Freizeit‐Politik‐Blog
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Veröffentlichung von meinen Artikeln sowie von interessanten bzw. inspirierenden Fundstücken

Inhaltsübersicht: t.me/FreizeitPolitikInhalt
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Es wird ein interessanter Gedanke aufgeworfen. Könnten die vielen Anschläge mit Autos mehr als nur einem Zweck dienen? Welche Konsequenzen werden unsere Politiker nun daraus ziehen? Die Antwort auf diese Frage ist, worauf es ankommt.

🔘 youtu.be/vTeANUinkF4
Den alten Bundestag nach der Wahl und kurz vor der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestages noch mal einenzuberufen, ist wirklich eine Ungeheuerlichkeit. Da weiß ich nicht mal, was ich noch dazu schreiben soll, außer vielleicht eine Abwandlung eines Spruches:

Wir können sie nicht zwingen, sich ehrlich oder reputabel zu verhalten. Wir können sie jedoch zwingen, immer unverschämter betrügen zu müssen.
Ich hoffe wirklich, dass dies fake oder verfälscht zusammengeschnitten ist. Ich befürchte jedoch, dass tatsächlich morgen eine Verfassungsfeindin zur Bundesverfassungsrichterin gewählt werden soll.

🔘 youtu.be/POFZazibgNE
Charlie Kirks Attentat: Meine Gedanken

Tatsächlich hatte ich früher einige der Debatten mit Studenten von Charlie Kirk auf YouTube angeschaut. Ich erinnere mich, mit manchen seiner Aussagen nicht übereingestimmt zu haben. Im Kopf geblieben ist mir, dass er die Todesstrafe befürwortete. Meistens waren seine Argumentationen jedoch solide. Da haben Worte als Erwiderung wohl nicht mehr ausgereicht.

Selbstverständlich gibt es wie üblich auch bei diesem Fall Ungereimtheiten, denn der Autopsiebericht passt nicht so ganz mit der angeblichen Flugbahn der Kugel überein, doch dies nur am Rande.

In Gedenken an Charlie Kirk möchte ich etwas verspätet ein paar Dinge loswerden. Meine Vorstellung war sogar, etwas in der Art auf einer Gedenkfeier vorzutragen, weil ich vor einiger Zeit ein Video einer solchen sah, die leider von sogenannten Linken gestört wurde.

Das gibt zu denken. Angeblich böse Rechte gedenken ihm, während angeblich gute Linke als Störer antreten. Einige Male las ich Kommentare dieser Art: „Als George Floyd starb, gab es von den Linken Plünderungen und Brandstiftung. Als Charlie Kirk starb, gab es von den Rechten Beileidsbekundungen.“ Das trifft es äußerst gut.

Natürlich ist es in Ordnung, nicht wegen jeder derartigen Tragik zu einer Trauerfeier zu gehen. Auch ihr, falls ihr rechts seid, würdet das sicherlich nicht bei ermordeten Linken tun. Solche Fälle gab es in letzter Zeit nämlich auch. Eine ganz andere Geschichte ist es jedoch, eine stattfindende Trauerfeier von außen zu stören. Das ist asozial. Ein Mensch ist gestorben.

Im Internet finden sich nun einige solche Linke, welche sich gar über das Attentat freuen, denn Kirk stand schließlich auf der falschen politischen Seite. Dabei merken diejenigen nicht: Jemand, der sich über so eine Tat freut, steht definitiv auf der falschen Seite.

Sogar jener junge Mann, welcher während des Attentats gerade mit Charlie Kirk debattierte und gegen Kirks Ansichten war, hat sich gegen solche Freudenbekundungen über Kirks Ermordung ausgesprochen – und erkannte die Ironie, dass er mit Kirk eigentlich über Friedlichkeit sprechen wollte…

Es werden irgendwelche schlimmen Zitate in den Raum geworfen, die von Kirk stammen sollen und angeblich seine Ermordung rechtfertigen, doch konkrete Quellen für solche habe ich nicht gesehen. Postet die gerne in die Kommentare, falls ihr welche habt.

Ich denke nicht einmal, dass jene, die sich jetzt darüber freuen, echte Linke sind. Dazu gab es gegen Ende 2024 schon zwei Artikel von mir. Links zu sein bedeutete mal, für Fairness und Gerechtigkeit zu sein. Es bedeutete, sich gegen die Verteilung von Arm nach Reich einzusetzen. Das tun diese neuen Linken in der Regel nicht. Ihre Ableger im Bundestag tun sogar häufig das Gegenteil.
Jedoch bin ich mir ziemlich sicher, dasselbe träfe auch auf die AfD in einer Regierung zu.

Ich schweife ab? Nein, denn genau das war es, was Charlie Kirk erreichen und fördern wollte, einen Austausch der Ideen und Meinungen. Genau deshalb hatte ich seine Debatten gerne geschaut. In Deutschland ist man so einen Austausch zwischen Menschen mit solch unterschiedlichen Meinungen gar nicht gewohnt. Daher ist es geradezu erfrischend, wie offen bei Kirk und generell in den USA debattiert wurde bzw. wird. Natürlich hat Kirk das vermutlich gemacht, um seine eigene Meinung zu verbreiten. Dennoch rechne ich ihm hoch an, welche friedliche und wegweisende Methode er dafür wählte.

Fehlender Dialog ist nämlich einer der Hauptgründe für den politischen und sozialen Niedergang unserer Gesellschaft. Gegen Frieden und für politische Attentate zu sein, nur weil jemand eine für sie abzulehnende Meinung vertritt, ist ein Armutszeugnis für die eigene Menschlichkeit.

Dabei geht es nicht mal nur um Kirks Leben. Es geht ebenso um das seiner Familie, die nun ohne ihren Vater leben muss, sowie um all die dadurch für immer traumatisierten Leben der anwesenden Republikaner und Demokraten. Es trifft nicht mal nur die Gegenseite – wenn das denn überhaupt eine Rolle spielen würde.

Selbst auf der richtigen Seite stehend können Taten doch falsch sein.
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Forwarded from Tom-Oliver Regenauer
„Seit meinem Einstieg in die Politik wurden mir die Anliegen von Personen vor allem im Vertrauen mitgeteilt. Einige der einflussreichsten Männer in den Vereinigten Staaten, im Bereich Handel und Industrie, fürchten jemanden oder etwas. Sie wissen, dass es da irgendwo eine Macht gibt, die so organisiert, so subtil, so wachsam, so eng verflochten, so allumfassend und so durchdringend ist, dass sie besser nur leise sprechen, wenn sie diese kritisieren. (...) Wir leben in einer neuen Welt – und kämpfen nach alten Gesetzen.“ (Woodrow Wilson, The New Freedom, 1913, S. 12)

Link: https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.38126/page/n21/mode/2up
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Dieses Jahr war ich wieder etwas inaktiver. Immerhin zwei Artikel und ein paar Posts habe ich gemacht. Wir werden sehen, wie es das kommende Jahr wird. Vielen Dank an alle, die mich dennoch weiterhin verfolgen. 😃

Euch ein frohes neues Jahr! 🎆 🎉
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Forwarded from Snicklink unzensiert
Versionswechsel.

Alle starren gerade auf Donald Trump und sehen Chaos.
Abgebrochene Friedensprozesse, eskalierende Rhetorik, scheinbare Widersprüche. Ein Mann, der heute genau das zerstört, was er gestern angeblich verteidigt hat. Für viele wirkt das wie Kontrollverlust.

Aber was, wenn wir das falsch lesen?

Was, wenn es sich nicht um Versagen handelt, sondern um kontrollierte Dekonstruktion?

Große Systeme sterben nicht leise. Imperien lösen sich nicht sanft auf. Sie gehen unter mit Lärm, Übertreibung, moralischem Kurzschluss. Nicht, weil niemand mehr steuert – sondern weil ein sauberes Ende zu viele Reste retten würde. Ein System, das einfach ausläuft, lebt weiter. Ein System, das explodiert, ist erledigt.

In diesem Licht wirkt das Irrationale plötzlich funktional: Allianzen werden beschädigt, Narrative grotesk überzeichnet, das Alte so untragbar gemacht, dass niemand es später verklären kann. Nicht um etwas Besseres zu schaffen – sondern um ein Zurück unmöglich zu machen.

Das macht Trump nicht zum Helden. Ganz im Gegenteil. Ein Abrisskommando ist kein Architekt.

Denn selbst wenn das alte System marode, ungerecht und überfällig war – die entscheidende Frage lautet nicht, ob es fällt, sondern wem der Neubau dient. Geschichte zeigt: Umbrüche sind selten im Sinne der Vielen. Sie sind Chancen für jene mit Kapital, Zugriff, Geduld und Informationsvorsprung. Für Eliten, Investoren, Machtapparate. Für Akteure, die nicht gewählt werden und nicht haften.

In diesem Szenario wäre Trump kein Erlöser, sondern ein Werkzeug. Laut, polarisierend, perfekt geeignet, um ein System zu diskreditieren – während im Hintergrund bereits an der nächsten Version gearbeitet wird. Nicht gerechter. Nur neuer. Nicht menschlicher. Nur effizienter.

Vielleicht erleben wir also keinen Befreiungskampf, sondern einen Versionswechsel. Und Versionswechsel sind fast nie im Interesse der Nutzer – sondern der Betreiber.

Die eigentliche Gefahr ist nicht, dass das alte System stirbt. Die eigentliche Gefahr ist, dass wir beim Einsturz klatschen – und zu spät merken, wer die Baupläne für das Neue geschrieben hat.
Forwarded from Aya Velázquez
Meine 5 Cent zu den Epstein-Files: Wir erleben gerade ohne jeden Zweifel ein Hyper-Event im Massenbewusstsein, allerdings mit ambivalenten Implikationen. Dass sich plötzlich reihenweise Menschen bei als „Verschwörungstheoretikern“ gebrandmarkten Personen wie Xavier Naidoo entschuldigen, dass Springer-Journalisten öffentlich ihre völlige Konsternierung offenbaren - hinter diese grundlegende Erkenntnis geht es nun nicht mehr zurück. Es ist ein ultimativer „Black Pill“-Moment für den Mainstream. Arroganz gegenüber abgefahren klingenden Verschwörungstheorien lässt sich ab jetzt nicht mehr so einfach als „Default“-Sichtweise vertreten, ohne die eigene Ignoranz gegenüber neuen, offiziellen Erkenntnissen zur Schau zu stellen.

Denn es handelt sich um offizielles Regierungsmaterial. Dagegen lässt sich - in Analogie zu den RKI-Files - nun einmal schwer gegen andiskutieren. Man kann die Causa Epstein höchstens ignorieren (siehe rechtspopulistisch-zionistische Medien wie Nius oder Apollo, aber auch unsere üblichen "linken" Faktenchecker vom Dienst, etwa die Amadeu-Antonio-Stiftung, sind plötzlich eigenartig verstummt) oder sich mit albernen „Russland“-Behauptungen vollkommen zum Löffel machen (BILD).

Die Realität ist - ab sofort amtlich bestätigt - noch viel abgefahrener, als die abgefahrensten Verschwörungstheoretiker es seit Jahren behauptet haben. Hinter diese Erkenntnis geht es nun nicht mehr zurück - zumindest, wenn man sich auch nur rudimentär in sozialen Medien informiert. Soviel zum durchaus erfreulichen Aspekt dieser Veröffentlichung.

Man muss sich jedoch eines ganz klar bewusst machen: Solange es keine Verhaftungen gibt, handelt es sich hier vor allem um Massentraumatisierung und Verstetigung von schwersten Verbrechen als "Privilegien" der Superreichen und Mächtigen. Öffentliche Beschämung ist das einzige, was der Öffentlichkeit bislang als "Strafe" oder "Sühne" der Verantwortlichen dargeboten wird. Kindesmissbrauch und -mord wird somit in unseren Köpfen als "neues Normal" und "ultimatives Statussymbol" installiert: Wer DAS straffrei tun darf, ist WIRKLICH reich und mächtig. Das ist okkultes Social Engineering.

Michael A. Hoffman beschrieb es in seinem Buch „Secret Societies and Psychological Warfare“ als 'the Revelation of the Method', zu Deutsch „die Offenlegung der Methode“: Man verrät, was man macht, und wie man es macht, und konditioniert damit das Massenbewusstsein hin zu einer neuen Realität. Die dadurch erzeugte Ohnmacht ist eine weitere bewusste Demütigung, Machtdemonstration, und Verstetigung dieser Macht. Er spricht von einer „clown-like, grinning mockery of the victims“ – einer clownesken, grinsenden Verhöhnung der Opfer.

Solange es keine Verhaftungen gibt, dient die Epstein-Files-Veröffentlichung in erster Linie solchen „Social-Engineering“-Zwecken: Eine okkulte Konditionierung des Massenbewusstseins hin zur Anerkennung einer für die Massen bis dahin neuen, monströsen Realität als „normal“. Nur wenn rechtliche Konsequenzen folgen, kann hier von einer echten Aufklärung die Rede sein. Ich bezweifle, dass solche Konsequenzen folgen werden, denn für Razzien und Verhaftungen war seit Epsteins Verhaftung nun wirklich genug Zeit. Daher bin ich - bei aller Erfreulichkeit des bahnbrechenden Erkenntnisgewinns für Normies - hier eher bei Michael A. Hoffman.

t.me/ayawasgeht
Habt ihr eine Lieblingsserie, auf deren Fortsetzung ihr euch freut? Habt ihr Schauspieler oder deutsche Synchronstimmen, die ihr gerne habt?

Nun stellt euch vor, dass jeder dieser deutschen Sprecher, den ihr bei zukünftigen Produktionen hören werdet, einen Knebelvertrag unterschrieben hat, welcher den Anbieter berechtigt, dessen Stimme fortan per KI künstlich zu erzeugen. Das würde sich beim Schauen nicht so schön anfühlen, oder?
Und wer den Vertrag nicht untdrschreibt? Tja, der ist sofort raus und wird durch einen anderen willigen Sprecher ersetzt.

Dies ist nun bittere Realität bei Netflix! Wenn das jetzt nicht auf enormen Gegenwind stößt, werden andere Anbieter folgen. Dann wird in einigen Jahren die deutsche Synchronarbeit, eine der besten der Welt, nicht mehr existieren!
Viele bekannte und geliebte Stimmen werden komplett fehlen und hinter den restlichen werden potenziell keine Menschen mit Herzblut mehr stecken, sondern ein Algorithmus.

Es bleibt wirklich nur zu hoffen, dass die KI-Blase möglichst bald platzt. Jedoch schwindet doch langsam diese Hoffnung…

🔘 youtu.be/97U-LjuQ1A8