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Bürgerinitiative Y-Monster
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Fahrgäste oder Container?
In der Argumentationskette für den Neubau der ICE-Trasse zwischen Hamburg und Hannover wird von der Deutschen Bahn in erster Linie auf die Vorzüge im Personeverkehr hingewiesen. Dies würde aber ein Bauprojekt in einer solchen Dimension nicht rechtfertigen. Schnell wird also klar, dass es in erster Linie um die wirtschaftlichen Interessen des Hamburger Hafens geht. Schon durch die stark umstrittene nachmalige Elbvertiefung wird klar, dass der Hamburger Hafen unter starken Konkurenzdruck steht. Der Einstig des chinesischen Staatsbetriebs COSCO bei der HHLA ist ein weiteres Indiz für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Hamburger Hafens.
So erklärt es sich auch schnell, wieso die Deutsche Bahn zu einer Trasse durch die Heide und durch Seevetal kommt, obwohl der Bundesverkehrswegeplan nur einen Ausbau der Bestandstrasse vorsieht.

Ob jedoch die Ausgangslage für diesen Bedarf überhaupt noch gegeben ist, ist äußerst fraglich. Abgesehen davon, dass es Hinweise auf "frisierte" Umschlagszahlen gibt, schlägt nun die HHLA höchstpersönlich an die Alarmglocken und warnt vor rückläufigen Umschlagszahlen insbesondere im Container-Verkehr.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Wirtschaftliche-Lage-der-HHLA-offenbar-schlechter-als-bekannt,hamj129750.html
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Deutsche Bahn reagiert auf Betretungsverbote.

Bürger, die in den letzten Wochen der Deutschen Bahn ein Betretungsverbot ihrer Liegenschaft(en) ausgesprochen haben, werden in den nächsten Tagen einen DIN-A4-Umschlag in ihrem Briefkasten vorfinden. In diesem Schreiben (das man auch als Standardbrief kostengünstig und umweltfreundliche hätte versenden können) verweist die Deutsche Bahn auf den § 17 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes.
In diesem Paragrafen ist beschrieben, dass wir Bürger keine Chance haben die Planungsdurchführung zu verhindern.

Wörtlich heißt es in dort:

(1) Eigentümer und sonstige Nutzungsberechtigte haben zur Vorbereitung der Planung und der Baudurchführung eines Vorhabens oder von Unterhaltungsmaßnahmen notwendige Vermessungen, Boden- und Grundwasseruntersuchungen einschließlich der vorübergehenden Anbringung von Markierungszeichen und sonstige Vorarbeiten durch den Träger des Vorhabens oder von ihm Beauftragte zu dulden. Arbeits-, Betriebs- oder Geschäftsräume dürfen zu diesem Zweck während der jeweiligen Arbeits-, Geschäfts- oder Aufenthaltszeiten nur in Anwesenheit des Eigentümers oder sonstigen Nutzungsberechtigten oder eines Beauftragten, Wohnungen nur mit Zustimmung des Wohnungsinhabers betreten werden.
(2) Die Absicht, solche Arbeiten auszuführen, ist dem Eigentümer oder sonstigen Nutzungsberechtigten mindestens zwei Wochen vorher unmittelbar oder durch ortsübliche Bekanntmachung in den Gemeinden, in denen die Vorarbeiten durchzuführen sind, bekanntzugeben.
(3) Entstehen durch eine Maßnahme nach Absatz 1 einem Eigentümer oder sonstigen Nutzungsberechtigten unmittelbare Vermögensnachteile, so hat der Träger des Vorhabens eine angemessene Entschädigung in Geld zu leisten. Kommt eine Einigung über die Geldentschädigung nicht zustande, so setzt die nach Landesrecht zuständige Behörde auf Antrag des Trägers des Vorhabens oder des Berechtigten die Entschädigung fest. Vor der Entscheidung sind die Beteiligten zu hören.

Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/aeg_1994/__17.html

Das bedeutet aber nicht, dass wir Bürger uns nicht dennoch wehren können.
Wie, beschreiben sehr genau der letzten beiden Sätze von Absatz (3):
Kommt eine Einigung über die Geldentschädigung nicht zustande, so setzt die nach Landesrecht zuständige Behörde auf Antrag des Trägers des Vorhabens oder des Berechtigten die Entschädigung fest. Vor der Entscheidung sind die Beteiligten zu hören.

Es sollte also schon jetzt nach Gründen von Vermögensnachteilen gesucht werden. Diese sind allein scho dadurch gegeben, dass ein Bauprojekt der Bahn in der Regel zu sinkenden Immobilienpreisen führt. Verweigert man dann noch die Einigung über eine angemessene Entschädigung, werden sich die Landesbehörden mit der Sache beschäftigen müssen. Weil auch dort ein Fachkräftemangel herrscht, stehen die Chancen für eine lange Verzögerung gut.
Flyer - Flyerdruck.pdf
3.6 KB
Die Bürger Initaitive "X-durch-Y" Brakel lädt ein.
Am 14.Januar 2023 ab 16:00 Uhr startet die Aktion "Mahn- und Trassenfeuer".
Natürlich sind die Y-Monster auch dabei! Details folgen ...
+++ Trassenfeuer am 14.01.2023 +++

Bevor sich jetzt alle in den Urlaub abmelden, bitte schnell noch einen Termin fest einplanen: Am 14. Januar beginnt das Monsterjahr 2023 mit einem überregionalen Trassenevent. Fast alle BIs werden Leuchtfeuer an ihren Trassenabschnitten aufstellen. Wir werden uns um den Abschnitt im Verlauf Ramelsloh kümmern. Auch wir werden interessante Sprecher einladen und ein Informations-Programm bieten. Die Planung läuft trotz Weihnachten auf Hochtouren, damit wir gemeinsam ein großes überregionales Zeichen setzen. Die gesamte Trasse von Hamburg bis Hannover mit allen Menschen von Jung bis Alt. Den genauen Veranstaltungsort geben wir Euch noch bekannt, haltet Euch den Tag bitte schon mal ab 15.30h frei. Dieser Event wird wirklich wichtig, sagt Nachbarn und Freunden Bescheid, falls die diesen Newsletter nicht bekommen oder übersehen. Wir brauchen jeden vor Ort!
+++ Petition des Aktionsbündnis gegen Trassenbau +++

Das Aktionsbündnis gegen Trassenbau hat auf change.org eine Petition an Dr. Volker Wissing (Bundesminister für Digitales und Verkehr) gestartet.
Wir unterstützen diese Petion. Also seid bitte so lieb und unterschreibt diese und leitet den Link an so viele Menschen wie möglich weiter.

http://www.change.org/Bahnsinn-2023

Vielen Dank!
In diesem Bericht wird in aller Deutlichkeit dokumentiert, dass seit Jahren für den Hamburger Hafen völlig überzogene Zuwachsraten vorhergesagt werden. Schon allein deswegen ist es überaus fragwürdig, ob es überhaupt eines Ausbaus der Trasse zwischen Hamburg und Hannover bedarf.
Einladung_14-01-2023.pdf
4.4 MB
+++ Hermann Löns - Die Trasse brennt! +++

Unter diesem Motto laden wir am 14.01.2023 ab 16:00 Uhr zu einem Event für Groß und Klein ein.
Details zur Veranstaltung gibt es im beigefügten Flyer.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und hoffen damit ein weiteres Signal zugunsten unserer Heimat setzen zu können.
Wir wünschen Euch allen ein frohes und gesundes Neues Jahr
🍀🐽❤️🥂
+++ Infoveranstaltung in Jesteburg +++

Am Mittwoch, den 11. Janurar 2023, um 19:00 Uhr wird in der Oberschule Jesteburg (Moorweg 28) über die Trassen-Pläne der Deutschen Bahn informiert.
Gastsprecher sind u.a. Dr. Peter Dörsam und unser Reinhard Crasemann.

Wir hoffen auf rege Beteiligung der Jesteburger und bitten daher den Termin an so viele Menschen wie möglich weiterzureichen.
+++ Trasse „abfackeln“ +++
+++ Wir sind nicht allein +++
Auch im anderen Ortschaften mehren sich die Proteste und die Medien berichten:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Protest-gegen-moegliche-Bahntrasse-im-Landkreis-Uelzen,bahntrasse108.html
+++ Agiert die Deutsche Bahn ohne Auftrag? +++

Es mehren sich die Hinweise, dass die Deutsche Bahn die Planung der neuen ICE-Trasse durch Seevetal ohne Auftrag durchgeführt hat.
Immer mehr Indizien weisen darauf hin, dass die bereits detailiert vorliegende Planung ohne Auftrag des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt wurde. Eine Anfrage von Dr. Peter Dörsam und Joachim Partzsch (beide Sprecher des Projektberats Alpha-E) hat ergeben, dass dem Bundesminsterium für Digitales und Verkehr (BMDV) keine amtlichen Informationen vorliegen.

Frank Limprecht argumentierte während der Info-Veranstaltung in der Burg Seevetal im vergangenem Dezember, dass die DB Netz AG die Aufgabe hätte, alle Möglichkeiten in Betrag zu ziehen und die kostengünstigste Variante zu ermitteln. Das erklärt allerding noch lange nicht, wieso es bereits in diesem Stadium zu derart detaillierten Ausarbeitungen der Bauwerkskonstruktionen gekommen ist.
Nach unseren Informationen waren bis zu 300 Fachingenierure beschäftigt waren bzw. noch immer sind.

Damit gesellt sich neben der überaus unbefriedigenden Kommunikationskultur der Deutschen Bahn gegenüber den betroffenen Gemeinden nun auch noch der Verdacht der Verschwendung von Steuergeldern sowie der Versuch den Bundestag zu täuschen um die eigenen (finanziellen) Interessen durchzusetzen. Somit entwickelt sich diese Trassenplanung von einer regionalen Bedrohung von Natur und Heimat zu einem handfesten Betrugs-Skandal mit unabsehbaren Konsequenzen.

Wir bleiben wachsam und werden den Sachverhalt weiter verfolgen ...
+++ Bahntrasse Alpha E: Planungskosten von etwa 470 Millionen Euro +++

Das Hamburger Abendblatt berichtet am 12.01.2023 ungeheuerliches:

2017 rechnete die Bahn noch mit Ausgaben von 56,4 Millionen Euro für die Planungsphasen 1 und 2, in der sich das Projekt aktuell befindet. Bis zu einer möglichen Inbetriebnahme einer Neu- oder Ausbaustrecke waren Planungskosten von etwa 470 Millionen Euro vorgesehen. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen inklusive der in den letzten Jahren gestiegenen Baukosten bei über 3,5 Milliarden Euro.
Laut dem internen Planungsauftrag solle der erste Zug 2036 über die aus- oder neugebaute Strecke fahren. Diesen Zeitplan sehen selbst Bahnmitarbeiter im Moment kaum mehr einzuhalten.

Quelle: https://www.abendblatt.de/region/harburg-landkreis/article237345877/Alpha-E-Initiative-zweifelt-Rechtsgrundlage-an.html?utm_source=+CleverReach+GmbH+%26+Co.+KG&utm_medium=email&utm_campaign=HA_NL_Regio_Harburg&utm_content=Mailing_12149398
+++ Deutsche Bahn scheint überfordert zu sein +++
+++ Deutsche Bahn ohne Skrupel? +++
Nicht nur beim Trassenbau fehlt der Deutschen Bahn das Gespür.
Der Bremer Senat diskutiert, ob eine Bahnwerkstatt auf einem Soldatenfriedhof gebaut werden darf.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/bahnwerkstatt-reitbrake-alstom-bremen-102.html
+++ Seevetaler zeigen ihre Liebe zu unserer Heimat +++
Im Zusammenhang mit der Planung der Neubaustrecke mitten durch die Gemeinde, wurde im vergangenen Jahr zu dazu aufgerufen, die liebenswerten Orte Seevetals zu fotografieren. Zehn Teilnehmer wurden nun für Einsendungen geehrt.

https://seevetal-aktuell.de/2023/02/08/fotowettbewerb-gewinner-seevetaler-herz-im-rathaus-aufgehaengt/
+++ Heute Podiumsdiskussion von BUND und NABU +++
Von 16:30 - 18:00 Uhr wird heute live über die Naturverträglichkeit des Bundesverkehrswegeplan diskutiert. Vermutlich wird sich in vielerlei Hinsicht pro Bahn ausgetauscht werden. Dennoch kann es sehr interessant sein, auch dort mal hineinzuschauen um zu erleben, wie das Thema aus anderen Perspektiven diskutiert wird.

https://www.youtube.com/watch?v=AryEH-fhafk