Forwarded from HISTORIA MUNDI©
In Rom ist ein Teil des mittelalterlichen Conti-Turms eingestürzt. Mehrere Arbeiter wurden verletzt, Rettungskräfte sind weiterhin im Einsatz.
Das Gebiet um den Turm wurde sofort weiträumig abgesperrt, der Verkehr im Stadtteil Monti kam zum Erliegen. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall und einer Staubwolke, die sich über die umliegenden Straßen legte. Statiker prüfen derzeit die Stabilität des verbliebenen Mauerwerks, um weitere Gefahren für Anwohner und Einsatzkräfte auszuschließen.
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l'Architettura del Cosmo
The Architecture of the Cosmos
https://youtube.com/watch?v=EVCDXZin1mw&si=upOXogm-gEhdVEOY
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„Zum ersten Mal seit Beginn des Restaurierungsprogramms im Jahr 1975 steht der Tempel jetzt gänzlich ohne Gerüste da“, sagt die Architektin und Bauingenieurin Rozalia Christodoulopoulou, die im griechischen Kulturministerium an dem Projekt zur Erhaltung der antiken Bauten mitarbeitet.
🏗 Seit fünf Jahrzehnten läuft auf der Akropolis eines der weltweit ambitioniertesten Restaurierungsprogramme. Große Teile des Parthenon, des Erechteieons, des Nike-Tempels und der Propyläen, der monumentalen Torhallen, wurden zerlegt, konserviert und dann wieder aufgebaut.
Tausende kleine und große Marmorfragmente, die seit Jahrhunderten auf dem Felsen verstreut lagen, wurden akribisch vermessen und katalogisiert. Wenn man ihre Herkunft feststellen konnte, wurden sie wieder in die Gebäude eingefügt. Fehlende oder schadhafte Elemente wurden ersetzt, wenn dadurch vorhandene Originalfragmente sinnvoll in die Ruinen eingefügt werden konnten. Die neuen Elemente sind an ihrer helleren Farbe deutlich zu erkennen.
Missglückte Restaurierungsversuche
Bei den Arbeiten ging es auch darum, missglückte Restaurierungsversuche früherer Generationen zu korrigieren. So setzten Restauratoren in den 1930er Jahren an vielen Stellen Eisenklammern in die Bauwerke ein, um ihre gefährdete Statik zu sichern. Eindringende Feuchtigkeit ließ im Laufe der Jahrzehnte das Eisen rosten, es dehnte sich aus und drohte, den Marmor zu zersprengen. In den vergangenen Jahren ersetzte man diese Eisenelemente durch Titan, ein Edelmetall, das korrosionsfrei und langlebig ist.
Vorher wurde der Tempel seit dem 6. Jahrhundert nach Christus als Kirche genutzt, unter der Herrschaft der Osmanen als Moschee.
#VestigiaHistoriae
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Forwarded from HISTORIA MUNDI©
Wie die französische Zeitung «Libération» berichtet, lauteten die Passwörter des Videoüberwachungssystems jahrelang schlicht «LOUVRE» und «THALES» – Letzteres der Name der Sicherheitssoftware selbst.
Offizielle Dokumente aus den Jahren 2014 bis 2024 enthüllen ein erschreckend marodes System: Veraltete Software, Sicherheitslücken und Warnungen der Cybersicherheitsbehörde ANSSI, dass ein Zugriff auf das Netzwerk Kunstdiebstähle erleichtern könne.
Kulturministerin Rachida Dati räumte vor dem Senat ein, dass es «Sicherheitslücken» gegeben habe. Nun soll eine Untersuchung klären, wer für das Debakel verantwortlich ist.
Noch vergangene Woche betonte die Ministerin, dass die bestehenden Sicherheitsmassnahmen beim Coup vor knapp zwei Wochen gegriffen hätten: Der Alarm habe funktioniert, und das Personal habe sich ans Protokoll gehalten.
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👗 Frauenmode der Geschichte – Klassische Kulturen
⛰ Etruskerinnen – 8.– 3. Jahrhundert v. Chr. (siehe Bild 1)
Die Etruskerinnen trugen lange Tuniken aus Wolle oder Leinen, oft in kräftigen Farben und mit geometrischen Mustern. Darüber legten sie die Tebenna, ein halbkreisförmiges Manteltuch, das später die römische Toga beeinflusste. Besonders auffällig war die Vorliebe für Goldschmuck: Diademe, Ohrringe, Fibeln und Halsketten sind in Gräbern und Wandmalereien überliefert.
💡 Bemerkenswert ist, dass Frauen im etruskischen Alltag eine ungewöhnlich hohe Stellung hatten: Sie nahmen an Banketten teil und waren in der Öffentlichkeit sichtbar. Ihre Kleidung spiegelte diese gesellschaftliche Präsenz wider.
🌊 Kreterinnen (minoisch) – 2. Jahrtausend v. Chr. (siehe Bild 2)
Die minoische Mode auf Kreta war einzigartig: Frauen trugen weite, mehrlagige Röcke mit Volants und taillierte Mieder, die die Brust freiließen – ein Stil, der in keiner anderen antiken Kultur so vorkam. Fresken aus Knossos zeigen bunte Muster, florale Motive und geometrische Ornamente. Frisuren waren kunstvoll, oft mit Hauben oder Schmuckelementen.
💡 Die Kleidung war eng mit Fruchtbarkeitskulten verbunden: Die freigelegte Brust galt als Symbol weiblicher Kraft und religiöser Verehrung. In einer Gesellschaft, die stark von Priesterinnen und Ritualen geprägt war, wurde Mode zu einem sichtbaren Ausdruck religiöser Symbolik.
🇬🇷 Helleninnen der dorischen Zeit – 7.–5. Jh. v. Chr. (siehe Bild 3)
In der dorischen Epoche Griechenlands dominierten Peplos und Chiton – rechteckige Stoffbahnen, kunstvoll drapiert und mit Fibeln an den Schultern befestigt. Der dorische Peplos war schwerer, aus Wolle gefertigt und reichte bis zu den Knöcheln. Darüber konnte ein Himation getragen werden, ein Mantel, der Würde und Anstand symbolisierte.
💡 Die Kleidung spiegelte das Ideal von Maß, Harmonie und Ordnung wider, das die griechische Kultur prägte. Farben waren meist schlicht, doch wohlhabende Frauen nutzten auch mit Purpur oder Safran gefärbte Stoffe. Schmuck blieb dezent, Frisuren sorgfältig arrangiert. Kleidung war hier nicht nur Mode, sondern auch politisches Statement: Sie zeigte die Zugehörigkeit zu einer Polis und die Einhaltung gesellschaftlicher Tugenden.
🏳️ Römerinnen der Republik – 5.–1. Jh. v. Chr. (siehe Bild 4)
In der Zeit der Republik trugen Römerinnen die Tunika, oft mit Gürtel und farbigen Borten. Die oft darüber getragene Stola war das Zeichen der ehelichen Würde. Nur ehrbare verheiratete Frauen durften sie tragen. Sie unterschied die Matrone von unverheirateten oder gesellschaftlich niedrig gestellten Frauen. Der Palla war ein rechteckiger Mantel, der über Kopf und Schultern gelegt werden konnte. Auch er diente als Zeichen von Anstand und Würde, dürfte aber von jeder freien Römerin getragen werden.
Farben und Stoffe unterschieden den sozialen Rang: Purpur war der Oberschicht vorbehalten, während einfache Bürgerinnen Wolle oder Leinen trugen. Schmuck – Armreifen, Halsketten, Haarnadeln – unterstrich Status und Wohlstand.
💡 Kleidung war zugleich bürgerliche Pflicht: Eine ehrbare Römerin sollte durch ihre Kleidung die Tugenden von Bescheidenheit, Würde und moralischer Integrität verkörpern. Besonders in der Republik war Mode auch ein politisches Signal: Während Männer ihre Toga als Zeichen des Bürgerstatus trugen, zeigte die Stola der Frau ihre Rolle als respektierte Matrona – Hüterin des Hauses und Garantin der römischen Werte.
Gemeinsamkeiten
– Materialien: Wolle und Leinen dominierten, Seide kam erst später über den Fernhandel hinzu.
– Funktion: Kleidung war Schutz, aber vor allem soziale Sprache und Statussymbol.
– Schmuck & Frisuren: In allen Kulturen unverzichtbar als Zeichen von Rang und Identität.
– Religion & Symbolik: Kleidung war eng mit Ritualen, Hierarchie und göttlicher Legitimation verbunden.
#FRAUENMODE
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⛰ Etruskerinnen – 8.– 3. Jahrhundert v. Chr. (siehe Bild 1)
Die Etruskerinnen trugen lange Tuniken aus Wolle oder Leinen, oft in kräftigen Farben und mit geometrischen Mustern. Darüber legten sie die Tebenna, ein halbkreisförmiges Manteltuch, das später die römische Toga beeinflusste. Besonders auffällig war die Vorliebe für Goldschmuck: Diademe, Ohrringe, Fibeln und Halsketten sind in Gräbern und Wandmalereien überliefert.
🌊 Kreterinnen (minoisch) – 2. Jahrtausend v. Chr. (siehe Bild 2)
Die minoische Mode auf Kreta war einzigartig: Frauen trugen weite, mehrlagige Röcke mit Volants und taillierte Mieder, die die Brust freiließen – ein Stil, der in keiner anderen antiken Kultur so vorkam. Fresken aus Knossos zeigen bunte Muster, florale Motive und geometrische Ornamente. Frisuren waren kunstvoll, oft mit Hauben oder Schmuckelementen.
🇬🇷 Helleninnen der dorischen Zeit – 7.–5. Jh. v. Chr. (siehe Bild 3)
In der dorischen Epoche Griechenlands dominierten Peplos und Chiton – rechteckige Stoffbahnen, kunstvoll drapiert und mit Fibeln an den Schultern befestigt. Der dorische Peplos war schwerer, aus Wolle gefertigt und reichte bis zu den Knöcheln. Darüber konnte ein Himation getragen werden, ein Mantel, der Würde und Anstand symbolisierte.
In der Zeit der Republik trugen Römerinnen die Tunika, oft mit Gürtel und farbigen Borten. Die oft darüber getragene Stola war das Zeichen der ehelichen Würde. Nur ehrbare verheiratete Frauen durften sie tragen. Sie unterschied die Matrone von unverheirateten oder gesellschaftlich niedrig gestellten Frauen. Der Palla war ein rechteckiger Mantel, der über Kopf und Schultern gelegt werden konnte. Auch er diente als Zeichen von Anstand und Würde, dürfte aber von jeder freien Römerin getragen werden.
Farben und Stoffe unterschieden den sozialen Rang: Purpur war der Oberschicht vorbehalten, während einfache Bürgerinnen Wolle oder Leinen trugen. Schmuck – Armreifen, Halsketten, Haarnadeln – unterstrich Status und Wohlstand.
Gemeinsamkeiten
– Materialien: Wolle und Leinen dominierten, Seide kam erst später über den Fernhandel hinzu.
– Funktion: Kleidung war Schutz, aber vor allem soziale Sprache und Statussymbol.
– Schmuck & Frisuren: In allen Kulturen unverzichtbar als Zeichen von Rang und Identität.
– Religion & Symbolik: Kleidung war eng mit Ritualen, Hierarchie und göttlicher Legitimation verbunden.
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Marburg, Deutschland 🇩🇪
Durch Jahrhunderte hindurch nahezu unverändert in ihren wesentlichen Bestandteilen, erhebt sich die Häuserkulisse der Altstadt mit dem Marburger Schloss als Stadtkrone und der Elisabethkirche über dem Lahntal.
Große Bedeutung erhielt die Stadt erst, als Landgräfin Elisabeth von Thüringen Marburg 1228 als Witwensitz wählte. Sie ließ ein Hospital bauen, in dem sie sich bei der Pflege von Kranken und Gebrechlichen aufopferte. Obwohl Elisabeth im Jahr 1231 bereits im Alter von 24 Jahren starb, gilt sie bis heute als die bedeutendste Persönlichkeit, die je in Marburg wirkte.
#EuropasSchätze
👉Hidden History👈
Durch Jahrhunderte hindurch nahezu unverändert in ihren wesentlichen Bestandteilen, erhebt sich die Häuserkulisse der Altstadt mit dem Marburger Schloss als Stadtkrone und der Elisabethkirche über dem Lahntal.
Große Bedeutung erhielt die Stadt erst, als Landgräfin Elisabeth von Thüringen Marburg 1228 als Witwensitz wählte. Sie ließ ein Hospital bauen, in dem sie sich bei der Pflege von Kranken und Gebrechlichen aufopferte. Obwohl Elisabeth im Jahr 1231 bereits im Alter von 24 Jahren starb, gilt sie bis heute als die bedeutendste Persönlichkeit, die je in Marburg wirkte.
#EuropasSchätze
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🔥1
aetherwelt
https://www.youtube.com/watch?v=LxXor6axlSk
vieles wusste ich bereits aber viel auch nicht umbedingt angucken,,,,
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Straßen nach Jerusalem 🏛
Ein bemerkenswerter Befund der Antike: In der römischen Epoche führten mehr Hauptstraßen nach Jerusalem als heute moderne Autobahnen in die Stadt.
Jerusalem war für die Römer ein strategischer Knotenpunkt. Nach der Eingliederung Judäas ins Reich wurde die Stadt durch ein dichtes Netz von viae publicae erschlossen.
Diese Straßen waren nach römischem Standard gebaut: gepflastert, mit Entwässerungssystemen versehen und durch Meilensteine markiert. Sie verbanden Jerusalem mit den wichtigsten Orten der Region – westwärts mit Caesarea Maritima (dem Verwaltungszentrum am Mittelmeer), nordwärts mit Neapolis (Nablus) und weiter nach Samaria und Galiläa, ostwärts mit Jericho und dem Jordan, sowie südwärts mit Hebron und dem Negev.
🛣 Die Funktionen dieser Straßen waren vielfältig:
⚔️ Militärisch: Sie ermöglichten schnelle Truppenbewegungen und die Kontrolle über ein oft unruhiges Gebiet.
📜 Administrativ: Beamte und Boten konnten effizient reisen, Steuern und Abgaben wurden leichter eingezogen.
🕍 Religiös: Pilger aus allen Richtungen nutzten die Straßen, um zu den großen jüdischen Festen in den Tempel zu gelangen.
📈 🏺Wirtschaftlich: Händler transportierten Waren wie Olivenöl, Wein, Getreide und Gewürze über diese Routen.
Im Vergleich dazu ist die moderne Infrastruktur Jerusalems stärker auf wenige Hauptachsen konzentriert. Heute führen nur einige große Highways – etwa von Tel Aviv, Jericho oder Hebron – direkt in die Stadt. Das römische Straßennetz war dagegen breiter angelegt und zielte darauf ab, jede benachbarte Region des Reiches eng mit Jerusalem zu verknüpfen.
💡 Dieses Detail zeigt, wie sehr die Römer Straßen als Instrument der Herrschaft verstanden: Wer die Wege kontrollierte, kontrollierte das Land. Für Jerusalem bedeutete dies, dass die Stadt im römischen Zeitalter stärker mit ihrer Umgebung verbunden war als in der Gegenwart.
#VestigiaHistoriae
🏛 HISTORIA MUNDI 🏛
Ein bemerkenswerter Befund der Antike: In der römischen Epoche führten mehr Hauptstraßen nach Jerusalem als heute moderne Autobahnen in die Stadt.
Jerusalem war für die Römer ein strategischer Knotenpunkt. Nach der Eingliederung Judäas ins Reich wurde die Stadt durch ein dichtes Netz von viae publicae erschlossen.
Diese Straßen waren nach römischem Standard gebaut: gepflastert, mit Entwässerungssystemen versehen und durch Meilensteine markiert. Sie verbanden Jerusalem mit den wichtigsten Orten der Region – westwärts mit Caesarea Maritima (dem Verwaltungszentrum am Mittelmeer), nordwärts mit Neapolis (Nablus) und weiter nach Samaria und Galiläa, ostwärts mit Jericho und dem Jordan, sowie südwärts mit Hebron und dem Negev.
🛣 Die Funktionen dieser Straßen waren vielfältig:
⚔️ Militärisch: Sie ermöglichten schnelle Truppenbewegungen und die Kontrolle über ein oft unruhiges Gebiet.
📜 Administrativ: Beamte und Boten konnten effizient reisen, Steuern und Abgaben wurden leichter eingezogen.
🕍 Religiös: Pilger aus allen Richtungen nutzten die Straßen, um zu den großen jüdischen Festen in den Tempel zu gelangen.
Im Vergleich dazu ist die moderne Infrastruktur Jerusalems stärker auf wenige Hauptachsen konzentriert. Heute führen nur einige große Highways – etwa von Tel Aviv, Jericho oder Hebron – direkt in die Stadt. Das römische Straßennetz war dagegen breiter angelegt und zielte darauf ab, jede benachbarte Region des Reiches eng mit Jerusalem zu verknüpfen.
💡 Dieses Detail zeigt, wie sehr die Römer Straßen als Instrument der Herrschaft verstanden: Wer die Wege kontrollierte, kontrollierte das Land. Für Jerusalem bedeutete dies, dass die Stadt im römischen Zeitalter stärker mit ihrer Umgebung verbunden war als in der Gegenwart.
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Media is too big
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🇫🇷 1812: Napoleons Schicksalsjahr – Historischer Kurzfilm 🎥
Im kalten Winter von 1812 steht Napoleon vor seiner größten Niederlage. Nach dem gescheiterten Russlandfeldzug ist die Grande Armée gezwungen, Moskau zu verlassen und sich durch eisige Kälte, Hungersnot und endlose Angriffe der Kosaken zu kämpfen.
Die erbarmungslose Jagd durch das winterliche Russland fordert das Leben vieler, doch einige schaffen es, das Inferno zu überleben. Wie viele von Napoleons Soldaten werden dem Horror entkommen?
🙏 Großen Dank an: @merlinkdf für die großartige und historisch akkurate Produktion dieses Films.
Folge 👉 HISTORIA MUNDI für mehr!
Im kalten Winter von 1812 steht Napoleon vor seiner größten Niederlage. Nach dem gescheiterten Russlandfeldzug ist die Grande Armée gezwungen, Moskau zu verlassen und sich durch eisige Kälte, Hungersnot und endlose Angriffe der Kosaken zu kämpfen.
Die erbarmungslose Jagd durch das winterliche Russland fordert das Leben vieler, doch einige schaffen es, das Inferno zu überleben. Wie viele von Napoleons Soldaten werden dem Horror entkommen?
🙏 Großen Dank an: @merlinkdf für die großartige und historisch akkurate Produktion dieses Films.
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La Legge che Smonta la Matrix Geografica
The Law That Dismantles the Geographic Matrix
https://youtu.be/Ymafok6wAHI?si=GcSp_knOVLwUcie-
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Über Jahrhunderte war Frankreich die unangefochtene Großmacht des Kontinents. Seit Ludwig XIV. (von 1643 bis 1715 König von Frankreich und Navarra) hatte es die stärkste Armee, die modernste Verwaltung und eine Kultur, die ganz Europa prägte. Unter Napoleon Bonaparte erreichte diese Vormachtstellung ihren Höhepunkt: Die Grande Armée marschierte von Madrid bis Moskau, besiegte Koalition um Koalition und schien unaufhaltsam. Frankreich war nicht nur militärisch überlegen, sondern auch politisch tonangebend – das „Imperium“ schien Europa neu zu ordnen.
Doch führte unter anderem die Hybris des Russlandfeldzugs 1812 zur Katastrophe. Von über 600.000 Soldaten kehrten nur wenige Zehntausend zurück. Die Völkerschlacht bei Leipzig 1813 markierte den Wendepunkt: Preußen, Russland, Österreich und zahlreiche deutsche Staaten vereinten sich gegen Napoleon. 1815 folgte das letzte Kapitel bei Waterloo, wo britische und preußische Truppen den Kaiser endgültig besiegten. Frankreich verlor seine hegemoniale Stellung, das Kaiserreich brach zusammen, und der Wiener Kongress schuf ein neues Gleichgewicht der Mächte.
Trotz dieser Niederlagen blieb Frankreich im 19. Jahrhundert ein Schwergewicht. Unter Napoleon III. versuchte es, die alte Vormachtstellung zurückzugewinnen. Doch die Welt hatte sich verändert: Preußen war durch Reformen und technische Innovationen zur neuen Militärmacht aufgestiegen. General Helmuth von Moltke organisierte die Armee mit einem modernen Generalstab, nutzte Eisenbahn und Telegraph für schnelle Mobilisierung und setzte auf das überlegene Zündnadelgewehr. Frankreich hingegen vertraute noch auf Glanz und Tradition – die Armee war groß, aber nicht effizient.
Der Deutsch‑Französische Krieg 1870/71 brachte die Entscheidung. Ausgelöst durch die Emser Depesche und den Streit um die spanische Thronfolge, stürzte Frankreich in einen Konflikt, den es nicht gewinnen konnte. In der Schlacht bei Sedan wurde Napoleon III. gefangen genommen, über 100.000 französische Soldaten kapitulierten. Paris wurde belagert, die Bevölkerung litt Hunger, und die stolze Hauptstadt musste sich ergeben. Mit dem Frieden von Frankfurt verlor Frankreich Elsass und Teile Lothringens – ein tiefer Schlag ins nationale Selbstbewusstsein.
Der Sieg Preußens führte zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs im Spiegelsaal von Versailles. Symbolträchtiger konnte Frankreichs Sturz nicht sein: Dort, wo einst die französische Monarchie ihre Macht demonstriert hatte, wurde nun das neue Reich ausgerufen. Europa hatte einen neuen Hegemon, und Frankreich war von der Spitze verdrängt.
Während England seine maritime Stärke nutzte, um ein weltweites Empire aufzubauen, blieb Frankreich zu stark auf Europa fixiert.
Die Kontinentalsperre schadete Frankreich selbst, da es den Zugang zu Kolonialwaren verlor.
Frankreichs Kolonialpolitik setzte spät ein: Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann es, Nordafrika und Indochina systematisch zu besetzen – da war England längst Weltmacht Nummer eins.
Statt global zu expandieren, band Frankreich seine Kräfte in europäischen Rivalitäten mit Preußen und Österreich.
- Militärisch: Frankreich verlor den Nimbus der stärksten Armee Europas.
- Politisch: Die Vormachtstellung ging an Preußen/Deutschland über.
- Symbolisch: Der Sturz in Sedan und die Reichsgründung in Versailles markierten das Ende einer Epoche.
- Langfristige Folgen: Frankreich blieb zwar eine Großmacht, doch nicht mehr die dominierende Kraft – es musste sich fortan mit Deutschland, Großbritannien und Russland messen.
✨ Fazit
Der „Fall vom Platz eins“ war kein plötzlicher Absturz, sondern ein langer Prozess: Vom Glanz Napoleons über die Niederlagen der Befreiungskriege bis zum Zusammenbruch im Krieg gegen Preußen. Frankreichs Geschichte zeigt, wie schnell militärische Überlegenheit durch strategische Fehler, technische Rückstände und neue Rivalen verloren gehen kann.
#IMPERIUM
⚔️ HISTORIA MUNDI ⚔️
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