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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall

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Während es derzeit noch immer brennt in den Wäldern um Tschernobyl, jährt sich die Reaktor-Katastrophe heute zum 34. Mal. Eine Gelegenheit, um an die preisgekrönte HBO-Serie „Chernobyl“ aus dem vergangenen Jahr zu erinnern. Andrej Archangelski hatte sie damals für Republic rezensiert: https://www.dekoder.org/de/article/chernobyl-serie-propaganda-erinnerungskultur
„In privaten Nachrichten und Gruppenchats – über die Arbeit, die Schule – werden meine Fotos geteilt, mit dem Kommentar: ‚Die hat das hier eingeschleppt‘.“ An zahlreichen Orten in Russland gelangten Namen und Adressen von Covid-19-Patienten an die Öffentlichkeit. Wie konnte das passieren? Eine Meduza-Recherche. https://www.dekoder.org/de/article/datenleaks-hetzjagd-corona-datenschutz
„Ein ehrliches Gespräch über den Krieg schmälert den Sieg nicht. Eben das tut der verlogene Kitsch, der das Grauen in ein Postkartenmotiv verwandelt und das Andenken an die Opfer beleidigt. Deswegen brauchen wir die Erinnerung an die Millionen Menschen, die nach Deutschland verschleppt wurden, die Erinnerung daran, was ihnen erst die intelligenten Europäer und später die gutherzigen Sowjetbeamten angetan haben.“ https://www.dekoder.org/de/article/ostarbeiter-erinnerung-kriegsopfer-zwangsarbeit
Gestern vor 8 Jahren fand in Moskau der sogenannte „Marsch der Millionen” statt, der zum Höhepunkt der Bolotnaja-Protestbewegung wurde: Es kommt zu Zusammenstößen mit der Polizei und zu zahlreichen Festnahmen. Einige Teilnehmer werden später im sogenannten Bolotnaja-Prozess zu teils mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.
Ist es nicht eigentlich irrational, überhaupt zu protestieren in Russland? Und wie hat sich die Protestbewegung seitdem verändert? Luzia Tschirky (SRF) hat diese Fragen im Rahmen unseres Protest-Specials an den Zeithistoriker und Soziologe Mischa Gabowitsch gestellt: https://protest.dekoder.org/protest-luzia-tschirky-mischa-gabowitsch/
Am 7. Mai 2000 begann Putins erste Amtszeit als Präsident der Russischen Föderation. Ein Rückblick auf 20 Jahre Putin in unserem dekoder-Special. https://putin.dekoder.org/
Wie bewertet Russlands junge Generation den Zweiten Weltkrieg? Und wie geht sie mit dem offiziellen Geschichtsbild des Kreml um? https://www.dekoder.org/de/gnose/jugend-zweiter-weltkrieg-erinnerung
„Was hörst du, wenn du den Kriegserinnerungen allein gegenüberstehst, wenn dir niemand vorsagt, was du zu tun hast?“ Auf Republic fragt Andrej Archangelski, was es für die Erinnerungskultur Russlands bedeutet, wenn der wichtigste Nationalfeiertag Russlands wegen der Corona-Ausgangssperren im Privaten gefeiert werden muss: https://www.dekoder.org/de/article/gedenken-zweiter-weltkrieg-75-jahrestag-corona
Heute ist Internationaler Tag gegen Homophobie. Unsere Übersetzungen und Gnosen zum Thema haben wir für euch in einem Dossier gebündelt: https://www.dekoder.org/de/dossier/lgbt-homosexualitaet-transgender-gesetze
Erinnert ihr euch noch an das Zeitalter von Offline-Festivals? 60.000 Besucher, Musik von Blues über Reggae bis zur Elektronik, freier Eintritt, viel Natur und eine gewaltige Portion Idealismus: Beim Festival Pustye Kholmy, die „Leeren Hügel“, kommt einem unweigerlich Woodstock in den Sinn oder der Burning Man in Nevada: https://www.dekoder.org/de/article/juni-grooven-auf-den-leeren-huegeln
„Das Wort Propaganda verwende ich in meinem Buch nicht. Es wird so unterschiedlich interpretiert, dass es gar nicht mehr möglich ist, damit etwas zu erzählen.“ Peter Pomerantsev im Gespräch mit der Novaya Gazeta: über KEINE Propaganda, über Desinformation und was man dagegen tun kann, falls man was tun kann: https://www.dekoder.org/de/article/pomerantsev-keine-propganda-desinformation
Das Business-Magazin Inc. Russia verzichtet in seinen Texten ab sofort auf den abstrakten Begriff „Wlast“ (dt. Staatsmacht, Regierung, Obrigkeit, …) und will stattdessen die konkreten staatlichen Organe bzw. Entscheidungsträger beim Namen nennen. Die Redaktion begründet den Schritt u. a. damit, dass die gängige Praxis zu einem Missverhältnis von Gesellschaft und Staat führe: „Wenn man andere als Wlast bezeichnet, legitimiert man dadurch beliebige ihrer Handlungen, befreit sie von der Verantwortung. Macht was ihr wollt, denn – ihr seid Wlast.“ Warum der Wlast-Begriff so komplex ist, erklärt Anton Himmelspach in einer Gnose: https://www.dekoder.org/de/gnose/wlast-leviathan-gesellschaftsvertrag-staat-herrschaft