»Das Problem von SARS‐CoV‐2 wird wahrscheinlich überschätzt, da jedes Jahr 2,6 Millionen Menschen an Atemwegsinfektionen sterben, verglichen mit weniger als 4000 Todesfällen bei SARS‐CoV‐2 zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels. […] Diese Studie verglich die Sterblichkeitsrate von SARS‐CoV‐2 in den OECD‐Ländern (1,3 %) mit der Sterblichkeitsrate von üblichen Coronaviren bei AP‐HM‐Patienten (0,8 %) im Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis zum 2. März 2020. Der Chi‐Quadrat‐Test wurde durchgeführt, und der P‐Wert betrug 0,11 (nicht signifikant). […] Es ist anzumerken, dass systematische Studien an anderen Coronaviren (aber bisher nicht für SARS‐CoV‐2) ergeben haben, dass der Prozentsatz der asymptomatischen Träger gleich oder gar höher ist als der Prozentsatz der symptomatischen Patienten. Die gleichen Daten für SARS‐CoV‐2 könnten bald verfügbar sein, was das relative Risiko im Zusammenhang mit dieser spezifischen Pathologie weiter verringern wird.«
Dr. Yanis Roussel et. al. Forscherteam für fr. Regierung über Corona-Mortalität»Der französische Staat hat entschieden, welches Leben erhalten werden soll, welches Leben beendet werden soll und das in einer Demokratie. Ich muss die aber in Schutz nehmen. Die hatten keine andere Wahl, weil durch die Massenpanik, die von Menschen wie Herrn Professor Drosten verursacht wird, diese Krankenhäuser überlastet werden. Und ein kleiner Tipp fürs nächste Mal, lieber Span, Lauterbach und Drosten: Wenn ihr das nächste Mal ein Killervirus entdeckt, […] tut euch selbst einen Gefallen und sagt es niemandem. Sorgt erst mal dafür, dass ihr die entsprechende Ausstattung habt, sodass ihr jeden Haushalt mit Schutzmasken versehen könnt. Besorgt euch valide, belastbare Daten. Die Krankenhäuser brechen nicht wegen den Patienten zusammen. Die brechen zusammen, weil die Menschen Angst haben wegen einer reißerischen, unverantwortlichen Berichterstattung und gezielter Massenpanik. […] Das Virus ist genauso gefährlich, wie ein Grippeerreger.«
Dr. Bodo Schiffmann HNO‐Arzt»Die Lage ist schon einigermaßen prekär, aber es wird enorm hochgespielt durch die Medien. Die Kompetenz für Risikobewertung ist einfach nicht vorhanden. Im Jahr sterben in Deutschland bis zu 25 000 Menschen an der normalen Influenza‐Grippe. Die sind einkalkuliert. Da sagt keiner was. Natürlich ist es um jeden schade, der stirbt, aber Menschen sterben. Das wissen wir nicht nur in der Medizin; und was mit Corona gerade gemacht wird, ist völlige Überreaktion. […] Je öfter ein Schlüsselwort wiederholt wird, desto mehr steigt die Relevanz; und heute ist es bei den Menschen oft so: Die hören das Wort Corona und denken schon an Tod. Es wird viel zu selten gesagt, wie viele Menschen […] gar nicht richtig merken, dass sie Corona haben. Dass es Alte und Schwache trifft, ist natürlich tragisch. Das ist bei Influenza aber genauso. […] Ich glaube, Corona wird in wenigen Wochen vorbei sein und es werden sich alle wundern, was da eigentlich los war.«
Dr. Michael Spitzbart Chirurg
Urologe»Der neue Erreger ist gar nicht so gefährlich. Er ist sogar weniger gefährlich als Sars‐1. Das Besondere ist, dass sich Sars‐CoV‐2 im oberen Rachenbereich repliziert und damit sehr viel infektiöser ist, weil das Virus sozusagen von Rachen zu Rachen springt. Genau das hat aber auch einen Vorteil, denn Sars‐1 repliziert zwar in der tiefen Lunge, ist damit nicht so infektiös, geht aber in jedem Fall auf die Lunge, was es gefährlicher macht. Sars‐2 geht seltener auf die Lunge, was allerdings dann zu den schweren Verläufen führt. […]
[Die Todeszahlen steigen] nicht um solch apokalyptisch hohe Zahlen, wie sie zum Teil in Umlauf sind. Auch muss man berücksichtigen, dass es sich bei den Sars‐CoV‐2‐Toten in Deutschland ausschließlich um alte Menschen gehandelt hat. In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch Sars‐2. Da er infiziert war, taucht er natürlich in der Covid‐19‐Statistik auf. Die Frage ist aber, ob er nicht sowieso gestorben wäre, auch ohne Sars‐2. In Deutschland sterben jeden Tag rund 2500 Menschen. Bei bisher zwölf Toten gibt es in den vergangenen knapp drei Wochen eine Verbindung zu Sars‐2. Natürlich werden noch Menschen sterben, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.«
Prof. Hendrik Streeck Virologe
Epidemiologe
Virologieforschungsinstitut, Uni Bonn (Direktor)»„Wir haben verlässliche Zahlen aus Italien und eine im renommierten Wissenschaftsjournal Science publizierte Arbeit von Epidemiologen, welche die Ausbreitung in China untersucht haben“, sagt Vernazza. Daraus wird deutlich: Rund 85 Prozent aller Infektionen sind erfolgt, ohne dass jemand die Infektion bemerkt hat. 90 Prozent der verstorbenen Patienten sind nachweislich über 70 Jahre alt, 50 Prozent über 80 Jahre. […]
Zwar stirbt in Italien eine von zehn diagnostizierten Personen, gemäß der Erkenntnisse der Science‐Publikation, sei das statistisch wohl eine von 1000 angesteckten Personen. Jeder Einzelfall sei tragisch, aber oft treffe es – ähnlich wie in der Grippesaison – Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen. […]
„Wenn wir die Schulen schließen, verhindern wir, dass die Kinder schnell immun werden.“ […]
„Nicht dass ich schon weiß, was der richtige Weg ist, aber mindestens sollten wir die wissenschaftlichen Fakten besser in die politischen Entscheidungen einbinden.“«
Schweizer Tagblatt über Prof. P. Vernazza Infektiologe»Und so werden jetzt auch die Politiker hofiert von vielen Wissenschaftlern, […] die wichtig sein wollen in der Politik, weil sie Gelder brauchen für ihre Institute, […] die dann in diesem Mainstream mit schwimmen und die auch etwas abhaben wollen: „Wir können auch helfen.“, „Wir haben eine App.“, „Wir haben ein Datenprogramm.“, „Wir können das machen.“, „Wir können …“ […] Das heißt, sie wollen auch Geld verdienen damit, wollen wichtig werden damit. Da fehlt bei uns eigentlich so diese nüchterne Betrachtungsweise, die einfach mal fragt: „Woran habt ihr das erkannt, dass dieses Virus gefährlich ist?“, „Wie war es denn vorher?“, „Hatten wir das nicht letztes Jahr auch schon?“, „Ist es überhaupt etwas Neues?“ Das fehlt.«
Dr. Wolfgang Wodarg bereits am 13. März Lungenfacharzt
ehem. Amtsarzt (Flensburg)»Wir sind trotz aller dramatisierenden Rhetorik nicht im Krieg. […] Deshalb sollten Verfassungsänderungen oder Regelungen für Notfallparlamente auf keinen Fall übers Knie gebrochen werden. Panik ist zu vermeiden. […] Mit Blick auf unsere gesamte Demokratie müssen wir immer bedenken: Die Medizin darf nicht gefährlicher sein als die Krankheit.«Prof. Ulrich Battis
Rechtswissenschaftler»Wir müssen keine Zahlen mehr über positiv getestete Menschen veröffentlichen. […] Die jetzige Berechnung über Verbreitung und Tödlichkeit der Covid‐19‐Pandemie ist wissenschaftlich gesehen ‚unrein‘, denn mit diesen Daten kann nicht nur ein falscher Eindruck vermittelt, sondern auch das Verhalten der Bevölkerung beeinflusst werden.«
Prof. Marita R. Gismondo Mikrobiologin»Wir sind alle eingesperrt. In Nizza gibt es Drohnen, die den Menschen von der Luft aus Bußgelder aufbrummen. Wie weit ist es mit dieser Überwachung gekommen? Man muss jetzt Hannah Arendt lesen und sehr genau die damaligen Ursprünge des Totalitarismus anschauen. Wenn man der Bevölkerung Angst macht, kann man alles mit ihr machen. […]
Sie sagen, dass das Virus sich unsichtbar und unkontrolliert mindestens einen Monat lang, bevor irgendjemand Verdacht geschöpft hat, verbreitet hat. Wenn man die Bevölkerung durchtesten würde, haben sich wahrscheinlich die Hälfte infiziert, womit die Sterblichkeit sowie das Risiko noch viel niedriger wäre. […]
Es handelt sich hier [in der Politik] jedoch nicht um bösen Willen, sondern um Inkompetenz. […] Sie machen ihre Sache so gut, wie sie sie mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln machen können. […]
[Bei der WHO denke ich dies aber] überhaupt nicht.«
Prof. Pablo Goldschmidt Virologe»Dieses Virus hat den gleichen Krankheitsverlauf wie Atemwegserkrankungen und damit ist es vergleichbar mit Influenza. […] Nur wir […] schauen genauer hin und deshalb fallen uns Dinge auf. […] Die meisten Menschen, die wir jetzt als Todesfälle zu beklagen haben, […] sind mit Corona gestorben und nicht an Corona. Das sehen wir insbesondere in Italien […]; die hohen Todesfallraten über 10 % der Infizierten; wobei wir zugrunde legen müssen, welche Zahl […] wir als 100 % annehmen; und dort bin ich mir mittlerweile sogar mit dem RKI einig, dass die Anzahl der Menschen, die sich […] mit Covid‐19 angesteckt haben, um ein Vielfaches […] höher ist, als das, was wir messen. […] Wenn wir eine solche Zahl zu Grunde legen, erscheinen die Todesraten plötzlich wieder deutlich geringer.«
Prof. Stefan Hockertz Immunologe
Toxikologe»Wir wissen, dass zum Beispiel Arbeitslosigkeit Krankheit und sogar erhöhte Sterblichkeit erzeugt. Sie kann Menschen auch in den Suizid treiben. Einschränkung der Bewegungsfreiheit hat vermutlich auch weitere negative Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung.Solche Folgen kann man nicht so einfach direkt ausrechnen, aber sie finden trotzdem statt und sie können möglicherweise schwerwiegender sein als die Folgen der Infektionen selbst.
«
Prof. Gérard Krause Epidemiologe»Man kann auf dieser Grundlage nicht wochenlang ein ganzes Land zumachen. […] Wir beobachten eine enorme Zentralisierung. Auf einmal vollzieht der Bund Gesetze, genauer gesagt sogar nur ein einziger Bundesminister, und die Länder spielen keine Rolle mehr.«
Prof. Christoph Möllers Rechtswissenschaftler»Notlagenmaßnahmen rechtfertigen nicht die Außerkraftsetzung von Freiheitsrechten zugunsten eines Obrigkeits‐ und Überwachungsstaates.«
Prof. Hans‐Jürgen Papier Staatsrechtler
Bundesverfassungsgericht (ehem. Präsident)»Ich befürworte, dass man versucht, diejenigen eine Immunantwort gegen das Virus kriegen zu lassen, die am geringsten gefährdet sind durch das Virus, und dadurch diejenigen, die am meisten gefährdet sind durch das Virus, zu schützen. Wenn die Jungen, die Gesunden, das Virus erst mal gesehen haben und damit Antikörper dagegen haben, können sie die Gefährdeten nicht mehr anstecken.«
Prof. Ansgar Lohse Infektiologe
Uniklinik Hamburg (Direktor)»Die Maßnahmen der Bundes‐ und Landesregierung sind eklatant verfassungswidrig und verletzen in bisher nie gekanntem Ausmaß eine Vielzahl von Grundrechten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Dies gilt für alle Corona‐Verordnungen der 16 Bundesländer. Insbesondere sind diese Maßnahmen nicht durch das Infektionsschutzgesetz gerechtfertigt, welches erst vor wenigen Tagen in Windeseile überarbeitet wurde. Wochenlange Ausgehbeschränkungen und Kontaktverbote auf Basis der düstersten Modellszenarien (ohne Berücksichtigung sachlich‐kritischer Expertenmeinungen) sowie die vollständige Schließung von Unternehmen und Geschäften ohne jedweden Nachweis einer Infektionsgefahr durch diese Geschäfte und Unternehmen sind grob verfassungswidrig.«
Beate Bahner Medizinrechtlerin»Als Arzt und Wissenschafter sehe ich es als meine Pflicht an, dieser enormen Panik mit Fakten entgegenzutreten. Die zahlreichen zuverlässigen Daten belegen übereinstimmend, dass wir uns am Ende einer eher harmlosen Grippe‐Saison befinden. Für eine massiv gefährliche Ausbreitung eines Corona‐Virus oder eine sehr starke Zunahme an kranken Menschen gibt es keinen Hinweis, ganz im Gegenteil, geht beides zurück. Diese Panik‐Methoden wurden schon bei BSE, Schweinegrippe und Aids eingesetzt, teilweise sogar mit den gleichen Akteuren. Die immer wieder angekündigte Epidemie ist in Europa jedoch nie eingetreten.«
Dr. Christian Fiala Gynäkologe»Angaben zu Tödlichkeiten oder Infektiositäten des Covid‐19‐Virus hängen weitestgehend von der Bevölkerungsdichte, vom Hygieneverhalten, vom Alter, von der Gesundheit sowie der medizinischen Versorgungsstruktur ab. Bisher ist jede Angabe zur Übertragungswahrscheinlichkeit und zur Todesrate eine reine Mutmaßung. Schätzungen zur Dunkelziffer der Infizierten gehen ungefähr vom Faktor 10 aus. Das bedeutet, dass zwar einerseits vermutlich zehn Mal mehr Personen infiziert sind als wir jetzt in der Statistik sehen, aber anderseits der Prozentsatz von schweren Fällen und Todesraten um den Faktor 10 überschätzt wird.«
Prof. Martin Haditsch Arzt
Mikrobiologe»Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht. Und der astronomische wirtschaftliche Schaden, der jetzt entsteht, ist der Gefahr, die von dem Virus ausgeht, nicht angemessen. Ich bin überzeugt, dass sich die Corona‐Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird. […]
Wir wollen von den Toten lernen für die Lebenden. Wir versuchen zu verstehen, woran die sogenannten Corona‐Toten tatsächlich gestorben sind, um daraus Erkenntnisse zu ziehen für die klinische Behandlung der daran erkrankten Menschen. Wir schauen uns genau an: Wie hat das Virus das Herz, die Lunge, die anderen inneren Organe befallen? […] Alle, die wir bisher untersucht haben, hatten Krebs, eine chronische Lungenerkrankung, waren starke Raucher oder schwer fettleibig, litten an Diabetes oder hatten eine Herz‐Kreislauf‐Erkrankung. […]
Durch eine starke Fokussierung auf die eher wenigen negativen Abläufe werden Ängste geschürt, die sehr belasten. […] Covid‐19 ist nur im Ausnahmefall eine tödliche Krankheit, in den meisten Fällen jedoch eine überwiegend harmlos verlaufende Virusinfektion.«
Prof. Klaus Püschel Hamburger Rechtsmedizin (Chef)»Wir haben im Moment ja den Eindruck, wenn wir uns so die Medien anschauen, dass wir eine unmittelbare, persönliche Bedrohung durch dieses neue Corona‐Virus haben könnten. Es ist ein Virus, das respiratorische Infekte auslösen kann, also eine Erkrankung des Atemsystemes. Das kann bei einigen auch dazu führen, dass die Bronchien oder die Lunge sogar betroffen ist, und kann im Einzelfall auch schwere Lungenentzündungen auslösen. Ich muss allerdings sagen, dass diese Erkrankungen überwiegend bei sehr alten Menschen auftreten oder bei Menschen, die jünger sind, aber dann Vorschädigungen der Lunge haben. Das ist etwas, was wir auch beim Influenza‐Virus sehen, deshalb [in meiner bekannten WhatsApp‐Sprachnachricht] der Vergleich zum Influenza‐Virus. Dann ist es so, dass die Übertragungswege zwischen Influenza und Corona ähnlich sind. Auch die Todesraten sind zumindest in Deutschland ähnlich.«
Prof. Carsten Scheller Virologe»Es ist inzwischen als Sachverhalt bekannt, dass wir die Gesamtzahl der Infizierten gar nicht kennen. […] Was wir kennen, ist die Zahl der positiv Getesteten. Die Zahl der Infizierten ist auf jeden Fall deutlich höher, aber niemand kann sagen, um welchen Faktor. Um dies zu beantworten, bräuchten wir eine repräsentative Stichprobe aus der Bevölkerung. […]
Man kann Sterblichkeit unterschiedlich definieren. Eine übliche Definition ist Anzahl der Toten auf 100000 Einwohner. Aber das ist in der jetzigen Diskussion nicht gemeint. Hier geht es um die Frage, wie viele der mit Corona erkrankten Menschen sterben. Nun wissen wir aber nicht, wie viele Menschen überhaupt krank sind. Daher gibt es in der Medizinstatistik die Größe der Letalität, die berücksichtigt, dass wir die Zahl der Infizierten aus der Zahl der bekannt infizierten schätzen müssen. Dadurch ist die Letalität eine von der eigenen Schätzung abhängige, ungenaue Größe. Genauer wird es rechnerisch, wenn man nur die bekannt positiv Infizierten berücksichtigt, meist als Mortalitätsrate bezeichnet. Damit wird die Sterblichkeit an der Krankheit aber deutlich überschätzt, um wie viel ist aber unbekannt. Wir haben also ein Begriffswirrwarr, das sich letztlich damit erklärt, dass wir immer wieder von Infizierten anstatt von positiv Getesteten reden. Im Gedächtnis bleiben davon die hohen Zahlen, etwa die von der WHO genannte Mortalitätsrate von 3,4 %. Und das erzeugt Angst. […]
Viele hatten 2009 sehr große Angst vor der Schweinegrippe. Das ist heute vergessen, da es nach der ausgebliebenen Krise auch nicht aufgearbeitet wurde. Die Schweinegrippe wurde völlig überschätzt und verlief schlussendlich milder als viele saisonalen Grippen der Vorjahre. Man hätte aufarbeiten müssen, warum die Schweinegrippe damals medial derart inszeniert wurde und warum die Politik mit drastischen und damals durchaus unbeliebten Maßnahmen bei der Impfstoffstrategie reagiert hat. Daraus hätte man u. A. die Lehre ziehen können, nicht auf einzelne Einflüsterer zu hören. Und, dass man möglichst früh genug saubere Daten braucht.«
Prof. Gerd Bosbach Mathematiker
Statistiker
Sozialforscher»Wie bei jeder Atemwegserkrankung sollten wir die älteren und schwachen Menschen schützen, denn wenn sie eine Lungenentzündung bekommen, haben sie ein hohes Risiko, an der Lungenentzündung zu sterben. Dies ist eines der Hauptprobleme, welches wir im Auge behalten sollten. Auf der anderen Seite kommen Kinder sehr gut mit diesen Krankheiten zurecht. […] Deshalb sollten sie weiterhin zur Schule gehen und sich gegenseitig anstecken, was zur Herdenimmunität beiträgt. Das würde wiederum bedeuten, dass die älteren Menschen nach spätestens vier Wochen anfangen könnten, ihre Familie wieder zu besuchen, denn in der Zeit wäre das Virus ausgelöscht worden. […]
Die Mehrheit hätte gar nicht bemerkt, dass sie infiziert waren, oder hätten ziemlich milde Symptome, besonders Kinder. […]
Es ist nicht das erste Coronavirus, welches ausbricht, und es wird auch nicht das letzte sein. Für alle Atemwegserkrankungen haben wir den gleichen Verlauf einer Epidemie: Wenn man es in Ruhe lässt, steigt es zwei Wochen lang. Dann hat es seinen Höhepunkt und bleibt zwei Wochen lang. Danach ist es wieder weg. […]
Die Epidemie in China ist bereits vorbei, denn sonst würden wir davon erfahren. Selbst in China ist es heute sehr schwierig, Informationen verdeckt zu halten. Wenn die von ihnen gebauten provisorischen Krankenhäuser noch voll wären, würden wir davon erfahren. Das kann man nicht mehr unterdrücken. […]
Ich werde nicht von der Regierung bezahlt. Also habe ich das Recht, tatsächliche Wissenschaft zu betreiben! Hätte die Regierung nicht interveniert, wäre die Epidemie – wie jede andere Atemwegserkrankungs‐Epidemie auch – jetzt vorbei.«
Prof. Knut M. Wittkowski Epidemiologe