Einst galt der Beifuß als die Mutter aller Heilpflanzen, ein Geschenk der Großen Mutter an die Welt. Hieraus leitet sich auch der Name ab: Artemisio = Artemis. Als Frauenkraut war er den Göttinnen der Geburt und der Weiblichkeit geweiht. Er gilt als wehenfördernd und soll die Geburt fördern. Zusammen mit Labkraut, Kamille und Johanniskraut gehörte der Beifuß zu den Bettstrohkräutern. In der germanischen Mythologie ist das Kraut den Donnergott Donar / Thor geweiht, der einen von Zwergen geflochtenen Zaubergürtel aus Beifuß trägt, Meginjard. Dieser Gürtel stand in dem Ruf, die körperliche und sexuelle Kraft zu vervielfachen. Wer ähnliche Kräfte haben wollte, knüpfte sich kurzerhand eine Nachbildung. Das Flechten beruht auf einer uralten magischen Tradition, dem Nestelknüpfen, mit dem Bindungen und Zauber gestärkt oder, öffnete man die Knoten, gelöst werden sollten. Noch heute werden in der Sonnwendnacht am 21. Juni Gürtel geflochten, denen man besondere Stärke nachsagt. Ins Wendefeuer geworfen, sollen sie ihren Eigentümer von allem Negativen befreien. Die Kelten nannten ihn Bricumum (Briga / Brigo = Macht, Kraft) und verwendeten ihn, um den „Mut des Kriegers“ zu wecken.
🔥 Während der zwölf Rauh- und Mittsommernächte wurde zum Schutz von Haus und Hof Beifuß verräuchert. Diese Nächte stellten magische Zeiten dar, Grauzonen, in denen die Welt der Menschen mit der Anderswelt verschmolz. Ebenso wurde bei anderen Schwellenereignissen wie Geburt und Tod mit Beifuß geräuchert um Unheil abzuwehren. Darüber hinaus fördert Beifuß die Hellsichtigkeit, erleichtert Astralreisen und bringt prophetische Träume. Sein Rauch wird zur Reinigung von magischen Spiegeln und Kristallkugeln verwendet. Am Körper getragen zieht er die Liebe an und fördert die Fruchtbarkeit. Er schützt den Reisenden und wehrt Unglück, negative Energien und Wesenheiten ab. In die Schuhe gelegt soll er vor Müdigkeit bewahren. Im Mittelalter verabreichte man Extrakte aus der Pflanze gegen Gift, böse Geister, Dämonen oder gar den Teufel selbst. Dazu wurden die Wurzeln ans Haus genagelt. Als Mugwurz (Machtwurz) nutzte man den Beifuß zur Suche nach dem Haselwurm um sich die sagenhaften Fähigkeiten anzueignen.
✍️ Der grüne Hain
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Julmonat
Julmonat oder Julmond ist aus dem Schwedischen ("Jul" = Rad) übernommen, von Turnvater Jahn bei den Turnern eingeführt. Jul, das germanische Fest der Wintersonnenwende am 21. 12., geht auf das altnordische Wort "jol" zurück.
Der letzte Monat des Jahres war das frühere Jul (se Aerra Geola), in das die Wintersonnenwende und das Julfest fielen. Im Althochdeutschen hieß der Monat Heilagmanod, im Bauernkalender Christmonat. Der isländische Name hrútmanuðr wiederum bedeutet Widdermonat.
Die älteste deutsche Bezeichnung des Dezembers ist Heilagmanoth, heiliger Monat. Wie auch beim November kommen die Begriffe Wintermonat (anderer Wintermonat), Wolfmonat sowie Schlachtmonat vor. Auch der Name Schweinemonat ist belegt, vielleicht ein Hinweis auf den Gott Freyr, der zum Julfest verehrt wird und dessen heiliges Tier das Schwein ist. Das Julfest, das wichtigste der acht Jahresfeste, gibt dem Dezember auch den Namen Julmonat, ein Begriff, der noch heute in Skandinavien üblich ist.
Neumond im Dezember 2024 am Sonntag 01. Dezember 2024 – 07:22 Uhr
Vollmond im Dezember 2024 am Sonntag, 15. Dezember 2024 um 10:02 Uhr
Yule - Wintersonnenwende Samstag, 21. 12. 2024, 10:20 MEZ
Mittwinter/Jul / Yul
Termin: Wintersonnenwende, meist am 21. Dezember
Beginn des männlichen Sonnenjahres. Davor sind die 12 Sperrnächte, wo jeder für 1 alten Monat steht. In dieser Zeit finden die Vorbereitungen für das Fest statt und alle Arbeit muß bis Jul getan sein, denn zu Mittwinter ist das alte Jahr vorbei und die 12 Rauhnächte beginnen, die durchgefeiert werden. Jeder dieser Nächte steht für einen zukünftigen Monat, daher wird jetzt die Zukunft vorausgesagt in Form von Runenwerfen, Träume deuten, Getreide säen, Bleigießen…
Zu Mittwinter ist der kürzester Tag und die längste Nacht, danach werden die Tage langsam wieder länger. Zum Julfest findet die Götterdämmerung/Ragnarök statt. Im Kampf gegen die Riesen verlieren alle Götter ihr Leben. Nur Odin’s Zwillingssöhne Vidar & Vali überleben, die den Vater & ihren Bruder Balder rächen, sowie Thor’s Söhne Modi & Magni, die Mjöllnir bewahren konnten. Balder kehrt wieder und mit seiner Wiedergeburt siegt das Licht wieder über die Dunkelheit und neues Leben kann erstehen.
Neumond Im Zeichen von Uruz opferst Du Dich auf, bis zur Selbstaufgabe. Achte auf Dich und Deine Umgebung.
Der Auerochse war in nordischen Völkern ein
mächtiges Totemtier.
Hier ist es wichtig das Wort Stärke gut zu definieren.
Stärke ist weder Stolz, noch Dominanz, sondern das Akzeptieren des Ichs und der Selbstliebe.
Nur zusammen mit Schwäche kann Stärke existieren.
Nur wer seine Schwächen kennt und bezwingt, kann stark sein.
Konzentriere dich auf deine Ziele und auf dich selbst, lass dich nicht unterdrücken.
Vorsicht vor negativen Einflüssen.
Vollmond Wenn Du im Zeichen von Fehu stehst, bist Du ein Mensch der Selbstbestimmung und der Selbsterkenntnis.
Für nordische Völker war das Vieh ein Zeichen des Reichtums und das Rind war ein heiliges Tier.Allerdings vergeht der materielle Reichtum und nur der spirituelle Reichtum bleibt bestehen.
Jeder Mensch hat viele Gaben, viele bleiben dabei unbewusst.
Vorsicht vor falschen Freunden und Energieverschwe
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1.
Es gibt so viele angebliche „Dos & Don’ts“ während der Rauhnächte – lass dich davon nicht noch zusätzlich verrückt machen.
Wenn du waschen musst, dann musst du eben waschen. Dieser Brauch sollte ursprünglich Ruhe in diese Zeit bringen damit die Frauen nicht bei Wind und Wetter am eiskalten Fluss die Wäsche waschen. Dieses Tabu sollte es einfacher machen am Ende des Jahres zur Ruhe zu kommen, nicht schwieriger.
Es besteht auch kein Grund, täglich und womöglich in Hektik stundenlang das Haus zu räuchern.
Wende dich in dieser Zeit nach innen und nicht nach außen.
2.
Es ist aber kein Gesetz, das du buchstabengetreu befolgen musst. Lass die Dinge weg, die dir und den deinen nicht guttun. Praktiziere statt dessen die Dinge, die dir Freude machen, und dir helfen in die Stille und zu dir selbst zu finden.
3.
Die Rauhnächte sind ein Zeitraum, ein Fenster, das sich langsam öffnet und langsam schließt. Du kannst sie so oder so oder ganz anders berechnen. Bleib gelassen und finde die Rauhnächte, die für dich stimmen. Probiere aus und lass auch mal fünfe gerade sein.
4.
5.
Hast Du Lust, zusammen mit mir dieses Jahr durch die Rauhnächte zu gehen?
Alle Infos hier:
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In der Silvesternacht besucht uns der Neumond dann erneut - ein sogenannter "blauer Neumond"
Wir senden Dir viel LICHT und ERDUNG und wünschen einen wunderschönen Start in den Dezember.
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Der Dezembervollmond ist ein erhabener, ruhiger Mond voller Frieden, Hoffnung und Vorfreude. Volkstümlich bezeichnet man ihn als Eichenmond, denn der Eichenkönig, der Herrscher des Sonnenhalbjahres erblickt das Licht der Welt. Einige nennen ihn Mond der langen Nacht. Und obwohl die kältesten Tage erst noch kommen, ist der Dezembervollmond auch als Kaltmond bekannt.
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Der Name Dezember leitet sich ab vom lateinischen Wort DECEM für zehn, denn der Dezember war der zehnte Monat im römischen Kalender.
Alte Namen wie Heilagmanoth, Heiligmond, Heilsmonat, Heiliger Monat, Weihnachtsmonat, Julmanoth (altgermanisch), Julmonat, Julmond, Jolemoane (Norwegen), Julmānad (Schweden) und Juulemaaned (Dänemark) weisen hin auf das größte germanische Fest, das Julfest. Wolfsmond und Wolfsmonat stehen symbolisch für die Dunkelheit, die das Licht verschlingt. Schlachtmond, Speckmaen (norddeutsch), Schmeermonat (Niederlande), Mörsugur (Island), Schweinemonat deuten auf das Schlachten in diesem Monat. Weitere Namen aus alten Kalendern sind Haetmond (wie der Januar) und aus Holstein Hasenmaen.
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Der Krampus ist im Alpenraum u.a. eine Gestalt, die den Nikolaus begleitet. Das Brauchtum findet sich in Bayern, Österreich, aber auch in Ungarn, Tschechien und Slowenien. In Felle gehüllt und mit gruseligen Masken das Antlitz verbergend, sorgt der Krampus nicht nur bei Kindern für ein Furchterlebnis. Am Abend des 5. Dezember stellt er den strafenden Aspekt der Nikolausgestalt dar: Er schlägt unartige Kinder mit seiner Rute oder steckt sie gar in seinen Sack und nimmt sie mit.
Krampus leitet sich ab von altdeutschen Krampen = Kralle. Andere Herleitungen sehen aber auch eine Verbindung zum bairischen Krampn, was etwas Verdorrtes oder Verblühtes meint. Beides zeigt den Krampus als einen typischen Winterdämon, der deutliche Bezüge zu den Perchten hat. Als Begleiter des Nikolaus steht er auch in Beziehung zum in Nord- und Nordwestdeutschland verbreiteten Knecht Ruprecht. Allerdings können – je nach örtlichem Brauchtum – Krampusse auch in größeren Gruppen auftreten. Ähnliche Gestalten sind der schwäbische Pelznickel oder der Schweizer Schmutzli.
Die Rute des Krampus, die ja oft auch Nikolaus selbst bei sich hat, wurde erst später zu einem Bestrafungsinstrument. Ursprünglich wurde mit dem Schlag der Weidenrute die Fruchtbarkeit des Baumes übertragen. Die Rute war also vielmehr Segens- als Bestrafungsinstrument. Das Mitnehmen der Störrischen wiederum setzt eine Beziehung zur Wilden Jagd - dem Ahnenheer - , die von Odin angeführt wird: Jeder, der sie schaut, wird mitgerissen. Hier verschmelzen Ursprünge der Nikolausgestalt mit der wilden Naturkraft. So ist der Krampus Naturgeist, Ahne, und Kraft der Elemente in einem. Interessanterweise gibt es keine mir bekannte Sage, wie der Krampus (nicht Knecht Ruprecht!) zum Nikolaus begleiter wurde, nur darüber, welche furchteinflößenden Taten er vollbringt. Dies deutet darauf hin, dass der Krampus eine zutiefst archetypische Kraft ist, die weit vor der Personifikation wurzelt. Der Krampus – vor allem wenn er in Gruppen auftritt – ist die der scheinbar ruhigen und stillen Winternatur innewohnende wilde Urkraft der Erde selbst, die von den Ahnen und Naturgeistern getragen und vermittelt wird. Er bereitet im tiefsten Winter die unbändige Fruchtbarkeit des Frühjahrs vor. Als Urgewalt sollte man dieser Kraft jedoch nicht zu nahe kommen!
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Weitverbreitet ist das Nikolausbrauchtum, einen Stiefel vor die Tür zu stellen, um vom Heiligen allerlei Geschenke zu erhalten (Einlegebrauch). Weniger bekannt ist die Tradition des Schiffchensetzens: Dabei wird kein Stiefel vor die Tür gestellt, sondern ein kleines Schiff gebastelt und schwimmen gelassen, in das der Nikolaus die Gaben legen möge. Lässt sich hier eine Verbindung ziehen zum karnevalesken carrus navalis („Schiffskarren“)?
Nikolaus von Myra ist keine heidnische Figur, sondern ein antiker Missionar, der um das Jahr 300 gelebt hat und den geweihten Baum der römischen Diana fällen ließ. Wer sich indes auf vorchristliche Vorstellungen zurückführen lässt, ist der in Fell und Stroh gehüllte Sklave dieses Kirchenheiligen, der gefürchtete Knecht Ruprecht (auch Pelzpercht oder Pelzbock genannt): „Er ist aber nur der Kirche zum Knechte und zum Popanz herabgewürdigt worden. Ursprünglich war er, gleich dem Pelzmärte, ein hoher heiliger Gott, und zwar, wie sein Name Ruprecht, Hruodperaht, das heißt Ruhmespracht, rathen läßt, kein anderer, als der strahlende, ruhmreiche, gewaltige Göttervater Wuotan”.
Jacob Grimm weist darauf hin, dass man sich Knecht Ruprecht im 16. und 17. Jahrhundert noch als einen „lustigen Narren“ vorstellte, und Wilhelm Mannhardt erinnert daran, „daß St. Niklas, Knecht Ruprecht, Pelzmärte usw. mit Schellen behangen auftreten“ und als „Vegetationsdämonen“ fungieren: „Auch im deutschen und englischen Fastnachtsbrauch trägt der den halmgestaltigen Dämon des Getreides darstellende Mensch eine Glocke auf dem Rücken. Ich schließe daher, daß Glocke oder Schelle zur ursprünglichen Darstellung des Wachstumsgeistes gehören‘. Nicht zufällig erinnern Nikolausumzüge stark an Fastnachtsprozessionen: Insbesondere im Alpenraum wird der Heilige von einer Reihe furchteinflößender und teuflischer Figuren begleitet. Vermummt mit Ziegenfell und Hörnermasken folgen sie - Knechte, Krampusse und Klausen - dem Nikolaus, weshalb dieser Tag auch „Krampustag“ genannt wird.
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Zu Advent winden wir bei uns jedes Jahr einen Kranz aus Fichtengrün, binden ihn mit rotem Band und setzen vier rote Adventskerzen darauf. Der Brauch ist alt und völlig im Einklang mit den kulturellen Wurzeln der Alteuropäer. Es ist das Sonnenrad mit den vier Kardinalpunkten, den Tagnachtgleichen und Sonnenwenden. Das Grün symbolisiert das ewige Leben, den Fluss der ätherischen Lebenskräfte; das Rot ist – wie das Blut – Träger der Seele; die vier Kerzen, sind die vier Jahreszeiten, die vier Lebensalter, sie sind Morgen, Mittag, Abend und Mitternacht; und die Lichterflamme ist das Licht des göttlichen Geistes, das in uns brennt.
Ich wünsche euch einen schönen ersten Advent
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Die Germanen waren keine Horden Wilder, wie es heute gern dargestellt wird.
Der römische Geschichtsschreiber Tacitus:
Die Germanen leben in den Schranken der Sittsamkeit. Ihre Ehen halten sie streng ein und geben sich mit einer Frau zufrieden. Ehebruch kommt bei diesem so zahlreichen Volk nur sehr selten vor. Bei ihnen vermögen mehr die guten Sitten, als anderswo gute Gesetze. Niemand übertrifft die Germanen an Treue.
Der Germane behandelt seine Frau wie etwas Heiliges und schreibt ihr prophetische Kräfte zu, berücksichtigt ihren Rat und achtet ihren Willen. Wenn im Kampfe Schlachtreihen wankten und schon halb besiegt waren, machten Frauen, die tapfer an der Seite ihrer Männer kämpften, lautstark auf ihre kommende Gefangenschaft aufmerksam, was den Männern zu plötzlicher, ungeheurer Stärke verhalf.
Auch heute lieben wir Germanen unsere Frauen noch so, sie sind der Grund, warum wir bereit sind zu kämpfen.
Die Liebe und Hingabe einer aufrichtigen Frau ist für einen Germanen das höchste Glück !
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Kenaz ist die Rune des Lichts, das schwierige und verwirrende Situationen erleuchtet. Erkenntnisse werden gewonnen und führen zu positiven Wendungen. Es zeigt sich ein Licht am Ende des Tunnels und im richtigen Moment hat man die passende Idee. Alles kann bewältigt werden, wenn das innere Feuer brennt und Leidenschaft für eine Sache besteht.
Erleuchtung, Erkenntnisse, Lebenslicht, Überwindung von…, Selbstbewußtsein, Aufmerksamkeit, Leidenschaft, Begeisterung, Selbsterkenntnis
Die Erkenntnis von etwas Neuem
ist ein Anfang einer neuen Phase.
Du verstehst das Leben immer besser.
Erweitere deine Erkenntnis mit Weisheit und missbrauche die Macht nicht, sondern unterstütze das Gute und helfe Schwächeren ("Nichterleuchteten").
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Können wir uns die Wiederbelebung heidnischer Sensibilität in einem Zeitalter vorstellen, das so sehr vom jüdisch-christlichen Monotheismus durchdrungen ist und so eifrig an den Grundsätzen der liberalen Demokratie festhält?
Im Volksmund mag das Wort ›Heidentum‹ manche zu Spott und Gelächter veranlassen. Wer will denn schon mit Hexen und Hexerei, mit Zauberei und schwarzer Magie in Verbindung gebracht werden? In einer Zeit des Kabelfernsehens und der „intelligenten Waffen” Tiere oder Pflanzen zu verehren oder Hymnen an Wotan oder Zeus zu singen, verheißt nichts Gutes für eine ernsthafte intellektuelle und akademische Auseinandersetzung.
Doch bevor wir beginnen, das Heidentum zu verachten, sollten wir einen Moment innehalten. Heidentum ist nicht nur Hexen und Hexengebräu; Heidentum bedeutet auch eine Mischung aus hochspekulativen Theorien und Philosophien. Heidentum ist Seneca und Tacitus; es ist eine künstlerische und kulturelle Bewegung, die unter dem Banner der Renaissance über Italien hinwegfegte.
Heidentum bedeutet auch Friedrich Nietzsche, Martin Heidegger, Charles Darwin und eine Vielzahl anderer Denker, die mit dem westlichen Kulturerbe verbunden sind. Zweitausend Jahre Judentum und Christentum haben nicht darüber hinwegtäuschen können, daß das heidnische Denken noch nicht verschwunden ist, auch wenn es oft von den monotheistischen Religionen und ihren säkularen Ablegern verwässert, unterdrückt oder verfolgt wurde.
Zweifellos würden viele zugeben, daß im Bereich der Ethik alle Männer und Frauen der Welt die Kinder Abrahams sind. Selbst die Kühnen, die etwas selbstgerecht behaupten, die christliche oder jüdische Theologie abgelehnt und durch einen „säkularen Humanismus” ersetzt zu haben, übersehen häufig, daß ihre selbst ernannten säkularen Überzeugungen fest in der jüdisch-christlichen Ethik verwurzelt sind.
Abraham und Moses mögen heute entthront sein, aber ihre moralischen Edikte und spirituellen Verordnungen sind sehr lebendig. Die globale und enttäuschte Welt, begleitet von der Litanei der Menschenrechte, der ökumenischen Gesellschaft und der Rechtsstaatlichkeit – sind das nicht Prinzipien, die sich direkt auf den jüdisch-christlichen Messianismus zurückführen lassen, der heute in seiner säkularen Version unter dem eleganten Gewand moderner „progressiver” Ideologien wieder auftaucht?
Und doch sollten wir nicht vergessen, daß die westliche Welt nicht mit der Geburt Christi begann. Auch die Religionen der alten Europäer erblickten nicht mit Moses in der Wüste das Licht der Welt. Auch unsere viel gepriesene Demokratie begann nicht mit der Zeit der Aufklärung oder mit der Ausrufung der amerikanischen Unabhängigkeit.
Demokratie und Unabhängigkeit – all das gab es schon im alten Griechenland, wenn auch in einem ganz eigenen sozialen und religiösen Kontext. Unsere griechisch-römischen Vorfahren, unsere Vorgänger, die durch die Wälder Mittel- und Nordeuropas zogen, glaubten ebenfalls an Ehre, Gerechtigkeit und Tugend, auch wenn sie diesen Begriffen eine völlig andere Bedeutung beimaßen.
Wenn wir also versuchen, die politischen und religiösen Manifestationen des alten Europa durch unsere ethnozentrische und reduktionistische Brille zu beurteilen, könnten wir aus den Augen verlieren, wie sehr wir uns von unserem antiken Erbe entfernt haben, und vergessen, dass die moderne intellektuelle Erkenntnistheorie und Methodologie stark von der Bibel beeinflußt wurde.
Nur weil wir uns zu historischem Optimismus bekennen – oder an den Fortschritt des modernen „therapeutischen Staates” glauben –, heißt das nicht unbedingt, daß unsere Gesellschaft tatsächlich die „beste aller Welten” ist
Wer weiß, vielleicht erleben wir mit dem Tod des Kommunismus, mit der Erschöpfung des Liberalismus, mit dem sichtbaren Schwinden der Gemeinden in Kirchen und Synagogen den Anbruch des Neuheidentums, ein neues Aufblühen alter Kulturen, eine Rückkehr zu den Wurzeln, die direkt mit unseren antiken europäischen Vorläufern verbunden sind.
Im Volksmund mag das Wort ›Heidentum‹ manche zu Spott und Gelächter veranlassen. Wer will denn schon mit Hexen und Hexerei, mit Zauberei und schwarzer Magie in Verbindung gebracht werden? In einer Zeit des Kabelfernsehens und der „intelligenten Waffen” Tiere oder Pflanzen zu verehren oder Hymnen an Wotan oder Zeus zu singen, verheißt nichts Gutes für eine ernsthafte intellektuelle und akademische Auseinandersetzung.
Doch bevor wir beginnen, das Heidentum zu verachten, sollten wir einen Moment innehalten. Heidentum ist nicht nur Hexen und Hexengebräu; Heidentum bedeutet auch eine Mischung aus hochspekulativen Theorien und Philosophien. Heidentum ist Seneca und Tacitus; es ist eine künstlerische und kulturelle Bewegung, die unter dem Banner der Renaissance über Italien hinwegfegte.
Heidentum bedeutet auch Friedrich Nietzsche, Martin Heidegger, Charles Darwin und eine Vielzahl anderer Denker, die mit dem westlichen Kulturerbe verbunden sind. Zweitausend Jahre Judentum und Christentum haben nicht darüber hinwegtäuschen können, daß das heidnische Denken noch nicht verschwunden ist, auch wenn es oft von den monotheistischen Religionen und ihren säkularen Ablegern verwässert, unterdrückt oder verfolgt wurde.
Zweifellos würden viele zugeben, daß im Bereich der Ethik alle Männer und Frauen der Welt die Kinder Abrahams sind. Selbst die Kühnen, die etwas selbstgerecht behaupten, die christliche oder jüdische Theologie abgelehnt und durch einen „säkularen Humanismus” ersetzt zu haben, übersehen häufig, daß ihre selbst ernannten säkularen Überzeugungen fest in der jüdisch-christlichen Ethik verwurzelt sind.
Abraham und Moses mögen heute entthront sein, aber ihre moralischen Edikte und spirituellen Verordnungen sind sehr lebendig. Die globale und enttäuschte Welt, begleitet von der Litanei der Menschenrechte, der ökumenischen Gesellschaft und der Rechtsstaatlichkeit – sind das nicht Prinzipien, die sich direkt auf den jüdisch-christlichen Messianismus zurückführen lassen, der heute in seiner säkularen Version unter dem eleganten Gewand moderner „progressiver” Ideologien wieder auftaucht?
Und doch sollten wir nicht vergessen, daß die westliche Welt nicht mit der Geburt Christi begann. Auch die Religionen der alten Europäer erblickten nicht mit Moses in der Wüste das Licht der Welt. Auch unsere viel gepriesene Demokratie begann nicht mit der Zeit der Aufklärung oder mit der Ausrufung der amerikanischen Unabhängigkeit.
Demokratie und Unabhängigkeit – all das gab es schon im alten Griechenland, wenn auch in einem ganz eigenen sozialen und religiösen Kontext. Unsere griechisch-römischen Vorfahren, unsere Vorgänger, die durch die Wälder Mittel- und Nordeuropas zogen, glaubten ebenfalls an Ehre, Gerechtigkeit und Tugend, auch wenn sie diesen Begriffen eine völlig andere Bedeutung beimaßen.
Wenn wir also versuchen, die politischen und religiösen Manifestationen des alten Europa durch unsere ethnozentrische und reduktionistische Brille zu beurteilen, könnten wir aus den Augen verlieren, wie sehr wir uns von unserem antiken Erbe entfernt haben, und vergessen, dass die moderne intellektuelle Erkenntnistheorie und Methodologie stark von der Bibel beeinflußt wurde.
Nur weil wir uns zu historischem Optimismus bekennen – oder an den Fortschritt des modernen „therapeutischen Staates” glauben –, heißt das nicht unbedingt, daß unsere Gesellschaft tatsächlich die „beste aller Welten” ist
Wer weiß, vielleicht erleben wir mit dem Tod des Kommunismus, mit der Erschöpfung des Liberalismus, mit dem sichtbaren Schwinden der Gemeinden in Kirchen und Synagogen den Anbruch des Neuheidentums, ein neues Aufblühen alter Kulturen, eine Rückkehr zu den Wurzeln, die direkt mit unseren antiken europäischen Vorläufern verbunden sind.
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Wer kann schon bestreiten, daß Athen die Heimat der Europäer war, bevor Jerusalem zu ihrem oft schmerzvollen Bauwerk wurde?
Aus allen Ecken unserer desillusionierten und öden Welt ist heute großes Wehklagen zu hören. Die Götter scheinen von uns gegangen zu sein, wie Nietzsche vor einem Jahrhundert prophezeite, die Ideologien sind tot, und der Liberalismus scheint kaum in der Lage zu sein, dem Menschen einen dauerhaften geistigen Halt zu geben.
Vielleicht ist die Zeit gekommen, nach anderen Paradigmen zu suchen? Vielleicht ist die Zeit reif für eine neue kulturelle und spirituelle Revolution, wie sie Alain de Benoist anstrebt – eine Revolution, die unser vorchristliches, heidnisches Erbe in Europa aufgreifen könnte?
© Tomislav Sunic
Recherche: Ahnenrad.org
📱 t.me/HueterderIrminsul
Aus allen Ecken unserer desillusionierten und öden Welt ist heute großes Wehklagen zu hören. Die Götter scheinen von uns gegangen zu sein, wie Nietzsche vor einem Jahrhundert prophezeite, die Ideologien sind tot, und der Liberalismus scheint kaum in der Lage zu sein, dem Menschen einen dauerhaften geistigen Halt zu geben.
Vielleicht ist die Zeit gekommen, nach anderen Paradigmen zu suchen? Vielleicht ist die Zeit reif für eine neue kulturelle und spirituelle Revolution, wie sie Alain de Benoist anstrebt – eine Revolution, die unser vorchristliches, heidnisches Erbe in Europa aufgreifen könnte?
Recherche: Ahnenrad.org
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Weihnachtszeit ist Mistelzeit - Ich möchte euch heute diese wundervolle Pflanze als eine der wichtigsten Begleiterinnen für diese Tage vorstellen und gerne dazu animierenden, sich einen Mistelzweig nach Hause zu holen, mit der Mistel zu räuchern oder Mistelmedizin innerlich einzunehmen.
Fast alle von uns kennen den Brauch, sich unter einer Mistel, die über der Eingangstüre eines Hauses hängt, zu küssen. Dies soll das Glück und den Segen der Liebe verstärken und vielleicht sogar ein Kinderseelchen bringen, das im kommenden Jahr geboren werden soll. Dieser Brauch hat aber auch viel mit der Schwelle zu tun, die zur magischen Wintersonnenwende jährlich übertreten wird. Dazu gleich mehr ......
Seit jeher gilt die Mistel als magische Pflanze, als Zauberin oder als Wunderheilerin. Sie hebt alle Gesetze der Natur auf ist nicht ganz von dieser Welt. Weiß gekleideten Druiden sammelten sie zur Wintersonnenwende und schnitten ihre Misteln mit goldenen Sicheln. Sie brauten Zaubertränke, die Heilung schenkten, die Fruchtbarkeit steigerten oder das Bewusstsein weiteten.
Ich könnte über die wundervolle Mistel wohl stundenlang erzählen und möchte mich dennoch auf das Wesentliche beschränken......
Grobstofflich angewendet ist sie beinahe eine Allheilerin. Selbst bei schweren Erkrankungen wie Krebs wird sie eingesetzt. Zudem hilft sie bei verschiedenen Herzbeschwerden, Bluthochdruck, Schwindelzuständen oder auch bei Störungen im weiblichen Zyklus und bei der Fruchtbarkeit. Stehen tiergehende Veränderungen im Leben an, steht sie uns zur Seite.
Wenn du sie verwenden möchtest, begib dich bitte in fachkundige Hände. Die Mistel will mit Respekt behandelt werden und ist keine Pflanze für "Anfänger"
Feinstofflich gesehen ist sie eine der größten und wichtigsten Schutzpflanzen. Sie erzeugt einen schützenden Mantel rund um uns, erinnert uns an unsere wahre Essenz, an unsere innere Stärke und Macht, an das Licht unserer Seele und an die Kraft unsere offenen Herzens. Sie bereinigt vor allen schädigenden Energien und verbindet uns wieder mit unserer inneren Wahrheit und unserem wahren und höchsten SEIN:
Sie bewirkt zudem das, was wir derzeit alle brauchen. Sie erhöht unsere Eigenschwingung auf die nächst höhere Frequenz.
Räuchert man mit der Mistel (Blatt und Beere) transformiert ihr Rauch stets eine tiefe oder dichte Schwingung in eine hohe und befreite Schwingung.
Mit dieser besonderen Kraft dringt die Mistel in unser feinstoffliches Feld aber auch in unsere Körper ein und unterstützt uns mit all ihrer Kraft, unser gesamtes System in seiner Eigenschwingung zu verändern. Sie erhöht die Schwingungsfrequenz unserer Zellen und unserer Aura.
Warum ich dies erzähle?
Viele von uns haben derzeit mit Symptomen zu tun, die in der spirituellen Szene gerne als Aufstiegssymptome bezeichnet werden. Dazu zählen Schwindelzustände, Ohrensausen oder Ohrgeräusche, ein unruhiges Herz oder auch diffuse oder wandernde körperliche Schmerzen. Manchmal erscheint es sogar fast so, als ob man das Bewusstsein verlieren würde und wenn es ganz schlimm ist, hat man das Gefühl zu sterben.
So unangehm dies alles ist - so sehr gehört es zu dieser Zeit dazu, in der Mensch und Erde sich aus den alten und zerstörerischen Schgwingungsfeldern heraus erheben und in ein neues Schwingungsfeld der Liebe, des Friedens und des Miteinanders hinein begeben. Der gesamte Körper, jede Zelle und auch unsere DNA verändern sich derzeit tiergehend und dies ist spürbar.
Die derzeitigen Sonnenaktivitäten feuern diesen Aufstiegsprozess an und auch die Wintersonnenwende und der nahende Neumond öffnen ein weites energetisches Tor, für machtvolle Aufstiegsprozesse
Für mich ist die Mistel eine der wichtigsten Pflanze, die uns nun über die Schwelle der Wintersonnenwende begleitet. Seit jeher gilt sie als Schwellenpflanze, wobei mit einer Schwelle stets ein energetischer Übertritt gemeint ist, der von einem Alten Zustand in einen Neuen hinein führt
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Die Wintersonnenwende ist so eine Schwelle und wir bewegen uns gerade Schritt für Schritt auf sie zu
Die Mistel würde dich gerne begleiten. Hol sie dir als Pflanze nach Hause, häng sie über dem Bett auf, oder irgendwo im Zimmer. Verbinde dich täglich mit ihr, gehe auch gerne unter ihr hindurch, koche dir Tee und bade in ihr oder räuchere mit ihr, um die feine, hohe und schützende Kraft im ganzen Haus zu spüren
Danke Mistel, dass es dich gibt
Ich liebe und ehre dich
© Adelheid von Altes Wissen
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Die Mistel würde dich gerne begleiten. Hol sie dir als Pflanze nach Hause, häng sie über dem Bett auf, oder irgendwo im Zimmer. Verbinde dich täglich mit ihr, gehe auch gerne unter ihr hindurch, koche dir Tee und bade in ihr oder räuchere mit ihr, um die feine, hohe und schützende Kraft im ganzen Haus zu spüren
Danke Mistel, dass es dich gibt
Ich liebe und ehre dich
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