Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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📆 Am 12. April 2026 gedachten Diplomaten der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland sowie Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit gemeinsam mit deutschen Aktivisten der Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald. Sie legten Kränze und Blumen am Denkmal in der Nähe des Geländes der Gedenkstätte nieder.

Die Veranstaltung war dem Internationalen Tag der Befreiung der Häftlinge der nationalsozialistischen Konzentrationslager (11. April) sowie dem Gedenktag für die Opfer des von den Nazis und ihren Helfershelfern während des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945 begangenen Völkermordes an dem sowjetischen Volk (19. April) gewidmet.

Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager in Nazi-Deutschland, in dem Hunderttausende Häftlinge aus der Sowjetunion und aus europäischen Ländern unter grausamen, unmenschlichen Bedingungen festgehalten wurden. Viele von ihnen wurden auf barbarische Weise ermordet. Die Todesmaschinerie Hitlers wurde infolge des Sieges über den Nazismus zerschlagen, zu dem die Rote Armee einen entscheidenden Beitrag leistete.

❗️Dieses Jahr wurde seitens der Vertreter der Gedenkstätte Buchenwald der Versuch unternommen, die Durchführung der feierlichen Gedenkzeremonie zu behindern. Unter Verweis auf eine zuvor übermittelte Mitteilung, wonach die Teilnahme russischer Diplomaten an offiziellen Veranstaltungen der Gedenkstätte unerwünscht sei, wurde unsere Delegation aufgefordert, das Gelände zu verlassen.

Die Mitarbeiter der Botschaft wiesen diese absurden Forderungen zurück und legten gegenüber der Verwaltung der Gedenkstätte entschiedenen Protest ein. Sie wiesen darauf hin, dass sie auf Einladung deutscher gesellschaftlicher Aktivisten an der Kranzniederlegung teilnehmen und dass es weder auf Bundes- noch auf Landesebene Beschränkungen für den Besuch von Gedenkstätten durch russische Diplomaten gibt. Letztlich wurde die feierliche Gedenkzeremonie gemäß dem ursprünglichen Plan durchgeführt.

Am selben Tag gedachte die Delegation der Botschaft der Häftlinge des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora. Während der 18 Monate seines Bestehens gingen über 60 000 Häftlinge durch dieses Lager. Etwa 20 000 Menschen kamen in der Haft ums Leben.

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#Gedenken #GroßerSieg
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🕯 14. April - Tag des Gedenkens an die Opfer der ukrainischen Aggression

An diesem Tag 2014 kündigte die neue ukrainische Regierung nach dem verfassungswidrigen Staatsstreich in Kiew die so genannte „antiterroristische Operation“ gegen das Volk des Donbass an. In der Tat wurde auf solche Weise ein Bürgerkrieg des Kiewer Regimes gegen seine damals noch Landsleute im Donbass, die die neonazistische Regierung nicht anerkannt haben, gestartet.

• Aber nachdem Kiew die „antiterroristische Operation“ erklärte, überging es selbst zur Politik des staatlichen Terrors. Abgesehen von den ständigen Beschüssen und Bombardierungen des Donbass wurde über die Region harte wirtschaftliche, energetische, finanzielle, Transport- und Wasserblockade verhängt. Nach Dezember 2014 stellte die ukrainische Regierung die Auszahlungen aller sozialen Leistungen an die Bewohner des Donbass ein, einschließlich der Renten, sowie die Führung von Konten der Bevölkerung und der Unternehmen durch die Banken. Tägliche Lieferungen von Lebensmitteln wurden erschwert, die Wasserversorgung der Städte und Siedlungen wurde regelmäßig unterbrochen.

• All die Jahre bemühte sich Russland darum, die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft darauf zu lenken. Täglich leistete unser Land humanitäre Hilfe. Wir sagten offen, dass das Kiewer Regime einen bewussten Kurs der Vernichtung der ethnischen Russen und der russischsprachigen Bewohner der Region verfolgt.

• Der Begriff „antiterroristische Operation“ wurde ausschließlich mit dem Ziel genutzt, das Kiewer Regime als Opfer darzustellen. Wir haben immer betont, der Vorwurf des Terrorismus gegen den Donbass ist eine grobe Fälschung. Das hat der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen am 31. Januar 2024 bestätigt. In seinem Beschluss hat er die Einstufung der Volksrepubliken Donezk und Lugansk als „terroristische Organisationen“ (wie es das Kiewer Regime forderte) und Russlands als „Sponsor des Terrorismus“ abgelehnt. Dieses Urteil hat Kiews Hauptargument widerlegt, mit dem es seinen Krieg gegen Zivilbevölkerung rechtfertigte, und bestätigte, dass alle Handlungen Kiews gegen den Donbass von Anfang an auf einer ungeheuerlichen Lüge basieren.

Der 14. April wird immer in der Geschichte bleiben – als Symbol der Trauer, des Schmerzes und geleichzeitig als Symbol des unbeugsamen Willens des Volkes des Donbass, das zu den Waffen griff, um seine Heimat und sein Recht auf ein Leben im Einklang mit seinen Traditionen und moralisch-geistigen Werten zu verteidigen.
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FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 6. bis 12. April 2026

▪️6. April. Drohnenangriff auf einen zivilen Pkw im Dorf Wosnessenowka, Gebiet Belgorod.

▪️6. April. Drohnenangriff auf das Verwaltungsgebäude in Starobilsk, LVR. Zwei Zivilisten wurden verletzt.

▪️7. April. Beschuss eines Wohngebiets im Dorf Welikaja Snamjanka, Gebiet Saporoschschje.

▪️7. April. Drohnenangriff auf einen zivilen Pkw im Dorf Golowtschino, Gebiet Belgorod. Ein Ehepaar wurde verletzt.

▪️7. April. Angriff einer Kamikaze-Drohne auf einen zivilen Pkw in Graiworon, Gebiet Belgorod.

▪️7. April. Angriff einer FPV-Drohne auf einen zivilen Pkw in Kachowka, Gebiet Cherson.

▪️7. April. Abwurf eines Sprengsatzes von einer Drohne auf ein privates Wohnhaus im Dorf Tschernjanka, Gebiet Cherson.

▪️8. April. Drohnenangriff auf ein Wohngebiet in Lugansk, LVR. Drei Zivilisten wurden verletzt.

▪️9. April. Drohnenangriff auf das Gelände der Schule Nr. 2 im Dorf Wodjanoje, Gebiet Saporoschschje.

▪️11. April. Drohnenangriff auf ein privates Wohnhaus in Jasinowataja, DVR. Ein Ehepaar kam ums Leben, weitere sieben Menschen wurden verletzt.

@RusBotschaft
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📍 Am 14. April 2026 besuchte der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew anlässlich des 200. Jahrestages der Gründung der russischen Kolonie das Dorf Alexandrowka in Potsdam. Im Rahmen der Veranstaltung führte der Historiker Andrej Tschernodarow die Gäste durch den Museumskomplex und erläuterte die Geschichte der Siedlung.

Die Kolonie Alexandrowka entstand in den Jahren 1826–1827 am nördlichen Rand Potsdams auf Erlass des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. als Symbol der Freundschaft zwischen Russland und Preußen sowie im Gedenken an Zar Alexander I.. Bis heute sind hier 14 Häuser im Stil der russischen Holzarchitektur sowie die auf einem Hügel gelegene orthodoxe Alexander-Newski-Kirche erhalten.

🏠 Die Geschichte der Kolonie reicht bis in die Zeit der Napoleonischen Kriege zurück. Zu ihren ersten Bewohnern gehörten russische Sänger eines aus Kriegsgefangenen gebildeten Soldatenchores. Im Jahr 1813 kämpften sie Schulter an Schulter mit preußischen Soldaten gegen Napoleon. Ursprünglich umfasste der Chor 62 Personen, doch bis zum Jahr 1825 – dem Todesjahr Alexanders I. – waren nur noch zwölf von ihnen am Leben. Ihnen wurden die Häuser in Alexandrowka zugewiesen; 1827 bezogen sie die vollständig ausgestatteten Wohnhäuser.

Die Gründung der Kolonie war zugleich Ausdruck der persönlichen Freundschaft zwischen den beiden Monarchen. Auf dem nahegelegenen Kapellenberg wurde die orthodoxe Alexander-Newski-Gedächtniskirche errichtet und im September 1829 geweiht. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem das vierzehnte Haus, in dem der aus Russland stammende königliche Lakai Tarnowski wohnte.

Das architektonische Erscheinungsbild Alexandrowkas basiert auf einem Entwurf des russischen Architekten italienischer Herkunft, Carlo Rossi. Im Jahr 1815 entwickelte er im Auftrag von Kaiserin Maria Fjodorowna ein Projekt für ein russisches Dorfensemble in Pawlowsk. Drei Jahre später gelangten seine Skizzen in die Hände des preußischen Königs, woraufhin in Potsdam Handwerker der preußischen Garderegimenter Fachwerkhäuser mit Holzverkleidung errichteten, die sich an russischen Holzhäusern orientieren.

Heute gilt Alexandrowka als einzigartiges Zeugnis des kulturellen Zusammenwirkens zwischen Russland und Deutschland: 1999 wurde das Ensemble in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, und 2005 wurde im Haus Nr. 2 ein Museum eröffnet, das der Geschichte und Architektur der Siedlung gewidmet ist.

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#Geschichte
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✍️ Am 15. April 2026 jährt sich der Geburtstag des Begründers des Akmeismus, russischen Dichters des Silbernen Zeitalters, Übersetzers und Kunstkritikers Nikolai Gumiljow zum 140. Mal

Sein Werk beeinflusste viele Zeitgenossen, darunter so bedeutende Autoren wie Anna Achmatowa und Ossip Mandelstam. Oft wird angenommen, dass das Silberne Zeitalter der russischen Literatur mit seinem Tod endete.

📚 Gumiljows Kindheit verbrachte er in Zarskoje Selo. Sein Vater war Schiffsarzt, bereiste die Welt und erzählte seinem Sohn von fernen Ländern, was dessen Fantasie stark anregte. Viel Zeit verbrachte der junge Gumiljow mit Büchern und in seiner eigenen Vorstellungswelt.

Während seiner Gymnasialzeit zeigte er wenig Interesse am Unterricht und widmete sich vor allem der Literatur und dem Zeichnen. Noch vor dem Abschluss erschien auf Kosten seiner Eltern sein erster Gedichtband „Der Weg der Konquistadoren“ (1905), der eine Rezension von Waleri Jakowlewitsch Brjussow erhielt. Daraus entwickelte sich ein Briefwechsel, und lange Zeit betrachtete Gumiljow Brjussow als seinen Lehrer.

Sinaida Gippius, Dmitri Mereschkowski und andere Symbolisten kritisierten sein Werk scharf, was ihn von ihnen entfernte. Schließlich wandte er sich gegen den Symbolismus und begründete den Akmeismus. Diese Richtung setzte auf klare, konkrete Bilder und präzise Sprache statt auf Mehrdeutigkeit und Mystik. Gumiljow gründete den „Dichterzunft“, dem unter anderem Mandelstam, Achmatowa und andere angehörten.

🗺 Neben seiner dichterischen Tätigkeit war Gumiljow auch ein bedeutender Forscher Nordostafrikas. Er unternahm mehrere Expeditionen und brachte eine umfangreiche Sammlung ins Museum Kunstkammer in Sankt-Petersburg. Seine Eindrücke verarbeitete er in Gedichten und Reiseaufzeichnungen.

Mit Beginn des Ersten Weltkriegs meldete er sich freiwillig an die Front und wurde für seinen Mut mit zwei Georgskreuzen ausgezeichnet.

In den Jahren 1918–1920 hielt er Vorlesungen über Dichtung am Institut des lebendigen Wortes. 1920 wurde die Petrograder Abteilung des Allrussischen Dichterverbandes gegründet, der er ebenfalls angehörte. Ab 1921 leitete er ein Studio, wo er junge Dichter unterrichtete.

▫️ In Sowjetrussland verbarg Gumiljow seine religiösen und monarchistischen Überzeugungen nicht. Am 3. August 1921 wurde er wegen angeblicher Beteiligung an einer Verschwörung verhaftet und trotz der Bemühungen seiner Freunde bald darauf hingerichtet. 1992 wurde der Fall offiziell als Fälschung anerkannt und sämtliche Verurteilten wurden rehabilitiert.

🖼 Porträt von Nikolai Gumiljow, Olga Della-Vos-Kardowskaja, 1909

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#Kultur #Geschichte
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🕯Gedenkveranstaltungen anlässlich des 75. Jahrestages der Massenflugkatastrophe, die sich am 14. April 1951 auf dem Staatsgebiet der ehemaligen DDR ereignete

Am 14. April 2026 jährt sich zum 75. Mal ein großes Flugzeugsunglück der 16. Sowjetische Luftarmee auf dem Staatsgebiet der ehemaligen DDR. 13 Jagdflieger vom Typ Iljuschin, IL10 M, verunglückten infolge einer Verschlechterung der Wetterlage während der Durchführung eines planmäßigen Ausbildungs- und Trainingsfluges im Großraum Kemlitz. Die Katastrophe forderte das Leben von 26 sowjetischen Fliegern, die auf dem sowjetischen Garnisonsfriedhof in Potsdam beigesetzt sind.

Die Flieger gehörten zur 114. Garde-Schlachtfliegerdivision, welche an der Verbandsübung beteiligt war. Ihre Schlachtflieger IL 10 M waren mit Divisionsstab und zwei ihrer Regimenter in Jüterbog-Altes Lager von 1949 bis 1951 stationiert.

Die Gedenkveranstaltungen fanden am 14. April 2026 in Potsdam und Dahme statt. An der Zeremonie beteiligten sich Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission in Deutschland, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Vertreter des Verteidigungsattachéstabs, Vertreter der deutschen Öffentlichkeit, um das Andenken an die gefallenen Flieger zu würdigen.

@RusBotschaft
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