Benjamin Kaiser
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Autor, Katholik, Medizintechniker, Vater von fünf, lebt in GB Mein Buch „Kulturmarxismus
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Warum merkt die Masse der Europäer eigentlich nichts davon, dass die westliche Zivilisation längst im Untergang begriffen ist? Und warum leben wir mitten in einer zerfallenden Kultur nicht wie die Warlords in „Mad Max“?

Weil komplexe Gesellschaften selten auf dramatische Weise mit einem Schlag untergehen. Niedergang hat oft viele Ursachen: moralische Korruption der Eliten, Inflation, Krieg, (sexuelle) Dekadenz, Verlust des Glaubens, Völkerwanderungen, Seuchen.

Komplexe Zivilisationen können einzelne Destabilisierungen überstehen – mehrere gleichzeitig jedoch nicht.

Vor allem aber scheitern Gesellschaften daran, dass der Wille, der gemeinsame Ethos, sie aufrechtzuerhalten, schwindet. In Massenmedien und Politik hat sich längst eine antideutsche und auf Europa übertragen, antiweiße Gesinnung durchgesetzt. Ferner bricht die Wirtschaft an der Last an Steuern, Vorschriften und Bürokratie zusammen.

Der Zusammenbruch einer Zivilisation ist entsprechend meist ein langsamer, schleichender Vorgang. Die Energieversorgung zum Beispiel verschlechtert sich allmählich und bei der Deutschen Bahn sind Verspätungen die neue Normalität.

So verlief auch der Fall Westroms weitestgehend schleichend: Für viele änderte sich kaum etwas – außer, dass Waren knapp wurden, Wasseranlagen versagten, Handwerker Gebäude und technische Installationen nur noch reparieren, aber nicht mehr auf dem alten Niveau neu bauen konnten und der vorherige Luxus einem neuen Pragmatismus weicht:

Swimmingpools wurden in Westrom zu Schweineställen, vormals prächtige Villen zu Ställen. Diese Veränderungen erschienen den Menschen anfangs sinnvoll, bis niemand sich mehr an bessere Zeiten erinnern konnte.

Diese allmähliche Erosion sorgte aber schließlich für einen vollständigen Zusammenbruch. Bauwerke wurden ausgeschlachtet, das zivilisatorische Wissen und der Wille, sich über das Niedrigste zu erheben, gingen verloren.
Eine Bürokratie ist ein sich selbst vermehrendes System, das, je größer es wird, desto ineffektiver arbeitet. Nur zwei kleine Beispiele:

2024 flossen von rund 10,7 Milliarden Euro, die für Jobcenter vorgesehen waren, nur etwa 3,8 Milliarden Euro direkt in Arbeitsförderung oder Qualifizierung. Der Rest, also über sechzig Prozent der Mittel, ging in Verwaltung, Sachkosten und bürokratische Abläufe.

Ein anderer Fall ist aktuell der Kauf von 17.000 unbrauchbaren Smartphones für 35 Millionen Euro durch das Finanzministerium. Erst nach der Anschaffung stellte das Ministerium fest, dass die Telefone für den geplanten Einsatz überhaupt nicht zu gebrauchen sind. Solche „Fehlkäufe“ sind jedoch inzwischen kein Ausrutscher mehr, sondern die Regel, einzig verschleiert durch den Fakt, dass in einem ehemals sehr vermögenden Land wie Deutschland immer noch irgendwo Geld „hergezaubert“ werden kann.

Bild: Szene aus Terry Gilliams Film Brazil.
Eine traurige Lehre aus der blutigen Geschichte der Menschheit ist, dass die Ressourcen des einen Volkes immer die Begehrlichkeiten anderer Völker erweckten. Das reicht von Raum, über Arbeitskräfte, Frauen und Kinder, über bewegliche Güter bis hin zur Infrastruktur. Die einzige Chance, sich vor einer Landnahme und Eroberung durch andere Völker und Kulturräume zu schützen, ist, im Falle einer Invasion, diese mit aller Kraft zurückzudrängen, so dass den Invasoren klar wird, dass sie jedes weitere Vorrücken notfalls mit Blut werden bezahlen müssen.

Verrückterweise hat der heutige Westen diese grundsätzliche Erkenntnis nicht nur „vergessen“. Laut unserer westlichen Eliten haben wir offen, tolerant, freundlich, einladend und mitfühlend zu sein. Gegenteilige Beweise können sich bis zur Decke türmen, nichts wird „uns“ davon überzeugen, dass andere Gruppen uns Schaden zufügen könnten. Deshalb werden schon die Kinder im Westen einer Gehirnwäsche unterzogen:

Wir werden unsere Kultur nicht verteidigen;
wir werden unser Erbe nicht verteidigen;
wir werden unseren Glauben nicht verteidigen;
wir werden unsere Frauen nicht verteidigen;
wir werden unsere Kinder nicht verteidigen, denn würden wir dies tun, wären wir nicht mehr „offen und tolerant“.
Der zunehmende kulturelle Verfall Westeuropas ist auch ein Verfall der Weiblichkeit. Thomas Mann spricht noch von der „femme enfant“ und der „femme fragile“ als neuen Frauentypen, denen die Weiblichkeit in ihrer Fülle schon abhanden gekommen ist. Doch die Entweiblichung der Frau erlebte mit ihrer totalen Scheinpolitisierung in den westlichen Postdemokratien erst ihren Höhepunkt.

„Kampf gegen Rechts“ und „Kampf gegen toxische Männlichkeit“ sind vor allem ein spiegelbildlicher Kampf gegen das eigene Frau-Sein und Mutter-werden-können. Im Sinne einer seelischen Autoimmunerkrankung bekämpfen Frauen, die gegen das männliche Prinzip kämpfen, eigentlich ihre eigene Weiblichkeit.
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Pinchas Goldschmidt, Vorsitzender der europäischen Rabbinerkonferenz, spricht ganz selbstverständlich davon, dass man eine Allianz mit den sonst doch so verhassten Muslimen eingehen müsse, um den Widerstand der europäischen Völker gegen die Ersetzungsmigration zu brechen. Erschreckend überdies, dass von uns nur noch als den „alten Europäern“ gesprochen wird, deren Platz ganz selbstverständlich von den „neuen Europäern“ eingenommen wird.

Deutsche Kirchenvertreter könnten übrigens den gleichen niederträchtigen Stuss von sich geben. Dennoch sehe ich hierin eine deutliche Warnung an alle, die „Antisemitismus“ bei muslimischen Übergriffen auf Juden schreien und glauben, Israel oder die USA würden uns im Kampf gegen die Ersetzungsmigration zur Seite stehen: Deutsche Interessen, sowie die Interessen der Völker Europas, können nur wir selbst vertreten. Den Vertretern aller anderen Völker sind wir mehr oder minder egal oder sie arbeiten aktiv an unserer Ersetzung.
Junge Frauen werden in die politische Linke nicht argumentativ oder ideologisch, sondern emotional eingebunden und hier radikalisiert. Dies geschieht durch linke und linksradikale Strukturen systematisch und bewusst. Hierhinter steht das starke Bedürfnis junger Frauen nach Zugehörigkeit und moralischer Sinnstiftung in einer „emanzipierten Gesellschaft“, in der Mutterschaft, Kinder und Familie nicht mehr als Erfüllung, sondern als Hindernisse auf dem Weg zur Selbstverwirklichung vermittelt wurden.
Die Völker Europas gehen nicht an einem „irrationalen Rassismus“ zugrunde, sondern aufgrund der ihnen aufoktroyierten Toleranz.
Bös gesagt: Der Kriegseintritt der USA 1917 in den Ersten Weltkrieg hat den europäischen Völkern das Genick gebrochen. Hiermit wurde nicht nur verhindert, dass es 1918 zu einem gesichtswahrenden Frieden für Deutschland kam, sondern die USA wurden Hegemon.

Ohne den Kriegseintritt der USA hätte es keinen Nationalsozialismus und keinen Zweiten Weltkrieg gegeben. Es hätte in Deutschland auch keinen Antisemitismus in der Form gegeben, wie er sich als Folge des weitverbreiteten Glaubens herausbildete, der Kriegseintritt wäre mit der Balfour-Erklärung erkauft gewesen.

Deutschland wäre heute noch eine Monarchie und die Europäer wären selbstbewusste Völker, technologisch und kulturell führend, und eine durch US- und EU-Eliten betriebene Ersetzungsmigration nicht mehr als Stoff für dystopische Science-Fiction.
Aus der amerikanischen Soziologie stammt übrigens der Begriff Anarcho-Tyrannei für ein System, in dem Jugendbanden am hellichten Tag, ohne dass der Staat eingreift, die Bürger tyrannisieren, während gleichzeitig dem Bürger Hausdurchsuchung und Haft drohen, sollte er diese Zustände mit deutlichen Worten kritisieren.

Hauptursachen für das Entstehen einer Anarcho-Tyrannei sind, dass sich in Verwaltung, Parteien und Regierung ein eher mediokrer Menschenschlag breitgemacht hat, dessen einziges Talent darin besteht, in einem bürokratischen Apparat Karriere zu machen.

Eine wichtige Voraussetzung, um jedoch in Parteien oder der Verwaltung Karriere zu machen, ist die richtige ideologische Ausrichtung. So kommt es, dass ein äußerlich biederer Typ wie der CDU-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, linksradikale Ansichten vertritt und ein scharfes Vorgehen gegen regierungskritische Medien fordert, während er gleichzeitig alles tut, um die Taten krimineller Migranten unter den Teppich zu kehren.

Jemand wie Daniel Günther handelt dabei jedoch nur systemkonform. Denn ohne diese ideologische Ausrichtung ist nicht nur keine Karriere möglich, diese Apparatschiks werden durch das System auch noch für ihr ideologisch einseitiges Handeln mit einem Aufstieg auf der Karriereleiter belohnt.

Gleichzeitig leben die Verantwortlichen in materiell so guten Verhältnissen, dass sie vor den Folgen ihres Handelns weitestgehend geschützt sind und die aktuellen Probleme gar nicht wirklich bis zu ihnen vordringen.
Die durch Schule und Massenmedien herangezüchtete Vorstellung, sich in einem ewigen Widerstand gegen „1933“ zu befinden, bietet vielen Menschen eine sinnstiftende und entlastende Rolle an. Das Pathologische manifestiert sich dabei primär in der Entfremdung von der Realität, in der Flucht in einen Film, der 1933 anfängt, bis 1945 läuft, um dann sofort wieder im Jahr 1933 von vorn anzufangen.

In diesem Film geht es schon lange nicht mehr um „Vergangenheitsbewältigung“, denn unter keinen Umständen soll die Vergangenheit „bewältigt“ werden; vielmehr soll sie in fiktionalisierter Form für alle Zeiten zementiert werden: Denn ein Ende des Films käme nicht nur einem Ende des eigenen Lebenssinns gleich, es hieße, sich einzugestehen, Opfer einer billigen Manipulation geworden zu sein.
Die Massenmigration junger Männer aus dem muslimischen Kulturkreis mit anschließendem Familiennachzug ist ein sozialdarwinistisches Projekt. Überleben werden nur die Stärksten. Gleichzeitig verdienen sich diejenigen, die uns das als „Menschlichkeit“ oder „Nächstenliebe“ verkaufen, hieran eine goldene Nase.
Ein Zeichen des nahenden Sturms ist, dass selbst in dem kleinen Schwarzwalddorf, in dem ich aufwuchs, ein junger Afrikaner nun rastlos, hin und her über die einzige Straße treibt, lauthals in seinem Pitinègue-Französisch in ein Handy blökt, und wütend in eine Welt starrt, die er verachten muss, da er sie nicht begreifen kann.
Der Fetischtanz des Mainstreams um den Nationalsozialismus hat weder etwas mit „Aufarbeitung“ noch etwas mit „Gedenken an die Opfer zu tun“. Der einzige Grund, weswegen zwanghaft genau dieser Abschnitt der Geschichte Tag für Tag ausgegraben wird, ist, dass der Nationalsozialismus immer noch als wichtigste Trumpfkarte gilt, die Deutschen daran zu hindern, erneut eine positive Selbsterzählung zu entwickeln, Einheit und Liebe für das Eigene als Stärke zu begreifen und die Sehnsucht nach einer „Erlösung von der Schuld“ durch Ersetzungsmigration als aufgepropft zu erkennen.

Hinzu kommt, dass ein Diskurs zu Hintergründen, Ursachen und Fakten, der zu einem Verständnis dieser Zeit führen könnte, in Deutschland nicht möglich ist.

Bild: Straßenkampf zwischen KPD und NSDAP 1933.
Man ist gerade dabei, Westeuropa in ein ethnokulturelles Pulverfass zu verwandeln, wie man es in Europa bisher nur vom Balkan und seinen blutigen Konflikten kannte.

Bundesdeutsche Soziologen und Historiker klatschen dazu Beifall, als ob es kein Morgen gäbe. Dabei könnten es diese Leute besser wissen, haben aber entweder Angst, den gutbestallten Posten zu verlieren, oder belügen sich in einem Akt der kognitiven Dissonanz selbst.

Hieraus erwächst ein nicht unwesentlicher Teil der Verachtung, die viele heute der Akademikerkaste entgegenbringen.
Um 30 bis 40 Cent sind die Spritpreise in Deutschland binnen einer Woche gestiegen. Aber nicht in Polen. Dabei kommt der Treibstoff aus derselben Brandenburger Raffinerie.
„Das ist reine Abzocke“

„Es gibt überhaupt keinen Grund momentan, die Preise zu erhöhen“, sagt der Tankstellenpächter-Verband angesichts voller Tanklager. „Das ist reine Abzocke“, schimpfte Verbandschef Herbert Rabl im B.Z.-Interview.
GLÜCKWUNSCH!!!
Was noch vor wenigen Jahren als undenkbar galt, ist nun Realität geworden: Die AfD hat bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 im Wahlkreis Mannheim I ein Direktmandat errungen. Ein Ergebnis, das wie ein politisches Erdbeben durch das einstige grün-schwarze Musterländle hallt – und das die etablierten Parteien in eine unangenehme Erklärungsnot bringt.
Quelle: Kettner
Am Montag reist der syrische Machthaber Jolani auf Einladung von Bundeskanzler Friedrich Merz nach Deutschland.

In den vergangenen Nächten verübten in Syrien Terrorgruppen aus dem Umfeld Jolanis – Anhänger des IS und von Al-Qaida – grausame Übergriffe auf Christen.

Dabei wurden Gläubige attackiert, ihre Häuser und Geschäfte geplündert. Ziel dieser Gewaltakte ist es offenkundig, Christen zu vertreiben und ihnen Hab und Gut zu entreißen.

Man muss sich das vergegenwärtigen: Der Bundeskanzler und Vorsitzende der sogenannten Christlich Demokratischen Union bittet einen Mann ins Land, unter dessen Verantwortung Christen und andere Minderheiten gefoltert, ermordet, enteignet und vergewaltigt werden – und der selbst über Jahre direkt an diesen Verbrechen beteiligt war.
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