MIT LEIDEN VERTRAUT (8/8)
Kein Schmerz, keine Seelenqual kann sich mit dem messen, was Gottes Sohn durchmachte. Der Mensch wurde nicht zum Sündenträger gemacht; er wird niemals den Horror des Sündenfluches erfahren, den der Heiland aushielt. Nichts kommt auch nur annähernd dem Leiden Dessen gleich, den Gottes Zorn mit überwältigender Wucht traf. Die menschliche Natur kann nur ein bestimmtes Maß an Prüfung und Anfechtung ertragen. Sobald die Grenzen des Menschen überschritten sind, erliegt seine Natur dem Druck. Christi Natur dagegen besaß eine größere Leidensfähigkeit, denn seine menschliche Natur existierte in der göttlichen Natur. Dadurch entstand die nötige Leidenskapazität, um die Folgen der Sünden einer verlorenen Welt zu ertragen. Die Qualen, die Christus durchmachte, sind entsprechend weiter und tiefer und geben uns eine bessere Vorstellung vom Wesen der Sünde und der Vergeltung, die Gott über diejenigen bringen wird, die an der Sünde festhalten. Der Lohn der Sünde ist der Tod, aber Gottes Gabe ist ewiges Leben durch Jesus Christus für jeden Sünder, der bereut und glaubt.
Present Truth (UK), 14. Februar 1895
Kein Schmerz, keine Seelenqual kann sich mit dem messen, was Gottes Sohn durchmachte. Der Mensch wurde nicht zum Sündenträger gemacht; er wird niemals den Horror des Sündenfluches erfahren, den der Heiland aushielt. Nichts kommt auch nur annähernd dem Leiden Dessen gleich, den Gottes Zorn mit überwältigender Wucht traf. Die menschliche Natur kann nur ein bestimmtes Maß an Prüfung und Anfechtung ertragen. Sobald die Grenzen des Menschen überschritten sind, erliegt seine Natur dem Druck. Christi Natur dagegen besaß eine größere Leidensfähigkeit, denn seine menschliche Natur existierte in der göttlichen Natur. Dadurch entstand die nötige Leidenskapazität, um die Folgen der Sünden einer verlorenen Welt zu ertragen. Die Qualen, die Christus durchmachte, sind entsprechend weiter und tiefer und geben uns eine bessere Vorstellung vom Wesen der Sünde und der Vergeltung, die Gott über diejenigen bringen wird, die an der Sünde festhalten. Der Lohn der Sünde ist der Tod, aber Gottes Gabe ist ewiges Leben durch Jesus Christus für jeden Sünder, der bereut und glaubt.
Present Truth (UK), 14. Februar 1895
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Gott hat einen Himmel voller Segnungen für alle, die mit Ihm zusammenarbeiten. Wer Ihm gehorcht, darf zuversichtlich die Erfüllung Seiner Zusagen in Anspruch nehmen. Wir müssen aber ein festes, unerschütterliches Vertrauen in Gott an den Tag legen. Oft wartet Er mit Seiner Antwort, um unseren Glauben zu prüfen und zu sehen, ob wir es mit unserer Bitte wirklich ernst meinen.
Haben wir nach Seinem Wort gebeten, sollten wir Seinem Versprechen glauben und unsere Anliegen mit einer Entschiedenheit vorbringen, die sich nicht abweisen lässt. Gott sagt nicht: „Bittet einmal, und ihr werdet empfangen.“ Er möchte, dass unsere Gebete unermüdlich und ausdauernd sind. Ausdauerndes Beten macht uns nur noch entschlossener und vertieft den Wunsch, dass unsere Bitten erhört werden.
Christ’s Object Lessons, 145
Haben wir nach Seinem Wort gebeten, sollten wir Seinem Versprechen glauben und unsere Anliegen mit einer Entschiedenheit vorbringen, die sich nicht abweisen lässt. Gott sagt nicht: „Bittet einmal, und ihr werdet empfangen.“ Er möchte, dass unsere Gebete unermüdlich und ausdauernd sind. Ausdauerndes Beten macht uns nur noch entschlossener und vertieft den Wunsch, dass unsere Bitten erhört werden.
Christ’s Object Lessons, 145
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Viele haben keinen lebendigen Glauben, deshalb erfahren sie nicht mehr von Gottes Macht. Sie sind schwach, weil sie ungläubig sind. Sie glauben mehr daran, was sie selber tun, als daran, was Gott für sie tut. Sie nehmen ihr Leben in die eigene Hand. Sie planen und machen, beten aber wenig und haben wenig echtes Gottvertrauen. Sie denken, sie hätten Glauben, doch es ist nur ein vorübergehender Impuls. Weil ihnen weder ihr Mangel bewusst ist noch, wie gerne Gott gibt, bringen sie ihre Anliegen nicht beharrlich immer wieder vor den Herrn.
Unsere Gebete müssen so eindringlich und unbeirrt sein wie das Bitten des mittellosen Freundes, der um Mitternacht nach Broten fragte. Je ernster und entschiedener wir bitten, desto enger wird unsere geistliche Einheit mit Christus. Wir empfangen immer größeren Segen, weil wir immer größeren Glauben beweisen.
Christ’s Object Lessons, 145f
Unsere Gebete müssen so eindringlich und unbeirrt sein wie das Bitten des mittellosen Freundes, der um Mitternacht nach Broten fragte. Je ernster und entschiedener wir bitten, desto enger wird unsere geistliche Einheit mit Christus. Wir empfangen immer größeren Segen, weil wir immer größeren Glauben beweisen.
Christ’s Object Lessons, 145f
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Unsere Aufgabe ist, zu beten und zu glauben. Seid nüchtern zum Gebet! Wacht, und wirkt mit dem Gott zusammen, der Gebete erhört. Denkt daran, dass „wir Gottes Mitarbeiter sind“ (1. Korinther 3,9). Redet und handelt entsprechend eurem Gebet. Es macht einen unendlichen Unterschied, ob euer Glaube sich in der Prüfung als echt erweist oder eure Gebete sich als bloße Form entpuppen.
Treten Probleme und Schwierigkeiten auf, dann sucht nicht Hilfe bei Menschen. Vertraut alles Gott an. Anderen unsere Probleme zu erzählen, macht uns nur schwach und gibt auch ihnen keine Kraft. Wir belasten sie mit unseren geistlichen Schwächen, die sie gar nicht beheben können. Wir suchen Stärke bei fehlbaren, endlichen Menschen, obwohl wir die Stärke des unfehlbaren, unendlichen Gottes haben könnten.
Christ’s Object Lessons, 146
Treten Probleme und Schwierigkeiten auf, dann sucht nicht Hilfe bei Menschen. Vertraut alles Gott an. Anderen unsere Probleme zu erzählen, macht uns nur schwach und gibt auch ihnen keine Kraft. Wir belasten sie mit unseren geistlichen Schwächen, die sie gar nicht beheben können. Wir suchen Stärke bei fehlbaren, endlichen Menschen, obwohl wir die Stärke des unfehlbaren, unendlichen Gottes haben könnten.
Christ’s Object Lessons, 146
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Nicht deine jetzigen oder auch zukünftigen Fähigkeiten bescheren dir Erfolg. Entscheidend ist, was der Herr für dich tun kann. Wir brauchen viel weniger Vertrauen in menschliche Möglichkeiten und weit mehr Vertrauen in Gottes Möglichkeiten für jeden, der glaubt. Er wünscht sich nichts mehr, als dass du dich im Glauben nach Ihm ausstreckst, dass du Großes von Ihm erwartest und Er dich sowohl in weltlichen als auch in geistlichen Fragen kompetent machen kann. Er kann den Verstand schärfen. Er kann uns Takt und Geschick verleihen. Bring deine Talente zum Einsatz! Bitte Gott um Weisheit, und Er wird sie dir geben.
Christ’s Object Lessons, 146
Christ’s Object Lessons, 146
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Deine Sicherheit ist das Wort Christi. Hat Er dich nicht eingeladen, zu Ihm zu kommen? Erlaube dir niemals, hoffnungslos oder entmutigt zu reden, sonst wirst du viel verlieren. Wenn du auf das Äußere schaust und bei Schwierigkeiten und Druck anfängst zu jammern, beweist du einen kränkelnden, schwächlichen Glauben. Rede und handle, als wäre dein Glaube unbesiegbar. Der Herr hat viele Möglichkeiten, Ihm gehört die ganze Welt. Blick im Glauben auf zum Himmel! Blick auf Den, der Licht, Kraft und Effizienz besitzt! Echter Glaube hat eine Spannkraft, eine Grundsatzfestigkeit und Zielstrebigkeit, die weder Zeit noch Mühen mindern können.
Christ’s Object Lessons, 146f
Christ’s Object Lessons, 146f
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„Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ (1. Thessalonicher 5,18) Dieses Gebot ist gleichzeitig eine Zusicherung, dass selbst die Dinge, die scheinbar gegen uns arbeiten, uns letztlich zum Guten dienen. Gott würde uns nicht auffordern, für etwas dankbar zu sein, das uns schadet.
Ministry of Healing, 255
Ministry of Healing, 255
❤62👍7🔥7
Denken wir über die Liebe Christi nach, stehen wir am Ufer eines Meeres, dessen Weiten grenzenlos sind. Es fehlen die Worte, diese Liebe zum Ausdruck zu bringen. Wir betrachten Sein irdisches Leben, Sein Opfer für uns, Seinen Dienst im Himmel als unser Anwalt und die Wohnungen, die Er denen vorbereitet, die Ihn lieben, und wir können nur ausrufen: Wie hoch und tief Christi Liebe doch ist! „Darin besteht die Liebe – nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.“ (1. Johannes 4,10) – „Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen!“ (3,1)
In jedem wahren Jünger brennt diese Liebe wie ein heiliges Feuer auf dem Altar des Herzens. Es war auf der Erde, dass Gottes Liebe in Christus sichtbar wurde, und es ist auf der Erde, dass Seine Kinder diese Liebe durch ein tadelloses Leben widerspiegeln sollen. So werden Sünder zum Kreuz geführt, um Gottes Lamm zu erblicken.
Acts of the Apostles, 333f
In jedem wahren Jünger brennt diese Liebe wie ein heiliges Feuer auf dem Altar des Herzens. Es war auf der Erde, dass Gottes Liebe in Christus sichtbar wurde, und es ist auf der Erde, dass Seine Kinder diese Liebe durch ein tadelloses Leben widerspiegeln sollen. So werden Sünder zum Kreuz geführt, um Gottes Lamm zu erblicken.
Acts of the Apostles, 333f
❤55🔥9
Manche sagen, man dürfe nicht einmal Insekten töten. Aber Gott hat Seinem Volk so eine Botschaft nicht aufgetragen. Man kann das Gebot „Du sollst nicht töten“ endlos ausdehnen, aber das widerspricht dem gesunden Menschenverstand. Wer so etwas tut, hat nicht in Christi Schule gelernt.
Die Erde ist aufgrund der Sünde verflucht, und in dieser letzten Zeit wird sich alles mögliche Ungeziefer vermehren. Diese Schädlinge müssen getötet werden, sonst würden sie uns belästigen, quälen und sogar umbringen. Sie würden unsere Arbeit und den Ertrag unseres Bodens zunichtemachen. In manchen Gegenden gibt es Ameisen [Termiten], die die Balken eines Hauses komplett zerstören – sollte man sie nicht ausmerzen? Obstbäume müssen gespritzt werden, um Insekten zu töten, die sonst die Frucht verderben würden. Gott hat uns einen Part überlassen, und den müssen wir gewissenhaft ausführen. Alles andere dürfen wir dem Herrn überlassen … Und selbst wenn wir unser Bestes geben, diese Schädlinge auszurotten, werden sie sich doch weiter vermehren.
Selected Messages, 3:329
Die Erde ist aufgrund der Sünde verflucht, und in dieser letzten Zeit wird sich alles mögliche Ungeziefer vermehren. Diese Schädlinge müssen getötet werden, sonst würden sie uns belästigen, quälen und sogar umbringen. Sie würden unsere Arbeit und den Ertrag unseres Bodens zunichtemachen. In manchen Gegenden gibt es Ameisen [Termiten], die die Balken eines Hauses komplett zerstören – sollte man sie nicht ausmerzen? Obstbäume müssen gespritzt werden, um Insekten zu töten, die sonst die Frucht verderben würden. Gott hat uns einen Part überlassen, und den müssen wir gewissenhaft ausführen. Alles andere dürfen wir dem Herrn überlassen … Und selbst wenn wir unser Bestes geben, diese Schädlinge auszurotten, werden sie sich doch weiter vermehren.
Selected Messages, 3:329
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Ist dieser nicht ein Brandscheit, das aus dem Feuer herausgerissen ist? (Sacharja 3,2)
Gottes Volk, das Jesus Christus aus dem Feuer gerettet hat, ist sich seiner Sünden bewusst. Sie fühlen sich gedemütigt und beschämt. Gott sieht und anerkennt ihre Reue; Er merkt, wie sie unter den Sünden leiden, die sie weder entfernen noch ungeschehen machen können. Doch sie beten, und ihre Gebete werden erhört. Das ist der Grund, warum Satan dabeisteht und sich Christus entgegenstellt … Er tritt zwischen den bereuenden Gläubigen und Christus, um sie mit seinem höllischen Schatten zu trennen, den Glauben zu ersticken und Gottes Wort unwirksam zu machen …
Wenn Satan sich zwischen den Menschen und Christus stellt, geraten Jesu Liebe, Annahme und Vergebung aus dem Blickfeld, und man müht sich ständig ab, seine Sünden und hässlichen Seiten unter einem selbstgeschneiderten Kleid zu verbergen. Christus möchte, dass wir so, wie wir sind, zu Ihm kommen und an Ihn als unseren persönlichen Erlöser glauben. In Seiner innigen Liebe bringt der vergebende Vater dem zurückgekehrten Kind Sein bestes Gewand.
Brief an die Schiffsmannschaft auf der Pitcairn, 6. Januar 1894
Gottes Volk, das Jesus Christus aus dem Feuer gerettet hat, ist sich seiner Sünden bewusst. Sie fühlen sich gedemütigt und beschämt. Gott sieht und anerkennt ihre Reue; Er merkt, wie sie unter den Sünden leiden, die sie weder entfernen noch ungeschehen machen können. Doch sie beten, und ihre Gebete werden erhört. Das ist der Grund, warum Satan dabeisteht und sich Christus entgegenstellt … Er tritt zwischen den bereuenden Gläubigen und Christus, um sie mit seinem höllischen Schatten zu trennen, den Glauben zu ersticken und Gottes Wort unwirksam zu machen …
Wenn Satan sich zwischen den Menschen und Christus stellt, geraten Jesu Liebe, Annahme und Vergebung aus dem Blickfeld, und man müht sich ständig ab, seine Sünden und hässlichen Seiten unter einem selbstgeschneiderten Kleid zu verbergen. Christus möchte, dass wir so, wie wir sind, zu Ihm kommen und an Ihn als unseren persönlichen Erlöser glauben. In Seiner innigen Liebe bringt der vergebende Vater dem zurückgekehrten Kind Sein bestes Gewand.
Brief an die Schiffsmannschaft auf der Pitcairn, 6. Januar 1894
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Alle, die sich in Gottes Ausbildung befinden, brauchen stille Zeit – für Gemeinschaft mit dem eigenen Herzen, mit der Natur und mit Gott. In ihnen soll ein Leben sichtbar werden, das ganz anders ist als die Welt mit ihren Sitten und Praktiken, und sie müssen aus eigener Erfahrung wissen, wie man Gottes Willen erkennt. Jeder für sich muss Ihn zum Herzen sprechen hören. Wenn alle anderen Stimmen schweigen und wir in Ruhe vor Ihm warten, macht die innere Stille Gottes Stimme deutlicher vernehmbar.
„Seid still und erkennt, dass ich Gott bin“, sagt Er (Psalm 46,11). Das ist die wahre Vorbereitung auf jede Tätigkeit für Gott. Wer so erfrischt wird, ist auch mitten in der eiligen Menschenmenge und in der Anspannung konzentrierter Arbeit von Licht und Frieden umgeben. Er bekommt neue Kraft für Körper und Geist. Sein Leben verbreitet einen Duft und offenbart eine göttliche Macht, die Herzen erreicht.
Ministry of Healing, 58
„Seid still und erkennt, dass ich Gott bin“, sagt Er (Psalm 46,11). Das ist die wahre Vorbereitung auf jede Tätigkeit für Gott. Wer so erfrischt wird, ist auch mitten in der eiligen Menschenmenge und in der Anspannung konzentrierter Arbeit von Licht und Frieden umgeben. Er bekommt neue Kraft für Körper und Geist. Sein Leben verbreitet einen Duft und offenbart eine göttliche Macht, die Herzen erreicht.
Ministry of Healing, 58
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Wenn unsere Arbeit auf der Erde getan ist und Christus zu Seinen treuen Kindern kommt, werden wir leuchten wie die Sonne im Reich unseres Vaters. Doch bevor diese Zeit da ist, wird alles Unvollkommene in uns erkannt und abgelegt sein. Neid, Eifersucht, Argwohn und selbstsüchtige Pläne werden aus dem Leben verbannt sein.
Brief an ihren Sohn Edson, 26. August 1907
Brief an ihren Sohn Edson, 26. August 1907
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Groß wird der Lohn für den treuen Knecht sein, wenn der Meister sagen wird: „Gib Rechenschaft über deine Verwaltung!“ (Lukas 16,2) All die ernsten Anstrengungen, die selbstlose Arbeit und die geduldigen, beharrlichen Bemühungen werden dann reichlich belohnt, und Jesus wird sagen: Ich nenne euch nicht mehr Knechte, sondern Freunde, Gäste.
Der Meister lobt das Werk nicht deshalb, weil es so groß oder so einträglich war, sondern wegen der Treue im Kleinen. Nicht beeindruckende Ergebnisse, sondern die Motivation hinter unseren Taten zählt bei Gott. Güte und Treue sind Ihm wichtiger als großartige Projekte.
Review and Herald, 19. Mai 1885
Der Meister lobt das Werk nicht deshalb, weil es so groß oder so einträglich war, sondern wegen der Treue im Kleinen. Nicht beeindruckende Ergebnisse, sondern die Motivation hinter unseren Taten zählt bei Gott. Güte und Treue sind Ihm wichtiger als großartige Projekte.
Review and Herald, 19. Mai 1885
❤53🔥11👍2
Der Herr weiß sehr wohl, welchen Konflikt Sein Volk in dieser letzten Zeit mit satanischen Mächten und bösen Menschen auszutragen hat, die dieses große Heil gering achten und ablehnen. Unser Heiland, der mächtige General der Himmelsarmee, verschweigt ihnen nichts. Ganz offen und unverblümt weist Er auf die Gefahren hin, zeigt den Schlachtplan und die herausfordernde, gefährliche Mission, die zu erfüllen ist. Mit lauter Stimme ruft Er dazu auf, die Kosten abzuwägen, bevor es in den Kampf geht. Gleichzeitig ermutigt Er jeden, sich für den Krieg zu rüsten und darauf zu vertrauen, dass himmlische Truppen die Wahrheit und Gerechtigkeit verteidigen werden. In jeder heftigen Auseinandersetzung wird übernatürliche Kraft und Hilfe dafür sorgen, dass schwache Menschen Werke der Allmacht tun können. Beweisen wir ausdauernden Glauben und vollkommenes Vertrauen auf Gott, ist der Erfolg sicher.
Brief an S. McCullagh, 7. November 1895
Brief an S. McCullagh, 7. November 1895
❤49🔥16👍5
Satan betrügt viele mit der einleuchtenden Theorie, Gottes Liebe für Sein Volk sei so groß, dass Er über Sünde in ihnen hinwegsehen werde. Gottes Androhungen, erklärt er, hätten durchaus ihren Zweck in Seiner Regierung, würden sich aber niemals wörtlich erfüllen. Gott dagegen hat im Umgang mit Seinen Geschöpfen die Prinzipien der Gerechtigkeit immer aufrechterhalten. Er hat das wahre Wesen der Sünde aufgedeckt und demonstriert, dass sie ausnahmslos zu Elend und Tod führt. Bedingungslose Vergebung von Sünde gab es nie und wird es nie geben – so etwas würde Gottes Gerechtigkeit auflösen, die das Fundament Seiner Regierung ist, und das ungefallene Weltall fassungslos machen. Gott hat die Folgen der Sünde treu hervorgehoben, und wären diese Warnungen nicht zuverlässig, wie könnten wir sicher sein, dass Er Seine Versprechen hält? Ein „Wohlwollen“, das die Gerechtigkeit missachtet, ist nicht Wohlwollen, sondern Schwachheit.
Patriarchs and Prophets, 522
Patriarchs and Prophets, 522
🔥38❤21👍12
DIE FEURIGE SCHLANGE (1/2)
Und der HERR sprach zu Mose: Mache dir eine [feurige] Schlange und tu sie auf eine Stange! Und es wird geschehen, jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird am Leben bleiben. (4. Mose 21,8)
Dieselbe Lehre, die Mose im Auftrag Christi den Kindern Israel in der Wüste vermitteln sollte, gilt auch allen anderen, die unter dem Pestfleck der Sünde leiden. Aus der wogenden Wolke sagte Christus Mose, er solle eine bronzene Schlange anfertigen und auf einem Pfahl befestigen. Wer immer von einer feurigen Schlange gebissen wurde, sollte hinsehen und leben. Was wäre geschehen, hätten sie, statt auf Christus zu blicken, gesagt: „Ich glaube nicht, dass mir das irgendwie helfen kann; ich leide zu sehr unter dem Biss der Giftschlange.“ Sie mussten an den Punkt kommen, blind und fraglos zu gehorchen – ohne sich zu überlegen, wie das funktionieren solle …
In der Selbstbetrachtung liegt weder Licht noch Hoffnung oder Frieden. Je länger du auf dich siehst und über deiner Situation brütest, desto dunkler und mutloser wird deine Seele. Der Einzige, der zufrieden ist, wenn du in der finsteren Höhle bleibst, ohne einen Strahl vom Licht des Lebens, ist der Feind Gottes und der Menschen.
Christ Triumphant, 127
Und der HERR sprach zu Mose: Mache dir eine [feurige] Schlange und tu sie auf eine Stange! Und es wird geschehen, jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird am Leben bleiben. (4. Mose 21,8)
Dieselbe Lehre, die Mose im Auftrag Christi den Kindern Israel in der Wüste vermitteln sollte, gilt auch allen anderen, die unter dem Pestfleck der Sünde leiden. Aus der wogenden Wolke sagte Christus Mose, er solle eine bronzene Schlange anfertigen und auf einem Pfahl befestigen. Wer immer von einer feurigen Schlange gebissen wurde, sollte hinsehen und leben. Was wäre geschehen, hätten sie, statt auf Christus zu blicken, gesagt: „Ich glaube nicht, dass mir das irgendwie helfen kann; ich leide zu sehr unter dem Biss der Giftschlange.“ Sie mussten an den Punkt kommen, blind und fraglos zu gehorchen – ohne sich zu überlegen, wie das funktionieren solle …
In der Selbstbetrachtung liegt weder Licht noch Hoffnung oder Frieden. Je länger du auf dich siehst und über deiner Situation brütest, desto dunkler und mutloser wird deine Seele. Der Einzige, der zufrieden ist, wenn du in der finsteren Höhle bleibst, ohne einen Strahl vom Licht des Lebens, ist der Feind Gottes und der Menschen.
Christ Triumphant, 127
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DIE FEURIGE SCHLANGE (2/2)
Könnten Männer und Frauen nur sehen und verstehen, wie ihr Unglaube und schwermütiges Klagen Satan erhöht und ehrt, während sie Jesus Christus Seiner Ehre berauben, sie voll und ganz von jeder Sünde zu retten! … Er hat die Ketten des Grabes gesprengt. Er kam hervor, um das Leben wieder aufzunehmen, das Er für uns niedergelegt hatte. Er stieg in den Himmel auf, nachdem Er die Gefangenschaft gefangen genommen hatte, und empfing Gaben für uns … In jeder Not ist Er unser Helfer und unsere Zuflucht. Unser christliches Leben soll offenbaren, dass Er die Allgenüge ist, dass Er als Erlöser immer da ist.
Schau einfach und lebe! Wir entehren Gott, wenn wir nicht aus dem finsteren Keller des Zweifels hinaufgehen in das Obergemach der Hoffnung und des Glaubens. Wenn das Licht in seinem ganzen Glanz leuchtet, wollen wir uns mit der mächtigen Hand des Glaubens an Jesus Christus festhalten. Vertiefe nicht deine Zweifel, indem du sie vor anderen aussprichst und dich so von Satan gebrauchen lässt, Samen des Zweifels zu säen. Sprich Glauben, lebe Glauben, übe Liebe zu Gott! Zeig der Welt, wie viel Jesus dir bedeutet. Lobe Seinen heiligen Namen! Erzähl von Seiner Güte, rede von Seinem Erbarmen, sprich von Seiner Macht.
Christ Triumphant, 127
Könnten Männer und Frauen nur sehen und verstehen, wie ihr Unglaube und schwermütiges Klagen Satan erhöht und ehrt, während sie Jesus Christus Seiner Ehre berauben, sie voll und ganz von jeder Sünde zu retten! … Er hat die Ketten des Grabes gesprengt. Er kam hervor, um das Leben wieder aufzunehmen, das Er für uns niedergelegt hatte. Er stieg in den Himmel auf, nachdem Er die Gefangenschaft gefangen genommen hatte, und empfing Gaben für uns … In jeder Not ist Er unser Helfer und unsere Zuflucht. Unser christliches Leben soll offenbaren, dass Er die Allgenüge ist, dass Er als Erlöser immer da ist.
Schau einfach und lebe! Wir entehren Gott, wenn wir nicht aus dem finsteren Keller des Zweifels hinaufgehen in das Obergemach der Hoffnung und des Glaubens. Wenn das Licht in seinem ganzen Glanz leuchtet, wollen wir uns mit der mächtigen Hand des Glaubens an Jesus Christus festhalten. Vertiefe nicht deine Zweifel, indem du sie vor anderen aussprichst und dich so von Satan gebrauchen lässt, Samen des Zweifels zu säen. Sprich Glauben, lebe Glauben, übe Liebe zu Gott! Zeig der Welt, wie viel Jesus dir bedeutet. Lobe Seinen heiligen Namen! Erzähl von Seiner Güte, rede von Seinem Erbarmen, sprich von Seiner Macht.
Christ Triumphant, 127
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Als nun Mose vom Berg Sinai herabstieg — und die beiden Tafeln des Zeugnisses waren in der Hand Moses, als er vom Berg hinabstieg —, da wusste Mose nicht, dass die Haut seines Angesichts strahlte, weil er mit Ihm geredet hatte. (2. Mose 34,29)
Das strahlende Licht sollte Israel bewusst machen, wie heilig und erhaben Sein Gesetz ist und wie herrlich das durch Christus offenbarte Evangelium. Auf dem Berg stellte Gott Mose nicht nur die Gesetzestafeln vor, sondern auch den Erlösungsplan. Mose sah, dass die ganze Typologie und Symbolik im jüdischen Zeitalter auf das Opfer Christi hindeutete. Nicht nur die Herrlichkeit von Gottes Gesetz, sondern ebenso das von Golgatha strömende Himmelslicht waren der Grund, dass Mose so strahlte. Der göttliche Glanz auf seinem Gesicht verkörperte die Herrlichkeit der Heilsordnung, deren sichtbarer Mittler Mose war, als Repräsentant des einen wahren Fürsprechers.
Die Herrlichkeit, die sich in Moses Angesicht widerspiegelte, steht für die Segnungen, die Gottes gebotehaltendes Volk durch Christi Mittlerdienst empfängt. Sie bezeugt, dass, je enger unsere Gemeinschaft mit Gott und je klarer unser Verständnis von Seinen Forderungen ist, wir desto vollständiger dem göttlichen Bild angeglichen und desto leichter zu Teilhabern der göttlichen Natur werden.
Patriarchs and Prophets, 330
Das strahlende Licht sollte Israel bewusst machen, wie heilig und erhaben Sein Gesetz ist und wie herrlich das durch Christus offenbarte Evangelium. Auf dem Berg stellte Gott Mose nicht nur die Gesetzestafeln vor, sondern auch den Erlösungsplan. Mose sah, dass die ganze Typologie und Symbolik im jüdischen Zeitalter auf das Opfer Christi hindeutete. Nicht nur die Herrlichkeit von Gottes Gesetz, sondern ebenso das von Golgatha strömende Himmelslicht waren der Grund, dass Mose so strahlte. Der göttliche Glanz auf seinem Gesicht verkörperte die Herrlichkeit der Heilsordnung, deren sichtbarer Mittler Mose war, als Repräsentant des einen wahren Fürsprechers.
Die Herrlichkeit, die sich in Moses Angesicht widerspiegelte, steht für die Segnungen, die Gottes gebotehaltendes Volk durch Christi Mittlerdienst empfängt. Sie bezeugt, dass, je enger unsere Gemeinschaft mit Gott und je klarer unser Verständnis von Seinen Forderungen ist, wir desto vollständiger dem göttlichen Bild angeglichen und desto leichter zu Teilhabern der göttlichen Natur werden.
Patriarchs and Prophets, 330
❤31🔥10👍2
[Martha] war so damit beschäftigt, Christus angemessen zu ehren, dass ihr durch die Essensvorbereitungen kostbarste, goldene Momente entgingen, dem göttlichen Lehrer zu lauschen. Maria war nichts wichtiger, als zu Seinen Füßen zu sitzen und jedes Wort aufzunehmen. Das störte Martha, und sie fragte den Herrn Jesus, ob es Ihm gleichgültig sei, dass sie allein sich um die Bewirtung kümmere und Maria sich davor drücke. Jesus erwiderte: „Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden.“ (Lukas 10,42) Was war „das gute Teil“? Von Jesus zu lernen, Seine Worte wertzuschätzen. Ihre Aufmerksamkeit für die Worte aus Seinem Mund zeigte ihre Liebe zum Heiland.
„Martha“, sagte Christus, „du hast viel Sorge und Mühe.“ (Vers 41) Diese Zurechtweisung Christi gilt auch den vielen Marthas heute. Durch ihre rastlose Betriebsamkeit in so vielen irdischen Dingen und den Wunsch, ihre Lieben zu verwöhnen, entgeht ihnen viel geistliches und göttliches Wissen, das sie weise zur Errettung machen würde. Würden sie ihre Zubereitungen stets einfach halten und stattdessen die wertvollen Gelegenheiten nutzen, Gottes Willen besser zu verstehen und Sein Wort zu tun, bliebe ihnen viel Anspannung und Ungeduld erspart, und sie könnten vom nie versiegenden Brunnen des Lebens trinken … Der Gedanke, wir müssten für unsere Freunde immer großen Aufwand betreiben, kommt vom Feind.
Tagebuch, 21. Oktober 1890
„Martha“, sagte Christus, „du hast viel Sorge und Mühe.“ (Vers 41) Diese Zurechtweisung Christi gilt auch den vielen Marthas heute. Durch ihre rastlose Betriebsamkeit in so vielen irdischen Dingen und den Wunsch, ihre Lieben zu verwöhnen, entgeht ihnen viel geistliches und göttliches Wissen, das sie weise zur Errettung machen würde. Würden sie ihre Zubereitungen stets einfach halten und stattdessen die wertvollen Gelegenheiten nutzen, Gottes Willen besser zu verstehen und Sein Wort zu tun, bliebe ihnen viel Anspannung und Ungeduld erspart, und sie könnten vom nie versiegenden Brunnen des Lebens trinken … Der Gedanke, wir müssten für unsere Freunde immer großen Aufwand betreiben, kommt vom Feind.
Tagebuch, 21. Oktober 1890
❤45🔥10👍4
Unser Fokus muss einzig und allein Gottes Ehre sein, ohne Rücksicht auf unser Ich oder die Wünsche anderer … Wer Gott wirklich liebt und fürchtet und sich unbeirrt bemüht, Seinen Willen zu tun, unterstellt alles Seinem Dienst: Körper, Geist und Herz, seine Seele und seine Kraft. So war es bei Henoch. Er wandelte mit Gott. Er ließ nichts Unreines oder Mangelhaftes in seine Gedanken und Pläne hineinkommen. Wer die Entscheidung trifft, Gottes Willen zu seinem eigenen zu machen, muss in allem Gott dienen und gefallen. Dann wird sein Charakter harmonisch und ausgewogen sein, beständig, freudig und wahrhaftig.
Brief an Geschwister Wessels, 25. Juni 1897
Brief an Geschwister Wessels, 25. Juni 1897
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