Die Gelehrten und die Pfaffen
streiten sich mit viel Geschrei,
was hat Gott zuerst erschaffen –
wohl die Henne, wohl das Ei!
Wäre das so schwer zu lösen –
erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen –
darum hat's der Has' gebracht! 🐇
-Eduard Friedrich Mörike, geboren am 08.09.1804 in Ludwigsburg – verstorben am 04.06.1875 in Stuttgart-
@DeutscheDD
streiten sich mit viel Geschrei,
was hat Gott zuerst erschaffen –
wohl die Henne, wohl das Ei!
Wäre das so schwer zu lösen –
erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen –
darum hat's der Has' gebracht! 🐇
-Eduard Friedrich Mörike, geboren am 08.09.1804 in Ludwigsburg – verstorben am 04.06.1875 in Stuttgart-
@DeutscheDD
❤48😁32👍10💯4
O s t e r s i n g e n
Nun liegt von Primeln ein bunter Kranz
über den Hängen und Triften,
nun lischt der siegende Morgenglanz
der Sorge zitternde Schriften.
Der Tauwind fliegt über Kluft und Höhn
auf veilchenduftigen Schwingen,
der weiße Wildbach, geküßt vom Fön,
tollt talwärts in tollen Sprüngen.
Nun wandert im Siebenmeilenschritt
der Frühling über die Fluren,
und heimlich hastet die Sehnsucht mit
auf knospenden Springaufspuren.
Viel Träume flattern durchs Frühlingsland
auf tauwindduftigen Schwingen --
vom Südmeer schwingt sich zum Nordseestrand
ein tiefes, tönendes Klingen.
Frau Sonne schaut aus dem Wolkentor
und strählt sich die blonden Locken,
da braust und dröhnt es -- ein Welltallchor --
der Weckruf der Osterglocken!
Die Hoffnung fiedelt am Weg zum Tanz,
einsingend Not und Beschwerden. -- --
Nun liegt von Primeln ein bunter Kranz
glückleuchtend über der Erden!
-Eugen Stangen, geboren 1870 in Carlsruhe (Oberschlesien) - verstorben 1930 in Berlin-
@DeutscheDD
Nun liegt von Primeln ein bunter Kranz
über den Hängen und Triften,
nun lischt der siegende Morgenglanz
der Sorge zitternde Schriften.
Der Tauwind fliegt über Kluft und Höhn
auf veilchenduftigen Schwingen,
der weiße Wildbach, geküßt vom Fön,
tollt talwärts in tollen Sprüngen.
Nun wandert im Siebenmeilenschritt
der Frühling über die Fluren,
und heimlich hastet die Sehnsucht mit
auf knospenden Springaufspuren.
Viel Träume flattern durchs Frühlingsland
auf tauwindduftigen Schwingen --
vom Südmeer schwingt sich zum Nordseestrand
ein tiefes, tönendes Klingen.
Frau Sonne schaut aus dem Wolkentor
und strählt sich die blonden Locken,
da braust und dröhnt es -- ein Welltallchor --
der Weckruf der Osterglocken!
Die Hoffnung fiedelt am Weg zum Tanz,
einsingend Not und Beschwerden. -- --
Nun liegt von Primeln ein bunter Kranz
glückleuchtend über der Erden!
-Eugen Stangen, geboren 1870 in Carlsruhe (Oberschlesien) - verstorben 1930 in Berlin-
@DeutscheDD
❤51👍8💯1
𝔚𝔦𝔯 𝔇𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢
𝔚𝔦𝔯 𝔩𝔢𝔟𝔢𝔫 𝔫𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔦𝔫 𝔇𝔢𝔪𝔲𝔱,
𝔫𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔟𝔢𝔲𝔤𝔢𝔫 𝔴𝔦𝔯 𝔡𝔦𝔢 𝔎𝔫𝔦𝔢,
𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔊𝔬𝔱𝔱 𝔨𝔞𝔫𝔫 𝔲𝔫𝔰 𝔢𝔯𝔩öſ𝔢𝔫,
𝔫𝔲𝔯 𝔎𝔞𝔪𝔭𝔣 𝔢𝔯𝔩öſ𝔱 𝔲𝔫𝔰 𝔥𝔦𝔢.
𝔑𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔪𝔦𝔱 𝔤𝔢𝔟𝔢𝔲𝔤𝔱𝔢𝔪 𝔑𝔞𝔠𝔨𝔢𝔫
𝔤𝔦𝔟𝔱 𝔎𝔯𝔞𝔣𝔱 𝔲𝔫𝔰 𝔢𝔦𝔫 𝔊𝔢𝔟𝔢𝔱,
𝔦𝔫 𝔞𝔲𝔣𝔯𝔢𝔠𝔥𝔱 𝔤𝔯𝔞𝔡𝔢𝔪 ℌ𝔞𝔫𝔡𝔢𝔩𝔫
𝔞𝔩𝔩𝔢𝔦𝔫 𝔲𝔫𝔰 𝔎𝔯𝔞𝔣𝔱 𝔢𝔯ſ𝔱𝔢𝔥𝔱.
𝔚𝔦𝔯 𝔨𝔢𝔫𝔫𝔢𝔫 𝔨𝔢𝔦𝔫𝔢 𝔗𝔢𝔪𝔭𝔢𝔩,
𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔭𝔯𝔦𝔢ſ𝔱𝔢𝔯𝔩𝔦𝔠𝔥 𝔊𝔢𝔟𝔬𝔱,
𝔟𝔢ſ𝔢𝔢𝔩𝔱 𝔳𝔬𝔪 𝔎𝔞𝔪𝔭𝔣 𝔡𝔢𝔯 𝔉𝔯𝔢𝔦𝔥𝔢𝔦𝔱
𝔡𝔲𝔯𝔠𝔥𝔥𝔞𝔲𝔠𝔥𝔱 𝔲𝔫𝔰 ſ𝔢𝔩𝔟ſ𝔱 𝔡𝔢𝔯 𝔊𝔬𝔱𝔱.
𝔄𝔲𝔣 𝔅𝔢𝔯𝔤𝔢𝔫, 𝔚𝔞𝔩𝔡 𝔲𝔫𝔡 ℌ𝔢𝔦𝔡𝔢𝔫
𝔦ſ𝔱 𝔲𝔫ſ𝔢𝔯 𝔊𝔬𝔱𝔱𝔢𝔰𝔥𝔞𝔲𝔰,
𝔴𝔦𝔯 𝔥ö𝔯𝔢𝔫 𝔊𝔬𝔱𝔱𝔢𝔰 𝔖𝔱𝔦𝔪𝔪𝔢𝔫
𝔦𝔪 𝔖𝔱𝔲𝔯𝔪 𝔲𝔫𝔡 𝔚𝔢𝔱𝔱𝔢𝔯𝔟𝔯𝔞𝔲𝔰.
𝔇𝔢𝔯 𝔄𝔥𝔫𝔢𝔫 𝔰𝔱𝔬𝔩𝔷𝔢𝔰 𝔚𝔢ſ𝔢𝔫
𝔨𝔯𝔞𝔣𝔱𝔳𝔬𝔩𝔩 𝔲𝔫𝔡 𝔥𝔬𝔠𝔥𝔤𝔢𝔪𝔲𝔱,
𝔡𝔢𝔯 𝔖𝔦𝔭𝔭𝔢 𝔖𝔠𝔥𝔲𝔱𝔷 𝔲𝔫𝔡 ℜ𝔢𝔦𝔫𝔥𝔢𝔦𝔱
𝔤𝔢𝔟𝔦𝔢𝔯𝔱 𝔡𝔞𝔰 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢 𝔅𝔩𝔲𝔱.
𝔘𝔫𝔰 𝔦ſ𝔱 𝔡𝔢𝔯 𝔊𝔩𝔞𝔲𝔟𝔢 𝔚𝔞𝔥𝔯𝔥𝔢𝔦𝔱,
ℜ𝔢𝔠𝔥𝔱, 𝔖𝔦𝔱𝔱𝔢, 𝔈𝔡𝔢𝔩𝔪𝔲𝔱,
𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔇𝔬𝔤𝔪𝔞 𝔨𝔞𝔫𝔫 𝔲𝔫𝔰 𝔷𝔴𝔦𝔫𝔤𝔢𝔫
𝔦𝔫𝔰 𝔍𝔬𝔠𝔥, 𝔣ü𝔯 𝔣𝔯𝔢𝔪𝔡𝔢𝔰 𝔊𝔲𝔱.
𝔚𝔦𝔯 𝔣𝔩𝔢𝔠𝔥𝔱𝔢𝔫 𝔥𝔢𝔦𝔩'𝔤𝔢𝔰 𝔚𝔬𝔩𝔩𝔢𝔫
𝔦𝔫 𝔲𝔫ſ𝔯𝔢𝔰 𝔏𝔢𝔟𝔢𝔫𝔰 𝔎𝔯𝔞𝔫𝔷,
𝔡𝔦𝔢 𝔉𝔯𝔢𝔦𝔥𝔢𝔦𝔱 𝔦ſ𝔱 𝔲𝔫𝔰 𝔤ö𝔱𝔱𝔩𝔦𝔠𝔥,
𝔫𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔢𝔦𝔫𝔢𝔰 𝔓𝔯𝔦𝔢ſ𝔱𝔢𝔯𝔰 𝔊𝔩𝔞𝔫𝔷!
-Franz Weißin-
(Aus Folge 14, „Am heiligen Quell“ / Ludendorffs Volkswarte Verlag)
@DeutscheDD
𝔚𝔦𝔯 𝔩𝔢𝔟𝔢𝔫 𝔫𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔦𝔫 𝔇𝔢𝔪𝔲𝔱,
𝔫𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔟𝔢𝔲𝔤𝔢𝔫 𝔴𝔦𝔯 𝔡𝔦𝔢 𝔎𝔫𝔦𝔢,
𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔊𝔬𝔱𝔱 𝔨𝔞𝔫𝔫 𝔲𝔫𝔰 𝔢𝔯𝔩öſ𝔢𝔫,
𝔫𝔲𝔯 𝔎𝔞𝔪𝔭𝔣 𝔢𝔯𝔩öſ𝔱 𝔲𝔫𝔰 𝔥𝔦𝔢.
𝔑𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔪𝔦𝔱 𝔤𝔢𝔟𝔢𝔲𝔤𝔱𝔢𝔪 𝔑𝔞𝔠𝔨𝔢𝔫
𝔤𝔦𝔟𝔱 𝔎𝔯𝔞𝔣𝔱 𝔲𝔫𝔰 𝔢𝔦𝔫 𝔊𝔢𝔟𝔢𝔱,
𝔦𝔫 𝔞𝔲𝔣𝔯𝔢𝔠𝔥𝔱 𝔤𝔯𝔞𝔡𝔢𝔪 ℌ𝔞𝔫𝔡𝔢𝔩𝔫
𝔞𝔩𝔩𝔢𝔦𝔫 𝔲𝔫𝔰 𝔎𝔯𝔞𝔣𝔱 𝔢𝔯ſ𝔱𝔢𝔥𝔱.
𝔚𝔦𝔯 𝔨𝔢𝔫𝔫𝔢𝔫 𝔨𝔢𝔦𝔫𝔢 𝔗𝔢𝔪𝔭𝔢𝔩,
𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔭𝔯𝔦𝔢ſ𝔱𝔢𝔯𝔩𝔦𝔠𝔥 𝔊𝔢𝔟𝔬𝔱,
𝔟𝔢ſ𝔢𝔢𝔩𝔱 𝔳𝔬𝔪 𝔎𝔞𝔪𝔭𝔣 𝔡𝔢𝔯 𝔉𝔯𝔢𝔦𝔥𝔢𝔦𝔱
𝔡𝔲𝔯𝔠𝔥𝔥𝔞𝔲𝔠𝔥𝔱 𝔲𝔫𝔰 ſ𝔢𝔩𝔟ſ𝔱 𝔡𝔢𝔯 𝔊𝔬𝔱𝔱.
𝔄𝔲𝔣 𝔅𝔢𝔯𝔤𝔢𝔫, 𝔚𝔞𝔩𝔡 𝔲𝔫𝔡 ℌ𝔢𝔦𝔡𝔢𝔫
𝔦ſ𝔱 𝔲𝔫ſ𝔢𝔯 𝔊𝔬𝔱𝔱𝔢𝔰𝔥𝔞𝔲𝔰,
𝔴𝔦𝔯 𝔥ö𝔯𝔢𝔫 𝔊𝔬𝔱𝔱𝔢𝔰 𝔖𝔱𝔦𝔪𝔪𝔢𝔫
𝔦𝔪 𝔖𝔱𝔲𝔯𝔪 𝔲𝔫𝔡 𝔚𝔢𝔱𝔱𝔢𝔯𝔟𝔯𝔞𝔲𝔰.
𝔇𝔢𝔯 𝔄𝔥𝔫𝔢𝔫 𝔰𝔱𝔬𝔩𝔷𝔢𝔰 𝔚𝔢ſ𝔢𝔫
𝔨𝔯𝔞𝔣𝔱𝔳𝔬𝔩𝔩 𝔲𝔫𝔡 𝔥𝔬𝔠𝔥𝔤𝔢𝔪𝔲𝔱,
𝔡𝔢𝔯 𝔖𝔦𝔭𝔭𝔢 𝔖𝔠𝔥𝔲𝔱𝔷 𝔲𝔫𝔡 ℜ𝔢𝔦𝔫𝔥𝔢𝔦𝔱
𝔤𝔢𝔟𝔦𝔢𝔯𝔱 𝔡𝔞𝔰 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢 𝔅𝔩𝔲𝔱.
𝔘𝔫𝔰 𝔦ſ𝔱 𝔡𝔢𝔯 𝔊𝔩𝔞𝔲𝔟𝔢 𝔚𝔞𝔥𝔯𝔥𝔢𝔦𝔱,
ℜ𝔢𝔠𝔥𝔱, 𝔖𝔦𝔱𝔱𝔢, 𝔈𝔡𝔢𝔩𝔪𝔲𝔱,
𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔇𝔬𝔤𝔪𝔞 𝔨𝔞𝔫𝔫 𝔲𝔫𝔰 𝔷𝔴𝔦𝔫𝔤𝔢𝔫
𝔦𝔫𝔰 𝔍𝔬𝔠𝔥, 𝔣ü𝔯 𝔣𝔯𝔢𝔪𝔡𝔢𝔰 𝔊𝔲𝔱.
𝔚𝔦𝔯 𝔣𝔩𝔢𝔠𝔥𝔱𝔢𝔫 𝔥𝔢𝔦𝔩'𝔤𝔢𝔰 𝔚𝔬𝔩𝔩𝔢𝔫
𝔦𝔫 𝔲𝔫ſ𝔯𝔢𝔰 𝔏𝔢𝔟𝔢𝔫𝔰 𝔎𝔯𝔞𝔫𝔷,
𝔡𝔦𝔢 𝔉𝔯𝔢𝔦𝔥𝔢𝔦𝔱 𝔦ſ𝔱 𝔲𝔫𝔰 𝔤ö𝔱𝔱𝔩𝔦𝔠𝔥,
𝔫𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔢𝔦𝔫𝔢𝔰 𝔓𝔯𝔦𝔢ſ𝔱𝔢𝔯𝔰 𝔊𝔩𝔞𝔫𝔷!
-Franz Weißin-
(Aus Folge 14, „Am heiligen Quell“ / Ludendorffs Volkswarte Verlag)
@DeutscheDD
❤79🔥12👏8💯6⚡2😍2
𝔇𝔦𝔢 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢 𝔖𝔠𝔥𝔯𝔦𝔣𝔱 𝔦ſ𝔱 𝔩ä𝔫𝔤ſ𝔱 𝔷𝔲𝔯 𝔫ü𝔱𝔷𝔩𝔦𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔚𝔞𝔣𝔣𝔢 𝔦𝔪 𝔎𝔞𝔪𝔭𝔣 𝔲𝔪 𝔡𝔦𝔢 𝔈𝔯𝔥𝔞𝔩𝔱𝔲𝔫𝔤 𝔡𝔢𝔰 𝔙𝔬𝔩𝔨𝔰𝔱𝔲𝔪𝔰 𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔫 𝔟𝔢𝔡𝔯𝔬𝔥𝔱𝔢𝔫 𝔊𝔢𝔟𝔦𝔢𝔱𝔢𝔫 𝔤𝔢𝔴𝔬𝔯𝔡𝔢𝔫.
𝔄𝔩𝔰 ſ𝔱𝔬𝔩𝔷𝔢𝔰 𝔎𝔩𝔢𝔦𝔡 𝔡𝔢𝔯 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔖𝔭𝔯𝔞𝔠𝔥𝔢 𝔰𝔱𝔢𝔩𝔩𝔱 ſ𝔦𝔢 ſ𝔦𝔠𝔥 ſ𝔠𝔥𝔦𝔯𝔪𝔢𝔫𝔡 𝔳𝔬𝔯 𝔡𝔦𝔢ſ𝔢𝔫 𝔏𝔢𝔟𝔢𝔫𝔰𝔫𝔢𝔯𝔳 𝔡𝔢𝔰 𝔇𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔱𝔲𝔪𝔰!
—𝔍𝔬𝔥𝔞𝔫𝔫 𝔉𝔯𝔦𝔢𝔡𝔯𝔦𝔠𝔥 𝔊𝔬𝔱𝔱𝔩𝔦𝔢𝔟 𝔘𝔫𝔤𝔢𝔯, 𝔤𝔢𝔟𝔬𝔯𝔢𝔫 𝔦𝔪 𝔄𝔲𝔤𝔲ſ𝔱 1753 𝔦𝔫 𝔅𝔢𝔯𝔩𝔦𝔫 – 𝔳𝔢𝔯ſ𝔱𝔬𝔯𝔟𝔢𝔫 𝔞𝔪 26.12.1804 𝔢𝔟𝔢𝔫𝔡𝔞—
@DeutscheDD
𝔄𝔩𝔰 ſ𝔱𝔬𝔩𝔷𝔢𝔰 𝔎𝔩𝔢𝔦𝔡 𝔡𝔢𝔯 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔖𝔭𝔯𝔞𝔠𝔥𝔢 𝔰𝔱𝔢𝔩𝔩𝔱 ſ𝔦𝔢 ſ𝔦𝔠𝔥 ſ𝔠𝔥𝔦𝔯𝔪𝔢𝔫𝔡 𝔳𝔬𝔯 𝔡𝔦𝔢ſ𝔢𝔫 𝔏𝔢𝔟𝔢𝔫𝔰𝔫𝔢𝔯𝔳 𝔡𝔢𝔰 𝔇𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔱𝔲𝔪𝔰!
—𝔍𝔬𝔥𝔞𝔫𝔫 𝔉𝔯𝔦𝔢𝔡𝔯𝔦𝔠𝔥 𝔊𝔬𝔱𝔱𝔩𝔦𝔢𝔟 𝔘𝔫𝔤𝔢𝔯, 𝔤𝔢𝔟𝔬𝔯𝔢𝔫 𝔦𝔪 𝔄𝔲𝔤𝔲ſ𝔱 1753 𝔦𝔫 𝔅𝔢𝔯𝔩𝔦𝔫 – 𝔳𝔢𝔯ſ𝔱𝔬𝔯𝔟𝔢𝔫 𝔞𝔪 26.12.1804 𝔢𝔟𝔢𝔫𝔡𝔞—
@DeutscheDD
💯64❤44🔥6👍4👏2
Deutsches Bauernhaus
Hier stehe ich, ein deutsches Bauernhaus.
Mein Kleid ist schlicht, doch festgefügt mein Bau,
Und ist an mir auch manches altersgrau -
Ich trotze doch der Zeiten Sturmgebraus.
Es wohnt in mir ein stilles Friedensglück;
Das schmückt die Fenster, pflegt das Weingerank,
Das hält die Scheiben und die Augen blank
Und ist von treuer deutscher Art ein Stück.
So kann ich lächeln noch, so alt ich bin,
Weil ich noch berge deutschen Heimatsinn!
-Dr. Alfred Ritter von Wurmb, geboren am 16.07.1875 – verstorben unbekannt-
(Gedicht und Bildschmuck)
@DeutscheDD
Hier stehe ich, ein deutsches Bauernhaus.
Mein Kleid ist schlicht, doch festgefügt mein Bau,
Und ist an mir auch manches altersgrau -
Ich trotze doch der Zeiten Sturmgebraus.
Es wohnt in mir ein stilles Friedensglück;
Das schmückt die Fenster, pflegt das Weingerank,
Das hält die Scheiben und die Augen blank
Und ist von treuer deutscher Art ein Stück.
So kann ich lächeln noch, so alt ich bin,
Weil ich noch berge deutschen Heimatsinn!
-Dr. Alfred Ritter von Wurmb, geboren am 16.07.1875 – verstorben unbekannt-
(Gedicht und Bildschmuck)
@DeutscheDD
❤79💯13🥰5😍5👍1🤗1
Berggipfel erglühen,
Waldwipfel erblühen
Vom Lenzhauch geschwellt;
Zugvogel mit Singen
Erhebt seine Schwingen,
Ich fahr' in die Welt.
Mir ist zum Geleite
In lichtgoldnem Kleide
Frau Sonne bestellt;
Sie wirft meinen Schatten
Auf blumige Matten,
Ich fahr' in die Welt.
Mein Hutschmuck die Rose,
Mein Lager im Moose,
Der Himmel mein Zelt:
Mag lauern und trauern,
Wer will, hinter Mauern,
Ich fahr' in die Welt!
💐140.💐
-Joseph Victor von Scheffel, 16.02.1826 in Karlsruhe 09.04.1886 ebenda-
@DeutscheDD
Waldwipfel erblühen
Vom Lenzhauch geschwellt;
Zugvogel mit Singen
Erhebt seine Schwingen,
Ich fahr' in die Welt.
Mir ist zum Geleite
In lichtgoldnem Kleide
Frau Sonne bestellt;
Sie wirft meinen Schatten
Auf blumige Matten,
Ich fahr' in die Welt.
Mein Hutschmuck die Rose,
Mein Lager im Moose,
Der Himmel mein Zelt:
Mag lauern und trauern,
Wer will, hinter Mauern,
Ich fahr' in die Welt!
💐140.💐
-Joseph Victor von Scheffel, 16.02.1826 in Karlsruhe 09.04.1886 ebenda-
@DeutscheDD
❤55👍3⚡2💯2
Es gibt nur eine Sünde, die gegen die ganze Menschheit mit all ihren Geschlechtern begangen werden kann, und dies ist die Verfälschung der Geschichte!
-Christian Friedrich Hebbel, geboren am 18.03.1813 in Wesselburen - verstorben am 13.12.1863 in Wien-
@DeutscheDD
-Christian Friedrich Hebbel, geboren am 18.03.1813 in Wesselburen - verstorben am 13.12.1863 in Wien-
@DeutscheDD
👍43💯38❤13✍2👌2🔥1
Ich sehe die gleichen Wälder,
Ich gehe die gleichen Wege einher,
Ich sitze in Mutters Stube
Und hab doch keine Heimat mehr.
Ich sehe die gleichen Menschen,
Die schon als Kind ich gekannt,
Sie grüßen mit fremden Gruße
Und haben das Alte verbannt.
Sie beten zu fremden Göttern
Und dünken sich Göttern gleich -
Ich fühl' mich verlassen und einsam
Und wein' um mein Österreich!
-Emilie Gehrig, geboren am 11.06.1893 in Wien – 11.06.1974 in Klosterneuburg-
@DeutscheDD
Ich gehe die gleichen Wege einher,
Ich sitze in Mutters Stube
Und hab doch keine Heimat mehr.
Ich sehe die gleichen Menschen,
Die schon als Kind ich gekannt,
Sie grüßen mit fremden Gruße
Und haben das Alte verbannt.
Sie beten zu fremden Göttern
Und dünken sich Göttern gleich -
Ich fühl' mich verlassen und einsam
Und wein' um mein Österreich!
-Emilie Gehrig, geboren am 11.06.1893 in Wien – 11.06.1974 in Klosterneuburg-
@DeutscheDD
😢74👌21❤11⚡4😨2✍1
Unsere Farben
Wir haben geknirscht mit den Zähnen,
Sie sagten: so äßen wir Brot.
Wir haben gebetet in Tränen,
Sie sagten: so dankten wir Gott.
Wir kamen mit Farben und Fahnen,
Sie sagten: das seien nicht wir.
Auch die für das Vaterland starben,
Mein Vaterland, nahmen sie dir.
Doch wenn die Toten auch schweigen,
Und lügt ihr die Lebenden tot:
Die Blumen, sie werden es zeigen,
Die Blümelein blau, weiß und rot.
Bald ruft der Frühling sein: Werde!
Er ruft es hinaus in die Zeit.
Da blühet die wartende Erde
und keimet in Fröhlichkeit.
Ihr könnt es nimmer verdrehen,
Durch die Welt hin schallt`s wie Gesang:
Eines Volkes Wollen und Flehen,
Seines Rechtes gewaltiger Drang.
Und wenn selbst die Toten auch schweigen,
und lügt ihr die Lebenden tot,
Wir wollen die Farben euch zeigen,
Wir sind es: Blau, Weiß und Rot!
-Klaus Groth (Claus Johannes Groth), geboren am 24.04.1819 in Heide – verstorben am 01.06.1899 in Kiel-
Der Nordmark gewidmet am 12.04.1864
@DeutscheDD
Wir haben geknirscht mit den Zähnen,
Sie sagten: so äßen wir Brot.
Wir haben gebetet in Tränen,
Sie sagten: so dankten wir Gott.
Wir kamen mit Farben und Fahnen,
Sie sagten: das seien nicht wir.
Auch die für das Vaterland starben,
Mein Vaterland, nahmen sie dir.
Doch wenn die Toten auch schweigen,
Und lügt ihr die Lebenden tot:
Die Blumen, sie werden es zeigen,
Die Blümelein blau, weiß und rot.
Bald ruft der Frühling sein: Werde!
Er ruft es hinaus in die Zeit.
Da blühet die wartende Erde
und keimet in Fröhlichkeit.
Ihr könnt es nimmer verdrehen,
Durch die Welt hin schallt`s wie Gesang:
Eines Volkes Wollen und Flehen,
Seines Rechtes gewaltiger Drang.
Und wenn selbst die Toten auch schweigen,
und lügt ihr die Lebenden tot,
Wir wollen die Farben euch zeigen,
Wir sind es: Blau, Weiß und Rot!
-Klaus Groth (Claus Johannes Groth), geboren am 24.04.1819 in Heide – verstorben am 01.06.1899 in Kiel-
Der Nordmark gewidmet am 12.04.1864
@DeutscheDD
❤43💯9🥰5😭1
𝔇𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢 𝔅𝔞𝔯𝔟𝔞𝔯𝔢𝔫
𝔇𝔲 𝔩𝔦𝔢𝔟𝔢𝔰 𝔎𝔦𝔫𝔡 𝔞𝔲𝔣 𝔪𝔢𝔦𝔫𝔢𝔪 𝔖𝔠𝔥𝔬ß,
𝔚𝔦𝔢 𝔪𝔞𝔥𝔫ſ𝔱 𝔇𝔲 𝔪𝔦𝔠𝔥 𝔩𝔢𝔦ſ𝔢 𝔲𝔫𝔡 𝔪𝔦𝔩𝔡
𝔄𝔫 𝔪𝔢𝔦𝔫𝔢 𝔢𝔦𝔤𝔫𝔢𝔫 𝔎𝔦𝔫𝔡𝔢𝔯 𝔡𝔞𝔥𝔢𝔦𝔪;
𝔚𝔦𝔢 ſ𝔠𝔥𝔞𝔲’ 𝔦𝔠𝔥 𝔦𝔥𝔯 𝔩𝔦𝔢𝔟𝔩𝔦𝔠𝔥𝔢𝔰 𝔅𝔦𝔩𝔡.
𝔖𝔬 𝔥𝔞𝔟’ 𝔦𝔠𝔥 𝔳𝔬𝔯 𝔳𝔦𝔢𝔩𝔢𝔫 𝔚𝔬𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔞𝔲𝔠𝔥
𝔐𝔢𝔦𝔫 𝔍ü𝔫𝔤ſ𝔱𝔢𝔰 𝔤𝔢𝔥𝔢𝔯𝔷𝔱 𝔲𝔫𝔡 𝔤𝔢𝔴𝔦𝔢𝔤𝔱;
𝔖𝔢𝔦𝔱𝔡𝔢𝔪 𝔨𝔞𝔪 𝔡𝔢𝔯 ſ𝔠𝔥𝔴𝔢𝔯𝔢, 𝔡𝔢𝔯 𝔥𝔢𝔦𝔩𝔦𝔤𝔢 𝔎𝔯𝔦𝔢𝔤,
𝔚𝔦𝔯 𝔥𝔞𝔟𝔢𝔫 𝔤𝔢𝔨ä𝔪𝔭𝔣𝔱 𝔲𝔫𝔡 𝔤𝔢ſ𝔦𝔢𝔤𝔱.
𝔇𝔢𝔦𝔫 𝔙𝔞𝔱𝔢𝔯, 𝔪𝔢𝔦𝔫 𝔎𝔦𝔫𝔡, 𝔷𝔬𝔤 𝔞𝔲𝔠𝔥 𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔫 𝔎𝔯𝔦𝔢𝔤,
𝔘𝔫𝔰 𝔣ü𝔥𝔯𝔱𝔢 𝔳𝔦𝔢𝔩𝔩𝔢𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔡𝔦𝔢 𝔖𝔠𝔥𝔩𝔞𝔠𝔥𝔱
𝔄𝔲𝔣 𝔢𝔦𝔫𝔢𝔯 𝔚𝔞𝔩ſ𝔱𝔞𝔱𝔱 𝔷𝔲ſ𝔞𝔪𝔪𝔢𝔫 𝔲𝔫𝔡 𝔦𝔠𝔥
ℌ𝔞𝔟’ 𝔡𝔦𝔠𝔥 𝔲𝔪 𝔡𝔢𝔫 𝔙𝔞𝔱𝔢𝔯 𝔤𝔢𝔟𝔯𝔞𝔠𝔥𝔱.
𝔖𝔢𝔦 𝔯𝔲𝔥𝔦𝔤, 𝔪𝔢𝔦𝔫 𝔎𝔦𝔫𝔡; 𝔊𝔬𝔱𝔱 ſ𝔢𝔦 𝔪𝔦𝔱 𝔇𝔦𝔯,
𝔈𝔯 𝔣ü𝔥𝔯𝔢 𝔞𝔲𝔠𝔥 𝔪𝔦𝔠𝔥 𝔷𝔲𝔯ü𝔠𝔨.
𝔑𝔦𝔢 𝔥𝔞𝔟’ 𝔦𝔠𝔥 ſ𝔬 𝔱𝔯𝔞𝔲𝔱 𝔲𝔫𝔡 𝔦𝔫𝔫𝔦𝔤 𝔤𝔢ſ𝔭ü𝔯𝔱
𝔇𝔢𝔰 ℌ𝔞𝔲ſ𝔢𝔰 ſ𝔬𝔫𝔫𝔦𝔤𝔢𝔰 𝔊𝔩ü𝔠𝔨!
-𝔊. 𝔏𝔞𝔡𝔢𝔫𝔡𝔬𝔯𝔣 1914-
@DeutscheDD
𝔇𝔲 𝔩𝔦𝔢𝔟𝔢𝔰 𝔎𝔦𝔫𝔡 𝔞𝔲𝔣 𝔪𝔢𝔦𝔫𝔢𝔪 𝔖𝔠𝔥𝔬ß,
𝔚𝔦𝔢 𝔪𝔞𝔥𝔫ſ𝔱 𝔇𝔲 𝔪𝔦𝔠𝔥 𝔩𝔢𝔦ſ𝔢 𝔲𝔫𝔡 𝔪𝔦𝔩𝔡
𝔄𝔫 𝔪𝔢𝔦𝔫𝔢 𝔢𝔦𝔤𝔫𝔢𝔫 𝔎𝔦𝔫𝔡𝔢𝔯 𝔡𝔞𝔥𝔢𝔦𝔪;
𝔚𝔦𝔢 ſ𝔠𝔥𝔞𝔲’ 𝔦𝔠𝔥 𝔦𝔥𝔯 𝔩𝔦𝔢𝔟𝔩𝔦𝔠𝔥𝔢𝔰 𝔅𝔦𝔩𝔡.
𝔖𝔬 𝔥𝔞𝔟’ 𝔦𝔠𝔥 𝔳𝔬𝔯 𝔳𝔦𝔢𝔩𝔢𝔫 𝔚𝔬𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔞𝔲𝔠𝔥
𝔐𝔢𝔦𝔫 𝔍ü𝔫𝔤ſ𝔱𝔢𝔰 𝔤𝔢𝔥𝔢𝔯𝔷𝔱 𝔲𝔫𝔡 𝔤𝔢𝔴𝔦𝔢𝔤𝔱;
𝔖𝔢𝔦𝔱𝔡𝔢𝔪 𝔨𝔞𝔪 𝔡𝔢𝔯 ſ𝔠𝔥𝔴𝔢𝔯𝔢, 𝔡𝔢𝔯 𝔥𝔢𝔦𝔩𝔦𝔤𝔢 𝔎𝔯𝔦𝔢𝔤,
𝔚𝔦𝔯 𝔥𝔞𝔟𝔢𝔫 𝔤𝔢𝔨ä𝔪𝔭𝔣𝔱 𝔲𝔫𝔡 𝔤𝔢ſ𝔦𝔢𝔤𝔱.
𝔇𝔢𝔦𝔫 𝔙𝔞𝔱𝔢𝔯, 𝔪𝔢𝔦𝔫 𝔎𝔦𝔫𝔡, 𝔷𝔬𝔤 𝔞𝔲𝔠𝔥 𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔫 𝔎𝔯𝔦𝔢𝔤,
𝔘𝔫𝔰 𝔣ü𝔥𝔯𝔱𝔢 𝔳𝔦𝔢𝔩𝔩𝔢𝔦𝔠𝔥𝔱 𝔡𝔦𝔢 𝔖𝔠𝔥𝔩𝔞𝔠𝔥𝔱
𝔄𝔲𝔣 𝔢𝔦𝔫𝔢𝔯 𝔚𝔞𝔩ſ𝔱𝔞𝔱𝔱 𝔷𝔲ſ𝔞𝔪𝔪𝔢𝔫 𝔲𝔫𝔡 𝔦𝔠𝔥
ℌ𝔞𝔟’ 𝔡𝔦𝔠𝔥 𝔲𝔪 𝔡𝔢𝔫 𝔙𝔞𝔱𝔢𝔯 𝔤𝔢𝔟𝔯𝔞𝔠𝔥𝔱.
𝔖𝔢𝔦 𝔯𝔲𝔥𝔦𝔤, 𝔪𝔢𝔦𝔫 𝔎𝔦𝔫𝔡; 𝔊𝔬𝔱𝔱 ſ𝔢𝔦 𝔪𝔦𝔱 𝔇𝔦𝔯,
𝔈𝔯 𝔣ü𝔥𝔯𝔢 𝔞𝔲𝔠𝔥 𝔪𝔦𝔠𝔥 𝔷𝔲𝔯ü𝔠𝔨.
𝔑𝔦𝔢 𝔥𝔞𝔟’ 𝔦𝔠𝔥 ſ𝔬 𝔱𝔯𝔞𝔲𝔱 𝔲𝔫𝔡 𝔦𝔫𝔫𝔦𝔤 𝔤𝔢ſ𝔭ü𝔯𝔱
𝔇𝔢𝔰 ℌ𝔞𝔲ſ𝔢𝔰 ſ𝔬𝔫𝔫𝔦𝔤𝔢𝔰 𝔊𝔩ü𝔠𝔨!
-𝔊. 𝔏𝔞𝔡𝔢𝔫𝔡𝔬𝔯𝔣 1914-
@DeutscheDD
😢32❤13👍9🫡6🔥1
𝔚𝔞𝔰 𝔡𝔦𝔢 𝔐𝔢𝔫ſ𝔠𝔥𝔥𝔢𝔦𝔱 𝔧𝔢 𝔦𝔫 𝔎𝔲𝔫ſ𝔱, 𝔚𝔦ſſ𝔢𝔫ſ𝔠𝔥𝔞𝔣𝔱, ℌ𝔞𝔫𝔡𝔢𝔩, 𝔊𝔢𝔴𝔢𝔯𝔟𝔢 𝔊𝔲𝔱𝔢𝔰 𝔲𝔫𝔡 𝔗𝔞𝔲𝔤𝔩𝔦𝔠𝔥𝔢𝔰 𝔢𝔯𝔣𝔞𝔥𝔯𝔢𝔫 𝔥𝔞𝔱, 𝔨𝔞𝔫𝔫 𝔫𝔲𝔯 𝔷𝔲𝔪 ℌ𝔢𝔦𝔩𝔢 𝔞𝔩𝔩𝔢𝔯 𝔣𝔬𝔩𝔤𝔢𝔫𝔡𝔢𝔫 ℨ𝔢𝔦𝔱𝔢𝔫 𝔣𝔞ſ𝔱 𝔲𝔫𝔳𝔢𝔯𝔱𝔦𝔩𝔤𝔩𝔦𝔠𝔥 𝔞𝔲𝔣𝔟𝔢𝔴𝔞𝔥𝔯𝔱 𝔴𝔢𝔯𝔡𝔢𝔫, 𝔲𝔫𝔡 𝔴𝔞𝔰 𝔡𝔦𝔢 𝔐𝔢𝔫ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔗ö𝔯𝔦𝔠𝔥𝔱𝔢𝔰 𝔲𝔫𝔡 𝔖𝔠𝔥𝔩𝔢𝔠𝔥𝔱𝔢𝔰 𝔱𝔞𝔱𝔢𝔫, 𝔨𝔞𝔫𝔫 𝔪𝔞𝔫 𝔞𝔲𝔠𝔥 𝔷𝔲𝔯 𝔚𝔞𝔯𝔫𝔲𝔫𝔤 𝔣ü𝔯 𝔡𝔦𝔢 ℨ𝔲𝔨𝔲𝔫𝔣𝔱 𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔯 𝔖𝔠𝔥𝔯𝔦𝔣𝔱 𝔥𝔦𝔫𝔱𝔢𝔯𝔩𝔢𝔤𝔢𝔫!
— 𝔄𝔡𝔞𝔩𝔟𝔢𝔯𝔱 𝔖𝔱𝔦𝔣𝔱𝔢𝔯, 𝔤𝔢𝔟𝔬𝔯𝔢𝔫 𝔞𝔪 23.10.1805 𝔦𝔫 𝔒𝔟𝔢𝔯𝔭𝔩𝔞𝔫 (𝔅ö𝔥𝔪𝔢𝔫) – 𝔳𝔢𝔯ſ𝔱𝔬𝔯𝔟𝔢𝔫 𝔞𝔪 28.01.1868 𝔦𝔫 𝔏𝔦𝔫𝔷 —
@DeutscheDD
— 𝔄𝔡𝔞𝔩𝔟𝔢𝔯𝔱 𝔖𝔱𝔦𝔣𝔱𝔢𝔯, 𝔤𝔢𝔟𝔬𝔯𝔢𝔫 𝔞𝔪 23.10.1805 𝔦𝔫 𝔒𝔟𝔢𝔯𝔭𝔩𝔞𝔫 (𝔅ö𝔥𝔪𝔢𝔫) – 𝔳𝔢𝔯ſ𝔱𝔬𝔯𝔟𝔢𝔫 𝔞𝔪 28.01.1868 𝔦𝔫 𝔏𝔦𝔫𝔷 —
@DeutscheDD
👍43❤20👌4✍2
Klage um Deutschland
Ich klage um Deutschland, nicht weil es besiegt, zerstückt, entmachtet ist –
Ich klage, weil es sein Wesen preisgibt, weil es seine Seele verrät.
Ich klage um Deutschland, weil es seine Herkunft vergißt, um jenes Deutschland, wo ein Wort noch ein Wort, Recht Recht, Treue Treue, Verrat Verrat war, wo Korruption fremd und Opportunismus verächtlich war.
Wo Pflicht höher stand als Genuß.
Ich klage nicht um ein erträumtes, nie dagewesenes Land, sondern ein miterlebtes, was im Kaiserreich, der Weimarer Republik und trotz allem im Dritten Reich und danach noch vorhanden war und erst jetzt,
Jahr um Jahr entschwindet!
💐 -Friedrich Franz von Unruh, 16.04.1893 in Berlin – 16.05.1986 in Merzhausen bei Freiburg im Breisgau-
@DeutscheDD
Ich klage um Deutschland, nicht weil es besiegt, zerstückt, entmachtet ist –
Ich klage, weil es sein Wesen preisgibt, weil es seine Seele verrät.
Ich klage um Deutschland, weil es seine Herkunft vergißt, um jenes Deutschland, wo ein Wort noch ein Wort, Recht Recht, Treue Treue, Verrat Verrat war, wo Korruption fremd und Opportunismus verächtlich war.
Wo Pflicht höher stand als Genuß.
Ich klage nicht um ein erträumtes, nie dagewesenes Land, sondern ein miterlebtes, was im Kaiserreich, der Weimarer Republik und trotz allem im Dritten Reich und danach noch vorhanden war und erst jetzt,
Jahr um Jahr entschwindet!
💐 -Friedrich Franz von Unruh, 16.04.1893 in Berlin – 16.05.1986 in Merzhausen bei Freiburg im Breisgau-
@DeutscheDD
❤70👏16😢13
Ebenso wie ein Baum verdorren muß, wenn man ihm die Wurzeln nimmt, geht ein Volk zugrunde, das nicht seine Ahnen ehrt.
Es gilt, den deutschen Menschen wieder hineinzustellen in den ewigen göttlichen Kreislauf von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, von Vergehen, Sein und Werden, von Ahnen, Lebenden und Enkeln!
@DeutscheDD
Es gilt, den deutschen Menschen wieder hineinzustellen in den ewigen göttlichen Kreislauf von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, von Vergehen, Sein und Werden, von Ahnen, Lebenden und Enkeln!
@DeutscheDD
❤42💯23👏8⚡2👍1