Authentic Parenting
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Botschaften und Impulse für ein authentisches, friedvolles Eltern-SEIN und achtsames Familienleben

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„Heute wird es besser.“

Jeden Tag nimmst du dir genau DAS vor.
Und dann kommt er doch wieder. Der Moment, in dem alles zu laut und zu viel wird. Der Moment in dem der Sturm in dir losbricht.
Und du reagierst. 😞
Wieder einmal.

Vielleicht brauche ich einfach noch mehr Klarheit, denkst du. Vielleicht hilft dieser neue Erziehungstipp, vielleicht dieses Buch, vielleicht noch mehr Geduld.

Und irgendwann landet der Gedanke bei: „Vielleicht bin ich auch einfach zu sensibel.“

Hochsensibilität ist kein Märchen.
Ganz und gar nicht. Und ich wäre die Letzte, die da meint, dass das alles Spinnereien seien. Aber sie ist nicht die Antwort auf alles. Sie ist oft keine Antwort und manchmal keine endgültige.
Sber definitiv ist sie keine Erklärung, die dich weiterbringt.

Denn vielleicht bist du nicht „zu sensibel“. Sondern vielleicht ist dein Nervensystem schlichtweg überreizt.

Vielleicht läuft es seit Wochen.
Seit Monaten. Vielleicht seit Jahren. In absoluter Hochspannung, im Überlebensmodus.
Das fühlt sich an wie:
📍ständig müde und doch kommst du nicht zur Ruhe.
📍schnell gereizt, obwohl du liebevoll sein willst.
📍überfordert, obwohl objektiv „gar nichts Schlimmes“ passiert.
📍verspannt, ungeduldig und laut, obwohl du ruhig bleiben wolltest
...

Wenn dein Kind laut ist und du sofort innerlich zusammenzuckst. Wenn ein „Nein“ dich stärker trifft, als es sollte. Wenn kleine Konflikte dich in absoluten Stress versetzen. Wenn selbst die Momente der Stille nicht helfen und ruhige Tage dich gleichermaßen nervös und angespannt sein lassen, wie herausfordernde ... Dann ist das ein ALARMSIGNAL deiner Körpers.
Aber definitiv keine Schwäche.
Kein "DAS IST HALT SO mit Kindern"
Und auch nicht „einfach deine Sensibilität“.
Was nicht bedeutet, dass du es nicht vielleicht doch bist. Aber Hochsensibilität ist nicht gleich alles immer gleich zu laut, zu viel, immer gestresst, immer in Anspannung, immer im Überlebenskampf. GANZ und GAR NICHT!!!! Und wenn all das oben genannte und vielleicht noch mehr zutrifft, dann darfst du JETZT, genau an dieser STELLE innehalten.

Es ist ein Nervensystem, das nicht mehr reguliert ist. Das gelernt hat auf die Art und Weise zu reagieren. Es ist ein Nervensystem, das im Überlebensmodus ist und das definitiv mehr als den Satz "Ich bin halt einfach nur sensibel" braucht.

Denn ein überreiztes Nervensystem lässt sich nicht durch Erklärungen beruhigen.Nicht durch neue Erziehungstipps.Nicht durch „Ich muss mich mehr zusammenreißen“.
Und schon gar nicht durch drei tiefe Atemzüge mal eben schnell zwischendurch.

Ein Nervensystem im Überlebensmodus und Stresszustand braucht Regulation.
Bewusst.
Wieder und wieder.
Nicht als schnell mal nebenbei eingesetztes Werkzeug.
Sondern dauerhaft.

Und weißt du, es gibt viele wertvolle Wege, dein Nervensystem zu beruhigen.

Aber manchmal liegt die Anspannung nicht nur im Hier und Jetzt.
Manchmal wirkt etwas Tieferes.
Alte Prägungen.
Alte Strategien.
Alte Muster, die dich heute noch reagieren lassen, obwohl du eigentlich dableiben möchtest. (Antworten darauf gibt es auch im neuen Eltern-Kraft-Paket)

Denn genau da reicht ein einzelner Impuls oft nicht mehr. Genau da braucht es Raum.
Zum Hinschauen.
Zum Verstehen.
Zum Entwirren.
Zum NEU-Gestalten

In meiner Leuchtturm-Begleitung gehen wir genau dorthin.
Nicht oberflächlich.
Nicht mit schnellen Tipps.
Sondern wir schauen gemeinsam dahin, wo du berührt wirst und auf die Dynamiken, die dich im Alltag überrollen.

Damit du nicht länger „Ich bin halt sensibel“ über dich sagst, sondern verstehst, was wirklich wirkt.
Damit du nicht mehr nur reagierst, sondern gelassen bleiben kannst.
Damit du für dein Kind der Leuchtturm wirst ohne dich selbst dabei zu verlieren.

Wenn du jetzt beim Lesen gespürt hast:
„JA! Das bin ich.“
„Das ist mein Thema.“


Dann ist es vielleicht genau jetzt an der Zeit, nicht noch mehr alleine auszuprobieren. Sondern aktiv zu werden. Denn weder die Leuchtturm-Begleitung noch der Monatsraum oder das Eltern-Kraft-Paket, sind weitere Kurse. Es sind DEINE Räume für Veränderung. ❤️
👉 office@authenticparenting.at
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Das Gefühl, das in ihnen entsteht, wenn sie TUN und Mitmachen dürfen.
Da geht es nicht nur um Lösungskompetenz.
Ja auch.
Doch in Wahrheit geht es um so viel mehr.

Heute habe ich es wieder so deutlich gespürt. Bei allen. Vor allem aber auch bei den Kleinsten. Wir haben noch einige Obstvorräte im Gefrierschrank vom letzten Sommer und aus denen durfte heute ein "Kuchen" (#zuckerfrei natürlich 😊) entstehen. Im Teamwork, wie immer.
Die 12jährige macht den Teig mittlerweile ganz alleine. Die 8jährige wollte Äpfel schneiden. Das Striezi ebenfalls. Und der Zwuck war schon etwas unrund und weinerlich, weil er wenig geschlafen hatte. Also habe ich ihm das Sieb fürs Obst in die Hand gedrückt und wir sind los marschiert. Zur Vorratskammer.
Ihr hättet mal sein Strahlen sehen sollen. Dieses Leuchten in den Augen. Die Freude darüber einfach DABEI sein zu dürfen.

Und genau darum geht es.
So oft höre ich von Eltern, dass sie zu nichts kommen mit den Kleinen und so oft sage ich ihnen genau das: LASS sie einfach mitmachen.
Ja, die Äpfel, die der Zwuck ins Sieb gelegt hat, sind alle einmal gekostet worden. Und ja, die Äpfel die das Striezi geschnitten hat, sind Großteils in ihrem Mund gelandet und JA, es hat alles in allem wesentlich länger gedauert.
Aber wisst ihr was?

Alle waren glücklich. ❤️😊
Alle waren genau da, wo sie sein wollten und machten genau das, was sie konnten. Lösungskompetenz und Können ist das Tüpfelchen auf dem i quasi.
Viel wertvoller aber ist das, was in all diesen kleinen Augenblicken des gemeinsamen Schaffens entsteht.
VER-BINDUNG.

So oft wird gerade in Zusammenhang von Bildung und kleinen Menschen über FÖRDERprogramme und APPS und weiß der Teufel was noch alles gesprochen. Und dabei das einfachste aus den Augen verloren, was ENTWICKLUNG fördert und Bindung nährt.
Das DABEIsein und TUN dürfen.

Denn für kleine Menschen ist DABEI sein ALLES!
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Das habe ich doch längst hinter mir gelassen …“, denkst du.

Und trotzdem ist es plötzlich wieder da.
Berührt dich.
Überrollt dich.
Mitten im Alltag.

Du hast verstanden. Reflektiert. Analysiert.
Vielleicht sogar vergeben.
Und doch reagierst du wieder.
Lauter als du wolltest.
Härter als du sein möchtest.
So, wie du nie reagieren wolltest.

Und genau hier liegt der Punkt:
Es geht nicht darum, noch mehr zu verstehen. Nicht darum, dich noch länger zu erklären. Und ganz sicher nicht darum, weiter zu verdrängen. Dagegen anzukämpfen oder noch mehr Wissen dazu anzuhäufen.

Es geht um Integration.
Und darum, deinem Nervensystem neue Wege beizubringen. Denn ein Nervensystem im Überlebensmodus reagiert schneller, als dein Verstand denken kann.

Und solange das so ist, wirst du immer wieder in alte Dynamiken rutschen.
Egal, wie viel du schon „angeschaut“ hast.

Im Monatsraum März gehen wir genau hier hinein.
Nicht theoretisch.
Nicht nur auf der Verstandsebene.

Sondern praktisch. Schritt für Schritt.

Du lernst:
– Gefühle wirklich zu verstehen – bei dir und deinem Kind
– die Dynamik hinter Gefühlsstürmen zu erkennen
– dein Nervensystem zu regulieren, bevor du reagierst
– dazubleiben, auch wenn es laut wird

Ergänzend dazu, im Eltern-Kraft-Paket vertiefen wir genau das:
Dableiben statt reagieren.
Der Anker zu bleiben, wenn dein Kind im Sturm ist.

Wenn du merkst, dass du nicht noch mehr Wissen brauchst, sondern echte Veränderung, dann ist JETZT der Moment.

Du musst das nicht alleine schaffen.
Aber du darfst dich entscheiden, es anders zu machen.

Und genau dafür ist dieser Raum da. 🤍
„Hier geht’s zum Monatsraum – DU entscheidest. DU veränderst.“

Du möchtest ergänzend auch das ELTERN-KRAFT-PAKET "Da bleiben statt reagieren"?
Dann hol es dir hier 👉 office@authenticparenting.at
(Monatsraum Abonnenten und Vereinsmitglieder sind vergünstigt dabei!)
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Ergänzend zum heutigen Beitrag 👆👆👆
etwas schnaufend 🤪 dank Spaziergang und Wind und etwas langsam was das drücken der Stopp-Taste betrifft, weswegen ihr am Ende Schritte und Stille hört 🤪😂🥴 ... naja authentisch eben

‼️Kleine Randnotiz an dieser Stelle: Morgen Dienstag nehme ich wieder mit unserem Kanal an einer Vernetzungsinitiative hier auf Telegram teil, wundert euch daher nicht, wenn mal ausnahmsweise ein ganz anderer Beitrag erscheint 😊 ‼️

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... dass es nicht leichter wird. Zumindest nicht so, wie das oft erwartet wird.

"Wenn sie älter werden, wird es leichter!"
Wie oft hast du das schon gedacht? In herausfordernden Momenten? Und ja, zum Teil stimmt das. Das es leichter wird.
Aber es ist nur die halbe Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist, dass gewisse Dinge leichter werden. Und andere herausfordernder.

Nächte werden ruhiger. Die Momente in denen sie alleine spielen oder sich beschäftigen werden länger, die Dinge, die man wieder schneller und effektiver schafft im Alltag, werden mehr ...
Doch gleichzeitig, auf einer anderen Ebene werden die Themen größer. Tiefer. Umfangreicher ...

Und wir sind gefordert.
In unserer Klarheit und der Fähigkeit der Leuchtturm zu sein (und zu bleiben).
In der Bereitschaft Halt und Orientierung zu geben auf der einen Seite und den Raum weiter werden zu lassen auf der anderen Seite.
In der Kunst die Balance zu halten zwischen dem Nähren von Bindung, dem Ermöglichen von Eigenverantwortung und dem Begleiten in Richtung Autonomie und Selbstständigkeit.

👉 Die ganze Wahrheit ist, das ein kleiner Mensch im Streben nach Autonomie und Selbstermächtigung ganz schnell zeigt, was SACHE ist, wenn Klarheit und Sicherheit fehlen. Wenn da kein Leuchtturm ist, der Orientierung bietet und zu viel Verantwortung auf seinen Schultern lastet, die er noch nicht tragen kann.
👉 Die ganze Wahrheit ist, dass kleine und größer werdende Menschen in ihrem großen Bindungsbedürfnis uns immer und immer wieder prüfen.
Auf Sicherheit, Zuverlässigkeit, Vertrauen(swürdigkeit) ...

Und was sich da im ersten Moment vielleicht "logisch" anhört, ist in der Praxis manchmal ganz schön herausfordernd und alles andere als "leicht", im Sinne von Spaziergang.
Achterbahnfahrt, trifft es wohl eher.
Nicht zuletzt deshalb, weil es eben nicht mehr nur um die kleinen Dinge geht. Es geht nicht mehr um den Autoschlüssel oder das Wasserglas, nicht um die Steckdose oder die Knöpfe an der Waschmaschine.
Es geht um Werte, Worte, Haltungen, ... um Fragen, Interessen, ums Ausprobieren und Infragestellen, um den Blick nach "draußen" in die Welt und die Größe, den Gesprächsraum immer wieder zu initiieren und zu halten.
Es geht um die Bereitschaft, WIRKLICH zuzuhören und anzunehmen, dass dieses junge Wesen vielleicht ganz andere Interessen, Wünsche und Vorstellungen hat, als du jemals dachtest.
Und genau DAS macht es herausfordernd. Nicht nur weil BINDUNG in dieser Zeit so viel mehr braucht als zu Beginn, sondern auch, weil wir - bedingt durch unsere eigene Geschichte - vielleicht genau DA, in diesen kleinen Momenten berührt werden.

Nein, es wird nicht leichter, wenn die kleinen Menschen älter werden. Es wird nicht "gemütlicher". Und es ist auch nicht so, dass wir uns nach den ersten paar Jahren voller "Bindungsarbeit" zurücklehnen und es uns auf "den Lorbeeren" gemütlich machen können.
Ganz im Gegenteil!
BINDUNG will genährt werden um ein fester Bindungsstrang zu werden, der Sicherheit gibt und weit über die Kindheit hinaus geht.
Und DAS - dieses Nähren - ist Arbeit. Manchmal etwas leichter. Oft aber tiefer, herausfordernder, berührender, kraftvoller, ... ❤️

Wenn wir aber die Herausforderung annehmen.
Wenn wir nicht nur bereit dazu sind zu NÄHREN, sondern auch in uns selbst tiefer zu tauchen und zu erkennen ... wird Bindungsbeziehung auch intensiver und auf ganz eigene Art und Weise schöner, weil wir - in ganz besonderen Momenten - immer wieder einen Blick auf das Wesen unserer Kinder werfen dürfen. ❤️

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Und da ist er wieder… der Gefühlssturm.

Er wirbelt alles durcheinander, vor allem auch in dir. 💥

Lässt dich reagieren, bevor du Zeit hast hinzuspüren oder nachzudenken. Und bringt dieses dumpfe Gefühl von Versagen mit sich. Selbstzweifel … nisten sich ein.

Du nimmst dir vor: ruhiger zu werden. Gelassener. Tief durchzuatmen. Und dann ist er wieder da – der Gefühlssturm – und du reagierst erneut.


Strategien werden nicht erfolgreicher, nur weil wir sie oft genug angewendet haben. Wenn etwas nicht funktioniert, dürfen wir verändern. 🔄
Uns umdrehen, den Blickwinkel wechseln, neue Wege ausprobieren …

Der Monatsraum ist genau dafür gedacht. Um dich hier zu begleiten, in diesen Prozessen der Veränderung.

Und im Monatsraum MÄRZ geht es genau DARUM. Um Gefühle und Gefühlsstürme. Es erwarten dich Impulse, Tools und Strategien, die dir helfen:

❤️ die Gefühlsstürme deiner Kinder zu verstehen
❤️ dich selbst zu sehen und zu verstehen
❤️ ruhiger, klarer und gelassener zu bleiben
❤️echte Verbindung zu schaffen, auch im Chaos

Last Call: Bis 3. März hast du noch die Möglichkeit, dabei zu sein!

🔮 Ausblick auf die nächsten Monate:

April: Regulation & Coregulation
Mai: Widerstand & Abwehrhaltung und wie wir sie begleiten können.

💌 Hier geht’s zum Monatsraum – DU entscheidest. DU veränderst.
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Heute möchte ich dich wieder einmal dazu einladen, mit mir den Blickwinkel zu verändern.

Unser Fokus liegt nämlich so oft auf den „heiklen“, herausfordernden Situationen.
Wie wir sie meistern können.
Was sie in uns auslösen.
Was die kleinen Menschen dann brauchen.

Und ja, dazu gibt es auch hier immer wieder zahlreiche Gedanken und Impulse. Einfach, weil es wichtig ist.
AUCH wichtig eigentlich. Aber nicht nur.
Und gestern Abend, während der Einschlafbegleitung der Kleinsten, war da genau dieser Gedanken in mir.
"ABER NICHT NUR!"

Viel zu selten lenken wir den Blick auf all das, was ebenso wirkt.
Denn ähnlich wie die Regulation unseres Nervensystems mitten im Sturm wichtig ist – aber nicht ausreicht, wenn wir uns nicht auch im Alltag regelmäßig fragen: „Was brauche ich gerade?“ – so reicht es auch nicht, nur dann die Leuchtturmposition einzunehmen, wenn es gerade stürmt.

Ein Leuchtturm steht nicht nur im Sturm.
Er steht immer.

„Ist doch leichter als die herausfordernden Situationen“, denkst du jetzt vielleicht.
Sollte man meinen.
Aber nein, so einfach ist es nicht.

Denn oft übersehen wir die Zwischentöne.
Die Feinheiten.
Und all das, was Bindung wirklich nährt, aber auch ausmacht.

Denn es sind nicht nur die Stürme, und dein Dasein in ihnen, an die sich dein Kind erinnern wird. Dass du da warst, bleibt. Nicht als konkretes Bild, sondern als Gefühl.

Die Bilder, die bleiben, sind andere:
Es sind die Momente, in denen ihr gelacht habt. Gespielt. Euch nahe wart.
In denen du präsent warst – nicht nur körperlich, sondern in deiner Haltung. Deinem Zuhören, deinem Erzählen ... aber auch in deiner Achtsamkeit und Haltung.

Grob gesprochen:
Es sind die Feinheiten.
Und genau daran möchte ich dich heute erinnern. An eben diese Feinheiten.

Denn sei mal ehrlich:
Wie oft liegst du abends wach und denkst an die Momente, in denen du nicht die Mama oder der Papa warst, die oder der du gerne gewesen wärst?
Wie oft melden sich Zweifel?
Wie oft fokussierst du dich auf die möglichen Spannungsmomente und Konfliktsituationen, die Gefühlsstürme und heiklen Momente?

Natürlich ist es wertvoll, hinzuschauen.
Zu reflektieren.
Zu wachsen.
An sich selbst und seinen Themen zu arbeiten.

Aber Bindung ist so viel mehr, als das Begleiten von Gefühlsstürmen.

Bindung ist Haltung.
Ist der Raum, den du gibst.
Ist Nähe.
Lachen.
Gemeinsame Geschichten.
Gespräche zwischen Tür und Angel.
Berührung.
Winzig kleine Augenblicke mittendrinnen und zwischendurch.
Flüchtig manchmal nur, aus dem Moment heraus.
Impulsiv.

Es ist die Entscheidung, immer wieder der Erwachsene zu sein, der führt, nicht durch Macht, sondern durch Präsenz.

Nimm dir heute Zeit um einfach mal auf all das zu schauen, was leise und schön dazwischenlag in all dem Trubel des Tages.

Denn genau dort wächst nicht nur Beziehung. Sondern passiert auch Veränderung.
In dir.
Weil den Blick nicht auf dem ruht, was dich klein werden lässt, sondern auf dem, was ein Lächeln in dein Gesicht zaubert und dein Herz ganz weit werden lässt.

Ich wünsche dir einen wundervollen, nährenden Sonntag voller Liebe im Herzen und kleiner (unendlich wertvoller) Glücksmomente ❤️🤗❤️
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Gestern abend war bei mir dir Luft raus. Ich sags euch, wie es ist, mein Nervensystem war auf Anschlag, mein Perfektionismus im Rampenlicht und ich zerrissen irgendwo zwischen meiner ToDo-Liste, dem Bedürfnis nach einem ruhigen Abend und kleinen Menschen, die keinen Millimeter von mir weg wollten. Der Umstand, dass ich mit den vier Kleinsten hier alleine war, machte es nicht leichter. Kurz gesagt. Ich war am Limit. Und ich musste eine Entscheidung treffen.

Was ich gemacht habe?
Dem was da war Raum gegeben. Mir erlaubt zu sagen, dass es sich gerade "beschissen" anfühlt zwischen all dem zu stehen. Allem was da war Raum gegeben, das Muster beiseite gestellt und ihm versprochen mich morgen um es zu kümmern (was ich heute morgen auch getan habe), mit den Kleinen das Nervensystem reguliert mit der "Schildkrötenübung" und dann die Einschlafbegleitung dazu genutzt Zwiesprache mit mir selbst zu halten und Hinzuschauen ...


Und JA, ....


.. das mag sich alles einfach und leicht anhören. In Wahrheit ist es harte Arbeit, vor der man sich am liebsten drücken würde. Manchmal.
Oder von der man sich wünscht, dass "man da einfach nur ein wenig hinschaut und dann hat sich die Sache erledigt" 🤪🙃🥴
Doch so einfach ist das nicht.
Schon gar nicht. Weil Muster und Prägungen nicht einfach verschwinden, nur weil wir wissen warum sie da sind, sondern hier bleiben und immer mal wieder auftauchen um sich zu zeigen. Vor allem in Zeiten, in denen es hoch her geht und wir vielleicht ... ein winzig kleines bisschen (oder auch ein bisschen mehr) nicht ganz in unserer Mitte sind, weil das mit der Selbstfürsorge und dem "gut auf sich selbst schauen" halt auch so eine Sache ist 🥴🙃.

Warum ich dir all das erzähle?
Weil heute morgen, auf meiner Runde mit dem Hund und in der Zwiesprache mit meinem Muster, der Impuls da war, genau darüber mit dir zu sprechen.
Um dir zu zeigen, dass es NICHT darum geht zu einem unbeschriebenen, weißen Blatt zu werden, dass immer im Gleichgewicht ist, sondern zu einem Erwachsenen - und damit Leuchtturm - der sich selbst helfen kann und WEISS was er zu tun hat, wenn es hart auf hart kommt.

Dabei geht es nicht um Selbstfürsorge, oder Zeit ohne Kinder und auch nicht darum zu wissen, wie man sich im Sturm reguliert.
Selbstfürsorge ist "nett" (und wichtig) löst aber unsere Themen nicht und Nervensystemregulation ist kein Tool für den Sturm, sondern etwas, was wir bewusst in unser Leben einbauen sollten, wie Zähneputzen oder Haare bürsten, wenn wir wollen, dass sie im Sturm greift.

Und damit bin ich bei einem weiteren wichtigen Punkt, den ich heute hier ansprechen möchte. Aus vielerlei Gründen. Vielleicht es nichts Neues für dich und nur eine kleine Erinnerung. Vielleicht aber ist es auch etwas, was in dir wirken darf.

So oft höre ich:
"Ich möchte etwas verändern. Für mein Kind"
Und JA, das ist schön.
Aber ganz ehrlich?
Es macht keinen Sinn. Denn es geht hier um DICH und DEINE Themen. Und damit hat dein Kind in Wahrheit nichts zu tun. Es wird berührt davon ja, wenn sie in dir hochkommen. Und es löst eine Dynamik aus, wenn sie da sind. Oder auch Spiegelreaktionen im Kind.
Aber es sind DEINE Themen. Und das bleiben sie.
In dem Augenblick, in dem du etwas für dein KIND verändern möchtest, überträgst du ihm eine Last, die es nicht tragen sollte. "DAS habe ich für dich gemacht." "Wegen DIR habe ich all das angeschaut."
Spürst du, was ich meine?

Wenn du also etwas verändern, wenn du deine Themen anschauen, damit Arbeiten und WEGE finden möchtest, damit umzugehen, sie zu integrieren und in deine Selbstermächtigung zu finden, dann TU ES FÜR DICH!!!!

TU ES FÜR DICH.
TU ES FÜR DEIN INNERES KIND.
TU ES FÜR DEIN WACHSEN und DEIN SEIN.

Ich wünsche dir einen wundervollen Dienstag! Fühl dich umarmt und lass die Gedanken wirken 🤗🤗🤗

Randnotiz: Wenn du diesen Weg nicht alleine gehen möchtest, dann komm in den Monatsraum ❤️😊❤️.
Heute Abend schließen sich die Türen vom Monatsraum MÄRZ.

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Weil so viele danach gefragt haben, gibt es sie heute in der Form für euch 😊

Die Schildkrötenübung 🐢
Sie ist ein Weg um zur Ruhe zu kommen und Anspannung zu lösen. Gerade wenn alles zu viel wird, dann hilft kleinen Menschen mitunter die Vorstellung, der Schildkröte, die sich in ihren Panzer zurückzieht um mal kurz zur Ruhe zu kommen und sich selbst wieder zu finden. Der Atem darf ruhig werden und wieder fließen, die Augen dürfen geschlossen werden und begleitet wird all das durch sanftes Schaukeln ...

❤️ Es gibt viele kleine, unglaublich wertvolle Übungen um das Nervensystem bei seiner Arbeit zu unterstützen und ihm gerade im Stresszustand dabei zu helfen, wieder in die Entspannung zu finden. Meine Erfahrung damit aber ist, dass nicht jede Übung für jeden Menschen passt. So ist es auch bei den kleinen Menschen. Die Schildkrötenübung ist für unsere 8jährige unglaublich wertvoll und sie fordert sie auch immer wieder ein, bei unserer 6jährigen führt sie zu Kicheranfällen auch wenn sie die Übung eigentlich mag und die 10jährige kann sich nicht wirklich entspannen, weil sie während der Übung laut darüber nachdenkt, wie es im Schildkrötenpanzer eigentlich ausschaut 🙄🥴😅. Ihr hilft eine Ohrenmassage, Ausschütteln und -klopfen oder der Igelball oft wesentlich besser um sich selbst wieder zu finden.

Ähnlich wie bei mir selbst, baue ich auch mit den Kindern diese kleinen, feinen Übungen bewusst in den Tagesablauf ein. Nicht zuletzt um ihnen genau dieses Bewusstsein mit auf den Weg zu geben. "Ich muss nicht immer in meiner Mitte sein, aber ich weiß was ich tun kann, um sie wieder zu finden"

Fühlt euch umarmt und habt einen wundervollen Tag ❤️🤗

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Was kleine Menschen und Selbstfürsorge miteinander zu tun haben?

Mehr, als wir oft glauben. Und genau dahin zu schauen, dazu möchte ich dich heute einladen. 😊

Denn einerseits sagen wir:
„Es braucht alles so lange.“ (mit kleinen Menschen)

Und andererseits sagen wir:
„Für Selbstfürsorge habe ich keine Zeit.“

Doch was, wenn genau dazwischen die Antwort liegt?

Unser Kleinster hat gerade zu gehen angefangen. Und plötzlich werden Spaziergänge wieder zum Spazierenstehen.

Kurze Strecken dauern ewig.
Drei Schritte vor.
Zehn wieder zurück.

Alles ist spannend.
Ein Stein.
Ein Käfer.
Ein Blatt.

Und ja, manchmal kann diese Langsamkeit ganz schön herausfordernd sein. Weil da die älteren Geschwister sind, die wesentlich mehr Tempo drauf haben. Zum einen. Zum anderen aber auch, weil wir gelernt haben, schnell zu sein.
Voranzukommen.
Fortwährend zu tun.
Nicht stehen zu bleiben.
Beschäftigt ... "busy" zu sein.
Zum Ziel zu gehen.

Doch was, wenn genau diese Momente mit kleinen Menschen, du uns oft unruhig werden lassen, eigentlich ein riesengroßes Geschenk sind?

Denn während der kleine Mensch an deiner Seite die Welt entdeckt, entsteht für dich ein Raum.

Ein Raum zum Innehalten.
Zum Atmen.
Zum Hinspüren.

Wie geht es mir gerade?
Bin ich müde?
Brauche ich etwas?

Ein Raum, der Selbstfürsorge möglich macht, wenn wir ihn wahrnehmen können. Denn Selbstfürsorge beginnt nicht erst am Abend, wenn endlich Ruhe ist.
Sie kann mittendrinnen und zwischendurch entstehen.

Während dein Kind vor einem Käfer sitzt.
Während ein Stein zum größten Schatz des Tages wird.
Oder auch, wenn gerade alle spielen und beschäftigt sind und niemand etwas von dir braucht.
Oder du es geschafft hast, unbemerkt auf die Toilette zu gehen 🙈🤪😄.

Diese Zeit mit kleinen Menschen kommt nicht wieder. Sie zieht vorüber wie ein Wimpernschlag ohne, dass es uns wirklich bewusst ist.
Und ich kann euch sagen, mit neun jungen Menschen in unserem Leben, manchmal vermisse ich genau diese langsamen Tage mit den Großen sehr.

Diese Tage ohne Termine.
Ohne Uhrzeit im Kopf.
Tage, an denen wir einfach in den Tag hineinleben konnten.

Umso mehr versuche ich heute, genau diese Momente mittendrinnen und zwischendurch bewusst wahrzunehmen. Und den Terminkalender im Kopf auszuschalten. Das Handy beiseite zu legen. Die ToDos in mir auszuklammern.
Und stattdessen der Langsamkeit, dem Innehalten, dem gemeinsamen Entdecken und diesen winzig kleinen Momenten im Alltag Raum zu geben.
Was oft genug, ziemlich herausfordernd ist. Gerade dann, wenn die Zeit draußen damit einhergeht, dass im Haus drinnen alles liegen bleibt.
Geschirr, Wäsche, Bürokram, ...

Doch vielleicht ist das Heute, genau der Text und die kleine Erinnerung die du brauchst um diese Augenblicke als Zeit für dich zu nutzen. Zum Atmen, zur Selbstfürsorgen, zum Hinfühlen und Wahrnehmen ...

Wenn aus einem Spaziergang ein Spazierenstehen wird … ... wenn da mittendrinnen und zwischendurch plötzlich Ruhe einkehrt ... bleib einfach kurz mit stehen.

Atme.
Spüre.
Und nimm wahr, was gerade ist. 🤍

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag voller winzig kleiner Momente für DICH ❤️🤗❤️

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Impulsaudio "Warum heißt nicht ICH WILL"
Ich habe mal wieder eine winzig kleine Pause dazu genutzt, euch dieses Impulsaudio zu einem Thema aufzunehmen, dass viele Eltern bewegt. Und auch berührt ...
Ich freue mich auf eure Gedanken dazu 😊

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Worauf wartest du eigentlich noch? ⚡️

Vielleicht wird’s jetzt ein bisschen unangenehm… aber die Wahrheit ist: Im Elternsein warten wir oft darauf, dass jemand anders die Herausforderungen löst. 🙄
Dass DIE Antwort kommt, die alles leicht macht. Dass der ultimative Tipp kommt, der Stress und Chaos wegzaubert. Und das was unangenehm ist einfach verschwinden lässt. 🙈🙄🥴

Ganz ehrlich: Egal ob bewusst oder unbewusst, das funktioniert nicht.
Abwarten bringt dich nicht weiter.

Also: Worauf wartest du noch?

Ehrliche Fragen brauchen ehrliche Antworten.
Und JA, der Erwachsene zu sein, der hinschaut, aufarbeitet und wirklich verändert, ist manchmal nicht nur doof, sondern richtig, richtig anstrengend. 💪

Vielleicht fühlt sich die Herausforderung manchmal nicht groß genug an, weil "es eh irgendwie dann doch geht". Vielleicht hörst du immer wieder das „ach, es geht schon noch“ in dir. Vielleicht das „bei anderen ist es ja auch so“

Damit durchbrechen wir aber keine Dynamik.
Damit verändert sich nichts.
Damit bleiben wir einfach da, wo wir sind.

Veränderung braucht Mut.
Mut, wirklich anzufassen, was bisher nicht funktioniert hat.
Mut, aktiv zu werden.
Mut, tiefer zu tauchen, auch wenn es unangenehm ist und vielleicht weh tut.

Das Eltern-Kraft-Paket ist genau DAS Werkzeug dafür:
3 Wochenenden, die VERÄNDERN und dein Familienleben leichter machen.
Räume, in denen du Fragen stellen und deinen eigenen Weg erarbeiten kannst. Strategien, die wirken, statt nur gelesen zu werden.

ALSO: WORAUF WARTEST DU EIGENTLICH NOCH?
(Wenn das WARUM in dir schon so groß und dringlich geworden ist?)

💥 Jetzt handeln. Nicht warten.
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Weil Veränderung in uns beginnt. ❤️❤️❤️

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⚠️Achtung Betrug!⚠️

Einige von euch haben mich schon direkt angeschrieben, daher nun auch hier als Info.
Immer häufiger tauchen gefälschte "Authentic Parenting" Telegram-Gruppen und Kanäle auf wo Nutzer einfach hinzugefügt werden.

Es werden auch immer öfter Leute direkt angeschrieben oder in einen "Authentic Parenting Kanal" hinzugefügt, in dem es um Investitionen und Geldgewinne geht.

Solche Nachrichten haben nichts mit mir oder der Arbeit unseres Vereins zu tun!

Bitte bleibt wachsam und meldet verdächtige Gruppen und Kanäle, oder auch Profile! 👍

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➡️ @LiniLindmayer ist mein Profil (zusammengeschrieben und ohne Underline dazwischen!)
👍63
Ich wünsche dir einen wundervollen guten Morgen und schönen Start in die Woche.

Fühl dich umarmt 🤗😘
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Was ein Loch im Socken, unsere Dreijährige, meine Texte und Gedanken über Leistungsorientierung miteinander zu tun haben?
Das möchte ich dir heute verraten.


Eines vorab - ich feile schon seit Tagen an Beiträgen für euch und bin einfach nur unzufrieden mit dem Ergebnis. Der Text nicht flüssig genug (meiner Meinung nach), der Inhalt nicht passend zu dem, was ich eigentlich sagen möchte, der Schluss nicht so, wie ich ihn mag, ... Ich bin ziemlich anspruchsvoll, was meine Texte betrifft und ziemlich kritisch.
Es gibt Tage, da fließt es einfach. Und Tage - wie die vergangenen - an denen es stockt. Und ich zusehends genervt bin.

Und genau an dieser Stelle kommt der Socken ins Spiel. Der Socken mit dem Loch unserer Dreijährigen. Sie wollte diese Socken unbedingt anziehen. Aber das Loch im Socken störte sie. Und sie meinte, ich müsse es flicken. Ich fragte sie, ob sie die Socken nicht einfach selbst flicken möchte. Zugegeben. Als ich meine Frage laut aussprach, waren da leise Zweifel in mir. Denn der Tag war ziemlich voll und ich war mir nicht sicher, ob ich geduldig genug wäre, ihr das mit dem Flicken zu zeigen. Insgeheim hoffte ich, dass sie das mit dem Flicken vielleicht vergessen würde, weil sie Socken prinzipiell auch schnell mal wieder auszieht ... 🙈🥴😄

Aber sie vergaß nicht. Sie war begeistert. Und dann, war da wirklich dieses kleine Zeitfenster. Zwar dachte sie zuerst, sie dürfte an die Nähmaschine und saß schon da bereit, aber als ich meinte sie dürfte mit Nadel und Faden nähen, fand sie das auch toll. Wir suchten den passenden Faden, das Stopfholz, eine Nadel ...
Ich zeigte ihr wie man einfädelt, hält, sticht, näht ... und sie nähte. Fünfmal neu einfädeln und ein erstaunlich fest zugenähtes Loch später, durfte ich vernähen. Mit einem Grinsen von einem Ohr zum anderen, zog unsere Dreijährige ihren Socken wieder an, verschwand zum Spielen zu den Schwestern und ich stand da und dachte nach. Mal wieder. Über Begeisterung und Lernprozesse ...

Drei Tage später sitze ich da und tippe diese Zeilen für euch. Nachdem ich gefühlte tausend Mal meinen eigentlich für euch geplanten Beitrag umformuliert, gelöscht, neu formuliert, verworfen, mich geärgert, wieder von vorne angefangen und letztendlich in den Entwürfen gespeichert habe. Dazwischen habe ich bemerkt, dass ich auch noch frisches Brot ansetzen wollte, was ich natürlich vergessen hatte und ärgerte mich über mich selbst, dass der Abend schon wieder so weit fortgeschritten war obwohl ich doch eigentlich a) noch etwas lesen und b) früh schlafen gehen wollte ... Und plötzlich hielt ich in meinem eigenen Gedankenkarussell inne. Da war er wieder, der Socken mit dem Loch und unsere Dreijährige die einfach nähte.
Fröhlich. Lächelnd. Voller Begeisterung
Und letztendlich zufrieden mit dem Ergebnis.

Und NEIN, natürlich läuft LERNEN nicht immer so. Trotzdem war es genau das Bild, das mir heute half um mich selbst wieder zu finden. Oder anders gesagt.
Zur Ruhe zu kommen.
Anzunehmen.
Tief durchzuatmen.

Und euch diese Zeilen da zu lassen.
Denn ja, die leistungsorientierte Gesellschaft, in der wir leben, wirkt.
Schneller.
Höher.
Weiter.
Besser.
Perfekter.

Worte, die wir in uns tragen und die uns so oft, an uns selbst zweifeln lassen.
Unsere Dreijährige war nicht kritisch.
Kein bisschen.
Sie war einfach nur glücklich.
Es ging ihr nicht ums Ergebnis.
Sondern ums Tun.
Und genau darin, steckt so viel.
So viel von dem, was wir schon verlernt haben.
So viel von dem, was irgendwo auf unserem Weg verschüttet wurde.
Weil wir nicht nur gelernt haben, dass jedem TUN ein ERGEBNIS folgen muss, weil es sonst irrelevant ist, sondern auch, weil wir gelernt haben Fehler als falsch zu erachten.
Statt in ihnen den Prozess zu sehen, der ins Verstehen begleitet. 😊
Und ist es im Elternsein nicht so oft genau so?
Wir erwarten Perfektion von uns, statt den WEG zu sehen auf dem wir uns befinden.

Lass gerne deine Gedanken dazu da 😊

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