Liebe Freunde,
in unserem heutigen Gottesdienst vor Ort in Hamburg sind wir in unserer aktuellen Predigtserie bei 2. Thessalonicher 1, Verse 3–10 angekommen. Dabei wurde an das Martyrium des Apostelschülers Polykarp (ca. 69–155 n. Chr.) erinnert. Diese Geschichte beeindruckt mich immer wieder, und ich möchte sie an dieser Stelle (falls sie der eine oder andere nicht kennt) gerne mit euch teilen:
Das Martyrium des Polykarp ist ein bedeutendes Dokument der frühchristlichen Literatur und beschreibt das Leiden und den Tod des Bischofs (Aufsehers) Polykarp von Smyrna, der gemeinhin als einer der wichtigsten Kirchenväter des 2. Jh. n. Chr. gilt.
Der Bericht über sein Martyrium ist in Form eines Briefes der Gemeinde von Smyrna an die Gemeinde von Philomelium und andere christliche Gemeinden verfasst. Es ist eines der frühesten erhaltenen Märtyrerberichte und bietet wertvolle Einblicke in die Verfolgung der Christen in der römischen Antike.
Laut dem Bericht wurde Polykarp während einer Christenverfolgung verhaftet. Er zeigte sich bereit, für seinen Glauben zu sterben, und weigerte sich, dem römischen Kaiser zu opfern und damit Christus zu verleugnen. Als er vor den Prokonsul gebracht wurde, blieb er standhaft in seinem Glauben. Der Prokonsul forderte ihn auf, Christus zu verleugnen, doch Polykarp antwortete diesem: „86 Jahre habe ich ihm gedient, und er hat mir nichts Böses getan. Wie könnte ich meinen König lästern, der mich gerettet hat?“
Polykarp wurde schließlich zum Tode durch Verbrennen auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Der Bericht beschreibt, dass das Feuer ihn nicht verletzte, sondern sich wie ein schützender Bogen um ihn legte. Schließlich wurde er mit einem Dolch getötet. Schließlich verzehrte das Feuer seinen Leichnam. Die Christen von Smyrna sammelten seine übrig gebliebenen Gebeine ein und ehrten ihn als Märtyrer.
Das Martyrium des Polykarp ist ein eindrucksvolles Zeugnis des Glaubens und der Standhaftigkeit der frühen Christen und wird bis heute in der christlichen Tradition hoch geschätzt. Von diesen Glaubensvätern, die uns vorausgegangen sind, können wir auch heute noch eine Menge lernen. Sie verkündigen Christus weit über die Vollendung ihres irdischen Laufes hinaus.
Wie sieht unser christliches Zeugnis vor der Welt aus? Möge der Heilige Geist in uns eine tiefe Liebe zur Wahrheit entfachen und uns daran erinnern, dass eine nicht verfolgte Gemeinde in dieser Welt eine Ausnahme darstellt! Die frühen Christen und auch viele Christen heute überall auf dem Globus können sprichwörtlich ein Lied davon singen, was es bedeutet, sein Kreuz auf sich zu nehmen und um Christi willen zu leiden.
Euch allen wünsche ich einen guten Start in eine neue und gesegnete Woche! Gott mit euch!
in unserem heutigen Gottesdienst vor Ort in Hamburg sind wir in unserer aktuellen Predigtserie bei 2. Thessalonicher 1, Verse 3–10 angekommen. Dabei wurde an das Martyrium des Apostelschülers Polykarp (ca. 69–155 n. Chr.) erinnert. Diese Geschichte beeindruckt mich immer wieder, und ich möchte sie an dieser Stelle (falls sie der eine oder andere nicht kennt) gerne mit euch teilen:
Das Martyrium des Polykarp ist ein bedeutendes Dokument der frühchristlichen Literatur und beschreibt das Leiden und den Tod des Bischofs (Aufsehers) Polykarp von Smyrna, der gemeinhin als einer der wichtigsten Kirchenväter des 2. Jh. n. Chr. gilt.
Der Bericht über sein Martyrium ist in Form eines Briefes der Gemeinde von Smyrna an die Gemeinde von Philomelium und andere christliche Gemeinden verfasst. Es ist eines der frühesten erhaltenen Märtyrerberichte und bietet wertvolle Einblicke in die Verfolgung der Christen in der römischen Antike.
Laut dem Bericht wurde Polykarp während einer Christenverfolgung verhaftet. Er zeigte sich bereit, für seinen Glauben zu sterben, und weigerte sich, dem römischen Kaiser zu opfern und damit Christus zu verleugnen. Als er vor den Prokonsul gebracht wurde, blieb er standhaft in seinem Glauben. Der Prokonsul forderte ihn auf, Christus zu verleugnen, doch Polykarp antwortete diesem: „86 Jahre habe ich ihm gedient, und er hat mir nichts Böses getan. Wie könnte ich meinen König lästern, der mich gerettet hat?“
Polykarp wurde schließlich zum Tode durch Verbrennen auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Der Bericht beschreibt, dass das Feuer ihn nicht verletzte, sondern sich wie ein schützender Bogen um ihn legte. Schließlich wurde er mit einem Dolch getötet. Schließlich verzehrte das Feuer seinen Leichnam. Die Christen von Smyrna sammelten seine übrig gebliebenen Gebeine ein und ehrten ihn als Märtyrer.
Das Martyrium des Polykarp ist ein eindrucksvolles Zeugnis des Glaubens und der Standhaftigkeit der frühen Christen und wird bis heute in der christlichen Tradition hoch geschätzt. Von diesen Glaubensvätern, die uns vorausgegangen sind, können wir auch heute noch eine Menge lernen. Sie verkündigen Christus weit über die Vollendung ihres irdischen Laufes hinaus.
Wie sieht unser christliches Zeugnis vor der Welt aus? Möge der Heilige Geist in uns eine tiefe Liebe zur Wahrheit entfachen und uns daran erinnern, dass eine nicht verfolgte Gemeinde in dieser Welt eine Ausnahme darstellt! Die frühen Christen und auch viele Christen heute überall auf dem Globus können sprichwörtlich ein Lied davon singen, was es bedeutet, sein Kreuz auf sich zu nehmen und um Christi willen zu leiden.
Euch allen wünsche ich einen guten Start in eine neue und gesegnete Woche! Gott mit euch!
https://youtu.be/as6RwTAXBZ4?si=aTFp4ahf1n_C3cff
Aus aktuellem Anlass ein Gespräch zu diesem brisanten Thema zwischen Brd. Omar von Haqiqa TV und meiner Wenigkeit …
Aus aktuellem Anlass ein Gespräch zu diesem brisanten Thema zwischen Brd. Omar von Haqiqa TV und meiner Wenigkeit …
YouTube
Können Christen DÄMONEN haben?
Wenn ihr meint das unsere Arbeit wichtig ist und ihr uns unterstützen wollt, dann könnt ihr das gerne machen. Niemand ist gezwungen etwas zu geben. Gebt einfach von Herzen und nicht gezwungenermaßen
Link zur Bibelseminar Bonn: https://bsb-online.de/
Linkt…
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👍3
https://youtu.be/5TMFUHMdk5E?si=YYZBUaHExRpNmFrY
In dieser interessanten und spannenden Dokumentation (Beginn ab 3.50 min) gehen Wissenschaftler, die sich zum christlichen Glauben bekennen, der Frage nach der Historizität und Relevanz der biblischen Geschichte von der Sintflut nach. Wie lassen sich Daten aus Geologie und Paläontologie sinnvoll in einem biblischen Deutungsrahmen unterbringen? Gibt es Schwachstellen in den üblichen säkularen Modellen?
Sicherlich gibt es nicht allein in einem materialistisch-evolutionistischen Weltbild Fragezeichen – auch auf kreationistischer Seite ist man sich in der Interpretation mancher naturwissenschaftlich ermittelbarer Daten oder auch einiger biblischer Aussagen nicht einig; doch stellt sich bei detaillierter Betrachtung heraus, dass etwa die „Sintflut-Geologie“ viele Phänomene einfacher und plausibler erklärt, als es Langzeit-Modelle tun – für vieles bieten Letztere oft gar keine nachvollziehbaren Ansätze. Man spricht dann einfach von „Anomalien“.
Die Dokumentation „Die Arche Noah und die Finsternis“ bietet m. E. wirklich wertvolle Impulse und Interpretationen bestimmter Daten, über die es sich nachzudenken lohnt. Vor allem eines tritt dabei deutlich hervor: Die Historizität der biblischen Sintflut ist der Garant für ein noch bevorstehendes Gericht, das nicht weniger ein historisches Ereignis sein wird: die Wiederkunft Jesu (Mt 24,38f; Lk 17,27.30; 2 Petr 3,3-7.10).
In dieser interessanten und spannenden Dokumentation (Beginn ab 3.50 min) gehen Wissenschaftler, die sich zum christlichen Glauben bekennen, der Frage nach der Historizität und Relevanz der biblischen Geschichte von der Sintflut nach. Wie lassen sich Daten aus Geologie und Paläontologie sinnvoll in einem biblischen Deutungsrahmen unterbringen? Gibt es Schwachstellen in den üblichen säkularen Modellen?
Sicherlich gibt es nicht allein in einem materialistisch-evolutionistischen Weltbild Fragezeichen – auch auf kreationistischer Seite ist man sich in der Interpretation mancher naturwissenschaftlich ermittelbarer Daten oder auch einiger biblischer Aussagen nicht einig; doch stellt sich bei detaillierter Betrachtung heraus, dass etwa die „Sintflut-Geologie“ viele Phänomene einfacher und plausibler erklärt, als es Langzeit-Modelle tun – für vieles bieten Letztere oft gar keine nachvollziehbaren Ansätze. Man spricht dann einfach von „Anomalien“.
Die Dokumentation „Die Arche Noah und die Finsternis“ bietet m. E. wirklich wertvolle Impulse und Interpretationen bestimmter Daten, über die es sich nachzudenken lohnt. Vor allem eines tritt dabei deutlich hervor: Die Historizität der biblischen Sintflut ist der Garant für ein noch bevorstehendes Gericht, das nicht weniger ein historisches Ereignis sein wird: die Wiederkunft Jesu (Mt 24,38f; Lk 17,27.30; 2 Petr 3,3-7.10).
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Dokumentation | Die Arche Noah und die Finsternis
In dieser interessanten und spannenden Dokumentation gehen Wissenschaftler, die sich zum christlichen Glauben bekennen, der Frage nach der Historizität und Relevanz der biblischen Geschichte von der Sintflut nach. Wie lassen sich Daten aus Geologie und Paläontologie…
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https://youtu.be/I2cCXD8tbeE?si=hQq4J1lDwiOZGdly
Dieser allgemein verständliche Vortrag gibt einen Einblick in die Wunder der Natur – von kleinsten Welten im Inneren der Atome bis hin zu den Weiten des Universums und der Frage nach der sogenannten Dunklen Materie. Faszinierende Zahlen lassen uns staunen, und es stellt sich die Frage nach dem „Woher“. Die Ordnung in der Schöpfung lässt das Wirken eines Schöpfers erahnen.
Der Physiker Thomas Schimmel lehrt als Universitätsprofessor an der Universität Karlsruhe, Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er ist Initiator und Sprecher des Forschungsnetzwerks „Funktionelle Nanostrukturen“ und Mitbegründer des Instituts für Nanotechnologie. Für seine Forschungsergebnisse wurde er wiederholt mit Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem renommierten Philip Morris Forschungspreis für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Nanotechnologie.
Dieser allgemein verständliche Vortrag gibt einen Einblick in die Wunder der Natur – von kleinsten Welten im Inneren der Atome bis hin zu den Weiten des Universums und der Frage nach der sogenannten Dunklen Materie. Faszinierende Zahlen lassen uns staunen, und es stellt sich die Frage nach dem „Woher“. Die Ordnung in der Schöpfung lässt das Wirken eines Schöpfers erahnen.
Der Physiker Thomas Schimmel lehrt als Universitätsprofessor an der Universität Karlsruhe, Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er ist Initiator und Sprecher des Forschungsnetzwerks „Funktionelle Nanostrukturen“ und Mitbegründer des Instituts für Nanotechnologie. Für seine Forschungsergebnisse wurde er wiederholt mit Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem renommierten Philip Morris Forschungspreis für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Nanotechnologie.
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Vortrag | Der Urknall und die Gottesfrage (mit Prof. Dr. Thomas Schimmel)
Der allgemein verständliche Vortrag gibt einen Einblick in die Wunder der Natur – von kleinsten Welten im Inneren der Atome bis hin zu den Weiten des Universums und der Frage nach der sogenannten Dunklen Materie. Faszinierende Zahlen lassen uns staunen, und…
https://t.me/earlychurchbeliefs
Liebe Freunde, 🙋🏼♂️
wer im Übrigen meinem Content zur frühchristlichen Historie folgen möchte, ist herzlich eingeladen, das über den verlinkten Telegram-Kanal ⳨ | 𝙴𝚊𝚛𝚕𝚢 𝙲𝚑𝚞𝚛𝚌𝚑 𝙱𝚎𝚕𝚒𝚎𝚏𝚜 ® zu tun.
Herzliche Grüße
Euer BC ❤️
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Euer BC ❤️
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♱ | 𝙴𝚊𝚛𝚕𝚢 𝙲𝚑𝚞𝚛𝚌𝚑 𝙱𝚎𝚕𝚒𝚎𝚏𝚜 ®
„[…] aufgebaut auf dem Fundament der Apostel und Propheten – der Schlussstein ist Christus Jesus selbst“ (Epheser 2,20).
Liebe Geschwister,
wir stehen am Beginn eines neuen Jahres – einer Zeit voller Möglichkeiten und neuer Chancen. Es ist ein Moment, in dem wir zurückblicken auf das, was war, und nach vorn schauen in Erwartung dessen, was kommen, und vor allem dessen, was der lebendige Gott Großes tun wird. Er ist der Herr über den Verlauf der Geschichte unserer Welt. Wie können wir nun den Übergang vom alten ins neue Jahr im Licht unseres Glaubens gestalten?
Der hl. Apostel Paulus schreibt: „Nicht, als hätte ich es schon ergriffen oder als wäre ich bereits vollendet, aber ich jage ihm nach, um zu ergreifen, weil ich von Christus Jesus ergriffen ward. [13] Brüder, ich bilde mir nicht ein, es schon ergriffen zu haben. Eins aber (gilt): ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt“ (Phil 3,12f). Diese Worte ermutigen uns, das Vergangene vertrauensvoll Gott anzubefehlen und uns auf das zu konzentrieren, was vor uns liegt.
Das bedeutet nicht, dass wir unsere Erfahrungen und Erinnerungen ignorieren sollen – vielmehr sind sie ein Teil von uns, der uns geformt hat; doch Paulus lädt uns ein, uns nicht von Vergangenem gefangen nehmen zu lassen, sondern mit Hoffnung und Zuversicht nach vorn zu blicken. Allem anderen voran, hat Paulus’ Aussage eine christozentrische Richtung und lädt uns ein, unsere Blicke auf Christus, „den Anführer und Vollender unseres Glaubens“ (Hebr 12,2), gerichtet zu halten.
Ein neues Jahr ist wie ein unbeschriebenes Blatt: Es bietet uns die Gelegenheit, neue Wege zu gehen, alte Gewohnheiten zu überdenken und unser Leben wieder einmal bewusst auf Gott auszurichten. In alldem dürfen wir uns freuen, dass Gott mit uns geht, wenn wir ihm vertrauen, indem wir uns an seinem Wort orientieren. Seine Liebe und Gnade begleiten seine Kinder jeden Tag, denn es „geleiten mich deine Gnade und Huld durch alle Tage des Lebens. Und wohnen darf ich im Hause Jahwes für immerwährende Zeiten“ (Ps 23,6).
Lasst uns im neuen Jahr danach streben, dass Christus sich in unserem Leben ausdrücken möge, ja lasst uns Liebe und Mitgefühl in die Welt tragen, Frieden stiften und Hoffnung schenken! Bedenken wir, dass wir als Christen vielleicht die einzige „Bibel“ sind, die manche Menschen in unserem Umfeld zu „lesen“ bekommen, und mögen wir immer mehr lernen, in wichtigen Entscheidungen und Handlungen Gottes Willen zu suchen und uns von seinem Wort in der Kraft seines Geistes leiten zu lassen!
Danken wir dem gütigen Gott für das vergangene Jahr mit all seinen Höhen und Tiefen, und erbitten wir seinen Segen für das neue Jahr! Möge er uns Weisheit, Mut und Kraft schenken, die Herausforderungen zu meistern, die vor uns liegen, und möge er uns in seiner Liebe wachsen und zu einem Segen für andere werden lassen! Möge er unser Licht auf unserem Weg sein und uns in seiner Gnade führen!
„[…] der Friede Gottes, der alles Begreifen übersteigt, [wird] eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus behüten“ (Phil 4,7).
Vertraust du auf den lebendigen Gott? Dann geh mit Zuversicht und Freude in das neue Jahr!
wir stehen am Beginn eines neuen Jahres – einer Zeit voller Möglichkeiten und neuer Chancen. Es ist ein Moment, in dem wir zurückblicken auf das, was war, und nach vorn schauen in Erwartung dessen, was kommen, und vor allem dessen, was der lebendige Gott Großes tun wird. Er ist der Herr über den Verlauf der Geschichte unserer Welt. Wie können wir nun den Übergang vom alten ins neue Jahr im Licht unseres Glaubens gestalten?
Der hl. Apostel Paulus schreibt: „Nicht, als hätte ich es schon ergriffen oder als wäre ich bereits vollendet, aber ich jage ihm nach, um zu ergreifen, weil ich von Christus Jesus ergriffen ward. [13] Brüder, ich bilde mir nicht ein, es schon ergriffen zu haben. Eins aber (gilt): ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt“ (Phil 3,12f). Diese Worte ermutigen uns, das Vergangene vertrauensvoll Gott anzubefehlen und uns auf das zu konzentrieren, was vor uns liegt.
Das bedeutet nicht, dass wir unsere Erfahrungen und Erinnerungen ignorieren sollen – vielmehr sind sie ein Teil von uns, der uns geformt hat; doch Paulus lädt uns ein, uns nicht von Vergangenem gefangen nehmen zu lassen, sondern mit Hoffnung und Zuversicht nach vorn zu blicken. Allem anderen voran, hat Paulus’ Aussage eine christozentrische Richtung und lädt uns ein, unsere Blicke auf Christus, „den Anführer und Vollender unseres Glaubens“ (Hebr 12,2), gerichtet zu halten.
Ein neues Jahr ist wie ein unbeschriebenes Blatt: Es bietet uns die Gelegenheit, neue Wege zu gehen, alte Gewohnheiten zu überdenken und unser Leben wieder einmal bewusst auf Gott auszurichten. In alldem dürfen wir uns freuen, dass Gott mit uns geht, wenn wir ihm vertrauen, indem wir uns an seinem Wort orientieren. Seine Liebe und Gnade begleiten seine Kinder jeden Tag, denn es „geleiten mich deine Gnade und Huld durch alle Tage des Lebens. Und wohnen darf ich im Hause Jahwes für immerwährende Zeiten“ (Ps 23,6).
Lasst uns im neuen Jahr danach streben, dass Christus sich in unserem Leben ausdrücken möge, ja lasst uns Liebe und Mitgefühl in die Welt tragen, Frieden stiften und Hoffnung schenken! Bedenken wir, dass wir als Christen vielleicht die einzige „Bibel“ sind, die manche Menschen in unserem Umfeld zu „lesen“ bekommen, und mögen wir immer mehr lernen, in wichtigen Entscheidungen und Handlungen Gottes Willen zu suchen und uns von seinem Wort in der Kraft seines Geistes leiten zu lassen!
Danken wir dem gütigen Gott für das vergangene Jahr mit all seinen Höhen und Tiefen, und erbitten wir seinen Segen für das neue Jahr! Möge er uns Weisheit, Mut und Kraft schenken, die Herausforderungen zu meistern, die vor uns liegen, und möge er uns in seiner Liebe wachsen und zu einem Segen für andere werden lassen! Möge er unser Licht auf unserem Weg sein und uns in seiner Gnade führen!
„[…] der Friede Gottes, der alles Begreifen übersteigt, [wird] eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus behüten“ (Phil 4,7).
Vertraust du auf den lebendigen Gott? Dann geh mit Zuversicht und Freude in das neue Jahr!
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Auf meinem Display stellt sich das so dar, dass ganz oben ein Link eingeblendet wird und unten unter dem Titelbild des Videos ebenfalls.
➡️ Der zum angekündigten 20-minütigen Video führende Link ist der obere, der untere führt zu einem mehr als zweistündigen Stream von Alessandro (Trinity TV) und mir.
(Nur dass es keine Verwirrung gibt, falls jemand sich wundert, wenn er auf den unteren Link geklickt hat; ich hatte es eben getestet und landete auf dem längeren Stream und sah erst beim dritten Versuch, dass der zum beabsichtigten Video führende Link oben über dem Titelbild angezeigt wird.)
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(Nur dass es keine Verwirrung gibt, falls jemand sich wundert, wenn er auf den unteren Link geklickt hat; ich hatte es eben getestet und landete auf dem längeren Stream und sah erst beim dritten Versuch, dass der zum beabsichtigten Video führende Link oben über dem Titelbild angezeigt wird.)
Forwarded from ♱ | 𝙴𝚊𝚛𝚕𝚢 𝙲𝚑𝚞𝚛𝚌𝚑 𝙱𝚎𝚕𝚒𝚎𝚏𝚜 ®
Liebe Geschwister,
in zahlreichen Gottesdiensten ist an diesem Tag insbesondere der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus gedacht und sein Sieg über Sünde und Tod proklamiert worden – und das nicht ohne Grund, denn die Kunde vom leeren Grab betrifft nicht einen theologisch vielleicht interessanten „Randbereich“, sondern ist identitätsstiftend für uns als Gemeinschaft der Glaubenden.
Die Auferstehung Jesu Christi ist ein zentrales Element unseres Glaubens und hat eine tiefgreifende Bedeutung für uns Christen. Sie ist, zusammen mit Jesu Kreuzestod, der entscheidende Wendepunkt in der Heilsgeschichte und ein Garant für unsere Hoffnung über das Grab hinaus – für ein neues Leben in einer neuen Welt und für die endgültige Überwindung des Todes, der durch Adams Fall über das Menschengeschlecht gekommen ist.
Jesu Auferstehung ist zunächst eine Bestätigung seiner göttlichen Identität, denn er ist „als Sohn Gottes in Kraft erwiesen […] durch die Auferstehung aus den Toten“ (Röm 1,4). Im Kontext der Evangelien wird berichtet, dass Jesus seinen Tod und seine Auferstehung vorhergesagt hat. Durch die Erfüllung dieser Prophezeiung wird seine Identität als Gottes Sohn unterstrichen und ein Beweis dafür erbracht, dass Jesus nicht lediglich ein weiser Lehrer oder Prophet gewesen, sondern tatsächlich der Messias oder Christus ist – Israels rechtmäßiger König und der Retter der Welt.
Seine Auferstehung ist auch ein Zeichen des Sieges über den Tod, denn Letzterer ist eine Folge von Adams Sünde, und Jesu Auferstehung zeigt, dass der Tod nicht das „letzte Wort“ hat: Durch seinen Kreuzestod hat er Adams Fall umgekehrt, und durch seine Auferstehung hat Jesus den Tod besiegt und damit den Weg für das ewige Leben eröffnet. Für alle, die zu Jesus gehören und im Glauben an ihn aus dieser Welt scheiden, ist damit garantiert, dass sie nach Vollendung ihres irdischen Laufs in seiner Gegenwart sicher geboren sind und bei seiner Wiederkunft leiblich in ein neues und ewiges Leben mit Gott auferstehen werden.
Darüber hinaus besitzt Jesu Auferstehung eine verändernde Kraft auch für das gegenwärtige Leben des Glaubenden in dieser Welt: Sie verweist ja auf die Möglichkeit eines neuen Anfangs aufgrund der Vergebung der Schuld. Im Glauben an die Auferstehung unseres Herrn können wir ein Leben in seiner Nachfolge führen – geprägt von Gottes Liebe, Gnade und Barmherzigkeit. Jesu Auferstehung ermutigt uns dazu, uns von alten Gewohnheiten und Sünden abzuwenden und unser Leben nach seinen Lehren auszurichten.
Ja, in der Gemeinschaft der Kirche spielt die Botschaft von der Auferstehung eine zentrale Rolle. Dass Jesus dem Grab entstiegen ist, stellt wahrhaftig einen Grund zur Freude und zum Feiern dar, denn seine Auferstehung ist der „Startschuss“ für die Erfüllung einer ganzen Reihe göttlicher Verheißungen.
Merken wir, welch fundamentale Bedeutung die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus für uns Christen hat? (1) Sie bestätigt seine göttliche Identität, (2) bietet Hoffnung auf das ewige Leben, (3) ermöglicht die Vergebung unserer Schuld und (4) inspiriert uns zu einem Leben in der Nachfolge. Die Auferstehung verweist auf den Sieg des Lebens über den Tod und auf Gottes unermesslich große Liebe zu uns Menschen.
⳨ | 𝙴𝚊𝚛𝚕𝚢 𝙲𝚑𝚞𝚛𝚌𝚑 𝙱𝚎𝚕𝚒𝚎𝚏𝚜 ®
in zahlreichen Gottesdiensten ist an diesem Tag insbesondere der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus gedacht und sein Sieg über Sünde und Tod proklamiert worden – und das nicht ohne Grund, denn die Kunde vom leeren Grab betrifft nicht einen theologisch vielleicht interessanten „Randbereich“, sondern ist identitätsstiftend für uns als Gemeinschaft der Glaubenden.
Die Auferstehung Jesu Christi ist ein zentrales Element unseres Glaubens und hat eine tiefgreifende Bedeutung für uns Christen. Sie ist, zusammen mit Jesu Kreuzestod, der entscheidende Wendepunkt in der Heilsgeschichte und ein Garant für unsere Hoffnung über das Grab hinaus – für ein neues Leben in einer neuen Welt und für die endgültige Überwindung des Todes, der durch Adams Fall über das Menschengeschlecht gekommen ist.
Jesu Auferstehung ist zunächst eine Bestätigung seiner göttlichen Identität, denn er ist „als Sohn Gottes in Kraft erwiesen […] durch die Auferstehung aus den Toten“ (Röm 1,4). Im Kontext der Evangelien wird berichtet, dass Jesus seinen Tod und seine Auferstehung vorhergesagt hat. Durch die Erfüllung dieser Prophezeiung wird seine Identität als Gottes Sohn unterstrichen und ein Beweis dafür erbracht, dass Jesus nicht lediglich ein weiser Lehrer oder Prophet gewesen, sondern tatsächlich der Messias oder Christus ist – Israels rechtmäßiger König und der Retter der Welt.
Seine Auferstehung ist auch ein Zeichen des Sieges über den Tod, denn Letzterer ist eine Folge von Adams Sünde, und Jesu Auferstehung zeigt, dass der Tod nicht das „letzte Wort“ hat: Durch seinen Kreuzestod hat er Adams Fall umgekehrt, und durch seine Auferstehung hat Jesus den Tod besiegt und damit den Weg für das ewige Leben eröffnet. Für alle, die zu Jesus gehören und im Glauben an ihn aus dieser Welt scheiden, ist damit garantiert, dass sie nach Vollendung ihres irdischen Laufs in seiner Gegenwart sicher geboren sind und bei seiner Wiederkunft leiblich in ein neues und ewiges Leben mit Gott auferstehen werden.
Darüber hinaus besitzt Jesu Auferstehung eine verändernde Kraft auch für das gegenwärtige Leben des Glaubenden in dieser Welt: Sie verweist ja auf die Möglichkeit eines neuen Anfangs aufgrund der Vergebung der Schuld. Im Glauben an die Auferstehung unseres Herrn können wir ein Leben in seiner Nachfolge führen – geprägt von Gottes Liebe, Gnade und Barmherzigkeit. Jesu Auferstehung ermutigt uns dazu, uns von alten Gewohnheiten und Sünden abzuwenden und unser Leben nach seinen Lehren auszurichten.
Ja, in der Gemeinschaft der Kirche spielt die Botschaft von der Auferstehung eine zentrale Rolle. Dass Jesus dem Grab entstiegen ist, stellt wahrhaftig einen Grund zur Freude und zum Feiern dar, denn seine Auferstehung ist der „Startschuss“ für die Erfüllung einer ganzen Reihe göttlicher Verheißungen.
Merken wir, welch fundamentale Bedeutung die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus für uns Christen hat? (1) Sie bestätigt seine göttliche Identität, (2) bietet Hoffnung auf das ewige Leben, (3) ermöglicht die Vergebung unserer Schuld und (4) inspiriert uns zu einem Leben in der Nachfolge. Die Auferstehung verweist auf den Sieg des Lebens über den Tod und auf Gottes unermesslich große Liebe zu uns Menschen.
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