Ticker: Lobau bleibt
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Stopp die Lobauautobahn und all ihrer Zubringer!
Räumungsalarm Ticker: https://t.me/+3YacMrLZgINjN2I8

Website:
https://lobaubleibt.at

Veranstaltungskalender:
https://kalender.digital/5c354616b9a29aaf6d50

#LobauBleibt
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Wir brauchen eure Unterstützung am Camp!

Die Stadt Wien will unser legal angemeldetes Protestcamp räumen. Wir müssen bis Sonntag die wertvolle Infrastruktur vom Camp in Sicherheit bringen und uns auf den Umzug vorbereiten. Es gibt noch sehr viel zu tun! Wenn ihr Zeit habt, kommt vorbei und unterstützt uns!

LOBAU BLEIBT!
Lobau bleibt in Bewegung!

Nach einem Jahr Protest in der Anfanggasse wechseln wir den Ort und ziehen um. Wir werden bei dem Spiel der SPÖ, mit ihren vorgeschobenen Gründen warum das Camp beendet werden muss, nicht mitspielen.
Aber natürlich machen wir den Umzug auf unsere Art - mit Musik, guter Stimmung, vielen Menschen und mindestens einer Überraschung. Also kommt am Montag, dem 5. September um 18.00 zum Camp! Gemeinsam packen wir unsere Sachen und ziehen mit einer lauten Demo um.
Die LobauBleibt Bewegung hat zwar in der Anfanggase begonnen, aber sie wird hier ganz sicher nicht enden!
Auf ein weiteres aufregendes Kapitel von LobauBleibt - gegen den Lobautunnel und die Stadtautobahn! Für eine soziale Mobilitätswende!
LobauBleibt ist überall!

Heute bauen wir unser Protestcamp ab und ziehen weiter.

Unter vorgeschobenen Gründen hatte die Stadtregierung zuletzt gedroht, das Camp räumen zu lassen - eine legal angemeldete, verfassungsrechtlich geschützte Kundgebung. Wir wollen nicht darauf warten, wann die Stadt Wien uns hier polizeilich räumen lässt: Wir bleiben in Bewegung und setzen unseren Protest in anderer Form fort. Es ist Einiges geplant.

Schon 2006 gab es ein Camp gegen die Lobauautobahn, letztes Jahr hat LobauBleibt mit Camp und Besetzungen erfolgreich dieses Monsterprojekt gestoppt. Wir haben einen langen Atem und lassen uns nicht einschüchtern. Nicht durch Klagsdrohungen, nicht durch Räumungen, nicht durch Drohungen, unseren Protest auf verfassungswidrige Weise zu untersagen. Ludwig, Sima und Nevrivy sollen wissen: Kein fossiles Projekt ist vor unserem Protest sicher. Die Erde brennt und wir haben keine Zeit, zu warten, bis sie das endlich begreifen.

Die Donaustadt mitten in der Energiekrise an den ölbetriebenen Autoverkehr zu fesseln, statt leistbare Öffis auszubauen, ist antisozial. Wir werden uns deshalb von neuen Orten aus mehr denn je dafür einsetzen,​​​ dieses Millionengrab zu verhindern. Wir hoffen, Ludwig ist schon gespannt.

Das Protestcamp in der Anfanggasse war erst der Anfang einer Bewegung, die nicht aufzuhalten ist. Schon dieses Wochenende kommen Mobilitätswende-Initiativen aus ganz Österreich zu einer großen Konferenz nach Wien - immer mehr Menschen stehen auf für eine klimagerechte Zukunft. Wir sind überall.
Bauarbeiten der Stadtstraße sind ein weiteres Mal erfolgreich blockiert

Es ist 4:30 Uhr und Aktivist*innen blockieren gerade die Bauarbeiten zur Stadtautobahn! Hier sollen Bahngleise für die Bauarbeiten kurzfristig abgerissen werden. Öffis müssen fossilen Straßenprojekten weichen - ist das die Klimamusterstadt der SPÖ Wien?

Während die Energiepreise durch die Decke gehen, will Ludwig die Donaustadt mit einer weiteren Autobahn an den fossilen Autoverkehr fesseln. Das werden wir verhindern: Mitten in der Energiekrise brauchen wir den Aus- statt den Abbau von leistbaren Öffis!
Soli-Kundgebung bei U2 Hausfeldstraße

Die Räumung der Aktion gegen die geplante Stadtautobahn ist in vollem Gange. Kommt ab 07:00 Uhr zur von GLOBAL 2000 angemeldeten Kundgebung zur U2 Hausfeldstraße und unterstützt die Aktivist:innen mit eurer Solidarität! Klima schützen ist kein Verbrechen! Kommt vorbei!
Über 5 Stunden lang haben Aktivist*innen von LobauBleibt heute den Bau der Stadtautobahn aufgehalten! Um den fossilen Wahnsinn voranzutreiben müssen die Stadt Wien, SPÖ, STRABAG und PORR sogar Öffi-Strecken der ÖBB sperren - das haben wir heute verhindert! Mit dem Bau der Stadtautobahn versuchen Konzerne wie PORR und STRABAG ihr klimaschädliches Geschäftsmodell einzubetonieren und hoffen darauf, dass über viele Jahrzehnte LWKs voller Güter durch ganz Europa rasen werden! Dafür sitzen jetzt Aktivist*innen im PAZ Rossauer Lände - kommt vorbei!

Gerade jetzt, wo alles teurer wird und für viele Menschen die Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse immer schwieriger wird, dürfen wir nicht an einem System festhalten, das Mobilität nur mit teuren Autos und teurem Sprit ermöglicht!
Stattdessen müssen Öffis jetzt ausgebaut und allen zugänglich gemacht werden!

Kleiner Tipp an die Stadt Wien: wenn ihr euch fragt wie das geht, fragt einfach die betroffenen Menschen direkt :)
LobauBleibt ist überall daran erinnert uns die Aktion heute Nacht - und die Erstbesetzung der Wüste vor genau einem Jahr.
*Ein Jahr Wüste*

Heute am 6.9.22 wird die Wüstenbesetzung ein Jahr alt. Die Wüste ist die bekannteste, größte und strategisch wichtigste Besetzung der LobauBleibt Bewegung gewesen. Zu dem Zeitpunkt war die Zerstörung der Grünflächen durch den Autobahnbau am deutlichsten zu sehen, was den Widerstand nochmal verstärkt hat. Die Wüstenbewohner*innen waren vielfältig und groß an der Zahl. Sie haben eine Pyramide geschaffen, die dem Ort seine Besonderheit verlieh und ihn über die Grenzen Österreichs berühmt machte. Kein Wunder, dass diese sogar in Ausstellungen vielfach vertreten war. Bei der Räumung am 1.2.2022 ist für viele Menschen eine Ära zu Ende gegangen. Die Stadt Wien hat ihre Zähne gezeigt und wir haben gesehen, dass auch tausende Menschen, die sich dagegen aktiv in den Weg stellen, nicht ausreichten, um die Wüste zu retten und den Autobahnbau zu verhindern. An den Fall der Pyramide erinnern sich noch viele schmerzhaft. Doch der Traum einer klimagerechten Zukunft geht weiter.
Wie es eigentlich dazu gekommen ist, dass die Wüste besetzt wurde erfährst du im folgenden Post:

Wir befinden uns in der ersten Woche des Lobaucamps. Aktuell sind bereits zwei Grätzl (Grätzl1 und Oase) besetzt. Eine dritte Baustelle (Grätzl3) wurde kurzfristig für einen Tag besetzt. Die Kräfte der Bewegung waren ein wenig aufgebraucht. In den ersten Tagen ist bereits viel passiert. Bei der dritten Besetzung war bereits von Anfang an klar, dass es nicht möglich wäre längerfristig zu bleiben. Die kommende Woche bereitete bereits einigen Kopfschmerzen, denn es war klar, dass viele Menschen wegbrechen würden. Als ein Streifepolizist einer Aktivistin erzählte, dass das Camp am Montag geräumt werden würde, brachte das alle in Aufruhr. Europaweit wurde in den Mobilitätswendebewegungen mobilisiert. Wir wollten nicht ohne Knall gehen. Tatsächlich sind am nächsten Tag über hundert Menschen im Grätzl1 gewesen. Der Großteil kam aus Wien. Doch die Bewegung hatte so Wellen geschlagen, dass Menschen aus ganz Österreich angereist kamen, wie von einem Klimacamp aus Bratislava.
Noch am selben Abend stellte sich heraus, dass der Räumungsalarm nur ein schlechter Witz des Polizisten war. Was sollte mit den 100+ Aktivist*innen passieren, die nun extra angereist sind? Sie heimzuschicken war keine Option. So wurde schnell ein Aktionsplan geschaffen mit dem die Baustelle bei der Hausfeldstraße blockiert werden sollte. Ziel war es, maximal zu stören und alles um einen Arbeitstag nach hinten zu verschieben. Erstmals sollten Bagger beklettert werden. Wir wollten erzwingen, dass die Stadt Wien räumt. Es sollten eindeutige Bilder erzeugt werden. Die Stadt Wien gegen friedliche Klimaaktivist*innen.

Mit dieser Motivation ist am Montag noch vor Tageseinbruch eine große Gruppe losgestartet mit Anzügen, Bannern sowie Pyrotechnik. Unbemerkt kam diese Gruppe bis zur Baustelle. Alle Baumaschinen wurden besetzt. Am größten Bagger wurde eine Schaukel befestigt. (Dieses Bild ist das bekannteste der damaligen Erstbesetzung.) Bald kamen auch die Bauarbeiter*innen und die Polizei. Doch es wurde wieder sehr schnell klar: Es wird nicht geräumt.
Keine Räumung? Ja verdammt, was machen wir denn jetzt? Es wurde viel diskutiert, in etlichen Plena. Schlussendlich wurde entschieden, dass es extrem anstrengend ist die Versorgung (Wasser und Nahrung) dieser Besetzung vom Basiscamp aus zu stemmen. Dazu fehlen in den kommenden Tagen zu viele Menschen. Zusätzlich sind die Wind- und Temperaturverhältnisse hier so extrem, dass eine längerfristige Besetzung schwierig werden könnte. Auch darf man nicht vergessen zu diesem Zeitpunkt waren persönliche Gegenstände wie Handy oder Geldbörse auf Besetzungen tabu. Trotz den schlechten Bedingungen wollten ein paar wenige Menschen diese Besetzung aufrechterhalten. Ohne Unterstützung von außen. Dem Rest der Bewegung war das unvorstellbar.
Die anfängliche Gruppe bestand aus einer Handvoll Menschen und war zufällig zusammengewürfelt. Sogar zwei Menschen aus Tschechien konnten für eine ganze Woche mithelfen.
Die Campsprache war Englisch, weswegen zuerst der Name Desert-Camp bekannt wurde.
Durch die tschechische Unterstützung war klar, dass die Besetzung mindestens eine Woche lang gehalten werden kann. Was danach passiert, war unklar.
Denn sobald weniger als drei Personen vor Ort waren, wäre diese geduldete Versammlung von der Polizei aufgelöst worden. Das bekamen die Besetzenden häufig genug von Überraschungsbesuchen der Polizei zu spüren.
Dadurch hatten sich über die Folgetage schon mehrere wichtige Anhänger*innen gefunden, die bis zur Räumung die Besetzung regelmäßig unterstützten und dort lebten. Ein Gruppengefühl entstand.
Zum Abschluss des Besuchs der tschechischen Aktivist*innen wurde samstags zu einer Baumpflanzung und zum Bannermalen in der Wüste eingeladen auf "das größte Banner Österreichs", wie auf dem Bild zu sehen.
Seitdem gibt es einen regen Kontakt zwischen tschechischen Aktivist*innen und der LobauBleibt Bewegung.
Nach einer Woche gab es tatsächlich genug personelle Ressourcen für eine weitere Woche.
Glücklicherweise waren viele Anrainer*innen an der Hausfeldstraße enorm erfreut, dass nun endlich auch die Baustelle vor ihrer Haustüre besetzt wurde. Sie haben die fehlende Versorgung des Basiscamps ersetzt. So hat die Wüste die ersten Wochen nicht nur überstanden, sondern auch viele neue Besetzer*innen gewonnen, die mitgeholfen haben die Wüste zu dem zu machen, was sie bis zum 1. Februar war.

#History
#Wüste
Schule besetzen:

Die neue Jugendbewegung @Erde.brennt.at kündigt an: Schule besetzen - Zukunft schreiben!

Die Erde brennt, sie wird überflutet, sie trocknet aus. Das kapitalistische System, das Profit vor das Wohl von Mensch und Umwelt stellt, steuert direkt auf eine Katastrophe zu. Schon jetzt häufen sich die Krisen – und es wird so nur schlimmer werden. Schon mehr als 3 Jahre ist es her, dass Fridays for Future für Klimagerechtigkeit zu Schulstreiks und Demos aufgerufen hatte. Doch trotz der tausenden Menschen auf der Straße und den klaren Fakten, die zeigen wie ernst die Lage ist, handelt die Politik nicht oder viel zu wenig. Wissenschaftler*innen und wir junge Menschen, die wirksame Maßnahmen fordern, werden ignoriert. Doch die egoistische, profitgetriebene Politik, die seit Jahrzehnten in Österreich geführt wird, hat ihre Folgen. Durch die bestehende Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sind wir tief in eine Energiekrise geschlittert. Wie auch bei der Klimakrise ist die einkommensschwache Bevölkerungsschicht am stärksten betroffen. Während die Regierung von Hausverstand und Zähne zusammenbeißen spricht, werden sich nicht Wenige die Frage stellen müssen: Heizen oder Essen?
So kann es nicht weitergehen. Der Kampf gegen die Klimakrise ist ein sozialer Kampf. Darum sagen wir alle gemeinsam: Es reicht! Schule besetzen und Zukunft schreiben. Für weiter Infos schreibt ihnen gerne eine Nachricht per DM!

Folgt ihnen auf ihren Social Media Kanälen um nichts zu verpassen!

Instagram: erde.brennt.at
Twitter: @erdebrennt_at
🤫 pssst: Morgen ist Klimastreik! 😍

Am Freitag, der 23.9., heißt es wieder: Ab auf die Straße für Klimagerechtigkeit!
Mit der Forderung #PeopleNotProfit werden wir auf der ganzen Welt die Straßen fluten. 🌏🌎🌍

In Wien ist der Treffpunkt um 13:00 bei Wien Mitte/Landstraße. Von dort aus geht der Demozug über den Ring zum Held*innenplatz, wo es bis 19:00 Uhr ein buntes Programm mit Reden und toller Musik gibt! Es gibt auch einen antikapitalistischen Block, der trifft sich um 13:00 bei der Gigergasse Ecke Landstraßer Hauptstraße.
Eine Auflistung der Streiks in anderen Städten in Österreich findest Du hier: https://fridaysforfuture.at/events/weltweiter-klimastreik-23-09-2022

Knöcheltief in der Energiekrise spüren wir: der Ausstieg aus fossilen Energieträgern ist nötiger denn je!
Denn weder wollen wir mit Öl & Gas autoritäre Regime finanzieren, noch dürfen wir es zulassen, dass durch neue Investitionen in Fracking die Klimakrise noch extremer befeuert und Regionen im Globalen Süden zerstört werden.
Während die Bundesregierung fossile Konzerne und Infrastruktur weiter subventioniert, fordern wir erneuerbare und leistbare Energiegewinnung.

Für eine klimagerechte und soziale Wende haben wir in Hirschstetten die Baustellen besetzt, und dafür werden wir auch morgen auf der Straße sein!

#PeopleNotProfit!
Keep it in the ground!