BI Y-Monster
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Bürgerinitiative Y-Monster
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Die Bahn "blendet" die Öffentlichkeit weiterhin mit beschönigenden Meldungen.
Im Augenblick lässt die Deutsche Bahn keinen Gelegenheit aus und wendet sich proaktiv an die Presse, um für den Bau der Neubautrasse zu werben.

In einseitiger Sichtweise wird darauf hingewiesen, dass es auch beim Ausbau der Bestandsstrecke zu Enteignungen von Bürgern und Unternehmen kommen wird.
Zur weiteren Verblendung wird unermüdlich darauf hingewiesen, dass die Trassenführung der Neubaustrecke entlang der Autobahn A7 erfolgen wird und setzt dabei vermutlich darauf, dass wir "naiven Bürger“ das doch für eine tolle Idee halten würden. Klingt ja auch erstmal gut so ein Trassenverlauf direkt neben der Autobahn. Die Realität sieht aber leider ganz anders aus. Der genau Blick auf die Trassenführung zeigt, dass selbst der Begriff "Autobahn nahe Trassenführung" arg strapaziert wird. Die Trasse durchschneidet Ortschaften, Landschaften, Naturschutzgebiete, Lebensräume und am Ende auch die Gesellschaft. Dabei ist weder ein Nutzen für die Bürger bzw. dem ÖPNV noch ein sinnvoller wirtschaftlicher Hintergrund zu erkennen.
Um diese Aussagen der Bahn, dass der Neubau viel weniger belastend für die Bürger sei, zu widerlegen, müssen wir die Deutsche Bahn dazu bringen die exakten Zahlen vorzulegen, aus denen hervorgeht, wie viele Menschen durch welche Maßnahmen betroffen sein werden. Wenn klar sein wird, das bei einem Neubau sehr viel mehr Einzel-Schicksale im wahrsten Sinne des Wortes „auf der Strecke bleiben werden“, wird es für die Bahn vermutlich nicht einfacher werden Befürworter für die, von der Planungsabteilung periodisierte Streckenführung zu gewinnen.
Bleibt die Sicherheit auf der Strecke?

Die Bergungsarbeiten nach einem Bahnunfall in Niedersachsen sind abgeschlossen. Der Deutschen Bahn zufolge können Züge zwischen Hannover und Berlin dadurch früher wieder fahren - vieles muss aber noch repariert werden.
Nach der Kollision zweier Güterzüge bei Leiferde in Niedersachsen soll der Zugverkehr auf der gesperrten Strecke zwischen Hannover und Berlin früher wieder anlaufen als bislang geplant. Ab 11. Dezember sollen die Züge wieder rollen, teilte die Deutsche Bahn mit. Bislang hatte das Unternehmen angegeben, die betroffene Strecke am 16. Dezember wieder freizugeben. "Das hohe Engagement aller Mitarbeitenden und die Unterstützung des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr haben dafür gesorgt, dass die komplizierten Bergungsarbeiten schneller als geplant abgeschlossen werden konnten", hieß es.
Quelle: www.tagesschau.de

Doch die "Qualität" des ÖPV lässt durch die chaotischen Verhältnisse bei der Bahn spürbar nach. Verspätungen und Zugausfälle sind mittlerweile die Regel. Da fragt man sich, ob man diesem Unternehmen die Planung und die Druchführung von milliardenschweren Bauprojekten überhaupt noch überlassen sollte.
Zur Info: Die aktuelle Fahrzeit beträgt derzeit 1:12 h.
Reisende die Ihre Fahrt südlich der Elbe antreten wollen, werden dann aber eine Fahrzeit von mindestens 1:30 Std. einkalurlieren müssen weil der Halt in Hamburg-Harburg bei dieser Taktung leider entfallen wird.
"Hermann Löns, die Trasse brennt!"

Mahnfeuer am 14. Januar 2023 in Bispingen !

 
am 27.11.2022 haben die Kommunen und Bürgerinitiativen im Raum Salzhausen bis Seevetal die nächste Serie von öffentlichen Protestaktionen für die Umsetzung von ALPHA E und gegen den Neubau einer ICE-Trasse durch die Lüneburger Heide mit ihren Mahnfeuern unter dem Motto „Advent, Advent, die Trasse brennt!“ eingeleitet.
 
Überregional wurde der 14.1.2023 als Datum für eine nächste Aktion weiterer Bürgerinitiativen (BI) zur Unterstützung der Umsetzung von ALPHA E und gegen den Neubau von ICE-Strecken durch die Lüneburger Heide festgelegt.
 
Für diesen Termin sind mehrere Kommunen/BI in der vorbereitenden Planung. So werden nach aktueller Kenntnis mindestens in Brackel, Bispingen und Wietzendorf Aktionen stattfinden. Darüber hinaus sind weitere für den Südkreis und ggf. darüber hinaus in Prüfung.

Absicht der BI UNSYNN für diesen Termin ist es, gemeinsam mit der BI Egestorf zwischen Hörpel und Volkwardingen einen knapp 2 Km langen Abschnitt der geplanten Trasse bei Dunkelheit mit Fackeln und Feuern auszuleuchten.
 
Unser Motto lautet: „Hermann Löns, die Trasse brennt!“
 
Wir wollen damit dort im Gelände deutlich machen, dass eine Heidetrasse brandgefährlich ist, Landschaft zerschneidet, ganze Orte zwischen Autobahn und Trasse verbannt, Natur zerstört, Menschen isoliert, NICHT im Zuge der A7 verläuft und gegen den Willen der Bevölkerung sowie der gültigen gesetzlichen Grundlagen geplant wurde.
 
Als Hauptredner haben wir den Herrn MdB und Parteivorsitzenden der SPD, Lars Klingbeil, eingeladen.

Und: es wird noch Hilfe gebraucht!
Wer sich vorstellen kann bei Vorbereitung (Achtung: erster Termin bereits 10.12.22) oder Durchführung zu unterstützen, der schreibt bitte eine kurze Mail an info@unsynn.com.
Auf dem Dorfplatz in Ramelsloh haben wir eine kleine Auswahl der Baupläne der Deutschen Bahn ausgehängt.
Wer sich beim Kauf eines Tannenbaums oder am 18.12. beim Adventskonzert über den Planungs-Irrsin informieren möchte, hat jetzt also die Gelegenheit dafür. Bei Interesse können wir weitere Pläne zugänglich machen.
Einfach mal in Ramelsloh und/oder auf unseren Internetseiten https://y-monster.de vorbeischauen und sich über unsere kommenden Aktionen informieren.
Das Monster erhebt sich ...
Enteignungen, Umweltzerstörung, Steuergeld-Verschwendung, Fehlplanung.
Die Liste der Ungeheuerlichkeiten lässt sich beliebig fortführen wenn man nur einen tieferen Blick in die Planung und Durchführung von Großprojekten der Deutschnen Bahn wirft.

Jüngstes Beispiel dafür ist die Inbetriebnahme der 60 Kilometer langen Neubaustrecke zwischen Wendlingen und Ulm. Mit vier Milliarden Euro wurden die Steuerzahler geschröpft, nur um einigen wenigen Menschen einen Fahrzeitersparnis von lediglich 15 Minuten zu ermöglichen.
Ein vergleichbarer Irrsin droht auch unserer Region, wenn das Vorhaben der Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover realisiert werden sollte.
Kleiner aber feiner Unterschied: Bei diesem Vorhanen wird man mit lächerlichen 4 Milliarden Euro bei weitem nicht auskommmen. Inflationär steigende Baukosten und Grundstückspreise werden uns Steuerzahler einen Betrag im mittleren zweistelligen Millardenbereich kosten. Dafür wird sich die Fahrzeit zwischen Hamburg und Hannover nur unwesentlich verkürzen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-neubaustrecke-stuttgart21-101.html
Hat die Deutsche Bahn noch alles unter Kontrolle?

Mit Prestige-Projekten schmückt sich die Deutsche Bahn zur Zeit gerne. Immer moderner und schneller soll es sein.
Doch bleibt bei all den Bemühungen die Sicherheit auf der Strecke?
Schon wieder ereignete sich ein schwerer Unfall an einer Bahnstrecke.
Um 6:20 Uhr hat in Hamburg Harburg ein ICE an einem Bahnübergang ein Baustellenfahrzeug überrollt.

https://www.kreiszeitung.de/lokales/hamburg/unfall-auf-bahnuebergang-ice-entgleist-im-hamburger-sueden-24h-91972529.html
Fahrgäste oder Container?
In der Argumentationskette für den Neubau der ICE-Trasse zwischen Hamburg und Hannover wird von der Deutschen Bahn in erster Linie auf die Vorzüge im Personeverkehr hingewiesen. Dies würde aber ein Bauprojekt in einer solchen Dimension nicht rechtfertigen. Schnell wird also klar, dass es in erster Linie um die wirtschaftlichen Interessen des Hamburger Hafens geht. Schon durch die stark umstrittene nachmalige Elbvertiefung wird klar, dass der Hamburger Hafen unter starken Konkurenzdruck steht. Der Einstig des chinesischen Staatsbetriebs COSCO bei der HHLA ist ein weiteres Indiz für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Hamburger Hafens.
So erklärt es sich auch schnell, wieso die Deutsche Bahn zu einer Trasse durch die Heide und durch Seevetal kommt, obwohl der Bundesverkehrswegeplan nur einen Ausbau der Bestandstrasse vorsieht.

Ob jedoch die Ausgangslage für diesen Bedarf überhaupt noch gegeben ist, ist äußerst fraglich. Abgesehen davon, dass es Hinweise auf "frisierte" Umschlagszahlen gibt, schlägt nun die HHLA höchstpersönlich an die Alarmglocken und warnt vor rückläufigen Umschlagszahlen insbesondere im Container-Verkehr.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Wirtschaftliche-Lage-der-HHLA-offenbar-schlechter-als-bekannt,hamj129750.html
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Deutsche Bahn reagiert auf Betretungsverbote.

Bürger, die in den letzten Wochen der Deutschen Bahn ein Betretungsverbot ihrer Liegenschaft(en) ausgesprochen haben, werden in den nächsten Tagen einen DIN-A4-Umschlag in ihrem Briefkasten vorfinden. In diesem Schreiben (das man auch als Standardbrief kostengünstig und umweltfreundliche hätte versenden können) verweist die Deutsche Bahn auf den § 17 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes.
In diesem Paragrafen ist beschrieben, dass wir Bürger keine Chance haben die Planungsdurchführung zu verhindern.

Wörtlich heißt es in dort:

(1) Eigentümer und sonstige Nutzungsberechtigte haben zur Vorbereitung der Planung und der Baudurchführung eines Vorhabens oder von Unterhaltungsmaßnahmen notwendige Vermessungen, Boden- und Grundwasseruntersuchungen einschließlich der vorübergehenden Anbringung von Markierungszeichen und sonstige Vorarbeiten durch den Träger des Vorhabens oder von ihm Beauftragte zu dulden. Arbeits-, Betriebs- oder Geschäftsräume dürfen zu diesem Zweck während der jeweiligen Arbeits-, Geschäfts- oder Aufenthaltszeiten nur in Anwesenheit des Eigentümers oder sonstigen Nutzungsberechtigten oder eines Beauftragten, Wohnungen nur mit Zustimmung des Wohnungsinhabers betreten werden.
(2) Die Absicht, solche Arbeiten auszuführen, ist dem Eigentümer oder sonstigen Nutzungsberechtigten mindestens zwei Wochen vorher unmittelbar oder durch ortsübliche Bekanntmachung in den Gemeinden, in denen die Vorarbeiten durchzuführen sind, bekanntzugeben.
(3) Entstehen durch eine Maßnahme nach Absatz 1 einem Eigentümer oder sonstigen Nutzungsberechtigten unmittelbare Vermögensnachteile, so hat der Träger des Vorhabens eine angemessene Entschädigung in Geld zu leisten. Kommt eine Einigung über die Geldentschädigung nicht zustande, so setzt die nach Landesrecht zuständige Behörde auf Antrag des Trägers des Vorhabens oder des Berechtigten die Entschädigung fest. Vor der Entscheidung sind die Beteiligten zu hören.

Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/aeg_1994/__17.html

Das bedeutet aber nicht, dass wir Bürger uns nicht dennoch wehren können.
Wie, beschreiben sehr genau der letzten beiden Sätze von Absatz (3):
Kommt eine Einigung über die Geldentschädigung nicht zustande, so setzt die nach Landesrecht zuständige Behörde auf Antrag des Trägers des Vorhabens oder des Berechtigten die Entschädigung fest. Vor der Entscheidung sind die Beteiligten zu hören.

Es sollte also schon jetzt nach Gründen von Vermögensnachteilen gesucht werden. Diese sind allein scho dadurch gegeben, dass ein Bauprojekt der Bahn in der Regel zu sinkenden Immobilienpreisen führt. Verweigert man dann noch die Einigung über eine angemessene Entschädigung, werden sich die Landesbehörden mit der Sache beschäftigen müssen. Weil auch dort ein Fachkräftemangel herrscht, stehen die Chancen für eine lange Verzögerung gut.
Flyer - Flyerdruck.pdf
3.6 KB
Die Bürger Initaitive "X-durch-Y" Brakel lädt ein.
Am 14.Januar 2023 ab 16:00 Uhr startet die Aktion "Mahn- und Trassenfeuer".
Natürlich sind die Y-Monster auch dabei! Details folgen ...
+++ Trassenfeuer am 14.01.2023 +++

Bevor sich jetzt alle in den Urlaub abmelden, bitte schnell noch einen Termin fest einplanen: Am 14. Januar beginnt das Monsterjahr 2023 mit einem überregionalen Trassenevent. Fast alle BIs werden Leuchtfeuer an ihren Trassenabschnitten aufstellen. Wir werden uns um den Abschnitt im Verlauf Ramelsloh kümmern. Auch wir werden interessante Sprecher einladen und ein Informations-Programm bieten. Die Planung läuft trotz Weihnachten auf Hochtouren, damit wir gemeinsam ein großes überregionales Zeichen setzen. Die gesamte Trasse von Hamburg bis Hannover mit allen Menschen von Jung bis Alt. Den genauen Veranstaltungsort geben wir Euch noch bekannt, haltet Euch den Tag bitte schon mal ab 15.30h frei. Dieser Event wird wirklich wichtig, sagt Nachbarn und Freunden Bescheid, falls die diesen Newsletter nicht bekommen oder übersehen. Wir brauchen jeden vor Ort!
+++ Petition des Aktionsbündnis gegen Trassenbau +++

Das Aktionsbündnis gegen Trassenbau hat auf change.org eine Petition an Dr. Volker Wissing (Bundesminister für Digitales und Verkehr) gestartet.
Wir unterstützen diese Petion. Also seid bitte so lieb und unterschreibt diese und leitet den Link an so viele Menschen wie möglich weiter.

http://www.change.org/Bahnsinn-2023

Vielen Dank!
In diesem Bericht wird in aller Deutlichkeit dokumentiert, dass seit Jahren für den Hamburger Hafen völlig überzogene Zuwachsraten vorhergesagt werden. Schon allein deswegen ist es überaus fragwürdig, ob es überhaupt eines Ausbaus der Trasse zwischen Hamburg und Hannover bedarf.
Einladung_14-01-2023.pdf
4.4 MB
+++ Hermann Löns - Die Trasse brennt! +++

Unter diesem Motto laden wir am 14.01.2023 ab 16:00 Uhr zu einem Event für Groß und Klein ein.
Details zur Veranstaltung gibt es im beigefügten Flyer.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und hoffen damit ein weiteres Signal zugunsten unserer Heimat setzen zu können.
Wir wünschen Euch allen ein frohes und gesundes Neues Jahr
🍀🐽❤️🥂