Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🗣 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa

• Jegliche Initiativen, die das Schifffahrtsregime in der Straße von Hormus betreffen, müssen auf der Grundlage eines Konsenses der Küstenstaaten und unter Berücksichtigung ihrer Interessen umgesetzt werden. Die Übertragung der Kontrolle über diese strategische Verkehrsader an Drittstaaten oder die Schaffung supranationaler Verwaltungsstrukturen ohne Zustimmung aller Staaten des Persischen Golfs würde kaum zur Entspannung der Lage in der Region beitragen.

• Darüber hinaus würden derartige Schritte den Normen des internationalen Seerechts widersprechen. Die Straße von Hormus ist an ihrer engsten Stelle 20 Seemeilen breit. Das bedeutet, dass man sie nicht passieren kann, ohne in die Territorialgewässer des Iran oder des Oman einzufahren, die der Souveränität dieser Staaten unterliegen. Uns sind keine rechtlichen Konstruktionen bekannt, die es erlauben würden, ohne die ausdrücklich erklärte Zustimmung des Iran die zu seinem Territorialmeer gehörenden Gewässer unter die Kontrolle anderer Staaten zu stellen.

• Die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus wird derzeit von Teheran kontrolliert. Dies ist eine objektive Realität, die selbst die USA nicht bestreiten können, ungeachtet der gesamten militärischen Macht, die sie im Nahen Osten und auf dem Indischen Ozean konzentriert haben. Deshalb lohnt es sich kaum, ernsthaft über die Umsetzbarkeit derartiger Initiativen zu sprechen, ohne die Position des Iran zu berücksichtigen und ohne seine unmittelbare Beteiligung.

• Die extreme Verwundbarkeit der Handelsflotte lässt kaum erwarten, dass sich diese Situation in absehbarer Zeit grundlegend ändern wird. Dies ist ohne eine langfristige Normalisierung der Lage um den Iran unmöglich. Dabei handelt der Iran konstruktiv und stimmt der Durchfahrt von Schiffen aus Staaten zu, die an dem Konflikt nicht beteiligt sind.

🔗 Quelle

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#Iran
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👩🏻‍🚀 Anna Kikina – Russlands erste Kosmonautin der neuen Generation

Der Weg ins All ist selten geradlinig und genau das macht die Geschichte von Anna Kikina so besonders. Zwischen ihrem ersten allgemeinen Weltraumtraining im Jahr 2012 und ihrem Flug zur Internationalen Raumstation vergingen ganze zehn Jahre. Im Oktober 2022 startete sie schließlich an Bord des Crew-Dragon-Raumschiffs von Elon Musk zur ISS als Teil einer internationalen Besatzung gemeinsam mit Nicole Mann, Josh Cassada und Koichi Wakata.

Anna Kikina war die erste russische Kosmonautin seit acht Jahren, die ins All flog, und zugleich die erste Frau Russlands im Rahmen des Austauschprogramms zwischen Roskosmos und der NASA. Dieses Programm ermöglichte gegenseitige Flüge russischer Kosmonauten mit Crew Dragon und amerikanischer Astronauten mit Sojus-Raumschiffen. Kikina nahm dabei eine besondere Rolle ein: Sie war die einzige Frau auf russischer Seite.

Noch vor 15 Jahren hatte Kikina keinerlei Bezug zur Raumfahrt. Unter dem Pseudonym „Anna Raduga“ arbeitete sie als Moderatorin und Programmdirektorin bei „Radio Sibirien Altai“. Erst durch einen Hinweis eines Kollegen erfuhr sie von der offenen Auswahlkampagne der russischen Raumfahrtbehörde im Jahr 2012 – erstmals konnten sich auch zivile Bewerber ohne militärischen Hintergrund bewerben.

Die Anforderungen waren hoch: technische Ausbildung, Berufserfahrung, exzellente Gesundheit und körperliche Fitness. Kikina erfüllte alle Kriterien und wurde Teil des Kosmonautenkorps. Dadurch wurde sie die sechste Frau in der Geschichte der sowjetischen und russischen Raumfahrt, die ins All flog — nach Walentina Tereschkowa, Swetlana Sawizkaja, Jelena Kondakowa, Jelena Serowa und Julia Peresild.

🚀Im Jahr 2022 verbrachte Kikina insgesamt 157 Tage im All. Für ihren Einsatz wurde sie 2024 mit dem Titel „Held Russlands“ ausgezeichnet. Ihr Name wurde zudem einem Planetarium in Nowosibirsk verliehen – als Symbol für Inspiration und wissenschaftlichen Fortschritt.

Quelle: ROSKOSMOS, NASA

#KosmonautenTag2026 #Raumfahrt
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🤎 Tscheburaschka 2 - ein Film für die ganze Familie

☀️Der Animationsfilm des weltbekannten flauschigen Wesens Tscheburaschka geht in die nächste Runde.
Die geliebte Hauptfigur hat sich in der Familie des Gärtners Gena eingelebt und wohnt mit ihm in einer Küstenstadt.
Während Tscheburaschka älter wird und beginnt seinen Wunsch nach Eigenständigkeit zu äußern und Charakter zu zeigen, drohen der Familie schlechte Nachrichten: Genas Haus soll abgerissen werden..
Die Freunde müssen gemeinsame Stärke zeigen und Teamgeist beweisen, um ihren gemütlichen Wohnort zu retten.

Der Film wird in russischer Sprache mit englischen Untertiteln gezeigt.
🗓️9. April
🕖 15:00
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Mitbringsel aus Russland? Sofja hat ein paar Ideen! 🇷🇺🇷🇺🇷🇺🇷🇺

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🌌 Die Geschichte der russischen Kosmonautik beginnt Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Als ihr Begründer gilt Konstantin Ziolkowski, ein herausragender russischer Autodidakt und Wissenschaftler, der die Verwendung von Raketen für Flüge ins All theoretisch begründete. Gerade seine Arbeiten bildeten die Grundlage für die Erschließung des Weltraums in der Sowjetzeit. Ziolkowski schlug Varianten der Raketensteuerung, der Kühlsysteme, der Düsenkonstruktion und der Treibstoffzufuhr vor und entwickelte Technologien für den Bau von Orbitalstationen.

Die praktische Arbeit an der Entwicklung von Raketentechnik begann in der Sowjetunion Ende der 1920er und Anfang der 1930er Jahre. Von theoretischen Forschungen gingen die Wissenschaftler zum Bau der ersten Flüssigkeitsraketen und Raketengeschosse über. Es entstanden die ersten spezialisierten wissenschaftlichen Gruppen, zu denen auch die künftigen Schlüsselfiguren der Branche gehörten, darunter Sergej Koroljow.

🚀 Die intensivste Arbeit am sowjetischen Raketenprogramm begann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Im Jahr 1946 wurde das Spezial-Konstruktionsbüro OKB-1 unter der Leitung Koroljows gegründet, das sich später zum Zentrum der sowjetischen Raumfahrt entwickelte.

Am 4. Oktober 1957 brachte die Sowjetunion den ersten künstlichen Erdsatelliten ins All. „Sputnik-1“ markierte den Beginn des Raumfahrtzeitalters und wurde zum Symbol eines wissenschaftlichen und technologischen Durchbruchs.

👨‍🚀 Am 12. April 1961 wurde Juri Gagarin als erster Mensch in der Geschichte in den Weltraum geschickt. Gagarins Flug an Bord des Raumschiffs „Wostok-1“ festigte die führende Rolle der Sowjetunion im Wettlauf ins All, und Gagarin selbst wurde zu einer weltweiten Berühmtheit.

In den 1960er und 1970er Jahren wurden die bemannten Programme „Woschod“ und „Sojus“ weiterentwickelt, und es entstanden die Orbitalstationen der Reihe „Saljut“. Sowjetische automatische Stationen erreichten erstmals den Mond und die Venus. Im Jahr 1986 begann der Betrieb der ersten mehrmodularen bemannten Langzeit-Orbitalstation der Welt, „Mir“. Sie wurde zu einem Symbol der internationalen Zusammenarbeit bei der Erschließung des Weltraums.

🛰 Nach dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 geriet die Raumfahrtbranche in eine schwere Krise, bewahrte jedoch ihre Schlüsselkompetenzen. Russland wurde zu einem der wichtigsten Partner der Internationalen Raumstation (ISS), und die Raumschiffe „Sojus“ blieben lange Zeit das einzige Mittel, Menschen in den Orbit zu bringen. Im Jahr 2015 wurde die Staatskorporation „Roskosmos“ gegründet, und eine aktive Modernisierung der Infrastruktur begann. In der Amur-Region wird der Kosmodrom „Wostotschny“ gebaut.

Heute entwickelt sich das russische Raumfahrtprogramm weiterhin aktiv, und Russland bleibt eine der führenden Raumfahrtnationen der Welt.

🔗 Entdecken Sie die wichtigsten Meilensteine der sowjetischen und russischen Raumfahrt:

Juri Gagarin - der erste Mensch im Weltall

Der erste Mensch im offenen Weltraum — Alexei Leonow

Hunde-Kosmonauten Belka und Strelka

Walentina Tereschkowa – die erste Frau der Welt im All

Anna Kikina – Russlands erste Kosmonautin der neuen Generation

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#KosmonautenTag2026 #Raumfahrt
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Direktor des Dritten Europäischen Departements des russischen Außenministeriums Oleg Tjapkin

💬 Die Verknappung des Angebots auf dem Kraftstoffmarkt sowie der starke Preisanstieg haben in Deutschland die Diskussion über Wege der Energieversorgung des Landes neu belebt. Fachleute und eine Reihe von Politikern sprechen sich für die Zweckmäßigkeit einer Wiederaufnahme der Lieferungen von Energieträgern aus Russland als der effizientesten und wirtschaftlich vorteilhaftesten Option aus. Dennoch ignoriert die Bundesregierung weiterhin hartnäckig milliardenschwere Kosten und offensichtliche Risiken und fordert fanatisch den Verzicht auf russisches Öl und Gas. Insgesamt setzt das offizielle Berlin mit bemerkenswertem Eifer die einst umfangreichen russisch-deutschen Beziehungen aufs Spiel und bezahlt dafür mit einem Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Industrie sowie einer Beeinträchtigung des sozialen Wohlstands der Bevölkerung. Dies ist die Entscheidung der deutschen Behörden. Über ihre Folgen mögen die deutschen Wähler urteilen.

💬 Es ist bereits dreieinhalb Jahre her, seitdem die Nord-Stream-Pipelines gesprengt wurden. Während dieser Zeit hat Deutschland russische Angebote zur Zusammenarbeit bei der Aufklärung der Umstände dieses Terrorakts zurückgewiesen. Wir werden weiterhin von den deutschen Behörden verlangen, vollständige Informationen über die Ermittlungen vorzulegen und die Verantwortlichen zu benennen. Wir rufen Berlin dazu auf, nicht zu versuchen, die Wahrheit zu verschleiern. Wir werden nicht zulassen, dass dieses Thema in Vergessenheit gerät.

💬 Wir verfolgen aufmerksam die Diskussion in Deutschland zu nuklearen Fragen unter dem Gesichtspunkt der Einhaltung der Verpflichtungen aus dem Zwei-plus-Vier-Vertrag sowie dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen. Wir gehen davon aus, dass man sich in Berlin der fatalen Folgen einer Nichteinhaltung von Verpflichtungen bewusst ist.

🔗 Quelle: https://mid.ru/ru/foreign_policy/news/2090477/

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#Russland #Deutschland
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa:

🗣 Die Abkehr von einer für beide Seiten vorteilhaften Handelszusammenarbeit mit unserem Land zählt zu den Ursachen für die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in der Europäischen Union um 1,5 % im Jahr 2025 sowie für den Rückgang der Produktion in zentralen Industriezweigen der EU (Automobil-, Chemie- und Stahlindustrie). Das ist nicht verwunderlich: Europäische Unternehmen müssen inzwischen zwei- bis dreimal so viel für Strom und sogar 4,5-mal so viel für Gas bezahlen wie etwa US-amerikanische Unternehmen.

Die Probleme, mit denen die Europäische Union derzeit konfrontiert ist, sind nicht Russland anzulasten, sondern wurden von der EU selbst verursacht. Die Europäer bekommen die Folgen ihrer unüberlegten und rechtswidrigen Maßnahmen nun wie einen Bumerang zu spüren. Unter diesen Umständen, die sich durch die Krise im Nahen Osten zusätzlich verschärft haben, wächst erwartungsgemäß die „Sanktionsmüdigkeit“ unter den nationalen Regierungen der EU-Mitgliedstaaten.

Es ist zu hoffen, dass sich früher oder später die Erkenntnis vom Scheitern des derzeitigen Kurses durchsetzt und die europäischen Hauptstädte dazu veranlasst, wieder normale und konstruktivere Beziehungen aufzubauen. Dies betrifft nicht nur unser Land. Wie der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, kürzlich erklärte, haben wir die Entwicklung oder Wiederherstellung solcher Beziehungen niemals abgelehnt.

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#Wirtschaft #EU #Russland
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📌 Erklärung des Außenministeriums Russlands zur Lage im Nahen Osten

Eine tiefgreifende internationale Krise, ausgelöst durch die unrechtmäßige und unprovozierte Aggression der USA und Israels gegen den Iran, weitet sich von Tag zu Tag aus und verschärft sich weiter. Die Angriffe werden zunehmend intensiver und zerstörerischer, sie richten sich nicht nur gegen militärische Ziele, sondern auch gegen zivile Infrastruktur, darunter vermehrt auch Nuklearanlagen, die den Sicherungsmaßnahmen der IAEO unterliegen. Besondere Besorgnis erregen die sich häufenden rücksichtslosen Angriffe auf das Kernkraftwerk Buschehr, die bereits zu menschlichen Opfern geführt haben.

Die bewaffnete Konfrontation hat bereits Tausenden unschuldigen Menschen – Frauen und Kindern – das Leben gekostet und großes Leid über die Zivilbevölkerung gebracht. Schulen, Krankenhäuser und Stätten des Weltkulturerbes werden zerstört. Der globalen Energie- und Ernährungssicherheit ist erheblicher Schaden zugefügt worden. Kritisch wichtige Logistikwege, die vor Beginn dieses verbrecherischen amerikanisch-israelischen Vorgehens reibungslos funktionierten, sind inzwischen blockiert.

Russland fordert erneut nachdrücklich die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen. Wir begrüßen die Bemühungen einer Reihe von Staaten, darunter Pakistan, die Türkei und China, zur Deeskalation der Spannungen rund um den Iran sowie zur Aufnahme eines Dialogs über eine langfristige und nachhaltige Normalisierung der Lage im Nahen Osten.

• Wir gehen davon aus, dass die Chancen auf eine politische und diplomatische Lösung des Konflikts weiterhin bestehen. Die Russische Föderation ist bereit, gemeinsam mit ihren internationalen Partnern alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um dieses Ziel zu erreichen.

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🚀 Sigmund Jähn — der erste Deutsche im All und ein Freund sowjetischer Kosmonauten

Der zukünftige Kosmonaut wurde 1937 in der kleinen Stadt Morgenröthe-Rautenkranz in Sachsen geboren. Nach der Schule erlernte er zunächst den Beruf des Buchdruckers, arbeitete jedoch nicht lange in diesem Bereich. Bald trat Sigmund Jähn in eine Militärschule ein und wurde Pilot. In den Jahren 1966–1970 absolvierte er eine Ausbildung an der Militärakademie der Luftstreitkräfte „J. A. Gagarin“ im Moskauer Gebiet und wurde für die Teilnahme am sowjetischen Programm „Interkosmos“ ausgewählt, dessen Ziel war, die Kräfte sozialistischer und anderer Staaten für gemeinsame Weltraummissionen und Forschungsprojekte zu bündeln.

Die Vorbereitung auf seinen Raumflug absolvierte Sigmund Jähn im Sternenstädtchen (Swjosdny Gorodok) bei Moskau, wo er rasch enge und vertrauensvolle Beziehungen zu sowjetischen Kosmonauten aufbaute. Besonders eng wurde seine Freundschaft mit Waleri Bykowski — einem erfahrenen Piloten und Veteranen der Raumfahrt. Sie verbanden nicht nur gemeinsame Trainings, sondern auch gegenseitiger Respekt, den sie ihr ganzes Leben lang bewahrten.

Am 26. August 1978 starteten Bykowski und Jähn mit dem Raumschiff „Sojus-31“ ins All. Der Flug fand im Rahmen einer Mission zur Orbitalstation „Saljut-6“ statt und wurde zu einem wichtigen Symbol der Zusammenarbeit zwischen der UdSSR und der DDR. Nach ihrer Rückkehr wurden die Kosmonauten als Helden gefeiert; in Berlin und anderen Städten wurden ihnen feierliche Empfänge bereitet. Beide Kosmonauten wurden zu Ehrenbürgern Berlins ernannt.

Sigmund Jähn betonte wiederholt die besondere Rolle Russlands in seinem Leben und pflegte enge Kontakte zu seinen russischen Kollegen. Seine Freundschaft mit Bykowski wurde zum Symbol für die persönliche Dimension der internationalen Raumfahrtkooperation — jenseits der Politik.

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📰Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit NachDenkSeiten

💬Die Tatsache, dass ihre Ursachen vom kollektiven Westen absichtlich ignoriert werden, darunter auch der verfassungswidrige Staatsstreich von 2014, erklärt in erheblichem Maße die unkonstruktive Haltung der transatlantischen Eliten.

💬Leider müssen wir feststellen, dass die meisten westeuropäischen Entscheidungsträger an einer politischen Beilegung des Konflikts, der den Kontinent gespalten hat, kein ernsthaftes Interesse zeigen. Sein Ende wird offiziell durch eine sanktionspolitische sowie militärische „Abnutzung“ Russlands und durch die Zufügung einer „strategischen Niederlage“ für unser Land angestrebt.

💬 Wie schon in der Zeit des Kalten Krieges wird auch im heutigen Europa die mythische „Bedrohung aus dem Osten“ erneut bereitwillig beschworen, um die Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Lage zu erklären, steigende Militärausgaben zu rechtfertigen und eine verunsicherte Wählerschaft hinter einer antirussischen Agenda zu mobilisieren. All das verringert die Aussichten auf eine echte Beilegung des Konflikts in der Ukraine, verlängert die Agonie des Kiewer Regimes und erhöht die Risiken einer großangelegten Konfrontation.

💬 Um einen dauerhaften Frieden zu erreichen, müssen die westlichen Staaten ihre feindselige Politik gegenüber unserem Land grundlegend überdenken und dabei die fundamentalen Sicherheitsinteressen Russlands sowie sein Recht auf eine kontinuierliche Entwicklung berücksichtigen. Die Eliten des Westens täten gut daran, sich an eine schlichte Grundwahrheit zu erinnern: Der Frieden auf dem Kontinent wird umso stabiler sein, je mehr Russland als gleichberechtigter Partner in die europäische Sicherheitsarchitektur eingebunden ist.

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Bild: dpa

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