Authentic Parenting
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Botschaften und Impulse für ein authentisches, friedvolles Eltern-SEIN und achtsames Familienleben

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„Oh du fröhlicher … Gefühlssturm“ 🎄💨

Weihnachten ist vorbei … vielleicht liegen ein paar wunderbar entspannte Tage hinter dir. Vielleicht aber war nichts so, wie du es dir vorgestellt hast und vielleicht war irgendwann einfach ALLES zu viel.

Weihnachten war hier ruhig, durch den Schneefall ohne Besuch aber trotzdem fein und sehr gemütlich. Doch für unsere Dreijährige, die die Tage und Nächte davor fiebernd und hustend verbracht hat, war es irgendwann auch einfach zu viel:
Zuviel des Guten. Zuviel Aufregung. Zuviel Freude. Zuviel ANDERS.

Und abends, nach der Bescherung, ging dann gar nichts mehr.
Zuerst wollte sie ihr Kleid ausziehen, dann wieder anziehen, dann schlafen gehen, dann doch nicht … dann wollte sie ihre Geschenke mit ins Bett nehmen, nicht Zähne putzen, dann doch wieder und letztendlich einfach nur noch gehalten werden. Als sie dann endlich im Bett lag, war sie innerhalb weniger Augenblicke eingeschlafen.
Völlig erledigt. Aber bis es soweit war, war es herausfordernd.

Herausfordernd, weil gar nichts mehr ging.
Herausfordernd, weil sie vollkommen außer sich war und schluchzend die Worte „Ich will / Ich will nicht“ wiederholte. Gleich worum es ging.
Herausfordernd, weil ich schon ziemlich erschöpft war und der Kleinste mich ebenfalls brauchte, der sich dann auch nur noch von mir begleiten lassen wollte.

In solchen Momenten ist die Tendenz, nachgiebig zu werden und einfach alles zu erlauben, groß. Doch genau das macht es nur schlimmer. Ein weiteres großes Learning aus unseren ersten Elternjahren: Denn damals in unseren ersten Elternjahren hätten wir in solchen Momenten ganz anders reagiert, als heute.
Denn im ersten Moment will man doch einfach nur, dass das Weinen aufhört
und alles friedlich abläuft. Man will verständnisvoll sein und ruhig und liebevoll und vor allem will man, dass alle ZUFRIEDEN sind.
Und damit - mit dem was wir DAFÜR tun, wird alles immer nur noch schlimmer.

Denn was das Nervensystem der kleinen Menschen gerade braucht, ist keine Weite es braucht BEGRENZUNG. HALT.

Standhaftigkeit oder, wenn du so willst, stillen Widerstand:
Ich halte dich. Ich bin da. Ich höre dich. Ich bin still und trotzdem klar.

Das NEIN deines kleinen Menschen braucht kein JA.
Es braucht keine Nachgiebigkeit
und keine erzieherische Kampfansage nach dem Motto:
"Wenn du jetzt nicht … DANN …"
(denn das verschärft alles nur und triggert uns als Erwachsene zusätzlich).

Und genau DAS ist bindungsorientierte Begleitung:
❤️ Still DA bleiben
❤️ Nicht alles erklären
❤️ Nicht überzeugen wollen
❤️ Nicht noch mehr Worte drauflegen
❤️ Nicht laut werden und den Sturm dadurch vergrößern
❤️ Sondern DA SEIN, auch wenn es um uns tost und braust.

Das NEIN kleiner Menschen im Gefühlssturm, oder ihr verstecktes NEIN im „Ich will aber / Ich will nicht“, ist kein Angriff.
Es ist ein Zeichen von Überforderung.


Und diese Überforderung braucht weder Nachgiebigkeit noch Kampfansage oder erzieherische Konsequenz, sondern einfach BEZIEHUNG. ❤️

Wenn du wissen möchtest, wie es gelingt, in solchen Momenten der Leuchtturm zu bleiben – ruhig, klar und standhaft – dann begleite uns im Monatsraum „Begleitet wachsen“ Jänner. Dort zeige ich dir praxisnahe Werkzeuge und Impulse, um im Sturm still und sicher zu bleiben.
https://www.digistore24.com/product/643143

Oder entdecke im Eltern-Kraft-Paket Jänner/Februar genau diese Strategien, begleitet von Reflexionen und Impulsen, die dir helfen, in herausfordernden Momenten gelassen zu bleiben und deine Energie zu bewahren.
ANMELDUNG und INFO: office@authenticparenting.at


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Manchmal kommt das NEIN nicht aus "Trotz" (wie so oft geglaubt wird) oder aus dem DAGEGEN.
Sondern aus Überforderung.

Wenn das Nervensystem eines kleinen Menschen komplett überreizt ist, wird das NEIN zu einem Schutzmechanismus.

Ein stilles Signal:
Mehr geht gerade nicht.
Ich kann keine Entscheidungen treffen.
Ich will keine Verantwortung tragen.
Ich will gerade nicht selbstständig sein.

Ich will mich fallen lassen.
Ich brauche Halt.

In diesen Momenten braucht es
keine Weite,
keine Konsequenzen,
keine Zurückweisung.

Sondern Begrenzung,
eine Umarmung
und liebevolle Führung.


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📌 Kleine Randnotiz 📌

ACHTUNG: Falls ihr noch in den Jänner Monatsraum einsteigen wollt, die Türen sind noch bis 3. Jänner offen.

Danach öffnen sich schon die Türen für Februar!

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Rückzug braucht keine Begründung.
Er darf einfach sein.

In einer Zeit, in der Dauerablenkung so präsent ist, selbst die stille Zeit im Jahr laut und voller Programm ist, alles gefühlt zum ToDo wird, ... und unser Nervensystem unter Dauerbeschallung steht, wird es immer wichtiger, zur Ruhe zu kommen.

Sich weniger Ziele zu setzen, sondern mehr nachklingen lassen, was da ist und was wirkt. Was losgelassen werden möchte und was da bleiben darf.

Sich Raum für das zu nehmen, was reifen möchte und reifen darf.


Kurz vorm kalendarischen Jahreswechsel habe ich gespürt, dass es jetzt wirklich ruhig werden darf. In mir.
Kein Online.
Kein "schnell noch ein neuer Beitrag"
Obwohl da so viele Ideen da sind, ...

Dieses Jahr durften und mussten sie warten.
Wirken.
Sich noch mal verändern.
Und wieder wirken. 😊

Und schön langsam kehrt sie zurück.
Die Energie.
Die leise Vorfreude auf das was kommt.
Die Leichtigkeit, weil Altes losgelassen wurde.

Ganz gleich ob, wie und in welcher Form ihr Weihnachten, die Rauhnächte und Neujahr feiert und lebt, ich wünsche euch von ganzem Herzen alles Liebe für den neuen Jahreskreis und freue mich schon jetzt auf den Austausch mit euch.

Fühlt euch umarmt und gesehen 😊.
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Du hast die Wahl!
In jedem Augenblick wieder.
Die Wahl, zu entscheiden, wer du für deine Kinder sein möchtest und wie du sie begleitest.

Und NEIN, das ist nicht utopisch oder nur schön dahergeredet. Denn du bist der Erwachsene. DU kannst dich dafür entscheiden, deine Themen anzugehen, deine Trigger anzuschauen, an deinen Prägungen und Verhaltensmustern zu arbeiten und sie Schritt für Schritt zu verändern.
Und JA, das tut (manchmal) verdammt weh.

Und auch JA, :
In der eigenen Komfortzone zu bleiben, in alten Mustern zu verharren, mag sich im ersten Moment einfacher anfühlen.
Sicherer. Das kennst du. Das ist das, was immer wiederkommt. Und was man halt auch irgendwann akzeptieren muss ... oder?

Manchmal mag da der leise Gedanke in dir auftauchen: „Es ist halt so. Man kann daran nichts ändern.“
Hingabe ans eigene Schicksal …
„Du hast die Wahl“ fühlt sich dann unangenehm an, wie ein Finger in einer Wunde, die wir nicht sehen wollen.
Und doch ist es so.

Wachstum ist nicht immer leicht.
Verhaltensweisen, Prägungen, Muster und Trigger zu erkennen – und daran zu arbeiten – ist kein Spaziergang.
Manchmal eher Hardcoreweg oder Ultramarathon …
Schmerzhaft.
Roh.
Gewaltig.
Und doch ...

HEILSAM

💛 Du hast die Wahl.
In jedem Augenblick wieder.
Du kannst dich entscheiden, WER du für dein Kind sein willst
und WIE du es begleiten möchtest.

❤️ Wenn du spürst, dass du Unterstützung gebrauchen könntest, um alte Muster zu erkennen, dein Nervensystem zu regulieren und der Leuchtturm zu bleiben, begleite ich dich gerne in meiner 1:1 Leuchtturm-Begleitung.
Ganz egal, ob einmalig oder über einen längeren Zeitraum hinweg. Schritt für Schritt, in deinem Tempo, mit Werkzeugen, die wirklich helfen.
Wenn du Fragen zu Preisen oder Terminen für die Leuchtturm-Begleitung hast, melde dich gerne per PN, ich erkläre dir alles individuell und passe es an deine Situation an.

Oder Terminvereinbarung direkt: office@authenticparenting.at
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Heute teile ich noch ein Gespräch mit euch. Vor einigen Wochen war Elias Leppe mit seiner Frau und seinen Kindern bei uns. Wir haben einen wunderbaren Waldspaziergang gemacht und dann das Gespräch aufgezeichnet 😊 Danke an dieser Stelle an Elias und Lisa für ihr Dasein ❤️
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Ich grüße euch ihr Lieben 🍀
Das erste Video des Jahres ist eines auf dass ich mich ganz besonders freue.
Wir waren bei Lini und Franz Lindmayer zu besuch und durften einen Nachmittag sehen wie ein Familienalltag mit 9 Kindern aussieht.
9 Kinder, welche alle Schulfrei, Windelfrei, pflanzlich ohne Industriekost ernährt und natürlich zuhause geboren sind.
9 Kinder welche absolut Bedürfnissorientiert begleitet werden. 💚
Eine Familie von der ich schon sehr viel lernen durfte und auch noch darf.
Auf deren Seiten findet ihr unglaublich Wertvolle Inhalte. Authentisch, Lebensnahe und umsetzbar.

Auch wenn das Licht beim Video nicht das beste war, finde ich es grandios und eben authentisch.
Ich bin Beeindruckt, dass es überhaupt geklappt hat, dass wir das Video gemeinsam machen konnten.

Ich wünsche euch viel Freude beim Reinschauen 💚🍀
https://www.youtube.com/watch?v=4HRE4gdGvxM
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Stell dir vor, dein Tag läuft wie geplant.
Du nimmst dir vor, ruhig zu bleiben.
Verbindend. Klar. Haltgebend. Du weißt worum es geht. Was es braucht. Du bist voller Enthusiasmus und denkst dir (mal wieder): Heute mache ich es anders.

Und dann passiert es (doch) wieder:
Das NEIN deines Kindes.
Die Abwehrhaltung. Das Dagegen. Das gefühlt provokative "Ich hör dich nicht! Ich mach was ich will"
Und schon bist du mittendrin: in der Druckspirale, im „Wenn du nicht, dann …“-Modus, im Reagieren statt Begleiten.

Am Ende des Tages bist du erschöpft, frustriert, unsicher, voller Schuldgefühle und Selbstzweifel und du fragst dich:
Warum gelingt mir das nicht, obwohl ich doch alles weiß?


Wenn DU dich hier wiedererkennst, dann glaub mir, du bist nicht alleine und es liegt nicht an dir.
Es liegt daran, dass Verstehen allein nicht reicht, wenn alte Muster und Stress im Alltag übernehmen. Und die Lösung ist nicht noch mehr zu lesen. Noch mehr zu versuchen. Sondern JETZT ins Handeln zu kommen und dich sozusagen NEU zu programmieren.

Und genau hier setzt das Eltern-Kraft-Paket „(Ver)Bindung statt Macht“ an.

Dieses Paket besteht aus mehreren Impulsräumen, in denen du:

👉deine persönlichen Druck- und Triggerpunkte erkennst

👉Werkzeuge lernst und erarbeitest, die im echten Alltag funktionieren

👉Konflikte entschärfen kannst, noch bevor sie eskalieren

👉dein Kind begleitest, ohne dich selbst zu verlieren

Stell dir vor, wie es sich anfühlt:
❤️ ein NEIN, das dich nicht mehr aus der Ruhe bringt
❤️ ein Wutanfall, denn du einfach in Stille begleiten kannst
❤️ ein Abend ohne Grübeln, ohne schlechtes Gewissen
❤️ ein Gefühl von Klarheit, Verbindung und innerer Führung

Das ist keine Theorie. Es ist Alltagskraft, die du sofort spürst. Es ist DAS, was es braucht, damit "es" anders wird und dein Wissen nicht einfach nur Wissen bleibt, sondern ins Handeln kommt.

👉 Wenn du endlich nicht nur verstehen willst, warum es immer wieder so läuft, sondern Werkzeuge haben willst, die wirklich helfen, dann ist das dein Moment.

📅 Start: 17. Jänner (weitere Termine 31. Jänner, 14. Februrar)
je 14:00 - 16:00
Online via Zoom.
Jeder Impulsraum als Aufzeichnung (bei aktiver Teilnahme!)
Vergünstigung für Vereinsmitglieder und Monatsraumabonnenten.


💛 Sichere dir jetzt deinen Platz und geh den ersten Schritt aus der Druckspirale in echte Verbindung.

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Es ist mal wieder Zeit ... 😊 Zeit für einen ❤️einFach Familienleben❤️ Beitrag mit kleinen Einblicken in unser (Groß)familienleben.

Thema heute: Familienzeit und Geschwisterstreit 🤪

Ich habe es in Begleitungen ganz oft erlebt und kenne es auch von unseren ersten Jahren als Zweifacheltern. Der Anspruch, dass hier Harmonie pur vorherrscht und die Idee, dass man "es" nur richtig machen müsste, damit das mit der Geschwisterliebe irgendwie funktioniert ...

Tut es auch. Aber eben nicht so, wie wir oft meinen, dass es funktioniert muss. Und wo Menschen zusammenleben - große und kleine - da "menschelt" es eben manchmal auch ganz gewaltig 😂🤪
Das haben auch wir die letzten Wochen wieder gemerkt. Als dann endlich alle frei hatten, als dann alle über Weihnachten und Silvester da waren, war da zunächst einmal nicht alles nur Friede-Freude-Eierkuchen, sondern eher Jubel - Trubel - Streiterei 🙈🤪🙃 und wir als Eltern waren nicht nur in unserem Dasein als Eltern gefordert, sondern auch als Paar. Weil natürlich auch unser Nervensystem gefordert ist, wenn die Kinder erst mal wieder zueinander finden und sich sortieren müssen, weil davor so viel los war. Zusätzlich zur Vorfreude und der Begeisterung rund um Weihnachten kann das durchaus eine "hochexplosive" Mischung werden.
Und ja, dass ist nicht immer leicht und braucht manchmal einiges an Luft holen, Atmen und Grimassen schneiden. 🤪😅 Und JA, JA und nochmal JA, DAS (das Grimassen schneiden) erlauben wir uns Eltern gerade dann, wenn da zwei pubertierende Mädels sind die JEDES einzelne Familienessen aneinander geraten, nicht miteinander, aber scheinbar auch nicht ohneeinander können, sich natürlich immer NEBENeinander setzen müssen, statt weit voneinander entfernt und die sich selbst über den Tisch hinweg gerne nerven, in einer Mischung aus Spaß und Streit, wenn wir als Eltern hier Klartext sprechen und uns dazwischen setzen 🙃 (ein Kraftakt teils).
Was uns IMMER hilft ist, das WARUM zu sehen und es eben auch mit Humor zu nehmen.
Statt selbst unzufrieden zu werden und dagegen anzukämpfen, kennen wir das Wesen unserer Kinder, wissen über ihre Dynamiken Bescheid und nehmen es mit der nötigen Portion Humor. Denn wenn es hart auf hart kommt, wenn es drauf ankommt, dann halten sie zusammen. Und dass sie einander gerne haben und ohne einander nicht können oder wollen, erkennen wir auch in den kleinen Gesten.
Was auch hilft: Anzunehmen, dass Familienleben halt eben so ist wie es ist und gerade die gemeinsamen Essen teilweise sehr herausfordernd sind, weil die einen schon voll hungrig, die anderen gerade nicht in ihrer Mitte und die nächsten genervt davon sind (die älteren Geschwister) dass die Kleinen laut sind oder streiten oder herumwuseln ... ODER statt genervt zu sein, dem Chaos noch das Tüpfelchen auf dem i verpassen indem z.B. der 18jährige den kleinen Bruder mitten auf den Tisch setzt, wo schon alle Teller aufgedeckt sind und es unglaublich lustig findet, wenn der kleine Bruder es lustig findet, die Schwestern aber zu "kreischen" beginnen 🙈😄🤪.

UND last but not least in den kleinen feinen Momenten zwischendurch und mittendrinnen, wo niemand uns braucht und wir die paar Minuten haben in denen NIEMAND seine Ohren ganz gespitzt hat und zuhört, reden wir gerne genau darüber. Darüber wie es uns geht. Darüber was wir beobachten und wahrnehmen (und ja, das kann gelegentlich auch variieren, weil wir von unterschiedlichen Blickwinkeln drauf schauen) und darüber, was wir hier vielleicht auch ändern können oder wie wir begleiten können.

Elternsein - gerade dann wenn wir den Anspruch haben bindungs- und bedürfnisorientiert zu begleiten und LEUCHTTÜRME für unsere Kinder zu sein - ist ARBEIT. Auch nach 21 Jahren Elternsein und auch, wenn man es schon so oft erlebt hat. Woran es aber NIE mangeln darf, ist unsere Stabilität und Sicherheit im PAARSEIN. So groß das Chaos um uns herum auch sein mag so wichtig ist UNSERE Klarheit. Unser HALT im Familienfeld und unser DASEIN auch im größten STURM.☺️❤️

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Kennst du ihn?
Den Satz.

"Du brauchst doch keine Angst zu haben!"

Kürzlich, bei der Einschlafbegleitung unserer Kleinsten, bat ich die 10-Jährige, noch das Licht auszumachen. Und unsere Dreijährige begann zu weinen, während sie immer wieder „Nicht das Licht ausmachen.“ schrie.

Und ja mein inneres Ich seufzte in diesem Augenblick ganz laut. Denn ich war müde. Der Tag war lang. Und es wäre schön gewesen, wenn das Einschlafen jetzt einfach und leicht gegangen wäre.

Tat es aber nicht. Hätten wir das Licht ausgemacht, hätte sie weiter geweint. Licht anlassen war aber auch keine Option, weil der Kleinste schlafen wollte und schon dementsprechend unrund war.

Was also tun?

Die klassische erzieherische Herangehensweise wäre klar gewesen:
„Stell dich nicht so an.“
„Jetzt gib Ruhe.“
Und wenn das nicht wirkt – Drohung.
Nicht mein Weg. War es nie.

Die vermeintlich bedürfnisorientierte Herangehensweise?
„Du brauchst keine Angst zu haben.“
„Alles ist gut.“
„Ich bin doch da.“

Und vielleicht fragst du dich genau JETZT in diesem Augenblick während du das liest, warum die Sätze oben nicht hilfreich sind. Sie sind doch einfühlsam. Oder etwa nicht?

Nein, sind sie nicht.
Und genau wegen diesem NEIN, sind sie nicht mein WEG in solchen Situationen. Denn "Du brauchst keine Angst zu haben" (oder auch du brauchst nicht wütend zu sein, zu weinen, ....) macht unser Gegenüber klein. Und "mundtot" .... Denn es besagt, dass das Gefühl, was da vorhanden ist, nichtig ist. Unwichtig. Falsch vielleicht. Unnötig. Denn du brauchst das ja nicht zu haben.

Aber trotzdem ist es da.
Im kleinen Menschen (oder in unserem Gegenüber) und will gesehen werden.
beACHTET.

Kleine Menschen brauchen niemanden, der ihnen ihre Gefühle nimmt, der sagt:
„Du brauchst nicht wütend sein.“
„Du brauchst keine Angst zu haben.“
„Du brauchst nicht traurig zu sein.“


Sie brauchen jemanden, der sie sieht.
Der wahrnimmt, dass da gerade etwas arbeitet und beschäftigt.

Gerade in der bedürfnisorientierten Begleitung erlebe ich oft, dass Eltern – aus dem tiefen Wunsch heraus, liebevoll und verständnisvoll zu sein – einen Weg einschlagen, der dem klassischen erzieherischen Weg ähnlicher ist, als ihnen bewusst ist.
Subtiler. Sanfter. Ja. Aber dennoch missachtend. Vielleicht, weil sie das Gefühl triggert. Vielleicht, weil es ihnen unangenehm ist, weil sie es schnell "erledigt" haben wollen ... vielleicht aber auch, weil sie überzeugt davon sind, dass "Du brauchst keine Angst zu haben, es ist alles okay" einfühlsam ist. Liebevoll. Achtsam.
Aber das ist es nicht!

Was auch immer der Grund sein mag, ich möchte dir heute genau DAS als Impuls da lassen.
Denn Sprache wirkt.
Unsere Reaktion wirkt.
Und ein Gefühl verschwindet nicht, nur weil wir sagen, dass es nicht da zu sein braucht.
Es mag für uns kein Thema sein. Aber für den kleinen Menschen (oder unser Gegenüber) ist es das, in diesem einen Augenblick.

Was also habe ich gemacht?
Ich nenne es die bindungsorientierte Leuchtturm-Herangehensweise?
Ich habe gefragt:
„Magst du es nicht, wenn es dunkel ist?“

Darauf folgte ein erleichtertes:
„Ja.“ Und gleich danach das:
„Du sollst dich ganz nah zu mir legen und mit mir kuscheln.“

Und genau das war der Wendepunkt.
Mein "Okay, dann machen wir das" die Bestätigung und damit all das erfüllt, was gerade gebraucht wurde.
Nähe. Verbindung. Gesehen-werden.

Solche Situationen gibt es täglich in der Begleitung kleiner Menschen. Und nicht immer ziehen sie so schnell vorüber. Doch das WICHTIGSTE ist, das wir das wahrnehmen, was dahinter steht und den Gefühlen die da sind RAUM geben.
Denn DAS, macht den großen Unterschied.

❤️ Kennst du diese Momente,
in denen dein Kind etwas braucht und gleichzeitig so viel in dir ausgelöst wird?


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Samstag geht es los - der erste Impulsraum öffnet seine Türen

Vielleicht liest du das hier und merkst:
Ja, das spricht mich an.
Und gleichzeitig schleicht sich dieser Gedanke ein:
„Ach, das wird schon … ich bekomme das irgendwie alleine hin.“

Genau dieser Gedanke hält viele Eltern genau dort fest, wo sie eigentlich nicht mehr sein wollen.

Denn dieses Paket ist kein weiterer Input zum Nebenbei-Konsumieren. Kein Paket mit Handlungsanweisungen und dem Versprechen, dass du es nur RICHTIG machen musst, damit es klappt.
Es ist eine bewusste Entscheidung für dich.

Das Eltern-Kraft-Paket „(Ver)Bindung statt Macht“ lebt davon, dass du aktiv dabei bist.

Dass du dir Zeit nimmst.
Deine Themen mitbringst.
Fragen stellst.
Hinschaust.
Und beginnst, Dinge wirklich zu verändern, mit den Werkzeugen, die du dir erarbeitet hast in den Impulsräumen.

📌 Wichtig:
👉 Die Aufzeichnungen erhalten jene Eltern, die live aktiv dabei sind.
Weil echte Veränderung nicht im Zurücklehnen entsteht, sondern im Dabeisein, Mitgehen und Einlassen.

Diese zwei Stunden pro Impulsraum sind kein „Luxus“. Sie sind eine Investition.
In deine innere Klarheit.
In deine Beziehung zu deinem Kind.
In einen Alltag mit weniger Druck und mehr Verbindung.

Und nein – dieses JA ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist kein „Ich schaffe das nicht alleine“.

Es ist ein klares, starkes:
👉 Ich nehme es in die Hand.
👉 Ich warte nicht länger, dass es von selbst leichter wird.
👉 Ich entscheide mich bewusst für Veränderung.


🗓 Start: Samstag 17. 1. (14:00 - 16:00)
Danach schließen die Türen.

💛 Wenn dich etwas berührt, wenn du spürst, dass Wegschieben diesmal nicht richtig wäre, dann vertraue diesem Impuls.

👉 Jetzt ist der Moment, dir selbst diesen Raum zuzugestehen.
Nicht später. Nicht irgendwann.
Jetzt.

Weil JETZT die Zeit ist, auf die wir später einmal zurückblicken werden. Wir und unsere Kinder. Und weil wir es JETZT in der Hand haben, WIE diese Erinnerungen sein werden.

ZWEI FREIE PLÄTZE gibt es noch!
ANMELDUNG und INFO:
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Audio
Heute gibt es noch ein Impulsaudio für euch mit ein paar Gedanken zu Schuldgefühlen, schlechtem Gewissen, etc.

Monatsraum:
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Wenn wir laut werden?
Wenn wir schreien?
Wenn da diese Kurzschlussreaktion ist?


Vor ein paar Tagen ist mir genau das passiert. Es war Nachmittag, nasskalt draußen, quirlig und laut in jedem Zimmer. Die Wäsche wartete in der Waschmaschine, das Abendessen wollte gekocht werden, der Kleinste wollte getragen werden.
Der ganz normale Familien"alltag" also.

Und dann stand die 6-Jährige vor mir, mit zwei Teilen vom Geigenbogen in der Hand und Tränen im Gesicht.
Und ich?
Sah im ersten Moment nur die zwei Teile, hörte sie schluchzen und schrie: „Wahhh!“ 😱
Weil ich dachte, der Bogen sei zerbrochen. Weil ich nicht richtig hingeschaut habe. Weil ich einfach zu müde und zu beschäftigt war, um wirklich zu sehen.

Natürlich weinte sie danach noch mehr. Erst da bemerkte ich: Der Geigenbogen war nicht kaputt, sie hatte ihn nur nicht gespannt, sondern gelockert. Heißt, in die falsche Richtung gedreht. 🙈
Sie sah mich an - schluchzend - und ich sah sie an, erschrocken und zerknirscht.

Solche Momente gibt es.
Missverständnisse passieren.
Situationen eskalieren – vor allem, wenn wir müde sind und um uns herum alles laut ist.
Das zuallererst einmal.
Und dann?

Was tun, wenn es passiert und wir selbst laut werden?

Das Allerwichtigste:
Neben Selbstregulation und Wahrnehmung der Situation, Entspannung reinbringen, Verantwortung übernehmen, Halt geben.
Kurz gesagt: Wieder der Leuchtturm sein. 🗼

Laut werden ist per se nicht negativ. In Gefahrensituationen kann es sogar hilfreich sein. Weil wir die Aufmerksamkeit zu uns holen, weil wir zum Innehalten bewegen, ...
Doch nicht immer ist es eine Gefahrensituation, sondern einfach eine Kurzschluss- oder Überreaktion.

Wichtig ist: Wenn es doch mal passiert wieder der Anker sein. Der Erwachsene, der Verantwortung übernimmt und signalisiert:
„Es war falsch.“
„Es war nicht in Ordnung.“

Keine Rechtfertigungen, keine langen Erklärungen. Nur kurz, ehrlich, klar.

👉Was habe ich gemacht?
Als ich bemerkte, dass der Bogen nicht kaputt war, habe ich unsere 6-Jährige in den Arm genommen, mich hingesetzt und ausgiebig gekuschelt, während sie sich beruhigte.
Dann habe ich ihr gesagt, dass ich mich selbst erschrocken habe und im ersten Moment dachte, der Bogen sei kaputt. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich sehe wie aufgewühlt sie ist und wie erschrocken sie war. Und dass so etwas passieren kann. Dass man sich irren kann.
Anschließend haben wir gemeinsam repariert und ich habe ihr gezeigt, wie sie sich merken kann, in welche Richtung man dreht.

Das Wichtigste für dich:
„Laut werden ist menschlich.“ 💛
Manchmal geht einfach nichts mehr.
Ja, es ist doof und ja, es darf keine Entschuldigung sein.
Aber Schuldgefühle helfen hier nicht, sie erhöhen nur den Druck.
Viel wertvoller: Einen Moment innehalten, atmen, nachspüren … und dann wieder der Leuchtturm sein. 🗼

🌟 Impuls & Einladung:
Im Monatsraum „Begleitet wachsen“ gehen wir im Februar auf unsere Prägungen ein, damit wir verstehen, warum wir manchmal laut werden oder triggern, und wie wir bewusst neu handeln können.
Im März geht es um Gefühlsstürme – wie wir sie begleiten, ohne die Kontrolle zu verlieren, und wie wir im Sturm still und standhaft bleiben.

Wenn du Lust hast, in diesen Monaten Werkzeuge zu lernen, ruhig zu bleiben und der Leuchtturm zu sein, dann schau gern im Monatsraum vorbei: 👉 https://www.digistore24.com/product/643143

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Da einige Fragen aufgetaucht sind zum obigen 👆Beitrag, gibt es hier noch ein Audio für euch, habt einen wundervollen Tag.

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3👏2
Ich wünsche dir für heute, für all die kleinen und großen Momente, die der Tag mit sich bringt:
Augenblicke zum Innehalten, Atmen und spüren. Wie auch die leise Erinnerung, gerade dann, wenn es vielleicht heftig stürmt:

Du musst heute nichts perfekt machen.
Du darfst langsam sein.
Du darfst fühlen.
Und du darfst genau so sein, wie du bist – echt, menschlich
, ... ganz DU

Ich wünsche dir für heute, Augenblicke in denen du dir selbst mit Verständnis, einer Umarmung und einem Lächeln im Gesicht begegnen kannst. Denn (Selbstan)Bindung entsteht in den Momenten, in denen du dir ERLAUBST.

Zu fühlen.
Zu SEIN.
Inne zu halten.
Nicht zu wissen und dennoch zu bleiben.

Ich wünsche dir für heute ... und all die Tage, die diesem folgen, dass du dich immer wieder daran erinnerst, wie großartig DU bist.

Ich wünsche dir einen wundervollen Start in die neue Woche. Fühl dich umarmt! Es ist schön das du da bist 💛
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‼️Kleine Randnotiz an dieser Stelle: Morgen Dienstag nehme ich wieder mit unserem Kanal an einer Vernetzungsinitiative hier auf Telegram teil, wundert euch daher nicht, wenn mal ausnahmsweise ein ganz anderer Beitrag erscheint. 😊 ‼️
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Zögerst du manchmal genau in dem Moment, in dem du eigentlich NEIN sagen möchtest?


Weil sich dieses NEIN auf der einen Seite zwar richtig anfühlt. Stimmig und wahr. Aber auf der anderen Seite dann diese leisen Zweifel sind. Und die Sorge, einen Sturm auszulösen?

Alles in dir fühlt sich dann zerrissen an.

Da ist der Teil in dir, der dringend eine Pause braucht. Der jetzt nicht noch ein Buch lesen möchte. Nicht noch einmal aufstehen, Licht an- und ausmachen, etwas holen, etwas regeln. Der vom Spielplatz nach Hause möchte.
In den Abend. In die Ruhe. Der Teil, der einfach genug hat.

Und dann ist da dieser andere Teil in dir. Der den Zeigefinger hebt. Der dich daran erinnert, dass du doch lieb sein willst. Dass du gerade keine Kraft mehr hast für große Gefühle. Der dir zuflüstert, dass ein JA jetzt alles leichter machen würde.
Harmonischer. Ruhiger.
Und dass du dich später ja um dich kümmern kannst …

NEIN zu sagen ist manchmal unglaublich schwer.
Nicht, weil du es nicht wollen würdest. Sondern weil hier oft etwas viel Tieferes berührt wird.

Denn unter dem Zögern liegt häufig ein altes und gleichzeitig so essentielles Bedürfnis: gesehen und gehört zu werden.
Geliebt zu werden.


„Lieb sein“ fühlt sich dann an wie Sicherheit.
Wie Zugehörigkeit.
Wie: Wenn ich lieb bin, werde ich nicht verlassen.

Doch kleine Menschen können uns das nicht geben, was wir vielleicht selbst schmerzlich vermisst haben. Sie sind nicht verantwortlich für unsere alten Wunden.

Der Moment, in dem du dein NEIN zurückhältst, ist oft der Moment, in dem du dich selbst nicht siehst. In dem du statt NEIN zum Wunsch deines Kindes
ein NEIN zu dir selbst sagst.

Und genau hier darf sich etwas verändern. In dir und deiner Haltung zu dir selbst!

Ein echtes, stimmiges NEIN macht dich nicht lieblos.
Es macht dich ehrlich.
Es macht dich sichtbar.
Und es macht dich zu einem Erwachsenen, der Verantwortung übernimmt, für sich und für seine Beziehung.

Kleine Menschen kommen gut mit einem NEIN zurecht. Vor allem dann, wenn es klar ist.
Wenn du bleibst.
Wenn du den Sturm nicht fürchtest,
sondern Halt gibst.

Und damit letztendlich das WICHTIGSTE weitergibst: Das es okay ist, NEIN zu sagen, wenn es gerade dringend nötig ist.

🌿 Kleiner Reminder an dieser Stelle:
Sonntag starten wir in den Monatsraum Februar (der seine Türen noch bis 3. Februar geöffnet hat 😊) und schauen genau da hin. Zu den Prägungen und Erfahrungen in uns, die mitunter zum Stolperstein werden und es uns manchmal ganz schön schwer machen.

👉 Du magst dabei sein? Dann folge dem Link und freu dich auf einen Monat voller Impulse, Gedanken und Spielideen ❤️
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Wenn du nochmal ganz am Anfang stehen würdest, würdest du dann alles ganz genau so machen?

Kürzlich hat mir jemand genau diese Frage gestellt (nicht zum ersten Mal) und ich nehme sie jetzt einfach mal zum Anlass um euch mal wieder ein paar ganz persönliche Einblicke da zu lassen.

Denn JA, einerseits würde ich alles wieder ganz genau so machen. Einerseits.
Und andererseits NEIN, würde ich es nicht wieder ganz genau so machen.

Warum?
Weil es da rückblickend ganz viele Kleinigkeiten gab, die ich heute ganz anders machen würde. Ich würde mich z.B. nicht mehr verunsichern lassen, von all den Meinungen und Ideen im Außen und viel mehr meinem Bauchgefühl vertrauen. Oder noch ein wenig mehr. Denn gerade bei der Ältesten waren da immer mal wieder Zweifel. Wie z.B. darüber, ob wir vielleicht wirklich zu viel Zeit mit ihr verbraucht hatten und sie deshalb zurückhaltender und vorsichtiger war zu Beginn, was andere Menschen betrifft. Oder über das Stillen im Liegen in der Nacht.
Hätte ich mich einfach hingelegt (wie ich es heute mache) und mir nicht den Kopf darüber zerbrochen, wie das mit dem Durschlafen und den Nächten so ist, wären meine Nächte wesentlich entspannter gewesen. Oder ich wäre wesentlich entspannter gewesen. Stattdessen saß ich gerade in der ersten Zeit beim Stillen da und hatte Sorge, dass ich den richtigen Augenblick verpassen, wo sie durchschlafen würde und zu viel geben könnte. Weil ich gelesen hatte, dass man da vorsichtig sein müsse, damit das Baby Schlaf und Stillen voneinander trennt (WAS FÜR EIN SCHWACHSINN - den ich glücklicherweise aus absoluter Müdigkeit in den Wind geschossen habe, aber bis es so weit war, hat es gedauert und zu ziemlicher Frustration in mir und mieser Laune tagsüber geführt.

Ich würde auch wesentlich besser auf mich und meine Bedürfnisse achten und mir Pausen nicht mehr mit diesem schlechten Gewissen nehmen, wie ich es Anfangs getan hatte.
Ich würde mir keine tausenden Rechtfertigungen mehr überlegen, warum und wieso und weshalb wir es so machen, wie wir es machen und ich würde mir wesentlich häufiger erlauben, MÜDE zu sein und NEIN zu sagen.

Und ich würde mich nicht mehr um dieses "Ihr müsst ihnen mehr bieten" kümmern und damit all diese doofen Situationen vermeiden, die sich für niemanden von uns so richtig gut angefühlt haben, weil ich wissen würde, dass es all das nicht braucht. Oder nur dann wertvoll ist, wenn die Kinder es auch wirklich wollen ...

Ich würde alles ganz genau so machen und doch irgendwie anders, weil ...
WENN ich es mir aussuchen könnte, hätte ich gerne das Wissen von heute im Gepäck, um ein wenig sicherer in diese Reise zu starten.

Und gleichzeitig bin ich all diesen Kleinigkeiten, die ich euch da aufgezählt habe unglaublich dankbar, weil sie so viele AHA-Momente und Erkenntnisse in sich tragen und ohne sie unser WEG ganz anders aussehen würde. Denn in den Momenten, in denen wir - rückblickend betrachtet - Fehler gemacht haben, haben wir gleichzeitig auch unglaublich viel gelernt.
Über uns selbst.
Über unser SEIN.
Über Familienleben, Elternsein, Paarsein, ...
Über Bindung und Beziehung und letztendlich über das LEBEN selbst.

Wir machen Fehler. Und es wird immer die Momente geben, die wir rückblickend anders machen würden. Gleichzeitig aber ist es unglaublich wertvoll und wichtig hier Nachsicht mit uns selbst zu haben. Und zu erkennen, dass ELTERNSEIN eben ein WEG ist.
Keine Aufgabe ... sondern HINGABE. Und damit einhergehend voller Überraschungen, voller Wachstumsprozesse, voller AHA Momente, voller erster Male (mit dazugehöriger Unsicherheit) und voller letzter Male (die uns oft erst im Nachhinein so wirklich bewusst sind) ...

Leicht wird der Weg nicht durch all das Wissen, sondern dadurch, dass wir uns selbst mit Verständnis begegnen, statt von uns PERFEKTION zu erwarten!

Habt einen wundervollen Tag und genießt jeden einzelnen Augenblick!
🤗🤗🤗
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Forwarded from Elternkunst 💖 bedingungslos - einzigartig - gleichwürdig (Doris Gantenbein elternkunst.ch)
Wieder einmal haben wir uns von 'angeDACHt' zu einem äusserst spannenden Austausch getroffen, diesmal zum Thema 'Bedürfnisorientiert im sicheren Rahmen'.

Was bedeutet das genau? Was verstehen wir unter bedürfnisorientiert und was ist die grosse Gefahr dabei? Auf was sollte man achten?

Wir haben dieses Thema aus vielen unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, von unseren Erfahrungen erzählt und wertvolle Impulse geteilt. Ich selber war sehr berührt, wie tief wir darin eingetaucht sind.

Morgen Abend ist die Premiere bei Youtube und du kannst live mit dabei sein und mit uns chatten.

Hier ist der Link dazu:
https://youtu.be/pJ--GLLCay0

Wir freuen uns auf den Austausch mit dir 🥰
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