dem Land, in „dem wir gut und gerne leben“.
Da ich in Deutschland wahlberechtigt bin, kann ich mich eigentlich nur zwischen Pest oder Cholera entscheiden.
Kann man das noch Impfpflicht durch die Hintertür nennen, wenn der Staat Arbeitergeber ermächtigt, den Impfstatus der Mitarbeiter abzufragen? In einigen Staaten der USA ist das ganz im Gegensatz zu uns bei Strafe verboten. Noch vor einigen Monate nannten Politiker wie Jens Spahn oder Michael Kretschmer (Ministerpräsident Sachsen) die vermutete Impfpflicht als eine bösartige Unterstellung - diese Pflicht würde es nie geben. Man kann die Pflicht natürlich geschickt delegieren. Jetzt spüren wir, dass die Daumenschrauben gewaltig angezogen werden. Liebend gerne würde der macht- und kontrollbesessene Staat die Pflicht aussprechen. Die Politiker wissen aber, dass sie bei Klagen der Bürger spätestens vor dem Bundesgerichtshof unterliegen würden. Denn eine Pflicht gibt die epidemische Notlage einfach nicht her.
Eine Zensur gibt es natürlich ebenfalls nicht? Und das Recht auf freie Meinungsäußerung hat auch weiterhin Bestand? Seltsamerweise hat sich meine Facebook-Verbreitung wie von Geisterhand in Windeseile um 1,1 Millionen Leser reduziert.
Laut Erhebung des Brüsseler Politikinstituts European Council on Foreign Relations (ECFR) vom 1. September fühlten sich lediglich elf Prozent der Deutschen in der Gestaltung ihres Alltags „frei“. In dem Land, in „dem wir gut und gerne leben“.
Da ich in Deutschland wahlberechtigt bin, kann ich mich eigentlich nur zwischen Pest oder Cholera entscheiden.
Praxis- oder Seminarbesuch?
Viele Leser fragen mich, was sinnvoller sei: ein Praxis- oder ein Seminarbesuch. Der Engländer würde antworten: It depends. Es hängt ganz davon ab, was gewünscht ist. Im Seminar findet eine im Vergleich zur Praxis reduzierte Blut-Untersuchung statt, welche von den jeweiligen Laboren vor Ort durchgeführt wird. Dafür ist im Seminar natürlich der Informationsgehalt deutlich höher. In 6 -7 Stunden Vortrag mit oft lebhaften Frage- und Antwortrunden kann im Seminar viel mehr Wissen transportiert und verankert werden. Diese Fülle an Information können wir in 30 Minuten Praxis-Termin natürlich nicht bieten. Dafür ist die Untersuchung in der Praxis gerade in Bezug auf die Mikronährstoffe und Aminosäuren wesentlich umfangreicher.
Für mich sind die Seminare das Salz in der Suppe, sprich eine willkommene Abwechslung zur sonstigen Tätigkeit. Die Themenbereiche Bewegung, Ernährung und mentale Faktoren werden dabei ausführlich behandelt und mit konkreten Handlungsanweisungen an die Eigenverantwortung delegiert. Es ist auch schon vorkommen, dass Seminarteilnehmer in der Praxis auftauchen und umgekehrt.
Für den 1. Oktober in Fulda sind noch wenige Restplätze frei. Am 27. November tagen wir wieder im legendären Schindlerhof Nürnberg.
Viele Leser fragen mich, was sinnvoller sei: ein Praxis- oder ein Seminarbesuch. Der Engländer würde antworten: It depends. Es hängt ganz davon ab, was gewünscht ist. Im Seminar findet eine im Vergleich zur Praxis reduzierte Blut-Untersuchung statt, welche von den jeweiligen Laboren vor Ort durchgeführt wird. Dafür ist im Seminar natürlich der Informationsgehalt deutlich höher. In 6 -7 Stunden Vortrag mit oft lebhaften Frage- und Antwortrunden kann im Seminar viel mehr Wissen transportiert und verankert werden. Diese Fülle an Information können wir in 30 Minuten Praxis-Termin natürlich nicht bieten. Dafür ist die Untersuchung in der Praxis gerade in Bezug auf die Mikronährstoffe und Aminosäuren wesentlich umfangreicher.
Für mich sind die Seminare das Salz in der Suppe, sprich eine willkommene Abwechslung zur sonstigen Tätigkeit. Die Themenbereiche Bewegung, Ernährung und mentale Faktoren werden dabei ausführlich behandelt und mit konkreten Handlungsanweisungen an die Eigenverantwortung delegiert. Es ist auch schon vorkommen, dass Seminarteilnehmer in der Praxis auftauchen und umgekehrt.
Für den 1. Oktober in Fulda sind noch wenige Restplätze frei. Am 27. November tagen wir wieder im legendären Schindlerhof Nürnberg.
Schnell und unbürokratisch
Morgens beim ersten Kaffee zappe ich kurz durch die Nachrichten, um zu sehen, was die Welt so bewegt. In Deutschland melden sich die enttäuschten Opfer der Flutkatastrophe zu Wort und erklären, dass die von Peter Altmaier blumig versprochenen schnellen und unbürokratischen Hilfen nicht ankämen. Ich habe sofort gewusst, dass das nicht mehr als vollmundige Versprechungen waren. Denn wenn der Staat zwei Sachen nicht kann, dann ist das „schnell und unbürokratisch“. Das hat man auch bei den Corona-Hilfen gesehen. Und das wird bei der Fluthilfe nicht anders sein.
Im österreichischen Café Puls wurde ein Redakteur vom Standard in Lederhose mit Fliege interviewt, der ordentlich Druck für den Impffortschritt machte. Dabei richtete er den Vorwurf gegen einige Ärzte, die ihre Patienten durch eine zu sanfte Medizin unempfänglich machen würden für die evidenzbasierte Medizin. Manche Politiker und Redakteure haben bis heute nicht begriffen, wer die „Evidenz“ macht. 90% der Studien werden von genau jenen Pharmafirmen finanziert, die damit ihr Produkt verkaufen wollen. Das kritisiert auch Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft: „Es gibt praktisch keine pharmaunabhängigen Studien.“ Kann man es evidenzbasiert nennen, wenn die jeweilige Pharmafirma die Wirksamkeit des eigenen Medikaments beweist?
Neben der Politik weiß jetzt auch unsere neutrale Presse, welche Medizin die Richtige ist. Also fragen sich nicht mehr Ihren Arzt oder Apotheker. Sondern gleich Ihren Politiker oder Redakteur.
Morgens beim ersten Kaffee zappe ich kurz durch die Nachrichten, um zu sehen, was die Welt so bewegt. In Deutschland melden sich die enttäuschten Opfer der Flutkatastrophe zu Wort und erklären, dass die von Peter Altmaier blumig versprochenen schnellen und unbürokratischen Hilfen nicht ankämen. Ich habe sofort gewusst, dass das nicht mehr als vollmundige Versprechungen waren. Denn wenn der Staat zwei Sachen nicht kann, dann ist das „schnell und unbürokratisch“. Das hat man auch bei den Corona-Hilfen gesehen. Und das wird bei der Fluthilfe nicht anders sein.
Im österreichischen Café Puls wurde ein Redakteur vom Standard in Lederhose mit Fliege interviewt, der ordentlich Druck für den Impffortschritt machte. Dabei richtete er den Vorwurf gegen einige Ärzte, die ihre Patienten durch eine zu sanfte Medizin unempfänglich machen würden für die evidenzbasierte Medizin. Manche Politiker und Redakteure haben bis heute nicht begriffen, wer die „Evidenz“ macht. 90% der Studien werden von genau jenen Pharmafirmen finanziert, die damit ihr Produkt verkaufen wollen. Das kritisiert auch Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft: „Es gibt praktisch keine pharmaunabhängigen Studien.“ Kann man es evidenzbasiert nennen, wenn die jeweilige Pharmafirma die Wirksamkeit des eigenen Medikaments beweist?
Neben der Politik weiß jetzt auch unsere neutrale Presse, welche Medizin die Richtige ist. Also fragen sich nicht mehr Ihren Arzt oder Apotheker. Sondern gleich Ihren Politiker oder Redakteur.
Kirchensteuer für Ungeimpfte
Das Original-Zitat in der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) heißt eigentlich „Kirchensteuer für Ungetaufte“. In einem kritischen Beitrag vom 16.9.21 beschäftigt sich die Zeitung damit, wie ungeniert und einseitig die Öffentlich-Rechtlichen Medien ihre eigene Wirklichkeit darstellen. Zwangsfinanziert von allen Menschen, die ein Radio oder Fernsehgerät zu Hause haben. Am Beispiel der Wahl-Arenen mit gecasteten Fragestellern wird die „Wirklichkeit“ genauso einseitig dargestellt, wie es den idiologischen Prägungen der Redaktionen entspricht. Mit objektiver Beobachtung oder Berichterstattung hat das nicht viel zu tun.
Genauso können wir über gecastete Wissenschaftler und einseitig dargestellte aktuelle Sachverhalte nachdenken – ohne sie wirklich aussprechen zu müssen. Denn das mag die Zensur gar nicht.
Insgesamt ist es erschreckend, wie unkritisch Redakteure und Journalisten heute geworden sind. Die Masse strebt ohnehin eine Anstellung bei den Öffentlich-Rechtlichen Medien an. Kein Wunder: Der ARD-Intendant bezieht ein Jahresgehalt von über 400 000 €. Sein Rentenanspruch wird bei 30 000 € monatlich liegen. Nicht umsonst nennt mein Lieblings-Journalist Boris Reitschuster die Öffentlich-Rechtlichen „Versorgungsanstalt mit Sendeauftrag“.
Das Original-Zitat in der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) heißt eigentlich „Kirchensteuer für Ungetaufte“. In einem kritischen Beitrag vom 16.9.21 beschäftigt sich die Zeitung damit, wie ungeniert und einseitig die Öffentlich-Rechtlichen Medien ihre eigene Wirklichkeit darstellen. Zwangsfinanziert von allen Menschen, die ein Radio oder Fernsehgerät zu Hause haben. Am Beispiel der Wahl-Arenen mit gecasteten Fragestellern wird die „Wirklichkeit“ genauso einseitig dargestellt, wie es den idiologischen Prägungen der Redaktionen entspricht. Mit objektiver Beobachtung oder Berichterstattung hat das nicht viel zu tun.
Genauso können wir über gecastete Wissenschaftler und einseitig dargestellte aktuelle Sachverhalte nachdenken – ohne sie wirklich aussprechen zu müssen. Denn das mag die Zensur gar nicht.
Insgesamt ist es erschreckend, wie unkritisch Redakteure und Journalisten heute geworden sind. Die Masse strebt ohnehin eine Anstellung bei den Öffentlich-Rechtlichen Medien an. Kein Wunder: Der ARD-Intendant bezieht ein Jahresgehalt von über 400 000 €. Sein Rentenanspruch wird bei 30 000 € monatlich liegen. Nicht umsonst nennt mein Lieblings-Journalist Boris Reitschuster die Öffentlich-Rechtlichen „Versorgungsanstalt mit Sendeauftrag“.
Aufhebung aller Maßnahmen
Die Kassenärztliche Vereinigung als wichtigste Ärztevertretung Deutschlands fordert die sofortige Aufhebung aller Corona-Maßnahmen. Es müsse nun Schluss sein mit der Gruselrhetorik und Panikpolitik. Viele Menschen hatten ja lange gebetet, dass der liebe Gott Hirn regnen lassen möge. Anscheinend haben die Gebete zumindest bei einem Teil der Verantwortlichen geholfen. Leider sind es aber die Politiker, die medizinische Entscheidungen treffen. Und dass es dabei nicht um Wissenschaft geht, wurde ja bereits mehrfach erwähnt.
Zu einem Eklat kam es im Gesundheitsausschuss des österreichischen Nationalrats. Der Präsident der österreichischen Ärztekammer Thomas Szekeres wurde der Lüge bezichtigt, als er behauptete, dass in Wien seines Wissens „nur Ungeimpfte“ auf Intensivstationen lägen. Daraufhin verließ er unter Protest das Hearing. Sicherlich hat er seines Wissens nicht gelogen, aber vielleicht weiß er auch nicht alles. Denn wenn man von den sonst häufigen „Impfdurchbrüchen“ wie z.B. in Israel hört, wäre das ein großer Zufall, wenn es diese gerade in Wien nicht gäbe.
Die Kassenärztliche Vereinigung als wichtigste Ärztevertretung Deutschlands fordert die sofortige Aufhebung aller Corona-Maßnahmen. Es müsse nun Schluss sein mit der Gruselrhetorik und Panikpolitik. Viele Menschen hatten ja lange gebetet, dass der liebe Gott Hirn regnen lassen möge. Anscheinend haben die Gebete zumindest bei einem Teil der Verantwortlichen geholfen. Leider sind es aber die Politiker, die medizinische Entscheidungen treffen. Und dass es dabei nicht um Wissenschaft geht, wurde ja bereits mehrfach erwähnt.
Zu einem Eklat kam es im Gesundheitsausschuss des österreichischen Nationalrats. Der Präsident der österreichischen Ärztekammer Thomas Szekeres wurde der Lüge bezichtigt, als er behauptete, dass in Wien seines Wissens „nur Ungeimpfte“ auf Intensivstationen lägen. Daraufhin verließ er unter Protest das Hearing. Sicherlich hat er seines Wissens nicht gelogen, aber vielleicht weiß er auch nicht alles. Denn wenn man von den sonst häufigen „Impfdurchbrüchen“ wie z.B. in Israel hört, wäre das ein großer Zufall, wenn es diese gerade in Wien nicht gäbe.
Viel Feind, viel Ehr!
Wer gegen den Strom schwimmt, macht sich nicht nur Freunde. So hat mich gerade ein äußerst liebenswerter ärztlicher „Kollege“ bei der Salzburger Ärztekammer angezeigt, weil ich meine Patienten mit völlig nutzlosen Substanzen wie „Selen, Folsäure und Vitaminen“ behandeln würde. Er regte die Ärztekammer dazu an, „mir das Handwerk zu legen, oder zumindest das Leben schwer zu machen“.
Die Auffassung dieses Salzburger Internisten spiegelt leider das Denken der Mehrzahl der Ärzte wider. Wenn ich einen Mangel an Selen, Folsäure und Vitaminen im Blut meiner Patienten messe, ist der Ausgleich dieser essenziellen Substanzen in seinen Augen „nutzlos“. Es ist schon traurig, welches Verständnis diese verschulten Köpfe von der Biologie des Menschen im Allgemeinen und den essenziellen Stoffen im Besonderen haben. Essenziell heißt zwingend lebensnotwendig und kann damit niemals nutzlos sein.
Traurig ist überhaupt diese neue Kultur des Denunzierens. Obwohl - ganz so neu ist das Anschwärzen auch nicht, wenn man sich die jüngere Geschichte anschaut. „Aufrechte Bürger“ haben auch schon vor 80 Jahren ihre Mitmenschen ans Messer geliefert. Behörden richten nun ebenfalls Plattformen ein, bei denen Bürger anonym ihre Mitmenschen verpetzen können. Schöne neue Welt!
Menschen, die so etwas machen, sollten einmal über sich selbst nachdenken, wenn Sie mit sich alleine sind. Es könnte aber auch sein, dass ihnen die Gesellschaft mit sich selbst unangenehm wird…
Wer gegen den Strom schwimmt, macht sich nicht nur Freunde. So hat mich gerade ein äußerst liebenswerter ärztlicher „Kollege“ bei der Salzburger Ärztekammer angezeigt, weil ich meine Patienten mit völlig nutzlosen Substanzen wie „Selen, Folsäure und Vitaminen“ behandeln würde. Er regte die Ärztekammer dazu an, „mir das Handwerk zu legen, oder zumindest das Leben schwer zu machen“.
Die Auffassung dieses Salzburger Internisten spiegelt leider das Denken der Mehrzahl der Ärzte wider. Wenn ich einen Mangel an Selen, Folsäure und Vitaminen im Blut meiner Patienten messe, ist der Ausgleich dieser essenziellen Substanzen in seinen Augen „nutzlos“. Es ist schon traurig, welches Verständnis diese verschulten Köpfe von der Biologie des Menschen im Allgemeinen und den essenziellen Stoffen im Besonderen haben. Essenziell heißt zwingend lebensnotwendig und kann damit niemals nutzlos sein.
Traurig ist überhaupt diese neue Kultur des Denunzierens. Obwohl - ganz so neu ist das Anschwärzen auch nicht, wenn man sich die jüngere Geschichte anschaut. „Aufrechte Bürger“ haben auch schon vor 80 Jahren ihre Mitmenschen ans Messer geliefert. Behörden richten nun ebenfalls Plattformen ein, bei denen Bürger anonym ihre Mitmenschen verpetzen können. Schöne neue Welt!
Menschen, die so etwas machen, sollten einmal über sich selbst nachdenken, wenn Sie mit sich alleine sind. Es könnte aber auch sein, dass ihnen die Gesellschaft mit sich selbst unangenehm wird…
Nichts als eine Pfütze Wasser
Ohne Eiweiß wären wir nichts als eine Pfütze Wasser auf dem Boden. Ich tue mich schwer damit zu sagen, welche der 47 essenziellen Stoffe unseres Körpers nun der wichtigste sei. Denn würde nur ein einziger komplett fehlen, wären wir tot. Am häufigsten messe ich aber Defizite bei dem Leistungsparameter Gesamt-Eiweiß.
Die essenziellen Aminosäuren (zusammengefasst: Eiweiß) sind der „Lego-Baukasten“ der Natur. Muskelmasse, Knochenmasse, Immunsystem sowie die begehrten Rückenwind-Hormone wie Dopamin, Serotonin und Noradrenalin entstehen alle aus Eiweiß bzw. aus den essenziellen Aminosäuren. Das Wort Protein entstammt dem Griechischen und bedeutet so viel wie „den ersten Platz einnehmen“, sprich vorangehen.
Im Blut meiner Patienten strebe ich darum immer den oberen Normbereich an (um die 8 g/dl). Leider messe ich viel zu oft traurig tiefe Werte. Und so fühlen sich die Menschen dann auch. Mit „vorangehen“ hat das nicht mehr viel zu tun. Manchmal bringen Patienten, bei denen einmal aus Versehen das Eiweiß gemessen wurde, sogar schon Blutwerte mit, die viel zu tief liegen. Laut Aussage meiner Kollegen sei das aber nicht so schlimm. Trotzdem leben die Menschen mit angezogener Handbremse und klagen über Müdigkeit und Energiemangel.
Diese Woche kam wieder eine Mutter von 3 Kindern mit einem Eiweißspiegel ganz tief im Keller. Zur Erinnerung: Schwangerschaften, Stillzeit, Menstruation und Stress „kosten“ jeweils viel Eiweiß. Abgesehen davon, dass diese Patientin wenig Antrieb, eine depressive Verstimmung und häufige Infekte hatte, war ihre Libido komplett erloschen. Das ist aber mehr als logisch: Wenn die Mutter beim Eiweiß derart auf Reserve läuft, rät der Körper auf seine eindringliche Weise von einer Fortpflanzung ab.
Ohne Eiweiß wären wir nichts als eine Pfütze Wasser auf dem Boden. Ich tue mich schwer damit zu sagen, welche der 47 essenziellen Stoffe unseres Körpers nun der wichtigste sei. Denn würde nur ein einziger komplett fehlen, wären wir tot. Am häufigsten messe ich aber Defizite bei dem Leistungsparameter Gesamt-Eiweiß.
Die essenziellen Aminosäuren (zusammengefasst: Eiweiß) sind der „Lego-Baukasten“ der Natur. Muskelmasse, Knochenmasse, Immunsystem sowie die begehrten Rückenwind-Hormone wie Dopamin, Serotonin und Noradrenalin entstehen alle aus Eiweiß bzw. aus den essenziellen Aminosäuren. Das Wort Protein entstammt dem Griechischen und bedeutet so viel wie „den ersten Platz einnehmen“, sprich vorangehen.
Im Blut meiner Patienten strebe ich darum immer den oberen Normbereich an (um die 8 g/dl). Leider messe ich viel zu oft traurig tiefe Werte. Und so fühlen sich die Menschen dann auch. Mit „vorangehen“ hat das nicht mehr viel zu tun. Manchmal bringen Patienten, bei denen einmal aus Versehen das Eiweiß gemessen wurde, sogar schon Blutwerte mit, die viel zu tief liegen. Laut Aussage meiner Kollegen sei das aber nicht so schlimm. Trotzdem leben die Menschen mit angezogener Handbremse und klagen über Müdigkeit und Energiemangel.
Diese Woche kam wieder eine Mutter von 3 Kindern mit einem Eiweißspiegel ganz tief im Keller. Zur Erinnerung: Schwangerschaften, Stillzeit, Menstruation und Stress „kosten“ jeweils viel Eiweiß. Abgesehen davon, dass diese Patientin wenig Antrieb, eine depressive Verstimmung und häufige Infekte hatte, war ihre Libido komplett erloschen. Das ist aber mehr als logisch: Wenn die Mutter beim Eiweiß derart auf Reserve läuft, rät der Körper auf seine eindringliche Weise von einer Fortpflanzung ab.
❤1
Doppelzüngig
Für mich persönlich ist es schwer zu ertragen, wenn die Politik vordergründig behauptet, es gäbe keine Pflicht. Aber hinten herum tut sie dann doch alles, um die Menschen dahin zu treiben. Zum Beispiel: Keine Lohnfortzahlung im Quarantänefall. Überwiegend gesunde Menschen werden in Quarantäne gezwungen, und bekommen dann keinen Lohn mehr. Doppelzüngig und verlogen sind nur die höflichen Attribute, die mir dazu einfallen.
Nichts darf das große Ziel gefährden. Auch nicht die Pressekonferenz der erfahrenen Pathologie-Professoren Arne Burkhardt und Walter Lang. Diese haben unmittelbar nach freiwilliger Behandlung Verstorbene obduziert. Beide berichten, dass sie nach über 1500 Obduktionen in ihrem Leben so etwas noch nicht gesehen haben. Das Video wird schneller gelöscht, als es online gestellt werden kann. (Auf der Homepage von Boris Reitschuster kann man das Video noch ansehen.)
Offiziell sammeln wir die Erfahrungen ja erst während der Anwendung. Politiker und die zugelassenen Wissenschaftler wissen aber schon jetzt, dass alles sicher ist. Auch für Kinder. Ich bewundere sowohl deren Mut als auch die anscheinend vorhandenen hellseherischen Fähigkeiten. Ich würde mich bei dieser Datenlage nicht getrauen, so etwas zu behaupten. Wird irgendjemand für seine eventuell falschen Empfehlungen zur Rechenschaft gezogen werden?
Wer sich umfassend informiert, wird mit ganz anderen Berichten konfrontiert. Das könnte die Wahrnehmung unerwünscht verzerren. Ich rate dazu, beide Seiten anzuhören bzw. überhaupt zuzulassen. Ist das in einer Demokratie zu viel verlangt?
Für mich persönlich ist es schwer zu ertragen, wenn die Politik vordergründig behauptet, es gäbe keine Pflicht. Aber hinten herum tut sie dann doch alles, um die Menschen dahin zu treiben. Zum Beispiel: Keine Lohnfortzahlung im Quarantänefall. Überwiegend gesunde Menschen werden in Quarantäne gezwungen, und bekommen dann keinen Lohn mehr. Doppelzüngig und verlogen sind nur die höflichen Attribute, die mir dazu einfallen.
Nichts darf das große Ziel gefährden. Auch nicht die Pressekonferenz der erfahrenen Pathologie-Professoren Arne Burkhardt und Walter Lang. Diese haben unmittelbar nach freiwilliger Behandlung Verstorbene obduziert. Beide berichten, dass sie nach über 1500 Obduktionen in ihrem Leben so etwas noch nicht gesehen haben. Das Video wird schneller gelöscht, als es online gestellt werden kann. (Auf der Homepage von Boris Reitschuster kann man das Video noch ansehen.)
Offiziell sammeln wir die Erfahrungen ja erst während der Anwendung. Politiker und die zugelassenen Wissenschaftler wissen aber schon jetzt, dass alles sicher ist. Auch für Kinder. Ich bewundere sowohl deren Mut als auch die anscheinend vorhandenen hellseherischen Fähigkeiten. Ich würde mich bei dieser Datenlage nicht getrauen, so etwas zu behaupten. Wird irgendjemand für seine eventuell falschen Empfehlungen zur Rechenschaft gezogen werden?
Wer sich umfassend informiert, wird mit ganz anderen Berichten konfrontiert. Das könnte die Wahrnehmung unerwünscht verzerren. Ich rate dazu, beide Seiten anzuhören bzw. überhaupt zuzulassen. Ist das in einer Demokratie zu viel verlangt?
Mail des Tages
Heute darf ich einmal etwas angeben. Diese Mail erreichte mich heute. Ich zitiere:
„Danke, danke, danke, dass Sie mir soooo geholfen haben. Ich bin fast ein neuer Mensch. Als Sie damals zu mir sagten, ich sei wohl ein "leichter Fall", habe ich Sie dafür gehasst, da ich bereits einen jahrelangen, erfolglosen Ärztemarathon hinter mir hatte und ich mir überhaupt nicht wie ein "leichter Fall" vorkam. Aber Sie sollten Recht behalten. Ihre Analyse und die daraus abgeleiteten Nahrungsergänzungen sind einfach unbeschreiblich! Innerhalb weniger Tage bin ich wieder aufgeblüht und habe Energie ohne Ende.“
Normalerweise freue ich mich still und leise über solche Rückmeldungen. Doch heute darf ich das aus einem ganz besonderen Grund veröffentlichen. Adressiert an den Salzburger Internisten, der mich bei der Ärztekammer angezeigt hat, weil ich „völlig nutzlose Präparate verschreiben würde“. Ich wüsste zu gerne, ob dieser Kollege ebenfalls solche Rückmeldungen erhält, wenn er seine ß-Blocker und Blutfettsenker vorordnet.
Nichts gegen Medikamente. Sie können durchaus sinnvoll und hilfreich sein. Doch ich bemühe mich zunächst, den Körper in sein biologisches Gleichgewicht zu bringen. Medikamente kann man dann ja immer noch verschreiben. Doch meist sind sie dann gar nicht mehr nötig. Am Ende heilt immer die Natur, nicht der Arzt. Egal wie wichtig er sich nimmt.
Heute darf ich einmal etwas angeben. Diese Mail erreichte mich heute. Ich zitiere:
„Danke, danke, danke, dass Sie mir soooo geholfen haben. Ich bin fast ein neuer Mensch. Als Sie damals zu mir sagten, ich sei wohl ein "leichter Fall", habe ich Sie dafür gehasst, da ich bereits einen jahrelangen, erfolglosen Ärztemarathon hinter mir hatte und ich mir überhaupt nicht wie ein "leichter Fall" vorkam. Aber Sie sollten Recht behalten. Ihre Analyse und die daraus abgeleiteten Nahrungsergänzungen sind einfach unbeschreiblich! Innerhalb weniger Tage bin ich wieder aufgeblüht und habe Energie ohne Ende.“
Normalerweise freue ich mich still und leise über solche Rückmeldungen. Doch heute darf ich das aus einem ganz besonderen Grund veröffentlichen. Adressiert an den Salzburger Internisten, der mich bei der Ärztekammer angezeigt hat, weil ich „völlig nutzlose Präparate verschreiben würde“. Ich wüsste zu gerne, ob dieser Kollege ebenfalls solche Rückmeldungen erhält, wenn er seine ß-Blocker und Blutfettsenker vorordnet.
Nichts gegen Medikamente. Sie können durchaus sinnvoll und hilfreich sein. Doch ich bemühe mich zunächst, den Körper in sein biologisches Gleichgewicht zu bringen. Medikamente kann man dann ja immer noch verschreiben. Doch meist sind sie dann gar nicht mehr nötig. Am Ende heilt immer die Natur, nicht der Arzt. Egal wie wichtig er sich nimmt.
Haarausfall
Auf besonderen Wunsch dürfen wir uns heute dem Thema Haarausfall widmen. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein. Bei einem diffusen Haarausfall ist oft ein Vitalstoffmangel die Ursache. Hier würde ich über ein Blutbild zunächst den Zink- und Magnesiumspiegel bestimmen. Aber auch die B-Vitamine inklusive Biotin H, Folsäure sowie das Gesamt-Eiweiß im Blut sollten im oberen Normbereich liegen.
Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) hat dagegen fast immer eine psychische Ursache. Dabei bremst das erhöhte Stresshormon Cortisol das Immunsystem aus. Dann muss zunächst das psychische Problem gelöst werden, bevor die Haare wieder sprießen.
Ein wichtiger Tipp: Wenn die getroffenen Maßnahmen nicht sofort eine durchschlagene Wirkung zeigen, bitte einmal von einer weiteren Person mit einer Lupe die Kopfhaut inspizieren lassen. Wenn man dann schon etwas nachwachsen sieht, kann sich die Psyche wieder entspannen. Denn dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Mähne wieder kommt.
Selbstverständlich gibt es vor allem beim Männern eine starke genetische Komponente (androgenetischer Haarausfall). Das könnte man mit Medikamenten behandeln. Doch rate ich hier eher zum Mut zur Glatze. Viele Frauen erkennen ja auch in der Glatze ein sekundäres Geschlechtsmerkmal.
Peinlich wird es vor allem dann, wenn Männer die verbliebenen Haare von links nach rechts mit Pomade über den kahlen Kopf frisieren. Dann ist die Problemzone nicht nur auf, sondern vielmehr auch im Kopf.
Auf einem Trip nach Istanbul wunderte ich mich am Flughafen über viele westliche Männer mit Turban (Kopfverband). In der Türkei werden Haare professionell – und wohl auch kostengünstiger als bei uns – vom Hinter- auf den Vorderkopf verpflanzt. Da habe ich auch schon bei einigen meiner Patienten erstaunliche Veränderungen gesehen. Doch eines sollten auch die eitlen Männer nie vergessen: Ein schönes Gesicht braucht einfach Platz…
Auf besonderen Wunsch dürfen wir uns heute dem Thema Haarausfall widmen. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein. Bei einem diffusen Haarausfall ist oft ein Vitalstoffmangel die Ursache. Hier würde ich über ein Blutbild zunächst den Zink- und Magnesiumspiegel bestimmen. Aber auch die B-Vitamine inklusive Biotin H, Folsäure sowie das Gesamt-Eiweiß im Blut sollten im oberen Normbereich liegen.
Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) hat dagegen fast immer eine psychische Ursache. Dabei bremst das erhöhte Stresshormon Cortisol das Immunsystem aus. Dann muss zunächst das psychische Problem gelöst werden, bevor die Haare wieder sprießen.
Ein wichtiger Tipp: Wenn die getroffenen Maßnahmen nicht sofort eine durchschlagene Wirkung zeigen, bitte einmal von einer weiteren Person mit einer Lupe die Kopfhaut inspizieren lassen. Wenn man dann schon etwas nachwachsen sieht, kann sich die Psyche wieder entspannen. Denn dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Mähne wieder kommt.
Selbstverständlich gibt es vor allem beim Männern eine starke genetische Komponente (androgenetischer Haarausfall). Das könnte man mit Medikamenten behandeln. Doch rate ich hier eher zum Mut zur Glatze. Viele Frauen erkennen ja auch in der Glatze ein sekundäres Geschlechtsmerkmal.
Peinlich wird es vor allem dann, wenn Männer die verbliebenen Haare von links nach rechts mit Pomade über den kahlen Kopf frisieren. Dann ist die Problemzone nicht nur auf, sondern vielmehr auch im Kopf.
Auf einem Trip nach Istanbul wunderte ich mich am Flughafen über viele westliche Männer mit Turban (Kopfverband). In der Türkei werden Haare professionell – und wohl auch kostengünstiger als bei uns – vom Hinter- auf den Vorderkopf verpflanzt. Da habe ich auch schon bei einigen meiner Patienten erstaunliche Veränderungen gesehen. Doch eines sollten auch die eitlen Männer nie vergessen: Ein schönes Gesicht braucht einfach Platz…
❤2
Salutogenese
Gestern Abend hatte ich die Möglichkeit, einen Gesundheits-Vortrag meines Lieblings-Philosophen Gunnar Kaiser anzuhören. Während sich die normale Medizin eher mit der Pathogenese – sprich mit der Entstehung von Krankheiten – beschäftig, näherte sich Gunnar dem Thema von der anderen Seite.
Der Gegenpol zur Pathogenese ist die Salutogenese. Dieses vom Medizinsoziologen Aaron Antonovsky entwickelte Konzept beschäftigt sich mit der Entstehung und Erhaltung von Gesundheit. Das Konzept bindet das Wohlbefinden, die Harmonie von Körper, Geist und Seele in den Gesundheitsprozess mit ein. Eigentlich sollte das selbstverständlich sein. Doch leider ist die Salutogenese ein Stiefkind der herkömmlichen Medizin. Geist und Seele bzw. alles, was man auf einem Röntgengerät oder anderen teuren Apparaten nicht sehen kann, besitzt keinen Stellenwert.
Die Medizin sieht Organe. Wir müssen aber den ganzen Menschen betrachten. Darum werden Gunnar und ich wahrscheinlich dieses Jahr noch ein Sonderseminar zum Thema Salutogenese veranstalten. Für alle Menschen, die normal denken und die sich zur Abwechslung einmal mehr mit Gesundheit als mit Inzidenzen und kranker Politik beschäftigen möchten. Wer macht mit?
Gestern Abend hatte ich die Möglichkeit, einen Gesundheits-Vortrag meines Lieblings-Philosophen Gunnar Kaiser anzuhören. Während sich die normale Medizin eher mit der Pathogenese – sprich mit der Entstehung von Krankheiten – beschäftig, näherte sich Gunnar dem Thema von der anderen Seite.
Der Gegenpol zur Pathogenese ist die Salutogenese. Dieses vom Medizinsoziologen Aaron Antonovsky entwickelte Konzept beschäftigt sich mit der Entstehung und Erhaltung von Gesundheit. Das Konzept bindet das Wohlbefinden, die Harmonie von Körper, Geist und Seele in den Gesundheitsprozess mit ein. Eigentlich sollte das selbstverständlich sein. Doch leider ist die Salutogenese ein Stiefkind der herkömmlichen Medizin. Geist und Seele bzw. alles, was man auf einem Röntgengerät oder anderen teuren Apparaten nicht sehen kann, besitzt keinen Stellenwert.
Die Medizin sieht Organe. Wir müssen aber den ganzen Menschen betrachten. Darum werden Gunnar und ich wahrscheinlich dieses Jahr noch ein Sonderseminar zum Thema Salutogenese veranstalten. Für alle Menschen, die normal denken und die sich zur Abwechslung einmal mehr mit Gesundheit als mit Inzidenzen und kranker Politik beschäftigen möchten. Wer macht mit?