Authentic Parenting
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Botschaften und Impulse für ein authentisches, friedvolles Eltern-SEIN und achtsames Familienleben

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Kennst du ihn?
Den Satz.

"Du brauchst doch keine Angst zu haben!"

Kürzlich, bei der Einschlafbegleitung unserer Kleinsten, bat ich die 10-Jährige, noch das Licht auszumachen. Und unsere Dreijährige begann zu weinen, während sie immer wieder „Nicht das Licht ausmachen.“ schrie.

Und ja mein inneres Ich seufzte in diesem Augenblick ganz laut. Denn ich war müde. Der Tag war lang. Und es wäre schön gewesen, wenn das Einschlafen jetzt einfach und leicht gegangen wäre.

Tat es aber nicht. Hätten wir das Licht ausgemacht, hätte sie weiter geweint. Licht anlassen war aber auch keine Option, weil der Kleinste schlafen wollte und schon dementsprechend unrund war.

Was also tun?

Die klassische erzieherische Herangehensweise wäre klar gewesen:
„Stell dich nicht so an.“
„Jetzt gib Ruhe.“
Und wenn das nicht wirkt – Drohung.
Nicht mein Weg. War es nie.

Die vermeintlich bedürfnisorientierte Herangehensweise?
„Du brauchst keine Angst zu haben.“
„Alles ist gut.“
„Ich bin doch da.“

Und vielleicht fragst du dich genau JETZT in diesem Augenblick während du das liest, warum die Sätze oben nicht hilfreich sind. Sie sind doch einfühlsam. Oder etwa nicht?

Nein, sind sie nicht.
Und genau wegen diesem NEIN, sind sie nicht mein WEG in solchen Situationen. Denn "Du brauchst keine Angst zu haben" (oder auch du brauchst nicht wütend zu sein, zu weinen, ....) macht unser Gegenüber klein. Und "mundtot" .... Denn es besagt, dass das Gefühl, was da vorhanden ist, nichtig ist. Unwichtig. Falsch vielleicht. Unnötig. Denn du brauchst das ja nicht zu haben.

Aber trotzdem ist es da.
Im kleinen Menschen (oder in unserem Gegenüber) und will gesehen werden.
beACHTET.

Kleine Menschen brauchen niemanden, der ihnen ihre Gefühle nimmt, der sagt:
„Du brauchst nicht wütend sein.“
„Du brauchst keine Angst zu haben.“
„Du brauchst nicht traurig zu sein.“


Sie brauchen jemanden, der sie sieht.
Der wahrnimmt, dass da gerade etwas arbeitet und beschäftigt.

Gerade in der bedürfnisorientierten Begleitung erlebe ich oft, dass Eltern – aus dem tiefen Wunsch heraus, liebevoll und verständnisvoll zu sein – einen Weg einschlagen, der dem klassischen erzieherischen Weg ähnlicher ist, als ihnen bewusst ist.
Subtiler. Sanfter. Ja. Aber dennoch missachtend. Vielleicht, weil sie das Gefühl triggert. Vielleicht, weil es ihnen unangenehm ist, weil sie es schnell "erledigt" haben wollen ... vielleicht aber auch, weil sie überzeugt davon sind, dass "Du brauchst keine Angst zu haben, es ist alles okay" einfühlsam ist. Liebevoll. Achtsam.
Aber das ist es nicht!

Was auch immer der Grund sein mag, ich möchte dir heute genau DAS als Impuls da lassen.
Denn Sprache wirkt.
Unsere Reaktion wirkt.
Und ein Gefühl verschwindet nicht, nur weil wir sagen, dass es nicht da zu sein braucht.
Es mag für uns kein Thema sein. Aber für den kleinen Menschen (oder unser Gegenüber) ist es das, in diesem einen Augenblick.

Was also habe ich gemacht?
Ich nenne es die bindungsorientierte Leuchtturm-Herangehensweise?
Ich habe gefragt:
„Magst du es nicht, wenn es dunkel ist?“

Darauf folgte ein erleichtertes:
„Ja.“ Und gleich danach das:
„Du sollst dich ganz nah zu mir legen und mit mir kuscheln.“

Und genau das war der Wendepunkt.
Mein "Okay, dann machen wir das" die Bestätigung und damit all das erfüllt, was gerade gebraucht wurde.
Nähe. Verbindung. Gesehen-werden.

Solche Situationen gibt es täglich in der Begleitung kleiner Menschen. Und nicht immer ziehen sie so schnell vorüber. Doch das WICHTIGSTE ist, das wir das wahrnehmen, was dahinter steht und den Gefühlen die da sind RAUM geben.
Denn DAS, macht den großen Unterschied.

❤️ Kennst du diese Momente,
in denen dein Kind etwas braucht und gleichzeitig so viel in dir ausgelöst wird?


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Samstag geht es los - der erste Impulsraum öffnet seine Türen

Vielleicht liest du das hier und merkst:
Ja, das spricht mich an.
Und gleichzeitig schleicht sich dieser Gedanke ein:
„Ach, das wird schon … ich bekomme das irgendwie alleine hin.“

Genau dieser Gedanke hält viele Eltern genau dort fest, wo sie eigentlich nicht mehr sein wollen.

Denn dieses Paket ist kein weiterer Input zum Nebenbei-Konsumieren. Kein Paket mit Handlungsanweisungen und dem Versprechen, dass du es nur RICHTIG machen musst, damit es klappt.
Es ist eine bewusste Entscheidung für dich.

Das Eltern-Kraft-Paket „(Ver)Bindung statt Macht“ lebt davon, dass du aktiv dabei bist.

Dass du dir Zeit nimmst.
Deine Themen mitbringst.
Fragen stellst.
Hinschaust.
Und beginnst, Dinge wirklich zu verändern, mit den Werkzeugen, die du dir erarbeitet hast in den Impulsräumen.

📌 Wichtig:
👉 Die Aufzeichnungen erhalten jene Eltern, die live aktiv dabei sind.
Weil echte Veränderung nicht im Zurücklehnen entsteht, sondern im Dabeisein, Mitgehen und Einlassen.

Diese zwei Stunden pro Impulsraum sind kein „Luxus“. Sie sind eine Investition.
In deine innere Klarheit.
In deine Beziehung zu deinem Kind.
In einen Alltag mit weniger Druck und mehr Verbindung.

Und nein – dieses JA ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist kein „Ich schaffe das nicht alleine“.

Es ist ein klares, starkes:
👉 Ich nehme es in die Hand.
👉 Ich warte nicht länger, dass es von selbst leichter wird.
👉 Ich entscheide mich bewusst für Veränderung.


🗓 Start: Samstag 17. 1. (14:00 - 16:00)
Danach schließen die Türen.

💛 Wenn dich etwas berührt, wenn du spürst, dass Wegschieben diesmal nicht richtig wäre, dann vertraue diesem Impuls.

👉 Jetzt ist der Moment, dir selbst diesen Raum zuzugestehen.
Nicht später. Nicht irgendwann.
Jetzt.

Weil JETZT die Zeit ist, auf die wir später einmal zurückblicken werden. Wir und unsere Kinder. Und weil wir es JETZT in der Hand haben, WIE diese Erinnerungen sein werden.

ZWEI FREIE PLÄTZE gibt es noch!
ANMELDUNG und INFO:
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Audio
Heute gibt es noch ein Impulsaudio für euch mit ein paar Gedanken zu Schuldgefühlen, schlechtem Gewissen, etc.

Monatsraum:
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Wenn wir laut werden?
Wenn wir schreien?
Wenn da diese Kurzschlussreaktion ist?


Vor ein paar Tagen ist mir genau das passiert. Es war Nachmittag, nasskalt draußen, quirlig und laut in jedem Zimmer. Die Wäsche wartete in der Waschmaschine, das Abendessen wollte gekocht werden, der Kleinste wollte getragen werden.
Der ganz normale Familien"alltag" also.

Und dann stand die 6-Jährige vor mir, mit zwei Teilen vom Geigenbogen in der Hand und Tränen im Gesicht.
Und ich?
Sah im ersten Moment nur die zwei Teile, hörte sie schluchzen und schrie: „Wahhh!“ 😱
Weil ich dachte, der Bogen sei zerbrochen. Weil ich nicht richtig hingeschaut habe. Weil ich einfach zu müde und zu beschäftigt war, um wirklich zu sehen.

Natürlich weinte sie danach noch mehr. Erst da bemerkte ich: Der Geigenbogen war nicht kaputt, sie hatte ihn nur nicht gespannt, sondern gelockert. Heißt, in die falsche Richtung gedreht. 🙈
Sie sah mich an - schluchzend - und ich sah sie an, erschrocken und zerknirscht.

Solche Momente gibt es.
Missverständnisse passieren.
Situationen eskalieren – vor allem, wenn wir müde sind und um uns herum alles laut ist.
Das zuallererst einmal.
Und dann?

Was tun, wenn es passiert und wir selbst laut werden?

Das Allerwichtigste:
Neben Selbstregulation und Wahrnehmung der Situation, Entspannung reinbringen, Verantwortung übernehmen, Halt geben.
Kurz gesagt: Wieder der Leuchtturm sein. 🗼

Laut werden ist per se nicht negativ. In Gefahrensituationen kann es sogar hilfreich sein. Weil wir die Aufmerksamkeit zu uns holen, weil wir zum Innehalten bewegen, ...
Doch nicht immer ist es eine Gefahrensituation, sondern einfach eine Kurzschluss- oder Überreaktion.

Wichtig ist: Wenn es doch mal passiert wieder der Anker sein. Der Erwachsene, der Verantwortung übernimmt und signalisiert:
„Es war falsch.“
„Es war nicht in Ordnung.“

Keine Rechtfertigungen, keine langen Erklärungen. Nur kurz, ehrlich, klar.

👉Was habe ich gemacht?
Als ich bemerkte, dass der Bogen nicht kaputt war, habe ich unsere 6-Jährige in den Arm genommen, mich hingesetzt und ausgiebig gekuschelt, während sie sich beruhigte.
Dann habe ich ihr gesagt, dass ich mich selbst erschrocken habe und im ersten Moment dachte, der Bogen sei kaputt. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich sehe wie aufgewühlt sie ist und wie erschrocken sie war. Und dass so etwas passieren kann. Dass man sich irren kann.
Anschließend haben wir gemeinsam repariert und ich habe ihr gezeigt, wie sie sich merken kann, in welche Richtung man dreht.

Das Wichtigste für dich:
„Laut werden ist menschlich.“ 💛
Manchmal geht einfach nichts mehr.
Ja, es ist doof und ja, es darf keine Entschuldigung sein.
Aber Schuldgefühle helfen hier nicht, sie erhöhen nur den Druck.
Viel wertvoller: Einen Moment innehalten, atmen, nachspüren … und dann wieder der Leuchtturm sein. 🗼

🌟 Impuls & Einladung:
Im Monatsraum „Begleitet wachsen“ gehen wir im Februar auf unsere Prägungen ein, damit wir verstehen, warum wir manchmal laut werden oder triggern, und wie wir bewusst neu handeln können.
Im März geht es um Gefühlsstürme – wie wir sie begleiten, ohne die Kontrolle zu verlieren, und wie wir im Sturm still und standhaft bleiben.

Wenn du Lust hast, in diesen Monaten Werkzeuge zu lernen, ruhig zu bleiben und der Leuchtturm zu sein, dann schau gern im Monatsraum vorbei: 👉 https://www.digistore24.com/product/643143

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Da einige Fragen aufgetaucht sind zum obigen 👆Beitrag, gibt es hier noch ein Audio für euch, habt einen wundervollen Tag.

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Ich wünsche dir für heute, für all die kleinen und großen Momente, die der Tag mit sich bringt:
Augenblicke zum Innehalten, Atmen und spüren. Wie auch die leise Erinnerung, gerade dann, wenn es vielleicht heftig stürmt:

Du musst heute nichts perfekt machen.
Du darfst langsam sein.
Du darfst fühlen.
Und du darfst genau so sein, wie du bist – echt, menschlich
, ... ganz DU

Ich wünsche dir für heute, Augenblicke in denen du dir selbst mit Verständnis, einer Umarmung und einem Lächeln im Gesicht begegnen kannst. Denn (Selbstan)Bindung entsteht in den Momenten, in denen du dir ERLAUBST.

Zu fühlen.
Zu SEIN.
Inne zu halten.
Nicht zu wissen und dennoch zu bleiben.

Ich wünsche dir für heute ... und all die Tage, die diesem folgen, dass du dich immer wieder daran erinnerst, wie großartig DU bist.

Ich wünsche dir einen wundervollen Start in die neue Woche. Fühl dich umarmt! Es ist schön das du da bist 💛
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‼️Kleine Randnotiz an dieser Stelle: Morgen Dienstag nehme ich wieder mit unserem Kanal an einer Vernetzungsinitiative hier auf Telegram teil, wundert euch daher nicht, wenn mal ausnahmsweise ein ganz anderer Beitrag erscheint. 😊 ‼️
🌿 Telegram Mini-Oase – der Ordner der Zuversicht & Tatkraft!

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Zögerst du manchmal genau in dem Moment, in dem du eigentlich NEIN sagen möchtest?


Weil sich dieses NEIN auf der einen Seite zwar richtig anfühlt. Stimmig und wahr. Aber auf der anderen Seite dann diese leisen Zweifel sind. Und die Sorge, einen Sturm auszulösen?

Alles in dir fühlt sich dann zerrissen an.

Da ist der Teil in dir, der dringend eine Pause braucht. Der jetzt nicht noch ein Buch lesen möchte. Nicht noch einmal aufstehen, Licht an- und ausmachen, etwas holen, etwas regeln. Der vom Spielplatz nach Hause möchte.
In den Abend. In die Ruhe. Der Teil, der einfach genug hat.

Und dann ist da dieser andere Teil in dir. Der den Zeigefinger hebt. Der dich daran erinnert, dass du doch lieb sein willst. Dass du gerade keine Kraft mehr hast für große Gefühle. Der dir zuflüstert, dass ein JA jetzt alles leichter machen würde.
Harmonischer. Ruhiger.
Und dass du dich später ja um dich kümmern kannst …

NEIN zu sagen ist manchmal unglaublich schwer.
Nicht, weil du es nicht wollen würdest. Sondern weil hier oft etwas viel Tieferes berührt wird.

Denn unter dem Zögern liegt häufig ein altes und gleichzeitig so essentielles Bedürfnis: gesehen und gehört zu werden.
Geliebt zu werden.


„Lieb sein“ fühlt sich dann an wie Sicherheit.
Wie Zugehörigkeit.
Wie: Wenn ich lieb bin, werde ich nicht verlassen.

Doch kleine Menschen können uns das nicht geben, was wir vielleicht selbst schmerzlich vermisst haben. Sie sind nicht verantwortlich für unsere alten Wunden.

Der Moment, in dem du dein NEIN zurückhältst, ist oft der Moment, in dem du dich selbst nicht siehst. In dem du statt NEIN zum Wunsch deines Kindes
ein NEIN zu dir selbst sagst.

Und genau hier darf sich etwas verändern. In dir und deiner Haltung zu dir selbst!

Ein echtes, stimmiges NEIN macht dich nicht lieblos.
Es macht dich ehrlich.
Es macht dich sichtbar.
Und es macht dich zu einem Erwachsenen, der Verantwortung übernimmt, für sich und für seine Beziehung.

Kleine Menschen kommen gut mit einem NEIN zurecht. Vor allem dann, wenn es klar ist.
Wenn du bleibst.
Wenn du den Sturm nicht fürchtest,
sondern Halt gibst.

Und damit letztendlich das WICHTIGSTE weitergibst: Das es okay ist, NEIN zu sagen, wenn es gerade dringend nötig ist.

🌿 Kleiner Reminder an dieser Stelle:
Sonntag starten wir in den Monatsraum Februar (der seine Türen noch bis 3. Februar geöffnet hat 😊) und schauen genau da hin. Zu den Prägungen und Erfahrungen in uns, die mitunter zum Stolperstein werden und es uns manchmal ganz schön schwer machen.

👉 Du magst dabei sein? Dann folge dem Link und freu dich auf einen Monat voller Impulse, Gedanken und Spielideen ❤️
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❤️einFACH Familienleben❤️

Wenn du nochmal ganz am Anfang stehen würdest, würdest du dann alles ganz genau so machen?

Kürzlich hat mir jemand genau diese Frage gestellt (nicht zum ersten Mal) und ich nehme sie jetzt einfach mal zum Anlass um euch mal wieder ein paar ganz persönliche Einblicke da zu lassen.

Denn JA, einerseits würde ich alles wieder ganz genau so machen. Einerseits.
Und andererseits NEIN, würde ich es nicht wieder ganz genau so machen.

Warum?
Weil es da rückblickend ganz viele Kleinigkeiten gab, die ich heute ganz anders machen würde. Ich würde mich z.B. nicht mehr verunsichern lassen, von all den Meinungen und Ideen im Außen und viel mehr meinem Bauchgefühl vertrauen. Oder noch ein wenig mehr. Denn gerade bei der Ältesten waren da immer mal wieder Zweifel. Wie z.B. darüber, ob wir vielleicht wirklich zu viel Zeit mit ihr verbraucht hatten und sie deshalb zurückhaltender und vorsichtiger war zu Beginn, was andere Menschen betrifft. Oder über das Stillen im Liegen in der Nacht.
Hätte ich mich einfach hingelegt (wie ich es heute mache) und mir nicht den Kopf darüber zerbrochen, wie das mit dem Durschlafen und den Nächten so ist, wären meine Nächte wesentlich entspannter gewesen. Oder ich wäre wesentlich entspannter gewesen. Stattdessen saß ich gerade in der ersten Zeit beim Stillen da und hatte Sorge, dass ich den richtigen Augenblick verpassen, wo sie durchschlafen würde und zu viel geben könnte. Weil ich gelesen hatte, dass man da vorsichtig sein müsse, damit das Baby Schlaf und Stillen voneinander trennt (WAS FÜR EIN SCHWACHSINN - den ich glücklicherweise aus absoluter Müdigkeit in den Wind geschossen habe, aber bis es so weit war, hat es gedauert und zu ziemlicher Frustration in mir und mieser Laune tagsüber geführt.

Ich würde auch wesentlich besser auf mich und meine Bedürfnisse achten und mir Pausen nicht mehr mit diesem schlechten Gewissen nehmen, wie ich es Anfangs getan hatte.
Ich würde mir keine tausenden Rechtfertigungen mehr überlegen, warum und wieso und weshalb wir es so machen, wie wir es machen und ich würde mir wesentlich häufiger erlauben, MÜDE zu sein und NEIN zu sagen.

Und ich würde mich nicht mehr um dieses "Ihr müsst ihnen mehr bieten" kümmern und damit all diese doofen Situationen vermeiden, die sich für niemanden von uns so richtig gut angefühlt haben, weil ich wissen würde, dass es all das nicht braucht. Oder nur dann wertvoll ist, wenn die Kinder es auch wirklich wollen ...

Ich würde alles ganz genau so machen und doch irgendwie anders, weil ...
WENN ich es mir aussuchen könnte, hätte ich gerne das Wissen von heute im Gepäck, um ein wenig sicherer in diese Reise zu starten.

Und gleichzeitig bin ich all diesen Kleinigkeiten, die ich euch da aufgezählt habe unglaublich dankbar, weil sie so viele AHA-Momente und Erkenntnisse in sich tragen und ohne sie unser WEG ganz anders aussehen würde. Denn in den Momenten, in denen wir - rückblickend betrachtet - Fehler gemacht haben, haben wir gleichzeitig auch unglaublich viel gelernt.
Über uns selbst.
Über unser SEIN.
Über Familienleben, Elternsein, Paarsein, ...
Über Bindung und Beziehung und letztendlich über das LEBEN selbst.

Wir machen Fehler. Und es wird immer die Momente geben, die wir rückblickend anders machen würden. Gleichzeitig aber ist es unglaublich wertvoll und wichtig hier Nachsicht mit uns selbst zu haben. Und zu erkennen, dass ELTERNSEIN eben ein WEG ist.
Keine Aufgabe ... sondern HINGABE. Und damit einhergehend voller Überraschungen, voller Wachstumsprozesse, voller AHA Momente, voller erster Male (mit dazugehöriger Unsicherheit) und voller letzter Male (die uns oft erst im Nachhinein so wirklich bewusst sind) ...

Leicht wird der Weg nicht durch all das Wissen, sondern dadurch, dass wir uns selbst mit Verständnis begegnen, statt von uns PERFEKTION zu erwarten!

Habt einen wundervollen Tag und genießt jeden einzelnen Augenblick!
🤗🤗🤗
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Forwarded from Elternkunst 💖 bedingungslos - einzigartig - gleichwürdig (Doris Gantenbein elternkunst.ch)
Wieder einmal haben wir uns von 'angeDACHt' zu einem äusserst spannenden Austausch getroffen, diesmal zum Thema 'Bedürfnisorientiert im sicheren Rahmen'.

Was bedeutet das genau? Was verstehen wir unter bedürfnisorientiert und was ist die grosse Gefahr dabei? Auf was sollte man achten?

Wir haben dieses Thema aus vielen unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, von unseren Erfahrungen erzählt und wertvolle Impulse geteilt. Ich selber war sehr berührt, wie tief wir darin eingetaucht sind.

Morgen Abend ist die Premiere bei Youtube und du kannst live mit dabei sein und mit uns chatten.

Hier ist der Link dazu:
https://youtu.be/pJ--GLLCay0

Wir freuen uns auf den Austausch mit dir 🥰
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... sicherer NEIN zu sagen.

NEIN, sagen kleine Menschen häufig. Aus ganz unterschiedlichen Gründen.
🙃Nein, weil es sich gerade lustig anfühlt NEIN zu sagen.
🙃Nein, weil sie gerade einfach nicht wollen.
🙃Nein, weil es sich für sie gerade nicht stimmig anfühlt.
🙃Nein, weil das was "sein soll" zu schnell kommt und sie überrumpelt.
🙃Nein, weil sie zwar grundsätzlich wollen, es ihnen aber jetzt gerade nicht in den Kram passt und sie genau das (noch) nicht sagen können.
🙃NEIN, weil alles gerade viel zu viel ist und wie ein "Hilferuf" ist, damit der Erwachsene übernimmt.
🙃Nein, weil NEIN besser funktioniert und die Erwachsenen darauf eher reagieren ...

Und dann gibt es da noch ein NEIN. Ein Nein, von dem ich euch heute erzählen möchte, weil es mir gerade in den letzten Wochen so häufig begegnet ist in Begleitungen und Gruppen.
Es ist ein NEIN, dass immer dann kommt, wenn alles andere sich nicht sicher genug anfühlt. Wenn da zu viele Widersprüche in den Aussagen der Erwachsenen sind. Wenn die Klarheit der Erwachsenen fehlt. Wenn sie kein Leuchtturm, sondern unsicher und "schwankend" sind.
Es ist ein NEIN, das sich sicherer anfühlt oder auch die Sicherheit gibt, die vom Erwachsenen fehlt. Und es ist ein NEIN, das auch wir Erwachsenen im Grunde gut kennen und nutzen.

Weißt du von welchen Situationen ich spreche?
Diese Situationen, wo unser Gegenüber nicht klar ist und wir nicht recht einschätzen können, was genau gewollt oder gemeint wird. Wo das Verhalten unseres Gegenübers widersprüchlich ist, wir die Emotionen dahinter nicht einschätzen können .... und sich NEIN schlicht und einfach sicherer anfühlt.
NEIN, weil die Situation für ein JA nicht eindeutig genug ist.
Und wenn sich in diesen Situationen für uns - als Erwachsener - das NEIN sicherer anfühlt. Wie mag es dann erst für einen kleinen Menschen sein, der Erwachsene an seiner Seite braucht, die klar, sicher und zuverlässig sind. Die WISSEN, was sie tun und 100%ig vertrauenswürdig sind. Die den Raum halten können, auch dann, wenn es herausfordernd ist.

NEIN, gehört zum Wortschatz kleiner Menschen 😊 Zweifelsohne.
Doch manches Mal, dürfen wir näher hinschauen. Und erkennen, dass es kein Zeichen von Ablehnung, kein Zeichen von Zurückweisung, kein Zeichen von Autonomie ist, ... sondern schlichtweg ein Signal, dass alles gerade viel zu unsicher ist. Zu widersprüchlich. Das da ein Erwachsener ist, der seine Position nicht einnimmt. Der Fragen stellt, statt zu entscheiden. Der Angebote macht und wieder verwirft. Der unsicher ist und verbal andere Botschaften aussendet als nonverbal, ... Ein Erwachsener, der sich gefühlt windet und dreht und die Verantwortung nicht übernimmt, die er eigentlich übernehmen sollte, ...
NEIN, Abwehrhaltung und das damit einher gehende innehalten oder Verharren in der Position / Situation , garantiert dem kleinen Menschen zumindest eine relative Sicherheit.

Woran man dieses NEIN noch sehr gut erkennt?
Das es in dem Augenblick verschwindet, in dem der Erwachsene Position bezieht, Klarheit zeigt, Verantwortung übernimmt und (wieder) der Leuchtturm ist.

📍📍📍📍📍📍📍📍📍📍📍📍📍
Kleine Erinnerung an dieser Stelle:
Der Monatsraum Februar mit dem Schwerpunktthema "Prägungen", hat seine Türen noch bis morgen, 3. Februar, offen. Danach schließt sich die Tür und der März-Monatsraum öffnet sie mit dem Schwerpunktthema (starke) Gefühle begleiten!
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📍📍📍📍📍📍📍📍📍📍📍📍📍📍📍📍📍📍


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Da mich so viele Fragen zu konkreten Beispielen erreicht haben gibt es heute noch ein Impulsaudio für euch 😊

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Stop! Halt! Bleib mal kurz stehen und halte inne.
Nimm ein paar tiefe Atemzüge.
Schließ einen Moment die Augen.
Was fühlst du?
Wie geht es dir?


Der Tag gestern war hier stürmisch. Wobei stürmisch gefühlt die Untertreibung des Jahres ist. Es hat gekracht. Aber gewaltig. Ob nun schwindende Vollmondenergien, wenig Schlaf, viel Erlebnisse oder auch die seit Tagen vor der Türe wabbernde Nebelsuppe samt Raureif dazu beigetragen haben, dass es so war wie es war oder schlicht und einfach der Umstand, dass alle mal wieder nicht so ganz in ihrer Mitte waren ... der Tag hatte es in sich und der Liebste und ich fortwährend am begleiten, zuhören, co-regulieren und letztendlich uns selbst regulieren um wieder co-regulieren zu können 🤪
Abends saß ich dann da, vollkommen erledigt und dachte mir, dass kein Zeitpunkt besser sein könnte, als euch einfach mal wieder kurz daran zu erinnern, dass es okay ist.


Es ist okay ...
... müde und erschöpft zu sein, wenn der Tag lang und die Gefühlsstürme intensiv waren!
... nicht immer das pure Glück zu empfinden.
... nicht noch ein Buch vorlesen zu wollen.
... sich nach einem Augenblick Stille und Ruhe zu sehnen.
... manchmal keine Antwort zu haben.
... sich an manchen Tagen am liebsten im Bett zu verkriechen (ohne es zu tun!)
... sich darüber zu freuen, es alleine und UNBEMERKT auf die Toilette geschafft zu haben und dort etwas länger zu verweilen als nötig, nur um ein paar Augenblicke für sich zu haben.
... Tage doof zu finden und sich auf den nächsten zu freuen.
... abends einmal tief durchzuatmen, wenn endlich Stille einkehrt und man einen Augenblick Ruhe genießen kann ...

ES ist OKAY.
Und daran dürft ihr euch immer wieder erinnern.
Es ist okay, wenn wir trotz all dem bei uns bleiben, gut für uns selbst sorgen, in unserer Verantwortung bleiben ... und uns selbst mit Verständnis begegnen können.

Und wenn es heute bei dir stürmt.
Wenn der Tag herausfordernd ist.
Und nichts so will, wie es leicht wäre, ... dann erinnere dich genau daran, dass es okay ist.

Fühl dich umarmt und hab einen wundervollen Tag 🤗🤗🤗

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Vielleicht weißt du das schon. 😊
Und dennoch möchte ich dir heute, diese kleine Erinnerung da lassen.

Denn ja, ganz oft vergessen wir genau das. Uns selbst Raum zu geben. Oder wir denken erst dann an Selbstregulation, wenn bereits Feuer am Dach ist.

Aber was, wenn ich dir sage, dass du Selbstregulation üben kannst?
Täglich.
Immer wieder.
Und sie damit zu selbstverständlich zu machen. 😊

Was, wenn ich dir sage, dass es genau diese kleinen Momente sind, die eine gesunde Basis schaffen und das DA-Bleiben im Sturm um so vieles leichter machen.

Was, wenn ich dir sage, dass du dein Nervensystem mehrmals täglich regulieren kannst. Nicht, weil es bereits im kritischen Spannungsbereich ist, sondern weil du ihm einfach helfen kannst, immer wieder die Balance zu finden und ruhiger und gelassener reagieren zu können, wenn es hart auf hart kommt und du gebraucht wirst, als Leuchtturm.

WIE?
❤️ durch bewusstes langsamer "machen / gehen",
❤️ durch tiefes Atmen,
❤️ durch feine Dehnungen und Streckübungen,
❤️ durch Ausschütteln, Streifen, Wippen oder Summen.

Heute möchte ich dich daran erinnern,
genau diese kleinen, feinen Werkzeuge
ganz bewusst in deinen Tag einzubauen.
Vielleicht sogar gleich beim Aufstehen.

Denn es braucht nicht viel.
Aber es braucht etwas.
Und dieses Etwas darfst du dir selbst geben.

Ich wünsche dir einen wundervollen, ruhigen Start in die Woche. Fühl dich umarmt 🤗❤️☀️
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und vertrauen …
Und was so einfach klingt, ist manchmal doch so herausfordernd.


Warum?
Weil kleine Augenblicke uns berühren können, uns triggern. Gefühlsstürme, die uns aus der Bahn werfen. Situationen, die alte Erinnerungen wachrufen. Zweifel, Sorgen, Ängste, die in uns aufsteigen …

Und ja: Wir können unseren Kindern zutrauen, ihren Weg zu finden, Lösungen zu entdecken, Herausforderungen zu meistern und aus eigenem Antrieb zu handeln beziehungsweise um Hilfe zu bitten, wenn sie Unterstützung brauchen.

Rein theoretisch wissen wir das. Spüren wohin es gehen darf. Doch diese Haltung wirklich in uns zu tragen, braucht mehr und bedeutet:
👉 Sich mit den eigenen Themen auseinanderzusetzen.
👉 Zu erkennen, warum bestimmte Situationen in uns so stark berühren.
👉 Und sich bewusst zu machen: Nur wenn wir selbst im Reinen sind, können wir der Leuchtturm sein, der vertraut, bleibt, zutraut ... und SICHERHEIT gibt. Auch dann, wenn es herausfordernd wird oder ist.

Wenn du spürst, dass dich Gefühle deiner Kinder oder alte Muster manchmal aus der Bahn werfen, wenn du dich in Gefühlsstürmen verlierst, ... dann darfst du dir Unterstützung holen.
Im Monatsraum März geht es genau darum: Wie wir Gefühle von kleinen Menschen verstehen, wahrnehmen und begleiten können – ohne in alte Reaktionsmuster zu fallen oder uns gar selbst zu verlieren.
Passend dazu lernst du in den Impulsräumen des Eltern-Kraft-Pakets 2 wie du Dableiben statt Reagieren kannst. Wie du bei dir selbst bleibst und die Dynamiken verstehen kannst. Und du bekommst Werkzeuge in die Hand, die dir helfen, deinen WEG zu finden, damit du in stürmischen Momenten ruhig, präsent und klar bleiben kannst.

❤️ Weil Veränderung in uns passiert. Im Verstehen, Erkennen, Verändern.

👉 Hier gehts zum Monatsraum März

👉 Anmeldung Eltern-Kraft-Paket: office@authenticparenting.at

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Wie oft????? 👇👇👇

Wie oft nagt das schlechte Gewissen an dir?
Wie oft nimmst du dir abends vor, wenn das Haus endlich still wird, es morgen besser zu machen?
Wie oft meinst du dann, dass du dich einfach nur ein bisschen mehr zusammenreißen müsstest? Dass du besser, ruhiger, gelassener sein solltest, damit dein Kind weniger Gefühlsstürme hat und Elternsein endlich „rund läuft“?

Tief in dir drinnen, sind sie da, die Verzweiflung, der Perfektionismus, das Gefühl zu wenig zu geben, zu wenig zu tun, zu viele Fehler zu machen, ... zu oft falsch zu reagieren ... und dich einfach nur mehr anstrengen zu müssen, ...
Viele von uns tragen diesen Gedanken in sich.
Gerade wir Mamas.
Diesen stillen Druck, es perfekt machen zu müssen.

Doch was, wenn ich dir sage, dass du dich noch so anstrengen kannst, noch so viel ausprobieren, noch so viele Strategien entwickeln kannst, ... und nichts davon jemals helfen wird?
Beziehung gelingt nicht besser, nur weil wir uns anstrengen.
Dableiben wird nicht leichter, wenn wir innerlich zumachen,
uns selbst übergehen oder Gefühle wegdrücken.

Was wenn ich dir sage, dass die "besten" Erziehungstipps nichts bringen, wenn du das Wesentliche ignorierst.
Denn was es wirklich braucht, ist nicht deine Anstrengung. Dein "Besser werden"
Was es braucht, ist dein Verstehen für dich selbst.
Und die Dynamiken in dir.
Was es braucht ist das ERKENNEN all der Augenblicke, in denen du berührt wirst und dein Nervensystem in den Überlebensmodus schaltet.
Was es braucht, ist das Erkennen deiner Geschichte und deiner Prägungen, die da wirken. Welche Gefühle sich melden und WARUM.

Nicht, um „noch besser“ zu funktionieren.
Sondern um anders begleiten zu können.
Echter, verbundener, leichter, ...
Nicht, weil es keine Gefühlsstürme und keine herausfordernden Situationen gibt, sondern weil du dich regulieren kannst, bevor du coregulierst.
Und genau dort beginnt Veränderung. In dir 🤗

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Montag ist 😊 und zum Start in die Woche habe ich ein paar Gedanken für dich zum Innehalten und Nachfühlen.

Denn ganz oft ist es ja so, dass wir unbedingt wissen wollen, warum der kleine (junge) Mensch an unserer Seite gerade so reagiert, warum der Sturm in ihm tobt, warum das Gleichgewicht fehlt. Es scheint uns unendlich wichtig zu sein, genau DAS zu wissen.

Und wenn es ganz doof kommt, dann FRAGEN wir auch noch danach.

Ich möchte dich heute dazu einladen dich auf ein kleines Gedankenspiel mit mir einzulassen.
Stell dir vor du bist wütend. Der Tag ist doof. Du bist nicht im Gleichgewicht. Nichts läuft rund und so richtig weißt du auch nicht warum. Es ist einfach so. ALLES blöd, muss reichen.
Tut es aber nicht. Denn dann ist da jemand an deiner Seite, der liebevoll drängend von dir wissen möchte WAS um Himmels Willen los ist mit dir. Fast pausenlos wirst du befragt, auf unterschiedliche Art und Weise ...
Und du?
Sagst natürlich was Sache ist und alles ist plötzlich gut? 🤪🤪🤪
Natürlich nicht. Ganz im Gegenteil. Du gehst gefühlt eher an die Decke, explodierst ... fauchst einmal in die Runde ...


Verstehst du was ich meine?
Warum sollte es dem kleinen Menschen da anders ergehen. Wenn wir schon selbst manchmal gar nicht so recht wissen, warum wir reagieren oder empfinden, wie wir es tun, wie sollten es dann die kleinen Menschen können?

Also: Was würde sich verändern, wenn du immer ganz genau wissen würdest, warum, wieso und weshalb der kleine (oder junge) Mensch an deiner Seite gerade so reagiert, wie er reagiert?

NICHTS würde sich verändern.
ABSOLUT GAR NICHTS.

Ja, aber vielleicht könnte ich doch etwas tun, wenn ich wüsste was es ist.
Wirst du jetzt vielleicht denken.
Und ja, vielleicht könntest du das. Vielleicht aber auch nicht.
Denn Stürme enden nicht, nur weil du (als Mama oder Papa) weißt warum er tobt. Das Gleichgewicht kehrt nicht zurück, nur weil du weißt, warum es gerade nicht da ist. Und auch die Tage, die irgendwie unrund laufen, laufen nicht plötzlich rund, nur weil du den Hintergrund weißt oder erahnst. Maximal erleichtert es für dich das Annehmen.
Aber in den meisten Fällen, tut es das nicht. Weil sich NICHTS daran ändert, dass es stürmt und holprig läuft.
Und spannender ist an diesem Punkt die Frage WARUM das Bedürfnis danach zu wissen, so unglaublich groß ist. Welche Erwartung steckt dahinter?

Vielleicht die - irgendwo ganz leise - dass dann der Sturm nicht allzu heftig ist? Dich nicht allzu sehr mitreißt? Endet, bevor er überhaupt richtig los geht ... weil du das "Beseitigen" kannst, was ihn verursacht und DU damit "fein" raus bist oder anders gesagt, nicht berührt wirst.

JA, Gefühlsstürme zu begleiten kann ebenso herausfordernd sein, wie kleine (und junge) Menschen durch Tage zu begleiten, in denen sie nicht im Gleichgewicht sind und an denen für sie alles doof ist.
Doch ganz ehrlich?
Wir müssen nicht immer verstehen warum und wieso und weshalb etwas gerade so ist wie es ist. Viel wichtiger ist es zu verstehen, warum wir so darauf reagieren, wie wir reagieren bzw. warum wir berührt werden davon.

Und viel wichtiger ist es auch zu erkennen, dass wir nicht alles verstehen oder wissen müssen um DA bleiben und BEGLEITEN zu können 😊

❤️ Und falls du dich da jetzt an der einen oder anderen Stelle ertappt hast - kleiner Spoiler - im Monatsraum März UND im Eltern-Kraft-Paket "Da bleiben statt reagieren" - geht es u.a. genau DARUM.
https://www.digistore24.com/product/643143 ❤️

Hab einen wundervollen Start in die neue Woche. 🤗🤗🤗

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„Heute wird es besser.“

Jeden Tag nimmst du dir genau DAS vor.
Und dann kommt er doch wieder. Der Moment, in dem alles zu laut und zu viel wird. Der Moment in dem der Sturm in dir losbricht.
Und du reagierst. 😞
Wieder einmal.

Vielleicht brauche ich einfach noch mehr Klarheit, denkst du. Vielleicht hilft dieser neue Erziehungstipp, vielleicht dieses Buch, vielleicht noch mehr Geduld.

Und irgendwann landet der Gedanke bei: „Vielleicht bin ich auch einfach zu sensibel.“

Hochsensibilität ist kein Märchen.
Ganz und gar nicht. Und ich wäre die Letzte, die da meint, dass das alles Spinnereien seien. Aber sie ist nicht die Antwort auf alles. Sie ist oft keine Antwort und manchmal keine endgültige.
Sber definitiv ist sie keine Erklärung, die dich weiterbringt.

Denn vielleicht bist du nicht „zu sensibel“. Sondern vielleicht ist dein Nervensystem schlichtweg überreizt.

Vielleicht läuft es seit Wochen.
Seit Monaten. Vielleicht seit Jahren. In absoluter Hochspannung, im Überlebensmodus.
Das fühlt sich an wie:
📍ständig müde und doch kommst du nicht zur Ruhe.
📍schnell gereizt, obwohl du liebevoll sein willst.
📍überfordert, obwohl objektiv „gar nichts Schlimmes“ passiert.
📍verspannt, ungeduldig und laut, obwohl du ruhig bleiben wolltest
...

Wenn dein Kind laut ist und du sofort innerlich zusammenzuckst. Wenn ein „Nein“ dich stärker trifft, als es sollte. Wenn kleine Konflikte dich in absoluten Stress versetzen. Wenn selbst die Momente der Stille nicht helfen und ruhige Tage dich gleichermaßen nervös und angespannt sein lassen, wie herausfordernde ... Dann ist das ein ALARMSIGNAL deiner Körpers.
Aber definitiv keine Schwäche.
Kein "DAS IST HALT SO mit Kindern"
Und auch nicht „einfach deine Sensibilität“.
Was nicht bedeutet, dass du es nicht vielleicht doch bist. Aber Hochsensibilität ist nicht gleich alles immer gleich zu laut, zu viel, immer gestresst, immer in Anspannung, immer im Überlebenskampf. GANZ und GAR NICHT!!!! Und wenn all das oben genannte und vielleicht noch mehr zutrifft, dann darfst du JETZT, genau an dieser STELLE innehalten.

Es ist ein Nervensystem, das nicht mehr reguliert ist. Das gelernt hat auf die Art und Weise zu reagieren. Es ist ein Nervensystem, das im Überlebensmodus ist und das definitiv mehr als den Satz "Ich bin halt einfach nur sensibel" braucht.

Denn ein überreiztes Nervensystem lässt sich nicht durch Erklärungen beruhigen.Nicht durch neue Erziehungstipps.Nicht durch „Ich muss mich mehr zusammenreißen“.
Und schon gar nicht durch drei tiefe Atemzüge mal eben schnell zwischendurch.

Ein Nervensystem im Überlebensmodus und Stresszustand braucht Regulation.
Bewusst.
Wieder und wieder.
Nicht als schnell mal nebenbei eingesetztes Werkzeug.
Sondern dauerhaft.

Und weißt du, es gibt viele wertvolle Wege, dein Nervensystem zu beruhigen.

Aber manchmal liegt die Anspannung nicht nur im Hier und Jetzt.
Manchmal wirkt etwas Tieferes.
Alte Prägungen.
Alte Strategien.
Alte Muster, die dich heute noch reagieren lassen, obwohl du eigentlich dableiben möchtest. (Antworten darauf gibt es auch im neuen Eltern-Kraft-Paket)

Denn genau da reicht ein einzelner Impuls oft nicht mehr. Genau da braucht es Raum.
Zum Hinschauen.
Zum Verstehen.
Zum Entwirren.
Zum NEU-Gestalten

In meiner Leuchtturm-Begleitung gehen wir genau dorthin.
Nicht oberflächlich.
Nicht mit schnellen Tipps.
Sondern wir schauen gemeinsam dahin, wo du berührt wirst und auf die Dynamiken, die dich im Alltag überrollen.

Damit du nicht länger „Ich bin halt sensibel“ über dich sagst, sondern verstehst, was wirklich wirkt.
Damit du nicht mehr nur reagierst, sondern gelassen bleiben kannst.
Damit du für dein Kind der Leuchtturm wirst ohne dich selbst dabei zu verlieren.

Wenn du jetzt beim Lesen gespürt hast:
„JA! Das bin ich.“
„Das ist mein Thema.“


Dann ist es vielleicht genau jetzt an der Zeit, nicht noch mehr alleine auszuprobieren. Sondern aktiv zu werden. Denn weder die Leuchtturm-Begleitung noch der Monatsraum oder das Eltern-Kraft-Paket, sind weitere Kurse. Es sind DEINE Räume für Veränderung. ❤️
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Das Gefühl, das in ihnen entsteht, wenn sie TUN und Mitmachen dürfen.
Da geht es nicht nur um Lösungskompetenz.
Ja auch.
Doch in Wahrheit geht es um so viel mehr.

Heute habe ich es wieder so deutlich gespürt. Bei allen. Vor allem aber auch bei den Kleinsten. Wir haben noch einige Obstvorräte im Gefrierschrank vom letzten Sommer und aus denen durfte heute ein "Kuchen" (#zuckerfrei natürlich 😊) entstehen. Im Teamwork, wie immer.
Die 12jährige macht den Teig mittlerweile ganz alleine. Die 8jährige wollte Äpfel schneiden. Das Striezi ebenfalls. Und der Zwuck war schon etwas unrund und weinerlich, weil er wenig geschlafen hatte. Also habe ich ihm das Sieb fürs Obst in die Hand gedrückt und wir sind los marschiert. Zur Vorratskammer.
Ihr hättet mal sein Strahlen sehen sollen. Dieses Leuchten in den Augen. Die Freude darüber einfach DABEI sein zu dürfen.

Und genau darum geht es.
So oft höre ich von Eltern, dass sie zu nichts kommen mit den Kleinen und so oft sage ich ihnen genau das: LASS sie einfach mitmachen.
Ja, die Äpfel, die der Zwuck ins Sieb gelegt hat, sind alle einmal gekostet worden. Und ja, die Äpfel die das Striezi geschnitten hat, sind Großteils in ihrem Mund gelandet und JA, es hat alles in allem wesentlich länger gedauert.
Aber wisst ihr was?

Alle waren glücklich. ❤️😊
Alle waren genau da, wo sie sein wollten und machten genau das, was sie konnten. Lösungskompetenz und Können ist das Tüpfelchen auf dem i quasi.
Viel wertvoller aber ist das, was in all diesen kleinen Augenblicken des gemeinsamen Schaffens entsteht.
VER-BINDUNG.

So oft wird gerade in Zusammenhang von Bildung und kleinen Menschen über FÖRDERprogramme und APPS und weiß der Teufel was noch alles gesprochen. Und dabei das einfachste aus den Augen verloren, was ENTWICKLUNG fördert und Bindung nährt.
Das DABEIsein und TUN dürfen.

Denn für kleine Menschen ist DABEI sein ALLES!
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