Martin Haditsch
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Rhein: „Stadtbild“-Debatte ja, Kanzler-Ambitionen nein

Nach den CDU-Niederlagen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin hat Hessens Ministerpräsident Boris Rhein in der „Bild am Sonntag“ seinen Kurs in der Migrationspolitik erklärt und Ambitionen auf höhere Ämter zurückgewiesen. Rhein stellte sich demonstrativ hinter Kanzler Friedrich Merz: „Friedrich Merz ist Kanzler und hat meine Unterstützung.“ Personaldebatten seien derzeit nicht sinnvoll.

Auch Spekulationen über ihn als möglichen Nachfolger von Merz oder als Bundespräsident wies Rhein zurück. Er sei „das, was ich sein will: nämlich hessischer Ministerpräsident“ und wolle die Hessen-CDU 2028 in den Wahlkampf führen. Die von Merz angestoßene „Stadtbild“-Debatte bezeichnete Rhein als „eine richtige Debatte“. Man habe den Menschen vorschnell erklärt, darüber dürfe man nicht sprechen. „Doch, wir müssen es diskutieren und wir müssen dann am Ende auch Lehren daraus ziehen.“
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Saylor: US-Banken könnten 100 Milliarden Dollar Bitcoin-Kredit schaffen

Michael Saylor, Verwaltungsratsvorsitzender von Strategy, hat auf dem Freedom-Tech-Gipfel in Washington eine markante Rechnung aufgemacht. Schon zwei bis drei US-Großbanken könnten binnen zwölf Monaten rund 100 Mrd. US-Dollar an bitcoin-besicherten Krediten vergeben.

Die Folge wäre nach seiner Darstellung ein Angebotsschock: Eine solche Summe entspräche etwa zehn Jahresproduktionen neu geschürfter Bitcoin. Der Kurs könnte sich dadurch verdoppeln bis verdreifachen, die Branche auf 10 Billionen US-Dollar wachsen.

„Die Akzeptanz der Banken wird entscheidend sein, und ihre Signale bekommen sie vom Finanzministerium", so Saylor.

Zur Einordnung: Es handelt sich um ein Szenario Saylors, nicht um eine etablierte Prognose. Strategy hält selbst rund 846.000 BTC.
Bitcoin-ETFs: „2,4 Milliarden in einer Woche – stärkster Zufluss seit Oktober 2025!"

🟠 Obwohl der Kurs bei rund 84.000 Dollar feststeckt, kaufen die Fonds sieben Tage in Folge.

Die Eckdaten:
• Zufluss: 2,39 Mrd. $ vom 21. bis 25. September – sieben Tage in Folge im Plus
• Woche: Stärkster Wochenwert seit Oktober 2025 – 24% über dem Jahresrekord
• Vergleich: BlackRocks IBIT allein mit 1,16 Mrd. $ – fast die Hälfte

📌 Die Tageswerte sanken jedoch jeden Tag – von 999 Mio. $ am Montag auf 134,5 Mio. $ am Freitag.

🔍 #Bitcoin #Kryptowährung #Investieren

👉 Das Geld kommt weiter. Nur jeden Tag ein bisschen weniger.
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Strive-Chef Cole: „Das Ventil wird der Dollar sein"

Matt Cole, CEO des Bitcoin-Unternehmens Strive, hat bei Bloomberg Crypto seine Makro-These dargelegt: „Das Ventil wird der Dollar sein, und Bitcoin wird seine Rolle als schnellstes Pferd gegenüber Gold zurückerobern."

Seine Begründung: „Wir sind dauerhafte Bitcoin-Bullen, weil wir glauben, dass die US-Regierung die Schuldenkrise erst dann lösen wird, wenn etwas bricht." Entweder müsse Washington deutlich höhere Anleiherenditen hinnehmen oder die Zinsen künstlich drücken. In beiden Fällen gerate der Dollar unter Druck.

Sein Basisszenario: rund 50 Prozent Wertzuwachs pro Jahr bis 2030, was etwa 500.000 US-Dollar je Bitcoin entspräche.

Zur Einordnung: Cole führt selbst eine Bitcoin-Treasury-Firma mit 25.000 BTC und ist damit Partei.
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Söder als Kanzler-Favorit der Deutschen?

Markus Söder ist der Wunschkandidat der Deutschen für die Merz-Nachfolge im Kanzleramt, geht aus einer aktuellen INSA-Umfrage hervor. Jeder Fünfte votiert für den bayerischen Regierungschef. Die Ministerpräsidenten von Hessen und NRW sowie der aktuelle Innenminister landen dagegen weiter hinten in der Gunst der Wähler.

Das deutliche Signal der Umfrage ist jedoch ein anderes: Mit 39% lehnt eine relative Mehrheit alle vorgeschlagenen Kandidaten ab. 📊
WIDERSTANDSFÄHIG: Bitcoin hat gerade das etablierte Bärenmarkt-Muster durchbrochen. 🤯

In diesem Zyklus schloss $BTC – anders als 2018 und 2022 – zu keinem Zeitpunkt unter seinem realisierten Preis.

Dieser Bärenmarkt ist anders.
CryptoQuant: „Bereinigte MVRV-Kennzahl signalisiert den Übergang in den Bullenmarkt!"

🟠 Analyst Axel Adler Jr. sieht Bitcoin nach einer frühen Aufwärtsphase nun offiziell in einer Bullenmarkt-Struktur.

Die Eckdaten:
• Wert: Das MVRV-Verhältnis liegt bei 1,018 – knapp über der Schwelle von 1,0
• Bedeutung: Seit dem 20. September gilt der Markt als Bullenmarkt – ab 80.691 $
• Trend: Die frühe Phase begann am 20. August bei 71.255 $ – in 31 Tagen +13%

📌 Historisch endeten vier von fünf solchen Übergängen seit 2012 höher – Ausnahme war August 2015.

🔍 #Bitcoin #Kryptowährung #Marktanalyse

👉 Das Signal ist da. Der Abstand zur Schwelle ist allerdings noch dünn.
🔥 Fördermilliarden treiben Preise: Das deutsche Wärmepumpen-„Subventionsparadox“

Trotz hoher staatlicher Zuschüsse sind Wärmepumpen in Deutschland deutlich teurer als in anderen Ländern.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wertete 160 reale Angebote aus. Das günstigste lag bei 21.099 Euro, das teuerste bei 54.168 Euro. Der Durchschnitt: rund 36.400 Euro.

Eine Analyse von Marek Miara und Jan Rosenow kommt zu ähnlichen Ergebnissen: Luft-Wasser-Wärmepumpen kosten in deutschen Bestandsgebäuden typischerweise 23.000 bis über 40.000 Euro. In anderen europäischen Märkten liegen vergleichbare Anlagen meist bei 9.000 bis 20.000 Euro.

💶 Als möglichen Grund nennen die Autoren das deutsche Fördersystem. Bei prozentualen Zuschüssen steigt die Förderung mit den anerkannten Kosten. Dadurch könne der Preisdruck auf Anbieter sinken.

📈 Besonders auffällig: Seit 2019 stiegen die durchschnittlichen Gesamtkosten laut Analyse von rund 17.000 Euro in Richtung 40.000 Euro.