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Tägliche Inspiration aus dem Wort der Wahrheit

Ein Kanal von Johannes Kolletzki
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DIE LETZTE MISSION (2/6)

In Visionen sahen die alten Propheten, dass der Herr der Herrlichkeit Seiner Gemeinde in den finsteren Tagen des Unglaubens vor Seiner Wiederkunft besonderes Licht schenken würde. Als Sonne der Gerechtigkeit sollte Er über Seiner Gemeinde aufgehen, „mit Heilung unter ihren Flügeln“ (Maleachi 3,20), und jeden echten Jünger würde eine Atmosphäre des Lebens, der Ermutigung, der Hilfsbereitschaft und wahren Heilung umgeben.

Christus wird in der dunkelsten Phase der Weltgeschichte wiederkommen. Die Tage Noahs und Lots sind ein Abbild der Zustände auf der Erde, kurz bevor der Menschensohn kommt. Über diese Zeit erklärt die Bibel, dass Satan „mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern“ wirken wird (2. Thessalonicher 2,9f), und dieses Wirken zeigt sich bereits deutlich in der rapide zunehmenden Finsternis, in den vielfältigen Irrtümern, Falschheiten und Täuschungen dieser letzten Tage. Aber Satan nimmt nicht nur die Welt gefangen – seine Lügen durchsäuern auch die bekennenden Kirchen unseres Herrn Jesus Christus. Der große Abfall entwickelt sich zu tiefster Mitternachtsschwärze. Für Gottes Volk wird es eine Nacht der Prüfung sein, der Tränen und der Verfolgung um der Wahrheit willen. Aber in der Dunkelheit dieser Nacht wird Gottes Licht aufleuchten.

Prophets and Kings, 716f
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DIE LETZTE MISSION (3/6)

„Siehe“, sagt die Schrift, „Finsternis bedeckt die Erde und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“ (Jesaja 60,2) Christus, die Ausstrahlung der Herrlichkeit des Vaters, kam in die Welt als ihr Licht. Er kam, um den Menschen Gott darzustellen, und von Ihm heißt es, dass Er „mit Heiligem Geist und Kraft gesalbt“ war und „umherzog und Gutes tat“ (Apostelgeschichte 10,38). In der Synagoge von Nazareth sagte Er: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Blinden, dass sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn.“ (Lukas 4,18f)

Denselben Auftrag gab Er Seinen Jüngern. „Ihr seid das Licht der Welt“, sagte Er. „So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Matthäus 5,14.16) Der Prophet Jesaja beschreibt diese Mission mit den Worten: „Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut! Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell voranschreiten, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des HERRN wird deinen Zug beschließen.“ (Jesaja 58,7f)

So wird in der Nacht geistlicher Finsternis durch Seine Gemeinde, die die Niedergeschlagenen aufrichtet und die Traurigen tröstet, Gottes Herrlichkeit aufleuchten.

Prophets and Kings, 718
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DIE LETZTE MISSION (4/6)

Von allen Seiten sind die Klagerufe einer leidenden Welt zu hören. Überall begegnen uns Armut und Elend. Wir müssen unseren Teil tun, um die Nöte und Lasten des Lebens zu erleichtern. Christi Liebe allein kann die inneren Bedürfnisse stillen. Wenn Christus in uns wohnt, ist das Herz von göttlichem Mitgefühl erfüllt. Die versiegelten Quellen christusähnlicher Liebe öffnen sich.

Viele haben die Hoffnung verloren. Bringt wieder Sonnenschein in ihr Leben! Viele haben keinen Mut mehr. Heitert sie mit Worten auf, betet für sie! Andere brauchen das Brot des Lebens – lest ihnen aus Gottes Wort vor! Viele haben seelische Leiden, die keine Salbe lindern und kein Arzt heilen kann. Betet für sie! Führt sie zu Jesus. Sagt ihnen, dass es in Gilead Balsam und einen großen Arzt gibt.

Prophets and Kings, 719
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DIE LETZTE MISSION (5/6)

Licht ist ein Segen, der keine Grenzen kennt. Er schüttet seine Schätze auf die ganze undankbare, unheilige, demoralisierte Welt aus. Das Gleiche trifft auf die Sonne der Gerechtigkeit zu. Die ganze Erde, wenn sie auch in das Dunkel von Sünde, Leid und Schmerz gehüllt ist, soll von der Erkenntnis der Liebe Gottes erleuchtet werden. Keine Gruppe oder Schicht der Gesellschaft darf von dem Licht, das vom Thron des Himmels ausgeht, ausgeschlossen werden. Die Botschaft der Hoffnung und Gnade muss bis an die Enden der Erde gehen, sodass, wer immer will, sich nach Gott ausstrecken und Seine Stärke ergreifen kann, um Frieden mit Ihm zu schließen, und er wird Frieden finden. Die Heiden sollen nicht länger in tiefer Finsternis bleiben. Die hellen Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit sollen jeden Schatten vertreiben.

Christus hat alle Vorsorge dafür getroffen, dass Seine Gemeinde eine verwandelte Gemeinde sein kann, leuchtend durch Christus, das Licht der Welt, angetan mit der Herrlichkeit Immanuels. Sein Plan ist, dass jeder Christ von einer geistlichen Atmosphäre des Lichtes und des Friedens umgeben ist. Er möchte, dass Seine eigene Freude in unserem Leben sichtbar wird.

Prophets and Kings, 719f
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DIE LETZTE MISSION (6/6)

„Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen.“ (Jesaja 60,1) Christus kommt mit Macht und großer Herrlichkeit – mit Seiner eigenen Herrlichkeit und mit der Herrlichkeit des Vaters. Die heiligen Engel werden Ihn begleiten. Während die ganze Welt in Finsternis gestürzt ist, ist in allen Wohnungen der Heiligen Licht. Sie werden die ersten Schimmer Seiner Wiederkunft wahrnehmen. Christus, der Erlöser, wird in ungetrübtem Glanz leuchten, bewundert von allen, die Ihm gedient haben. Während die Gottlosen fliehen, jubeln Christi Nachfolger über Seine Gegenwart.

Dann werden die aus den Menschen Erkauften das versprochene Erbe empfangen. So wird sich Gottes Absicht mit Israel buchstäblich erfüllen. Was Gott sich vornimmt, kann kein Mensch aufhalten. Allem Wirken des Bösen zum Trotz sind Gottes Pläne Schritt für Schritt immer weiter vorangegangen. So war es mit dem Haus Israel zur Zeit des geteilten Reiches, so ist es auch mit dem geistlichen Israel heute.

Prophets and Kings, 720
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Christus war immer bewegt, wenn er mit menschlichem Leid in Berührung kam. Er ging und arbeitete auf den Straßen der Städte, unterwies die Müden und lud sie ein, zu Ihm zu kommen: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ‚ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen‘; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ (Matthäus 11,28-30) Christus nutzte jedes Mittel, um bei Uneinsichtigen Interesse zu wecken. Wie behutsam und rücksichtsvoll Er mit allen umging! Er wünschte sich sehnlichst, die aufzurütteln, die Satan betrogen und verblendet hatte, und von der Sünde kontaminierten Menschen Vergebung und Frieden zu schenken …

Kein Stirnrunzeln in Christi Gesicht hinderte einfache Leute daran, mit ihren Anliegen vor Ihn zu kommen. Die Priester und Obersten bemühten sich, die Leidenden und Bedürftigen von Ihm abzubringen, indem sie behaupteten, Christus heile die Kranken durch die Macht des Teufels. Doch Jesus ließ sich nicht aufhalten. Er war entschlossen, nicht aufzugeben oder sich entmutigen zu lassen. Während Er selbst Entbehrung litt, durchzog Er das Land, in dem Er wirkte, verbreitete Segen und bemühte sich, verhärtete Herzen zu erreichen.

Brief an Uriah Smith, 12. Januar 1898
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Herzliche Einladung zum ersten Youth Revival Congress!

Mit Scott Mayer, Nicola Taubert
13. - 17. Mai 2026, Puschendorf (bei Nürnberg)
Programm & Anmeldung: https://yr-congress.de/
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Christus war der mächtige Heiler jeder geistlichen und körperlichen Krankheit. Sieh, ja sieh auf den mitfühlenden Erlöser! Stell dir mit dem Auge des Glaubens vor, wie Er auf den Straßen der Städte geht und die Schwachen und Erschöpften um sich sammelt. Hilflose, sündige Menschen drängen sich um Ihn. Sieh, wie Mütter mit ihren kranken und sterbenden Kleinen in den Armen sich durch die Menge zu Ihm vorarbeiten, damit Er sie wahrnehmen und berühren kann. Mal dir die Szene mit dem Auge des Glaubens aus. Beobachte die Mütter auf ihrem mühsamen Weg zu Ihm, blass, müde, verzweifelt fast und dennoch entschieden und zielstrebig, mit ihrer Bürde des Leidens im Arm.

Als die besorgten Mütter zurückgedrängt werden, macht Christus sich auf den Weg zu ihnen, Schritt für Schritt, bis Er direkt bei ihnen steht. Tränen der Freude und der Hoffnung fließen ungehindert, als sie Seine Aufmerksamkeit bemerken und in Seinen Augen so viel zärtliches Mitgefühl und Liebe für die müde Mutter und das leidende Kind erkennen. Ermutigend fragt Er: Was soll ich für dich tun? Schluchzend erklärt sie ihre große Not: Meister, dass Du mein Kind gesund machst! Sie hat ihren Glauben bewiesen, indem sie zu Ihm hindrängte, ohne zu wissen, dass Er zu ihr unterwegs war. Christus nimmt ihr das Kind aus den Armen. Er spricht ein Wort, rührt es an, und die Krankheit flieht. Die Totenblässe ist verschwunden, der lebenspendende Strom fließt durch die Gefäße, die Muskeln erhalten Kraft.

Er spricht der Mutter Trost und Frieden zu, dann wartet schon der nächste, genauso dringende Fall auf Ihn. Die Mutter bittet um Hilfe für sich und ihre Kinder, denn sie haben alle Leiden. Bereitwillig und freudig gebraucht Christus Seine lebenspendende Kraft, und sie loben, ehren und verherrlichen Seinen Namen, der so Wunderbares tut.

Brief an Uriah Smith, 12. Januar 1898
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Schaut auf das Kreuz von Golgatha! Es ist der sichtbare Garant für das grenzenlose, unermessliche Erbarmen des himmlischen Vaters. O würden doch alle bereuen und die ersten Werke tun! Dann werden die Gemeinden Gott über alles lieben und ihren Nächsten wie sich selbst. Ephraim wird Juda nicht beneiden, und Juda wird Ephraim nicht bedrängen. Spaltungen werden geheilt, und hässliche Streitereien werden in Israels Grenzen nicht mehr zu hören sein. Durch Gottes freizügig verschenkte Gnade wird jeder sich um die Erhörung von Christi Gebet bemühen, dass Seine Jünger eins sind, wie Er und der Vater eins sind. Frieden, Liebe, Barmherzigkeit und Wohlwollen regieren im Herzen. Die Liebe Christi ist das große Gesprächsthema, und der treue Zeuge wird nicht mehr sagen: „Ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.“ (Offenbarung 2,4) Gottes Volk bleibt in Christus, Jesu Liebe wird sichtbar, und derselbe Geist bewegt jeden Einzelnen, erneuert das Bild Christi und formt alle Herzen im Gleichklang. Als lebendige Reben am wahren Weinstock sind alle mit Christus, dem lebendigen Haupt, vereint. Christus wohnt in jedem Herzen, leitet, tröstet und heiligt. Er präsentiert der Welt die Einheit Seiner Nachfolger als Zeugnis, dass die Gemeinde der Übrigen vom Himmel beglaubigt ist. Die Einheit der Gemeinde Christi ist der Beweis, dass Gott Seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat.

Review and Herald, March 20, 1894
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Die Erziehung der Israeliten umfasste alle Lebensbereiche. In Seiner Fürsorge stellte Gott für alles Regeln auf, was Einfluss auf ihr Wohlergehen hatte. Der Herr wollte sie zu Seinen Repräsentanten machen, deshalb gab Er ihnen einen speziellen Speiseplan. Er legte genau fest, was sie essen sollten und was nicht. Fleischkost war fast ganz verboten. Das Volk sollte heilig sein, und der Herr wusste, dass Fleisch ihr geistliches Wachstum behindern würde. Aus Gnade wirkte Er das Wunder, sie mit Himmelsbrot zu speisen. Diese Nahrung war so zusammengesetzt, dass Körper, Geist und Moral gestärkt wurden. Und obwohl so viele gegen die Einschränkung ihrer Ernährung aufbegehrten und sich nach den Zeiten zurücksehnten, „als wir bei den Fleischtöpfen saßen und Brot in Fülle zu essen hatten“ (2. Mose 16,3), wurde Gottes weise Wahl für sie doch durch die unbestreitbare Tatsache gerechtfertigt, dass allen Härten des Wüstenlebens zum Trotz „kein Gebrechlicher unter ihren Stämmen war“ (Psalm 105,37).

Brief an Geschwister Burden, 9. März 1903
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Gottes Liebe und Gerechtigkeit sowie die Unveränderlichkeit Seines Gesetzes zeigen sich im Leben des Heilands nicht weniger als in Seinem Tod. Er nahm die menschliche Natur mit ihren Schwachheiten, ihren Vorbelastungen und ihren Versuchungen an. „Er nahm unsere Schwachheiten auf sich und lud sich auch unsere Krankheiten auf.“ (Matthäus 8,17) Er musste „in allem den Brüdern gleich werden“ und wurde „in allem wie wir“ versucht (Hebräer 2,17.16). Er nutzte für sich keine Kraftquelle, die der Mensch nicht auch nutzen kann. Als Mensch begegnete Er der Versuchung und siegte durch die Stärke, die Gott Ihm schenkte. Er ist unser Vorbild für vollkommenen Gehorsam. Er hat dafür gesorgt, dass wir an der göttlichen Natur teilhaben können, und sichert uns zu, dass wir überwinden können, wie Er überwand. Sein Leben zeigt, dass der Mensch mithilfe derselben göttlichen Kraft, die Christus empfing, Gottes Gesetz gehorchen kann.

Manuskript 41, 1892
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Achtet auf Regelmäßigkeit beim Essen. Ihr solltet den Magen keinesfalls mit einer zu großen Vielfalt bei einer Mahlzeit überlasten. Hört auf zu essen, bevor ihr euch ganz satt fühlt. Von allen Körperorganen wird der Magen am meisten missbraucht. Oft ermüdet er unter einer Bürde von Nahrungsmitteln, die man nicht zusammen essen sollte. Solche Kombinationen bringen ihn aus dem Gleichgewicht. Es dauert nicht lang, da macht sich ein Gefühl von Schwäche breit, und viele denken dann fälschlich, sie hätten Hunger. Der wahre Grund ist, dass der Magen zu viel zu tun hat. Gebt ihm weniger Arbeit, dann wird er sich wieder erholen. Je einfacher die Nahrung und je geringer die Vielfalt, desto leichter hat es der Magen.

Man kann nicht für alle dieselben Ernährungsregeln aufstellen. Ich esse grundsätzlich keinen Pudding, weil ich sonst Magenbeschwerden bekomme. Andere in meiner Familie haben mit Pudding keine Probleme, und ich verbiete es ihnen nicht, nur weil ich ihn nicht vertrage. Jeder muss selbst experimentieren und herausfinden, was er am besten verträgt. Es kann sein, dass wir vieles beiseitelassen müssen, was andere problemlos essen können.

Brief an Geschwister Burden, 9. März 1903
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Würden wir genauso unerschütterlich auf Gott als unseren Helfer blicken, wie die kargen, felsigen Berge zum Himmel zeigen, würde unser Glaube niemals wanken.

Review and Herald, 24. Februar 1885
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Forwarded from Joel Media Info
ZETEO – Die biblische KI von Joel Media

Du suchst ab und zu schnelle Antworten auf biblische Fragen und bist unzufrieden mit der herkömmlichen KI, weil diese oft falsche und unbiblische Dinge sagt? Du wünschst dir präzise Antworten mit Hinweisen, wo du mehr über das Thema nachlesen bzw. nachschauen kannst?

Zeteo (griech. "Ich suche...") ist ein neues KI-basiertes Tool, mit dem du das gesamte Joel Media-Archiv zu jeder nur denkbaren biblischen Frage durchstöbern kannst. Anders als herkömmliche KI-Tools, die sich alles aus dem Internet zusammensuchen, basiert Zeteo allein auf den mehr als 4000 Videos von Joel Media (darunter 14 Jahre Bibelschule (CSH); Andachten über jede Seite der Bibel; viele Sendemanuskripte mit Vers-für-Vers-Kommentaren), die zu diesem Zweck alle mit einer vollständigen Transkription versehen worden sind. Und das Archiv wächst ständig…

Auf unserer Startseite kannst du im Suchfeld jede beliebige Frage eingeben und erhältst in Sekundenschnelle eine biblisch fundierte Antwort mit Hinweisen zu den Videos (mit Zeitangabe!) und Manuskripten, die am direktesten über die spezifische Frage sprechen. So kannst du unser großesArchiv zielgerichtet und effektiv nutzen. Probiere es gleich aus:

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(Zeteo ist natürlich nur als Hilfsmittel gedacht und ersetzt keineswegs ein eigenes, gründliches Bibelstudium 😊 Es soll zur Ehre Gottes lediglich Anregungen für persönliches Nachforschen geben)

Bleibe informiert:

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Joel Media - das ewige Evangelium für dich und die ganzeWelt 🕊
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Christus erniedrigte sich und stellte sich an die Spitze der Menschheit, um die menschlichen Versuchungen und Schwierigkeiten zu erleben und zu ertragen. Er musste die Erfahrung machen, wie Menschen von dem gefallenen Widersacher angegangen werden, um zu wissen, wie Er ihnen in der Versuchung helfen kann. Und Christus wurde zu unserem Richter gemacht. Nicht der Vater ist Richter, auch nicht die Engel. Er, der selbst Mensch wurde und in dieser Welt ein vollkommenes Leben führte, wird uns einmal richten. Nur Er kann unser Richter sein. Wollen wir daran immer denken? … Christus wurde Mensch, um unser Richter zu werden. Niemand von uns ist zum Richter anderer bestimmt worden. Alles, was wir tun können, ist, uns selbst zu disziplinieren. Ich bitte euch im Namen Christi, Seine Aufforderung ernst zu nehmen, uns niemals auf den Richterstuhl zu setzen. Immer wieder klingt mir die Botschaft in den Ohren: „Kommt herunter vom Richterstuhl. Kommt in Demut herunter.“

Testimonies for the Church, 9:185f
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DER WAHRE WEINSTOCK (1/7)

„Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.“ (Johannes 15,1) Unser himmlischer Vater pflanzte einen guten Weinstock, dessen Frucht den Menschenkindern ewiges Leben schenken sollte. Aus menschlicher Sicht allerdings sah diese wertvolle Pflanze aus wie ein Spross aus dürrem Boden, ohne Gestalt und Pracht. Als sie den Anspruch erhob, aus dem Himmel zu stammen, wurden die Männer von Nazareth wütend und warfen sie von sich. Die Bewohner Judas und Jerusalems nahmen den von Gott selbst gepflanzten Wein, zerknickten und zertrampelten ihn, um ihn hoffentlich für immer loszuwerden. Aber der Weingärtner nahm den kostbaren Weinstock und pflanzte ihn in seinen eigenen Garten, wo niemand ihn beschädigen konnte. Stock und Wurzeln waren jetzt für Menschen nicht mehr sichtbar, doch „die Zweige rankten über die Mauer“ (1. Mose 49,22). So war es noch immer möglich, Zweige einzupfropfen und mit dem Weinstock zu vereinen, damit sie von ihm genährt würden, aufwüchsen und Frucht brächten.

Review and Herald, 20. September 1881
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DER WAHRE WEINSTOCK (2/7)

Der Vergleich mit dem Weinstock passt perfekt. Gott sandte Seinen Sohn aus den himmlischen Höfen auf eine vom Fluch gezeichnete und verwüstete Welt. In Christus war Gerechtigkeit, Frieden und Leben – jede für das Glück des Menschen notwendige Segnung.

Doch die Welt hasste den Sohn des unendlichen Gottes. Nichts an Ihm sprach sie an. Das Beste, was der Himmel geben konnte, wurde verachtet und verschmäht. Christus war „ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut … Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.“ (Jesaja 53,3.5) Böse Menschen hassten Christus, weil Sein Charakter makellos war und Seine Taten gerecht. Er kam als Erlöser der Welt und wurde dennoch von gottlosen Händen gegriffen, schändlich behandelt und gekreuzigt. Gott weckte Ihn von den Toten auf, und Er stieg zum Himmel auf, um Sein Blut als Sühne für unsere Sünden darzubringen.

Review and Herald, 20. September 1881
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DER WAHRE WEINSTOCK (3/7)

Auch wenn sterbliche Augen Ihn nicht sehen können, ist Christus noch immer der lebendige Erlöser der Welt, der Repräsentant des Menschen an den Himmelshöfen und der Mittler, durch den jeder Segen die gefallene Menschheit erreicht. „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“, sagte der Heiland Seinen Jüngern. „Wie die Rebe aus sich heraus keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.“ (Johannes 15,5.4) Alles geistliche Leben ist in diesem Weinstock. Allein aus Christi Fülle können wir Nahrung zum ewigen Leben erhalten. Der Stock ist nicht zu sehen, aber die Reben (die Glieder Seines Leibes) schon. Der Steckling, der bisher ohne Blätter und scheinbar ohne Leben war, bekommt durch die Verbindung mit dem Weinstock Anteil an dessen Leben und Reichhaltigkeit. Faser um Faser und Ader um Ader klammert er sich an den Elternstock, bis der lebenspendende Saft in die adoptierte Rebe fließt und sie knospen, blühen und Frucht tragen lässt.

Review and Herald, 20. September 1881
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DER WAHRE WEINSTOCK (4/7)

Der Steckling wird so vollständig eins mit dem lebendigen Weinstock, dass er nun ein Teil von ihm ist. So ist es auch mit dem Sünder. Durch Reue und Glauben wird er mit Jesus Christus verbunden und lebt in Ihm. Seele bindet sich an Seele, das Endliche an das Unendliche. Doch entgegen ihrer Natur bringt die am wahren Weinstock hängende Rebe nicht Frucht nach ihrer Art, sondern nach der Art des Stocks, zu dem sie jetzt gehört. Der Geist Christi strömt in das Herz von jedem, der wirklich mit Ihm eins geworden ist, und macht ihn zum Teilhaber der göttlichen Natur. Er wird rein, wie Jesus rein ist. Doch diese kostbare Frucht schreiben wahre Jünger niemals sich selbst zu. „Angenommen in dem Geliebten“ und unter der anhaltenden Fürsorge und nie versiegenden Gnade ihres himmlischen Vaters, fühlen sie sich der göttlichen Gunst nicht wert. Das Empfinden für ihre totale Abhängigkeit von Gott ist viel zu tief, als dass sie mit ihren Vorzügen prahlen würden.

Review and Herald, 20. September 1881
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DER WAHRE WEINSTOCK (5/7)

Jede Rebe am Weinstock, die der weise Gärtner beschneidet, bringt Trauben wertvoller Frucht hervor. „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ (Galater 5,22) Nur eine fruchttragende Rebe kann ihre Verbindung mit dem lebendigen Weinstock halten. „Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe“, sagte Christus (Johannes 15,10). Und jedem Jünger gab Er die feierliche Warnung: „Jede Rebe an mir [jede Person, die sagt, sie sei mit mir verbunden], die nicht Frucht bringt, nimmt er weg.“ (Vers 2) Sie wird nach einer Weile von Versuchungen überwunden und schließlich ganz von Christus getrennt.

Es ist eine traurige Tatsache, dass viele, die sich als Reben am wahren Weinstock ausgeben, durch ihr Leben zeigen, dass sie gar keine Verbindung haben. Ihre Worte und Taten sind ohne Güte und Sanftmut; sie ähneln eher den stacheligen Zweigen des schädlichen Dornbusches als den fruchtbeladenen Reben des teuren Weinstocks. Echte Frömmigkeit besteht im Kern aus Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten. Wer sich als geistlich fortgeschritten hinstellt, aber diese Liebe nicht hat, mag eine Zeit lang seine Mitmenschen täuschen, aber Gott kann er nicht täuschen. „Ich kenne deine Werke“, sagt der wahrhaftige Zeuge. Am großen Tag der letzten Abrechnung wird Gott „einem jeden nach seinen Werken vergelten“ (Römer 2,6).

Review and Herald, 20. September 1881
22🔥7👍2