Freizeit‐Politik‐Blog
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Veröffentlichung von meinen Artikeln sowie von interessanten bzw. inspirierenden Fundstücken

Inhaltsübersicht: t.me/FreizeitPolitikInhalt
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Hinweis:
Stiftung Corona‐Ausschuss
Pressekonferenz


»Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte haben die Stiftung Corona‐Ausschuss ins Leben gerufen. Sie wird untersuchen, warum Bundes‐ und Landesregierungen beispiellose Beschränkungen verhängt haben und welche Folgen diese für die Menschen haben. Die Stiftung fördert zudem wissenschaftliche Studien auf diesem Gebiet. Der Ausschuss wird unverzüglich seine Arbeit in Berlin aufnehmen.

Der Ausschuss wird geleitet von den Rechtsanwältinnen Antonia Fischer und Viviane Fischer sowie den Rechtsanwälten Dr. Reiner Füllmich und Dr. Justus Hoffmann.

Begleitende Experten aus Wissenschaft und Praxis sind u.a. der Forensiker Prof. Pasquale Mario Bacco, der Psychiater und Psychoanalytiker Dr. Hans‐Joachim Maaz, die Pflegeexpertin Adelheid von Stösser, der experimentelle Immunologe Prof. Peter Capel, der klinische Psychologe Prof. Harald Walach. Der durch seine Arbeit im Schweinegrippe‐Untersuchungsausschuss bekannte Dr. Wolfgang Wodarg (ehemaliger Amtsarzt, MdB, Pneumologe und Gesundheitswissenschaftler) wird die Arbeit des Ausschusses unterstützen.

Auf der Pressekonferenz werden die Stiftung, die handelnden Personen sowie der Themen‐ und Zeitplan des Ausschusses vorgestellt und Fragen beantwortet.
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Das YouTubeNetzwerk von KenFM und dessen Einstellung anderen Menschen gegenüber

Vom 31. Mai bis zum 21. Juli arbeitete ich für das YouTube‐Netzwerk hinter KenFM am offiziellen KenFM‐Telegram‐Kanal sowie an einem von dessen zwei Nebenkanälen für Videos und für Podcasts. Dazu kam es folgendermaßen:

Nachdem mein eigener Kanal, auf dem Du gerade ließt, durch meine Arbeit an der Liste von 37 kritischen Stimmen zu den Corona‐Maßnahmen seine vielen Abonnenten erhielt, schrieb mich aus dem Nichts ein Nutzer namens Raphael an. Er gab mir hilfreiche Tipps zur Führung meines Kanals und erzählte mir später, dass er der Admin von je einem der großen inoffiziellen Rubikon‐ sowie KenFM‐Telegram‐Kanälen ist. Letzterer war der bereits erwähnte Podcast‐Kanal.

Später schaffte Raphael es, Kontakt aufzubauen zu Dirk Sadlowski von KenFM und zu Jens Ihlenfeldt von Gold1Networks, dem YouTube‐Netzwerk hinter KenFM. Später kam noch eine Mitarbeiterin von Gold1, die sich Jule nennt, zu den Gesprächen hier auf Telegram hinzu. Vermutlich handelt es sich bei ihr um Juliane Israel.

Raphael unterbreitete ihnen den Vorschlag, für KenFM den offiziellen Telegram‐Kanal zu betreiben. Da ich selbst gut darin bin, Dinge professionell zu gestalten, bot auch ich meine Dienste an. Einen Bekannten von mir fragte ich, ob er für Automatisierung sorgen kann.

Dazu kam es. Ich gestaltete das Aussehen der Posts vom Haupt‐ und Videokanal. Mein Bekannter programmierte an der Automatisierung. Währenddessen setzte ich seit dem 31. Mai regelmäßig manuell die Posts in die beiden Kanäle. Leider kam es bald zu Unstimmigkeiten mit Raphael, da er immer wieder ohne Absprache etwas in den Hauptkanal gepostet hat, sodass ich es vorher nicht an den Kanal angepasst gestalten konnte. Zudem gab es unterschiedliche Meinungen darüber, wie die Gestaltung überhaupt aussehen und welcher KenFM‐Content während dieser noch manuellen Phase gepostet werden soll.

Das führte dazu, dass mich Herr Ihlenfeldt am 21. Juli als Admin von den zwei Kanälen entfernte. Ich wurde raus geworfen. Dies wurde von ihm unter dem Namen Spaiche in einer Mitteilung an mich auf Telegram dadurch begründet, dass ich ihm zufolge zwar oft Recht mit meinen Einschätzungen hätte, ich jedoch kein Teamplayer sei und eine Zusammenarbeit so nicht möglich wäre. Er hat insofern Recht; ich bin prinzipiell kein Teamplayer, doch in diesem Fall träfe dies denke ich eher auf Raphael zu, der wie beschrieben häufig auf eigene Faust handelte. Doch dies ist nicht mal, was mich besonders stört. Schließlich hatte ich zu dem Zeitpunkt bereits selbst darüber nachgedacht, aufzuhören. Und wenn ihnen Raphaels Arbeit besser gefällt, soll das halt so sein. Später, am 30. Juli, wurde der Telegram‐Kanal übrigens offiziell von Ken Jebsen angekündigt.

Nun kommt der Knackpunkt: Direkt nach dem Rauswurf fragte ich Herrn Ihlenfeldt, ob ich für die bisherige Arbeit eine Entlohnung erhalte. Klar, es war im Schnitt nur etwa eine Stunde an Arbeit pro Tag, doch das immerhin über mehr als 1,5 Monate hinweg. Was folgte, war nichts. Es gab keine Reaktion.

Also schrieb ich am 30. Juli via Telegram an Jule. Sie teilte mir mit, Herr Ihlenfeldt wäre gerade bis zum 10. August im Urlaub. Sie werde es ihm ausrichten und sich bei mir melden, sobald sie mehr wüsste. Am 14. August fragte ich bei ihr nach, ob es etwas neues gäbe. Einen Tag später bemerkte ich: Sie hatte mich blockiert!

Herr Ihlenfeldt hat mich zwar nicht blockiert, doch ist meine erste Nachfrage an ihn vom 24. Juli auf Telegram bis heute noch als ungelesen markiert. Er ignoriert mich demnach faktisch ebenso. Am 17. August startete ich meinen letzten Versuch und schrieb den Telegram‐Account von KenFM an, dessen Kontrolle ebenso bei Gold1 liegt. Bis jetzt erhielt ich keine Antwort.

Ich weiß natürlich nicht, ob Ken Jebsen oder seine Mitarbeiter wissen, was Gold1 hier macht. Gold1 jedenfalls scheinen keinen Sinn für guten Umgang mit Mitarbeitern zu besitzen. Die rücksichtslose Profitgier, bei welcher die Menschen selbst nicht mehr zählen, hat offenbar auch bei den alternativen Medien Einzug gehalten.
16. Mai 2014: »Es ist eben so, dass es bisher eine klare Fall-Definition gab, also ein striktes Schema, das festlegte, welcher Patient als Mers-Coronavirus-Fall gemeldet wurde. Dazu gehörte zum Beispiel, dass der Patient eine Lungenentzündung hat, bei der beide Lungenflügel betroffen sind. Als in Dschidda Ende März diesen Jahres aber plötzlich eine ganze Reihe von Mers-Fällen auftauchten, entschieden die dortigen Ärzte, alle Patienten und das komplette Krankenhauspersonal auf den Erreger zu testen. Und dazu wählten sie eine hochempfindliche Methode aus, die Polymerase-Kettenreaktion (PCR).

Die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hoch gekocht haben.

In der Region gibt es kaum noch ein anders Thema in den TV-Nachrichten oder Tageszeitungen. Und auch Ärzte in Krankenhäusern sind Konsumenten dieser Nachrichten. Die überlegen sich dann ebenfalls, dass sie mal ein Auge auf diese bisher auch in Saudi-Arabien sehr seltene Erkrankung werfen müssten. Die Medizin ist nicht frei von Modewellen.
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Dr. Christian Drosten
Virologe
Stellt euch mal vor, die Welt bliebe stehen und wir hätten die Zeit, sie in aller Ruhe von außen zu betrachten.

In den Weiten der Natur finden wir Spuren der Anwesenheit einer Zivilisation. Geballte Zentren dessen ziehen unseren Blick auf sich. Dort hat sich die Bevölkerung offenbar eng organisiert. Spulen wir an der Zeit herum, bewegen sie sich rhythmisch, fast immer die gleiche Route hin und wieder zurück. An einem der örtlichen Endpunkte schlafen sie die meiste Zeit. Den Rest der Zeit verbringen sie dort damit, irgendwelche belanglosen Informationen aus elektronischen Geräten aufzunehmen.

Am anderen Ort üben sie Tätigkeiten aus. Manche dieser sind nötig, um wichtige Dinge zu gewährleisten, wie Infrastruktur, Behausungen, Nahrungsaufnahme oder Energieversorgung. Aus einem noch unklaren Grund stehen diese Dinge allerdings nicht allen Individuen zur Verfügung. Vielleicht finden wir noch raus, warum das so ist.
Andere der Tätigkeiten ergeben von außen betrachtet jedoch keinen Sinn. Am auffälligsten ist das herumschieben von Zahlen auf Zetteln oder in elektronischen Geräten. Mancherlei Tätigkeiten bestehen ausschließlich daraus.

Es fällt uns nun auf, dass für die Ausübung der verschiedenen Tätigkeiten in regelmäßigen Abständen ein paar dieser Zahlen weiter gegeben werden. Die Zahlen scheinen also irgendwie wichtig zu sein.

Jetzt sehen wir es! Für die Versorgung mit den lebenswichtigen Dingen geben sie entsprechend Zahlen ab. Offenbar sind jene eine Art von Wertmaßstab. Wer etwas für die Gemeinschaft tut, kann sich im Gegenzug etwas aus der Gemeinschaft nehmen. Aus diesem Grund stecken sie also so viel Lebenszeit in die Verwaltung dieser Zahlen, interessant! Aber… Wäre es nicht klüger, ein System dafür zu verwenden, welches nicht so viel Aufwand erfordert?

Moment mal, ein Großteil der Zahlen wird ohne in Verbindung stehende wichtige Dinge umhergeschoben. Das scheinen irgendwelche komplexen Rechenspielchen zu sein, um die Zahlen größer zu machen. Offenbar wollen einzelne Individuen besonders viele Dinge für sich haben.

Ah, das ist uns ja vorhin schon aufgefallen. Es gibt da ja auch diese vielen Individuen ohne Zahlen, die fast keinen Zugriff auf Dinge haben; große Gebiete mit solchen Individuen, aber auch vereinzelte Individuen in den anderen Gebieten. Seltsamer Weise steht dies jedoch nicht im Zusammenhang mit dem Vorhandensein einer Tätigkeit. Diese Rechenspielchen haben wohl dazu geführt, Individuen und sogar gesamte Gemeinschaften zu benachteiligen.

Das ist alles sehr komisch. Warum merken sie das nicht und beschäftigen sich lieber fortwährend mit dieser Zahlenspielerei, anstatt ihre Ressourcen einfach fair unter sich aufzuteilen? Es gibt doch bessere Möglichkeiten, dabei Fleiß zu entlohnen.

Manche fordern, jedem pauschal Zahlen zu geben, doch das gibt die Funktionsweise ihrer Zahlen gar nicht her.

All dies müssten sie doch eigentlich wissen. Schließlich besuchen sie lange Zeit ihres Lebens solche Einrichtungen, in denen ihnen etwas beigebracht wird.

Nein, das scheint gar nicht der Effekt dieser Einrichtungen zu sein. Das glauben die Teilnehmer zwar, doch die allermeisten Informationen vergessen sie schnell wieder. Außerdem weisen die meisten der Inhalte überhaupt keinen Bezug zur Realität auf. Warum schicken sie ihre Nachkommen da immer wieder hin? Konditioniert oder dressiert diese Spezies sich etwa organisiert selbst?

Des Weiteren sehen wir da noch einen kleinen aber höchst relevanten Aspekt, nämlich zunehmend viele Individuen, die auf Grund von Automatisierung ihre Tätigkeit verlieren.
Möchte diese Zivilisation etwa nicht weniger arbeiten müssen und dabei trotzdem mehr Güter zur Verfügung haben? So, wie sie das jetzt machen, wird das jedenfalls nicht funktionieren.
Wäre nämlich vieles automatisiert, hätte doch kaum einer mehr eine Tätigkeit und damit auch kaum Zahlen, um an die produzierten Güter zu gelangen. So ein offensichtlicher Fehler in ihrem Konzept fällt ihnen nicht auf? Das scheint eine äußerst primitive Zivilisation zu sein – und dabei haben wir ihre organisierte Gewalt noch nicht mal betrachtet.
Forwarded from Gunnar Kaiser
WTF?!?!
CoronaNachtgedanken

»Wenn ich Dir vor einem Jahr gesagt hätte, dass wir über zwei Monate in Quarantäne sein würden… Du hättest mich belächelt.

Wenn ich Dir vor einem Jahr gesagt hätte, wir würden überall Masken tragen müssen… Du hättest gedacht, ich spinne.

Wenn ich Dir vor einem Jahr gesagt hätte, Du würdest mir die Freundschaft kündigen, weil ich nicht Deiner Meinung bin… Du hättest gesagt, dass das niemals geschehen werde.

Wenn ich Dir vor einem Jahr gesagt hätte, dass Deine Familie sich testen lassen muss, sofern Dein Kind in den Sportverein möchte… Du hättest gesagt, ich wäre ein Verschwörungstheoretiker.

Wenn ich Dir vor einem Jahr gesagt hätte, Dein Kind müsse bei Kälte mit Winterkleidung bei geöffneten Fenstern im Klassenzimmer sitzen… Du hättest gesagt, ich würde jetzt durchdrehen. Das machen Lehrer und die Eltern doch nicht mit. Die würden auf die Straße gehen.

Wenn ich Dir vor einem Jahr gesagt hätte, Du dürfest Deinen dementen Vater oder die Mutter nicht mehr im Seniorenheim besuchen… Du hättest gesagt, das würdest Du Dir nie verbieten lassen.

Wenn ich dir vor einem Jahr gesagt hätte, Du dürfest nicht ins Krankenhaus zu Schwerkranken oder sterbendem Familienmitgliedern… Du hättest gesagt, ich solle mal zum Psychiater gehen.

Wenn ich Dir vor einem Jahr gesagt hätte, dass Menschen, welche all dies verweigern, denunziert oder bei der Polizei angezeigt werden… Du hättest gesagt, die DDR‐Zeiten seien vorbei.

Wenn ich Dir vor einem Jahr gesagt hätte, Du könntest wegen Meinungsäußerungen deinen Job verlieren… Du hättest gesagt, wir hätten Meinungsfreiheit.

Wenn ich Dir vor einem Jahr gesagt hätte, dass die Polizei ein ärztliches Attest nicht anerkennt und medizinische Gründe erfahren will… Du hättest gesagt, es gäbe die ärztliche Schweigepflicht.

Wenn ich Dir vor einem Jahr gesagt hätte, dass Demonstrationen für Frieden und Freiheit behindert oder verboten würden… Du hättest gesagt, es gäbe unveräußerliche Grundrechte.

Wenn ich Dir vor einem Jahr gesagt hätte, dass die mittelständischen Betriebe nach und nach pleite gehen… Du hättest mir gesagt, dass diese die meisten Arbeitsplätze stellen und Stütze unserer Gesellschaft sind. Nur, wer absolut bescheuert ist, ließe das zu.

Wenn ich Dir heute sagen würde, es könnte zukünftig Zwangstests, ‐impfungen, Enteignungen, Renten‐ sowie Sozialkürzungen, weitere Lockdowns, das Militär im Innern und Nahrungsmittelknappheit geben… Was antwortest Du mir heute?
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Quelle
unbekannt
Ermächtigungsgesetz? der Liveticker

Update 13:46 Uhr: Es werden jetzt Wasserwerfer in Berlin vor dem Bundestag eingesetzt.
Livestreams: Franken Media, RT Deutsch

Update 13:58 Uhr: Jetzt beginnen die Abstimmungen.
Livestream: Bundestag.de

Frage… 14:20 Uhr: Warum werden die Demonstranten in Berlin eigentlich zusammengedrängt? Soll es bei den polizeilichen Maßnahmen nicht um Infektionsschutz gehen oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Update 15:44 Uhr: Das Gesetz wurde im Bundestag verabschiedet. 8 enthielten sich, 415 stimmten für und 326 gegen den Antrag. CDU/CSU, SPD und Grüne stimmten dafür, Linke, FDP und AfD dagegen.

⁠Update 16:16 Uhr: Auch der Bundesrat hat dafür gestimmt. Damit ist das Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite beschlossen. Es tritt dem Plan nach morgen in Kraft.
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
Der Chemiker, Gesundheitsreferent sowie Befürworter und Händler von Nahrungsergänzungsmitteln Dr. Andreas Noack wurde vorhin während eines Livestreams von der Polizei festgenommen.

Update: Das Polizeipräsidium Mittelfranken bestätigte am Freitag, dass es sich um einen echten Einsatz handelte. Er galt jedoch nicht Herrn Noack.
von Außenwirkung und Zensur

Wahrheitssuche besteht nicht nur aus der Suche nach der Wahrheit. Schließlich ist es ebenso wichtig, dass möglichst viele Menschen sich der Wahrheit annähern können. Aus diesem Grund sollte sich, was ich vielerorts etwas vermisse, Gedanken über die Außenwirkung gemacht werden. Was meine ich damit?
Na, schaut euch einfach mal diesen Kanal hier an. Ich äußere in der Regel sachliche Informationen oder als solche erkennbare eigene Gedanken. Wilde Spekulationen oder besonders umstrittene Thesen finden sich hier nicht. Wie wirkt das auf Menschen, welche bisher nichts mit solchen Themen zu tun hatten? Was meint ihr?

Klar kann ich verstehen, dass manche Leute ungeduldig sind und nicht mehr hinnehmen wollen, was passiert. Schnell verbreitet man da scheinbar sensationelle Neuigkeiten ungeprüft weiter – lässt sich selbst leicht anstacheln und möchte andere anstacheln, endlich etwas zu unternehmen. Doch es reicht nicht, Leute mitzuziehen, die sowieso schon die Nase voll haben. Bisher unbeteiligte Menschen lassen sich von so etwas definitiv nicht überzeugen. Dazu sind sie zu skeptisch, denn sie sind mit ihrer Situation überhaupt nicht bewusst unzufrieden. Sie sehen nicht die sich aufbauenden gesellschaftlichen Probleme, sondern leben einfach nur ihr Leben.

Wir als alternative Bewegung haben ohnehin den Nachteil, uns bei diversen Themen nicht einig zu sein. Wir bestehen aus vielen Strömungen. Der Mainstream hat es da leichter, da die Meinungen dort näher beieinander liegen und viel leichter ein Konsens gefunden werden kann, oder halt ein gemeinsames Feindbild. Nur als ein Beispiel am Rande ist es da keine gute Idee, seine Kinder irgendwelche Sätze in die Kamera oder von der Bühne aufsagen zu lassen. Das wirft kein gutes Rampenlicht auf uns.

Leider gibt es einige Leute unserer Bewegung, die auf all dies nicht achten. Solche liefern den etablierten Medien immer wieder astreine Vorlagen für diffamierende Berichterstattung. Manchmal drängt sich der Gedanke an kontrollierte Opposition auf. Gibt es unter uns Aktivisten unter falscher Flagge? Das können wir leider nicht wissen, doch jeder kann seinen Teil dazu beitragen, ungünstiges Verhalten zu unterlassen und ungünstige Inhalte nicht zu verbreiten.

Doch inzwischen zeigt sich leider eine Entwicklung, welche den negativen Effekt schlechter Außenwirkung stark in den Hintergrund rücken lässt. Es hat viele alternative YouTube‐Kanäle getroffen, die gelöscht wurden, darunter Rubikon, NuoViso, Oliver Janich oder Unblogd, sowie noch mehr englischsprachige Kanäle. Dem Fass den Boden schlägt es aus, wenn während des US‐Wahlkampfes sogar Tweets von einem der Kandidaten gelöscht werden. Sprich, es wird aktiv in den Wahlkampf eingegriffen.

»Man kann zu deren politischen Standpunkten auch gerne kritisch stehen, aber ich sage insbesondere an diejenigen, die sich angesichts dieser Zensur die Hände reiben, eins: Ihr seid die nächsten. Heute trifft es Martin Sellner, morgen trifft es mich, übermorgen Reporter im alternativen Bereich oder politisch inkorrekte Kabarettisten. Die Einschläge kommen immer näher.«
Feroz Khan

Vor drei Tagen traf es auch KenFM, obwohl sie als Vorsichtsmaßnahme alle Videos offline genommen hatten. Damit lässt sich relativ sicher feststellen: Es handelt sich bei den Gründen für die Löschungen nicht um konkrete Verstöße gegen YouTube‐Nutzungsbedingungen. Deren Problem ist stattdessen offensichtlich die Existenz von z. B. KenFM als Kanal selbst. YouTube gesteht hierdurch aus meiner Sicht indirekt ein, politisch zu handeln. Es geht klar um Zensur! Und nein, nach deutschem Recht haben Portale hierbei kein Hausrecht.

Twitter, YouTube und Facebook löschen zunehmend Inhalte. YouTube möchte zukünftig neben angeblichen Fake News zu Corona auch jegliche Themen zu QAnon löschen. Ich halte von gewissen Thesen auch nichts, doch eine Demokratie muss so etwas aushalten. Diese sich ausbreitende Akzeptanz von Zensur ist erschreckend.

»Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen.«
Evelyn Beatrice Hall
Corona: Mut zum Dialog! ABGESAGT

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Corona hat die Welt weiterhin fest im Griff. Täglich werden neue Rekordzahlen von positiven Testergebnissen vermeldet, das Gesundheitssystem droht an seine Grenzen zu geraten und weltweit wurden mittlerweile über 1,3 Millionen Todesopfer gemeldet, die in Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind. Keine Frage hat die Welt so sehr beschäftigt wie die tatsächliche Gefährlichkeit, die von dem Virus ausgeht. Hierbei unterscheiden sich die Meinungen verschiedener Epidemiologen und Virologen.

Die Gefahr welche von einem Virus ausgeht, hängt nicht nur von der Mortalität, Ansteckungsrate und Inkubationszeit ab. Das Vorhandensein und die Qualität einer Impfung beziehungsweise einer Grundimmunität in der Bevölkerung und etliche anderen Faktoren müssen mit beachtet werden, um die tatsächliche Gefahr für die Bevölkerung einschätzen zu können. Nach wie vor herrscht diesbezüglich Uneinigkeit unter Fachleuten. Im Zentrum steht hierbei die Frage, inwiefern staatliche Maßnahmen das Infektionsgeschehen eindämmen können und welche Eingriffe angemessen und notwendig sind.

Der Lungenfacharzt, Amtsarzt a. D. und ehemalige SPD‐Bundestagsabgeordnete, Dr. Wolfgang Wodarg, äußert seit Beginn der Pandemie im März erhebliche Zweifel an der medial‐politisch kommunizierten Gefährlichkeit des Virus und stellt damit die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus grundlegend in Frage. Dafür erntete er heftige Kritik aus weiten Teilen der Wissenschaft, Medien und Politik. Auch der Epidemiologe und Direktor des Instituts für Biometrie und Epidemiologie (IBE) an der LMU München, Prof. Dr. Ulrich Mansmann, widerspricht in seinen Einschätzungen zu Corona in vielen Punkten jenen von Wodarg. Mansmann hält die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung in weiten Teilen für angemessen und fordert Augenmaß und medizinische Evidenz bei der Beurteilung des Virus.

Im Gespräch werden die beiden Experten über die Gefährlichkeit des Virus, den neuen RNA‐Impfstoff, die PCR‐Tests und viele weitere Aspekte der Erkrankung debattieren. Moderiert wird die Diskussion von der Radio‐Moderatorin und Grimme‐Preisträgerin Sabrina Gander. Es wird ein 90‐minütiges Gespräch über einen YouTube‐Livestream mit anschließender Diskussion stattfinden. Die Fragen können während der Diskussion im Chat gestellt werden. Sie werden dann in der abschließenden Diskussionsrunde von Sabrina Gander vorgetragen.

Die studentische Initiative Theatron Logou der UW/H freut sich auf einen spannenden Austausch und wünscht sich einen offenen, fairen Dialog zweier konträrer Positionen.
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Update:

»Verschiedene Stimmen der Universität haben die Veranstaltung torpediert. Einen besonderen Beitrag dazu hat die „Klarstellung“ des Präsidiums geleistet, zu der wir Stellung bezogen haben.

Wir haben unterschätzt, wie weit die Spaltung, der wir mit dem gewählten Format entgegenwirken wollten, voran geschritten ist.
Sogar einige Kommilitoninnen und Kommilitonen versuchten mit verschiedenen Mitteln die Veranstaltung zu boykottieren, ohne auch nur ein einziges mal mit uns Veranstalter(innen) in Kontakt zu treten. Dies erstaunt besonders, da wir viele von diesen persönlich kennen.
Mut zum Dialog – eine Fehlanzeige?

Wir möchten uns bei all denen bedanken, die unsere Idee der Deeskalation durch Dialog unterstützt haben – das waren Menschen aus allen Statusgruppen der Universität. Dennoch war der Druck der lauten Gegenstimmen zu groß.

Prof. Dr. Ulrich Mansmann ist gestern abgesprungen.

Da es uns um eine ausgewogene Auseinandersetzung zwischen zwei bekannten Vertretern der konträren Positionen zum Thema „Corona“ ging, ist die Veranstaltung damit unmöglich geworden.

Theatron Logou
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So weit ist es mit der Demokratie also gekommen…

Es ist ja möglich, eine sachliche Bewertung für die Universität über deren Demokratieverständnis abzugeben – auf Google Maps, Xing, StudyCheck, UniCheck oder Kununu.
Fair Talk: Wandel, Wahrheit, Weltverschwörung?

mit Ken Jebsen, Holger Kreymeier, Dirk C. Fleck und Gunnar Kaiser

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