Dao-it Self care und innere Alchemie
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...eine wachsende Lebenshaltung, ein bewusster Weg, der durch Kultivierung Verbindung schafft und Stabilität schenkt: zwischen Innen und Außen. Aus dem Leben, inspiriert vom Tao und innerer Alchemie, die deinen Kern ins Wahre, ins Goldene verwandelt.
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WAS BLEIBT, WENN ICH ALLES LOSLASSE?

Das Ego reagiert oft panisch auf die Vorstellung, das zu verlieren, worüber es sich definiert. Doch es ist ein Geschenk, wenn wir es schaffen, unsere Definitionen abzulegen – die Geschichten darüber, woher wir kommen, wer wir sind und was uns ausmacht. Diese Geschichten kreieren Begrenzungen und Glaubenssätze, die es uns unmöglich machen, unser volles Potenzial auszukosten.

Stell dir vor, du hättest keine Gründe aus deiner Vergangenheit oder Zukunft mehr, um dich zu erklären.
Stell es dir vor wie ein Gefäß, das mit Wasser gefüllt ist. Ein Wassertropfen, der von oben hineinfällt, erzeugt eine Welle, die sich in einem begrenzten Torusfeld ausbreitet – eingeschränkt durch das Gefäß, das deine Vorstellungskraft oder deinen Glaubenssatz symbolisiert.

Nun stell dir vor, du lässt deine Geschichte los. Das Gefäß verschwindet, der gleiche Tropfen fällt in ein offenes Wasser, und das Feld kann sich unendlich ausweiten.
Wenn du deine Persönlichkeit ablegst und in einen Zustand des Seins eintrittst, gibst du persönliche Anhaftungen auf. Du lässt Emotionen los, die in der Vergangenheit oder Zukunft wurzeln. Was bleibt, bist du selbst, im Hier und Jetzt, mit echten Gefühlen. Von diesem Punkt aus gehst du nach außen – in die Welt.
Warum solltest du das tun? Weil die egogetriebene Bewegung von außen nach innen nie zu Zufriedenheit führt. Sie erzeugt nur ein ständiges „Mehr-wollen“ und unaufhörliche Bedürfnisse. Die andere Richtung – von innen nach außen – verbindet dich mit der Natur und mit wahrer Verbundenheit. Sie befreit dich von deinen alten Geschichten und erlaubt dir, über dich selbst hinauszuwachsen.
Das Prinzip des Loslassens

Die Bewegung von außen nach innen sorgt dafür, dass das Innere nie wirklich zufrieden ist. Doch wenn du bei Null startest – bei deinem reinen Zustand des Seins – erkennst du, dass du bereits vollständig bist. Alles andere ist nur ein Bonus, ein „Topping“.

Weißt du, wer du bist, wenn du alles abgibst, was du dir in dieser materialistischen Welt aufgebaut hast? Stell dir vor, du gibst deine Arbeit, deine Familie und sogar deine Erinnerungen ab. Du leerst dich aus. Ein „voller Mülleimer“ ist wie dein Geist, Körper und deine Seele, belastet mit Ängsten, Sorgen, Trauer und Ärger. Diese Lasten manifestieren sich nicht nur in deinem Geist, sondern summieren sich über Tage, Wochen und Jahre auch in deinem Körper und deiner Seele.
Zeichen der Überlastung erkennen

WIE MERKEN WIR, DASS WIR INNERLICH ZU „VOLL“ SIND?

Symptome wie Ungeduld, Launenhaftigkeit, Krankheiten, Konzentrationsmangel, unruhiger Schlaf, zunehmende Unbeweglichkeit oder die Unfähigkeit, loszulassen, sind klare Hinweise.

Je mehr wir uns innerlich reinigen und den Raum in uns wahrnehmen, desto schneller können wir gegensteuern. Techniken wie Meditation oder Achtsamkeit helfen uns, uns wieder mit uns selbst zu verbinden.

Schaffe dir Inseln der Ruhe – zuerst für dich selbst, dann gemeinsam mit deinen Liebsten. Nutze diese Momente, um zu erforschen, was dir wirklich guttut.

Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit sind Schlüssel, um uns selbst klar zu sehen. Regelmäßige Übung hilft, diesen gereinigten und nährenden Zustand langfristig zu halten. Aus dieser Kraft heraus, aus deinem Kern, kannst du wirklich *sein*.

In dieser Verbundenheit mit Himmel und Erde findest du Raum – Raum für das Jetzt. Lass dich vom Leben überraschen und sei verbunden!

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Mind-Übungen:
- Leere dich aus.
- Beobachte dich.
- Vertiefe die Stille.
- Sei achtsam, ohne Emotionen zu bewerten.

Fokus auf den Raum, nicht auf das „Ist“. Verharre im Hintergrund und erkenne: Jemand beobachtet deine Gedanken. Wenn der Beobachter selbst beobachtet wird, gibt es kein Urteil mehr – nur reines Sein.

Werde dir bewusst, dass du auf deinem Weg bist, wenn du handelst und lernst. Vertraue auf deine eigenen Projekte, ohne dich von Äußerem begrenzen zu lassen.
Nimm Dir Zeit für Dich! 🤍 Janette & Thorsten
Innehalten zur Weihnachtszeit

Weihnachten – eine Zeit der Magie, des Lichts und der Verbindung.
Wir sehnen uns nach Stille und Frieden, doch oft verliert sich diese Sehnsucht in einem Strudel aus Verpflichtungen, Besuchen und Erwartungen.
Natürlich ist es auch die Zeit, die wir mit unseren Liebsten verbringen wollen. So sehr wir uns das wünschen, manchmal ist es aber nicht so einfach.
Warum eigentlich nicht? Können wir uns gemeinsam in der Stille begegnen?
Doch welche Stille ist wirklich gemeint? Es ist die innere Stille, die nicht vom Außen abhängt. Sie ist ein Rückzug in uns selbst, ein Innehalten, ein bewusstes Wahrnehmen dessen, was ist.

Wenn wir uns erlauben, die Gedanken, die Sorgen, die Bewertungen loszulassen, bleibt nur das reine Sein. Das Wahrnehmen des Augenblicks, ohne zu wollen, ohne zu müssen. Es ist die Verbindung zu unserem innersten Kern, dem Ort, an dem wir Lebendigkeit, Wahrheit und Freude spüren, Dankbarkeit und Demut.

Diese Zeit des Innehaltens erinnert uns an diese Essenz: an die Liebe, die wir in uns tragen und die wir miteinander teilen können. Es ist ein Moment, innezuhalten und zu fragen:
*Wo komme ich her, wo möchte ich hin? Lebe ich meinen Weg mit Freude? Oder möchte ich etwas ändern, vertiefen oder neu beginnen?*

Sie lädt uns ein, uns selbst neu zu sehen – und auch den anderen neu zu begegnen und wirklich zu sehen.
Nicht in seinen Worten oder Taten, sondern in seinem Kern, seiner Essenz.

Vielleicht können wir in diesen Tagen versuchen, aus diesem Gefühl heraus eine gemeinsame Zeit zu schaffen. Eine Zeit, in der nicht die Ansprüche, sondern das Sein im Mittelpunkt steht. Wenn jeder von uns einen Schritt zurücktritt, in sich kehrt und sagt: *Ich sehe mich. Ich sehe dich.*

Das, was bleibt, wenn alles andere wegfällt, ist die Liebe. Und diese Liebe ist es, die Frieden bringt – in uns, in unsere Beziehungen und in die Welt.

Mögen wir diese Liebe in uns spüren, teilen und das Geschenk von Weihnachten neu entdecken.

Dao-it 💫
Frohe Weihnacht!
Thorsten & Janette
Lass die Welt für dich stillstehen –
spüre den Schatz, der in dir leuchtet.
Die Liebe, die dich umfängt wie ein stiller Atemzug,
die Stärke, die wie ein Fluss in dir strömt.
Dankbarkeit pflastert deinen Weg,
ein sanftes Licht, das deine Schritte führt.

Mögen deine Wurzeln tief in der Erde ruhen,
dort, wo Heimat sich formt und Halt schenkt.
Möge dein Verstand lernen, über sich selbst zu lächeln,
und Weisheit wie Flügel wachsen lassen,
um dich in die Höhen des Lebens zu tragen.

Lass Frieden in dir wohnen,
dort, wo Himmel und Erde sich berühren.
Erfinde dich neu, wachse über dich hinaus.
Jeder Glaube ist nur ein Schritt,
den du hinter dir lässt – ein Ruf in die Weite.

Grüble nicht. Verschwende nicht.
Sei hier. Sei jetzt.
Zwischen Himmel und Erde.

Vertraue!

Alles Gute für ein leuchtendes 2025.
Schön das du da bist!
Dao-it
Janette und Thorsten
2
If you argue with the present moment, it comes to suffering.

Suffering comes always from the ego.

If you are suffering, observe your mind, so you can overcome your ego, be the observer
So you stop stress and suffering


The ego chooses either be victim or hero to feel superior to others

Wenn du dich gegen den gegenwärtigen Moment stellst, entsteht Leiden.

Widerstand gegen den gegenwärtigen Moment führt unweigerlich zu Leiden. Doch Leiden entspringt immer dem Ego. Es erschafft Geschichten, in denen wir entweder Opfer oder Held sind – beides nur Rollen, die uns vermeintlich über andere erheben.

Wenn du leidest, beobachte deinen Geist. Werde zum stillen Beobachter deiner Gedanken, ohne dich mit ihnen zu identifizieren.
So trittst du aus dem Kreislauf von Stress und Schmerz heraus und findest innere Freiheit.

🤗 Dao-it T&J
Do you feel challenged by life?

Is it your career, your health, your social connections?

We always have two choices:
We can either respond with fear or with faith.

Keep in mind: Life is change!
If everything stays the same, it’s called stagnation.

In faith, we find trust, growth, and possibilities. 💫

Ask yourself: What is it that makes you afraid?
Remember your roots—they are within you.
Not in a place, not with people.
You are all you need.

Who are you?
You—the being—fully in trust and humility.❤️

Are you expressing your life?
Are you living to your full potential?
Do you feel the exciting tingling of life in your body? 🌸

Can you live it sometimes—or every day?
Maybe this is what life is pushing you toward:
To live fully, not just in special moments,
not just with the right people,
not just in the right place.

No—
Now.
In Every moment.

🤗 Dao-it T&J
Fühlst du dich vom Leben herausgefordert?

Ist es deine Karriere, deine Gesundheit, deine sozialen Verbindungen?

Wir haben immer zwei Möglichkeiten:
Wir können entweder mit Angst oder mit Vertrauen reagieren.

Denke daran: Leben ist Veränderung!
Wenn alles gleich bleibt, nennt man es Stillstand.

Im Vertrauen finden wir Sicherheit, Wachstum und Möglichkeiten.

Frage dich: Was ist es, das dir Angst macht?
Erinnere dich an deine Wurzeln – sie sind in dir.
Nicht an einem Ort, nicht bei anderen Menschen.
Du bist alles, was du brauchst.

Wer bist du?
Du – das Wesen – ganz in Vertrauen und Demut.

Drückst du dein Leben aus?
Lebst du dein volles Potenzial?
Spürst du das aufregende Kribbeln des Lebens in deinem Körper?

Kannst du es manchmal leben – oder jeden Tag?
Vielleicht ist es genau das, wozu dich das Leben drängt:
Voll und ganz zu leben, nicht nur in besonderen Momenten,
nicht nur mit den richtigen Menschen,
nicht nur am richtigen Ort.

Nein –
Jetzt.
In jedem Moment.

🤗 Dao-it T&J
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Heilung in der Liebe

In einer Welt, in der alles austauschbar scheint, schnelllebig und uniform, verlieren wir die Essenz dessen, was wirklich zählt. Qualität weicht Quantität, Kunstfertigkeit wird zur Massenware, Beziehungen werden zur Option statt zur Entscheidung. Alles ist verfügbar, doch nichts scheint zu bleiben.
Doch wahre Heilung liegt nicht im Streben nach dem Nächsten, sondern in der Tiefe des Moments. In der Entscheidung für etwas – nicht gegen etwas. In der Liebe, die nicht vergleicht, sondern fühlt. In der Verbindung, die nicht fordert, sondern trägt.
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Liebe ist kein Konsumgut, keine flüchtige Ablenkung. Sie ist das, was uns erschafft, was uns hält, was uns heilt. Wenn wir uns für Qualität statt für Eile entscheiden, für Dauer statt für Beliebigkeit, für Tiefe statt für Oberfläche – dann finden wir zurück zu dem, was wir längst sind.
Liebe heilt in der Hingabe. In der Berührung, die nicht nur Haut, sondern Seele erreicht. In der Freundschaft, die bleibt. In der Entscheidung, sich wirklich zu sehen. Heilung geschieht, wenn wir aufhören zu suchen und anfangen, zu sein.
Unsere Wurzeln sind Liebe. Unsere Entstehung ist Liebe. Unsere Verbindung ist Liebe. Und in ihr finden wir uns selbst – ganz.

Dao-it
Janette und Thorsten 💫
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Media is too big
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Ein Geschenk an die Welt
Ich wünsche jedem Menschen,
dass er das Leben in voller Dankbarkeit umarmt –

für alles, was ist,
und für die Zeit, die uns hier geschenkt wird.

Ich wünsche jedem,
dass er in jedem Leben Liebe sieht.
Dass er in jedem Menschen die Größe erkennt,
die Bestimmung, die Kraft –
Ich wünsche jedem,
dass er die Verbindung spürt,
die uns alle miteinander vereint.
Dass er erkennt, wie alles zusammenhängt –
wie das Ehren einer Blume an einem Ort
Liebe spürbar macht an einem anderen.

Ich wünsche jedem,
dass er sich wieder verbunden fühlt
Denn wir alle tragen den gleichen Puls in uns.

Und wenn wir wieder fühlen, wer wir wirklich sind,
dann hören wir auf zu suchen –
und beginnen zu leuchten

Dao-it 💫
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Einen besinnlichen Ostersonntag euch allen

Janette & Thorsten
🌷🌻🌸
(Auszug aus unserem neuen Buch: Dao-it Das Buch Selfcare als Lebensweg)

KAPITEL 18
Selbsterkenntnis & Verzeihen

Selbsterkenntnis beginnt dort, wo wir aufhören, uns selbst zu belügen. Es braucht Mut, sich zu sehen, wie man ist, mit Licht und Schatten. Und doch liegt genau in diesem Sehen die Kraft zur Veränderung. Wer sich erkennt, hat die Wahl. Wer sich nicht kennt, wird gelebt.

Selbstreflexion bedeutet, dich selbst zum Gegenüber zu machen.
Nicht kritisch, sondern neugierig. Nicht verurteilend, sondern ehrlich.
Oft, wenn wir mit einer ungewohnten oder plötzlichen Situation konfrontiert werden, tauchen Gefühle auf, die uns überraschen und manchmal erschrecken. Vielleicht spüren wir Eifersucht, Neid oder sogar Hass. Gefühle, die wir nicht mögen, von denen wir glauben, sie dürften in uns nicht existieren.
Als mir selbst das zum ersten Mal bewusst wurde, war es ein Schockmoment. Plötzlich zu erkennen: Ja, auch das bin ich.
Wir alle tragen all diese Facetten in uns. Von klein auf haben wir gelernt, manche Gefühle als „schlecht“ zu bewerten.
Wer möchte schon bei sich selbst Eigenschaften entdecken, die verurteilt werden? Doch ob wir wollen oder nicht, sie sind ein Teil von uns.
Wir alle haben alle Seiten in uns.

Die entscheidende Frage ist: Welchen Teil füttern und nähren wir?

Den Schatten integrieren

Schattenarbeit heißt nicht, das Dunkle zu verdrängen oder wegzumachen, sondern es zu sehen.
Es bedeutet:
• Wahrnehmen, Erkenne, was da ist, ohne dich dafür zu verurteilen.
• Akzeptieren, Erlaube diesem Teil, ein Teil von dir zu sein.
• Ihm einen Platz geben, Nicht als Herrscher, sondern als Mitbewohner in deinem inneren Haus.
• Loslassen, Er darf da sein, muss aber nicht dominieren.

Indem wir unseren Schatten integrieren, nehmen wir ihm seine Macht.
Wir erkennen, dass alles, was in uns auftaucht, auch in uns gelöst werden kann.
Dazu braucht es Geduld und Liebe mit uns selbst.
Verzeihen beginnt genau hier: bei uns selbst.
Wenn wir uns mit all unseren Seiten annehmen, können wir uns verändern, nicht durch Zwang, sondern durch liebevolles Ansehen.

Ein innerer Garten
Stell dir vor, dein Inneres ist wie ein großer Garten.
Dort wachsen Rosen und auch Disteln.
Zuerst möchtest du vielleicht nur die Rosen sehen und pflegen, denn Disteln erscheinen dir als Unkraut, als störend, rau, unpassend.
Doch wenn du mehr über sie erfährst, entdeckst du:
Manche von ihnen sind die stärkeren Heilpflanzen.
Sie tragen Medizin in sich, die keine Rose geben kann.
Sie passen nicht in unser Bild als Gartenpflanze und doch haben sie Kraft, Wunden zu schließen.
So ist es mit unseren Schattenseiten:
Wenn wir sie sehen, anerkennen und nicht mehr bekämpfen, verwandeln sie sich.
Sie werden nicht nur Teil einer größeren Harmonie, sie werden zu Lehrerinnen und Heilerinnen auf unserem Weg.
Unsere Sicht auf Nahrung
Sind wir wirklich Allesesser?


Unsere Erfahrung mit Ernährung war ein Weg durch viele Formen und jede hat uns etwas gelehrt.
Wir lebten viele Jahre vegetarisch, dann vegan, später rohköstlich. In dieser Zeit konnten wir durch bewusste Ernährung, Entgiftung, Leben in der Natur und innere Arbeit vieles heilen: Depressionen, Hautprobleme, Gelenkbeschwerden und wir erfuhren, wie stark Ernährung auf Körper, Geist und Seele wirkt.
Doch wir erlebten auch die Grenzen. Besonders als Familie war es herausfordernd, in einer Gesellschaft zu leben, in der Essen schnell zur Projektionsfläche wird. Gespräche drehten sich immer wieder um das, was man „darf“ oder „nicht darf“. Mit der Zeit merkten wir, dass auch im Bereich der Ernährung Dogmen entstehen können und dass das, was ursprünglich Heilung bringt, sich irgendwann wieder gegen den Fluss des Lebens stellen kann.
Rohkost und rein pflanzliche Ernährung fühlten sich auf den Kanaren leicht und natürlich an, in kälteren Regionen jedoch wurde der Körper schwächer, weniger geerdet. Mit dem Verständnis der daoistischen Lehre, der Organreinigung und der inneren Alchemie, lernten wir Stabilität und Balance neu kennen. Wir begannen wieder, glutenfrei zu essen, gedünstet, und schließlich alles.

Ein Schlüsselmoment war ein Familienfest in Marokko. Ein Hammel wurde für zwanzig Menschen geschlachtet, vollständig verwertet, nichts verschwendet. Wir waren Gäste und durften teilhaben. Es war ein Moment tiefer Dankbarkeit ohne Widerspruch, in Verbindung und Ursprünglichkeit. Auch unsere Kinder griffen aus ihrer Natürlichkeit zum Fleisch und genossen es. Es fühlte sich richtig an.
Heute denken wir: Der Mensch ist auf dieser Erde, um Erfahrungen zu machen, auch durch das, was er isst. Das Entscheidende ist nicht, was du isst, sondern wie.
Ursprünglichkeit, Bewusstsein und Dankbarkeit sind die Schlüssel.
Bewusst zu essen heißt, die Herkunft und die Menge zu achten, das Lebendige in der Nahrung zu erkennen, ob Pflanze oder Tier und es zu ehren. So wird Essen zu einem Akt der Verbundenheit, nicht nur des Konsums.
Je nach Lebensabschnitt, Klima, innerem Zustand oder Phase ist andere Nahrung stimmig. Es gibt kein allgemeingültiges Richtig.
Es geht darum, auf deine innere Wahrnehmung zu hören, nicht auf das konditionierte Verlangen nach Industrienahrung, sondern auf das subtile Spüren deines verbundenen Selbst.
Nahrung kann heilen, klären, aufbauen, wärmen, beruhigen oder auch schwächen. Sie ist Ausdruck deiner Beziehung zum Leben.
Wir haben gelernt, nicht zu urteilen, sondern die Nahrung zu nutzen.
Natürlich hat industriell verarbeitete, manipulierte und nährstoffarme Nahrung keinen Platz in bewusster Ernährung. Doch auch sie hat ihre Aufgabe: Sie führt viele Menschen dazu, den Wert echter Nahrung wieder zu erkennen und zu wollen.
So verstehen wir Ernährung heute als Teil des Weges, als Praxis von Wahrnehmung, Dankbarkeit und innerer Balance.

Ein Einblick in unser kommendes Buch
dao-it – Selbstfürsorge als Lebensweg
Hier mein tägliches gute Laune Rezept
❤️ K A K A O R E Z E P T ❤️

Zwei Tassen Wasser
(Wahlweise Alternativmilch)
2 gehäufte EL Kakao
eine Prise Salz
Prise Pfeffer
Prise Cayenne
3 Kardamom
3 Nelken
1 Sternanis zerbrochen
1/2 TL Zimt
1/2 TL goldene Milch Gewürz
2 Fäden Safran
Zum Schluss 1 TL Butter rein

Ich süsse später mit etwas Ahornsirup oder Dattelsüsse … was da ist
oder auch ohne alles

1-2 Minuten Köcheln lassen