Evolutionäre Zelle
64 subscribers
5.52K photos
1.59K videos
138 files
16.8K links
Eigentumsverhältnisse zum Tanzen bringen
Download Telegram
"Die Notwendigkeit der Trennung von Staat und Markt war Konsens in den Vorträgen."

https://www.manova.news/artikel/kettensage-auf-der-buhne

Tja, das haben die Libertären einfach grundlegend nicht verstanden - Markt und Staat sind zusammen entstanden und bedingen einander. Sie sollten sich mal mit Paul C. Martin sowie David Graeber beschäftigen...

Der Wikipedia-Artikel zum Debitismus fasst es so zusammen:

"Die Existenz des staatlichen Gewaltmonopols (Gesetze, Gerichte, Polizei) ist andererseits auch unabdingbare Voraussetzung für das Funktionieren einer Marktwirtschaft und begründet das Eigentum als staatlich garantiertes Besitzrecht. Zur Finanzierung seiner Machtausübung muss der Staat sich nach debitistischer Auffassung im Vorgriff auf künftige Abgabenschulden („Staatsschulden“) verschulden."
Forwarded from News Unverblümt 🛜
🇮🇷🇺🇸🇮🇱 Der Iran versucht, seinen Standpunkt im Konflikt durch Animation zu vermitteln

✍🏻 @Aktuell_mMn
Was im Zusammenleben der Menschen mehr und mehr deutlich wird: Das Denken und Entscheiden auf der dualen Basis von »Für« und »Wider« ist nicht dazu geeignet, die Welt und das Leben zu beschreiben. Die Teilung in Befürworter und Gegner, bringt immer Konflikte, bis hin zum Krieg, mit sich.

Die Idee, daß in sich homogene Menschengruppen existieren, ist zwar der feuchte Traum von Demagogen, aber weit vom Leben entfernt. Schon in kleinsten Einheiten, wie in Familien, ist zu beobachten, daß nicht alle Entscheidungen einstimmig oder im Konsens beschlossen werden oder zu einem Dauerstreit führen. Ich meine, daß das Geheimnis in einer Form der Kommunikation liegt, die zu selten Beachtung findet: Der Konsent.

Ich denke, daß es für Menschen im Sinne einer friedlichen Lebensgestaltung nützlich wäre, sich über komplexere Entscheidungsfindung Gedanken zu machen.

»Konsent oder Konsens?

Nur ein Buchstabe und doch eine andere Welt, Entscheidungen zu finden.

Das Wort „Konsens“ kennen fast alle: Wir diskutieren so lange, bis alle mit der Entscheidung einverstanden sind. Das Wort stammt vom lateinischen consensus, was Übereinstimmung und Einhelligkeit bedeutet. Ganz anders der Begriff Konsent, der aus der Soziokratie kommt: Eine Entscheidung gilt, solange keiner einen schwerwiegenden Einspruch hat. Also in kurz: Konsens ist, wenn alle dafür sind, Konsent wenn keiner dagegen ist. Die Auswirkungen dieser Umkehr sind nicht zu unterschätzen: Um zu einem Konsens zu kommen, müssen sich manchmal alle Beteiligten auf einen Kompromis einigen. Der kleinste gemeinsame Nenner kann dann den Konsens herbeiführen. Bei einem Konsent wird der Vorschlag als solcher akzeptiert; die Beteiligten versuchen gemeinsam die Einwände zu minimieren, also die Lösung zu variieren oder möglicherweise nach ganz neuen Lösungen zu suchen, so dass weniger oder gar keine Einwände mehr übrig bleiben.«

https://www.impulsbuero.at/konsent-oder-konsens/

#Gleichwürdigkeit
„Warum habe ich das Gefühl, dass mein Leben noch nicht angefangen hat?

Die naheliegende Vermutung lautet: weil etwas noch nicht geschehen ist. Weil eine Voraussetzung fehlt, eine Therapie nicht abgeschlossen, ein Problem nicht gelöst wurde. Wenn Du so denkst, bleibst Du in der Wartehaltung und bestätigst sie zugleich, denn jede weitere Vorbereitung bekräftigt die Prämisse, dass Du noch nicht so weit seist.
Das Reparaturideal, die Vorstellung, der Mensch müsse erst in Ordnung gebracht werden, bevor er leben dürfe, hält diese Wartehaltung aufrecht, gerade weil es wie Fortschritt aussieht. Jede weitere Runde der Selbstverbesserung, jedes weitere Seminar, jede weitere therapeutische Sitzung kann die Struktur der Vorgeburtlichkeit stabilisieren, anstatt sie aufzulösen. Was Therapie auf ihrer Ebene leistet, dass Unbewusstes an die Oberfläche tritt und verarbeitet wird, geschieht auch in der philosophischen Arbeit. Der Unterschied liegt im Ausgangspunkt: Nicht die Frage, was geheilt werden muss, sondern die Frage, was da werden will.“

https://www.gwendolinkirchhoff.com/lexikon/vorgeburtlichkeit